DE2017285B2 - Bandsperrfilter - Google Patents
BandsperrfilterInfo
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03H—IMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
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- H03H19/002—N-path filters
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- Filters That Use Time-Delay Elements (AREA)
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Description
6. Filter nach Anspruch 5, dadurch gekenn- Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch
zeichnet, daß der Schalter (15) bezüglich der Ein- gelöst, daß die Schalteinrichtung jeden kapazitiven
schaltpunkte der Zweige (1, 2, 3, 4) mit einer 45 Zweig während einer Zeitdauer in den Signalweg
kurzen Verzögerung schließt. schaltet, die kleiner ist als Hn einer vollständigen,
7. Filter nach Anspruch 6, dadurch gekenn- alle kapazitiven Zweige erfassenden Schaltperiode,
zeichnet, daß die Verzögerung im wesentlichen Der durch die Erfindung erzielte wesentliche Vorein
Viertel der Zeit, während der ein Zweig (1, 2, teil besteht darin, daß die Einkerbungstiefe wesent-3,
4) eingeschaltet ist, beträgt. 50 lieh erhöht wird und damit keine unerwünschten
8. Filter nach Anspruch 5 oder 6, dadurch ge- Ausgangssignale erhalten werden,
kennzeichnet, daß der Schaker (15) näherungs- Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung beweise in der Mitte der Zeitperiode, während der steht darin, daß jeder kapazitive Zweig für eine Zeitein Zweig (1, 2, 3, 4) eingeschaltet ist, öffnet. dauer, die gleich 1/4« der Dauer einer vollständigen
kennzeichnet, daß der Schaker (15) näherungs- Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung beweise in der Mitte der Zeitperiode, während der steht darin, daß jeder kapazitive Zweig für eine Zeitein Zweig (1, 2, 3, 4) eingeschaltet ist, öffnet. dauer, die gleich 1/4« der Dauer einer vollständigen
9. Filter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge- 55 Schaltperiode ist, in den Signalweg geschaltet ist. Auf
kennzeichnet, daß eine weitere Abtast- und diese Weise wird die Einkerbungstiefe bei der Fre-Pegelhalteschaltung
(18, 19) vorgesehen ist, die quenz 1/4 T erhöht.
vor der Mehrzahl der kapazitiven Zweige (1,<
2, Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung der Er-
3, 4) liegt, und eine Eingangswellenform vor Ein-: findung besteht darin, daß eine Abtast- und Pegelschaltung
eines Zweiges abtastet und den Pegel 60 halteschaltung vorgesehen ist, die den Pegel des Ausdes
Abtastwertes während des Zeitraumes, in gangssignals eines Zweiges während des Zeitraumes,
dem der Zweig eingeschaltet ist, im wesentlichen der dem Abschalten dieses Zweiges folgt und in dem
