DE2012175A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Kenn zeichnung isolierter elektrischer Leiter - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Kenn zeichnung isolierter elektrischer LeiterInfo
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Description
Standard Elektrik Lorenz AG 2012175
7000 Stuttgart 40
Hellmuth-Hirth-Strasse 42
Hellmuth-Hirth-Strasse 42
O. Griesser -
Verfahren und Vorrichtung zur Kennzeichnung isolierter elektrischer Leiter
Zusatz zu Patent .. (Patentanmeldung P 19 20 966.6)
Die Anmeldung bezieht sich auf das KennzeicMÄa von isolierten elektrischen
Leitern, vornehmlich auf das Kennzeichnen von kunststoffisolierten Fernmeldeadern
mit Farbringen.
In dem Hauptpatent (Patentanmeldung P 19 20 966.6) 1st in dem Verfahren
zur Kennzeichnung von in Richtung ihrer Längsachse bewegter, vornehmlich mit
thermoplastischem Werkstoff isolierter elektrischer Leiter mittels eines Farbstrahls,
der unter Druck aus einer rechtwinklig zum isolierten Leiter fest angeordneten Spritzdüse austritt, vorgeschlagen worden, den in Richtung auf den
isolierten Leiter aus der Spritzdüse geradlinig austretenden Farbstrahl hinter der Spritzdüse in einem elektrodynamischen Ablenksystem etwa sinusförmig abzulenken
und die Ablenkung in einer naohgeschalteten etwa zylindrischen, innenprofilierten
elektrostatischen Verstärkungselektrode zu verstärken.
Dieses Verfahren hat bisher alle seitens der Praxis daran geknüpften Erwartungen
voll erfüllt. Da jedoch für die Kennzeichnung von Fernmeldeadern eine Reihe von verschiedenen Farben verwendet wird, hat sich bei der Anwendung
dieser verschiedenen Farben ein unerwartetes Phänomen gezeigt. Es wurde nämlich
festgestellt, dass die verschiedenen Farben stark unterschiedliche Ablenkbarkeit
in dem Verfahren und der Vorrichtung nach dem Hauptpatent ... k
aufweisen. Erstaunlich ist Jedoch die Beobachtung, dass ein und dieselbe Farbe
beispielsweise kurz nach der Anlieferung eine gute Ablenkbarkeit aufwies, diese
Eigenschaft jedoch in starkem Masse oder fast völlig verloren hatte, nach- '
dem sie einige Zeit gelagert hatte.
9.3.1970
20/1)0 109841/0713
O. Griesser - 1
«orden. Es wird Jedoch angenommen, dass die Farbe von der Herstellung her
eine mehr oder minder grosse elektrische Ladung aufweist, die möglicherweise dadurch entstanden ist» dass sich die Farbe infolge des Berührungspotentials an Grenzflächen Metall - Farbe durch Influenz elektrisch aufgeladen
hat.
Es 1st daher Aufgabe dieser Anmeldung« nach einer Behandlungsmethode für
die zu» Kennzeichnen von Fernmeldeadern verwendeten Farbe zu suchen, damit
jede Farbe bei deren Verwendung in dem Verfahren und der Vorrichtung nach dem Hauptpatent *· eine gleich gute Ablenkbarkeit aufweist.
Erflndungsgemäss wird zu diesem Zweck vorgeschlagen, die Farbe vor dem Verlassen der Spritzdüse mit einer elektrischen Ladung zu beaufschlagen.
Bei der Durchführung dieser erfindungsgemässen Lösung hat es sich als zweckmassig erwiesen, wenn nach einer Ausgestaltung der Erfindung zwischen Farbe
und Düsenwand, bevor die Farbe die Düse verlässt, eine Gleichspannung angelegt wird.
Bei der Durchführung der Erfindung hat sich eine Vorrichtung als nützlich erwiesen, bei der in die Farbleitung zur Düse eine von dieser elektrisch isolierte Ringelektrode eingesetzt ist und Ringelektrode und Düse mit je einem Pol
einer GtLeichspannungsquelle verbunden sind.
Ein noch besseres Ergebnis lässt sich erzielen, wenn die Ringelektrode mit
einem bis kurz vor den Düsenmund koaxial in die Düse hineinragenden stiftförmig«! Fortsatz versehen ist.
Die beigefügten Fig. 1 und 2 zeigen in Seitenansicht und im Schnitt Einzelheiten der vorgeschlagenen Vorrichtungen.
