DE2011194C3 - Verfahren zur Darstellung des zeitlichen Verlaufs von Meßwertreihen auf dem Bildschirm eines Sichtgerätes - Google Patents
Verfahren zur Darstellung des zeitlichen Verlaufs von Meßwertreihen auf dem Bildschirm eines SichtgerätesInfo
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- DE2011194C3 DE2011194C3 DE2011194A DE2011194A DE2011194C3 DE 2011194 C3 DE2011194 C3 DE 2011194C3 DE 2011194 A DE2011194 A DE 2011194A DE 2011194 A DE2011194 A DE 2011194A DE 2011194 C3 DE2011194 C3 DE 2011194C3
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren, wie es im Ober
begriff des Anspruchs I beschrieben ist. Bei einem der artigen Verfahren wird der Inhalt des Bildwiederho
lungsspeichers ständig auf dem Bildschirm des Sichtgerätes angezeigt, so daß nach Einschreiben eines neuen
Wertes, was in aquidistanten Zeilabständen geschieht, die dargestellte Kurve in Richtung der Zeitachse verschoben
wird. Auf dem Bildschirm werden somit stan dig nicht nur die neuesten Meßwerte, sondern auch die
zurückliegenden Meßergebnisse angezeigt. Werden die Meßwerte am oberen Bildrand wiedergegeben, dann
verschwinden die ältesten Meßwerte am unteren Bildrand. Es wird das sogenannte Zeilenrasterverfahren angewandt,
bei dem ein Elektronenstrahl zeilenweise über den Bildschirm geführt wird und an bestimmten
Stellen hell- oder dunkelgetastet wird.
Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, daß eine Anlage, in der an bestimmten Stellen Meßwerte entnommen
werden, günstiger betrieben werden kann, wenn nicht nur die jeweils neu aufgenommenen Meßwerte
dargestellt werden, sondern wenn auch eine entsprechende Sollkurve, z. B. die Meßwerte der entsprechenden
Zeit des Vortages, dargestellt wird, und zwar derart, daß die Sollwerte im Vorlauf zu den Istwerten
dargestellt werden, da sich dabei der Trend der Istwerte
zeigt und damit frühzeitig in den Verfahrensablauf eingegriffen werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe oigrunie, ein Verfahren
zu finden, bei dem die Sollwerte verschoben gegenüuer
den Istwerten dargestellt werden. Erfindungsgemäß wird diese Autgabe durch die im Kennzeichen
des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst
Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß /u Beginn der Darstellung der Sollwert- und der Istwertspeicher
gefüllt werden und daß dann eine vorbestimmte Anzahl von Sollwerten in den Sollwertspei
eher eingeschrieben wird, wobei gleichzeitig die Istwerte
in dem Istwertspeicher bezüglich der Adressen um dieselbe Anzahl verschoben und eine der vorbestimmten
Anzahl der eingetragenen Sollwerte gleiche Anzahl der eingetragenen lshverte gelöscht wird und daß zum
Einschreiben neuer Ist- oder Sollwerte die gespeicherten 1st- und Sollwerte um je einen Speicherplatz verschoben
werden und der neue Sollwert in den Speicherplatz mit der niedrigsten Adresse und der neue
Istwert in den Speicherplatz mit einer höheren Adresse. in dem zuvorder neueste Istwert enthalten war, eingeschrieben
wird. Werden z. B. in einer über den gesamten Bildschirm verlaufenden Kurve 20^MeUWeHe
dargestellt, dann werden bei diesem Verfahren zunächst die 200 Meßwerte der Sollwert- und Istwertkurve
ausgegeben. Die Werte der Sollwertkurve sind z. B. die der aktuellen Uhrzeit entsprechenden Werie, z. B.
des Vortages. Anschließend werden nochmals 100 Werte nur die Sollwertkurve ausgegeben, wodurch
diese gegenüber der aktuellen Uhrzeit einen Vorlauf erhält und die neuesten Werte der Istwertkurve in der
Bildschirmmitte dargestellt werden. Die 100 ältesten Meßwerte werden dabei in dem Bildwiederholungsspeicher
gelöscht und die Zeitrasterlinien und der Platz der aktuellen Uhrzeildarsiellung in die Bildmitte verschoben.
Werden neue Sollwerte und Istwerte eingetragen, dann werden die Istwerte in der Bildmitte und
die Sollwerte am Bildrand dargestellt. Die .Sollkurve zeigt damit immer 100 Meßwerte an, zu denen noch
keine entsprechenden Istwerte bestehen, d. h. die Sollwertkurve zeigt gewissermaßen Werte der Zukunft an.
