DE2016339B2 - Verfahren zum Herstellen eines Hohlkörpers aus Halbleitermaterial - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines Hohlkörpers aus Halbleitermaterial

Info

Publication number
DE2016339B2
DE2016339B2 DE19702016339 DE2016339A DE2016339B2 DE 2016339 B2 DE2016339 B2 DE 2016339B2 DE 19702016339 DE19702016339 DE 19702016339 DE 2016339 A DE2016339 A DE 2016339A DE 2016339 B2 DE2016339 B2 DE 2016339B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
semiconductor material
beginning
reaction
deposition
throughput
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702016339
Other languages
English (en)
Other versions
DE2016339C3 (de
DE2016339A1 (de
Inventor
Wolfgang Dr. 8000 Muenchen Dietze
Konrad Dipl.-Chem. Dr. 8011 Vaterstetten Reuschel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
Priority to DE19702016339 priority Critical patent/DE2016339C3/de
Priority to JP6442970A priority patent/JPS5121937B1/ja
Priority to CH1421770A priority patent/CH537985A/de
Priority to AT869470A priority patent/AT338874B/de
Priority to SE1329970A priority patent/SE354975B/xx
Priority to GB4663370A priority patent/GB1320416A/en
Priority to CS671870A priority patent/CS172916B2/cs
Priority to NL7014606A priority patent/NL7014606A/xx
Priority to FR7037304A priority patent/FR2092249A5/fr
Priority to CA096,382A priority patent/CA942639A/en
Publication of DE2016339A1 publication Critical patent/DE2016339A1/de
Priority to US00334294A priority patent/US3853974A/en
Publication of DE2016339B2 publication Critical patent/DE2016339B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2016339C3 publication Critical patent/DE2016339C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C16/00Chemical coating by decomposition of gaseous compounds, without leaving reaction products of surface material in the coating, i.e. chemical vapour deposition [CVD] processes
    • C23C16/22Chemical coating by decomposition of gaseous compounds, without leaving reaction products of surface material in the coating, i.e. chemical vapour deposition [CVD] processes characterised by the deposition of inorganic material, other than metallic material
    • C23C16/24Deposition of silicon only
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B33/00Silicon; Compounds thereof
    • C01B33/02Silicon
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C16/00Chemical coating by decomposition of gaseous compounds, without leaving reaction products of surface material in the coating, i.e. chemical vapour deposition [CVD] processes
    • C23C16/01Chemical coating by decomposition of gaseous compounds, without leaving reaction products of surface material in the coating, i.e. chemical vapour deposition [CVD] processes on temporary substrates, e.g. substrates subsequently removed by etching

