DE201468C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE201468C DE201468C DENDAT201468D DE201468DA DE201468C DE 201468 C DE201468 C DE 201468C DE NDAT201468 D DENDAT201468 D DE NDAT201468D DE 201468D A DE201468D A DE 201468DA DE 201468 C DE201468 C DE 201468C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- glasses
- inner frame
- frame
- goggles
- protective
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 19
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims description 13
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 4
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 2
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 4
- 238000007373 indentation Methods 0.000 description 3
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 3
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000007688 edging Methods 0.000 description 1
- 239000005357 flat glass Substances 0.000 description 1
- 210000003128 head Anatomy 0.000 description 1
- 210000004279 orbit Anatomy 0.000 description 1
- 238000004080 punching Methods 0.000 description 1
- 239000012858 resilient material Substances 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- 238000006467 substitution reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
- A61F9/00—Methods or devices for treatment of the eyes; Devices for putting in contact-lenses; Devices to correct squinting; Apparatus to guide the blind; Protective devices for the eyes, carried on the body or in the hand
- A61F9/02—Goggles
- A61F9/025—Special attachment of screens, e.g. hinged, removable; Roll-up protective layers
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Ophthalmology & Optometry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- Heart & Thoracic Surgery (AREA)
- Vascular Medicine (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— M 201468 KLASSE 30 ^. GRUPPE
federnd einpaßt.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Schutzbrille, welche gegenüber den bisher
bekannten Vorrichtungen dieser Art infolge ihrer leichteren Zerlegbarkeit die Möglichkeit
bietet, die Brillengläser jederzeit leicht auszuwechseln und alle Arten von Gläsern zu verwenden.
Man hat bisher Schutzbrillen hergestellt, deren Augenteile von der Schutzmaske selbst
ίο abgenommen werden konnten, ein Vorzug, der insbesondere deswegen ins Gewicht fällt,
weil besonders im Winter derartige Brillen mit Schutzmasken von Rad- und Automobilfahrern
allgemein getragen werden, während im Sommer einfache Schutzbrillen bevorzugt werden, welche nur die Augenhöhlen bedecken.
Die wenigen in letzter Zeit bekannt gewordenen Konstruktionen von abnehmbaren Schutzbrillen
haben aber den Nachteil, daß entweder die Auswechselung der Gläser bei ihnen sehr
erschwert war, oder, wo sie leichter vonstatten ging, sich meistens ein undichter Schluß des
JBrillenrahmens zeigte, wodurch im letzteren Palle unerwünschte Zugwirkungen, im ersteren
aber ein völliger Mangel an Ventilation innerhalb der Brille herbeigeführt wurden.
Allen diesen Übelständen wird bei dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung dadurch
abgeholfen, daß die Augenteile in leichtester Weise aus der Schutzmaske herausgenommen und in dieselbe wieder eingesetzt
werden können, daß ferner die Einsetzung bzw. Auswechselung sämtlicher Arten von
Brillengläsern ermöglicht wird und schließlich auch für eine Ventilation gesorgt ist, dabei
aber gleichzeitig unerwünschte Zugwirkungen innerhalb der Brille vermieden sind.
40.
Die Erfindung ermöglicht es, nach Bedarf das Augenstück aus der' Schutzmaske herauszunehmen
und dieses gesondert zu tragen, ohne daß die Brauchbarkeit der Schutzbrille dadurch im geringsten beeinträchtigt wird.
Es ist dies besonders vorteilhaft angesichts der Tatsache, daß speziell von weiblichen
Trägern der Schutzbrillen eine besondere Gestaltung der Schutzbrillen beansprucht wird,
indem dieselben vielfach sogar der Kleidung der Trägerin nach Farbe und Form angepaßt
werden sollen.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beschrieben, und zwar zeigt
Fig. ι eine Vorderansicht der Maskenschutzbrille,
Fig. 2 ist eine Ansicht, teilweise im Schnitt, nach Linie H-II der Fig: 1 von oben gesehen,
wobei die Teile etwas voneinander getrennt dargestellt sind,
Fig. "3 zeigt im Schnitt ein Augenstück von
etwas abweichender Form.
Fig. 4 und 5 sind einfache bzw, nach ärztlicher Vorschrift hergestellte Gläser, 1 welche
auswechselbar in die Schutzbrille eingesetzt werden können,
Fig. 6 stellt im Schnitt nach Linie VI-VI der Fig. 1 eine Einzelheit dar,
In Fig. 7 sind im Schnitt die beiden ineinandergefügten Rahmen yeranschaulicht.