Fine weitere einfache Art. die Soll- und Istwertkurven
zu verschieben, besteht darin, daß zu Beginn der Darstellung der Sollwert- und der Istwertspeicher gefüllt
werden und daß dann eine vorhestimmte Anzahl von Sollwerten in den Sollwertspeicher eingesehrieben
wird, wobei gleichzeitig die Istwerte in den Istwertspeicher bezüglich der Adressen um dieselbe Anzahl verschoben
werden, daß bei der Darstellung der Inhalte der Speicherzellen mit den Adressen, um die der neueste
Istwert verschoben wurde, der Elektronenstrahl dunkelgetastet wird und daß zum Einschreiben neuer
Ist- oder Sollwerte die Ist- und Sollwerte um je einen Speicherplatz verschoben werden und der neue Sollwert in den Speicherplatz mit der niedrigsten Adresse
und der neue Istwert in den Speicherplatz mit einer höheren Adresse, in der zuvor der neueste Istwert enthalten
war, eingeschrieben wird. In diesem Falle wird der Bildwiederholungsspeicher für die Istwerte so umgeschaltet,
daß weiterhin 200 Meßwerte im Bildwiederholungsspeicher enthalten sind, aber nur die neuesten
100 Meßwerte hellgesteuurt und um 100 Plätze versetzt
dargestellt werden.
Die beschriebenen beiden Weiterbildungen der Erfindung haben den Nachteil, daß durch eine sorgfaitige
Programmierung der Meßwertausgabe aus den Bild wiederholungsspeichern sichergestellt werden muß,
daß keine unzulässige Verschiebung der Soll- und Istwertkurve
auftritt, wenn zur Zeit der Soll- und Istwertausgabe neue Werte in den Soll- und Islwertspeicher
eingeschrieben werden. Außerdem ist es in manchen Fällen erwünscht, daß die gegenseitige Verschiebung
der beiden Kurven variabel ist Dies kann durch ein Verfahren erreicht werden, bei dem die Anzahl der eingeschriebenen
Sollwerte mit einem Verschiebezähler, dessen Inhalt mit dem Inhalt eines Zeilenzählers verglichen
wird, gezählt werden, und daß die Darstellung der Istwerte beginnt, wenn die Inhalte des Zeilen- und des
Verschiebezählers gleich sind. Entsprechend dem Stand des Verschiebezählers kann auch die Darstellung der
Zettrasterfinien und der Uhrzeit eingestellt werden.
An Hand der Zeichnung, in der Ausführungsbeispiele von Anordr <ingen zur Durchführung des neuen Verfahrens
als Prinzipschaltbilder dargestellt sind, werden im folgenden die Erfindung sowie weitere Ergänzungen
und Vorteile näher beschrieben und erläutert. Es zeigt
f' i g. 1 eine Anordnung zur Durchführung des neuen
Verfahrens,
Frg. 2 Bildwiederholungsspeicher für die Soll- und Istwerte,
F i g. 3 eine Anordnung, in der ein Verschiebezähler den Zeitpunkt der Ausgabe der Istwerte bestimmt.
F i g. 4 eine Anordnung für statische und
I 1 g. 5 eine Anordnung für dynamische Bildwiederholungsspeicher,
die F i g. b, 7 und 8 Impulsdiagramme zur Erläuterung der Wirkungsweise der Anordnung nach F i g. 5.
In tig. 1 ist mit 1 ein Sichtgerät bezeichnet, das an
eine Impulszentrale 2 angeschlossen ist. Das Sichtgerät 1 und die Impulszentrale 2 sind Bestandteile einer normalen
handelsüblichen Industriefernsehanlage. Die Impulszentrale kann durch einen Helltastverstärker ersetzt
werden, der aus den digitalen Hell-Dunkel-Signalen
das BAS-Signal für die Ansteuerung des Sichtgerätes erzeugt. Die Kamera einer derartigen Fernsehanlage
ist ersetzt durch einen Zähler 20, der von einem Taktgenerator 5 angesteuert wird, durch zwei Vergleichsschaltungen
23 und 24, welche den Inhalt des Zählers 20 mit den Inhalten von zwei Ausgaberegistern
21 und 22 vergleichen, und durch zwei Bildwiederholungsspeicher 4 und 4'. welche die Ausgaberegister 21
und 22 ansteuern. Ferner ist ein Adressen- oder Zeilenzähler 17 und eine Untersetzerschaltung 6 vorgesehen
Diese bildet aus der Taktfrequenz die Horizontal- und Vertikalablenkfrequenz des Elektronenstrahls des
Sichtgerätes 1 und steuert die Impulszentrale 2 an. Mil 7 ist der Arbeitsspeicher eines Prozeßrechners bezeichnet,
in welchem Meßwertreihen verschiedener Meßstellen gespeichert sind. Sollen die Meßwerte einer bestimmten
Meßstelle dargestellt werden, so muß zuersi der entsprechende Speicherbereich des Prozeßrechners
angewählt werden. Dies läßt sich in üblicher Weise mit einer Bedienungsanweisung über ein Bedienungs
gerät durchführen. Daraufhin überträgt der Prozeßrechner die Meßwerte aus dem Arbeitsspeicher 7 zt
den Bildwiederholungsspeichern 4 und 4'. Die Anzah
der Meßwerte richtet sich dabei nach der Speicherkapazität
der Bildwiederholungsspeicher. Nach Beendigung der (jbertragung, die je nach Art der Bildwiederholungsspeicher
4 und 4' und des Arbeitsspeichers 7 maximal einige Millisekunden dauert, werden bei normalern
Betrieb der Anordnung die Meßwerte zyklisch aus den Bildwiederholungsspeichern 4 und 4' an die
Ausgaberegister 21 bzw. 22 abgegeben. Die Inhalte dieser Register werden in den Vergleicherstufen 23 und 24
mit dem Inhalt des Zählers 20 verglichen. Dieser wird mit jedem Zeilenimpuls als Startsignal von Taktimpulsen
hochgezählt. Bei Erreichen des Endstandes setzt er sich selbst zurück und die Zuführung weiterer Taktimpulse
wird gesperrt, bis ein neues Startsignal bzw. der nächste Zeilenrücklaufimpuls erscheint. Stellt eine der
beiden Vergleichsstufen 23 und 24 fest, daß der Zählerstand gleich dem Inhalt eines Ausgaberegisters ist,
dann liefert sie ein Helltastsignal an die Impulszentrale 2. Da der Zähler 20 von Null bis zum Endwert durchzählt,
kann er alle Wertigkeiten von Datenworten in einem Zähldurchgang erfassen. Mit einer derartigen
Anordnung können demnach zwei Kurven gleichzeitig auf dem Bildschirm dargestellt werden. Der Adressenzähler
17, dem die Horizontalablenkimpulse des Untersetzers 6 zugeführt werden, steuert die Ein- und Ausgabe
in bzw. aus den Bildwiederholungsspeichern 4 und 4'.