hält. keiner der übrigen Zweige eingeschaltet ist, im we-
10. Filter nach Anspruch 9, dadurch gekenn- sentlichen aufrechterhält.
zeichnet, daß die Abtast- und Pegelhalteschaltung 65 Auf diese Weise kann am Ausgang ein größerer
(18, 19) so gesteuert ist, daß sie die Eingangs- Anteil des Eingangssignalwertes erhalten werden,
wellenformen während jeder Periode, in der Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfin-
keiner der Zweige eingeschaltet ist, abtastet und dung ist die Abtast- und Pegelhalteschaltung zwi-
sehen einem gemeinsamen Ncbenschlußwiderstiincl «Zweigen besteht aus einer Anzahl von Kondensa-
nm Ausgang der kapazitiven Zweige und einem Tief- toren I1 2, 3 und 4, die jeweils in Reihe mit einem
paßfilter angeordnet, liber das das Ausgangssignal Schalters, 6, 7 bzw, 8 liegen, um so « kapazitive
des Filters geführt wird. Zweige zu bilden, die zwischen den Einganjjsklem-
Eine zweckmäßige Weiterbildung zeichnet sich da- s men 9 und 10 und Ausgangsklemmen 11 und 12 des
durch aus, daß die Abtast- und Pcgelhalteschaltung Netzwerkes liegen, Jeder Kondensator 1, 2, 3 oder 4
aus einem Schalter und einem Kondensator besteht, kann durch Schließen des entsprechend zugeordneten
wobei der Schalter im geschlossenen Zustand die Schalters 5, 6, 7 oder 8 mit einem gemeinsamen
Ausgangssignale der kapazitiven Zweige dem Kon- Widerstand 13 verbunden werden, so daß ein RC-
densator zuführt und dabei so gesteuert ist, daß er io Filter entsteht, Zwischen dem so gebildeten RC-FU-
während der Zeiten, in denen einer der Zweige in ter und der Ausgangsklemme 11 liegt ein Tiefpaß-
den Signalweg geschaltet ist, geschlossen ist und in filter 14, das den vorhergehenden Schaltkreis nicht
den Zeiten, in denen keiner der Zweige eingeschaltet wesentlich belastet,
ist, geöffnet ist. Die Schalter 5, 6, 7 und 8 werden durch eine nicht
Eine weitere Weiterbildung der Erfindung besteht 15 dargestellte Schalteinrichtung abwechselnd aufein-
darin, daß der Schalter bezüglich der Einschaltzeit- anderfolgend geschlossen, wobei der Schalter 6 ge-
punkte der Zweige mit einer kurzen Verzögerung schlossen wird, wenn der Schalter 5 öffnet, Schalter 7
schließt, wobei die Verzögerung vorzugsweise im schließt, wenn Schalter 6 öffnet usw. Anders ausge-
wesentlichen ein Fünftel der Zeit beträgt, während drückt, ist jeder Schalter während einer Zeitdauer,
der ein Zweig eingeschaltet ist. w die gleich l/n der Periode einer vollständigen Schalt-
Nach einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Er- folge ist, geöffnet, wobei η die Anzahl der vorhan-
findung öffnet der Schalter näherungsweise in der denen kapazitiven Zweige ist.
Mitte der Zeitperiode, während der ein Zweig ein- Dies ist aus F i g. 2 ersichtlich, in der die von der
geschaltet ist. Grundlinie SS ausgehenden Rechteckes die Zeiten
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung 25 darstellen, in denen der in Fig. 1 dargestellte Schalzeichnet
sich dadurch aus, daß eine weitere Abtast- ter 5 geschlossen ist. Die von der Grundlinie S6 aus-
und Pegelhalteschaltung vorgesehen ist, die vor der gehenden Rechtecke zeigen die Zeiten an, in denen
Mehrzahl der kapazitiven Zweige liegt und eine Ein- der Schalter 6 gemäß F i g. 1 geschlossen ist. Die von
gangswellenform vor Einschaltung eines Zweiges ab- der Grundlinie S 7 ausgehenden Rechtecke stellen die
tastet und den Pegel des Abtastwertes während des 30 Zeiten dar, in denen Schalter 7 gemäß F i g. 1 geZeitraumes,