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Chemical Vapour Deposition (AREA)
  • Silicon Compounds (AREA)
  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen eines mindestens einseitig offenen Hohlkörpers aus Halbleitermaterial durch Abscheiden aus einer gasförmigen Verbindung des Halbleitermaterials auf einen aus einem anderen Material bestehenden, beheizten Trägerkörper, der nach dem Abscheiden einer genügend dick bemessenen Schicht des Halbleitermaterials ohne Zerstörung derselben entfernt wird.
Ein solches Verfahren ist bereits vorgeschlagen worden. Die vorliegende Erfindung bezweckt, ein Verfahren der obengenannten Gattung so auszubilden, daß es möglich ist, aus Halbleitermaterial bestehende Hohlkörper herzustellen, deren Wände von gleichmäßiger, homogener Beschaffenheit sind.
Diese Forderung ist bei einem Verfahren der eingangs erwähnten Gattung nicht ohne weiteres zu erfüllen. Beim Abscheiden von Halbleitermaterial aus einer gasförmigen Verbindung des Halbleitermaterials auf einen aus einem anderen Material bestehenden, beheizten Trägerkörper können sich nämlich insbesondere am Anfang des Abscheidevorganges spontan Kristallite bilden. Diese Kristallite haben im allgemeinen die Form von Nadeln und stehen senkrecht zur Oberfläche des beheizten Trägerkörpers. An den Nadeln scheidet sich weiteres Halbleitermaterial ab, und die Nadeln vergrößern sich zu warzenförmigen Gebilden. Solche Gebilde verhindern eine gleichmäßige und homogene Ausbildung der Wandungen des Hohlkörpers. Dies kann z. B. dazu führen, daß die Wandungen an manchen Stellen so dünn werden, daß sie dort gasdurchlässig sind. Solche Hohlkörper sind aber z. B. als Behälter für die Ampullendiffusion von Halbleiterscheiben nicht brauchbar.
Auf der anderen Seite werden die Wandungen aber auch sehr viel dicker als gewünscht, d. h. der Außendurchmesser eines solchen Hohlkörpers wird an manchen Stellen größer als gewünscht Bei der Ampullendiffusion wird der mit Halbleiterscheiben gefüllte Hohlkörper aus Halbleitermaterial nämlich in
einem Quarzrohr untergebracht, dessen Durchmesser möglichst klein gehalten werden solL Das ist insbesondere dann sehr einfach zu erfüllen, wenn die Wandstärke eines Hohlkörpers aus Halbleitermaterial gleichmäßig und nicht durch die bereits erwähnten walzenförmigen Gebilde beeinträchtigt ist
Man ist aber auch noch aus einem anderen Grunde bestrebt, eine möglichst gleichmäßige Wandstärke bei einem Hohlkörper aus Halbleitermaterial zu erzielen.
In diesem Hohlkörper werden nämlich die Halbleiterscheiben nicht nur einer Diffusion unterzogen, sondern auch nach der Diffusion abgekühlt Sollen die in der Ampulle untergebrachten Halbleiterscheiben beim Abkühlen frei von Verspannungen bleiben, so empfiehlt es sich, die Ampulle so auszubilden, daß der Temperaturgradient im Inneren möglichst klein ist Eine Ampulle aus Halbleitermaterial, das bei den Diffusionstemperaturen ein sehr guter Wärmeleiter ist, erfüllt diese Forderung aber erst dann zufriedenstellend, wenn ihre Wandstärke fiberall gleichgroß ist
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet daß die gasförmige Verbindung des Halbleitermaterials in einem solchen Verhältnis mit einem Reduktionsgas verwendet wird, daß sich von Beginn der Reaktion an bei einer bestimmten Temperatur ein Zustand nahe dem Reaktionsgleichgewicht einstellt
Durch diese Maßnahme wird gewährleistet, daß sich ein langsames, gleichmäßiges Wachstum der Halbleiterkristalle auf dem Trägerkörper einstellt Eine Bildung von Kristailiten, die dann entstehen würde, wenn die jo gasförmige Verbindung des Halbleitermaterials stark im Überschuß in dem Reaktionsgemisch vorhanden wäre, kann hierbei somit nicht auftreten.
Beim Abscheiden von Halbleitermaterial auf einen beheizten Trägerkörper ist nun vor allem das erste js Verfahrensstadium zu beachten. Dieses zeichnet sich dadurch aus, daß im Reaktionsgefäß noch kein oder nur wenig Halbleitermaterial auf dem Trägerkörper abgeschieden wurde. Das in das Reaktionsgefäß eingeleitete Reaktionsgemisch, bestehend aus einer gasförmigen 4a Verbindung des Halbleitermaterials, bei Silizium z. B. Silicochloroform SiHCl3 und molekularer Wasserstoff H2 als Reduktionsgas, ist also in diesem Stadium am Beginn des Abscheidevorganges stark im Überschuß vorhanden. Nach dem Massenwirkungsgesetz findet daher eine sehr schnelle Umsetzung von SiHCh und H2 in Silizium und Chlorwasserstoffgas HCl statt Dies begünstigt, wie eingangs erläutert, die Bildung von Kristailiten.