Von den beiden dargestellten Kurven soll die eine die Sollwertkurve und die andere eine Istwertkurve
sein. Die Sollwerte sind z. B. die entsprechenden Istwerte des Vortages. Hierzu ist erforderlich, daß die einander
entsprechenden Soll- und Istwerte jeweils in einer Zelle des Fernsehbildes dargestellt werden. Es
werden daher die einander entsprechenden Soll- und Istwerte in dieselben Adressen der Speicher 4 und 4'
eingetragen. Sind beide Speicher mit den Werten gefüllt, dann erscheint am oberen Rand des für die Darstellung
bereitgestellten Bildschirmfeldes der neueste Istwert. Bei Eintreffen eines neuen Istwertes, dem ein
noch im Arbeitsspeicher 7 enthaltener Sollwert entspricht, werden die beiden Kurven um eine Zeile nach
unten verschoben und der neueste Istwert und der zugehörige Sollwert in die oberste Zeile eingetragen. Mit
einem derartigen Verfahren könnte nur verglichen werden, inwieweit die Soll- und Istwerte voneinander
abweichen. Für die Steuerung eines Prozesses ist es häufiger günstiger, auch zu wissen, wie sich vermutlich
die Istwerte in der Zukunft ändern werden. Hierzu werden auch solche Sollwerte herangezogen, für die noch
keine entsprechenden Istwerte bestehen. Sind die Sollwerte in dem Speicher 4' enthalten, dann werden noch
eine bestimmte Anzahl von Sollwerten eingetragen, und zwar derart daß die Adressen der bereits gespeicherten
Sollwerte um Eins erhöht wird und der neue Sollwert in die Speicherzelle mit der niedrigsten Adres-
se eingetragen wird. Dadurch verschiebt sich die Sollwertkurve auf dem Sichtgerät nach unten. Gleichzeitig
werden aber auch die Istwerte in dem Speicher 4 um
adressiert, so daß der Anfang der Istwertkurve auf dem
Bildschirm des Sichtgerätes 1 nach unten verschoben wird. Stehen beispielsweise 200 Zeilen für die Darstellung der Kurven zur Verfugung and werden 100 zusätzliche Sollwerte eingetragen, dann beginnt «die Istwert -kurve in der Mitte des Bildschirmes. Es ist dabei voransgesetzl, daß Par jeden Istwert ein entsprechender
Sollwert vorhanden ist AnderrrfaSs muß der entsprechende
SoBwert erst berechnet werden. Tritt ein neuer
Istwert aaf, dann wird dieser in der Bfldschirmmiuc
dargestellt, nachdem die Istwertkurve um eine Zeile nach unten verschoben wurde. Gleichzeitig wird ein
Sollwert am oberen Bildrand in die Sollwertkurve eingetragen. Es wandern daher beide Kurven gleichzeitig
mit gleicher Geschwindigkeit nach unten. Die beiden Kurven haben im Prinzip die auf dem Bildschirm des
mit 1 bezeichneten Sichtgerätes dargestellte Form. Die rechte, über den gesamten Bildschirm verlaufende Kurve
ist die Sollwertkurve, die linke, in der Mitte des Bildschirmes beginnende Kurve ist die Istwertkurve.
