DE2045733C - Brille - Google Patents

Brille

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DE2045733C
DE2045733C DE2045733C DE 2045733 C DE2045733 C DE 2045733C DE 2045733 C DE2045733 C DE 2045733C
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bolt
slot
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glasses
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English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Original Assignee
Winter-Optik GmbH, 8510 Fürth
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Description

Die Erfindung betrifft cine Brille, insbesondere Cine Schutzbrille mit geschlitzten Augeiiglasfassungen, h'.'i der die durch den Schlitz getrennten Fassungsteile einer Augenglasfassiing in Zusummenbaustellung durch ein bezüglich seiner l.iingsachse etwa lotrecht zur Schlitzebene verlaufendes, auf Druck belastetes Fcderelement (Spiralfeder) zusammengehalten werden, das in einer mit ihrem dem Schlitz nbgewandten Ende nach außen offenen Ausnehmung des einen Fas^ungsteiles liegt und mit seinem dem Schlitz zugewandten ünde den einen Fassungsteil direkt und mit seinem anderen Ende ein mit dem anderen Fassungsteil verbundenes Ziit-K''c|J bt aufschlagt (deutsche Auslegeschrift 1294 702).
Bei der bekannten Brille wird das Zugglied durch eine Befestigungsschraube gebildet, die in das andere Fassungsteil eingeschraubt ist. Der Kopf der Befestigungsschraube liegt in dem einen Fassungsleil und ist von außen zugänglich. ao
Derartige Schutzbrillen werden in erster Linie als Arbeitsschutzbrillen verwendet. Sie sind oftmals starken Schmutzeinfliissen ausgesetzt. Der Schmutz setzt sich in die nach außen offene Ausnehmung hinein. Da der Kopf dci Befestigungsschraube mit as Spiclsitz in der Ausnehmung gelagert sein muß, dringt der Staub an dem Schraubenkopf vorbei zwischen die Gänge der Druckfeder ein und ve:hindert nach geraumer Zeit eine ausreichende Kompression der Feder beim Spreizen der Fassu .gsteile zum Auswechseln des Brillenglases. Außerdem erfordert die Montage dieser elastischen Verbinduj.g zwischen den beiden Fassungsteilen die Zuhilfenahme eines Schraubenziehers, was die Fertigung komplizierter gestaltet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Brille der eingangs genannten Art, d. h. also eine Brille mit einem vorteilhafterweise auf Druck belasteten Federelement, welches also nicht der Gefahr einer Uberdehnung ausgesetzt ist, so auszugestalten, daß die Verbindung zwischen den beiden Fassungsteilen in ihrem Aufbau fertigungstechnisch vereinfacht und vor allen Dingen schmutzdicht ausgestaltet Wird. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das dem Schlitz abgewandte Federende an einer Rast eines mit dem anderen Fassunpsteil insbesondere Schwenkbar verbundenen, den Schlitz und die Ausnehmung überdeckenden Riegels unter Vorspannung tinliegt. Das bei Verwendung eines auf Druck belasteten Federelements notwendige Zugglied erfüllt hier also eine Doppelfunktion, indem es gleichzeitig tür Abdeckung der das Federelement aufnehmenden Ausnehmung dient. Zur Vereinfachung wird im folgenden an Stelle von einem auf Druck belasteten Fcderelement kurz von einer Spiralfeder gesprochen, js ohne daß hierdurch jedoch die Anwendung anderer gleichwirkender Federelemente ausgeschlossen werden soll.
In Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes wird weiterhin vorgeschlagen, daß der Riegel in Ver-Schlußstellung als Sicherung gegen Relativbewegungen der Fassungsteile etwa lotrecht zur Federlängsachse formschlüssig an beiden Fassungsteilen anliegt. Insbesondere ist zur Realisierung dieses Lösungsweges der Riegel im Querschnitt U-förmig ausgebil- 6g det und umfaßt die Fassungsteile seitlich.
