DE20119937U1 - Rahmeneinheit zur Anordnung um eine Wand- oder Deckenöffnung eines geschlossenen Raumes - Google Patents

Rahmeneinheit zur Anordnung um eine Wand- oder Deckenöffnung eines geschlossenen Raumes

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    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description

Rahmeneinheit zur Anordnung um eine Wand- oder Deckenöffnung eines
geschlossenen Raumes
Die Erfindung betrifft eine Rahmeneinheit zur Anordnung um eine Wand- oder Deckenöffnung eines geschlossenen Raumes, insbesondere um eine Fensteröffnung in einem Fahrzeug.
Rahmeneinheiten zur Anordnung um eine Wand- oder Deckenöffnung eines geschlossenen Raumes sind in vielfältiger Weise bekannt. Häufig werden zur Abdeckung der Öffnungsränder Zierrahmen bzw. Verblendungen eingesetzt, welche einen geschmacklich ansprechenden Abschluß der Wand- oder Deckenöffnung bilden.
Die genannten Wand- oder Deckenöffnungen dienen vielfach dem Einsetzen von Fenstern, durch welches hindurch Tageslicht zur Beleuchtung in den abgeschlossenen Raum hineintreten kann. Reicht das Tageslicht zur Beleuchtung des geschlossenen Raumes nicht aus, so wird hierfür üblicherweise künstliche Beleuchtung eingesetzt. Hierzu werden verschiedene, in der Regel elektrisch betreibbare Leuchtmittel verwendet, die beispielsweise in Form von Lampen an einer Raumwand oder -decke angeordnet sind.
Insbesondere in Räumen mit begrenzten Abmessungen, wie sie beispielsweise in Wohnwagen oder Wohnmobilen gegeben sind, werden Wand- oder Deckenlampen oft als nicht passend empfunden, da sie den harmonischen Gesamteindruck des Innenraumes stören. Darüber hinaus wird die von den Wand-
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oder Deckenlampen abgegebene, direkte Beleuchtung als grell und ungemütlich empfunden. Gerade im Fall von Wohnwagen bzw. Wohnmobilen ist ein Nutzer jedoch insbesondere in den dunklen Stunden des Tages an einer heimeligen und gemütlichen Beleuchtung sehr interessiert, so daß diesbezüglich ein Bedarf besteht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Rahmeneinheit der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß sie für die Schaffung einer angenehmen Beleuchtung des geschlossenen Raumes verwendet werden kann und dabei auf harmonische und ansprechende Weise in das Gesamterscheinungsbild des Innenraumes integriert werden kann.
Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Rahmeneinheit zur Anordnung um eine Wand- oder Deckenöffnung eines geschlossenen Raumes, insbesondere um eine Fensteröffnung in einem Fahrzeug, mit einem Leuchtmittel, wobei die Rahmeneinheit eine Abdeckung für das Leuchtmittel zur Abschirmung eines direkt von dem Leuchtmittel in das Innere des Raumes führenden Strahlenganges aufweist.
In die erfindungsgemäße Rahmeneinheit ist mit anderen Worten ein Leuchtmittel integriert, welches zur Schaffung einer indirekten Beleuchtung des geschlossenen Raumes hinter einer Abdeckung angeordnet ist. Die Abdeckung ist dabei so angeordnet, daß sich das Leuchtmittel aus Sicht des geschlossenen Raumes hinter der Abdeckung befindet, so daß eine indirekte Beleuchtung gewährleistet werden kann. Die erfindungsgemäße Rahmeneinheit dient damit praktisch zwei Zwecken. Zum einen wird eine Wand- oder Deckenöffnung, beispielsweise eine Fensteröffnung, von der Rahmeneinheit dekorativ umgeben. Zum anderen kann mittels der erfindungsgemäßen Rahmeneinheit, genauer mittels des darin angeordneten Leuchtmittels, bei nicht ausreichendem Tageslicht eine indirekte und damit als angenehm und gemütlich empfundene Beleuchtung geschaffen werden. Aufgrund der in Richtung des Innenraumes weisenden, vor dem Leuchtmittel angeordneten Abdeckung ist das Leuchtmittel selbst von dem geschlossenen Raum aus nicht zu erkennen, die erfindungsgemäße Rahmeneinheit wirkt optisch in etwa wie ein gewöhnlicher Zier- bzw. Abdeckungsrahmen. Erst bei Inbetriebnahme des Leuchtmittels entfaltet die
Rahmeneinheit ihre zweite Wirkung, indem mittels des in der Rahmeneinheit integrierten Leuchtmittels die sanfte indirekte Beleuchtung geschaffen wird.