In F i g. 2 sind Ausführungsbeispiele für die Bildwiederholungsspeicher
4 und 4' der 1st- und Sollwerte näher dargestellt. Sie bestehen im wesentlichen aus
rückgekoppelten Schieberegistern 41,41' und 42. Diese
Schieberegister enthalten Ein- und Ausgaberegister 9. 9' und 10. Nach Abruf der Werte aus dem Arbeitsspeicher
des Prozeßrechners werden zunächst beide Speicher gefüllt, z. B. mit je 200 Meßwerten. Danach werden
in den Sollwertspeicher weitere Werte, z. B. 100 eingegeben. Die Schieberegister 4Γ und 42 des Istwertspeiehers
4 nehmen z.B. je 100 Meßwerte auf. Beim Eingeben der 100 Sollwerte werden daher die im Regi
ster 41' stehenden Werte in das Register 42 geschoben,
während die im Register 42 stehenden Werte verloren gehen. Bei der Wiedergabe der Inhalte der beiden Spei
eher wird daher die Sollwertkurve über das gesamte Bildschirmfeld, die Istwertkurve nur über den unteren
Teil verlaufen. Das Einschreiben von neuen Soll- und Istwerten wird dann so Gesteuert, daß die Sollwerte
über das Einschreibregister 9 in das Schieberregister 41, die Istwerte über das Einschreibregister 10 in das
Schieberegister 42 eingeschrieben werden. Der Bild wie Jerholungsspeicher 4 kann auch nur aus dem Schieberegister
42 bestehen. In diesem Falle läuft der Inhalt des Registers 42 während einer Bildwiedergabe zwei
mal um. Während des ersten Umlaufes muß dann der Elektronenstrahl für die Istwertkurve dunkelgetastei
werden. Dies ist einfach dadurch möglich, daß das Ausgangssignal des Vergleichers 23 nach F i g. 1 beim ersten
Umlauf gesperrt wird. Das Sperren kann z. B. von dem Adressenzähler 17 gesteuert werden. Entspre
chend ist auch möglich, beim Einschreiben der letzten 100 Sollwerte die in dem Register 42 stehenden Istwerte
nicht zu löschen, sondern in das Register 4Γ zu ver
schieben und bei seiner Wiedergabe den Elektronenstrahl dunkel zu tasten.
Bei den bisher beschriebenen Anordnungen kann der Vorlauf der Sollwertkurve gegenüber der Istwertkurve
nur schwierig verändert werden. F i g. 3 zeigt eine Anordnung, mit der der Vorlauf beliebig geändert werden
kann. Die Information INF für den Sollwertspeicher 4' und den Istwertspeicher 4 wird in dieser Anordnung
über eine Einschreibsteuerung 16 geleitet. Diese liefert die Fortschaltimpulse für den Adressen- bzw. Zeilenzähler
17, der Steuerimpulse für die Ein- und Ausgabe von Werten aus den Speichern 4 raid 4' liefert Mit jedem Sollwert der in den Speichern 4' eingetragen wird,
wird ein Fortschaltimpuls an einen Verschiebezähier 19
gegeben. Ein Vergleicher 18 gibt ein Startsignal für die
Ausgabe der Istwerte and den Einschreibzeitpunkt neuer Istwerte. Werden 2. B, nachdem die beiden Speicher 4 und 4' gefüllt sind, wettere 50 Sollwerte in den
Speicher 4' übertragen, dann bat der Verschiebezähler
19 den Stand 50 erreicht, sofern er zuvor auf Mail eingestellt war. Der Zeilenzähler 17. der not den Bildrücklaufimpulsen auf Nail zurickgesteflt wird, erreicht mit
der fünfzigsten Zeile eines Bildes den Stand 50, and der Vergleicher 18 gärt ein Steuersignal an die Einschreib-
zu ii
steuerung 16 ab, welche ihrerseits die Ausgabe der Istwerte aus dem.Speicher 4 veranlaßt. Der neueste Istwert wird daher in der Zeile 50 bzw. 51 stehen. Damit
die Anfänge der Kurven nicht oberhalb des oberen Randes des Bildschirmes zu liegen kommen, wurden
die obersten Werte der Kurven nicht in der ersten Zeile, sondern in einer Zeile mit höherer Ordnungszahl,
z. B. 51, dargestellt, so daß man den Verschiebezähler nicht auf Null, sondern auf eine höhere Zahl, z. B. 51
voreinstellt. Die Impulse, z. B. 50, die er beim Einschreiben weiterer Sollwerte aufsummiert, werden der voreingestellten
Zahl hinzuaddiert, so daß in dem gewählten Beispiel der neueste Istwert in der Zeile 101 dargestellt
wird.
Die Anordnung nach F i g. 3 eignet sich auch dazu, zwei in der Vergangenheit aufgezeichnete Meßwertreihen
miteinander zu vergleichen. Hierzu werden wieder um die beiden Meßwertreihen in die Speicher 4 und 4'
eingeschrieben. Um die Kurven besser miteinander vergleichen zu können, müssen sie gegeneinander verschiebbar
sein. Hierzu wird der Vcrschiebezähler 19 nicht dann weitergeschallel, wenn Sollwerte in den
Speicher 4' eingeschrieben werden, sondern es ist ein Taktgenerator 25 vorgesehen, mit dem der Stand des
Zählers 19 verändert werden kann. Zur Feinverstellung können die Fortschaltimpulse einzeln von Hand ausgelöst
werden, sie können aber auch zwecks rascher Verschiebung der Sollkurve in einem Generator mit einer
Ausgangsfrequenz von z. B. 20 Hz erzeugt werden. Damit die Sollkurve in beiden Richtungen verschiebbar ist.
sollte der Zähler 19 ein Vor- ind Rückwärtszähler sein.
