DE2012175C3 - Vorrichtung zu Kennzeichnung isolierter elektrischer Leiter - Google Patents

Vorrichtung zu Kennzeichnung isolierter elektrischer Leiter

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DE2012175C3
DE2012175C3 DE19702012175 DE2012175A DE2012175C3 DE 2012175 C3 DE2012175 C3 DE 2012175C3 DE 19702012175 DE19702012175 DE 19702012175 DE 2012175 A DE2012175 A DE 2012175A DE 2012175 C3 DE2012175 C3 DE 2012175C3
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Germany
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nozzle
electrode
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spray nozzle
vein
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Otto Dipl Phys 7000 Stuttgart Griesser
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Description

Die Anmeldung betrifft eine Vorrichtung zur Kennzeichnung von in Richtung ihrer Längsachse bewegter isolierter elektrischer Adern mit einem kontinuierlichen Farbstrahl, der unter Druck aus einer rechtwinklig zur Ader fest angeordneten Spritzdüse austritt und durch das Einwirken eines elektrischen Feldes abgelenkt wird, bei welcher zwischen Spritzdüse und Ader hintereinander und symmetrisch zur Verbindungslinie /wischen beiden ein zweipoliges Ablenksystem, eine sich innen konisch erweiternde Verstärkungselektrode und asymmetrisch zur Verbindungslinie eine Verschiebungselektrode angeordnet sind, nach Patent 19 20 966.
Es ist ein Verfahren zum fortlaufenden Kennzeichnen von Formsträngen, insbesondere der Isolierung oder Ummantelung elektrischer Leiter oder Kabel bekannt, bei dem ein oder mehrere unter Druck stehende Farbstrahlen mittels elektrischer Schwingungserzeuger, an denen die Spritzdüsen befestigt sind, in senkrecht zur Aderachse verlaufende Schwingungen versetzt werden (DT-OS 14 15 791)
Bei diesem bekannten und in der Praxis verbreiteten Verfahren bzw. der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist die Schwingfrequenz und damit die maximale Fertiglingsgeschwindigkeit begrenzt durch die mechanische Trägheit des Schwingsystems.
Es ist noch ein anderes Verfahren zur Kennzeichnung von vorzugsweise mit thermoplastischen Stoffen isolierten elektrischen Leitern durch in Abständen mittels Spritzdüsen hergestellte Farbzeichen bekannt, bei dem die von der Spritzvorrichtung erzeugten Farbstrahlen quer zur Leiterlängsrichtung mit kleinem Abstand an der Ader vorbeigeführt und in zeitlichen Abständen durch auf die Ader gegebene Hochspannungsimpulse auf diese gelenkt werden (DT-AS 11 34 129). Bei diesem Verfahren wird der Farbstrahl nicht, wie bei demjenigen das die Farbstrahlen mittels elektrischer Schwingungserzeuger sinusförmig ablenkt, wobei die zu signierende Ader im Nulldurclu'ang der Sinusschwin-Klingen liegt, sinusförmig abgelenkt, sondern mittels einer einseitigen Stoßschwingung, wobei der I iubsirahl die Ader lediglich in den Amplitudenspil/en berührt.
Eine nachteilige Folge dieser bekannten Verfahren besteht darin, daß die Lage des larbstrahls und der zu ■ ο signierende Ader sehr genau aufeinander abgestimmt sein müssen und sich auch während des Betriebes nicht ■indem dürfen. Diese Bedingung ist aber wegen der zwischen Extruderkopf und Kühlwanne stets schwinsenden Ader nicht zu erfüllen.
Die die Anmeldung betreffende Vorrichtung hat bisher alle seitens der Praxis daran geknüpften Erwartungen voll erfüllt. Da jedoch für die Kennzeichnung von Fernmeldeadern eine Reihe von verschiedenen Farben verwendet wird, hat sich bei der Anwendung dieser verschiedenen Farben ein unerwartetes Phänomen gezeigt. Es wurde nämlich festgestellt, daß die verschiedenen Farben stark unterschiedliche Ablenkbarkeit in der Vorrichtung nach dem Hauptpatent aufweisen. Erstaunlich ist jedoch die Beobachtung, daß ein und dieselbe Farbe beispielsweise kurz nach der Anlieferung eine gute Ablenkbarkeil aufwies, diese Eigenschaft jedoch in starkem Maße oder las! völlig verloren haue, nachdem sie einige Zeit gelagert haue.
Eine physikalische Erklärung für diesen Vorgang ist
bisher nicht gefunden worden. Es wird jedoch
angenommen, daß die Farbe von der Herstellung her
eine mehr oder minder große elektrische Ladung
aufweist, die möglicherweise dadurch entstanden ist,
daß sich die Farbe infolge des Berührungspoteniials an