Die Rahmeneinheit der Erfindung wird dabei vorzugsweise um eine Festeröffnung herum angeordnet, so daß der Ursprung der Beleuchtung des geschlossenen Raumes bei Tageslicht ebenso wie bei Nutzung der künstlichen Beleuchtung derselbe ist.
Im Falle eines Wohnwagens bzw. Wohnmobils kann die erfindungsgemäße Rahmeneinheit so gestaltet sein, daß sie sich hervorragend in den optischen Gesamteindruck des Wohnwagen- bzw. Wohnmobilinneren einpaßt, mit diesem sozusagen harmoniert. Da das Leuchtmittel hinter der Abdeckung zur Gewährleistung einer indirekten Beleuchtung verborgen ist, wird dieses anders als bei gewöhnlichen Wand- bzw. Deckenlampen nicht wahrgenommen, stört den harmonischen Gesamteindruck des Wohnwagen- bzw. Wohnmobilinneren nicht.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Leuchtmittel durch eine oder mehrere sich in Längsrichtung der Rahmeneinheit erstreckende Leuchten gebildet ist. Mit Vorteil kann die mindestens eine Leuchte sich im wesentlichen entlang des gesamten Umfanges der Rahmeneinheit erstrecken. Auf diese Weise wird gewährleistet, daß eine ausreichende Menge an Licht entsteht, um über die indirekte Beleuchtung das Rauminnere hinreichend auszuleuchten. Zudem ergibt eine entlang des Rahmens verteilte indirekte Beleuchtung ein Lichtmuster, welches als ästhetisch wertvoll angesehen wird. Die Leuchte kann dabei bevorzugt durch eine Leuchtstoffröhre gebildet sein. Leuchtstoffröhren zeichnen sich einerseits dadurch aus, daß sie aufgrund ihrer stabförmigen Bauweise hervorragend entlang einzelner Rahmenabschnitte angeordnet werden können. Desweiteren sind Leuchtstoffröhren effizienter und damit energiesparender als beispielsweise Glühlampen. Selbstverständlich ist es jedoch auch möglich, beispielsweise mehrere Glühlampen entlang der Rahmenlängserstreckung hinter der Abdeckung anzuordnen. Die bevorzugt zu verwendende Leuchtstoffröhre kann dabei eine einzige Leuchtstoffröhre sein, welche entlang des Rahmenverlaufs gebogen ausgebildet ist, es können jedoch auch mehrere Leuchtstoffröhren verwendet werden, welche die gewöhnliche Form aufweisen und entlang gerader Abschnitte des Rahmens angeordnet sind. Die
letztgenannte Lösung hat dabei den Vorteil, daß gewöhnliche, am Markt erhältliche Standardleuchtstoffröhren verwendbar sind und es nicht speziell auf die Rahmenausgestaltung angepaßter, gesondert angefertigter Leuchtstoffröhren bedarf.
Die Rahmeneinheit kann gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung zur nachträglichen Anordnung um eine Fensteröffnung, insbesondere eine Dachfensteröffnung eines Wohnwagens oder Wohnmobils, ausgebildet sein. Auf diese Weise können bestehende Fensteröffnungen zur Schaffung einer Lichtquelle für eine angenehme, künstliche Beleuchtung mit der erfindungsgemäßen Rahmeneinheit nachgerüstet werden. Alternativ ist es auch möglich, daß die erfindungsgemäße Rahmeneinheit mit einem Fenster, insbesondere einem Dachfenster eines Wohnwagens oder Wohnmobils, eine bauliche Einheit bildet zum Einsetzen in einen dafür vorgesehenen Ausschnitt in einer Wand oder einer Decke. Die erfindungsgemäße Rahmeneinheit kann mit anderen Worten entweder bereits beim erstmaligen Aufbau eines Fensters integriert werden, sie kann jedoch auch als Rahmen um bestehende Fenster nachgerüstet werden.
