DE2021024C3 - Schaltung zur Begrenzung des Anfahrstromes der Motoren von elektrischen Triebfahrzeugen - Google Patents
Schaltung zur Begrenzung des Anfahrstromes der Motoren von elektrischen TriebfahrzeugenInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H7/00—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
- H02H7/08—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors
- H02H7/0833—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors for electric motors with control arrangements
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
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Description
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1 2
Dieses Verfahren ist bei elektrischen Triebfahrzcu-
Patentanspruch: gen von besonderer Bedeutung, da im Falle einer reinen
Stromregelung beim Schleudern der Räder der
Schaltungsanordnung zur Begrenzung des An- Stromrichter in seiner Aussteuerung nicht begrenzt
fahrstromes von elektrischen Triebfahrzeug-Mo- 5 würde.
loren, die von Stromrichtern gespeist sind, deren Bei Rangierfahrten jedoch, z. B., wenn ein Zug zuAussteuerung
über einen Ankerspannungs- oder sammengestellt werden muß und die Lokomotive mit
Drehzahl regelkreis mit unterlagertem Stromregel- definierter Zugkraft oder Schubkraft den Zug gekrcis
erfolgt, wobei der Sollwert für den Anker- spannt halten soll, weist dieses Verfahren Nachteile
spannungs- bzw. Drehzahlregler vom Fahrzeug- io auf. In diesem Falle gibt nämlich der übergeordnete
führer entsprechend der gewünschten Fahree- Drchzchl- oder Ankerspannungsregler wegen des
vchwindigkeit vorgebbar und der Sollwert für den fehlenden Istwertes sofort die volle Stromgrenze vor.
Stromregler begrenzbar ist, dadurch ge- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
kennzeichnet, daß der Ankerspannungs- Schallungsanordnung der eingangs genannten Art so
bzw. Drehzahl-Sollwert auf einen Anfahrstrang 15 weiterzubilden, daß ohne zusätzlich vom Fahrzeugi-renzenbildncr
(S) geführt ist, der in Abhängig- führer zu treffende Maßnahmen ein fühlfühliges
keit vom Anfangsverstellbereich des Ankerspan- Rangieren bei kleinen Geschwindigkeiten ohne den
nunü«.- bzw. Drehzahl-Sollwertes einen Anfahr- Beirieb gefährdende Zugkraftsprünge möglich ist.
stromgrenzwcrt für den Stromregler (6) vorg'bt. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch und daß sowohl der Ausgang des Anfahrstroni- ao gelöst, daß der Ankerspannungs- bzw. Drehzahlsollgrenzenbildncrs (5) als auch der des Ankerspan- wert auf einen Anfahrstromgrenzenbildner geführt nungs- oder Drehzahlreglers (3) mit dem Ein- ist, der in Abhängigkeit vom Anfangsverstellbereich gang einer Kleinstwert-Auswahlschaitung (10) des Ankerspannungs- bzw. Drehzahlsollwertes einen verbunden ist. Anfahrstromgrenzwert für den Stromregler vorgibt,
stromgrenzwcrt für den Stromregler (6) vorg'bt. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch und daß sowohl der Ausgang des Anfahrstroni- ao gelöst, daß der Ankerspannungs- bzw. Drehzahlsollgrenzenbildncrs (5) als auch der des Ankerspan- wert auf einen Anfahrstromgrenzenbildner geführt nungs- oder Drehzahlreglers (3) mit dem Ein- ist, der in Abhängigkeit vom Anfangsverstellbereich gang einer Kleinstwert-Auswahlschaitung (10) des Ankerspannungs- bzw. Drehzahlsollwertes einen verbunden ist. Anfahrstromgrenzwert für den Stromregler vorgibt,
as und «laß sowohl der Ausgang des Anfahrstromgren-
zenbildners als auch der des Ankerspannungs- oder
Drehzahlreglers mit dem Eingang einer Kleinstwert-Auswahlschaltung
verbunden ist.
Die Erfindung bezieht sich iuf eine Schaltungsan- Ein Ausführungsbeispiel der Hrfindung soll an
Ordnung zur Begrenzung des Anfahrstromes von 30 Hand der Figur näher erläutert werden. Der Abelcklrischen
Trichfahrzeug-Motoren. die von Strom- griff 1 eines Sollwertpotentiometers 2 kann um den
richtcm gj,,ic. ; »,nd, deren Aussteuerung über einen linearen Beirag oder Winkelbetrag \ je nach den An-Ankerspannungs-
oder Drehzahlregelkreis mit unter- forderungen des Betriebes verstellt werden. Dadurch
lagcrtem Stromregclkreis erfolgt, wobei der Sollwert wird der Sollwert für einen Ankerspannungs- oder
für den Ankerspannungs- bzw. Drehzahlregler vom 35 Drehzahlregler 3, dem im Summierungspunkt 4 der
Fahrzeugführer cnsprechend der gewünschten Fahr- Ankerspannungs- oder Drehzahlistwert Uiit bzw.
