DE2017889B2 - Faserbandzufuehrvorrichtung - Google Patents

Faserbandzufuehrvorrichtung

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DE2017889B2
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Keiichi; Nakaue Tokuji; Susami Kozo; Tabata Masaaki; Otsu; Hirota Masakazu Shiga; Minami (Japan)
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H4/00Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
    • D01H4/30Arrangements for separating slivers into fibres; Orienting or straightening fibres, e.g. using guide-rolls
    • D01H4/34Arrangements for separating slivers into fibres; Orienting or straightening fibres, e.g. using guide-rolls using air-jet streams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Faserbandzufahrvorrichtung an einer Offen-End-Spinneinrichtung mit einer Spinnturbine, welche ein Walzenstreckwerk und ein mit Druckluft betriebenes Faserführungsrohr enthält.
Eine derartige Faserbandzuführvorrichtung ist durch die FR-PS 15 54 666 bekannt, mit der zur Garnherstellung aus einem Faserbündel getrennte Textilfasern in einem Ansaugstrom geführt werden, der in einer Führung aufgebaut wird, deren untere? Ende sich in eine Spinnturbine öffnet, die unabhängig von dieser Druckluftführung angeordnet ist Die von einer Zuführung kommenden Fasern werden in dem Ansaugstrom im Laufe des Transports im Innern dieser Führung voneinander getrennt gehalten und auf eine Oberfläche in der Spinnturbine abgelegt. Auf dieser Oberfläche werden sie als in der Längsrichtung ausgerichtete Fasern vereinigt und dann abgehoben. Infolge der Rotation der Spinnturbine bilden die Fasern ein verwundenes Garn, das durch eine im Zentrum der inneren Oberfläche der Spinnturbine angeordnete Öffnung abgezogen wird.
Bei dieser bekannten Faserbandzuführvorrichtung lösen sich in der Streckzone zwischen den Zuführwalzen und den Ausgangswalzen die einzelnen Fasern vom zulaufenden Faserbündel noch nicht zufriedenstellend, und es bleiben auch die Fasern nicht in der den Ausgangswalzen gemeinsamen Tangentialebene ausgerichtet
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in der Streckzone zwischen den Zuführwalzen und den Ausgangswalzen das Lösen der einzelnen Fasern vom zulaufenden Faserbündel zu verbessern und die Fasern in der den beiden Ausgangswalzen gemeinsamen Tangentialebene ausgerichtet zu halten.
Die Lösung der Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß das druckluftbetriebene Faserführungsrohr als Faserverdichter in Fasertransportrichtung vor dem jeweils mit einem Paar nahe ihrer Stirnseiten liegenden Umfangsrillen versehenen Ausgangswalzenpaar angeordnet ist und welches zwei Luftzufuhrkanäle aufweist, die mit den Umfangsrillen in Verbindung stehen, so daß die beiden Luftströme die von den beiden Schlitzen ausgestoßen werden, mittels der Umfangsrillen in ein an sich bekanntes Faserzufuhrungsrohr derart leitbar sind, daß die gelösten Einzelfasern in diesen Luftströmen eingehüllt sind.
Durch die Erfindung wird der technische Fortschritt erzielt, daß das zwangsläufige Lösen der einzelnen Fasern vom zulaufenden Faserbündel durch die Zugwirkung der mit hoher Anpressung betriebenen Ausgangswalzen verbessert wird und wie von den Ausgangswalzen vereinzelten Fasern und einem Luftstrom umhüllt werden, der sie in wechselseitiger Parallelität während ihres Durchgangs durch das anschließende Führungsrohr hält, so daß die parallel ausgerichteten Einzelfasern dann durch die Spinnturbine zu einem Garn gezwirnt werden können. Es ist charakteristisch für die Vorrichtung, daß die losgelösten Einzelfasern in ihrer Bewegung durch den Luftstrom gesteuert werden, so daß die Fasern entfang dem Durchlaß ohne irgendwelche Vorsprünge hinter dem Ausgangswalzenpaar geführt werden und so der Parallelverlauf unter die losgelösten Einzelfasern stets aufrechterhalten werden kann. Da die Einzelfasern in ihrer Bewegung durch den Luftstrom gesteuert werden, kann zufriedenstellend verhindert werden, daß Fasern an irgendeiner Stille haften bleiben.
Der Faserverdichter kann mit einem Paar Luftkammem, die mit einer Druckluftzufuhr in Verbindung stehen, und mit einem Paar Schlitten ausgestaltet sein, und jede der Ausgangswalzen kann mit einem Paar Umfangswellen versehen sein, die an beiden Kantenabschnitten geformt sind, wobei die beiden Luftströme, die von den beiden Schlitzen ausgestoßen werden. mittels der Umfangsrillen in das Führungsrohr leitbar sind, so daß ein Bündel gelöster Einzelfasern in diesen Luftströmen einhüllbar ist.
Die Erfindung ist in der Beschreibung in Verbindung mit einem in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausfuhrungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 die erfindungsgemäße Faserb.indzuführvorrichtung im Aufriß und teilweise im Schnitt,
Fig. 2 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, der Vorrichtung nach Fig. 1, und zwar in Ansicht der Linie VIB-VIB der Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt durch den Faserverdichter nach der Linie VII-VII der Fig. 1 und
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Ausgangswalzen der Vorrichtung gemäß den Fig. 1 und 2.
Die Vorrichtung der Fig. 1 und 2 stellt eine Ausführungsform dar, bei der zwischen Zuführwalzen 2, 2' und einem Ausgangswalzenpaar 4,4' ein Faserverdichter 3 die Aufgabe übernimmt, in der Streckzone zwischen den beiden Walzenpaaren die Ausrichtung der Fasern in die den beiden Ausgangswalzenpaaren gemeinsame Tangentialebene aufrechtzuerhalten. Der Faserverdichter 3 ist mit zwei Schlitzen 34 versehen, die an eine Druckluftquelle angeschlossen sind und in deren Verlängerung das Führungsrohr 22 hinter dem Ausgangswalzenpaar angeordnet ist. Die Ausgangswalzen 4, 4' sind zur Ermöglichung dieses kontinuierlichen Luftstromes von dem Faserverdichter 3 2:u dem Führungsrohr 22 hin jeweils mit einer Umfängsrille 41 an jedem ihrer beiden Enden versehen. Der zwischen diesen Umfangsrillen 41 liegende Teil der Ausgangswalzen 4, 4' wird durch eine Führung 32 des Faserverdichters 3 geführt, wie dies aus den Fig. 1 und 2 in Verbindung mit den Fig. 3 und 4 erkennbar ist. Die Druckluft wird dem Faserverdichter 3 über Luftzulührkanäle 31 zugeleitet, die in jede Kammer 33
'i
münden, welche ihrerseits über Schlitze 34 in die Umfangsrillen 41 der Ausgangs walzen münden. Die von den Ausgangswalzen vereinzelten Fasern werden also auch hier von einem Luftstrom umhüllt, der sie in wechselseitiger Parallelität während ihres Durchgangs durch das Führungsrohr 22 hält, so daß die parallel ausgerichteten Einzelfasern dann durch die Spinnturbine 5 zu einem Garn gezwirnt werden können, das schließlich zu einer Spule aufgewickelt wird. Da die Bewegung der Einzelfasern durch einen Luftstrom gesteuert wird, also nicht durch eine mechanische Führung, wird dadurch die Bildung von Häkchen an den Enden der Einzelfasern wirksam verhindert, auch wird das Fliegen von Einzelfasern vermieden. Diese Vorrichtung eignet sich deshalb insbesondere für die Herstellung von Langfasergarnen.
Beispiel
Unter den Bedingungen der nachfolgenden Tabelle 1 wurde mittels einer Vorrichtung nach den Fig. 1 bis 4 ein Akrylgarn gesponnen.
Tabelle 1
Spinnmaterial
Masse der Einzelfasern
Gewicht des Faserbündel
Zuführgeschwindigkeit des
Faserbündels
Durchmesser der Ausgangswalzen
Drehzahl der Ausgar.gswalzen
Umfangsgeschwindigkeit der
Ausgangswalzeil
Zugverhältnis
Gesamtbreite der Ausgangswalzen
Wirksame Breite der Ausgangswalzen (Breite zwischen den
Umfangsrillen)
Breite und Tiefe der Umfangsrillen 2 x 10 mm Druck der Luft 0,3 kg/cnr Fließgeschwindigkeit der Druckluft 151/min
Maximaler Innendurchmesser
des Spinnrotors 120 mm
Drehzahl des Spinnrotors 12000U/min
Spinngeschwindigkeit 50 m/min
Querschnitt des Führungsrohres
am Eintritt 20x 20 mm
am Austritt 15X15 mm
Unter den Bedingungen der vorstehenden Tabelle 1 wurde zum Vergleich ein Garn A hergestellt, dessen Eigenschaften verglichen wurden mit einem Garn B. bei dessen Herstellung keine Luftzufuhr erfolgte.
Tabelle 2
Garn A Garn 1!
Polyakrylfaser
10 Denier x 102 m
10,9 x lO-'g
5 g/m
2,1 m/min
60 mm
4000 U/min
754 m/min
358
40 mm Drehungszahl auf den laufenden
Meter 215 215
Zugfestigkeit in kg 2,02 1,98
Bruchdehnung in % 18,0 18.1
Gleichheit der Garndickc in LI % 12,8 13,5
30 mm Aus den Ergebnissen der vorstehenden Tabelle 2 ist erkennbar, daß bei Verwendung eines Luftstromes verbesserte Ergebnisse erzielt werden. Das Gam A ließ sich über längere Zeit fortlaufend ohne Bruch herstellen, wobei die Einzelfasern die Umlangsfläche der Ausgangswalzen nicht verlassen haben. Bei der Herstellung des Garnes B kam es demgegenüber öfters /u einem Bruch, und die Finzelfasern verließen außerdem die Umfangsfläche der Ausgangswalzen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. 'f
    Patentanspruch:
    Faserbandzuführvorrichtung an einer Ofien-End-Spinneinrichtung mit einer Spinnturbine, welche ein Walzen-Streckwerk und ein mit Druckluft betriebenes Faserführungsrohr enthält, dadurch gekennzeichnet, daß das druckluftbetriebene -Faserführungsrohr als Faserverdichter (3) in Fasertransportrichtung vor dem jeweils mit einem Paar nahe ihrer Stirnseiten liegenden Umfangsrillen (41) versehenen Ausgangswalzenpaar (4, 41) angeordnet ist und welches zwei Luftzuführkanäle (31 und 34) aufweist, die mit den Umfangsrillen (41) in Verbindung stehen, so daß die beiden Luftströme, die von den beiden Schlitzen (34) ausgestoßen werden, mittels der Umfangsriifen (41) in ein an sich bekanntes Faserzuführungsrohr (22) derart leitbar sind, daß die gelösten Einzelfasern in diesen Luftströmen eingehüllt sind.
DE19702017889 1970-02-02 1970-04-14 FaserbandzufUhrvorrichtung Expired DE2017889C3 (de)

Applications Claiming Priority (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP2823169 1969-04-14
JP7340869 1969-09-17
JP860170 1970-02-02
JP860170A JPS4813742B1 (de) 1970-02-02 1970-02-02
JP860270A JPS5111699B1 (de) 1970-02-02 1970-02-02
JP860270 1970-02-02

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2017889A1 DE2017889A1 (de) 1972-01-27
DE2017889B2 true DE2017889B2 (de) 1977-06-23
DE2017889C3 DE2017889C3 (de) 1978-02-16

Family

ID=

Also Published As

Publication number Publication date
US3721070A (en) 1973-03-20
FR2039168A1 (de) 1971-01-15
GB1311731A (en) 1973-03-28
CH510139A (de) 1971-07-15
DE2017889A1 (de) 1972-01-27
FR2039168B1 (de) 1973-10-19

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