F i g. 4 zeigt eine Weiterbildung der Anordnung nach F i g. 3 Neben dem Verschiebezähler 19. dem Vergleicher
f8 und dem Zeilenzähler 17 enthält diese Anordnung noch einen /weiten Verschiebezähler 27 und eine
Vergleichsstufe 26, welche bei gleichem Stand der Zähler 17 und 27 ein Umschaltsignal an den einen Kingang
einer bistabilen Kippstufe BK abgibt, deren anderer Eingang von der Verglcichsstufc 18 ,ingesteuert wird.
Diese bistabile Kippstufe befindet sich in der in der
I" i g. 3 mit 16 bezeichneten Einschreibsteuerung Von ihrem Ausgang wird ein Freigabesignal an eine Torschaltung
Γ abgegeben, an deren Eingang die Schiebt, taklimpulse für den Istwertspeicher 4, der wiederum
zweckmäßig als Schieberegister ausgebildet ist. zugeführt ist. Das Schieberegister braucht in diesem Falle
nur so viele Werte speichern zu können, wie das Bildschirmfeld, in dem die Kurven dargestellt werden. Zeilen
hat Allerdings muß dann sichergestellt werden, daß das Schieberegister bei der Wiedergabe eines Bildes
nur ein einziges Mal umläuft. Hierzu dient der Zähler 27. der im Ausführungsbeispiel auf eine Zahl eingestellt
ist. die um 200 entsprechend der Zeilenzahl des BiIdschirmfcldcs höher ist. als die Zahl, auf die der Zähler
19 voremgestelll ist. 1st z. B. der Stand des Zählers 19
51, dann ist der des Zählers 27 251. Werden dann in den
Soflwertspeicher 100 Werte mehr als in den Istwertspetcher
eingetragen, dann steht der Zähler 19 auf 151
und der Zähler 27 auf 37. da er sich beim Stand 314.
entsprechend der Gesamtzeilenzahl eines Bildes, auf 1 zurückstellt Bei der Wiedergabe eines Bildes wird
demnach die bistabile Kippstufe BK beim Schreiben der 151. Zeile umgeschaltet und das Tor 7" für die
Schiebetaktimpulse freigegeben. Die Frequenz dieser Taktimpulse steht in einem festen Verhältnis zur Zeilenfrcquenz.
damit jeweils ein Soll- und ein Istwert während einer Zeilenpcriodc in das Ausgaberegisicr
der Speicher geschoben wird. Nach Abiasten von 200 Zeilen ab öffnen des Tores Terreicht der Zeilenzähler
den Stand 37, der Vergleicher 26 spricht an und schaltet die bistabile Kippstufe BK zurück, so daß das
Tor Twieder geschlossen ist. Bei einer Speicherkapazitat
von 200 Istwerten sind daher die Werte genau einmal in dem Speicher umgelaufen. Erreicht der Zeilenzähler
wiederum den Stand 151, dann wird das Tor T wieder geöffnet und der erste Istwert in der 151. Zeile
dargestellt. Die Anordnung nach Fig.4 dient zur
ίο Steuerung des Umlaufs der Istwerte im Bildwiederholungsspeicher.
Die Anordnung zur Steuerung des Umlaufs der Sollwerte in deren Umlaufspeicher ist entsprechend aufgebaut, mit dem Unterschied, daß nur ein
Zähler für die Taktimpulse erforderlich ist. An diesen
sind zwei Vergleicher angeschlossen, von denen der eine beim Zählerstand 51 eine bistabile Kippstufe umschaltet,
die beim Zählerstand 251 von dem anderen Vergleicher wieder zurückgeschaltet wird. In der Zwischenzeit
ist ein Tor für Taktimpu >e geöffnet, welche
die Sollwerte im Bildwiederholungsspeicher verschieben.
Beim Einschreiben neuer Soll- und Istwerte müssen die ältesten Werte aus den Speichern entfernt und
durch die neuesten Werte ersetzt werden, wobei die neuesten Werte am Anfang der Kurve dargestellt werden
müssen. Beim Einschreiben eines neuen Sollwertes in den Sollwertspeicher wird das Tor schon beim Verschiebezählerstand
250 geschlossen. Der 251. Meßwert kann dann mit dem neuesten Wert überschrieben werden,
wenn sich zu diesem Zeitpunkt der älteste Meßwert im Ein-Ausgaberegister befindet. Beim nächsten
Umlauf kann nur der neueste Wert in der Zeile 51 dargestellt werden. Es fügt sich damit am oberen Bildrand
an. Gleichzeitig muß, damit beide Kurven den gleichen Zeitbezug behalten, auch die Istwertkurve an ihrem Beginn
mit ihrem neuesten Wert versorgt werden. Dies geschieht in gleicher Weise wie beim Eintragen des
neuesten Sollwertes dadurch, daß die Torschaltung Γ für die den Istwertspeicher ansteuernden Taktimpulse
eine Zeile früher gesperrt wird. Dies wird dadurch erreicht,
daß der Zähler 27, der ein Vor-Rückwärtszähler ist. um 1 zurückgestellt wird und nach Einschreiben des
neuen Werts wieder auf seine alte Stellung zurückgebracht wird.
