DE202025102407U1 - Gepäckaufbewahrungsvorrichtung für einen Kinderwagen - Google Patents

Gepäckaufbewahrungsvorrichtung für einen Kinderwagen Download PDF

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DE202025102407U1 DE202025102407.1U DE202025102407U DE202025102407U1 DE 202025102407 U1 DE202025102407 U1 DE 202025102407U1 DE 202025102407 U DE202025102407 U DE 202025102407U DE 202025102407 U1 DE202025102407 U1 DE 202025102407U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B9/00Accessories or details specially adapted for children's carriages or perambulators
    • B62B9/26Securing devices for bags or toys ; Arrangements of racks, bins, trays or other devices for transporting articles

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  • Carriages For Children, Sleds, And Other Hand-Operated Vehicles (AREA)

Abstract

Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) für einen Kinderwagen (1), mit
einer Basis (41), die zum Tragen von Gegenständen eingerichtet ist, und
einer Vielzahl von Kopplungsabschnitten (50, 52, 54, 56, 58) zum Befestigen der Basis (41) an einem Kinderwagen (1),
wobei die Basis (41) ein Unterteil (47) mit einer Verstärkungsstruktur (80) aufweist,
wobei die Verstärkungsstruktur (80) geometrisch variabel zwischen einer Gebrauchskonfiguration und einer Verstaukonfiguration ausgebildet ist,
wobei die Abmessung der Verstärkungsstruktur (80) in der Verstaukonfiguration gegenüber der Gebrauchskonfiguration verkleinert ist.

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die Erfindung betrifft eine Gepäckaufbewahrungsvorrichtung für einen Kinderwagen.
  • HINTERGRUND
  • Gepäckaufbewahrungsvorrichtungen für Kinderwagen sind im Stand der Technik bekannt. Derartige Gepäckaufbewahrungsvorrichtungen bieten Stauraum für Gegenstände, wie beispielsweise Taschen, Kleidungsstücke oder Helme.
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • Es besteht ein Bedarf an Gepäckaufbewahrungsvorrichtungen, die ein höheres Gewicht zuverlässig tragen können. Außerdem besteht ein Bedarf an Gepäckaufbewahrungsvorrichtungen, die platzsparend verstaut werden können. Ferner besteht ein Bedarf an Gepäckaufbewahrungsvorrichtungen mit größerem Stauraum, und an modularen Systemen, bei denen die Größe von Gepäckaufbewahrungssystemen an Kinderwagen an bestimmte Situationen angepasst werden kann.
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Gepäckaufbewahrungsvorrichtung für einen Kinderwagen, verbesserte Gepäckaufbewahrungssysteme, und ein verbessertes Kinderwagensystem anzugeben.
  • Die Aufgabe wird durch die in den unabhängigen Ansprüchen beschriebenen Gegenstände gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist eine Gepäckaufbewahrungsvorrichtung für einen Kinderwagen vorgesehen. Die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung weist eine Basis zum Tragen von Gegenständen auf. Die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung weist Kopplungsabschnitte zum Befestigen der Basis an einem Kinderwagen auf.
  • Gemäß einer Ausführungsform weist die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung eine Vielzahl von Kopplungsabschnitten auf.
  • Gemäß einer Ausführungsform weist die Basis ein Unterteil mit einer Verstärkungsstruktur auf. Das Unterteil kann den Boden der Basis bilden. Die Verstärkungsstruktur kann geometrisch variabel zwischen einer Gebrauchskonfiguration und einer Verstaukonfiguration ausgebildet sein. Geometrisch variabel bedeutet, dass die Form oder die Abmessung der Verstärkungsstruktur verändert werden kann. Die Abmessung der Verstärkungsstruktur in der Verstaukonfiguration ist gegenüber der Gebrauchskonfiguration verkleinert. Dies ermöglicht eine platzsparende Verstauung der Vorrichtung, wenn sie nicht in Gebrauch ist. Zudem ermöglicht eine solche Konfiguration, dass selbst eine längere Gepäckaufbewahrungsvorrichtung an zusammenklappbaren Kinderwagen verbleiben kann, ohne das Zusammenklappen zu behindern.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist die Verstärkungsstruktur in Längsrichtung zusammenschiebbar ausgebildet. Dies hat den Vorteil, dass die Verstärkungsstruktur einfach und schnell in die Verstaukonfiguration gebracht werden kann.
  • Gemäß einer Ausführungsform weist die Verstärkungsstruktur ein erstes Verstärkungsbauteil und ein zweites Verstärkungsbauteil auf, die im Unterteil so vorgesehen sind, dass diese sich zumindest in der Verstaukonfiguration überlappen. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass sich die beiden Teile zuverlässig aneinander vorbeibewegen, wenn die Verstärkungsstruktur in die Verstaukonfiguration überführt wird.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist das Unterteil so eingerichtet, dass in der Gebrauchskonfiguration das erste Verstärkungsbauteil und das zweite Verstärkungsbauteil einander in geringerem Ausmaß überlappen als in der Verstaukonfiguration. Dies stellt sicher, dass die Vorrichtung in der Gebrauchskonfiguration stabil ist und in der Verstaukonfiguration platzsparend verstaut werden kann.
  • Gemäß einer Ausführungsform sind das erste Verstärkungsbauteil und das zweite Verstärkungsbauteil in der Gebrauchskonfiguration nebeneinander angeordnet, sodass sich diese nicht überlappen.
  • Gemäß einer Ausführungsform sind das erste Verstärkungsbauteil und das zweite Verstärkungsbauteil flächige Bauteile.
  • Das erste Verstärkungsbauteil und das zweite Verstärkungsbauteil können aus einem stabilen und leichten Material wie Kunststoff gefertigt sein.
  • Das zweite Verstärkungsbauteil kann eine höhere Steifigkeit besitzen als das erste Verstärkungsbauteil.
  • Das erste Verstärkungsbauteil kann aus Polyethylen hergestellt sein.
  • Das zweite Verstärkungsbauteil kann doppelwandig ausgebildet sein und/oder eine Wabenstruktur aufweisen.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist das erste Verstärkungsbauteil zumindest abschnittsweise nach oben gekrümmt ausgebildet.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist das zweite Verstärkungsbauteil eben ausgebildet.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist in der Verstaukonfiguration das erste Verstärkungsbauteil zumindest teilweise unter dem zweiten Verstärkungsbauteil positioniert.
  • Gemäß einer Ausführungsform sind das erste Verstärkungsbauteil und das zweite Verstärkungsbauteil relativ zueinander verschieblich vorgesehen. Dies ermöglicht eine einfache und schnelle Anpassung der Vorrichtung zwischen der Gebrauchskonfiguration und der Verstaukonfiguration.
  • Gemäß einer Ausführungsform weist das Unterteil einen Lagenaufbau mit einer ersten Lage und einer zweiten Lage auf. Das erste Verstärkungsbauteil und das zweite Verstärkungsbauteil sind zwischen der ersten Lage und der zweiten Lage vorgesehen. Dies schützt die Verstärkungsbauteile und erhöht die Stabilität der Vorrichtung.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist das erste Verstärkungsbauteil an der ersten Lage befestigt und ist das zweite Verstärkungsbauteil an der zweiten Lage befestigt.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist das erste Verstärkungsbauteil kürzer als die erste Lage ausgebildet und kann beispielsweise 75% der Länge der ersten Lage oder weniger lang sein.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist das zweite Verstärkungsbauteil kürzer als die zweite Lage ausgebildet und kann beispielsweise 75% der Länge der zweiten Lage oder weniger lang sein, beispielsweise 50% oder weniger der Länge der zweiten Lage lang sein.
  • Gemäß einer Ausführungsform sind das erste Verstärkungsbauteil und das zweite Verstärkungsbauteil innerhalb des Lagenaufbaus in Längsrichtung versetzt zueinander vorgesehen.
  • Gemäß einer Ausführungsform sind das erste Verstärkungsbauteil und das zweite Verstärkungsbauteil in Längsrichtung in entgegengesetzten Endabschnitten des Unterteils vorgesehen.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist das zweite Verstärkungsbauteil zumindest so an der zweiten Lage gehalten, dass sich das zweite Verstärkungsbauteil im Wesentlichen nicht relativ zu der zweiten Lage bewegen kann.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist das zweite Verstärkungsbauteil in einer an der zweiten Lage vorgesehenen Tasche aufgenommen. Die Tasche kann durch Befestigen einer Zwischenlage an der zweiten Lage geschaffen sein, wobei die Zwischenlage kürzer als die zweite Lage ausgebildet ist, beispielsweise weniger als halb so lang wie die zweite Lage ausgebildet ist. Dies ermöglicht eine sichere und stabile Anordnung des zweiten Verstärkungsbauteils.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist das erste Verstärkungsbauteil nur an seinem vorderen Längsendabschnitt an einem vorderen Endbereich der ersten Lage befestigt, beispielsweise angenäht, und ist ein hinterer Längsendabschnitt des ersten Verstärkungsbauteils unbefestigt.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist die zweite Lage eine obere Lage, die zumindest bereichsweise eine Stützfläche zum Tragen der Gegenstände bildet, und ist die erste Lage eine untere Lage.
  • Gemäß einer Ausführungsform weisen die erste Lage und die zweite Lage dieselbe Geometrie auf und/oder sind gleich lang ausgebildet.
  • Gemäß einer Ausführungsform sind die erste Lage und die zweite Lage an ihren Randbereichen aneinander befestigt, beispielsweise vernäht.
  • Gemäß einer Ausführungsform sind das erste Verstärkungsbauteil und/oder das zweite Verstärkungsbauteil formschlüssig, beispielsweise durch Nähen, oder stoffschlüssig, beispielsweise durch Kleben, an der jeweiligen Lage befestigt. Dies ermöglicht eine sichere und stabile Anordnung der Verstärkungsbauteile.
  • Gemäß einer Ausführungsform umfasst ein Kinderwagensystem einen zusammenklappbaren Kinderwagen mit einem vorderen Hauptrahmenabschnitt und einem hinteren Hauptrahmenabschnitt. Der vordere Hauptrahmenabschnitt ist um ein Gelenk relativ zu dem hinteren Hauptrahmenabschnitt schwenkbar zwischen einer Gebrauchsstellung und einer Verstaustellung angeordnet. Eine Gepäckaufbewahrungsvorrichtung ist so an dem Kinderwagen abnehmbar befestigbar, dass die Verstärkungsstruktur beim Verschwenken des vorderen Hauptrahmenabschnitts von der Gebrauchsstellung in die Verstaustellung automatisch von der Gebrauchskonfiguration in die Verstaukonfiguration überführt wird.
  • Gemäß einer Ausführungsform weist die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung einen vordersten Kopplungsabschnitt und einen hinteren Kopplungsabschnitt zum lösbaren Koppeln der Gepäckaufbewahrungsvorrichtung an den Kinderwagen auf. Der Kinderwagen weist zumindest einen vordersten Befestigungsabschnitt zur Befestigung des vordersten Kopplungsabschnitts der Gepäckaufbewahrungsvorrichtung und einen hinteren Befestigungsabschnitt zur Befestigung des hinteren Kopplungsabschnitts auf. Der Abstand des vordersten Befestigungsabschnitts zu dem hinteren Befestigungsabschnitt verkleinert sich beim Bewegen des vorderen Hauptrahmenabschnitts relativ zu dem hinteren Hauptrahmenabschnitt. Auf diese Weise wird beim Zusammenklappen oder Aufklappen eine Kraft auf eine montierte Gepäckaufbewahrungsvorrichtung aufgebracht, die diese zusammenschiebt oder auseinanderzieht, wodurch das Unterteil samt Verstärkungsstruktur von der Gebrauchskonfiguration in die Verstaukonfiguration überführt wird und umgekehrt.