Die erfindungsgemäße Konstruktion ermöglicht die Autib'ldung der Ausnehmung als auf der Oberfläche eines Fassungsteiles angeordnete Nut. Gegen über der Ausführung der Ausnehmung bei u\ 1 vorlieka.inlcn Brille als Bohrung bedeutet dies en, erhebliche fertigungstechnische Vereinfachung, ih keine größeren llinterschncidungen in der Sprii.· form erfordert. Außerdem kann dadurch die Au nehmung auch in verhältnismäßig schmalen f-assuni:· teilen :>ngeordnel sein, die normalerweise zur ;.u: nähme t-iner Bohrung eine .<u geringe Wandstärl. aufweisen. Insbesondere kann die Nut auf der de: : Augenglas abgewandten Oberfläche des Fassung-· teiles angeordnet sein. Sie kann auch in euu-. oberhalb des Augenglases \erlaufenden FassuniiM;.., uorlie^n, wodurch die Ausnehmung ohne Plai,· Schwierigkeiten lang ausgebildet werden kann dc> art, daß ein verhältnismäßig lunger Kompressionswc: für' die Spiralfeder und damit eine weile Spreizba: keit der Fassungsteile vorliegt.
Der insbesondere schwenkbar an dem anderer, Fassungsteil befestigte Riegel kann mit seinem uiigelagerten Ende an dem einen Fassungsteil arretier bar sein. Diese Arretierung kann form- oder kraft schlüssig ausgeführt sein. Insbesondere soll vorgesehen sein, daß die Arretierung eine gewisse Verschiebbarkeit etwa ii. Federachsrichtung zuläßt.
Eine modifiziene Ausführungsform sieht vor, daß der Riegel mit einem freien Ende in einer Rast an einer Seitenkante des anderen Fassungsteiles derart gelagert ist, daß er in eingelegter Stellung mit seinem gelagerten Ende nicht in Richtung auf den Schlitz und lotrecht dazu verschiebbar ist. Dies ermöglicht in besonders einfacher Weise eine schnelle Montage der Brille. Ein besonderer Vorteil besteht darin, daß der Riegel mit einem Ohrbügelscharnierteil einstückig herstellbar ist. Dadurch können die normalerweise besonders hohen Formkosten £·;γ die Augenglasfassung wesentlich reduziert werden, indem der Scharnierteil nicht einstückig mit der Augenglas-Lssung, sondern mit einem wesentlich kleineren Teil ausgeführt ist.
Die erfindungsgemäße Brille zeichnet sich besonders dadurch aus, daß sie dem Formgestalter einen großen Spielraum für die geschmackliche Gestaltung der Brille läßt. Eine ansprechende geschmackliche Gestaltung von Schutzbrillen ist aber aus arbeitspsychologischen Gründen äußerst wichtig, da häufig gerade aus Eitelkeitsgründen das Tragen von Schutzbrillen abgelehnt wird.
Der Gegenstand der Erfindung wird an Hand eines in den Figuren dargestellten AusführungsbeispicLs näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Augenglasfassung,
Fig. 2 einen Schnitt entsprechend der Linie Fl-II durch die Augenglasfassung nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Teilschnittdarstellung der Augcnglasfassung analog der Ansicht nach Fig. 1,
Fig. 4 eine Schnittdarstellung analog Fig. 3 mit von der Augenglasfassung gelöstem Riegel,
F i g. 5 eine Draufsicht auf die Augenglasfassung entsprechend dem Pfeil V in F i g. 4 mit abgenommenem Riegel.
Die insgesamt mit 1 bezeichnete Augenglasfassung enthält das eine Fassungsteil 2 und das andere Fassungsteil 3. Die beiden Fassungsteile 2, 3 sind durch einen Schlitz 4 voneinander getrennt. In die Nut 5, die in dem oberhalb des Augenglases 6 verlaufenden Teil des einen Fassungsteiies 2 angeordnet ist, ist eine Spiralfeder 7 eingelegt. Die Spiral-