in dem der Zweig eingeschaltet ist, im schlossen ist, und die von der Grundlinie 58 auswesentlichen
hält. Durch diese Maßnahme wird eine gehenden Rechtecke zeigen die Zeiten an, in denen
weitere Vergrößerung der Einkerbungstiefe erreicht. der Schalter8 gemäß Fig. 1 geschlossen ist. Wird
Nach einer zweckmäßigen Ausgestaltung ist diese ein sinusförmiges Eingangssignal, wie in F i g. 3 dar-
Abtast-und Pegelhalteschaltung so gesteuert, daß sie 35 gestellt, dessen Periode 8 Γ beträgt, wobei 4 Γ
die Eingangswellenformen während jener Periode, in (s. Fig. 2) die Periode einer vollständigen Schalt-
der keiner der Zweige eingeschaltet ist, abtastet folge der Schalter 5, 6, 7 und 8 ist, den Eingangs-
tind den Pegel der Abtastwerte zwischen aufein- klemmen 9 und 10 gemäß F i g. 1 zugeführt, so tastet
anderfolgenden Abtastungen im wesentlichen hält. der Schalter 5 die Anteile des sinusförmigen Wellen-
Schließlich besteht eine vorteilhafte Ausgestaltung 40 zuges, die in F i g. 4 schraffiert dargestellt sind und
der Erfindung darin, daß die Abtast- und Pegelhalte- die Dauer T haben, ab. Schalter 6 tastet die folgen-
schaltung aus einem Schalter und einem Kondensa- den Anteile des Wellenzuges mit der Dauer T ab,
tor besteht, daß der Schalter im geschlossenen Zu- usw. Es ist offenbar, daß sich in den Kondensatoren
stand die Eingangswellenform dem Kondensator zu- keine Ladung ansammelt und die gesamte sinusför-
führt und daß die Aufladespannung der. Kondensa- 45 mige Welle als Ausgangssignal am Widerstand 13
tors an den kapazitiven Zweigen anliegt. auftritt.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der Wird, wie in F i g. 4 dargestellt, ein sinusförmiges
Zeichnung beispielsweise erläutert; in dieser zeigt Eingangssignal mit einer Periode 4 Γ dem Eingang
Fig.] ein schematisches Schaltbild eines bekann- zugeführt, so wird jedem Kondensator bei jeder Ab-
ten Bandsperrfilters mit η Zweigen, 50 tastung eine nach Größe und Vorzeichen gleiche
F i g. 2 bis 6 erläuternde Diagramme zu der Schal- Spannung zugeführt, so daß er sich auf den Mittel-
tung nach Fig. 1, wert des sinusförmigen Eingangssignals während der
F i g. 7 bis 12 erläuternde Diagramme zu einem Zeit, in der der zugeordnete Schalter geschlossen ist,
gemäß der Erfindung ausgebildeten Bandsperrfilter aufladet. Das am Widerstand 13 anstehende Aus-
mit « Zweigen, 55 gangssignal ist daher verringert. F i g. 5 zeigt das
Fig. 13 ein schematisches Schaltbild einer Aus- Ausgangssignal am Widerstand 13 unter diesen Be-
führungsform eines erfindungsgemäßen Bandsperr- dingungen, wenn Schalter 5 geschlossen ist. Die ge-
filters mit η Zweigen, samte Filterkurve zeigt eine Reihe von Einkerbungen,
F i g. 14, 15 und 16 Diagramme zur Erläuterung wie in F i g. 6 dargestellt, die bei der Frequenz Null
des Bandsperrfilters nach F i g. 13, 60 und bei Harmonischen der Frequenz 1/4 T auftreten.
Fig. 17 ein Diagramm zur Erläuterung einer Aus- Die Filterkurve des durch jeden der «Zweige gebil-
gestaltung der Erfindung, deten .RC-Filters wird zu beiden Seiten der mittleren
Fig. 18 ein schematisches Schaltbild einer wei- Antiresonanzfrequenzen wiedergegeben. Der Einfluß
teren Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Band- des Tiefpaßfilters 14 ist gestrichelt eingezeichnet. Die
Sperrfilters mit η Zweigen und 65 Bandbreite der Einkerbung bei 3 db Dämpfung be-
Fig. 19 ein Diagramm zur Erläuterung des Band- trägt 1/NnCR.