  • Gemäß einer Ausführungsform weist die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung zumindest einen vorderen Kopplungsabschnitt und zumindest einen hinteren Kopplungsabschnitt auf.
  • Gemäß einer Ausführungsform weist die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung zwei oder mehr vordere Kopplungsabschnitte und zwei oder mehr hintere Kopplungsabschnitte auf.
  • Gemäß einer Ausführungsform weist der Gepäckaufbewahrungsabschnitt fünf Kopplungsabschnitte auf.
  • Gemäß einer Ausführungsform sind vier Kopplungsabschnitte in Ecken eines gedachten gleichseitigen Trapezes an der Basis befestigt.
  • Gemäß einer Ausführungsform sind zwei vordere Kopplungsabschnitte in einem kleineren Abstand voneinander angeordnet als zwei hintere Kopplungsabschnitte.
  • Gemäß einer Ausführungsform sind zwei vordere Kopplungsabschnitte weiter oben an der Basis befestigt als zwei hintere Kopplungsabschnitte.
  • Gemäß einer Ausführungsform weist die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung einen in Längsrichtung der Basis vordersten Kopplungsabschnitt auf. Der vorderste Kopplungsabschnitt kann zusätzlich zu einem vorderen Kopplungsabschnitt und einem hinteren Kopplungsabschnitt vorgesehen sein. Ein vorderer Kopplungsabschnitt kann demnach in Längsrichtung zwischen dem vordersten Kopplungsabschnitt und einem hinteren Kopplungsabschnitt angeordnet sein.
  • Der vorderste Kopplungsabschnitt kann von einer linken Seite und einer rechten Seite der Basis beabstandet an der Basis befestigt sein. Der vorderste Befestigungsabschnitt kann derart vorgesehen sein, dass dieser nicht an einem linken oder rechten Seitenrand oder einer linken oder rechten Seitenwand der Basis befestigt ist, sondern weiter innen an der Basis befestigt ist. Bei Betrachtung der Gepäckaufbewahrungsvorrichtung von vorne oder von hinten kann der vorderste Kopplungsabschnitt somit relativ zu der linken Seite und der rechten Seite einwärts an der Basis befestigt sein, beispielsweise in der Mitte zwischen der linken Seite und der rechten Seite.
  • Gemäß einer Ausführungsform weist die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung eine Basis, die zum Tragen von Gegenständen eingerichtet ist, und zumindest zwei Kopplungsabschnitte zum Befestigen der Basis an einem Kinderwagen auf, wobei ein in Längsrichtung der Basis vorderster Kopplungsabschnitt beabstandet von Seitenrändern der Basis an der Basis befestigt ist.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist der vorderste Kopplungsabschnitt an einem vorderen oberen Rand der Basis vorgesehen.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist der vorderste Kopplungsabschnitt an einer Vorderseite der Basis vorgesehen.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist der vorderste Kopplungsabschnitt an einer Oberseite der Basis vorgesehen.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist der vorderste Kopplungsabschnitt in Querrichtung mittig an der Basis vorgesehen.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist der vorderste Kopplungsabschnitt als ein Fußstützenkopplungsabschnitt ausgebildet, der konfiguriert ist, um lösbar an einer Fußstütze des Kinderwagens befestigt zu werden.
  • Gemäß einer Ausführungsform weist eine Gepäckaufbewahrungsvorrichtung für einen Kinderwagen eine Basis, die zum Tragen von Gegenständen eingerichtet ist, und zumindest zwei Kopplungsabschnitte zum Befestigen der Basis an einem Kinderwagen auf, wobei zumindest ein Kopplungsabschnitt als ein Fußstützenkopplungsabschnitt ausgebildet ist, der konfiguriert ist, um lösbar an einer Fußstütze des Kinderwagens befestigt zu werden.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist der Fußstützenkopplungsabschnitt zur Befestigung in einer Durchgangsöffnung der Fußstütze eingerichtet.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist der Fußstützenkopplungsabschnitt zur Befestigung in einer Wasserabflussöffnung der Fußstütze eingerichtet.
  • Gemäß einer Ausführungsform weist zumindest ein Kopplungsabschnitt ein Gurtband auf, dessen eines Ende an der Basis befestigt ist und dessen freies Ende zur Kopplung mit dem Kinderwagen eingerichtet ist.
  • Gemäß einer Ausführungsform weist zumindest ein Kopplungsabschnitt an seinem freien Ende einen Eingriffsabschnitt auf, der konfiguriert ist, um durch eine Durchgangsöffnung in einer Einführrichtung hindurchgeführt werden zu können und ein Herausführen aus der Durchgangsöffnung entgegen der Einführrichtung zu sperren.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist der Eingriffsabschnitt in die Durchgangsöffnung einhakbar ausgestaltet.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist der Eingriffsabschnitt durch Umschlagen und Vernähen des freien Endes des Gurtbands gebildet.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist der Eingriffsabschnitt konfiguriert, eine T-Form zu bilden, wobei am freien Ende des Gurtbands einen Stoppabschnitt vorgesehen ist, der schwenkbar am Gurtband vorgesehen ist, sodass der Stoppabschnitt in eine Einführposition gebracht werden kann, in welcher sich der Stoppabschnitt im Wesentlichen parallel zum Gurtband erstreckt, und in eine Sperrposition gebracht werden kann, in der sich der Stoppabschnitt in einem Winkel zu dem Gurtband erstreckt.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist eine Untermenge der Kopplungsabschnitte in einem Basisbefestigungsmuster angeordnet, das durch vorbestimmte Befestigungsabschnitte an dem Kinderwagen vorgegeben ist, die speziell zur Befestigung einer Gepäckaufbewahrungsvorrichtung am Kinderwagen vorgesehen sind.
  • Gemäß einer Ausführungsform sind zumindest zwei Kopplungsabschnitte der Untermenge auf gegenüberliegenden Seiten einer im montierten Zustand der Gepäckaufbewahrungsvorrichtung vertikalen Längsmittelebene der Gepäckaufbewahrungsvorrichtung vorgesehen.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung zum abnehmbaren Einhängen in dem Kinderwagen konfiguriert.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist ein Gepäckaufbewahrungssystem für einen Kinderwagen geschaffen. Das Gepäckaufbewahrungssystem weist eine erste Gepäckaufbewahrungsvorrichtung und eine zweite Gepäckaufbewahrungsvorrichtung auf. Die zweite Gepäckaufbewahrungsvorrichtung weist im Vergleich zur ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung eine vergrößerte Abmessung auf. Insbesondere kann die zweite Gepäckaufbewahrungsvorrichtung einen größeren Stauraum bereitstellen als die erste Gepäckaufbewahrungsvorrichtung.
  • Die Länge der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung kann größer sein als die Länge der ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung.
  • Jede Gepäckaufbewahrungsvorrichtung kann mehrere Kopplungsabschnitte zum lösbaren Koppeln der jeweiligen Gepäckaufbewahrungsvorrichtung an den Kinderwagen aufweisen.
  • Die Kopplungsabschnitte an der ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung können in einem Basisbefestigungsmuster angeordnet sein, dass durch die Position von korrespondierenden Befestigungsabschnitten an dem Kinderwagen vorgegeben ist.
  • Gemäß einer Ausführungsform des Gepäckaufbewahrungssystems können die Kopplungsabschnitte an der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung in einem Basisbefestigungsmuster angeordnet sein, das durch die Position oder Positionen von korrespondierenden Befestigungsabschnitten an dem Kinderwagen vorgegebenen ist.
  • Gemäß einer Ausführungsform des Gepäckaufbewahrungssystems können die Kopplungsabschnitte an der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung in einem Basisbefestigungsmuster an der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung angeordnet sein, das durch die Position der korrespondierenden Kopplungsabschnitte an der ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung vorgegeben ist.
  • Gemäß einer Ausführungsform des Gepäckaufbewahrungssystems können die Kopplungsabschnitte an der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung in einem Basisbefestigungsmuster an der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung angeordnet sein, das sich von der Position von korrespondierenden Kopplungsabschnitten an der ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung unterscheidet.
  • Gemäß einer Ausführungsform des Gepäckaufbewahrungssystems kann eine Untermenge der Kopplungsabschnitte an der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung in demselben Basisbefestigungsmuster angeordnet sein, wie die Kopplungsabschnitte der ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung. Zudem kann die Untermenge exakt die Anzahl von Kopplungsabschnitten aufweisen, die die erste Gepäckaufbewahrungsvorrichtung aufweist.
  • Gemäß einer Ausführungsform kann die zweite Gepäckaufbewahrungsvorrichtung des Gepäckaufbewahrungssystems eines oder mehrere der Merkmale aufweisen, die in Verbindung mit den vorstehenden anderen Ausführungsformen beschrieben sind.
  • Gemäß einer Ausführungsform kann die erste Gepäckaufbewahrungsvorrichtung vier Kopplungsabschnitte aufweisen.
  • Gemäß einer Ausführungsform kann die zweite Gepäckaufbewahrungsvorrichtung fünf Kopplungsabschnitte aufweisen. Gemäß einer Ausführungsform kann die Untermenge von Kopplungsabschnitten der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung vier Kopplungsabschnitte umfassen.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist ein Kinderwagensystem geschaffen. Das Kinderwagensystem weist einen Kinderwagen, eine erste Gepäckaufbewahrungsvorrichtung und eine zweite Gepäckaufbewahrungsvorrichtung auf. Der Kinderwagen weist Befestigungsabschnitte zur Befestigung der Gepäckaufbewahrungsvorrichtung auf. Die zweite Gepäckaufbewahrungsvorrichtung weist im Kinderwagensystem eine im Vergleich zur ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung vergrößerte Abmessung auf. Die zweite Gepäckaufbewahrungsvorrichtung kann so konfiguriert sein, wie in Verbindung mit den vorstehenden Ausführungsformen von Gepäckaufbewahrungsvorrichtungen beschrieben. Jede Gepäckaufbewahrungsvorrichtung des Kinderwagensystems weist Kopplungsabschnitte zum lösbaren Koppeln der jeweiligen Gepäckaufbewahrungsvorrichtung an den Kinderwagen auf. Die Kopplungsabschnitte an der ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung sind in einem Basisbefestigungsmuster angeordnet, dass durch die Position der Befestigungsabschnitte an dem Kinderwagen vorgegeben ist.
  • Gemäß einer Ausführungsform des Kinderwagensystems können Kopplungsabschnitte an der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung in einem Basisbefestigungsmuster angeordnet sein, das durch die Position oder Positionen von korrespondierenden Befestigungsabschnitten an dem Kinderwagen vorgegebenen ist.
  • Gemäß einer Ausführungsform des Kinderwagensystems können Kopplungsabschnitte an der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung in einem Basisbefestigungsmuster an der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung angeordnet sein, das durch die Position der korrespondierenden Kopplungsabschnitte an der ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung vorgegeben ist.
  • Gemäß einer Ausführungsform des Kinderwagensystems können Kopplungsabschnitte an der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung in einem Basisbefestigungsmuster an der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung angeordnet sein, das sich von der Position von korrespondierenden Kopplungsabschnitten an der ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung unterscheidet.
