DE202006016397U1 - Filterband, insbesondere für eine Filtervorrichtung für Fischbecken, Aquarien oder Schwimmteiche - Google Patents

Filterband, insbesondere für eine Filtervorrichtung für Fischbecken, Aquarien oder Schwimmteiche Download PDF

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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K63/00Receptacles for live fish, e.g. aquaria; Terraria
    • A01K63/04Arrangements for treating water specially adapted to receptacles for live fish
    • A01K63/045Filters for aquaria
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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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Abstract

Filterband, insbesondere für Filtervorrichtungen für Fischbecken, Aquarien oder Schwimmteiche, das von einer Abgabewalze (42) durch ein Reservoir geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterband (40) mindestens einen Wirkstoff (A, B) aufweist, der mit der Abwicklung des Filterbandes (40) von der Abgabewalze (42) in das Reservoir transportiert wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Filterband, insbesondere für eine Filtervorrichtung für Fischbecken, Aquarien oder Schwimmteiche, mit einem Filterband, das von einer Abgabewalze durch ein Reservoir geführt ist.
  • Stand der Technik
  • Es sind Filtervorrichtungen im Handel erhältlich, bei denen ein Filterband eingesetzt wird, das von dem zu reinigenden Wasser durchströmt wird, wobei sich Partikel über einer bestimmten Größe auf dem Filterband absetzen. Das Filterband wird von einer Abgabewalze zu einer Aufnahmewalze geführt, wobei diese Bewegung entweder manuell vorgenommen werden muss, oder motorisch durch einen Schwimmer gesteuert, wenn der Wasserpegel im Filterraum über ein bestimmtes Maß steigt. Ein Beispiel einer derartigen Anlage zeigt die FR 2 689 416 .
  • Viele der zu filtrierenden Becken oder Bäder benötigen zur Aufrechterhaltung eines definierten biologischen oder chemischen Gleichgewichts eine bestimmte Konzentration an Wirkstoffen. Diese Wirkstoffe müssen in vorgegebenen Zeitabständen dem zu filtrierenden Volumen zugegeben werden, wobei die anfängliche Wirkstoffkonzentration im Laufe der Zeit sinkt, bzw. die Wirkstoffe ihre Wirksamkeit einbüßen. Beispiele hierfür sind Wirkstoffe zur Erhöhung oder Erniedrigung des pH-Werts oder zum Schadstoffabbau.
  • Wünschenswert ist dagegen die weitgehende Konstanthaltung der Wirkstoffkonzentration über einen Filterzyklus.
  • Darstellung der Erfindung
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Wirkstoffkonzentration(en) in einem Reservoir, bspw. in einer Filtervorrichtung oder unmittelbar in einem Becken zu verstetigen, d.h., eine solche Menge an Wirkstoff(en) pro Zeiteinheit einzubringen, die in der gleichen Zeiteinheit verbraucht wird.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gemäß den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst.
  • Der Grundgedanke der Erfindung besteht somit darin, dass das Filterband als Wirkstoffdepot verwendet wird, in dem die Wirkstoffe zwischen die Lagen der Aufnahmewalze eingeführt werden und zwar in einer Menge pro Flächeneinheit, die bei vorgegebener Geschwindigkeit des Filterbandes im Filterbetrieb gerade die pro Zeiteinheit gewünschte Wirkstoffmenge in den Filterraum abgibt.
  • Zweckmäßigerweise wird hierbei gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung ein Papiervlies als Filterbandmaterial eingesetzt, auf dessen Oberfläche sich die zu transportierenden Wirkstoffpartikel zuverlässig absetzen.
  • Gemäss einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist zumindest einer der Wirkstoffe auf einem separaten Trägerband aufgebracht, das parallel zum Filterband, zweckmässigerweise oberhalb oder unterhalb von diesem, in das zu versorgende Reservoir geführt wird.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Filterbandes wird nun anhand von Zeichnungen näher erläutert, es zeigen:
  • 1: Eine perspektivische Ansicht der Abgabewalze einer Filtervorrichtung beim Aufbringen von zwei Wirkstoffen auf das Filterband, und
  • 2: eine Ansicht gemäß 1, bei der das Filterband im Filterbetrieb die beiden Wirkstoffe in den Filterraum abgibt.
  • Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
  • Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Reservoir ein Filterraum 20. Die Filtervorrichtung, in der das Filterband zum Einsatz kommt, besteht aus einem den Filterraum 20 umschließenden (nicht dargestellten) Gehäuse, in dem eine Filtertrommel 30 horizontal um eine Achse drehbar gelagert ist. Die Wandung der Filtertrommel 30 besteht beispielsweise aus einem Lochblech oder einem Drahtgitter, so dass das zu reinigende Wasser vom Filterraum 20 in den Innenraum der Filtertrommel passieren kann. Der Innenraum der Filtertrommel kann mit bioaktivem Filtermaterial 35 aufgefüllt sein.
  • Oberhalb der Filtertrommel 30 und parallel zu dieser sind eine Aufnahmewalze 41 und eine Abgabewalze 42 im Gehäuse drehbar gelagert. Abgabewalze 42 und Aufnahmewalze 41 dienen der Bereitstellung und der Förderung eines Filterbandes 40, das zwischen Abgabewalze 42 und Aufnahmewalze 41 die Filtertrommel 30 mit Hilfe von Umlenkwalzen 41A, 42A um den wesentlichen Teil ihres Umfanges umschlingt.
  • Das Filterband 40 dient erfindungsgemäß auch zur Abgabe von Wirkstoffen A und B in den Filterraum 20, deren Partikel durch Kreise (Wirkstoff A) und schwarze Punkte (Wirkstoff B) dargestellt sind.
  • Das verschmutzte Wasser des zu reinigenden Reservoirs, z.B. einem Fischzuchtbecken, wird in den Filterraum 20 eingeleitet, durchströmt das Filterband 40, und fließt zusammen mit den vom Filterband 40 eingebrachten Wirkstoffen A, B über einen zweiten Anschluss (Auslauf) wieder in das Reservoir, dem die Wirkstoffe zur Verfügung gestellt werden.
  • Zur Aufbringung der Wirkstoffe auf das Filterband 40 dienen beispielsweise Spraydüsen 50, 51, die die Wirkstoffpartikel A und B in Pulverform auf das Filterband aufbringen, während sich das Filterband in Richtung des Pfeiles PA bewegt, das Filterband also auf die Aufnahmewalze 42 aufgewickelt wird. Dies kann außerhalb der Filtervorrichtung (wie in 1 dargestellt) erfolgen. Das vollständig besprühte Filterband 40 bildet somit ein Wirkstoffdepot, da die Partikel der Wirkstoffe A und B zwischen den Lagen des aufgewickelten Filterbandes 40 gehalten und gespeichert sind.
  • Während der Filterfunktion wird das Filterband 40 in bekannter Weise um die Filtertrommel 30 herumgeführt und gibt dabei sein gespeichertes Wirkstoffdepot gleichmäßig in den Filterraum 20 ab, so dass dort eine über einen Filterzyklus konstante Wirkstoffkonzentration aufgebaut wird, die zusammen mit dem gereinigten Wasser über den Auslass dem zu behandelnden Volumen, z.B. einem Fischzuchtbecken, zur Verfügung gestellt wird.
  • Es ist natürlich auch möglich, das erfindungsgemäße Filterband unmittelbar in ein Flüssigkeitsreservoir zur Wirkstoffabgabe zu führen.