Damit keine Istwerte in dem Bildteil dargestellt werden, in dem die Sollwertkurve gegenüber der Istwertkurve
einen Vorlauf hat. wird in diesem Teil die Helltastung für die Istwertkurve gesperrt. Das Signal hierfür
kann man durch Überlagerung des Ausgangssignals der bistabilen Kippstufe SAC mit dem Signal, welches das
Ende des zur Wiedergabe verwendeten Bildschirmbereichs anzeigt, also die Zeile 252, gewonnen werden. Es
werden daher nur die Istwerte vom Startzeitpunkt für die Verschiebeimpulse bis zur Zeile 251 hellgetastet.
In der Anordnung nach Fig.4 wurden Umlaufspeicher
verwendet die für einige Zeit angehalten und dann wieder gestartet werden können. Häufig sollen
aber auch Umlaufspeicher eingesetzt werden können in denen die Daten fortwährend umlaufen. Derartig«
Speicher sind z. B. Platten-, Trommel- oder Laufzeit
speicher. Neuerdings sind auch dynamische Schieberre
gister in integrierter MOS-Technik bekanntgeworden die eine große Kapazität bei kleinem Bauvolumen ha
ben. jedoch Schiebetaktimpulse mit eiaer Mmdestfre
quenz erfordern, unterhalb der die gespeicherte Inior
mation verlorengehen kann. Wird die Kapazität eine solchen Schieberegisters gerade so groß gewählt, dal
die darzustellende Information gespeichert werdei
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kann, dann müßte nach Ausgabe des letzten Wortes eines Wiedergabezyklus die Schiebetaktfrequenz gesperrt
werden, bis das letzte Bild eingeschrieben wird. In dieser Zeit könnten aber die gespeicherten Daten
verlorengehen. In Fig.5 ist das Prinzipschaltbild einer
Anordnung dargestellt, in welcher derartige Bildwiederholungsspeicher verwendet werden können. Mil
4 und 4' sind wiederum der Sollwert- und der Istwertspeicher bezeichnet. Da dynamischen Schieberegistern
immer Schiebetaktimpulse zugeführt werden müssen, können neue Meßwerte nicht, wie z. B. in der Anordnung
nach F i g. 4, zu einer beliebigen Zeit zwischen der Wiedergabe des letzten und ersten dargestellten Meßwertes
eingeschrieben werden. Es wird daher immer dann ein neuer Meßwert in das umlaufende Schieberegister
eingeschrieben, wenn der Zeilenzähler 17 den Stand bzw. die Adresse der Speicher/eile, in die der
neueste Meßwert eingeschrieben werden muß, erreicht hat. Für den Sollwertspeicher ist dies die Meßwertadresse
O, die im vorliegenden Fall der Zeilenzahl 50 entspricht. Ein Übernahmeimpuls für den Sollwertspeicher
erfolgt also immer synchron zum Schreiben der Zeile 50. Den Stand 50 des Zeilenzählers 17 stellt eine
Zeilenzählerauswerteschaltung 31 fest, welche dann ein Signal an die Einschreibsteuerung 16 abgibt. Die Auswertung
des Zeilenzählerstandes 50 ist auch für den Istwertspeicher maßgebend, wenn dessen neuester
Meßwert der Meßwertadresse O zugeordnet ist. Dies entspricht einer Voreinstellung des Verschiebezählers
19 auf den Wert 50. Die Auswertung übernimmt jedoch der Vergleicher 18. Die Darstellung der Meßwerte erfolgt
ab der Meßwertadresse 1, deren Inhalt in der Zeile 51 dargestellt wird. Um die Meßwertkurve in der
eingangs beschriebenen Art mit den neuesten Meßwerten zu ergänzen, müssen die eingetragenen Meßwerte
nach jedem Eintrag um eine Stelle umadressiert werden.
Im Impulsdiagramm nach F i g. 6 ist das gleichzeitige
Einschreiben von Soll- und Istwerten für den Fall veranschaulicht, daß die eingetragenen Werte in derselben
Zeile dargestellt werden. Wenn in den Sollwertspeicher ein Meßwert in die Speicherzelle mit der Adresse O
eingetragen wurde, werden anschließend die Adressen aller Speicherzellen um Eins erhöht, so daß der neueste
Meßwert in der Zeile 51 dargestellt wird. Der gleiche Vorgang läuft im Istwertspeicher ab. wenn dessen
neuester Wert in derselben Zeile wie der neueste Sollwert dargestellt werden soll.