  • Gemäß einer Ausführungsform des Kinderwagensystems kann in dem Kinderwagensystem eine Untermenge der Kopplungsabschnitte an der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung in demselben Basisbefestigungsmuster angeordnet sein, wie die Kopplungsabschnitte der ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung.
  • Gemäß einer Ausführungsform wird eine Durchgangsöffnung einer Fußstütze eines Kinderwagens, beispielsweise eine Wasserabflussöffnung in der Fußstütze, zur Befestigung einer Gepäckaufbewahrungsvorrichtung verwendet.
  • Gemäß einer Ausführungsform wird eine Durchgangsöffnung in einer Fußstütze eines Kinderwagens, insbesondere eine Wasserabflussöffnung in der Fußstütze, zur Befestigung einer Gepäckaufbewahrungsvorrichtung derart verwendet, dass die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung mittels eines durch die Durchgangsöffnung geführten Kopplungsabschnitts an die Fußstütze gekoppelt ist, wobei die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung ausgestaltet sein kann, wie in Verbindung mit anderen Ausführungsformen beschrieben.
  • Gemäß einer Ausführungsform weist die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung, beispielsweise die erste Gepäckaufbewahrungsvorrichtung und die zweite Gepäckaufbewahrungsvorrichtung, einen am hinteren Ende der Basis vorgesehenen Sekundärkopplungsabschnitt auf, der dazu eingerichtet ist, an ein hinteres längliches Querbauteil des Kinderwagens gekoppelt zu werden.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist der Sekundärkopplungsabschnitt eingerichtet, das längliche Querbauteil des Kinderwagens aufzunehmen.
  • Gemäß einer Ausführungsform weist der Sekundärkopplungsabschnitt einen sich in Querrichtung der Basis erstreckenden länglichen Kanal auf, dessen radiale Begrenzungswand entlang eines in Erstreckungsrichtung des länglichen Kanals verlaufenden Verbindungsbereichs öffenbar ist, um das Querbauteil aufzunehmen, wobei der Verbindungsbereich einen Reißverschluss oder einen Klettverschluss aufweisen kann, um den Verbindungsbereich zu öffnen und zu schließen.
  • Gemäß einer Ausführungsform kann ein Kinderwagen mit einer ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung bereitgestellt sein und kann die erste Gepäckaufbewahrungsvorrichtung durch eine zweite Gepäckaufbewahrungsvorrichtung mit vergrößertem Stauraum ersetzt werden, um einen Kinderwagen mit einer vergrößerten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung zu schaffen. Dabei kann die zweite Gepäckaufbewahrungsvorrichtung einen zusätzlichen Kopplungsabschnitt am vorderen Ende aufweisen, der eine Befestigung eines gegenüber der ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung verlängerten vorderen Abschnitts der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung ermöglicht.
  • Gemäß einer Ausführungsform ist ein Kinderwagensystem so gestaltet, dass an einem Kinderwagen mit vier Befestigungsabschnitten eine größere Gepäckaufbewahrungsvorrichtung befestigt werden kann, die nicht nur an den vier Befestigungsabschnitten des Kinderwagens befestigt wird, sondern zusätzlich an zumindest einer weiteren Stelle, beispielsweise an einer fünften Stelle, am Kinderwagen befestigt wird. Auf diese Weise kann an einem Kinderwagen eine Gepäckaufbewahrungsvorrichtung angebracht werden, die für sich genommen eigentlich nicht zur reinen Befestigung an den speziell an dem Kinderwagen vorgesehenen Befestigungsabschnitten vorgesehen ist.
  • Offenbart ist somit auch ganz allgemein auch eine Methode zum Ersetzen einer ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung an einem Kinderwagen durch eine zweite Gepäckaufbewahrungsvorrichtung, wobei die erste Gepäckaufbewahrungsvorrichtung eine kleinere Anzahl an Kopplungsabschnitten aufweist als die zweite Gepäckaufbewahrungsvorrichtung, wobei die erste Gepäckaufbewahrungsvorrichtung von an dem Kinderwagen vorgesehenen Befestigungsabschnitten, beispielsweise vier Befestigungsabschnitten, gelöst wird, und die zweite Gepäckaufbewahrungsvorrichtung an den Befestigungsabschnitten des Kinderwagens befestigt wird, an dem zuvor der erste Gepäckaufbewahrungsabschnitt befestigt war, und die zweite Gepäckaufbewahrungsvorrichtung zusätzlich an einer weiteren Stelle, beispielsweise einer Fußstütze des Kinderwagens, insbesondere einer Wasserablauföffnung der Fußstütze, gekoppelt wird.
  • Das System kann so gestaltet sein, dass Gepäckaufbewahrungsvorrichtungen unterschiedlicher Größe bereitgestellt werden, die allesamt von den Befestigungsabschnitten des Kinderwagens Gebrauch machen, wobei zumindest eine Gepäckaufbewahrungsvorrichtung einen zusätzlichen Kopplungsabschnitt aufweist, der an einer von den Befestigungsabschnitten verschiedenen Position am Kinderwagen befestigt wird.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Dier Erfindung wird unter Bezugnahmen auf die beigefügten Figuren beschrieben.
    • 1 zeigt eine Seitenansicht von rechts auf einen Kinderwagen mit einer ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung.
    • 2 zeigt eine Seitenansicht von links auf den Kinderwagen mit einer zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung.
    • 3 zeigt eine Gepäckaufbewahrungsvorrichtung gemäß einer Ausführungsform.
    • 4 zeigt eine mögliche Befestigungsart der Gepäckaufbewahrungsvorrichtung an Befestigungsabschnitten.
    • 5 zeigt eine Ansicht von oben auf einen vorderen Abschnitt eines Kinderwagens nach einer Ausführungsform.
    • 6 zeigt eine perspektivische Ansicht auf einen unteren hinteren Bereich des Kinderwagens.
    • 7 zeigt eine Explosionsdarstellung eines Unterteils der Gepäckaufbewahrungsvorrichtung.
    • 8 zeigt eine Draufsicht auf das Unterteil.
  • Die Figuren sind schematisch und nicht maßstabsgetreu. Gleiche Bezugszeichen werden für gleiche Elemente verwendet.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
  • Ausführungsformen und Modifikationen werden unter Bezugnahme auf die Figuren beschrieben.
  • Ein Grundgedanke mancher Ausführungsformen liegt darin, ein System zu schaffen, bei dem die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung eines Kinderwagens gegen eine andere Gepäckaufbewahrungsvorrichtung mit vergrößertem Stauraum ausgetauscht werden kann. Auf diese Weise kann ein Nutzer des Kinderwagens die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung an seine Bedürfnisse anpassen. Beispielsweise kann ein Nutzer eine Gepäckaufbewahrungsvorrichtung mit kleinerem Stauraum und kleineren Abmessungen verwenden, wenn er mit dem Kinderwagen auf unebenem Untergrund unterwegs ist, beispielsweise wenn er mit dem Kinderwagen in freier Natur unterwegs ist. Braucht der Nutzer möglichst viel Stauraum, kann dieser eine größere Gepäckaufbewahrungsvorrichtung an dem Kinderwagen befestigen. Eine solche Gepäckaufbewahrungsvorrichtung mit vergrößertem Stauraum kann mehr Raum unter dem Kinderwagen einnehmen, wodurch die Bodenfreiheit des Kinderwagens eingeschränkt sein kann. Eine solche Gepäckaufbewahrungsvorrichtung kann somit insbesondere in Umgebungen verwendet werden, in welchen der Kinderwagen auf einem ebenen Boden geschoben wird, beispielsweise beim Einkaufen.
  • Ein weiterer Grundgedanke mancher Ausführungsformen liegt darin, dass bestehende Befestigungsabschnitte am Kinderwagen bei Gepäckaufbewahrungsvorrichtungen unterschiedlicher Größe gleichermaßen verwendet werden, wobei Gepäckaufbewahrungsvorrichtungen mit vergrößerter Abmessung zusätzliche Kopplungsabschnitte aufweisen können, um die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung zusätzlich an weiteren Abschnitten des Kinderwagens befestigen zu können.
  • Ein weiterer Grundgedanke mancher Ausführungsformen liegt darin, dass bestimmte Abschnitte am Kinderwagen, die eigentlich zu einem anderen Zweck am Kinderwagen vorgesehen sind, dazu verwendet werden, eine Gepäckaufbewahrungsvorrichtung am Kinderwagen zu befestigen. Die ursprünglich zugedachte Funktion des bestimmten Abschnitts am Kinderwagen kann dabei außer Funktion gesetzt werden oder in seiner Funktion eingeschränkt werden.
  • Ein weiterer Grundgedanke mancher Ausführungsformen liegt darin, dass das Unterteil der Gepäckaufbewahrungsvorrichtung mit einer geometrisch variablen Verstärkung versehen ist. Dies ermöglicht den Transport von schwereren Gegenständen unter Beibehaltung einer ausreichenden Flexibilität der Gepäckaufbewahrungsvorrichtung, um diese besser verstauen zu können. Außerdem kann dadurch sichergestellt werden, dass eine an einem zusammenklappbaren Kinderwagen befestigte Gepäckaufbewahrungsvorrichtung mit dem Kinderwagen in einen Verstauzustand gebracht werden kann, also das Zusammenklappen nicht behindert und sich bei Zusammenklappen trotz Verstärkung geometrisch anpasst.
  • 1 zeigt eine Seitenansicht von rechts auf einen Kinderwagen 1 mit einer ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40a. 2 zeigt eine Seitenansicht von links auf den Kinderwagen 1 mit einer zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b. 5 zeigt eine Ansicht von oben auf einen vorderen Abschnitt des Kinderwagens 1. 6 zeigt eine perspektivische Ansicht auf einen unteren hinteren Bereich des Kinderwagens 1.
  • Der Kinderwagen 1 weist eine Sitzstruktur 2 und eine Verdeckanordnung 3 auf, die beide von einem Rahmen 10 getragen werden. Am Rahmen 10 sind ein Vorderrad 4, ein rechtes Hinterrad 5 und ein linkes Hinterrad 6 befestigt. Der Rahmen 10 weist in seinem hinteren Bereich einen Handgriff 7 zum Handhaben des Kinderwagens 1 auf.
  • Der Rahmen 10 weist einen Hauptrahmen 11 auf. Bei der gezeigten Ausführungsform sind die Sitzstruktur 2 und die Verdeckanordnung 3 an dem Hauptrahmen 11 gestützt.
  • Der Hauptrahmen 11 weist einen vorderen Hauptrahmenabschnitt 12 und einen hinteren Hauptrahmenabschnitt 14 auf.
  • Der vordere Hauptrahmenabschnitt 12 ist über ein Gelenk 20 mit einem vorderen Ende des hinteren Hauptrahmenabschnitts 14 gekoppelt. Der Handgriff 7 ist am hinteren Ende des hinteren Hauptrahmenabschnitts 14 vorgesehen. Der hintere Hauptrahmenabschnitt 14 kann eine rechte Hauptstrebe 24 und eine linke Hauptstrebe 25 aufweisen. Der Handgriff 7 verbindet bei der gezeigten Ausführungsform die hinteren Enden der Hauptstreben 24, 25. Die Sitzstruktur 2 und/oder die Verdeckanordnung 3 sind an den Hauptstreben 24, 25 abgestützt.
