DE20212871U1 - Befestigungslasche - Google Patents

Befestigungslasche

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P7/00Securing or covering of load on vehicles
    • B60P7/06Securing of load
    • B60P7/08Securing to the vehicle floor or sides
    • B60P7/0823Straps; Tighteners

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

LIPPERT, STACHOW, SCHMIDT & PARTNER S /VX
Patentanwälte ■ European Patent Attorneys European Trademark Attorneys
Kölner Straße 8 ■ D-42651 Solingen 19. August 2002
Telefon +49 (0) 2 12.2 22 13-0
Telefax +49 (0) 2 12.1 03 22
VS GUSS AG
42705 Solingen
Befestigungslasche
Die Erfindung betrifft eine Befestigungslasche zur Befestigung mindestens eines Lastgurtes mit mindestens zwei beabstandeten Längsstegen sowie mit mindestens zwei inneren und zwei äußeren parallel zueinander beabstandeten Querstegen, wobei die Befestigungslasche einen zwischen den Längsstegen angeordneten Aufnahmebereich zur Aufnahme des Lastgurtes aufweist.
Befestigungslaschen zum Befestigen von Gurten, Gürtelbändern und dergleichen sind in vielfachen Formen bekannt. Hierbei werden hier lediglich diese betrachtet, die im Sinne der Erfindung eine Befestigung eines Lastgurtes durch Umschlingen bzw. Umlegen des Gurtes um ihre Querstege ermöglicht. In einer bekannten Ausführung ist die Befestigungslasche mit ihren äußeren Querstegen und Längsstegen aus einem Stahldraht gebogen, während die inneren Querstege in einem zweiten Arbeitsgang eingeschweißt sind. Hierbei treten aufgrund des Biegevorganges an den äußeren Ecken, d.h. am Übergang Längssteg/äußerer Quersteg, bis auf die Ecke, wo das Anfangsstück auf das Endstück des Drahtes trifft, ausgeprägte Rundungen auf, über die der unter Last stehende Gurt bei nur geringfügig seitlicher Ausrichtung der Kraft seitlich
abrutschen kann, so dass die Gurtverbindung dadurch gelöst wird. Ferner bilden die Schweißstellen an den Enden der inneren Querstege eine werkstoffmechanische Schwachstelle und diese gerade dort, wo große Scherkräfte auftreten. Nachteilig ist ferner die aufwendige Herstellung.
Wird eine derartige Befestigungslasche aus einem Blech oder dergleichen mit Herausstanzen von Steg bildenden Öffnungen hergestellt, so ist dies verfahrensbedingt nur bis zu einer bestimmten Blechstärke möglich. Ferner sind die Kanten der Öffnung und damit der Stege zu der Blechoberfläche hin durch das Stanzen verhältnismäßig scharf ausgebildet, wodurch der darüber laufende Gurt entsprechend stark beansprucht wird und unter Last droht abgeschnitten zu werden. Ein nachträgliches Abrunden ist entsprechend aufwendig. Zwar werden bei geschmiedeten Befestigungslaschen größere Dicken erzielt, insbesondere, wenn diese von beiden Seiten her geschmiedet werden, wodurch aber in der Mitte nach Ausbrechen eines Verformungsrestes verfahrensbedingt ein aufwendig abzuarbeitender Grad entsteht, der ein Abschneiden des Lastgurtes bewirken kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine Befestigungslasche zur Befestigung von Lastgurten bereitzustellen, an der ein Lastgurt leichter befestigbar und in der ein Lastgurt höher belastbar ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Querstege der Befestigungslasche der eingangs genannten Art, an welchen der Lastgurt bei Befestigung mit seiner breiten Seitenfläche anliegt, eine geschlossene Krümmung ohne Kantenbildung aufweisen, sowie ihre äußeren Querstege parallel versetzt zu der durch die beiden inneren Querstücke gebildeten
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Ebene angeordnet sind.
Über die breite Seitenfläche des Gurtes, mit denen er an den Querstegen anliegt, werden im wesentlichen die auf den Lastgurt wirkenden Kräfte auf die Querstege übertragen. Da diese Flächen eine geschlossene Krümmung ohne Kanten aufweisen, könnend die Lastgurte hierüber nicht mehr oder nur sehr schwer abgeschnitten oder abgeschert werden, so dass der Lastgurt mit effektiv höheren Kräften belastbar ist oder entsprechend ausgelegt werden kann. Ferner wird durch diese Flächenausbildung die Last gleichmäßiger vom Lastgurt auf die Befestigungslasche übertragen, so dass die Befestigungslasche hierdurch ebenfalls höher belastbar ist. Ferner wird durch die Versetzung der inneren Querstege parallel zu den äußeren ein Einfädeln des Gurtes zum Umschlingen der Querstege erleichtert, sowie der Lastgurt besser in der Lastgurtführung gehalten.