Eine weitere Funktionalität erhält die erfindungsgemäße Rahmeneinheit, wenn sie wie gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, ein Maschenelement aufweist, welches aus einer Ruheposition in eine Gebrauchsposition verbringbar ist, in der es im wesentlichen die gesamte Rahmenöffnung überdeckt.
Mit einem solchen Maschenelement ist es möglich, die von dem Rahmenelement umgebene Wand- oder Deckenöffnung für eine Durchlüftung zu öffnen, ohne daß nicht durch die Maschen des Maschenelementes passende Objekte in den geschlossenen Raum eindringen können. Dies funktioniert selbstverständlich nur dann, wenn sich das Maschenelement in der Gebrauchsposition befindet. Da ein solches Maschenelement beispielsweise einen freien Blich durch die Wand- oder Deckenöffnung behindert, kann dieses bei Nichtgebrauch in eine Ruheposition verbracht werden, in der es die Rahmenöffnung freigibt.
Das Maschenelement kann mit Vorteil ein plissiertes Insektenschutzgitter sein. Mit dem Insektenschutzgitter wird ein Eindringen von gerade im Sommer nahezu
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überall präsenten Insekten durch die Wand- oder Deckenöffnung, beispielsweise eine Fensteröffnung in einen Wohnwagen bzw. Wohnmobil, verhindert. Die Plissierung des Insektenschutzgitters ermöglicht ein sauberes Auffalten beim Verschieben des Insektenschutzgitters in die Gebrauchsposition bzw. ein ziehharmonikaartiges Einfalten des Insektenschutzgitters beim Verschieben aus der Gebrauchsposition in die Ruheposition. Die Plissierung sorgt dabei für ein exaktes und fehlerfreies Einfalten des Insektenschutzgitters, ohne daß es dabei zu Störungen kommt, die im schlimmsten Fall zu einem Reißen des Insektenschutzgitters führen könnten.
Das Maschenelement liegt gemäß einer Weiterbildung der Erfindung in der Ruheposition an einer Seite des Rahmenelements an und ist in einer linearen Bewegung in die Gebrauchsposition verschiebbar. In der Ruheposition, in der das Maschenelement an einer Seite des Rahmenelementes anliegt ist das Maschenelement nahezu vollständig verborgen, so daß es für einen aus dem abgeschlossenen Raum heraus nicht zu erkennen ist und optisch somit nicht stört. Durch eine einfache Bewegung, nämlich ein lineares Verschieben wird das Maschenelement in die Gebrauchsposition verbracht, in der es den angegebenen Zweck erfüllt, nämlich beispielsweise den Schutz vor durch die Wand- bzw. Deckenöffnung eindringenden Insekten. Die lineare Bewegung kann in einem einfachen Fall von Hand erfolgen, bei einer aufwendigeren Gestaltung des Maschenelementes kann diese auch durch einen Antrieb, beispielsweise mittels eines Elektromotors, verwirklicht werden.
Um die lineare Bewegung zum Verschieben des Maschenelementes aus der Ruheposition in die Gebrauchsposition bzw. aus der Gebrauchsposition zurück in die Ruheposition sicher durchführen zu können, ist gemäß einer weiteren Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß das Maschenelement einen Rahmen aufweist, der in einer, vorzugsweise durch ein U-Profil gebildeten, Schienenführung seitlich geführt ist. Durch die seitliche Führung wird erreicht, daß insbesondere bei einem manuellen Betätigen des Maschenelementes das Verbringen des Maschenelementes in die Gebrauchsposition bzw. aus der Gebrauchsposition zurück in die Ruheposition einfach durchführbar ist. Um ein Eindringen von beispielsweise Insekten oder ähnlichen Objekten auch bei in Gebrauchsposition befindlichem Maschenelement sicher zu verhindern, sind
gemäß einer weiteren Weiterbildung der Erfindung zur Abdichtung an dem Rahmen und/oder der Schienenführung Bürstenelemente angeordnet. Diese Bürstenelemente sind einerseits flexibel, so daß das Maschenelement ohne großen Widerstand an ihnen vorbeigeführt werden kann, andererseits bilden sie einen dichten Verbund, der von abzuhaltenden Objekten, beispielsweise Insekten, nicht passiert werden kann.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgend geschilderten Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit den beigefügten Figuren. Dabei zeigen:
Figur 1 eine Schnittansicht eines Wohnwagen- bzw. Wohnmobildachfensters
mit einer darin integrierten, erfindungsgemäßen Rahmeneinheit,
Figur 2 eine Schnittansicht eines Dachfensters für einen Wohnwagen bzw. ein Wohmobil mit einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Rahmeneinheit und
Figur 3 eine Ansicht der erfindungsgemäßen Rahmeneinheit von der Fahrzeuginnenseite her.