Sperrfilters nach Fig. 18. Mit Ausnahme der Frequenz NuIV bei der die
Das in Fig. 1 dargestellte Bandsperrfilter mit Tiefe der Einkerbung unendlich ist, ist die Einken-
5 6
bungstiefe begrenzt, da sich bei der Synchronfre- werden. Die in Fig. 13 dargestellte Schaltung gleicht
quenz 1/4 T immer noch ein beträchtliches Ausgangs- im allgemeinen der zuvor in Zusammenhang mit den
signal ergibt. F i g. 7 bis 12 beschriebenen, jedoch ist zusätzlich
Dieser Nachteil wird durch ein gemäß der Erfin- eine Abtast- und Pegelhaltungsschaltung vorgesehen,
dung ausgebildeten Bandsperrfilter, das eine größere 5 die vor dem Eingang des Tiefpaßfilters 14 angeordnet
Einkerbungstiefe aufweist, beseitigt. ist und aus einem Schalter 15, einem Kondensator 16
Unter Bezugnahme auf die Fig. 7 bis 17, die die und einer Trennstufe 17 besteht. Diese Abtast- und
Erfindung erläutern, zeigt die Theorie, daß die Pegelhalteschaltung dient dazu, den Pegel eines dem
Arbeitsweise eines Bandsperrfilters mit «Zweigen Widerstand 13 zugeführten Impulses im wesentlichen
lediglich, wie im Zusammenhang mit den Fig. 1 bis 6 io konstant zu halten, während die Schalter 5, 6, 7
beschrieben, für Eingangsfrequenzen bis zu 1/2Γ gilt. und 8 geöffnet sind. Fig. 14 erläutert die Arbeits-
Um die nachfolgend beschriebenen Ausführungs- weise des Schalters 15. Wie in F i g. 7 repräsentieren
formen der Erfindung besser verstehen zu können, die von den Grundlinien 55, 56, 57 und 58 und 515
wird ein Bandsperrfilter mit 4Zweigen angenommen. ausgehenden Rechtecke in Fig. 14 die Schließ-
Dabei betrifft die Erläuterung dann lediglich die Ein- 15 zeiten der Schalter 5, 6, 7, 8 und 15.
kerbungen bei den Frequenzen Null und 1/4 T. Bei geschlossenem Schalter 15 lädt sich der Kon-
Wie bereits erwähnt, ist die Einkerbung bei der densator 16 schnell auf den Pegel des Signalimpulses
Frequenz Null unendlich tief. Bei den nachfolgend auf. Dieser Pegel wird während der Öffnungszeit des
beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung Schalters 15 gehalten.
wird in allen Fällen darauf abgezielt, die Einker- 20 Fig. 15 zeigt eine typische Wellenform eines Si-
bungstiefe bei der Frequenz 1/4 T zu erhöhen. gnals im Durchlaßbereich für eine Periode T, die auf
Gemäß der Erfindung sind die Schalter 5, 6, 7 das Schließen des Schalters 15 folgt. Die Periode T1
und 8 eines Bandsperrfilters, das, rein als Schaltkreis ist die Zeit, während der der Schalter 15 geschlossen
betrachtet, dem gemäß Fig. 1 gleicht, jeweils ge- ist und der Kondensator 16 sich auflädt. Die Periode
schlossen (d. h. leitend) während einer Periode, die 25 T2 ist die Zeit, während der der Schalter 15 geöffnet
kleiner ist als l/n der gesamten Schaltfolgeperiode ist und der Signalpegel durch den Kondensator 16
(4 T in F i g. 2), wobei η die Anzahl der Zweige, im gehalten wird.