Um langsames Kristallwachstum auch im ersten Stadium des Abscheidevorganges zu erzielen, wird zum Herstellen z. B. eines Silizium-Hohlkörpers bei Beginn des Abscheidevorganges ein Verhältnis gewählt, bei dem sich zunächst 0,002 g bis 0,1 g Si/cm2h abscheiden, bis eine Stärke der niedergeschlagenen Schicht von η wenigen μιτι erreicht ist Es genügt dazu, wenn die Schicht 2 bis 5 μΐη dick ist Dann wird das Verhältnis geändert bis zur Abscheidung von 0,05 bis 0,2 g Si/cm2h. Als besonders wirtschaftlich hat sich dabei ein Verhältnis herausgestellt, bei dem zunächst 0,05 g bo Si/cm2h und dann 0,02 g Si/cm2h abgeschieden wird.
Bei der Verwendung von molekularem Wasserstoff H2 als Reduktionsgas und SiHCl3 als gasförmige Verbindung wird dazu bei einer Temperatur von ca. 1200° C ein Mol verhältnis beider Stoffe von 1 :0,02 bis 1 :0,2 eingestellt Zu Beginn der Reaktion wird bis zur Abscheidung einer wenige μιτι starken Schicht ein Durchsatz eingestellt der >/ioo bis >/z des normalen Durchsatzes entspricht Besonders wirtschaftlich wird mit einem Molverhältnis von etwa 1 :0,08 gearbeitet In eäier Bruttoformel läßt sich das letzte Ausführungsbeispiel so ausdrücken:
1 SiHCl3+12 H25F^ 1 Si+3 HCl +11 H2
Diese Reaktion läuft bei einer Temperatur von etwa 1200°C aahe dem Reaktionsgleichgewicht ab. Als zweckmäßig hat sich ein Durchsatz an Reaktionsgemisch von etwa 5 l/cm2h Oberfläche des Hohlkörpers herausgestellt, der zu Beginn der Reaktion bis zur Abscheidung einer z. B. 2 bis 5 um starken Schicht auf etwa 0,05 bis 2J5 l/cm2h eingesetllt wird.
Bei Verwendung von Tetrachlorsilan SiCU als gasförmiger Verbindung empfiehlt es sich, bei einer Temperatur von etwa 1200° C ein Molverhältnis von 1:0,005 bis 1 :0,05 einzustellen. Auch hierbei wird bei Beginn der Reaktion bis zur Abscheidung einer wenige μπι starken Schicht ein Durchsatz eingestellt, der '/100 bis 1/2 des normalen Durchsatzes von z.B. 51/cm2h Oberfläche entspricht Bei Verwendung von Dichlorsilan SiH2Cl2 als gasförmige Verbindung wird bei einer Temperatur von etwa HOO0C zweckmäßigerweise ein Molverhältnis von 1 :0,05 bis 1 :0,5 eingestellt Bei Beginn der Reaktion wird wie in dem obenerwähnten Beispiel bis zur Abscheidung einer wenige μπι starken Schicht ein Durchsatz gewählt, der Vioo bis Ui des normalen Durchsatzes, also etwa 0,05 bis 0,25 l/cm2h Oberfläche entspricht Bei der zuletzt genannten gasförmigen Verbindung arbeitet man besonders wirtschaftlich, wenn das Molverhältnis 1 :0,15 beträgt
Eine weitere Verbesserung in Richtung auf eine gleichmäßige Wandstärke wird durch eine Absenkung der Temperatur der Oberfläche, auf die abgeschieden wird, während des Abscheidens erreicht Zweckmäßigerweise beträgt die Absenkung etwa 30 bis 100° C, als brauchbarer Wert hat sich etwa 20°C/mm Wandstärke erwiesen. Würde man die Temperatur nicht absenken, so kann es nämlich wegen der mit steigender Wandstärke abnehmenden Wärmestrahlung zu starken Temperaturunterschieden zwischen der Außenseite und der Innenseite des Hohlkörpers kommen. Als Folge davon treten unter Umständen Risse in den Wandungen auf, die die Hohlkörper unbrauchbar machen.
Da es zur Verhinderung einer Kristallitbildung darauf ankommt, die Umsetzung der gasförmigen Verbindung des Halbleitermaterials in das Halbleitermaterial selbst möglichst nahe am Reaktionsgleichgewicht zu halten, kann in den Reaktionsraum mindestens zu Beginn der Abscheidung Halogenwasserstoff, insbesondere Chlorwasserstoffgas, eingeleitet werden. Dies beeinflußt die Reaktion im Sinne einer Bremsung der Abscheidung des Halbleitermaterials. Damit ist es auch möglich, SiH4 zur Herstellung von Hohlkörpern zu verwenden. Allerdings muß in diesem Fall unbedingt Halogenwasserstoff zugesetzt werden.
Die Reaktion kann auch durch Zusatz von Inertgas (z. B. Ar oder He) gebremst werden. Dies gilt auch für die obenerwähnten anderen Reaktionsgemische.
Das Verfahren, das am Beispiel des Si-Hohlkörpers beschrieben wurde, ist auch zur Herstellung von Hohlkörpern aus SiC, Ge, III/V-Verbindungen wie GaAs, InSb usw. anwendbar.