  • Der vordere Hauptrahmenabschnitt 12 kann eine bogenförmige Anordnung 22 mit einer Rahmenbasis und zwei sich von der Rahmenbasis erstreckenden Schenkeln aufweisen. Der vordere Hauptrahmenabschnitt 12 kann V-förmig ausgebildet sein, wie aus 5 zu erkennen ist. Die beiden freien Enden der Schenkel können über ein jeweiliges Gelenk 20 mit dem hinteren Hauptrahmenabschnitt 14 gekoppelt sein. Das Vorderrad 4 ist an den vorderen Hauptrahmenabschnitt 12 gekoppelt, beispielsweise im Bereich der Rahmenbasis.
  • Zwischen den Schenkeln kann eine Fußstütze 13 vorgesehen sein, die sich in Querrichtung des Rahmens 10 erstreckt. Die Fußstütze 13 kann an die Schenkel gekoppelt sein, sich also von einem Schenkel zum anderen Schenkel erstrecken. Die Fußstütze kann eine Aussparung oder Einbuchtung aufweisen. Die Fußstütze 13 kann zumindest abschnittsweise wannenartig und nach oben offen ausgebildet sein. Auf diese Weise kann ein sitzendes Kind seine Fersen gut auf der Fußstütze 13 abstützen.
  • An seiner tiefsten Stelle des wannenartigen Abschnitts kann die Fußstütze 13 eine Durchgangsöffnung 38 aufweisen. Die Durchgangsöffnung 38 kann eine Wasserablassöffnung bilden, durch die Wasser, welches sich in dem wannenartigen Abschnitt ansammeln kann, auf einfache Weise abgeleitet werden kann. Auf diese Weise kann eine Wasseransammlung in der Fußstütze 13 vermieden werden. Die Durchgangsöffnung 38 kann in der Art eines Schlitzes vorgesehen sein, der sich in Querrichtung des Kinderwagens 1 erstreckt.
  • Der Rahmen 10 weist ferner einen Stützrahmen 15 auf. Der Stützrahmen 15 stützt den Hauptrahmen 11. Der Stützrahmen 15 koppelt die Hinterräder 5, 6 mit dem Hauptrahmen 10.
  • Der Stützrahmen 15 weist einen vorderen Stützrahmenabschnitt 16 und einen hinteren Stützrahmenabschnitt 18 auf. Der vordere Stützrahmenabschnitt 16 verbindet eine Hinterachse 21 mit dem vorderen Hauptrahmenabschnitt 12. Der hintere Stützrahmenabschnitt 18 verbindet die Hinterachse 21 mit dem hinteren Hauptrahmenabschnitt 14.
  • Der vordere Stützrahmenabschnitt 16 weist eine rechte untere Verbindungstrebe 26 und eine linke untere Verbindungstrebe 27 auf. Die rechte untere Verbindungstrebe 26 verbindet ein rechtes Ende der Hinterachse 21 mit dem rechten Schenkel des vorderen Hauptrahmenabschnitts 12. Die linke untere Verbindungstrebe 27 verbindet ein linkes Ende der Hinterachse 21 mit dem linken Schenkel des vorderen Hauptrahmenabschnitts 12.
  • Der hintere Stützrahmenabschnitt 18 weist eine rechte obere Verbindungstrebe 28 und eine linke obere Verbindungstrebe 29 auf. Die rechte obere Verbindungstrebe 28 verbindet ein rechtes Ende der Hinterachse 21 mit der rechten Hauptstrebe 24 die linke obere Verbindungstrebe 29 verbindet ein linkes Ende der Hinterachse 21 mit der linken Hauptstrebe 25.
  • Die Verbindungsstreben 26, 27, 28, 29 können gelenkig mit der Hinterachse 21 und/oder dem Hauptrahmen 11 gekoppelt sein.
  • Wie aus 6 erkennbar ist, kann der hintere Stützrahmenabschnitt 18 eine hintere Querstrebe 23 aufweisen. Die hintere Querstrebe 23 erstreckt sich in Querrichtung des Kinderwagens 1 horizontal von der rechten oberen Verbindungstrebe 28 zu der linken oberen Verbindungstrebe 29.
  • An dem Rahmen 10 sind Befestigungsabschnitte 30, 32, 34, 36 vorgesehen. Die Befestigungsabschnitte 30, 32, 34, 36 sind zur Befestigung einer Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40a, 40b vorgesehen.
  • Bei der gezeigten Ausführungsform sind zwei vordere Befestigungsabschnitte 30, 36 und zwei hintere Befestigungsabschnitte 32, 34 vorgesehen.
  • Ein vorderer rechter Befestigungsabschnitt 30 ist an einem vorderen Endabschnitt, insbesondere am vorderen Ende oder in der Nähe des vorderen Endes, der rechten unteren Verbindungstrebe 26 angeordnet.
  • Ein vorderer linker Befestigungsabschnitt 36 ist an einem vorderen Endabschnitt, insbesondere am vorderen Ende oder in der Nähe des vorderen Endes, der linken unteren Verbindungstrebe 27 angeordnet.
  • Ein hinterer rechter Befestigungsabschnitt 32 ist an einem hinteren Endabschnitt, insbesondere am hinteren Ende oder in der Nähe des hinteren Endes, der rechten unteren Verbindungstrebe 26 angeordnet.
  • Ein hinterer linker Befestigungsabschnitt 34 ist an einem hinteren Endabschnitt, insbesondere am hinteren Ende oder in der Nähe des hinteren Endes, der linken unteren Verbindungstrebe 27 angeordnet.
  • Die Befestigungsabschnitte 30, 32, 34, 36 können in Ecken eines gedachten gleichschenkligen Trapezes angeordnet sein, wobei die vorderen Befestigungsabschnitte in geringerem Abstand zueinander angeordnet sind.
  • Die Befestigungsabschnitte 30, 32, 34, 36 geben ein Befestigungsmuster für die Befestigung von Gepäckaufbewahrungsvorrichtungen vor. Anders gesagt benötigen Gepäckaufbewahrungsvorrichtungen korrespondierende Abschnitte, die an die Befestigungsabschnitte gekoppelt werden können. Diese korrespondierenden Abschnitte sind an den Gepäckaufbewahrungsvorrichtungen entsprechend des Befestigungsmusters vorgesehen, damit diese an die Befestigungsabschnitte gekoppelt werden können.
  • Nachfolgend werden mögliche Merkmale einer vergrößerten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung unter Bezugnahme auf 3 beschrieben.
  • Die Basis 41 kann ein Unterteil 47 aufweisen. Zumindest ein Abschnitt des Unterteils 47 kann einen Boden der Basis 41 bilden. Die Basis 41 kann zwei Seitenwände 45, 46 aufweisen, die einen Innenraum der Basis 41 auf zwei gegenüberliegenden Seiten des Unterteils 47 begrenzen. Ferner kann die Basis 41 eine Rückwand 48 aufweisen. Zusätzlich kann die Basis 41 ein Oberteil in Form einer Abdeckung 44 aufweisen.
  • An der Basis 41 sind Kopplungsabschnitte zur Kopplung mit den Befestigungsabschnitten vorgesehen. Jede Gepäckaufbewahrungsvorrichtung weist zwei hintere Kopplungsabschnitte 52, 54 und zwei vordere Kopplungsabschnitte 50, 56 auf. Die hinteren Kopplungsabschnitte 52, 54 sind in einem hinteren unteren Bereich der Gepäckaufbewahrungsvorrichtung an die Basis 41 gekoppelt. Die zwei vorderen Kopplungsabschnitte 50, 56 sind in einem vorderen oberen Bereich der Gepäckaufbewahrungsvorrichtung an die Basis 41 gekoppelt. Die vorderen und hinteren Kopplungsabschnitte sind dabei gemäß dem durch die Befestigungsabschnitte vorgegebenen Befestigungsmuster angeordnet. Die Befestigungsabschnitte und die Kopplungsabschnitte sind bei der gezeigten Ausführungsform symmetrisch zu einer vertikalen und in Längsrichtung des Kinderwagens verlaufenden Mittelebene angeordnet.
  • Zusätzlich weist die vergrößerte Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b einen zusätzlichen Kopplungsabschnitt 58 auf, der an der Basis 41 in Längsrichtung am weitesten vorne vorgesehen ist, also an einem vorderen Ende 42 vorgesehen ist. Der Kopplungsabschnitt 58 kann daher auch als vorderster Kopplungsabschnitt 58 bezeichnet werden.
  • Der vorderste Kopplungsabschnitt 58 ist dazu eingerichtet, um an die Fußstütze 13 gekoppelt zu werden. Genauer gesagt ist der vorderste Kopplungsabschnitt 58 gemäß der Ausführungsform dazu eingerichtet, mit einer in der Fußstütze 13 vorgesehenen Durchgangsöffnung 38 gekoppelt zu werden. Auf diese Weise kann bei einer großen Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b eine sich vor den vorderen Befestigungsabschnitten erstreckender Abschnitt der Gepäckaufbewahrungsvorrichtung an der Fußstütze aufgehängt werden. Bei der gezeigten Ausführungsform befindet sich der vorderste Kopplungsabschnitt 58 gleich weit von beiden Seiten der Basis 41 entfernt. Anders gesagt ist der vorderste Kopplungsabschnitt 58 mittig an der Basis 41 vorgesehen.
  • 4 zeigt eine mögliche Ausgestaltung eines Befestigungsabschnitts 30, 32, 34, 36 und eine mögliche Ausgestaltung der Kopplungsabschnitte 50, 53, 54, 56, 58.
  • Die Befestigungsabschnitte 30, 32, 34, 36 können einen im wesentlichen flachen Grundkörper aufweisen, der aus einem starren Material hergestellt ist. Alternativ kann der Grundkörper auch in der Art einer Montagehalterung ausgebildet sein, die an den Streben an den zuvor beschriebenen Positionen befestigbar sind. Die Befestigungsabschnitte 30, 32, 34, 36 können aus einem Kunststoffmaterial oder aus Metall hergestellt sein. Die Befestigungsabschnitte 30, 32, 34, 36 weisen eine schlitzartige Öffnung 31 auf. Anders gesagt stellen die Befestigungsabschnitte 30, 32, 34, 36 schlitzartige Öffnungen 31 an den jeweiligen Positionen an dem Stützrahmen 15 bereit. Die Befestigungsabschnitte 30, 32, 34, 36 können so am Kinderwagen 1 vorgesehen sein, dass sich deren jeweilige Öffnung unterhalbe der Strebe erstreckt, an der sie befestigt sind. Auch können die Befestigungsabschnitte 30, 32, 34, 36 schwenkbar oder drehbar ausgestaltet sein oder an der jeweiligen Strebe gehalten sein, so dass die Öffnungen 31 oder der Befestigungsabschnitt relative zu der jeweiligen Strebe in eine Position bewegbar ist, in der es für einen Nutzer einfacher ist, die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung zu befestigen oder abzunehmen.
  • Die Kopplungsabschnitte 50, 53, 54, 56, 58 können ein Gurtband 60 aufweisen. Ein Ende des Gurtbands 60 ist an den zuvor beschriebenen Positionen an der Basis 41 befestigt. Ein freies Ende des Gurtbands 60 bildet einen Eingriffsabschnitt 62, der dazu eingerichtet ist, durch die Öffnung 31 hindurch geführt zu werden. Der Eingriffsabschnitt 62 kann durch Umschlagen und Vernähen des freien Endes des Gurtbands 60 gebildet sein.
  • Der Eingriffsabschnitt 62 weist einen Stoppabschnitt 64 auf. Der Stoppabschnitt 64 dient als Sperrbauteil und ist beweglich am Gurtband gehalten. Genauer kann der Stoppabschnitt 64 in eine Einführposition gebracht werden, in der er sich parallel zum Gurtband erstreckt oder allgemein so erstreckt, dass eine Abmessung des Eingriffsabschnitts 62 in Querrichtung zur Haupterstreckungsrichtung des Gurtbands kleiner ist als in einer Sperrposition.
  • Die Einführposition ist in 4 in der mittleren Darstellung gezeigt. Die Sperrposition ist in 4 in der linken Darstellung gezeigt.
  • Zum Demontieren eines Kopplungsabschnitts von einem Befestigungsabschnitt kann der Befestigungsabschnitt von der in der linken Darstellung in 4 gezeigten Sperrposition in die Einführposition gebracht werden, wodurch der Eingriffsabschnitt eine Abmessung in Querrichtung erhält, die kleiner als eine Abmessung der Öffnung 31 ist, sodass der Eingriffsabschnitt durch die Öffnung hindurchgeführt werden kann. Auf diese Weise kann der Kopplungsabschnitt von einem Befestigungsabschnitt gelöst werden, wie in der rechten Darstellung in 4 gezeigt. Eine Montage erfolgt in umgekehrter Weise.
  • Es wird angemerkt, dass sich der zuvor beschriebene Eingriffsabschnitt auch für eine Befestigung in anderen Schlitzartigen Öffnungen eignet. Beispielsweise kann der fünfte und/oder vorderste Kopplungsabschnitt 58 mit dem beschriebenen Eingriffsabschnitt ausgebildet sein, da dieser auch eine Kopplung mit der schlitzartigen Wasserablassöffnung 38 gestattet. Alle Kopplungsabschnitte 50, 52, 54, 56, 58 können einen derartigen Eingriffsabschnitt 62 mit dem Stoppabschnitt 64 aufweisen. Alle Eingriffsabschnitte 62 können identisch ausgebildet sein.
  • Wie den 1 und 2 unmittelbar zu entnehmen ist, ist die zweite Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b größer als die erste Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40a. Die zweite Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b erstreckt sich in Längsrichtung weiter nach vorne. Ein vorderes Ende der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b ist demnach näher an einem vorderen Ende des Kinderwagens positioniert als das vordere Ende der ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40a. Die zweite Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b hat einen größeren Stauraum als die erste Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40a.
  • Das in den 1 und 2 gezeigte Kinderwagensystem weist einen Kinderwagen 1, eine erste Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40a und eine zweite Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b auf. Die erste Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40a hat einen kleineren Stauraum als die zweite Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b. Die erste Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40a hat eine kleinere Länge als die zweite Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b.
  • In 1 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der die erste Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40a am Kinderwagen 1 befestigt ist. In 2 ist eine Anordnung dargestellt, bei der die zweite Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b am Kinderwagen 1 befestigt ist.
  • Wie aus 6 ersichtlich ist, erstrecken sich die Gepäckaufbewahrungsvorrichtungen dann, wenn sie am Kinderwagen 1 montiert sind, in etwa von einer Hinterachse 21 des Kinderwagens 1 nach vorne. Aus den 1 und 2 ist erkennbar, dass sich ein vorderes Ender der ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung in Längsrichtung in etwa auf an der Position der vorderen Befestigungsabschnitte 30, 36 des Kinderwagens befindet, und dass sich ein vorderes Ende der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung in Längsrichtung in etwa an der Position der Fußstütze 13 befindet. Ein Teil der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung erstreckt sich demnach über die vorderen Befestigungsabschnitt 30, 36 hinaus weiter nach vorne, wodurch es erforderlich wird, am vorderen Ende eine zusätzliche Abstützstelle vorzusehen. Eine solche Abstützstelle ist durch den vordersten Kopplungsabschnitt 58 geschaffen, der das vordere Ende der zweiten Gepäckaufbewahrungsanordnung an die Öffnung 38 der Fußstütze koppelt, wie in 2 angedeutet.
  • Zusätzlich kann am hinteren Ende einer Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40a, 40b ein Sekundärkopplungsabschnitt 70 vorgesehen sein, der dazu eingerichtet ist, an die hintere Querstrebe 23 des Kinderwagens 1 gekoppelt zu werden. Wie in 6 gezeigt, kann der Sekundärkopplungsabschnitt 70 einen sich in Querrichtung der Basis 41 erstreckenden länglichen Kanal 72 aufweisen, dessen radiale Begrenzungswand entlang eines in Erstreckungsrichtung des länglichen Kanals verlaufenden Verbindungsbereichs 74 öffenbar ist, um die Querstrebe 23 aufzunehmen. Der Verbindungsbereich 74 kann einen Reißverschluss oder einen Klettverschluss aufweisen, um den Verbindungsbereich 74 zu öffnen und zu schließen.
  • Mit dem zuvor beschriebenen modularen System ist es beispielswiese möglich, eine kleinere Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40a mit vier Kopplungsabschnitten 50, 52, 54, 56 bedarfsweise durch eine größere Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b mit fünf Kopplungsabschnitten 50, 52, 54, 56, 58 zu ersetzen.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist eine Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b geschaffen, deren Unterteil 47 oder Boden verstärkt ist. Die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b weist eine Verstärkungsstruktur 80 auf. Mögliche Ausführungsformen einer Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b mit einem verstärkten Unterteil 47, insbesondere Boden, sind in den 2 und 3 an der zuvor beschriebenen größeren Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b angedeutet. Es wird angemerkt, dass eine derartige Verstärkung optional ist. Außerdem kann eine solche Verstärkungsstruktur 80 auch an anderen Gepäckaufbewahrungsvorrichtungen vorgesehen sein, beispielsweise der zuvor beschriebenen kleineren Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40a. Die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung kann die Verstärkungsstruktur 80 und optional weitere der vorstehend beschriebenen Merkmale von Gepäckaufbewahrungsvorrichtungen aufweisen.
  • Ein möglicher Aufbau einer Verstärkungsstruktur 80 und deren Integration ist in den 7 und 8 gezeigt. Die Verstärkungsstruktur 80 ist dabei so ausgebildet, dass diese geometrisch variabel ist. Die Verstärkungsstruktur 80 ist von einer Gebrauchskonfiguration in eine Verstaukonfiguration überführbar und umgekehrt. In der Gebrauchskonfiguration bietet die Verstärkungsstruktur 80 großflächigere Stabilität, während sie in der Verstaukonfiguration kompakt konfiguriert ist, um den Platzbedarf zu minimieren. Somit bleibt die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b trotz Verstärkung flexibel. Auf diese Weise kann eine Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b geschaffen werden, die trotz Verstärkung im Boden kompakt verstaut werden kann. Außerdem kann eine verstärkte Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b geschaffen werden, die an einem zusammenklappbaren Kinderwagen verbleiben kann, ohne dass diese das Zusammanklappen behindert oder das Raumvolumen eines zusammengeklappten Kinderwagens 1 vergrößert.
  • Die Verstärkungsstruktur 80 kann in das Unterteil 47 integriert sein. Die Verstärkungsstruktur 80 kann in Längsrichtung zusammenschiebbar ausgebildet sein. Die Länge der Verstärkungsstruktur 80 kann in der Verstaukonfiguration gegenüber der Gebrauchskonfiguration verkleinert sein.
  • Die Verstärkungsstruktur 80 kann ein erstes Verstärkungsbauteil 82 und ein zweites Verstärkungsbauteil 84 aufweisen. Das erste Verstärkungsbauteil 82 und das zweite Verstärkungsbauteil 84 können im Unterteil 47 so vorgesehen sein, dass sie einander zumindest in der Verstaukonfiguration überlappen. In der Verstaukonfiguration kann das erste Verstärkungsbauteil 82 zumindest teilweise unter dem zweiten Verstärkungsbauteil 84 positioniert sein. Beim Überführen der Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b von der Gebrauchskonfiguration in die Verstaukonfiguration kann das erste Verstärkungsbauteil 82 relativ zu dem zweiten Verstärkungsbauteil 84 so verschoben werden, dass sich größere Bereiche des ersten Verstärkungsbauteils 82 und des zweiten Verstärkungsbauteils 84 überlappen. Die Verstärkungsbauteile 82, 84 können beispielsweise so vorgesehen sein, dass das erste Verstärkungsbauteil 82 unter das zweite Verstärkungsbauteil 84 geschoben werden kann.
  • Das erste Verstärkungsbauteil 82 und das zweite Verstärkungsbauteil 84 können flächige Bauteile sein, die aus einem stabilen und leichten Material wie Kunststoff gefertigt sein können. Das zweite Verstärkungsbauteil 84 kann eine höhere Steifigkeit besitzen als das erste Verstärkungsbauteil 82. Das erste Verstärkungsbauteil 82 kann aus Polyethylen hergestellt sein. Das zweite Verstärkungsbauteil kann doppelwandig ausgebildet sein und/oder eine Wabenstruktur aufweisen.
  • Das Unterteil 47 der Basis 41 kann einen Lagenaufbau 90 mit einer ersten Lage 92 und einer zweiten Lage 94 aufweisen. Die Verstärkungsbauteile 82 und 84 sind zwischen diesen Lagen 92, 94 vorgesehen und können an den Lagen 92, 94 befestigt sein. Die erste Lage 92 und die zweite Lage 94 können aus einem textilen Material gefertigt sein. Wie in 7 gezeigt, kann die erste Lage 92 eine untere Lage sein und kann die zweite Lage 94 eine obere Lage sein. Die Oberseite der zweiten Lage 94 kann eine Tragseite des Unterteils 47 oder Bodens sein, auf der zu transportierende Gegenstände abgestellt werden können.
  • Das erste Verstärkungsbauteil 82 kann an der ersten Lage 92 befestigt sein, während das zweite Verstärkungsbauteil 84 an der zweiten Lage 94 befestigt sein kann. Das erste Verstärkungsbauteil 82 kann an der Oberseite der ersten Lage 92 befestigt sein. Das zweite Verstärkungsbauteil 84 kann an der Unterseite der zweiten Lage 94 befestigt sein. Das erste Verstärkungsbauteil 82 ist dabei nicht direkt an der zweiten Lage 94 befestigt und das zweite Verstärkungsbauteil 84 ist nicht direkt an der ersten Lage 92 befestigt. Das erste Verstärkungsbauteil 82 kann nur an der ersten Lage 92 getragen sein und das zweite Verstärkungsbauteil 84 kann nur an der zweiten Lage 94 getragen sein. Die Befestigung kann formschlüssig, beispielsweise durch Nähen, oder stoffschlüssig, beispielsweise durch Kleben, erfolgen. Auch kann an der zweiten Lage 94 eine Tasche 96 vorgesehen sein, in der das zweite Verstärkungsbauteil 84 aufgenommen ist.
  • Das erste Verstärkungsbauteil 82 ist kürzer als die erste Lage 92 ausgebildet und kann beispielsweise 75% der Länge der ersten Lage 92 oder weniger lang sein. Ebenso ist das zweite Verstärkungsbauteil 84 kürzer als die zweite Lage 94 ausgebildet und kann beispielsweise 75% der Länge der zweiten Lage 94 oder weniger, beispielsweise 50% oder weniger der Länge der zweiten Lage 94 lang sein.
  • Die Verstärkungsbauteile 82 und 84 sind innerhalb des Lagenaufbaus 90 in Längsrichtung versetzt zueinander vorgesehen. Beispielsweise können die Verstärkungsbauteile 82, 84 in entgegengesetzten Endabschnitten des Unterteils 47 angeordnet sein.
  • Das zweite Verstärkungsbauteil 84 kann so an der zweiten Lage 94 gehalten sein, dass es sich im Wesentlichen nicht relativ zu der zweiten Lage 94 bewegen kann. Wie bereits vorstehend erwähnt, kann dies durch die Aufnahme des zweiten Verstärkungsbauteils 84 in einer an der zweiten Lage 94 vorgesehenen Tasche 96 erfolgen. Die Tasche 96 kann durch Befestigen einer Zwischenlage 98 an der zweiten Lage 94 gebildet werden, wobei die Zwischenlage 98 kürzer als die zweite Lage 94 ausgebildet ist, beispielsweise weniger als halb so lang wie die zweite Lage 94. Bei der in 7 gezeigten Anordnung ist die Zwischenlage 98 am hinteren Endbereich 94b der zweiten Lage 94 angebracht, beispielsweise angenäht. Genauer ist das zweite Verstärkungsbauteil 84 über die Zwischenlage 98 an den hinteren unteren Bereich der zweiten Lage 94 genäht, derart, dass ein hinterer Längsendabschnitt 84b des zweiten Verstärkungsbauteils 84 am hinteren Ende des Unterteils 47 positioniert ist. Ein vorderer Endabschnitt 98a der Zwischenlage 98 kann mit einer Naht 95 in einem mittleren Bereich der zweiten Lage 94 an die zweite Lage 94 genäht sein. Die Naht 95 kann auf der Oberseite der zweiten Lage 94 sichtbar sein. Ein hinterer Endabschnitt 98b der Zwischenlage 98 kann an einen hinteren Endbereich 94b der zweiten Lage 94 genäht sein.
  • Ein vorderer Längsendabschnitt 82a des ersten Verstärkungsbauteils 82 kann an einem vorderen Endbereich 92a der ersten Lage 92 befestigt sein, beispielsweise angenäht sein. Ein hinterer Längsendabschnitt 82b des ersten Verstärkungsbauteils 82 kann unbefestigt sein. Da nur der vordere Längsendabschnitt 82a an der ersten Lage 92 befestigt ist, kann das Lagenmaterial der ersten Lage 92 im übrigen Bereich des ersten Verstärkungsbauteils 82 relativ zum ersten Verstärkungsbauteil 82 verschoben werden, insbesondere zum vorderen Endbereich 92a der ersten Lage 92 geschoben werden, insbesondere unter Bildung von Falten.
  • Die zweite Lage 94 kann eine obere Lage sein, die zumindest bereichsweise eine Stützfläche zum Tragen der Gegenstände bildet. Die erste Lage 92 kann eine untere Lage sein. Die erste Lage 92 und die zweite Lage 94 können im Wesentlichen dieselbe Geometrie aufweisen und/oder gleich lang ausgebildet sein. Die Lagen 92, 94 können an ihren Randbereichen aneinander befestigt sein, beispielsweise entlang einer der Randkontur folgenden Nahtlinie 99 aneinandergenäht sein. Ein vorderer Endbereich 94a der zweiten Lage 94 kann an einem vorderen Endbereich 92a der ersten Lage 92 befestigt sein. Ein hinterer Endbereich 92b der ersten Lage 92 kann an dem hinteren Endbereich 94b der zweiten Lage 94 befestigt sein. Die Verstärkungsbauteile 82, 84 sind zwischen den Lagen 92, 94 aufgenommen.
  • Wie in 8 dargestellt, kann das erste Verstärkungsbauteil 82 so vorgesehen sein, dass dann, wenn die Verstärkungsstruktur in einem Gebrauchszustand ist, wie in 8 dargestellt, der hintere Längsendabschnitt 82b des ersten Verstärkungsbauteils 82 einen vorderen Längsendabschnitt 84a des zweiten Verstärkungsbauteils 84 überlappt. Mit anderen Worten, bei der gezeigten Konfiguration befindet sich der hintere Längsendabschnitt 82b des ersten Verstärkungsbauteils 82 immer unter dem vorderen Längsendabschnitt 84a des zweiten Verstärkungsbauteils 84. Dies Anordnung sorgt dafür, dass die Verstärkungsstruktur 80 einfach und zuverlässig in die Verstaukonfiguration überführt werden kann, da vermieden wird, dass sich die Verstärkungsbauteile 82, 84 verhaken. Vielmehr kann das erste Verstärkungsbauteil 82 zuverlässig unter das zweite Verstärkungsbauteil 84 gleiten bzw. geschoben werden. Es ist gemäß einer Modifikation jedoch auch denkbar, dass in der Gebrauchskonfiguration die Verstärkungsbauteile 82, 84 einander nicht überlappen. Hier kann es von Vorteil sein, wenn das zweite Verstärkungsbauteil in einer Tasche aufgenommen ist, um auch hier sicherzustellen, dass das erste Verstärkungsbauteil leicht am zweiten Verstärkungsbauteil vorbeigeschoben werden kann.
  • Zum Überführen der Gepäckaufbewahrungsvorrichtung und deren Basis oder Unterteil 47 zwischen den Konfigurationen, können am vorderen Ende der Gepäckaufbewahrungsvorrichtung und am hinteren Ende der Gepäckaufbewahrungsvorrichtung in entgegengesetzte Richtung wirkende Kräfte aufgebracht werden. Auf diese Weise kann die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung bzw. deren Basis oder Unterteil 47 in Längsrichtung zusammengeschoben oder auseinandergezogen werden. Dies kann bei vom Kinderwagen 1 abgenommener Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b manuell erfolgen. Die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b kann jedoch so am Kinderwagen 1 befestigt sein, dass die beschriebenen Kräfte bei einem Klappvorgang des Kinderwagens 1 auf die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b aufgebracht werden.
  • Wie bereits vorstehend erwähnt, kann die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b einen vordersten Kopplungsabschnitt 58 und einen hinteren Kopplungsabschnitt 52, 54 zum lösbaren Koppeln der Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b an den Kinderwagen 1 aufweisen. Der Kinderwagen 1 kann entsprechend einen vordersten Befestigungsabschnitt 38 zur Befestigung des vordersten Kopplungsabschnitts 58 der Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b und einen hinteren Befestigungsabschnitt 32, 34 zur Befestigung des hinteren Kopplungsabschnitts 52, 54 aufweisen. Der Kinderwagen 1 kann einen vorderen Hauptrahmenabschnitt 12 und einem hinteren Hauptrahmenabschnitt 14 aufweisen. Der vordere Hauptrahmenabschnitt 12 kann um ein Gelenk 20 relativ zu dem hinteren Hauptrahmenabschnitt 14 schwenkbar zwischen einer Gebrauchsstellung und einer Verstaustellung angeordnet sein. Auf diese Weise kann der Kinderwagen 1 zum Verstauen zusammengeklappt werden. Der vorderste Befestigungsabschnitt 38 ist am vorderen Hauptrahmenabschnitt 12 vorgesehen oder mit diesem wirkgekoppelt. Der Abstand des vordersten Befestigungsabschnitts 38 zu dem hinteren Befestigungsabschnitt 32, 34 verkleinert sich beim Bewegen des vorderen Hauptrahmenabschnitts 12 relativ zu dem hinteren Hauptrahmenabschnitt 14. Daher wird über die Kopplungsabschnitte 52, 54, 58 eine entsprechende Kraft auf die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b aufgebracht, die dazu führt, dass das vordere Verstärkungsbauteil 82 unter das hintere Verstärkungsbauteil 84 geschoben wird. Die Verstärkungsstruktur 80 wird somit beim Zusammenklappen des Kinderwagens automatisch in die Verstaukonfiguration überführt und behindert das Zusammenklappen des Kinderwagens nicht. Anders gesagt passt sich die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b beim Zusammenklappen des Kinderwagens an diesen an.
  • Die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung 40b ist ganz allgemein so an dem Kinderwagen 1 abnehmbar befestigbar, dass die Verstärkungsstruktur 80 beim Verschwenken des vorderen Hauptrahmenabschnitts 12 von der Gebrauchsstellung in die Verstaustellung automatisch von der Gebrauchskonfiguration in die Verstaukonfiguration überführt wird. Die Gebrauchskonfiguration kann allgemein als eine Konfiguration verstanden werden, bei der ein Abstand zwischen dem vorderen Längsendabschnitt 82a des ersten (vorderen) Verstärkungsbauteils 82 und dem hinteren Längsendabschnitt 84b des zweiten (hinteren) Verstärkungsbauteils 84 größer ist, wohingegen dieser Abstand in der Verstaukonfiguration kleiner ist.
  • BEZUGSZEICHEN
  • 1
    Kinderwagen
    2
    Sitzstruktur
    3
    Verdeckanordnung
    4
    Vorderrad
    5
    (rechtes) Hinterrad
    6
    (linkes) Hinterrad
    7
    Handgriff
    10
    Rahmen
    11
    Hauptrahmen
    12
    vorderer Hauptrahmenabschnitt
    13
    Fußstütze
    14
    hinterer Hauptrahmenabschnitt
    15
    Stützrahmen
    16
    vorderer Stützrahmenabschnitt
    18
    hinterer Stützrahmenabschnitt
    20
    Gelenk
    21
    Hinterachse
    22
    bogenförmige Anordnung
    23
    Querstrebe / Querbauteil
    24
    rechte Hauptstrebe
    25
    linke Hauptstrebe
    26
    rechte untere Verbindungsstrebe
    27
    linke untere Verbindungsstrebe
    28
    rechte obere Verbindungsstrebe
    29
    linke obere Verbindungsstrebe
    30
    Befestigungsabschnitt / vorderer (rechter) Befestigungsabschnitt
    32
    Befestigungsabschnitt / hinterer (rechter) Befestigungsabschnitt
    34
    Befestigungsabschnitt / hinterer (linker) Befestigungsabschnitt
    36
    Befestigungsabschnitt / vorderer (linker) Befestigungsabschnitt
    38
    Durchgangsöffnung / Wasserabflussöffnung
    40a
    Gepäckaufbewahrungsvorrichtung
    40b
    Gepäckaufbewahrungsvorrichtung
    41
    Basis
    42
    vorderes Ende
    44
    Abdeckung
    45
    Seitenwand
    46
    Seitenwand
    47
    Unterteil
    50
    Kopplungsabschnitt / vorderer (rechter) Kopplungsabschnitt
    52
    Kopplungsabschnitt / hinterer (rechter) Kopplungsabschnitt
    54
    Kopplungsabschnitt /hinterer (linker) Kopplungsabschnitt
    56
    Kopplungsabschnitt / vorderer (linker) Kopplungsabschnitt
    58
    Kopplungsabschnitt / vorderster Kopplungsabschnitt
    60
    Gurtband
    62
    Eingriffsabschnitt
    64
    Stoppabschnitt
    70
    Sekundärkopplungsabschnitt
    72
    Kanal
    74
    Verbindungsbereich
    80
    Verstärkungsstruktur
    82
    erstes Verstärkungsbauteil
    82a
    vorderer Längsendabschnitt
    82b
    hinterer Längsendabschnitt
    84
    zweites Verstärkungsbauteil
    84a
    vorderer Längsendabschnitt
    84b
    hinterer Längsendabschnitt
    90
    Lagenaufbau
    92
    erste Lage / untere Lage
    92a
    vorderer Endbereich der ersten Lage
    92b
    hinterer Endbereich der ersten Lage
    93
    Randabschnitt
    94
    zweite Lage / obere Lage
    94a
    vorderer Endbereich der zweiten Lage
    94b
    hinterer Endbereich der zweiten Lage
    95
    vordere Naht
    96
    Tasche
    98
    Zwischenlage
    98a
    vorderer Endabschnitt
    98b
    hinterer Endabschnitt
    99
    Nahtlinie

Claims (62)

  1. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) für einen Kinderwagen (1), mit einer Basis (41), die zum Tragen von Gegenständen eingerichtet ist, und einer Vielzahl von Kopplungsabschnitten (50, 52, 54, 56, 58) zum Befestigen der Basis (41) an einem Kinderwagen (1), wobei die Basis (41) ein Unterteil (47) mit einer Verstärkungsstruktur (80) aufweist, wobei die Verstärkungsstruktur (80) geometrisch variabel zwischen einer Gebrauchskonfiguration und einer Verstaukonfiguration ausgebildet ist, wobei die Abmessung der Verstärkungsstruktur (80) in der Verstaukonfiguration gegenüber der Gebrauchskonfiguration verkleinert ist.
  2. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) nach Anspruch 1, wobei die Verstärkungsstruktur (80) in Längsrichtung zusammenschiebbar ausgebildet ist.
  3. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verstärkungsstruktur (80) ein erstes Verstärkungsbauteil (82) und ein zweites Verstärkungsbauteil (84) aufweist, die im Unterteil (47) so vorgesehen sind, dass diese sich zumindest in der Verstaukonfiguration überlappen können.
  4. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) nach Anspruch 3, wobei das Unterteil (47) so eingerichtet ist, dass in der Gebrauchskonfiguration das erste Verstärkungsbauteil (82) und das zweite Verstärkungsbauteil (84) einander in geringerem Ausmaß überlappen als in der Verstaukonfiguration.
  5. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) nach Anspruch 3, wobei das erste Verstärkungsbauteil (82) und das zweite Verstärkungsbauteil (84) in der Gebrauchskonfiguration nebeneinander angeordnet sind, sodass sich diese nicht überlappen.
  6. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei das erste Verstärkungsbauteil (82) und das zweite Verstärkungsbauteil (84) flächige Bauteile sind, und/oder wobei das erste Verstärkungsbauteil (82) und das zweite Verstärkungsbauteil (84) aus einem stabilen und leichten Material wie Kunststoff gefertigt sein können, und/oder wobei das zweite Verstärkungsbauteil (84) eine höhere Steifigkeit besitzen kann als das erste Verstärkungsbauteil (82), und/oder wobei das erste Verstärkungsbauteil (82) aus Polyethylen hergestellt sein kann, und/oder wobei das zweite Verstärkungsbauteil doppelwandig ausgebildet sein und/oder eine Wabenstruktur aufweisen kann.
  7. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) nach Anspruch 6, wobei das erste Verstärkungsbauteil (82) zumindest abschnittsweise nach oben gekrümmt ausgebildet ist.
  8. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) nach Anspruch 6 oder Anspruch 7, wobei das zweite Verstärkungsbauteil (84) eben ausgebildet ist.
  9. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) nach einem der Ansprüche 3 bis 8, wobei in der Verstaukonfiguration das erste Verstärkungsbauteil (82) zumindest teilweise unter dem zweiten Verstärkungsbauteil (82) positioniert ist.
  10. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) nach einem der Ansprüche 3 bis 9, wobei das erste Verstärkungsbauteil (82) und das zweite Verstärkungsbauteil (84) relativ zueinander verschieblich vorgesehen sind.
  11. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) nach einem der Ansprüche 3 bis 10, wobei das Unterteil (47) einen Lagenaufbau (90) mit einer ersten Lage (92) und einer zweiten Lage (94) aufweist, wobei das erste Verstärkungsbauteil (82) und das zweite Verstärkungsbauteil (84) zwischen der ersten Lage (92) und der zweiten Lage (94) vorgesehen sind.
  12. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) nach Anspruch 11, wobei das erste Verstärkungsbauteil (82) an der ersten Lage (92) befestigt ist und das zweite Verstärkungsbauteil (84) an der zweiten Lage (94) befestigt ist.
  13. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) nach Anspruch 12, wobei das erste Verstärkungsbauteil (82) kürzer als die erste Lage (92) ausgebildet ist, beispielsweise 75% der Länge der ersten Lage (92) oder weniger aufweist.
  14. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) nach Anspruch 12 oder 13, wobei das zweite Verstärkungsbauteil (84) kürzer als die zweite Lage (94) ausgebildet ist, beispielsweise 75% der Länger der zweiten Lage (94) oder weniger aufweist, beispielsweise 50% oder weniger der Länge der zweiten Lage (94) aufweist.
  15. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) nach einem der Ansprüche 12 bis 14, wobei das erste Verstärkungsbauteil (82) und das zweite Verstärkungsbauteil (84) innerhalb des Lagenaufbaus (90) in Längsrichtung versetzt zueinander vorgesehen sind.
  16. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) nach einem der Ansprüche 12 bis 15, wobei das erste Verstärkungsbauteil (82) und das zweite Verstärkungsbauteil (84) in Längsrichtung in entgegengesetzten Endabschnitten des Unterteils (47) vorgesehen sind.
  17. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) nach einem der Ansprüche 12 bis 16, wobei das zweite Verstärkungsbauteil (84) zumindest so an der zweiten Lage (94) gehalten ist, dass sich das zweite Verstärkungsbauteil (84) im Wesentlichen nicht relativ zu der zweiten Lage (94) bewegen kann.
  18. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) nach Anspruch 17, wobei das zweite Verstärkungsbauteil (84) in einer an der zweiten Lage (94) vorgesehenen Tasche (96) aufgenommen ist, wobei die Tasche (96) durch Befestigen einer Zwischenlage (98) an der zweiten Lage (94) geschaffen ist, wobei die Zwischenlage (98) kürzer als die zweite Lage (94) ausgebildet ist, beispielsweise weniger als halb so lang wie die zweite Lage (94) ausgebildet ist.
  19. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) nach einem der Ansprüche 12 bis 18, wobei das erste Verstärkungsbauteil (82) nur an einem vorderen Längsendabschnitt (82a) an einem vorderen Endbereich (92a) der ersten Lage (92) befestigt ist, beispielsweise angenäht ist, und ein hinterer Längsendabschnitt (82b) des ersten Verstärkungsbauteils (82) unbefestigt ist.
  20. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) nach einem der Ansprüche 11 bis 19, wobei die zweite Lage (94) eine oberen Lage ist, die zumindest bereichsweise eine Stützfläche zum Tragen der Gegenstände bildet, und wobei die erste Lage (92) eine untere Lage ist.
  21. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) nach einem der Ansprüche 11 bis 20, wobei die erste Lage (92) und die zweite Lage (94) dieselbe Geometrie aufweisen und/oder gleich lang ausgebildet sind.
  22. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) nach einem der Ansprüche 11 bis 21, wobei die erste Lage (92) und die zweite Lage (94) an ihren Randbereichen (93, 95) aneinander befestigt sind, beispielsweise vernäht sind.
  23. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) nach einem der Ansprüche 11 bis 22, wobei das erste Verstärkungsbauteil (82) und/oder das zweite Verstärkungsbauteil (84) formschlüssig, beispielsweise durch Nähen, oder stoffschlüssig, beispielsweise durch Kleben, an der jeweiligen Lage (92, 94) befestigt sind.
  24. Kinderwagensystem, mit einem zusammenklappbaren Kinderwagen (1) mit einem vorderen Hauptrahmenabschnitt (12) und einem hinteren Hauptrahmenabschnitt (14), wobei der vordere Hauptrahmenabschnitt (12) um ein Gelenk (20) relativ zu dem hinteren Hauptrahmenabschnitt (14) schwenkbar zwischen einer Gebrauchsstellung und einer Verstaustellung angeordnet ist, einer Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) nach einem der Ansprüche 1 bis 23, wobei die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) so an dem Kinderwagen (1) abnehmbar befestigbar ist, dass die Verstärkungsstruktur (80) beim Verschwenken des vorderen Hauptrahmenabschnitts (12) von der Gebrauchsstellung in die Verstaustellung automatisch von der Gebrauchskonfiguration in die Verstaukonfiguration überführt wird.
  25. Kinderwagensystem nach Anspruch 24, wobei die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) einen vordersten Kopplungsabschnitt (58) und einen hinteren Kopplungsabschnitt (52, 54) zum lösbaren Koppeln der Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) an den Kinderwagen (1) aufweist, wobei der Kinderwagen (1) zumindest einen vordersten Befestigungsabschnitt (38) zur Befestigung des vordersten Kopplungsabschnitts (58) der Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) und einen hinteren Befestigungsabschnitt (32, 34) zur Befestigung des hinteren Kopplungsabschnitts (52, 54) aufweist, wobei sich der Abstand des vordersten Befestigungsabschnitts (38) zu dem hinteren Befestigungsabschnitt (32, 34) beim Bewegen des vorderen Hauptrahmenabschnitts (12) relativ zu dem hinteren Hauptrahmenabschnitt (14) verkleinert.
  26. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) für einen Kinderwagen (1), mit einer Basis (41), die zum Tragen von Gegenständen eingerichtet ist, und einer Vielzahl von Kopplungsabschnitten (50, 52, 54, 56, 58) zum Befestigen der Basis (41) an einem Kinderwagen (1).
  27. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) nach einem der Ansprüche 1 bis 23 oder Anspruch 26, wobei die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) zumindest einen vorderen Kopplungsabschnitt (50, 56) und zumindest einen hinteren Kopplungsabschnitt (52, 54) aufweist.
  28. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) nach Anspruch 26 oder 27, wobei die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) zumindest vier Kopplungsabschnitte (50, 52, 54, 56) aufweist, die in Ecken eines gedachten gleichseitigen Trapezes an der Basis (41) befestigt sind.
  29. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) nach Anspruch 28, wobei zwei vordere Kopplungsabschnitte (50, 56) in einem kleineren Abstand voneinander angeordnet sind als zwei hintere Kopplungsabschnitte (52, 54).
  30. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) nach einem der Ansprüche 28 oder 29, wobei die zwei vorderen Kopplungsabschnitte (50, 56) weiter oben an der Basis befestigt sind als die beiden hinteren Kopplungsabschnitte (52, 54).
  31. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) nach einem der Ansprüche 26 bis 30, wobei ein in Längsrichtung der Basis (41) vorderster Kopplungsabschnitt (58) beabstandet von einer linken Seite und einer rechten Seite der Basis (41) an der Basis (41) befestigt ist.
  32. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) für einen Kinderwagen (1), mit einer Basis (41), die zum Tragen von Gegenständen eingerichtet ist, und zumindest zwei Kopplungsabschnitten (50, 52, 54, 56, 58) zum Befestigen der Basis (41) an einem Kinderwagen (1), wobei ein in Längsrichtung der Basis (41) vorderster Kopplungsabschnitt (58) beabstandet von einer linken Seite und einer rechten Seite der Basis (41) an der Basis (41) befestigt ist.
  33. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) nach einem der Ansprüche 1 bis 23, wobei ein in Längsrichtung der Basis (41) vorderster Kopplungsabschnitt (58) beabstandet von einer linken Seite und einer rechten Seite der Basis (41) an der Basis (41) befestigt ist.
  34. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) nach Anspruch 32 oder 33, wobei der vorderste Kopplungsabschnitt (58) an einem vorderen oberen Rand der Basis (41) vorgesehen ist, und/oder an einer Vorderseite der Basis (41) oder an einer Oberseite der Basis (41) vorgesehen ist.
  35. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) nach einem der Ansprüche 31 bis 34, wobei der vorderste Kopplungsabschnitt (58) in Querrichtung mittig an der Basis (41) vorgesehen ist.
  36. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) nach einem der Ansprüche 31 bis 35, wobei der vorderste Kopplungsabschnitt (58) als ein Fußstützenkopplungsabschnitt ausgebildet ist, der konfiguriert ist, um lösbar an einer Fußstütze (13) des Kinderwagens (1) befestigt zu werden.
  37. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) für einen Kinderwagen (1), mit einer Basis (41), die zum Tragen von Gegenständen eingerichtet ist, und zumindest zwei Kopplungsabschnitten (50, 52, 54, 56, 58) zum Befestigen der Basis (41) an einem Kinderwagen (1), wobei zumindest ein Kopplungsabschnitt (58) als ein Fußstützenkopplungsabschnitt ausgebildet ist, der konfiguriert ist, um lösbar an einer Fußstütze (13) des Kinderwagens (1) befestigt zu werden.
  38. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) nach Anspruch 37, wobei zumindest ein Kopplungsabschnitt (58) als ein Fußstützenkopplungsabschnitt ausgebildet ist, der konfiguriert ist, um lösbar an einer Fußstütze (13) des Kinderwagens (1) befestigt zu werden.
  39. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) nach einem der Ansprüche 36 bis 38, wobei der Fußstützenkopplungsabschnitt (58) zur Befestigung in einer Durchgangsöffnung (38) der Fußstütze (13) eingerichtet ist.
  40. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) nach einem der Ansprüche 36 bis 38, wobei der Fußstützenkopplungsabschnitt (58) zur Befestigung in einer Wasserabflussöffnung (38) der Fußstütze (13) eingerichtet ist.
  41. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zumindest ein Kopplungsabschnitt (58) ein Gurtband (60) aufweist, dessen eines Ende an der Basis (41) befestigt ist und dessen freies Ende zur Kopplung mit dem Kinderwagen (1) eingerichtet ist.
  42. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) nach Anspruch 41, wobei zumindest ein Kopplungsabschnitt (58) an seinem freien Ende einen Eingriffsabschnitt (62) aufweist, der konfiguriert ist, um durch eine Durchgangsöffnung (38) hindurch geführt werden zu können und ein Herausführen aus der Durchgangsöffnung (38) zu sperren.
  43. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) nach Anspruch 42, wobei der Eingriffsabschnitt (62) in die Durchgangsöffnung (38) einhakbar ausgestaltet ist.
  44. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) nach Anspruch 41 oder Anspruch 42, wobei der Eingriffsabschnitt (62) durch Umschlagen und Vernähen des freien Endes des Gurtbands (60) gebildet ist.
  45. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) nach Anspruch 42, Anspruch 43 oder Anspruch 44, wobei der Eingriffsabschnitt (62) konfiguriert ist, eine T-Form zu bilden, wobei am freien Ende des Gurtbands (60) ein Stoppabschnitt (64) vorgesehen ist, der schwenkbar am Gurtband (60) vorgesehen ist, sodass der Stoppabschnitt (64) in eine Einführposition gebracht werden kann, in welcher sich der Stoppabschnitt (64) im Wesentlichen parallel zum Gurtband (60) erstreckt, und in eine Sperrposition gebracht werden kann, in der sich der Stoppabschnitt (64) in einem Winkel zu dem Gurtband (60) erstreckt.
  46. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Untermenge der Kopplungsabschnitte (50, 52, 54, 56, 58) in einem Basisbefestigungsmuster angeordnet ist, das durch vorbestimmte Befestigungsabschnitte (30, 32, 34, 36) an dem Kinderwagen (1) vorgegebenen ist, die speziell zur Befestigung einer Gepäckaufbewahrungsvorrichtung am Kinderwagen (1) vorgesehen sind.
  47. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) nach Anspruch 46, wobei zumindest zwei Kopplungsabschnitte (50, 52, 54, 56) der Untermenge auf gegenüberliegenden Seiten einer im montierten Zustand der Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) vertikalen Längsmittelebene der Gepäckaufbewahrungsvorrichtung vorgesehen sind.
  48. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) zum abnehmbaren Einhängen in den Kinderwagen (1) konfiguriert ist.
  49. Gepäckaufbewahrungssystem für einen Kinderwagen (1), mit einer ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a), und einer zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b), welche im Vergleich zur ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a) eine vergrößerte Abmessung aufweist, wobei jede Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) mehrere Kopplungsabschnitte (50, 52, 54, 56, 58) zum lösbaren Koppeln der jeweiligen Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) an den Kinderwagen (1) aufweist, wobei die Kopplungsabschnitte (50, 52, 54, 56) an der ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a) in einem Basisbefestigungsmuster angeordnet sind, das durch die Position von korrespondierenden Befestigungsabschnitten (30, 32, 34, 36) an dem Kinderwagen (1) vorgegebenen ist, und wobei die Kopplungsabschnitte (50, 52, 54, 56, 58) an der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) in einem Basisbefestigungsmuster angeordnet sind, das durch die Position von korrespondierenden Befestigungsabschnitten (30, 32, 34, 36) an dem Kinderwagen (1) vorgegebenen ist.
  50. Gepäckaufbewahrungssystem nach Anspruch 49, wobei die Kopplungsabschnitte (50, 52, 54, 56) an der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) in einem Basisbefestigungsmuster an der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) angeordnet sind, das durch die Position der korrespondierenden Kopplungsabschnitte (50, 52, 54 56) an der ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a) vorgegeben ist.
  51. Gepäckaufbewahrungssystem nach Anspruch 49, wobei die Kopplungsabschnitte (50, 52, 54, 56) an der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) in einem Basisbefestigungsmuster an der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) angeordnet sind, das sich von der Position von korrespondierenden Kopplungsabschnitten (50, 52, 54 56) an der ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a) unterscheidet.
  52. Gepäckaufbewahrungssystem für einen Kinderwagen (1), mit einer ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a), und einer zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b), welche im Vergleich zur ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a) eine vergrößerte Abmessung aufweist, wobei die zweite Gebäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) als Gepäckaufbewahrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 26 bis 48 ausgebildet ist, wobei jede Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) Kopplungsabschnitte (50, 52, 54, 56, 58) zum lösbaren Koppeln der jeweiligen Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) an den Kinderwagen (1) aufweist, wobei die Kopplungsabschnitte (50, 52, 54, 56) an der ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a) in einem Basisbefestigungsmuster angeordnet sind, das durch die Position von korrespondierenden Befestigungsabschnitten (30, 32, 34, 36) an dem Kinderwagen (1) vorgegebenen ist, wobei die Kopplungsabschnitte (50, 52, 54, 56) an der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) in einem Basisbefestigungsmuster angeordnet sind, das durch die Position von korrespondierenden Befestigungsabschnitten (30, 32, 34, 36) an dem Kinderwagen (1) vorgegebenen ist.
  53. Gepäckaufbewahrungssystem nach Anspruch 52, wobei die Kopplungsabschnitte (50, 52, 54, 56) an der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) in einem Basisbefestigungsmuster an der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) angeordnet sind, das durch die Position der korrespondierenden Kopplungsabschnitte (50, 52, 54 56) an der ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a) vorgegeben ist.
  54. Gepäckaufbewahrungssystem nach Anspruch 52, wobei die Kopplungsabschnitte (50, 52, 54, 56) an der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) in einem Basisbefestigungsmuster an der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) angeordnet sind, das sich von der Position von korrespondierenden Kopplungsabschnitten (50, 52, 54 56) an der ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a) unterscheidet.
  55. Kinderwagensystem, mit einem Kinderwagen (1), der Befestigungsabschnitte (30, 32, 34, 36) zur Befestigung einer Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) aufweist, einer ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a), und einer zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b), welche im Vergleich zur ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a) eine vergrößerte Abmessung aufweist, wobei die zweite Gebäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) als Gepäckaufbewahrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 26 bis 48 ausgebildet ist, wobei jede Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) Kopplungsabschnitte (50, 52, 54, 56, 58) zum lösbaren Koppeln der jeweiligen Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a, 40b) an den Kinderwagen (1) aufweist, wobei die Kopplungsabschnitte (50, 52, 54, 56) an der ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a) in einem Basisbefestigungsmuster angeordnet sind, das durch die Position der Befestigungsabschnitte (30, 32, 34, 36) an dem Kinderwagen (1) vorgegebenen ist, und wobei die Kopplungsabschnitte (50, 52, 54, 56) an der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) in einem Basisbefestigungsmuster angeordnet sind, das durch die Position von korrespondierenden Befestigungsabschnitten (30, 32, 34, 36) an dem Kinderwagen (1) vorgegebenen ist.
  56. Gepäckaufbewahrungssystem nach Anspruch 55, wobei die Kopplungsabschnitte (50, 52, 54, 56) an der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) in einem Basisbefestigungsmuster an der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) angeordnet sind, das durch die Position der korrespondierenden Kopplungsabschnitte (50, 52, 54 56) an der ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a) vorgegeben ist.
  57. Gepäckaufbewahrungssystem nach Anspruch 55, wobei die Kopplungsabschnitte (50, 52, 54, 56) an der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) in einem Basisbefestigungsmuster an der zweiten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) angeordnet sind, das sich von der Position von korrespondierenden Kopplungsabschnitten (50, 52, 54 56) an der ersten Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40a) unterscheidet.
  58. Verwendung einer Durchgangsöffnung (38) einer Fußstütze (13) eines Kinderwagens (1), insbesondere einer Wasserabflussöffnung in der Fußstütze (13), zur Befestigung einer Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b).
  59. Verwendung einer Durchgangsöffnung (38) in einer Fußstütze (13) eines Kinderwagens (1), insbesondere einer Wasserabflussöffnung in der Fußstütze (13), zur Befestigung einer Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche derart, dass die Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) mittels eines durch die Durchgangsöffnung (38) geführten Kopplungsabschnitts (58) an die Fußstütze (13) gekoppelt ist.
  60. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner mit einem am hinteren Ende der Basis (41) vorgesehenen Sekundärkopplungsabschnitt (70), der dazu eingerichtet ist, an ein hinteres längliches Querbauteil (23), insbesondere eine Querstrebe, des Kinderwagens (1) gekoppelt zu werden.
  61. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) nach Anspruch 60, wobei der Sekundärkopplungsabschnitt (70) eingerichtet ist, das längliche Querbauteil (23) des Kinderwagens aufzunehmen.
  62. Gepäckaufbewahrungsvorrichtung (40b) nach Anspruch 61, wobei der Sekundärkopplungsabschnitt (70) einen sich in Querrichtung der Basis (41) erstreckenden länglichen Kanal (72) aufweist, dessen radiale Begrenzungswand entlang eines in Erstreckungsrichtung des länglichen Kanals verlaufenden Verbindungsbereichs (74) öffenbar ist, um das Querbauteil (23) aufzunehmen, wobei der Verbindungsbereich (74) einen Reißverschluss oder einen Klettverschluss aufweisen kann, um den Verbindungsbereich (74) zu öffnen und zu schließen.
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