vorliegenden Fall 4, ist. Anders ausgedrückt, sind die Fig. 16 zeigt eine typische Wellenform eines Si-Schalter
5, 6, 7 und 8 gemäß F i g. 1 durch nicht gnals im Sperrbereich für eine Periode T, die dem
dargestellte Schalteinrichtungen derart gesteuert, daß 30 Schließen des Schalters 15 folgt. Wieder ist die Periim
Gegensatz zu einem bekannten Bandsperrfilter, ode T1 die Zeit, während der der Schalter 15 gewie
vorstehend im Zusammenhang mit den F i g. 1 schlossen ist, und die Periode T2 ist die Zeit, während
bis 6 beschrieben, alle Schalter während Teilen der der der Schalter 15 geöffnet ist. Für eine Abtastung
auf das Schließen eines der Schalter folgenden mit einer Breite T1, die wesentlich kleiner ist als T,
Periode gleichzeitig geöffnet (d. h. nicht leitend) sind. 35 verläuft die Linie AB in Fig. 16 näherungsweise
Im beschriebenen Beispiel ist jeder Schalter während linear, und P, der Punkt mit dem Ausgangssignal
einer Periode von 1/16 (d.h. 1/4/?) der gesamten Null, wird der Mittelpunkt. Wird, wie in Fig. 17
Schaltfolgeperiode geschlossen. Dies ist in F i g. 7 dargestellt, der Schalter 15 so gesteuert, daß er für
dargestellt, die, wie Fig. 2, Grundlinien55, 56, 57 eine kurze Zeit am oder um den Punkt P herum
und 58 zeigt und in der die von den Grundlinien 40 schließt, so ist die Sperrbereichsdämpfung verbessert,
ausgehenden Rechtecke die Zeiten repräsentieren, während die Durchlaßbereichseigenschaften im wewährend
denen die Schalter 5, 6, 7 und 8 geschlossen sentlichen unverändert bleiben,
sind. Die zugeordnete Abtastung einer sinusförmigen Die Verwendung der Abtast- und Pegelhalteschal-Eingangswelle mit der Periode 4 T durch alle Schalter tung 15, 16 vereinfacht auch außerdem die Aufgabe ist in F i g. 8 dargestellt, während die am Widerstand 45 des Tiefpaßfilters 14, das Ausgangssignal zu glätten, 13 anstehenden Ausgangssignale, die von dem Ein- da das so gelieferte Ausgangssignal dem abschließend gangssignal mit der Periode 4T stammen, in Fig. 9 gewünschten Ausgangssignal viel stärker angenähert dargestellt sind. Dies entspricht dem Sperrbereich. ist als ein Ausgangssignal, das aus einer Folge relativ Die entsprechende Abtastung eines sinusförmigen kurzer Impulse besteht.
sind. Die zugeordnete Abtastung einer sinusförmigen Die Verwendung der Abtast- und Pegelhalteschal-Eingangswelle mit der Periode 4 T durch alle Schalter tung 15, 16 vereinfacht auch außerdem die Aufgabe ist in F i g. 8 dargestellt, während die am Widerstand 45 des Tiefpaßfilters 14, das Ausgangssignal zu glätten, 13 anstehenden Ausgangssignale, die von dem Ein- da das so gelieferte Ausgangssignal dem abschließend gangssignal mit der Periode 4T stammen, in Fig. 9 gewünschten Ausgangssignal viel stärker angenähert dargestellt sind. Dies entspricht dem Sperrbereich. ist als ein Ausgangssignal, das aus einer Folge relativ Die entsprechende Abtastung eines sinusförmigen kurzer Impulse besteht.