Claims (12)

ffdei liegt mit ihr«:in dem Schlitz 4 zugewandten Ende 8 an dem einen Fassungsteil 2 an. Die Anlage Wird durch das linde der Nut 5 gebildet. Mit dem linieren linde 9 beaufschlagt die Spiralfeder 7 eine Rast 10 an einem Riegel 11. Der Riegel 11 ist insbesondere schwenkbar mit dem anderen Fassungs-M 3 verbunden. F.r ist so lang ausgebildet, daß er den Schlitz 4 und die Nut S überdeckt. Der Riegel Il ist im Querschnitt U-förmig ausgebildet (F i g. 2). pie beiden U-Schenkel 12, 13 umfassen die Fassungs- xo lcile 2, 3. Sh können sü ausgebildet sein, daß sie lcraftschlüssig an den Fassungs'.cilen 2, 3 anliegen. Der Schlitz 4 zwischen den Fassungsteilen 2, 3 ist in Richtung auf das Augenglas 6 abgestuft (Fig. 3 und 4). Die Abstufung ist insbesondere derart vorgesehen, daß das andere Fassungsteil 3 mit seinem dem Augenglas 6 zugewandten Stirnflächenteil 14 in Richtung auf das eine Fassungsteil 2 vorspringt. Die Nut 5 verläuft etwa lotrecht zur Ebene des Schlitzes 4 auf der Oberfläche des einen Fassungs- ao teiles 2 und ist über ihre gesamte Länge nach oben sowie über einen Teil ihrer Länge in dem vom Schlitz 4 abgewandten Endbereich auch seitlich offen. Der Riegel 11 ist mit seinem ungelagerten Ende 15 an dem einen Fassungsteil 2 arretierbar. Zu diesem as Zweck ist der Riegel 11 im Bereich des U-Schenkels 12 mit einem etwa in Längsrichtung der Nut 5 verlaufenden Schlitz 16 versehen, in welchen ein zapfenartiger Vorsprung 17 auf der Innenseite des Fassungsteiles 2 einrastbar ist. Diese Arretierung läßt eine gewisse Verschiebbarkeit etwa in Längsrichtung der Nut 5 zu. Der Riegel ist mit seinem anderen freien Ende 18 in einer Rast 19 an einer Seitenkante 20 des anderen Fassungsteiles 3 gelagert. Zu diesem Zweck greift er mit einem Vorsprung 21 in die Rast 19 des anderen Fassunosteiles 3 ein. Es kann auch sine Drehlagerung im Bereich des Riegelendes 18 zwischen Riegel 11 und dem anderen Fassungsteil 3 vorgesehen sein. Der Riegel 11 ist mit einem Ohrbügelscharnierteil 22 einstückig verbunden. Zur Montage der Brille wird dit Spiralfeder derart in die Nut 5 eingelegt, daß sie mit ihrem Ende 8 an das dem Schlitz 4 zugewandte Nutende stößt. Das andere Ende 9 der Spiralfeder? wird an die Rast 10 des Riegels 11 angelegt. Sodann wird der Riegel 11 mit seinem Vorsprung 21 in die Rast 19 am anderen Fassungsteil 3 eingeführt und mit seinem Ende 15 in Richtung auf das Fassungsteil 2 geschwenkt, bis der Zapfen 17 in die Längsnut einrastet. Damit ist die Nut 5 nach allen Seiten abgekapselt. Der Riegel 11 überdeckt des weiteren den Schlitz 4 zwischen den I assungsteilen 2, 3. Es ist in gleicher Weise denkbar, daß an Stelle der formschlüssigen Verriegelung 17 lediglich eine kraftschlüssige Verriegelung durch entsprechende Passung zwischen dem Riegel 11 und dem Fassungsteil 2 vorgesehen ist. Die Aiigenglasfassungen und der Riegel sind jeweils einstückig aus einem Kunststoff gespritzt. Patentatiprüche:
1. Brille, insbesondere Schutzbrille, mit geschlitzten Augcnglasfossungen. bei der die durch den Schlitz getrennten Fassungsteile einer Augenglasfasüiing in Zusamnienhausiellung durch ein bezüglich seiner Längsachse etwa lotrecht /m Schlitzebene verlaufendes, auf Druck belastetes Federelemenl (Spiralfeder) zusammengehalten werden, das in einer mit ihrem dem Schiit/ al.-gewanü'en Ende nach außen olfenen Ausnehmung des einen Fassungsieiles liegt und um seinem dem Schlitz zugewandten linde den einen Fassungsteil direkt und mi! seinem anderen I ml· ein mit dem anderen Fassungsteil verbundene-Zugglied beaufschlagt, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Schlitz (4) abgeu'uiuli,· Federende (9) an einer Rast (10) eines nut dein anderen Fassüngsteil (3) insbesondere schwenk bar verbundenen, den Schlitz (4) und die Au nehmung (5) überdeckenden Riegels (11) unh , Vorspannung anliegt.
2. Brille nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, daß der Riegel (11) in Verschlußstei lung als Sicherung gegen Relatix '■. .!wegungen dei Fassungsteile etwa lotrecht zur Fedjrlängsachse formschlüssig an beiden Fassungsteilen anliegt.
3. Brille nach Anspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, daß der Riegel (11) im Querschniu U-förmig ausgebildet ist und die Fassungsieilc
seitlich umfaßt.
4. Brille nach einem oder mehreren der Vor ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (4) zwischen den Fassungsteilen (2, 3) in an sich bekannter Weise in Richtung auf das Augenglas (6) abgestuft ist.
5. Brille nach Anspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, daß das andere Fassung**'·'! (3) mit seinem dem Augenglas (6) zugewandten Stirnflächenteil in an sich bekannter Weise in Richtung auf das eine Fassungsteil vorspringt.
6. Brille nach einem oder mehreren dei Voransprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung als auf der Oberfläche des einen Fassungsteiles angeordnete Nut ausgebildet ist.
7. Brille nach Anspruch fi, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut auf der dem Augenglas abgewandten Oberfläche des Fassungsteües angeordnet ist.
8. Brille nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut in einem oberhalb des Augenglases verlaufenden Fassungsteil angeordnet ist.
9. Brille nach einem oder mehreren der Vor- amorüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (11) mit seinem ungelagerten Ende (15) an dem einen F.Tssungsteil (2) arretie-bar ist.
10. Brille nach Anspruch 9, daduruh gekennzeichnet, daß die Arretierung eine gewisse Verschiebbarkeit etwa in Federachsrichtung zuläß!.
11. Brille nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß dei Riegel (11) mit einem' freien Ende in einer Rast (19) an einer Seitenkante des anderen Fassungsteües (3) derart gelagert ist, daß er in eingelegter Stellung mit seinem gelagerten Ende nicht in Richtung auf den Schlitz und lotrecht dazu verschiebbar ist.
12. Brille nach einem oder mehreren der Voransprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (11) mit einem Oberbügelscharnicrtcil einstückig hergestellt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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