Im folgenden wird an Hand des Impulsdiagramms nach F i g. 7 das Erzeugen eines Vorlaufes der SoII-wcrlkiirve
gegenüber der Istwertkurve durch Ein schreiben von Sollwerten beschrieben. Werden Sollwerte
als Vorlauf in den Sollwertspeicher eingetragen, so werden einerseits Übernahmeimpulse UEBX im Verschiebezähler
19 gezählt und andererseits Signale MODX und MODI, welche die Umadressierung im
Sollwertspeicher bzw. Istwertspeicher bewirken, zugleich an beide Speicher gegeben. Damit werden die
Istwerte um so viele Stellen umadressiert, wie Vorlaufsollwerte eingetragen wurden. Der neueste Istwert ist
in der Speicherzelle des Istwertspeichers enthalten, dc-
,0 ren Adresse durch den Stand des Verschiebezählers 19 bestimmt ist.
F i g. 8 zeigt das Impulsdiagramm beim gleichzeitigen Einschreiben von Sollwerten und Istwerten für den
Fall, daß die Sollwertkurve einen Vorlauf vor der Istwertkurve hat. Hier treffen die Übernahmeimpulse
UEBX und UEBl zu unterschiedlichen Zeiten ein. Das Signal UEBX für die Sollwerte kommt synchron mit der
Zeile 50, das Umadressiersignal MODX für den Soll wertspeicher beginnt mit der Adresse O. Dagegen trifft
das Übernahmesignal UEBl später ein, da es erst dann erzeugt wird, wenn der Zeilenzähler 17 den Stand des
Verschiebezählers 19 erreicht hat. Das Umadressierst gnal MODI für den Istwertspeicher beginnt erst nach
Eintreffen des Übernahmesignals UEBl.
Welche der drei Einschreibarten bei der Bedienung verwendet wird, kann vom Rechner bestimmt werden
der die entsprechenden Anweisungen in ein Funktionsregister 30 einträgt, welches dann seinerseits die
Durchschaltung der Impulse innerhalb der Einschreib Steuerung veranlaßt. Wird die Istwerikurve über da«
Funktionsregister gelöscht, so wird heraus ein Rücksteilimpuls abgeleitet, der den Verschiebezähler 19 aul
den Stand 50 zurückstellt.
Eine weitere Bedienungsart kann im folgenden FaI
erwünscht sein. Der angezeigte Sollwert des Vortage« kann z. B. zu einer bestimmten Zeit einen spezifischen
Verlauf haben. Zeichnet sich auf der Istwertkurve ein Trend zu einem ähnlichen Verlauf, jedoch zu einem anderen
Zeitpunkt, ab. so ist es günstig, die Kurven so verschieben zu können, daß die ähnlichen Kurvenverläufe
neben- bzw. übereinanderliegen. Hierzu wird der Verschiebezähler 19 als Vorwärts-Rückwärts-Zähler
ausgebildet. Die Bedienungsperson kann nun über das Funktionsregister 30 Zählimpulse auf den Verschiebezähler
19 geben und zugleich in gleicher Anzahl Adressiersignale auf den Istwertspeicher. Es verschiebt sich
dann die Istwertkurve auf dem Bildschirm in der gewünschten Richtung. Werden anschließend neueste
Meßwerte eingetragen, dann wird wiederum die Einschreibadresse
für die Istwerte durch den Stand des Vcrschicbe/ählers 19 bestimmt.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
1684
Claims (6)
1. Verfahren zur Darstellung des zeitlichen Verlaufs einer Reihe von in digitaler Form vorliegendea
Meßwerten als Diagramm auf dem Bildschirm eines Sichtgerätes, bei dem die Meßwerte in einem
Bildwiederholungsspeicher gespeichert werden, von dein sie zyklisch dem Sichtgerät zugeführt werden
und in dem nach Eintreffen eines neuen Meßwertes der jeweils älteste Meßwert gelöscht wird, alle anderen
Meßwerte um einen Speicherplatz verschoben werden und der neue Meßwert in dem freien
ersten Speicherplatz abgespeichert wird, bei dem im Sichtgerät der Elektronenstrahl zeilenweise über
den Bildschirm geführt wird und die Richtung senkrecht zur Zeilenrichtung die Richtung der Zeitachse
ist. bei dem zu Beginn der Abtastung jeder Zeile ein Vorwahlzähler mit dem in Jieser Zeile darzustellenden
und im Bildwiederholungsspeicher gespeicherten Wert geladen wird, bei dem, während der Elektronenstrahl
hell- oder dunkelgetastet über den Bildschirm läuft, dem Vorwahlzähler Taktinipulse
zugeführt werden und bei dem nach Erreichen der voreingestelhen Impulszahl die Stromstärke des
Elektronenstrahles geändert wird, nach Patent 1808 245.6. dadurch gekennzeichnet, daß
zum gleichzeitigen Darstellen des Verlaufs von !stund Sollwerten die Ist- und Sollwerte in je einen
Bildwiederholungsspeicher (4. 4') eingeschrieben werden, daß zu Beginn der Abtastung jeder Zeile
Vorwahlzähler (20. 21, 23; 20. 22. 24) mit den in die
ser Zeile darzustellenden, den Bildwiederholungs speichern (4. 4') entnommen, einander entsprechenden
Ist- und Sollwerten geladen werden und daß die Sollwertkurve über das gesamte zur Darstellung
vorgesehene Bildschirmfeld und die Istwertkurve nur über einen Teil des Bildschirmfeldes verläuft,
wobei die neuesten Istwerte in einem mittleren Bereich des ßildschirmfeldes dargestellt werden.