Eingangssignals mit der Periode 8 T durch alle Schal- 50 Die Einrichtungen zur Steuerung des öffnens und
ter ist in Fig. 10 dargestellt, während das Ausgangs- Schließens des Schalters 15 können so beschaffen
signal, das von dieser Welle mit der Periode 8 Γ am sein, daß der Punkt P, d. h. die Zeit, zu der der
Widerstand 13 abgeleitet wird, in Fi g. 11 dargestellt Schalter 15 öffnet, einstelbar ist, um so die maximale
ist. Dieses entspricht dem Durchlaßbereich. F i g. 12 Dämpfung im Mittelpunkt der Einkerbung oder bei
zeigt die Gesamt-Filterkurve. Auch hier ist der Ein- 55 einer benachbarten Frequenz zu erzielen,
fluß des Tiefpaßfilters 14 gestrichelt dargestellt. Zwei Möglichkeiten, um dies zu erzielen, bestehen
Es erübrigt sich, die Einrichtung zur Steuerung darin, eine einstellbare Verzögerung vor dem Schlie-
der Schalter genauer zu beschreiben, da derartige ßen des Schalters 15 vorzusehen und Mittel für die
Einrichtungen dem Fachmann geläufig sind. Einstellung der Zeitdauer des Signals, welches den
Das Ausgangssignal (am Eingang des Tiefpaßfil- 60 Schalter 15 steuert, vorzusehen,
ters) des in Zusammenhang mit den Fig. 7 bis 12 Die Filterschaltung nach Fig. 18 entspricht im
beschriebenen Bandsperrfilters besteht aus einer allgemeinen der im Zusammenhang mit den Fig.7
Folge schmaler Impulse innerhalb des Durchlaß- bis 12 beschriebenen, wobei zusätzlich vor dem
bereichs. Diese schmalen Impulse ergeben nach Aus- Sperrfilter eine Abtast- und Pegelhaltungsschaltung
filterung das gedämpfte Eingangssignal. 65 aus einem Schalter 18 und einem Kondensator 19
Bei der in Fig. 13 dargestellten weiteren Aus- vorgesehen ist. Eine Trennstufe 20 liegt zwischen
fUhrungsform der Erfindung kann am Ausgang ein der Abtast- und Pegelhalteschaltung 18, 19 und dem
größerer Anteil des Eingangssignalwertes erhalten Sperrfilter mit η Zweigen. Die Arbeitsweise der Schal-
tung nach Fig. 18 ist in Zusammenhang mit F i g. 19 beschrieben. Dabei zeigt
(a) ein sinusförmiges Eingangssignal mit der Frequenz / = 1A T,
(b) die Schließzeiten des Schalters 18 in Form von Rechtecken, die von der Grundlinie 518 ausgehen,
(c) die Ladung des Kondensators 19 als Ergebnis der Abtastungen des Eingangssignals (a) durch
den Schalter 18 und
(d) die Schließzeiten der Schalter 5, 6, 7 und 8 in Form von Rechtecken, die von den Grundlinien
55, S 6, 57 bzw. 58 ausgehen.
Schalter 18 tastet das Eingangssignal während kurzer Perioden ab, und die anliegende Spannung
wird von dem Kondensator 19 gehalten, was zu einer Spannungssignalform mit den wesentlichen flachen
Dächern führt, die von den Schaltern 5, 6, 7 und 8 abgetastet wird. Die Schalter 5, 6, 7 und 8 arbeiten
synchron, um die Abtastung in den Perioden vorzunehmen, in denen der Schalter 18 geöffnet ist, d. h.
während der ebenen Anteile der Spannungssignalform (c). Es kann daher keine merkliche Änderung
der Eingangsspannung auftreten, während die Abtastung durch einen der Schalter 5, 6, 7 oder 8 erfolgt.
Bei oder nahe der Frequenz / = 1U T wird der
Mittelwert des Eingangssignals während der Abtastung durch die Schalter 5, 6, 7 und 8 abgebaut,
und der Anteil des Eingangssignals, der das Tiefpaßfilter 14 durchläuft, wird verringert, was zu einer
weiteren Vergrößerung der Einkerbungstiefe bei 1A T
führt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
209525/409
2372
Claims (5)
1. Bandsperrfilter mit einer Anzahl von η kapa- gekennzeichnet, daß die Abtast- und Pegelhaltezitiven
Zweigen, die mittels einer periodisch 5 schaltung aus einem Schalter (18) und einem
arbeitenden Schalteinrichtung nacheinander in Kondensator (19) besteht, daß der Schalter (18)
einen Signalweg schaltbar sind, dadurch ge- im geschlossenen Zustand die Eingangswellenken
nz eich η et, daß die Schalteinrichtung (5, form dem Kondensator (19) zuführt und daß
6, 7, 8) jeden kapazitiven Zweig (1, 2, 3, 4) wäh- die Aufladespannung des Kondensators an den
rend einer Zeitdauer in den Signalweg schaltet, io kapazitiven Zweigen (1, 2, 3, 4) anliegt.
