DE205197C - - Google Patents

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DE205197C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D17/00Radial-flow pumps, e.g. centrifugal pumps; Helico-centrifugal pumps
    • F04D17/08Centrifugal pumps
    • F04D17/18Centrifugal pumps characterised by use of centrifugal force of liquids entrained in pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Positive Displacement Air Blowers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 205197-KLASSE 42/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. September 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Zentrifugal-Quecksilberluftpumpe insbesondere zum Evakuieren von Glühlampen derjenigen Art, bei welcher die Vorvakuumkammer unmittelbar neben der Feinvakuumkammer liegt, ferner jede Schaufelkammer von der anderen getrennt ist und durch eine besondere Öffnung mit der Vorvakuumkammer in Verbindung steht, während das Quecksilber wieder in die innere Kammer
ίο zurückfließen kann. Derartige Quecksilberluftpumpen sind bekannt. Bei solchen macht es Schwierigkeiten, Luftbläschen, welche an den Schaufelwandungen hängen bleiben, aus der Feinvakuumkammer fern zu halten. Gelingt dies nicht, so werden diese Luftbläschen nicht vom Quecksilber mit in die Vorvakuumkammer ausgetrieben, sondern gelangen in die Feinvakuumkammer zurück und verhindern so die Erreichung des höchstmöglichen Va-
kuums. Diese Übelstände hat man schon durch besondere Formgebung der Trommelkanäle zu beseitigen gesucht, während gemäß der vorliegenden Erfindung dieses Ansetzen solcher schädlichen Luftbläschen überhaupt dadurch. vermieden werden soll, daß die Trommelschaufel aus hochglanzpoliertem Stählblech besteht. Bekannt ist allerdings die Verwendung von Flügelrädern aus Nickel für Zentrifugal - Quecksilberluftpumpen zum Zubringen des Quecksilbers für die Evakuierungspumpen. Die Schaufeln gemäß der vorliegenden Erfindung sind mit der Trommelwandung und den Sternflügeln eines Sternrohres zu einem Ganzen verbunden. Gegenüber Schaufeltrommeln von solchen Luftpumpen, deren Schaufeln aus Gußmaterial hergestellt sind, und welche dann mittels Lackes abgedichtet sind, liegt der Vorteil der Schaufel aus hochglanzpoliertem Stahlblech darin, daß dieselben sowohl porenlos sind, als auch eine völlig glatte Oberfläche haben, wie sie sich durch das Lackieren von Gußschaufeln nicht erzielen läßt. Die Verbindung der hochglanzpolierten Stahlblechschaufeln mit den Trommelwänden und · den Flügeln des Sternrohres erfolgt vorteilhaft durch Verschweißen oder kann auch durch Anlöten mittels Schlaglotes erfolgen.
■In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Quecksilberluftpumpe dargestellt.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch die ganze Pumpe,
Fig. 2 ein Querschnitt durch die Vorvakuumkammer, welcher die Flügel des Sternrohres zeigt.
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch die Feinvakuumkammer und die Schaufeltrommel.
Das Schaufelrad besteht aus Schaufeln aus bestem hochglanzpolierten Stahlblech, welche mit den Wänden % der Trommel und an ihrem Ausgangspunkt mit den Flügeln eines ebenfalls aus Stahl bestehenden Sternrohresy durch Verschweißen oder auch durch Löten mittels Schlaglotes zu einem Ganzen verbunden sind, wobei in letzterem Falle die Lötstellen durch einen geeigneten Dichtungslack
zu schützen sind. Das Stahlrohr f ist auf der einen Seite durch den Stopfen q verschlossen, in dem die Welle r eingelassen ist, die zum Antrieb des Schaufelrades dient. Das Schaufelrad läuft in Kugellagern g, g1 der Wände b, c. Die Stopfbüchsenabdichtung der Welle nach außen erfolgt vorteilhaft mittels Quecksilberverschlusses i, k, I, m, n, o.
Die Feinvakuumkammer ist durch einen
ίο Mantel d luftdicht verschlossen, in dem sich die Saugöffnung mit dem. Stutzen w befindet. Die durch einen Mantel s und einen Deckel a mit Saugstutzen u gebildete Vorvakuumkammer steht mit der Feinvakuumkammer durch die in der Zwischenwand b angeordneten Öffnungen t in bekannter Weise in Verbindung, durch welche das durch die Zentralöffnungen h ausgeworfene Quecksilber nach der Feinvakuumkammer zurücktreten kann. Das Ganze wird durch Zugbolzen e zusammengehalten.
Der Arbeitsgang der Pumpe ist der übliche, d. h. die Schaufeln fangen die Luft ab, die dann mit dem fallenden Quecksilber durch die öffnungen h aus dem Feinvakuumraum hinausbefördert wird, worauf die Luft durch eine an den Stutzen u angeschlossene Pumpe abgesaugt wird, während das Quecksilber wieder iii den Feinvakuumraum zurücktritt.
Der wesentliche Vorzug der vorliegenden Pumpe ist der, daß sich an den glatten, porenlosen Flächen der hochglanzpolierten Stahlschaufeln keine Luftbläschen ansetzen und in den Feinvakuumraum der Pumpe zurücktreten können. Durch die Vermeidung dieses Nachteiles wird also bei der vorliegenden Pumpe ein höchstmögliches Vakuum erreicht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Zenti'ifugal-Quecksilberluftpumpe mit Vorvakuumkammer unmittelbar neben der Feinvakuumkammer, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommelschaufeln aus hochglanzpoliertem Stahlblech bestehen und mit den Trommelwänden und den Sternflügeln des Sternrohres zu einem Stück verbunden sind.
2. Ausführungsform der Zentrifugal-Quecksilberluftpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der hochglanzpolierten Stahlschaufelbleche 5φο mit den Flügeln des Sternrohres und den Seitenwänden durch Verschweißen erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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