In Figur 1 ist ein Dachfenster 1 eines Wohnwagens bzw. Wohnmobils gezeigt. Das Dachfenster 1 ist an einem Fahrzeugdach 2 montiert, welches einen Dachausschnitt, beispielsweise von ca. 1000 &khgr; 1000 mm, aufweist. An dem Dachfenster 1 angeordnet ist eine Rahmeneinheit 3. In der Rahmeneinheit 3 ist ein Leuchtmittel in Form einer Leuchtstoffröhre 10 integriert. Die Leuchtstoffröhre 10 sitzt auf einem Leuchtenträger 11, welcher die nötige Installation, so zum Beispiel Stromversorgung, Zündspule etc., für die Leuchtstoffröhre 10 trägt. In der Figur 1, oberhalb der Leuchtstoffröhre 10, dargestellt ist eine Reflektorabdeckung 12 angeordnet, welche von der Leuchtstoffröhre 10 nach oben austretendes Licht in Richtung des Fahrzeuginneren 6 zurückwirft. Der Unterrahmen 14 bzw. die Abdeckung 6a sind mittels eines Anschraubprofils 13 mit einem Grundrahmen der Rahmeneinheit 3 verbunden.
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Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Rahmeneinheit 3 im wesentlichen von quadratischem Grundriß, wobei vier Leuchtstoffröhren 10 verwendet werden, eine entlang jeder Längsseite der Rahmeneinheit 3. Die Leuchtstoffröhren sind dabei Standardröhren, z. B. solche mit einer Standardlänge von 895 mm.
Der Unterrahmen 14 sorgt zusammen mit der einstückig mit dem Unterrahmen 14 verbundenen, in Richtung der Dachfensteröffnung nach innen gewölbten Abdeckung 6a für ein Abschirmen des direkten, aus den Leuchtstoffröhren 10 austretenden Lichts und somit für eine als angenehm empfundene, indirekte Beleuchtung des Fahrzeuginneren bei eingeschalteten Leuchtstoffröhren 10.
An der Rahmeneinheit 3 ist weiterhin eine maschenartige Vorrichtung in Form eines plissierten Insektenschutzgitters 7 angeordnet. In Figur 1 ist dieses in einer Gebrauchsstellung gezeigt, in welcher es sich über die gesamte Rahmenöffnung erstreckt. Mit dem in Gebrauchsstellung befindlichen plissierten Insektenschutzgitter 7 wird bei geöffnetem Dachfenster 1 ein Eindringen von Insekten verhindert. Die plissierte Struktur des Insektenschutzgitters erlaubt ein einfaches Verschieben desselben zum Verfahren des Insektenschutzgitters 7 in die in Figur 1 dargestellte Gebrauchsposition bzw. in eine Ruheposition. Das plissierte Insektenschutzgitter 7 weist einen Rahmen 8 auf, welcher in einem U-Profil 9 schienenartig geführt wird. Das plissierte Insektenschutzgitter 7 ist dabei insgesamt in einem Teleskopauszug 15 angeordnet.
Das Dachfenster 1 weist neben der erfindungsgemäßen Rahmeneinheit 3 eine transparente Dachhaube 5 auf, welche mit Hilfe von Aufstelleinheiten 4 zur Zufuhr von Frischluft aufgestellt werden kann.
Neben der Schaffung einer indirekten Beleuchtung mittels der Leuchtstoffröhren 10 dient der Unterrahmen 14 sowie die sich an den Unterrahmen 14 anschließende Abdeckung 6a einem Verblenden der Befestigung der erfindungsgemäßen Rahmeneinheit 3 am Fahrzeugdach 2. Vom Fahrzeuginneren aus betrachtet ergibt sich so eine ansprechende Ansicht des Dachfensters 1 und insbesondere des Unterrahmens 14 mit daran angeordneter Abdeckung 6a. In Figur 3 ist diese Ansicht dargestellt, wobei gut erkennbar ist, daß von unten lediglich der Unterrahmen 14 mit der daran angeordneten Abdeckung sichtbar ist,
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die übrigen Elemente der Rahmeneinheit 3 jedoch nicht. Dies führt in vorteilhafter Weise dazu, daß das Innere eines Wohnwagens bzw. eines Wohnmobils besonders ansprechend und harmonisch gestaltet werden kann.