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In Fig. 1 ist die Düsenplatte l mit der Düsenöffmmg 2 zu erkennen, welcher
die Farbe über eine Farbleitung 3 in Form eines Kunststaffschlauches zugeführt
wird. Wie weiter ersichtlich, ist die Farbleitung dadruch unterbrochen,
dass eine Ringelektrode 4 aus elektrisch leitfähigem Werkstoff eingesetzt ist.
Ringelektrode 4 und Düsenplatte 1 sind mit je einem Pol der Gleichspannungsquelle
5 verbunden.
Die in Fig. 2 gezeigte Vorrichtung unterscheidet sich von der in Fig. 1 gezeigten
durch eine andere Ausbildung der Ringelektrode 4. Diese besteht auch
gemäss der Ausführung in Fig. 2 im wesentlichen aus einem zylindrischen Rohrstück.
Zusätzlich weist sie jedoch den koaxial zum Rohrstüok und zum rohrförmigen Teil der Düse angeordneten Stift 6 auf.
Wenny an clie Ringelektrode und die Düsenplatte eine Gleichspannung angelegt
wird, dann entsteht in dem von der Farbe durchsetzten Baum bei der Ausführung
gemäss Fig. 2 ein anderes ©!©ktsdsehes Feld* welches dafür sorgtfl dass die an
den Grenzflächen Metall ·» Fasfes entstehenden Ladungen von den Grenzflächen in
die Farbe hinein abtransportiert weMea» Daänrch wird ei&e LasLungssättigung
an den Grenzflächen verhindert wa& die Ladung glelchmässig auf die im Querschnitt
befindliche Faybe verteilt»
Die praktische Erprobung des erfindungsgemässea Vorschlages fest gsseigto dass
Farben, die ohne Iadungsbeaufsehlaguag nur ©ine gering® Äbleakbarkeit seigten,
soweit geladen werden konntejis Äass sie für die Ifennzsiehnung von Fernmeldeadern
brauchbar waren» Dureh dia vorgeschlagene Massnahme wurden in der nach-.
folgenden Ablenkung Ansplittsden·?©rgrösserungem ^oa mindestens 100 Prozent er»
zieltV .'■■'■'
4 Patentansprüche
1 Bl. Zs&efanung mit 2 Fig.
Claims (4)
1.!Verfahren zur Kennzeichnung von in Richtung ihrer Längsachse bewegter,
^mm0^ vornehmlich mit thermoplastischem Werkstoff isolierter elektrischer Leiter
mittels eines Farbstrahls, der unter Druck aus einer rechtwinklig zum isolierten
Leiter fest angeordneten Spritzdüse austritt, bei dem der in Richtung auf den isolierten Leiter aus der Spritzdüse geradlinig austretende
Farbstrahl hinter der Spritzdüse in einem elektrodynamischen Ablenksystem etwa sinusförmig abgelenkt und die Ablenkung in einer nachgeschalteten,
etwa zylindrischen innenprofilierten elektrostatischen Verstärkungselektrode verstärkt wird, nach Patent (Patentanmeldung P 19 20 966.6),
dadurch gekennzeichnet, dass die Farbe vor dem Verlassen der Spritzdüse
mit einer elektrischen Ladung beaufschlagt wird.
2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen
Farbe und Düsenwand, bevor die Farbe die Düse verlässt, eine Gleichspannung
angelegt wird.
3. Vorriehtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Patentansprüchen 1
und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in die Farbleitung (3) zur Düse (1) eine von dieser elektrisch isolierte Ringelektrode (4) eingesetzt ist und
Ringelektrode und Düse nit je einem Pol einer Gleichepannungsquelle (5)
verbunden sind.
4. Vorrichtung nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringelektrode
nit einem bis kurz vor den DUserasund koaxial in die Düse hineinragenden
stiftförmig«! Portsatz (6) versehen ist.
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Priority Applications (15)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| AT72471A AT307539B (de) | 1969-04-24 | 1971-01-29 | Verfahren und Vorrichtung zur Kennzeichnung isolierter elektrischer Leiter |
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| GB23869/71A GB1285009A (en) | 1970-03-14 | 1971-04-19 | Marking cables |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| DE2012175C3 DE2012175C3 (de) | 1977-10-13 |
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Also Published As
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| CH521006A (de) | 1972-03-31 |
| DE2012175B2 (de) | 1977-02-17 |
| GB1285009A (en) | 1972-08-09 |
| CA944426A (en) | 1974-03-26 |
| FR2081944B2 (de) | 1976-07-23 |
| US3731655A (en) | 1973-05-08 |
| NL7103090A (de) | 1971-09-16 |
| NO130287B (de) | 1974-08-05 |
| IT984536B (it) | 1974-11-20 |
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHZ | Patent of addition ceased/non-payment of annual fee of parent patent |