2. Verfahren nach Anspruch I. Jadurch gekennzeichnet,
daß zu Beginn der Darstellung der Soll wert- und der Istwertspeicher (4, 4') gefüllt werden
und daß dann eine vorbestimmte Anzahl von Soll werten in den Sollwertspeicher eingeschrieben
wird, wobei gleichzeitig die Istwerte in dem Istwertspeicher bezüglich der Adressen und dieselbe Anzahl
verschoben und eine der vorbestimmten Anzahl der eingetragenen Sollwerte gleiche Anzahl
der eingetragenen Istwerte gelöscht wird und daß zum Einschreiben neuer Ist- oder Sollwerte die gespeicherten
Ist- und Sollwerte um je einen Speicherplatz verschoben werden und der neue
Sollwert in den Speicherplatz mit der niedrigsten Adresse und der neue Istwert in den Speicherplatz
mit einer höheren Adresse, in dem zuvor der neueste Istwert enthalten war. eingeschrieben wird.
J. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekenn »eichnet. daß zu Peginn der Darstellung der Soll
v»ert- und der Istwertspeicher gefüllt werden und daß dann eine vorbestimmte Anzahl von Sollwerten
in den Sollwertspeicher (4') eingeschrieben wird, wobei gleichzeitig die Istwerte in den Istwertspeicher
(4) bezüglich der Adressen um dieselbe Anzahl verschoben werden, daß bei der Darstellung der In- 6S
halte der Speicherzellen mit den Adressen, um die der neueste Istwert verschoben wurde, der Elektronenstrahl
dunkelgetastet wird und daß zum Einschreiben neuer Ist- oder Sollwerte die Ist- und
Sollwerte um je einen Speicherplatz verschoben werden und der neue Sollwert in den Speicherplatz
mit der niedrigsten Adresse und der neue Istwert in den Speicherplatz mit einer höheren Adresse, in der
zuvor der neueste Istwert enthalten war. eingeschrieben wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die AnzabJ der Sollwerte, die in den
Sollwertspeicher (4') eingeschrieben werden, ohne daß gleichzeitig Werte in den Istwertspeicher eingeschrieben
werden, mit einem Verschiebezähler (19). dessen Inhalt mit dem Inhalt eines Zeilenzählers
(17) verglichen wird, gezählt werden und daß die Darstellung der Istwerte beginnt, wenn die Inhalte
des Zellenzählers (17) und des Verschiebezählers (19) gleich sind.
5. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Anzahl der Speicherzellen kleiner als die Zeilenzahl eines Bildes ist. daß ein erster Vergleicher (18) eine
bistabile Kippstufe (BU) setzt, wenn die Inhalte des Verschiebezählers (19) und des Zeilenzählers (17)
gleich sind, daß ein zweiter Vergleicher (26) die bistabile
Kippstufe (BK)zurücksetzt, wenn die Inhalte des Zeilenzählers (17) und eines zweiten Zählers
(27). der parallel zum Verschiebezähler (19) angesteuert und auf eine Zahl voreingestellt ist. die um
d*e Anzahl der Speicherzellen größer ist als die Zahl, auf die der Verschiebezähler (19) eingestellt
ist, und daß die bistabile Kippstufe (BK) im gesetz ten Zustand eine Torschaltung (T) für die Schiebe
taktimpulse für den Istwertspeicher (4) freigibt.
6. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, daß die
Anzahl der Speicherzellen größer als die Anzahl der zu speichernden Werte, aber höchstens gleich
der Zeilenzahl eines Bildes ist, daß zum Einschreiben eines Soll- und eines Istwertes eine Einschreibsteuerung
(16) ein Übernahmesignal [UEBi) an den Sollwertspeicher (4) und den Verschiebezähler (19)
abgibt, wenn dci Zeile geschrieben wird, in welcher der erste Wert der Sollwertkurve dargestellt wird,
und daß die Einschreibsteuerung (16) ein (Jbernahmesignal (IJFB2) an den Istwerispeicher abgibt,
wenn die Inhalte des Zeilenzählers (17) und des Verschiebe/ählers (19) gleich sind.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2011194A DE2011194C3 (de) | 1970-03-10 | 1970-03-10 | Verfahren zur Darstellung des zeitlichen Verlaufs von Meßwertreihen auf dem Bildschirm eines Sichtgerätes |
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- 1971-03-05 IT IT21360/71A patent/IT984531B/it active
- 1971-03-08 US US00121841A patent/US3818474A/en not_active Expired - Lifetime
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- 1971-04-19 GB GB2369871*A patent/GB1349792A/en not_active Expired
Also Published As
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| IT984531B (it) | 1974-11-20 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E771 | Valid patent as to the heymanns-index 1977, willingness to grant licences | ||
| 8340 | Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent |