DE201751C - - Google Patents
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P25/00—Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details
- H02P25/16—Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details characterised by the circuit arrangement or by the kind of wiring
- H02P25/24—Variable impedance in stator or rotor circuit
- H02P25/26—Variable impedance in stator or rotor circuit with arrangements for controlling secondary impedance
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Electric Motors In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 201751 -.. KLASSE 21c. GRUPPE
in FRANKFURT a. M.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Konstanthaltung der Stromaufnahme
von Motoren unabhängig von ihrer jeweiligen Tourenzahl, die von Vorteil ist in solchen
Fällen, in welchen der Motor stark schwankenden " Belastungen unterworfen ist, aber
auch da, wo der Motor infolge starker Spannungsschwankungen der Zentrale leicht Stromstöße
erhält.
ίο Besonders vorteilhaft ist vorliegende Erfindung anwendbar, wenn die Motoren mit
Schwungmassen oder gleichwertigen Einrichtungen, z. B. Batterien und zwischengeschalteter
Dynamomaschine, verbunden sind. Die Erfindung läßt sich sowohl für Gleichstrom als auch für ein- oder mehrphasigen Wechselstrom
anwenden.
Gemäß der Erfindung besteht die Einrichtung zur Konstanthaltung der Stromaufnahme
von Elektromotoren in einem einerseits von der Differenz der dem Motor zugeführten
Spannung und der vom Motor erzeugten gegenelektromotorischen Kraft und andererseits
von einer von der Stellung der beeinflußten Regelungseinrichtung abhängigen elektromotorischen
Kraft beherrschtem Kontakt-, instrument oder mechanischem Relais.
Die beiliegende Figur zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar
in Anwendung bei Drehstrommotoren, bei denen bekanntlich die im Rotor auftretende
Schlüpfungsspannung die Differenz zwischen der dem Motor zugeführten (Primär-) Spannung
und der vom Motor erzeugten gegenelektromotorischen Kraft darstellt.
P stellt den Primäranker eines Motors dar, S den Sekundäranker, V ein Differentialvoltmeter,
welches sowohl ein elektromagnetisches 'als auch ein Hitzdraht- oder ein sonstwie ausgebildetes
Instrument sein kann und das zwei Systeme I und II besitzt, durch welche die Regelungseinrichtung des Motors nach der
einen bzw. nach der anderen Seite beeinflußt werden kann. System I wird von der jeweils
am Sekundäranker S herrschenden Spannung gespeist, während System II eine Spannung
erhält, welche eine Funktion der Stellung des Regulierwiderstandes R, des einstellbaren Vergleichswiderstandes
w und der an diesem angelegten, beliebig zu wählenden Spannung e
ist. Die zur Speisung des Widerstandes w zu benutzende, beliebig wählbare Spannung e
soll zweckmäßig möglichst konstant sein. Die Einstellung des Vergleichswiderstandes w erfolgt
durch Bürsten b, welche in gleichem Sinne bewegt werden wie die Bürsten c auf
dem Regulierwiderstand R.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ergibt sich aus folgendem:
Angenommen,- es herrsche eine beliebige Spannung, am Sekundäranker 5 und die Spannung
am System II des Differentialvoltmeters sei zu klein, so wird der Kontaktzeiger d den
Strom über Kontakt g schließen und hierdurch die Regelungseinrichtung so beeinflussen,
daß sie den Kontaktschlitten h nach rechts
verschiebt und infolgedessen so lange Widerstand R zuschaltet bzw. Vergleichswiderstand
w abschaltet, bis die Spannung des Systems II einen Wert erreicht hat, welcher
der in System I herrschenden Spannung das Gleichgewicht hält. Andererseits würde die
Regulierung in entgegengesetztem Sinne erfolgen, wenn die Spannung am Sekundäranker
und mithin im System I kleiner wird als die
ίο ihr entgegenwirkende Spannung .im System II.
Es ist hiermit die Reguliereinrichtung in eine ganz bestimmte, gewollte Abhängigkeit von
der Spannung des Sekundärankers 5 gebracht. Diese Abhängigkeit kann beliebig verändert
werden, und zwar beispielsweise durch Veränderung der Kräfte des Differentialvoltmeters
oder durch Veränderung des Vergleichswiderstandes w oder durch Veränderung der an
diesen herrschenden Spannung.
An Stelle des Differentialvoltmeters kann auch ein anderes von der Spannung beeinflußtes
Kontaktinstrument oder mechanisches Relais treten.
Claims (2)
1. Einrichtung zur Konstanthaltung der Stromaufnahme von Elektromotoren, dadurch
gekennzeichnet, daß ein einerseits von der Differenz der dem Motor zügeführten
Spannung und der vom Motor erzeugten gegenelektromotorischen Kraft Und andererseits von einer von der Stellung
der beeinflußten Regelungseinrichtung abhängigen elektromotorischen Kraft beherrschtes
Kontaktinstrument oder mechanisches Relais zur Beeinflussung der Regelungseinrichtung des Motors angeordnet
ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das beeinflußte Kontaktinstrument
ein Differentialvoltmeter ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE201751C true DE201751C (de) |
Family
ID=464279
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT201751D Active DE201751C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE201751C (de) |
-
0
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