die kleiner ist als Vn einer vollständigen, alle kapazitiven
Zweige erfassenden Schaltperiode,
2. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekenn-
zeichnet, daß jeder kapazitive Zweig (1, 2, 3, 4)
für eine Zeitdauer, die gleich 1/4 η der Dauer 15
einer vollständigen Schaltperiode ist, in den
Signalweg geschaltet ist. Die Erfindung betrifft ein Bandsperrfilter mit einer
3. Filter nach Anspruch 2, dadurch gekenn- Anzahl von η kapazitiven Zweigen, die mittels einer
zeichnet, daß eine Abtast- und Pegelhalteschal- periodisch arbeitenden Schalteinrichtung nacheintung
(15, 16) vorgesehen ist, die den Pegel des ao ander in einen Signalweg schaltbar sind.
Ausgangssignals eines Zweiges während des Zeit- Ein Bandsperrfilter mit einer Mehrzahl von in raumes, der dem Abschalten dieses Zweiges folgt einen Signalweg einschaltbaren Kapazitäten ist aus und in dem keiner der übrigen Zweige einge- der Zeitschrift »Transactions of the IRE—Professchaltet ist, im wesentlichen aufrechterhält. sional Group on Aeronautical and Navigational Elec-
Ausgangssignals eines Zweiges während des Zeit- Ein Bandsperrfilter mit einer Mehrzahl von in raumes, der dem Abschalten dieses Zweiges folgt einen Signalweg einschaltbaren Kapazitäten ist aus und in dem keiner der übrigen Zweige einge- der Zeitschrift »Transactions of the IRE—Professchaltet ist, im wesentlichen aufrechterhält. sional Group on Aeronautical and Navigational Elec-
4. Filter nach Anspruch 3, dadurch gekenn- 25 tronics«, Heft PGAE-10, (1953), S. 21 bis 26, bezeichnet,
daß die Abtast- und Pegelhalteschaltung kannt. Bei diesem bekannten Bandsperrfilter mit
(15, 16) zwischen einem gemeinsamen Neben- η in den Signalweg einzuschaltenden Kapazitäten
schlußwiderstand (13) am Ausgang der kapazi- wird als Einschaltzeit genau Vn der Zeit eines volltiven
Zweige (1, 2, 3, 4) und einem Tiefpaßfilter ständigen Schaltzyklus gewählt, wobei während eines
(14), über das das Ausgangssignal des Filters ge- 30 derartigen vollständigen Schaltzyklus sämtliche Kaführt
wird, angeordnet ist. pazitäten einmal in den Signalweg geschaltet werden.
5. Filter nach Anspruch 3 oder 4, dadurch ge- Der Nachteil dieses bekannten Bandsperrfilters bekennzeichnet,
daß die Abtast- und Pegelhalte- steht vor allem darin, daß bei den sich in der jeweischaltung
aus einem Schalter (15) und einem ligen Filtercharakteristik ergebenden Einkerbungs-Kondensator
(16) besteht, wobei der Schalter im 35 stellen immer noch ein beträchtliches Ausgangssignal
geschlossenen Zustand die Ausgargssignale der auftritt, d. h., daß die Einkerbungstiefe in der Filterkapazitiven Zweige (1, 2, 3, 4) dem Kondensator charakteristik nicht ausreichend ist.
zuführt und dabei so gesteuert ist, daß er wäh- Aufgabe der Erfindung ist es, ein Bandsperrfilter
rend der Zeiten, in denen einer der Zweige in der eingangs genannten Art derart weiterzubilden,
den Signalweg geschaltet ist, geschlossen ist und 40 daß eine möglichst große Einkerbungstiefe und damit
in den Zeiten, in denen keiner der Zweige einge- eine im Vergleich zu bekannten Filtern bessere FiI-schaltet
ist, geöffnet ist. tercharakteristik erzielt wird.
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