Figur 2 verdeutlicht noch einmal das Prinzip des an der Rahmeneinheit 3 angeordneten plissierten Insektenschutzgitters 7. Wie dargestellt, kann sich dieses in einer Ruheposition 16 befinden, in welcher es in einem besonders stark gefalteten und platzsparenden Zustand vorliegt. Von der Ruheposition 16 kann das plissierte Insektenschutzgitter 7 in eine Gebrauchsposition 17 ausgefahren werden, in welcher es die Rahmenöffnung überspannt und somit einem Eindringen von Insekten entgegenwirkt. In der Gebrauchsposition 17 ist das plissierte Insektenschutzgitter 7 aufgrund des gedehnten Zustandes weitaus weniger stark gefaltet. Durch die vorgegebene, gefaltete Ausgestaltung ist eine ordentliche Auffaltung im Ruhezustand möglich und Verklemmungen oder sonstige Störungen, die einen Riß des Insektenschutzgitters zur Folge haben könnten, werden beim Verfahren des Insektenschutzgitters 7 von der Ruhe- in die Gebrauchsposition effektiv vermieden.
Bezugszeichenliste:
1 Dachfenster
2 Fahrzeugdach
3 Rahmeneinheit
4 Aufstelleinheit
5 transparente Dachhaube
6 Fahrzeuginnenraum 6a Abdeckung
7 plissiertes Insektenschutzgitter
8 Rahmen
9 U-Profil
10 Leuchtstoffröhre
11 Leuchtenträger
12 Reflektorabdeckung
13 Anschraubprofil
14 Unterrahmen
15 Teleskopauszug
16 Ruheposition
17 Gebrauchsposition

Claims (11)

1. Rahmeneinheit zur Anordnung um eine Wand- oder Deckenöffnung eines geschlossenen Raumes, insbesondere um eine Fensteröffnung in einem Fahrzeug, mit einem Leuchtmittel (10), wobei die Rahmeneinheit (3) eine Abdeckung (6a) für das Leuchtmittel (10) zur Abschirmung eines direkt von dem Leuchtmittel (10) in das Innere (6) des Raumes führenden Strahlenganges aufweist.
2. Rahmeneinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Leuchtmittel (10) durch eine oder mehrere sich in Längsrichtung der Rahmeneinheit erstreckende Leuchten gebildet ist.
3. Rahmeneinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die mindestens eine Leuchte im wesentlichen entlang des gesamten Umfanges der Rahmeneinheit (3) erstreckt.
4. Rahmeneinheit nach einem der Ansprüche 2 oder 3, gekennzeichnet durch mindestens eine Leuchtstoffröhre als die mindestens eine Leuchte.
5. Rahmeneinheit nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie zur nachträglichen Anordnung um eine Fensteröffnung, insbesondere eine Dachfensteröffnung eines Wohnwagens oder Wohnmobils, ausgebildet ist.
6. Rahmeneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einem Fenster, insbesondere mit einem Dachfenster eines Wohnwagens oder Wohnmobils, eine bauliche Einheit zum Einsetzen in einen dafür vorgesehenen Ausschnitt in einer Wand oder einer Decke bildet.
7. Rahmeneinheit nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Maschenelement (7) aufweist, welches aus einer Ruheposition (16) in eine Gebrauchsposition (17) verbringbar ist, in der es im wesentlichen die gesamten Rahmenöffnung überdeckt.
8. Rahmeneinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Maschenelement (7) ein plissiertes Insektenschutzgitter ist.
9. Rahmeneinheit nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Maschenelement (7) in der Ruheposition (16) an einer Seite des Rahmenelements (3) anliegt und in einer linearen Bewegung in die Gebrauchsposition (17) verschiebbar ist.
10. Rahmeneinheit nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Maschenelement (7) einen Rahmen (8) aufweist, der in einer, vorzugsweise durch ein U-Profil gebildeten, Schienenführung (9) seitlich geführt ist.
11. Rahmeneinheit nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abdichtung an dem Rahmen (8) und/oder der Schienenführung (9) Bürstenelemente angeordnet sind.
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