DE205137C - - Google Patents
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- DE205137C DE205137C DENDAT205137D DE205137DA DE205137C DE 205137 C DE205137 C DE 205137C DE NDAT205137 D DENDAT205137 D DE NDAT205137D DE 205137D A DE205137D A DE 205137DA DE 205137 C DE205137 C DE 205137C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J3/00—Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
- H02J3/28—Arrangements for balancing of the load in networks by storage of energy
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
Description
cfcdavil'c
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVl 205137-KLASSE 2\d. GRUPPE
in FRANKFURT a. M.
oder Stromerzeuger.
Bei Kraftübertragungen mit wechselndem
Energiebedarf wird zum Belastungsausgleich häufig die in einem mit der Antriebsmaschine
für die Kraftübertragung direkt gekuppelten Schwungrad aufgespeicherte Energie benutzt.
Um die Energie des Schwungrades nutzbar
zu machen, ist es erforderlich, daß die mit dem Schwungrad gekuppelte Antriebsmaschine
in der Tourenzahl nachläßt, sobald eine der
ίο Größe der Anlage entsprechende mittlere Belastung
überschritten wird. Um einen genügenden Tourenabfall zu erreichen, ist es in den meisten Fällen erforderlich, die Antriebsmaschinen mit einem Regulator zu versehen.
Die Erfindung bezieht sich nun auf eine selbsttätige Regulierung, welche bewirkt, daß
die Antriebsmaschine bei auftretenden Belastungsschwankungen nur wenig überlastet
werden kann bzw. bei einer nur wenig unter dem Mittelwert liegenden Belastung das
Schwungrad wieder auf normale Tourenzahl bringt. Die Antriebsmaschine wird hierbei
durch eine für die betreffende Arbeitsmaschine passende Reguliervorrichtung, welche von der
in der Arbeitsmaschine verbrauchten Energie abhängig gemacht ist, selbsttätig geregelt.
Unter konstanter Belastung der Antriebsmaschine ist im vorstehenden je nach der
■ Art der Antriebsmaschine entweder konstante Leistungsabgabe unabhängig von der Tourenzahl
oder in. den meisten Fällen konstantes Drehmoment gemeint.
Die Vorteile der Anordnung sind: Die Antriebsmaschine
wird während der ganzen Arbeitszeit voll ausgenutzt. Sie kann somit in allen ihren Teilen für die mittlere Belastung
bemessen werden, d. h. sie fällt klein aus. Die Kesselanlage bei Verwendung von Dampfmaschinen,
Dampfturbinen usw. und die elektrische Zentrale bei Verwendung von Elektromotoren
werden ebenfalls wie die Antriebsmaschinen gleichmäßig belastet, wodurch eine hohe Ausnutzung der Anlage und ein hoher
Wirkungsgrad erreicht wird. Die Wasserkraft bei Wasserturbinen kann vollständig ausgenutzt
werden. Wassermotoren, Motoren für komprimierte Luft, Gasmotoren sowie Motoren für flüssige und feste Brennstoffe arbeiten mit
günstigem Wirkungsgrad. Besonderen Vorteil bietet die Regulieranordnung bei stark intermittierendem
Betriebe, wie bei Förderanlagen. Die Wirkung der Regulierung gemäß der Erfindung
ist im Gegensatz zu Reguliermethoden, die vom Energieverbrauch der Antriebsmaschine
abhängig sind, nicht durch Schwankungen der Energieaufnahme oder der Tourenzahl der
Antriebsmaschine bedingt. Der die Regulierung veranlassende Zähler kann beispielsweise aus
einem Leistungsmesser irgendwelcher Art und einem Laufwerk bestehen, wobei das Laufwerk
vom Leistungsmesser in seinem Lauf beeinflußt wird. Das Laufwerk kann irgendwelcher Natur
sein, z. B. ein Uhrwerk, ein Motor, Druck- ■ wasserkolben usw. Als Leistungsmesser kann
bei direkter Kupplung' der Antriebsmaschine mit einer Arbeitsmaschine, Dynamo usw. eine
federnde Kupplung verwendet werden, die bei verschiedener Belastung eine geringere oder
größere Voreilung der Antriebsmaschine vor der Arbeitsmaschine aufweist. Mittels eines
Differentialgetriebes, das von der Arbeitsmaschinenwelle und der Antriebsmaschinenwelle
aus angetrieben wird, ist es dann leicht, den Regulator für die Antriebsmaschine zu
beeinflussen. Die federnde Kupplung kann mit Stahlfedern ausgerüstet oder pneumatisch
sein.