Claims (14)

  1. Patentansprüche:
    t. Verfahren zum Herstellen eines mindestens einseitig offenen Hohlkörpers aus Halbleitermaterial durch Abscheiden aus einer gasförmigen Verbindung des Halbleitermaterials auf einen aus einem anderen Material bestehenden, beheizten Trägerkörper, der nach dem Abscheiden einer genügend dick bemessenen Schicht ohne Zerstörung desselben entfernt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die gasförmige Verbindung des Halbleitermaterials in einem solchen Verhältnis mit einem Reduktionsgas, das sich von Beginn der Reaktion an bei einer bestimmten Temperatur ein Zustand nahe dem Reaktionsgleichgewicht einstellt, verwendet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Herstellen eines Silizium-Hohlkörpers bei Beginn des Abscheidevorganges ein Verhältnis gewählt wird, bei dem sich zunächst Ο,ΟΟ:.1 g bis 0,1 g Si/cm2h abscheiden, bis eine Stärke der niedergeschlagenen Schicht von wenigen μπι errecht ist, und daß dann das Verhältnis bis zur Abscheidung von 0,05 bis 0,2 g Si/cm2h geändert wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Beginn des Abscheidevorganges ein Verhältnis gewählt wird, bei dem sich zunächst 0,05 g Si/cm2h abscheiden, bis eine Stärke der abgeschiedenen Schicht von wenigen μπι erreicht ist und daß dann das Verhältnis bis zur Abscheidung von 0,1 g Si/cm2h geändert wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von H2 als Reduktionsgas und SiHCl3 als gasförmiger Verbindung bei einer Temperatur von etwa 12000C ein Molverhältnis beider Stoffe von 1 :0,02 bis 1 :0,2 eingestellt wird und daß zu Beginn der Reaktion bis zur Abscheidung einer wenige μΐη starken Schicht ein Durchsatz, der </ioo bis '/2 des normalen Durchsatzes entspricht, eingestellt wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Molverhältnis von 1 :0,08 eingestellt wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von H2 als Reduktionsgas und SiCU als gasförmiger Verbindung bei einer Temperatur von etwa 12000C ein Molverhältnis beider Stoffe von 1 :0,005 bis 1 :0,05 gewählt wird und daß bei Beginn der Reaktion bis zur Abscheidung einer wenige μΐη starken Schicht ein Durchsatz, der Vioo bis '/2 des normalen Durchsatzes entspricht, eingestellt wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Molverhältnis von 1 -.0,08 eingestellt wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von H2 als Reduktionsgas und S1H2CI2 als gasförmiger Verbindung bei einer Temperatur von etwa 11000C ein Molverhältnis beider Stoffe von 1 :0,05 bis 1 :0,5 eingestellt wird und daß bei Beginn der Reaktion bis zur Abscheidung einer wenige μπι starken Schicht ein Durchsatz, der '/ioo bis '/2 des normalen Durchsatzes entspricht, gewählt wird.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Molverhältnis von 1 :0,15 einge-
    stellt wird.
  10. 10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der gasförmigen Verbindung des Halbleitermaterials und dem Reduktionsgas Halogenwasserstoff, insbesondere Chlorwasserstoffgas, beigemischt wird.
  11. 11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der gasförmigen Verbindung des Halbleitermaterials und dem Reduktionsgas ein Inertgas beigemischt wird.
  12. 12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Durchsatz an der zu beschichtenden Oberfläche an Reaktionsge.nisch von etwa 5 l/cm2h und zu Beginn der Reaktion 0,05 bis 2,5 l/cm2h eingestellt wird.
  13. 13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Reaktionsgemisch S1H4 verwendet wird, dem Halogenwasserstoffgas, vorzugsweise Chlorwasserstoff, beigemischt wird.
  14. 14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur der Oberfläche, auf die abgeschieden wird, mit wachsender Stärke der abgeschiedenen Schicht, vorzugsweise bis zu 20° C/mm, abgesenkt wird.
DE19702016339 1970-04-06 1970-04-06 Verfahren zum Herstellen eines Hohlkörpers aus Halbleitermaterial Expired DE2016339C3 (de)

Priority Applications (11)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702016339 DE2016339C3 (de) 1970-04-06 1970-04-06 Verfahren zum Herstellen eines Hohlkörpers aus Halbleitermaterial
JP6442970A JPS5121937B1 (de) 1970-04-06 1970-07-24
CH1421770A CH537985A (de) 1970-04-06 1970-09-25 Verfahren zum Herstellen eines Hohlkörpers aus Halbleitermaterial
AT869470A AT338874B (de) 1970-04-06 1970-09-25 Verfahren zum herstellen eines hohlkorpers aus halbleitermaterial
SE1329970A SE354975B (de) 1970-04-06 1970-09-30
GB4663370A GB1320416A (en) 1970-04-06 1970-10-01 Manufacture of hollow bodies of semiconductor material
CS671870A CS172916B2 (de) 1970-04-06 1970-10-05
NL7014606A NL7014606A (de) 1970-04-06 1970-10-05
FR7037304A FR2092249A5 (de) 1970-04-06 1970-10-15
CA096,382A CA942639A (en) 1970-04-06 1970-10-23 Manufacture of hollow bodies of semiconductor material
US00334294A US3853974A (en) 1970-04-06 1973-02-21 Method of producing a hollow body of semiconductor material

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702016339 DE2016339C3 (de) 1970-04-06 1970-04-06 Verfahren zum Herstellen eines Hohlkörpers aus Halbleitermaterial

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2016339A1 DE2016339A1 (de) 1971-10-21
DE2016339B2 true DE2016339B2 (de) 1979-04-19
DE2016339C3 DE2016339C3 (de) 1979-12-13

Family

ID=5767232

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702016339 Expired DE2016339C3 (de) 1970-04-06 1970-04-06 Verfahren zum Herstellen eines Hohlkörpers aus Halbleitermaterial

Country Status (10)

Country Link
JP (1) JPS5121937B1 (de)
AT (1) AT338874B (de)
CA (1) CA942639A (de)
CH (1) CH537985A (de)
CS (1) CS172916B2 (de)
DE (1) DE2016339C3 (de)
FR (1) FR2092249A5 (de)
GB (1) GB1320416A (de)
NL (1) NL7014606A (de)
SE (1) SE354975B (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5331407A (en) * 1976-09-02 1978-03-24 Canon Kk Printer
US4491604A (en) * 1982-12-27 1985-01-01 Lesk Israel A Silicon deposition process
CN103510156A (zh) 2012-06-29 2014-01-15 三菱综合材料株式会社 多晶硅棒

Also Published As

Publication number Publication date
DE2016339C3 (de) 1979-12-13
DE2016339A1 (de) 1971-10-21
JPS5121937B1 (de) 1976-07-06
SE354975B (de) 1973-04-02
AT338874B (de) 1977-09-26
FR2092249A5 (de) 1971-01-21
CH537985A (de) 1973-06-15
ATA869470A (de) 1977-01-15
GB1320416A (en) 1973-06-13
CA942639A (en) 1974-02-26
NL7014606A (de) 1971-10-08
CS172916B2 (de) 1977-01-28

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1667657C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Siliciumkarbidwhiskers
DE4229568C2 (de) Verfahren zum Niederschlagen dünner Titannitridschichten mit niedrigem und stabilem spezifischen Volumenwiderstand
DE69803067T2 (de) VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG VON GaN KRISTALLEN MIT HOHEM WIDERSTAND
DE3415799C2 (de)
DE865160C (de) Verfahren zur Erzeugung einer Germaniumschicht auf einem Germaniumkoerper
DE1914411B2 (de) Beschichtung durch thermische zersetzung oder reaktion chemi scher verbindungen bei erhoehter temperatur
DE112013000502T5 (de) Herstellung von Mono- und Multischicht-Graphen hoher Qualität in großem Maßstab durch chemische Abscheidung aus der Gasphase
DE2638270A1 (de) Verfahren zur herstellung grossflaechiger, freitragender platten aus silicium
DE102014108352A1 (de) Verfahren zum Abscheiden einer Kristallschicht bei niedrigen Temperaturen, insbesondere einer photolumineszierenden IV-IV-Schicht auf einem IV-Substrat, sowie ein eine derartige Schicht aufweisendes optoelektronisches Bauelement
DE2102582B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Filmen aus Einkristallverbindungen von Aluminiumnitrid oder Galliumnitrid
DE3786148T2 (de) Verfahren zur hetero-epitaktischen zuechtung.
DE3026030C2 (de) Vorrichtungsteil für die Halbleitertechnik, Verfahren und Vorrichtung zu dessen Herstellung
DE69712520T2 (de) Züchtung von siliziumkarbid einkristallen
DE112010004412T5 (de) Verfahren zum reinigen metallurgischen siliziums
DE69610804T2 (de) Gefäss aus pyrolytischem Bornitrid
DE2016339B2 (de) Verfahren zum Herstellen eines Hohlkörpers aus Halbleitermaterial
DE2950827C2 (de) Verfahren zum epitaktischen Abscheiden von einkristallinem Material
DE69309968T2 (de) VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG VON CVD Si3N4
DE1233833B (de) Verfahren zur Herstellung eines Einkristalls, insbesondere Halbleitereinkristalls
DE102015121795A1 (de) Pyrolytisches bornitrid-element und ein verfahren zur herstellung desselben
DE2409005C3 (de) Verfahren zum epitaktischen Aufwachsen von Halbleiter-Siliciumcarbid
DE2036604A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Sihciumcarbidwhiskers
DE1771202A1 (de) Ganz oder teilweise aus fadenfoermigem Siliciumkarbid bestehende Gegenstaende
DE2111946A1 (de) Verfahren zur Zuechtung von Kristallen auf einer Unterlage
AT239855B (de) Verfahren zur Herstellen einer Halbleiteranordnung

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)