In einer bevorzugten Weiterbildung weisen die Querstege einen ovalen Querschnitt auf. Durch den ovalen Querschnitt weisen die Querstege in Richtung der größeren Achse des Ovals ein größeres Flächenträgheitsmoment auf als in Richtung der kürzeren Achse des Ovals. Durch geschickte Ausrichtung der größeren Achse in Richtung des zu erwartenden Lastangriffes kann die erforderliche Querschnittsfläche im Vergleich zu einem kreisrunden Querschnitt verringert werden. Bevorzugt verläuft die größere Achse des Ovals in Richtung der Längsachse der Längsstege bzw. in Richtung des Kraftangriffes durch den Lastgurt. Abhängig von dem jeweiligen Befestigungsmodus des Lastgurtes um die Querstege, von welchen ein bevorzugter weiter unten beschrieben wird, können die Achsen der jeweiligen ovalen Querschnitte im wesentlichen in Richtung des angreifenden Lastgurtes angeordnet sein. In einer weiteren bevorzugten Ausbildung weist der Aufnahmebereich durch die Längsstege und die Querstege begrenzte Befestigungsöffnungen zum Durchführen des Lastgurtes mit durch das Zusammenlaufen der Stege gebildeten gekrümmten Ecken auf, deren Radien ideal > 5 mm, bevorzugt > 8 mm, oder > 12 mm sind. Durch die Krümmung der Ecken wird vermieden, dass der Lastgurt in seinen seitlichen
Randbereichen mechanisch weniger stark belastet wird als bei scharfkantigen Ecken, so dass der Lastgurt dadurch insgesamt höher belastbar ist.
Der ovale Querschnitt kann insbesondere auch elliptisch ausgeführt sein. Der Querschnitt kann auch im wesentlichen halbkreisförmig oder eine andere zu einer Haupt- oder Nebenebene asymmetrische Querschnittsform, insbesondere eine ballige Querschnittsform, aufweisen, ohne auf die genannten Querschnitte beschränkt zu sein.
Bevorzugt weisen die Längstege im Bereich zwischen den äußeren Querstegen an ihren den Querstegen zugewandten Innenseiten eine Lastgurtführung als seitliche Begrenzung des Aufnahmebereiches auf, an der der Lastgurt mit seiner schmalen Seitenfläche anlegbar ist. Bevorzugt ist diese Lastgurtführung als eine im wesentlichen senkrecht zur Querstegachse verlaufende Führungsfläche ausgebildet. Durch die Lastgurtführung in Form einer seitlichen Begrenzung des Aufnahmebereiches wird die Einführung des Lastgurtes zum Schlingen der Querstege erleichtert. Ferner ist der Lastgurt hierdurch in dem Aufnahmebereich fest eingefasst, wodurch ein Herausgleiten des Lastgurtes aus dem Aufnahmebereich durch beispielsweise ein wenig aus der Längsachse des Längssteges herausgehenden Kraftangriffsrichtung des Lastgurtes über einen großen Lastbereich vermieden wird. Je nach Ausbildung der Befestigungslasche kann diese Lastgurtführung einseitig oder beidseitig der Querstege angeordnet sein
Als besonders vorteilhaft wird eine Ausbildung der Erfindung angesehen, in der sich die den inneren Querstegen abgewandte Außenseite der äußeren Querstege über die gesamte Breite der Befestigungslasche erstreckt und rechtwinklig mit der der Gurtführung abgewandten Außenseite der Längsstege zusammenstößt. Hierdurch wird für den in die Befestigungslasche eingreifenden Lastgurt eine möglichst breite Angriffsfläche bereitgestellt. Da diese rechtwinklig mit der der Gurtführung abgewandten Außenseite der Längsstege zusammenstößt, wird
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verhindert, dass der Lastgurt, wie bei abgerundeten Ecken als Gefahr gegeben, bei bereits geringfügiger Abweichung der Angriffsrichtung des Gurtes aus der Längsachse der Längsstege der Befestigungslasche heraus über die Ecken wandert und hierdurch die Verbindung des Lastgurtes mit der Befestigungslasche gelöst werden kann.