ίο Bei Übertragungen mittels Riemen und Seilen
kann als Leistungsmesser einer der bekannten Leistungsmesser verwendet werden, der von
dem Unterschied zwischen der Spannung am ziehenden und gezogenen Riemen bzw. Seil
betätigt wird. Bei elektrischer Übertragung kann als Leistungsmesser ein Wattmeter dienen,
das ev. als ein Elektromotor ausgebildet wird, dessen Welle von einer Feder festgehalten wird,
so daß sie nur eine der zugeführten Leistung entsprechende Drehung ausführen kann. Der
Leistungsmesser kann bei Verwendung eines Gleichstrom-Elektromotors als Antrieb den
Regulator der Antriebsmaschine einen Umkehr-Regulieranlasser betätigen, der die Tourenzahl
und Drehrichtung des Regulatormotors in Abhängigkeit von dem jeweiligen Kraftverbrauch
der Antriebsmaschinen bringt, oder bei Verwendung von zwei Regulatormotoren, die
mittels Differentialgetriebes verbunden sind, einen Nebenschluß- oder Hauptstromregulator
betätigen, der die Tourenzahl des einen Antriebsmotors reguliert und so die Drehrichtung
und Tourenzahl des Regulatorantriebes in Abhängigkeit von dem jeweiligen Kraft verbrauch
der Arbeitsmaschine bringt.
In Fällen, wo die Spannung des Stromerzeugers b annähernd konstant gehalten wird,
kann als Leistungsmesser ein Solenoid verwendet werden, das vom ganzen Dynamostrom
oder einem Teil desselben durchflossen wird und einen belasteten Anker je nach der auftretenden
Stromstärke mehr oder weniger anzieht.
Die Spannung der Stromerzeuger kann bei abnehmender Tourenzahl durch einen Zentrifugalregulator
in Verbindung mit einem Spannungsregulator leicht konstant gehalten werden.. Bei Riemen- oder Seilübertragungen können
federnd aufgehängte Leitrollen als Leistungsmesser benutzt werden, indem die Verschiebung
der Leitrollen für den ziehenden und gezogenen Teil auf ein Differentialgetriebe übertragen
wird. Bei Förderanlagen können die Seilscheiben oben im Gerüst zu diesem Zweck federnd gelagert
sein.
Die Zeichnungen geben zur weiteren Erläuterung mehrere Ausführungsbeispiele für
elektrischen Betrieb an. In Fig. 1 ist α ein Drehstrommotor,
welcher mit dem Schwungrad s und einer Dynamo b gekuppelt ist, c ist ein Gleichstrommotor, der ein von der Leistung im
Stromkreis der Dynamomaschine b abhängiges Drehmoment ausübt, welchem eine Feder/entgegenwirkt,
so daß der Motor nur eine der zugeführten Leistung entsprechende Drehung ausführen
kann und auf den Kontakthebel d des Umkehranlassers e übertragen kann. Der Umkehranlasser
e beeinflußt einen Motor (Gleichstrommotor) g, so daß dieser Motor mit einer
der von der Dynamo b abgegebenen Leistung entsprechenden Tourenzahl und Drehrichtung
läuft. Der Motor g treibt den Regulator h für den Drehstrommotor α an. Eine Rutschkupplung
i gestattet, daß der Steuerhebel h von den Anschlägen k in einer der Endstellungen festgehalten
werden kann, ohne daß der Motor g abgeschaltet zu werden braucht. Es empfiehlt
sich im allgemeinen, den Motor c unter Vermittlung von Widerständen Il an das Netz der
Maschine b anzuschließen. ...
Während gemäß Fig. 1 der Motor g mit einer
Tourenzahl umläuft, welche demjenigen Betrag entspricht, um welchen der Energiebedarf
im Stromkreis der Dynamo b den normalen Energiebedarf übersteigt oder unterschreitet,
ist bei den folgenden Ausführungsbeispielen, welche die Fig. 2 und 4 veranschaulichen,
die Tourenzahl des Motors g proportional der absoluten Leistung im Stromkreis der Dynamo b.
