DE201468C - - Google Patents

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DE201468C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F9/00Methods or devices for treatment of the eyes; Devices for putting in contact-lenses; Devices to correct squinting; Apparatus to guide the blind; Protective devices for the eyes, carried on the body or in the hand
    • A61F9/02Goggles
    • A61F9/025Special attachment of screens, e.g. hinged, removable; Roll-up protective layers

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 201468 KLASSE 30 ^. GRUPPE
federnd einpaßt.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Juni 1907 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Schutzbrille, welche gegenüber den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art infolge ihrer leichteren Zerlegbarkeit die Möglichkeit bietet, die Brillengläser jederzeit leicht auszuwechseln und alle Arten von Gläsern zu verwenden.
Man hat bisher Schutzbrillen hergestellt, deren Augenteile von der Schutzmaske selbst
ίο abgenommen werden konnten, ein Vorzug, der insbesondere deswegen ins Gewicht fällt, weil besonders im Winter derartige Brillen mit Schutzmasken von Rad- und Automobilfahrern allgemein getragen werden, während im Sommer einfache Schutzbrillen bevorzugt werden, welche nur die Augenhöhlen bedecken. Die wenigen in letzter Zeit bekannt gewordenen Konstruktionen von abnehmbaren Schutzbrillen haben aber den Nachteil, daß entweder die Auswechselung der Gläser bei ihnen sehr erschwert war, oder, wo sie leichter vonstatten ging, sich meistens ein undichter Schluß des JBrillenrahmens zeigte, wodurch im letzteren Palle unerwünschte Zugwirkungen, im ersteren aber ein völliger Mangel an Ventilation innerhalb der Brille herbeigeführt wurden.
Allen diesen Übelständen wird bei dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung dadurch abgeholfen, daß die Augenteile in leichtester Weise aus der Schutzmaske herausgenommen und in dieselbe wieder eingesetzt werden können, daß ferner die Einsetzung bzw. Auswechselung sämtlicher Arten von Brillengläsern ermöglicht wird und schließlich auch für eine Ventilation gesorgt ist, dabei aber gleichzeitig unerwünschte Zugwirkungen innerhalb der Brille vermieden sind.
40.
Die Erfindung ermöglicht es, nach Bedarf das Augenstück aus der' Schutzmaske herauszunehmen und dieses gesondert zu tragen, ohne daß die Brauchbarkeit der Schutzbrille dadurch im geringsten beeinträchtigt wird. Es ist dies besonders vorteilhaft angesichts der Tatsache, daß speziell von weiblichen Trägern der Schutzbrillen eine besondere Gestaltung der Schutzbrillen beansprucht wird, indem dieselben vielfach sogar der Kleidung der Trägerin nach Farbe und Form angepaßt werden sollen.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beschrieben, und zwar zeigt
Fig. ι eine Vorderansicht der Maskenschutzbrille,
Fig. 2 ist eine Ansicht, teilweise im Schnitt, nach Linie H-II der Fig: 1 von oben gesehen, wobei die Teile etwas voneinander getrennt dargestellt sind,
Fig. "3 zeigt im Schnitt ein Augenstück von etwas abweichender Form.
Fig. 4 und 5 sind einfache bzw, nach ärztlicher Vorschrift hergestellte Gläser, 1 welche auswechselbar in die Schutzbrille eingesetzt werden können,
Fig. 6 stellt im Schnitt nach Linie VI-VI der Fig. 1 eine Einzelheit dar,
In Fig. 7 sind im Schnitt die beiden ineinandergefügten Rahmen yeranschaulicht.
Es bezeichnet 1 einen Teil, welcher der Innenrahmen genannt werden soll. Dieser Innenrahmen besteht aus zwei Reifen für beide Augen, welche in der nachstehend beschriebenen Weise ausgebildet sind, um je nach Wunsch die verschiedenen Arten von Schutzbrillen zu ergeben und die Einsetzung
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. verschiedener Arten von Gläsern zu ermöglichen. Die Reifen des Innenrahmens sind aus einem federnden Material, am besten aus Stahl, hergestellt und zeigen eine ovale Form mit erhöhten Rändern an den oberen Kanten. An den beiden sich gegenüberliegenden Längsseiten ist der Rand durch je eine trapezartig nach innen vorspringende Einpressung des Rahmenmetalls eingedrückt, so daß die ovale
ίο Randlinie an dieser Stelle unterbrochen ist. Die Unterbrechung des Randes bildet auf diese Weise den Zwischenraum 4 (Fig. 6 und 7). Das Metall an dieser Unterbrechung ist zu einem weiter unten beschriebenen doppelten Zweck nach unten herausgetrieben (s. Fig. 7, auch Fig. 2 und 3).
Mit 5 sind Teile des sogenannten Außenrahmens bezeichnet, welche paarweise durch eine Kette 6 verbunden und derart gestaltet sind, daß dieselben mit den an biegsamen Schutzmasken oder an Auflagepolstern irgendwelcher Form oder Gestalt befestigten Innenrahmen verbunden werden können.
Die Außenrahmen haben nach innen gehende Ränder 7, welche ähnlich den Bördelungen 3 der Innenrahmen 1 gestaltet sind; sie bestehen aus verschiedenen Abschnittsstreifen 8 und 9,
·' welche miteinander eine simsartige Kante 10 bilden.