In einer besonderen Ausführung können die äußeren Querstege mit ihrer den inneren Querstegen abgewandten Außenseite sich sogar über die gesamte Breite der Befestigungslasche hinaus erstrecken. Hierdurch wird die entsprechende Angriffsfläche für den Lastgurt vergrößert und die Gefahr, dass der Lastgurt seitlich abgleitet, weiter vermindert. Bevorzugt ist eine Weiterbildung, in der die Endbereiche, an denen die äußeren Querstege angreifen, sich jeweils in gleicher Richtung und in gleichem Winkel aus der durch die inneren Querstege gebildeten Ebene heraus erstrecken. Hierdurch bildet die Befestigungslasche eine weit geöffnete U-ähnliche Form. Da an den Endbereichen der Längsstege die äußeren Querstege angreifen, während in einem mittleren Bereich der Längsstege die inneren Querstege angreifen, sind die äußeren Querstege in bezug zu den inneren Querstegen parallel versetzt angeordnet. Vorteilhaft ist hierbei zudem die Material sparende Ausformung der Längsstege.
Bevorzugt ist auch eine Ausbildung der Erfindung, in der die Längsstege eine nicht abgewinkelte Form aufweisen, an der die Querstege senkrecht zur Längsrichtung der Längsstege so versetzt angreifen, dass die inneren Querstege parallel versetzt zu den äußeren Querstegen angeordnet sind.
Erfindungsgemäß können die inneren Querstege einen größeren Querschnitt aufweisen als die äußeren Querstege. Dies ist von Vorteil, wenn sie, wie im folgenden weiter beschrieben, der Lastgurt so an die Befestigungslasche angreift, dass die maximale Last an die inneren Querstege übertragen wird.
In einer weiteren Ausbildung wird als vorteilhaft angesehen,
dass die Oberfläche des Aufnahmebereiches zur Erhöhung der Reibung zwischen Lastgurt und Befestigungslasche rauh ausgebildet ist. Die Rauhigkeit der Oberfläche kann bereits durch das Gussverfahren eingestellt werden, indem die entsprechenden Partien der Gussform eine entsprechende Rauhigkeit aufweisen, so dass im Prinzip kein weiterer Arbeitsschritt notwendig ist. Denkbar ist dennoch, dass beispielsweise zusätzlich durch Sandstrahlen entsprechend definierte Oberflächenrauhigkeiten eingestellt werden.
Besonders bevorzugt wird eine Ausführungsform der Befestigungslasche, in der sie als Gussstück hergestellt ist. Durch die Anwendung des Gussverfahrens ist die Befestigungslasche wenig aufwendig und innerhalb der praktischen Anwendbarkeit in nahezu beliebigen Abmessungen und Materialstücken in einem Arbeitsgang fertigbar. Die Ausbildung der Flächen mit geschlossener Krümmung ohne Kantenbildung kommt im Vergleich zu den eingangs aufgeführten Herstellungsverfahren dem Gussverfahren geradezu entgegen, da sich diese in Hinsicht 0 auf das erforderliche Formfüllungsvermögen und des Lösens des Gussstückes aus der Gussform prinzipiell leichter gießen lassen als scharfkantige Partien. Zudem sind hierdurch die Gussformen und damit ihre Herstellung vereinfacht
Weiter besonders bevorzugt ist die Befestigungslasche einstückig ausgebildet. Diese einstückige Form vermindert im Verhältnis zu einer mehrstückigen Form den Herstellungsaufwand erheblich und lässt sich aufgrund der verhältnismäßig einfachen und, wie in den Ausführungsbeispielen weiter unten gezeigt, dank einer hinterschneidungsfreien Form wenig aufwendig besonders als Gusstück realisieren.
Die vorliegende Erfindung wird anhand zweier Ausführungsbeispiele mit einer zugehörigen Zeichnung näher beschrieben, wobei die Zeichnung zeigt:
Figur 1 eine perspektivische Aufsicht auf eine Befestigungslasche mit zwei Längsstegen,
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Figur 2 eine vordere Seitenansicht der Befestigungslasche in Richtung der Längsstege,
Figur 3 eine seitliche Seitenansicht der
Befestigungslasche senkrecht zu den Längsstegen,
Figur 4 eine Aufsicht auf die Befestigungslasche,
Figur 5 eine perspektivische Aufsicht auf ein weiteres
Ausführungsbeispiel einer Befestigungslasche mit zwei Längsstegen,
Figur 6 eine vordere Seitenansicht der Befestigungslasche in Längsrichtung der Längsstege,
Figur 7 eine seitliche Seitenansicht der Befestigungslasche senkrecht zu der Längsrichtung der Längsstege, und
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Figur 8 eine Aufsicht auf die Befestigungslasche.