Von dieser Tourenzahl wird eine konstante Tourenzahl, welche einer bestimmten Leistung
entspricht, mittels des Differentialgetriebes 0 subtrahiert, so daß die Bewegung des Kontakthebels
h wieder von der Differenz der Leistung im Stromkreis der Dynamo b gegenüber der
normalen Leistung abhängig ist.
Anstatt von der Tourenzahl des Motors g eine konstante Tourenzahl zu subtrahieren,
kann man auch die Tourenzahl der Antriebsmaschine α oder eine ihr proportionale Tourenzahl
subtrahieren mit dem Effekt, daß alsdann an Stelle der Leistung das Drehmoment, welches
die Kraftmaschine α liefert, konstant gehalten ' wird.
Die Anordnung nach Fig. 2 unterscheidet sich von der nach Fig. 1 dadurch, daß an Stelle
des Anlassers e ein Nebenschlußregulator m tritt, welcher die Tourenzahl des Motors g
in Abhängigkeit von der jeweiligen Leistung der Maschine b reguliert. Der Motor g arbeitet
zusammen mit einem anderen Motor η von praktisch konstanter Tourenzahl auf ein Differentialgetriebe
0, dessen drittes Glied sich im einen oder anderen Drehsinne mit der
jeweils gegebenen Geschwindigkeit dreht, je nachdem der Motor g rascher oder langsamer
als der Motor η umläuft. Das dritte Glied des Differentialgetriebes treibt zweckmäßig unter
Zwischenschaltung einer Rutschkupplung i den Regulator h für den Drehstrommotor β an.
Bei dem Ausführungsbeispiel, nach Fig. 3 ist der Gleichstrommotor α mittels der federnden
Kupplung φ mit einer Arbeitsmaschine ί gekuppelt.
Das Differentialgetriebe ο wird von der Welle q des Gleichstrommotors α und der
Welle y'der Arbeitsmaschine t aus angetrieben. Vom Differentialgetriebe ο wird der Wasserhahn
u betätigt, welcher den Wasserzufluß von einer Druckleitung ν zum Arbeitszylinder w
regelt.
Der Stempel χ wird je nach der jeweilig zugeführten Wassermenge mit verschiedener Geschwindigkeit bewegt und hierdurch auch der Regulator h des Motors α betätigt..
Der Stempel χ wird je nach der jeweilig zugeführten Wassermenge mit verschiedener Geschwindigkeit bewegt und hierdurch auch der Regulator h des Motors α betätigt..
In Fig. 4 ist eine Dampfmaschine α mit dem
Schwungrade s und einer Gleichstromdynamo b direkt gekuppelt.
Die Leistung der Dynamo b wird vom "Wattstundenzähler oder bei angenähert konstanter
Spannung vom Amperestundenzähler ζ markiert.
Der Zähler ζ und eine Maschine n, die mit konstanter Tourenzahl läuft, betätigt das Differentialgetriebe
o, das wiederum den Regulator h antreibt.
Der Regulator h variiert die Spannung an den Klemmen der Spule y, die das Hülsengewicht
des Zentrifugalregulators j ändert und somit die Dampfmaschine α veranlaßt, mit verschiedener
Geschwindigkeit zu laufen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Regelung von mit Schwungmassen versehenen Antriebsmaschinen für Arbeitsmaschinen oder Stromerzeuger, zu dem Zweck, bei Belastungsschwankungen die Schwungmassen zur Abgabe bzw. Aufnahme von Energie zu veranlassen, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil des Energieverbrauches der Arbeitsmaschine bzw. des Stromerzeugers, welcher eine bestimmte Leistung überschreitet oder unterschreitet, • von einem Zähler gemessen wird, welcher die Reguliereinrichtung der Antriebsmaschine entsprechend der Gesamtsumme der in einer Belastungs- bzw. Entlastungsperiode zu viel oder zu wenig verbrauchten Energie beeinflußt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE205137C true DE205137C (de) |
Family
ID=467407
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT205137D Active DE205137C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE205137C (de) |
-
0
- DE DENDAT205137D patent/DE205137C/de active Active
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