Es bezeichnet 1 einen Teil, welcher der Innenrahmen genannt werden soll. Dieser
Innenrahmen besteht aus zwei Reifen für beide Augen, welche in der nachstehend beschriebenen
Weise ausgebildet sind, um je nach Wunsch die verschiedenen Arten von
Schutzbrillen zu ergeben und die Einsetzung
55
60
70
. verschiedener Arten von Gläsern zu ermöglichen. Die Reifen des Innenrahmens sind
aus einem federnden Material, am besten aus Stahl, hergestellt und zeigen eine ovale Form
mit erhöhten Rändern an den oberen Kanten. An den beiden sich gegenüberliegenden Längsseiten
ist der Rand durch je eine trapezartig nach innen vorspringende Einpressung des Rahmenmetalls eingedrückt, so daß die ovale
ίο Randlinie an dieser Stelle unterbrochen ist.
Die Unterbrechung des Randes bildet auf diese Weise den Zwischenraum 4 (Fig. 6 und 7).
Das Metall an dieser Unterbrechung ist zu einem weiter unten beschriebenen doppelten
Zweck nach unten herausgetrieben (s. Fig. 7, auch Fig. 2 und 3).
Mit 5 sind Teile des sogenannten Außenrahmens bezeichnet, welche paarweise durch
eine Kette 6 verbunden und derart gestaltet sind, daß dieselben mit den an biegsamen
Schutzmasken oder an Auflagepolstern irgendwelcher Form oder Gestalt befestigten Innenrahmen
verbunden werden können.
Die Außenrahmen haben nach innen gehende Ränder 7, welche ähnlich den Bördelungen 3
der Innenrahmen 1 gestaltet sind; sie bestehen aus verschiedenen Abschnittsstreifen 8 und 9,
·' welche miteinander eine simsartige Kante 10
bilden.
Die Gestaltung und Form des inneren Streifens 9 ist derart bemessen, daß derselbe
den Innenrahmen 1 knapp in sich aufnehmen kann. Der Umfang des äußeren und größeren
Streifens 8 ist derart, daß derselbe sich gerade an den Rand 2 des Innenrahmens 1 anpassen
läßt. Der Außenrahmen ist mit einer Anzahl Auspunzungen 11 versehen, welche durch die
Metallappen 12 überdeckt werden, die durch das aus den Öffnungen 11 herausgetriebene
Blech gebildet sind, so daß die Lappen 12 nach dem Gesicht des Trägers der Schutzbrille
zu geneigt sind.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, werden die Gläser der Brille zwischen dem Innenrahmen 1
und dem Außenrahmen 5 eingeschoben. Wenn gewöhnliche Gläser und Fensterglas von der
in · Fig. 4 dargestellten Form Verwendung finden sollen, bedarf es keiner besonderen
Rahmen; bei Benutzung von Gläsern nach ärztlicher Vorschrift ist es indessen vorteilhaft,
dieselben mit einem besonderen Brillenrahmen 15 einzufassen (Fig. 5).
In jedem Falle werden die Gläser zwischen dem Rand 3 des Innenrahmens und dem
Rand 7 des Außenrahmens 5 genau festgehalten.
Die Innenrahmen 1 sitzen fest in dem
äußeren Rahmen, so daß sie sich nicht selbsttätig aus demselben lösen können. Man kann
jedoch leicht die Innenrahmen wieder aus den Außenrahmen entfernen, indem man mit den
Fingerspitzen zwischen die Innen- und die Außenrahmen in die Einbuchtungen eingreift
und dieselben fest aufwärts zieht, indem man ihnen einen leichten Druck nach innen erteilt.
In gleicher Weise werden die Innenrahmen unter leichtem Zusammendrücken der Einbuchtungen
4 gegeneinander in die Außenrahmen eingefügt, gegen welche sie sich infolge ihrer Elastizität fest anlegen.
Es ist ein besonderer Vorzug der vorliegenden Erfindung gegenüber früheren Konstruktionen,
daß dieses Einsetzen des Innenrahmens ohne jede Verwendung von Schnallen, Haken,
Federn, Schrauben o. dgl. geschieht. Die einwärts gedrückten Teile 4 dienen hierbei nicht
nur als Mittel zum Zusammenbringen und Befestigen der Rahmen, sondern sie bewirken
durch den entstandenen Zwischenraum auch die Lüftung der Vorrichtung. Wie aus Fig. 6
hervorgeht, ist durch die Vertiefung 4 ein Raum 16 gebildet, welcher den Öffnungen 11
des äußeren Rahmens 5 gegenüberliegt. In dem inneren Rahmen sind Öffnungen 17 vorgesehen,
welche zu dem Innern der Schutzbrille führen. -Beim Gebrauch der Brille tritt
die Zugluft gegen den geneigten Schirm 12 und bewirkt ein Ansaugen der Luft aus dem
Raum 16 und weiterhin aus den Öffnungen 17, so daß das Innere der Brille in wirkungsvoller
Weise gelüftet wird.