Grenzflächen Metall - Farbe durch Influenz elektrisch aufgeladen hat.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, die Vorrichtung gemäß Hauptpatent in der Weise weiterzubilden, daß sämtliche Farben gleich gut abgelenkt werden. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in einem mit Farbe angefüllten Raum vor oder in der Spritzdüse ein die Farbe einem elektrischen Feld aussetzendes Elektrodensystem angeordnet ist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Elektrodensystems sind in den Ansprüchen 2 und 3 beschrieben. Die praktische Erprobung der Vorrichtung hat gezeigt, daß Farben, die ohne Ladungsbeaufschlagung nur eine geringe Ablenkbarkeit zeigten, so weit geladen werden konnten, daß sie für die Kennzeichnung von Fernmeldcadern brauchbar waren. Durch die Maßnahme wurden in der nachfolgenden Ablenkung Amplitudenvergrößerungen von mindestens 100 Prozent erzielt. Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Fig. 1 und 2 näher erläutert.
In Fig. 1 ist die Düsenplatte 1 mit der Düsenöffnung 2 zu erkennen, welcher die Farbe über eine Farblcitung 3 in Form eines Kunststoffschlauches zugeführt wird. Wie weiter ersichtlich, ist die Farbleitung 3 dadurch unterbrochen, daß eine Ringelektrode 4 aus elektrisch leitfähigem Werkstoff eingesetzt ist. Ringelektrode 4 und Düsenplatte 1 sind mit je einem Pol der Gleichspannungsquelle 5 verbunden.
Die in F i g. 2 gezeigte Vorrichtung unterscheidet sich von der in Fig. 1 gezeigten durch eine andere Ausbildung der Ringelektrode 4. Diese besteht auch gemäß der Ausführung in Fig. 2 im wesentlichen aus einem zylindrischen Rohrstück. Zusätzlich weist sie jedoch den koaxial zum Rohrslück und zum rohrfönni-
gen Teil der Düse ungeordneten Stift b aiii.
Wenn an die Ringelektrode und die Düsenplatte eine (jleichspannung angelegt wird, dann entsteht in dem von der Farbe duirhset/en Raum bei der Ausführung gemäß I' i g. 2 ein .nuleres elektrisches KeId. welches dafür sorgt, dall die an den ('ren/llächcn Metall — Farbe entsteheii'Jen Ladungen von den (Jren/Jlachen in die I arbe hinein abtransportiert werden. Dadurch v>ird eine l.adungssaltigung an den Gren/Ilachen verhindert und die Ladung gleichmaßig auf die im Querscnmti befindliche I arbe verteilt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verrichtung zur Kennzeichnung von in Richtung ihrer Längsachse bewegter isolierter elektrischer Adern mit einem kontinuierlichen Farbstrahl, der unter Druck aus einer rechtwinklig zur Ader lcsi angeordneten Spritzdüse austritt und durch this Einwirken eines elektrischen leides abgelenkt wird, bei welcher /wischen Spritzdüse und Ader hintereinander und symmetrisch zur Verbindungslinie zwischen beiden ein zweipoliges Ablenksystem, eine sich innen konisch erweiternd·.: Verstärkungselektrode und asymmetrisch zur Verbindungslinie eine Verschiebungselektrode angeordnet sind, nach Patent 19 20 966, dadurch gekennzeichnet, daß in einem mit Farbe angefüllten Raum vor oder in dei Spritzdüse ein die Farbe einem elektrischen Feld aussetzendes Elektrodensystem angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß eine Ringelektrode (4) elektrisch isoliert in die Farbleitung (3) zur Düse (1) eingesetzt ist und Ringelektroden und Düse mit je einem Pol einer Gleichspannungsquelle (5) verbunden sind.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringelektrode mit einem bis kurz von den Düsenmund koaxial in die D'ise hineinragenden stiftförmigen Fortsatz (6) versehen ist.
DE19702012175 1969-04-24 1970-03-14 Vorrichtung zu Kennzeichnung isolierter elektrischer Leiter Expired DE2012175C3 (de)

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SE7102531A SE379113B (de) 1970-03-14 1971-03-01
FR7107699A FR2081944B2 (de) 1970-03-14 1971-03-05
IT7121483A IT984536B (it) 1970-03-14 1971-03-09 Metodo per marcare conduttori elet trici isolati e relativo apparato
NL7103090A NL7103090A (de) 1970-03-14 1971-03-09
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BE764143A BE764143R (fr) 1970-03-14 1971-03-12 Methode pour le marquage de conducteurs electriques isoles et equipement pour l'execution de cette methode
ES389185A ES389185A2 (es) 1970-03-14 1971-03-12 Un metodo de marcado de los conductores electricos con ais-lamiento y un dispositivo para su realizacion.
CH367871A CH521006A (de) 1970-03-14 1971-03-12 Verfahren und Vorrichtung zur Kennzeichnung eines isolierten elektrischen Leiters
GB23869/71A GB1285009A (en) 1970-03-14 1971-04-19 Marking cables

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DE2012175B2 DE2012175B2 (de) 1977-02-17
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