Die Gestaltung und Form des inneren Streifens 9 ist derart bemessen, daß derselbe den Innenrahmen 1 knapp in sich aufnehmen kann. Der Umfang des äußeren und größeren Streifens 8 ist derart, daß derselbe sich gerade an den Rand 2 des Innenrahmens 1 anpassen läßt. Der Außenrahmen ist mit einer Anzahl Auspunzungen 11 versehen, welche durch die Metallappen 12 überdeckt werden, die durch das aus den Öffnungen 11 herausgetriebene Blech gebildet sind, so daß die Lappen 12 nach dem Gesicht des Trägers der Schutzbrille zu geneigt sind.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, werden die Gläser der Brille zwischen dem Innenrahmen 1 und dem Außenrahmen 5 eingeschoben. Wenn gewöhnliche Gläser und Fensterglas von der in · Fig. 4 dargestellten Form Verwendung finden sollen, bedarf es keiner besonderen Rahmen; bei Benutzung von Gläsern nach ärztlicher Vorschrift ist es indessen vorteilhaft, dieselben mit einem besonderen Brillenrahmen 15 einzufassen (Fig. 5).
In jedem Falle werden die Gläser zwischen dem Rand 3 des Innenrahmens und dem Rand 7 des Außenrahmens 5 genau festgehalten.
Die Innenrahmen 1 sitzen fest in dem äußeren Rahmen, so daß sie sich nicht selbsttätig aus demselben lösen können. Man kann jedoch leicht die Innenrahmen wieder aus den Außenrahmen entfernen, indem man mit den Fingerspitzen zwischen die Innen- und die Außenrahmen in die Einbuchtungen eingreift und dieselben fest aufwärts zieht, indem man ihnen einen leichten Druck nach innen erteilt. In gleicher Weise werden die Innenrahmen unter leichtem Zusammendrücken der Einbuchtungen 4 gegeneinander in die Außenrahmen eingefügt, gegen welche sie sich infolge ihrer Elastizität fest anlegen.
Es ist ein besonderer Vorzug der vorliegenden Erfindung gegenüber früheren Konstruktionen, daß dieses Einsetzen des Innenrahmens ohne jede Verwendung von Schnallen, Haken, Federn, Schrauben o. dgl. geschieht. Die einwärts gedrückten Teile 4 dienen hierbei nicht nur als Mittel zum Zusammenbringen und Befestigen der Rahmen, sondern sie bewirken durch den entstandenen Zwischenraum auch die Lüftung der Vorrichtung. Wie aus Fig. 6 hervorgeht, ist durch die Vertiefung 4 ein Raum 16 gebildet, welcher den Öffnungen 11 des äußeren Rahmens 5 gegenüberliegt. In dem inneren Rahmen sind Öffnungen 17 vorgesehen, welche zu dem Innern der Schutzbrille führen. -Beim Gebrauch der Brille tritt die Zugluft gegen den geneigten Schirm 12 und bewirkt ein Ansaugen der Luft aus dem Raum 16 und weiterhin aus den Öffnungen 17, so daß das Innere der Brille in wirkungsvoller Weise gelüftet wird.
Es seien nun nachfolgend die die Auswechselungsfähigkeit bedingenden Teile näher dargestellt.
Fig. ι und 2 zeigen den Innenrahmen 1 an einer biegsamen Schutzmaske 18 befestigt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 sind die Innenrahmen an einem Gummiauflagepolster 19 befestigt. Es ist klar, daß man in entsprechender Weise die Innenrahmen an jeder beliebigen und gewünschten Form einer Schutzmaske oder ähnlichen Vorrichtungen anbringen kann. Zu diesem Zwecke werden die Ränder 2 gebraucht, im anderen. Falle werden dieselben einfach fortgeschnitten oder fortgeschliffen oder in anderer. Weise beseitigt, wie in Fig. 3 dargestellt ist.
Es liegt also in der Hand eines jeden Verkäufers von Masken 18 oder Polstern 19 o. dgl. Teilen, welche alle denselben Innenrahmen 1 tragen, diesen bei seinen verschiedenen Maskenarten mit einem einzigen Außenrahmen 5 in Verbindung zu bringen, welcher jede beliebige Art von Brillengläsern enthalten kann. Er kann jederzeit, sei es beim Brechen von Gläsern, sei. es zwecks einer Auswechselung aus einem anderen Grunde, neue Gläser 13, 14 einsetzen.
In bekannter Weise sind die Riemen oder sonstigen Befestigungsmittel in Ösen 20 auf den. äußeren Rahmen 5 oder an entsprechenden Absätzen eingezogen und ermöglichen so, daß das Tnnenstück für sich am Kopf des Tragenden befestigt werden kann, wobei man
unabhängig von der Art der Maske ist, mit welcher der Innenrahmen verbunden ist.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Schutzbrille mit abnehmbarem Außenrahmen, in welchen der innere Rahmen federnd einpaßt, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Reifen des Innenrahmens auf seinen beiden Längsseiten je eine nach der Mitte des Glases zu gerichtete Vertiefung (4) besitzt, zu dem Zwecke, die Federwirkung der Reifen zu erhöhen und das Herausnehmen, bzw. Einsetzen derselben zu erleichtern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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