Es seien nun nachfolgend die die Auswechselungsfähigkeit bedingenden Teile näher
dargestellt.
Fig. ι und 2 zeigen den Innenrahmen 1 an
einer biegsamen Schutzmaske 18 befestigt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 sind die
Innenrahmen an einem Gummiauflagepolster 19 befestigt. Es ist klar, daß man in entsprechender
Weise die Innenrahmen an jeder beliebigen und gewünschten Form einer Schutzmaske
oder ähnlichen Vorrichtungen anbringen kann. Zu diesem Zwecke werden die Ränder
2 gebraucht, im anderen. Falle werden dieselben einfach fortgeschnitten oder fortgeschliffen
oder in anderer. Weise beseitigt, wie in Fig. 3 dargestellt ist.
Es liegt also in der Hand eines jeden Verkäufers von Masken 18 oder Polstern 19 o. dgl.
Teilen, welche alle denselben Innenrahmen 1 tragen, diesen bei seinen verschiedenen Maskenarten
mit einem einzigen Außenrahmen 5 in Verbindung zu bringen, welcher jede beliebige
Art von Brillengläsern enthalten kann. Er kann jederzeit, sei es beim Brechen von
Gläsern, sei. es zwecks einer Auswechselung aus einem anderen Grunde, neue Gläser 13, 14
einsetzen.
In bekannter Weise sind die Riemen oder sonstigen Befestigungsmittel in Ösen 20 auf
den. äußeren Rahmen 5 oder an entsprechenden Absätzen eingezogen und ermöglichen so,
daß das Tnnenstück für sich am Kopf des Tragenden befestigt werden kann, wobei man
unabhängig von der Art der Maske ist, mit welcher der Innenrahmen verbunden ist.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Schutzbrille mit abnehmbarem Außenrahmen, in welchen der innere Rahmen federnd einpaßt, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Reifen des Innenrahmens auf seinen beiden Längsseiten je eine nach der Mitte des Glases zu gerichtete Vertiefung (4) besitzt, zu dem Zwecke, die Federwirkung der Reifen zu erhöhen und das Herausnehmen, bzw. Einsetzen derselben zu erleichtern.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE201468C true DE201468C (de) |
Family
ID=464026
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT201468D Active DE201468C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE201468C (de) |
-
0
- DE DENDAT201468D patent/DE201468C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2543457B2 (de) | Schutzbrille | |
| DE202009003100U1 (de) | Schutzbrille für Reinräume | |
| DE2330670A1 (de) | Brillenhalterung zur befestigung an einem schutzhelm | |
| EP3102168A1 (de) | Brille | |
| DE69803214T2 (de) | Ein brillengestell, eine brille und verfahren zur herstellung einer brille | |
| DE60214306T2 (de) | Schwimmbrille | |
| EP0514514B1 (de) | Brille | |
| DE201468C (de) | ||
| EP2288318B1 (de) | Brille mit seitenteilen mit schutz- und/ oder sichtfunktion | |
| DE652728C (de) | Schutzbrille | |
| DE867431C (de) | Augenschutz | |
| DE2350714A1 (de) | Brillenmetallgestell | |
| DE893995C (de) | Schutzbrille | |
| DE869535C (de) | Schutzbrille | |
| DE435811C (de) | Schutzbrille | |
| DE10105930B4 (de) | Brillenfassung und Verfahren zum Herstellen einer solchen Brillenfassung | |
| AT151981B (de) | Schutzbrille. | |
| DE202020103834U1 (de) | Gesichtsvisier | |
| DE1193639B (de) | Schutzbrille | |
| DE1171750B (de) | Atemschutzmaske mit einer an ihrer Innenseite angeordneten Brille | |
| DE1902779U (de) | Brille, insbesondere schutzbrille. | |
| DE1073148B (de) | Schutz brille | |
| DE722228C (de) | Verschluss, insbesondere fuer Armbaender, Halsbaender o. dgl. | |
| DE202017000438U1 (de) | Brillenbügel und Brillengestell | |
| DE875733C (de) | In der Mitte geteilte Schliessbacke fuer Brillenfassungen |