geschwindigkeit vorgebbar und der Sollwert für den njs, zugeführt wird, vorgegeben. Parallel dazu wird
Stromregler begrenzbar ist. Es ist bekann., bei von nun der gleiche Sollwert dem Anfahrstromgrenzen-Stromrichtern
gespeisten Motoren auf Triebfahrzeu- bildner 5 zugeführt, der eine Strombegrenzung entgen
die Regelung der Stromrichter nach dem söge- 40 sprechend dem eingezeichneten Diagramm in Abhännannten
Stromleitverfahren durchzuführen, das sich gigkeit vom Anfangsverstellbereich von λ bewirkt,
durch besonders gutes dynamisches Verhalten aus- Der Ausgang des Slromgrenzenbildners 5 ist ebenso
zeichnet (»Glasers Annalen«, [1968], S. 198 bis wie der Ausgang des Reglers 3 mit dem Eingang
208, insbesondere Bild 8 und 17). Bei diesem einer Auswahlschaltung 10 verbunden. Die Auswahl-Verfahren
ist der Drehzahl- oder Ankerspannungsre- 45 schaltung gibt das kleinere Eingangssignal an den
gelung ein Stromregelkreis unterlagert. Die Aus- Eingang eines Slromreglers 6 weiter. Dem Stromreggangsspannung
des Drehzahl- oder Ankerspannungs- ler ist ein Impulssteuergerät 7 für einen Stromrichregelverstärkers
ist Sollwert für den Stromregler. Im ter8, der die Motoren speist, nachgeschaltet. Der
Falle einer Überlastung, z. B. beim Beschleunigen, Stromistwert lM wird im Summierungspunkt 9 dem
kommt die Stromregelung in äußerst kurzer Zeit zur 50 Eingang des Stromreglers 6 zugeführt.
Wirkung. Dadurch wird die Einhaltung einer einstell- Die Anfahrstrombegrenzung läßt sich auch mit baren Stromgrenze sichergestellt und das Gerät und Vorteil bei solchen Fahrzeugmotoren anwenden, die der Antriebsmotor vor Überlastung geschützt. Das von schwachen Netzen gespeist werden, z. B. auf Gerät kann bei voll vorgewähltem Drehzahlsollwert Schiffen. Hier kann die Stromgrenze in Abhängigkeit eingeschaltet werden. Beliebige Drehzahlverstellun- 55 vom gesamten Verstellweg des Sollwert-Potentiomegen sind im Stillstand oder während des Betriebes ters festgelegt werden, so daß beim Anfahren das möglich. schwache Netz nicht übermäßig beansprucht wird.
Wirkung. Dadurch wird die Einhaltung einer einstell- Die Anfahrstrombegrenzung läßt sich auch mit baren Stromgrenze sichergestellt und das Gerät und Vorteil bei solchen Fahrzeugmotoren anwenden, die der Antriebsmotor vor Überlastung geschützt. Das von schwachen Netzen gespeist werden, z. B. auf Gerät kann bei voll vorgewähltem Drehzahlsollwert Schiffen. Hier kann die Stromgrenze in Abhängigkeit eingeschaltet werden. Beliebige Drehzahlverstellun- 55 vom gesamten Verstellweg des Sollwert-Potentiomegen sind im Stillstand oder während des Betriebes ters festgelegt werden, so daß beim Anfahren das möglich. schwache Netz nicht übermäßig beansprucht wird.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2021024A DE2021024C3 (de) | 1970-04-24 | 1970-04-24 | Schaltung zur Begrenzung des Anfahrstromes der Motoren von elektrischen Triebfahrzeugen |
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| FR7114660A FR2090675A5 (de) | 1970-04-24 | 1971-04-23 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2021024A DE2021024C3 (de) | 1970-04-24 | 1970-04-24 | Schaltung zur Begrenzung des Anfahrstromes der Motoren von elektrischen Triebfahrzeugen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2021024A1 DE2021024A1 (de) | 1971-11-11 |
| DE2021024B2 DE2021024B2 (de) | 1974-09-05 |
| DE2021024C3 true DE2021024C3 (de) | 1975-04-30 |
Family
ID=5769806
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2021024A Expired DE2021024C3 (de) | 1970-04-24 | 1970-04-24 | Schaltung zur Begrenzung des Anfahrstromes der Motoren von elektrischen Triebfahrzeugen |
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|---|---|---|---|---|
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| DE3203682A1 (de) * | 1982-02-04 | 1983-08-11 | Brown, Boveri & Cie Ag, 6800 Mannheim | Antriebssystem fuer fahrzeuge mit einer gleichstrommaschine |
-
1970
- 1970-04-24 DE DE2021024A patent/DE2021024C3/de not_active Expired
-
1971
- 1971-04-21 SE SE05196/71A patent/SE361633B/xx unknown
- 1971-04-23 FR FR7114660A patent/FR2090675A5/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE361633B (de) | 1973-11-12 |
| DE2021024B2 (de) | 1974-09-05 |
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