In den Figuren 1 bis 4 ist eine Befestigungslasche 1 zur Befestigung mindestens eines hier nicht dargestellten Lastgurtes in einem ersten Ausführungsbeispiel dargestellt. Hierbei weist die Befestigungslasche 1 zwei beabstandete Längsstege 2 sowie zwei äußere parallel zueinander beabstandete Querstege 3 und zwei innere parallel zueinander beabstandete Querstege 4 auf. Zwischen den Längsstegen 2 ist ein Aufnahmebereich 5 zur Aufnahme des Lastgurtes angeordnet, wobei die Querstege 3, 4, an denen der Lastgurt bei Befestigung mit seiner breiten Seitenfläche anliegt, eine geschlossene Krümmung ohne Kantenbildung aufweist. Die äußeren Querstege 3 sind zudem parallel versetzt zu der durch die beiden inneren Querstege 4 gebildeten Eben angeordnet. Der Aufnahmebereich 5 weist ferner durch die Längsstege 2 und Querstege 3, 4 begrenzte Befestigungsöffnungen 6, 7, eine äußere Befestigungsöffnung 6 und eine innere Befestigungsöffnung 7, zum Durchführen des
Lastgurtes auf, wobei, wie in Figur 4 deutlich ablesbar, die Befestigungsöffnungen 6, 7 gekrümmte Ecken 8 aufweisen.
Die Längsstege 2 weisen an ihren den Querstegen 3, 4 zugewandten Innenseiten eine Lastgurtführung 9 als seitliche Begrenzung des Aufnahmebereiches 5 auf, an der der Lastgurt mit seiner schmalen Seitenfläche anlegbar ist. Diese Lastgurtführung 9 ist als eine im wesentlichen senkrecht zur Querstegachse verlaufende Führungsfläche ausgebildet Diese Lastgurtführung 9 ist in Figur 1 deutlich oberhalb der inneren Querstege 4 zwischen den äußeren Querstegen 3 ersichtlich, sowie, wie in Figur 2 deutlich ersichtlich, an der Unterseite der äußeren Querstege 3.
Wie in den Figuren 1 und insbesondere 4 deutlich ablesbar, erstrecken sich die den inneren Querstegen 4 abgewandten Außenseiten der äußeren Querstege 3 über die gesamte Breite der Befestigungslasche 1 und stoßen rechtwinklig mit der der Gurtführung abgewandten Außenseite der Längsstege 2 in einer Ecke 10 zusammen. Hierdurch kann ein an der Befestigungslasche 1 befestigter Lastgurt mit seiner Breitseite voll aufliegen, und rutscht nicht so leicht wie bei Befestigungsschellen mit abgerundeten Ecken bei zum Teil seitlicher Zugbelastung über die Ecken 10 hinweg, wodurch sich der Befestigungsgurt von der Befestigungslasche lösen würde.
Die inneren Querstege 4 weisen einen leicht elliptischen Querschnitt mit einer Ellipse auf, deren größere Achse im wesentlichen parallel zur Längsrichtung der Längsstege 2 und damit im wesentlichen in Richtung des Kraftangriffes durch den befestigten Lastgurt verläuft.