Claims (5)

  1. Filterband, insbesondere für Filtervorrichtungen für Fischbecken, Aquarien oder Schwimmteiche, das von einer Abgabewalze (42) durch ein Reservoir geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterband (40) mindestens einen Wirkstoff (A, B) aufweist, der mit der Abwicklung des Filterbandes (40) von der Abgabewalze (42) in das Reservoir transportiert wird.
  2. Filterband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterband (40) ein Papiervlies ist, auf dessen Poren der mindestens eine Wirkstoff (A, B) aufgebracht ist.
  3. Filterband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Reservoir ein von einem Gehäuse umschlossener Filterraum (20) ist, in dem eine Filtertrommel (30) gehalten ist, um die das Filterband (40) zu einer Aufnahmewalze (41) geführt ist.
  4. Filterband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Filterband (40) ein Trägerband zugeordnet ist, auf dem zumindest einer der Wirkstoffe (A, B) aufgebracht ist, und das parallel zum Filterband (40) in das Reservoir geführt ist.
  5. Filterband nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerband von einer oberhalb oder unterhalb der Aufgabewalze (42) des Filterbandes (40) angeordneten Walze einer gemeinsamen Umlenkwalze (42A) zugeführt wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102020100873A1 (de) * 2020-01-15 2021-07-15 The Hai Nguyen Aquarienreinigungsvorrichtung und verfahren zum reinigen von aquarien

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