Im Folgenden wird einer der möglichen und hier bevorzugten Befestigungsmodus beschrieben, in dem der Lastgurt an die Befestigungslasche 1 befestigbar ist. Der Befestigungsgurt wird hierbei, von einer Eingangsseite in Linksrichtung der Querstege 3,4 kommend, durch die innere Befestigungsöffnung 7 und in einer beide, den äußeren 3 sowie seinen benachbarten inneren
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Quersteg 4 umfassenden Schlaufen zur Eingangsseite zurück, um den äußeren Quersteg 3 herum, durch die äußere Befestigungsöffnung 6 hindurch und an die Schlaufe geführt, um zwischen Schlaufe und innerem Quersteg 4 durch die innere Befestigungsöffnung 7 hindurch um dann entgegen der Eingangsrichtung die Befestigungslasche 1 wieder zu verlassen. Hierdurch wird der Gurt so durch die Befestigungslasche 1 geführt, dass er sowohl in Teilen aneinander liegt als auch um beide Querstege 3,4 geführt ist, so dass beim Anziehen des Gurtes der Gurt über die Haftreibung sich fest mit der Befestigungslasche 1 verbindet. An den beiden übrigen Querstegen 3,4 kann in gleicher Weise ein zweites Gurtende befestigt werden. Die Befestigungslasche 1 kann somit als Verbindungslasche zweier Gurtenden oder als Befestigungspunkt zweier Gurtenden eines Gurtes dienen, der beispielsweise um ein zu verzurrendes Gut gelegt wurde. Dieses stellt nur eine Befestigungsmöglichkeit des Lastgurtes an der Befestigungslasche dar.
Ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Gegenstandes ist in den Figuren 5 bis 8 dargestellt. Hierbei sind die Bauteile, die die gleiche Funktion wie die Bauteile im ersten Ausführungsbeispiel aufweisen, mit gleichen Bezugszeichen versehen. In den Figuren 5 bis 8 ist als zweites Ausführungsbeispiel einer Befestigungslasche die Befestigungslasche 1 mit zwei beabstandeten Längsstegen 2 sowie mit vier parallel zueinander beabstandeten Querstegen 3, 4, d.h. zwei inneren Querstegen 4 und zwei äußeren Querstegen 3, dargestellt. Zwischen den Längsstegen 2 ist ein Aufnahmebereich 5 zur Aufnahme eines hier nicht dargestellten Lastgurtes angeordnet. Die hier dargestellte Befestigungslasche 1 ist als einstückiges Gussstück mit Querstegen 3, 4 hergestellt, an denen der hier nicht dargestellte Lastgurt bei Befestigung mit seiner breiten Seitenfläche anliegt und die eine geschlossene Krümmung ohne Kantenbildung aufweisen. Abweichend vom ersten Ausführungsbeispiel erstrecken sich hier die Endbereiche 11 der Längsstege 2, an denen die äußeren Querstege 3 angreifen, sich jeweils in gleicher Richtung und im gleichen Winkel aus der
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durch die inneren Querstege 3 gebildeten Ebene heraus. Hierdurch bildet die Befestigungslasche 1 eine weite gebildete U-Form aus, die sich durch ausgeprägte Abrundungen auszeichnet.
Die Querschnitte der inneren Querstege 4 sind elliptisch mit einer Ellipsenform ausgebildet, deren größere Achse in etwa in Richtung des zu erwartenden höchsten Lastangriffes ausgerichtet ist und damit in dieser Richtung das maximale Flächenträgheitsmoment des inneren Quersteges 4 in Hinsicht auf die Querschnittsfläche aufweist.
Der Aufnahmebereich 5 beweist durch die Längsstege 2 und Querstege 3, 4 begrenzte Befestigungsöffnungen 6, 7 zum Durchführen eines hier nicht dargestellten Lastgurtes mit durch das Zusammenlaufen der Stege 2, 3, 4 gebildeten gekrümmten Ecken 8 auf, die sich durch einen deutlich sichtbaren Radius auszeichnen. Hierdurch wird erzielt, dass ein durchgeführter Lastgurt möglichst schonend gelagert wird.
In diesem Ausführungsbeispiel wiesen die Längsstege 2 an ihren den Querstegen 3, 4 zugewandten Innenseiten eine Lastgurtführung 9 als seitliche Begrenzung des Aufnahmebereiches 5 auf, welche sich zwischen dem Bereich der äußeren Querstege 3 erstreckt. An dieser Lastgurtführung, die als eine im wesentlichen senkrecht zur Querstegachse verlaufende Führungsfläche ausgebildet ist.
Ebenfalls wie im ersten Ausführungsbeispiel, so erstrecken sich auch hier die den inneren Querstegen abgewandten Außenseiten der äußeren Querstege 3 über die gesamte Breite der Befestigungslasche 1 und stoßen rechtwinklig mit der der Lastgurtführung 9 abgewandten Außenseite der Längsstege 2 zu einer Ecke 10 zusammen.
Denkbar, aber hier nicht weiter dargestellt, ist beispielsweise eine Doppelbefestigungslasche zweier an den Längsstegen angrenzender Befestigungslaschen mit drei parallel zueinander angeordneten Längsstegen, zwischen denen jeweils vier Querstege
angeordnet sind. An dieser Doppelbefestigungslasche können dann jeweils zwei Lastgurte mit ihren Enden befestigt werden.
Ebenfalls denkbar, aber nicht dargestellt, ist eine durch Guss einstückig herstellbare Doppelbefestigungsschiene, die zwei sich kreuzende Befestigungsschienen aufweist, an deren Enden entsprechend kreuzförmig zusammenlaufende Lastgurtenden befestigt werden können.
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LIPPERT, STACHOW, SCHMIDT & PARTNER
Patentanwälte European Patent Attorneys European Trademark Attorneys Kölner Straße 8 · D-42651 Solingen Telefon +49 (O) 2 12.2 22 13-0 Telefax +49 (O) 2 12.1 03 22
S/vi 9. August 2002
VS GUSS AG
42705 Solingen
Befestigungslasche Bezugszeichenliste
1. Befestigungslasche
2. Längssteg
3. Äußerer Quersteg
4. innerer Quersteg
5. Aufnahmebereich
20 6. Äußere Befestigungsöffnung
7. Innere Befestigungsöffnung
8. Ecke
9. Lastgurtführung
10. Ecke
11. Endabschnitt
12. Führungsfläche

Claims (13)

1. Befestigungslasche zur Befestigung mindestens eines Lastgurtes mit mindestens zwei beabstandeten Längsstegen (2) sowie mit mindestens zwei inneren und zwei äußeren parallel zueinander beabstandeten Querstegen (3, 4), wobei die Befestigungslasche (1) einen zwischen den Längsstegen (2) angeordneten Aufnahmebereich (5) zur Aufnahme des Lastgurtes aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstege (3, 4), an denen der Lastgurt bei Befestigung mit seiner breiten Seitenfläche anliegt, eine geschlossene Krümmung ohne Kantenbildung aufweisen, sowie die äußeren Querstege (3) parallel versetzt zu der durch die beiden inneren Querstege (4) gebildeten Ebene angeordnet ist.
2. Befestigungslasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstege (3, 4) einen ovalen, elliptischen oder im wesentlichen halbkreisförmigen Querschnitt aufweisen.
3. Befestigungslasche nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmebereich (5) durch die Längsstege (2) und Querstege (3, 4) begrenzte Befestigungsöffnungen (6, 7) zum Durchführen des Lastgurtes mit durch das Zusammenlaufen der Stege (2, 3, 4) gebildeten gekrümmte Ecken aufweist, deren Radien größer 5 mm sind.
4. Befestigungslasche nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Radien größer 8 mm sind.
5. Befestigungslasche nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Radien größer 12 mm sind.
6. Befestigungslasche nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsstege (2) in dem Bereich zwischen den äußeren Querstegen (3) an ihren den Querstegen (3, 4) zugewandten Innenseiten eine Lastgurtführung als seitliche Begrenzung des Aufnahmebereiches (5) aufweisen, an der der Lastgurt mit seiner schmalen Seitenfläche anlegbar ist.
7. Befestigungslasche nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lastgurtführung (5) als eine im wesentlichen senkrecht zur Querstegachse verlaufende Führungsfläche (12) ausgebildet ist.
8. Befestigungslasche nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die den inneren Querstegen (4) abgewandte Außenseite der äußeren Querstege (3) über die gesamte Breite der Befestigungslasche (1) erstreckt und rechtwinklig mit der der Lastgurtführung (5) abgewandten Außenseite der Längsstege (2) zusammenstößt.
9. Befestigungslasche nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Endbereiche der Längsstege (2), an denen die äußeren Querstege (3) angreifen, sich jeweils in gleicher Richtung und in gleichem Winkel aus der durch die inneren Querstege (4) gebildeten Ebene herauserstrecken.
10. Befestigungslasche nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren Querstege (4) einen größeren Querschnitt aufweisen als die äußeren Querstege (3).
11. Befestigungslasche nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Aufnahmebereiches (5) zur Erhöhung der Reibung zwischen Lastgurt und Befestigungslasche (1) rauh ausgebildet ist.
12. Befestigungslasche nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Gussstück hergestellt ist.
13. Befestigungslasche nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie. einstückig ausgebildet ist.
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WO2021053174A1 (en) * 2019-09-20 2021-03-25 Cordstrap B.V. Strap fitting and lashing system for securing loads

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