DE201044C - - Google Patents

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DE201044C
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cement
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/52Producing shaped prefabricated articles from the material specially adapted for producing articles from mixtures containing fibres, e.g. asbestos cement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Producing Shaped Articles From Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bekannt, Platten aus Faserstoff, wie Asbest, und hydraulischen Bindemitteln, wie Zement, mit Hilfe der Pappenmaschine in der Weise herzustellen, daß der geholländerte Asbest in die Schöpfbütte einer Zylinderpappenmaschine eingelassen wird und der Zement alsdann in die bereits gebildete Asbeststoffbahn eingetragen wird, und zwar während sich diese Stoffbahn noch auf dem
ίο Siebzylinder befindet. Der Zement wird dabei entweder auf den Siebzylinder unmittelbar aufgestreut oder als feuchte Masse auf den Siebzylinder aufgetragen.
Bei der Ausführung dieses Verfahrens ist es von großer Wichtigkeit, daß der Zement durchaus gleichmäßig auf den Siebzylinder bzw. die auf diesem gebildete feine feuchte Stoffbahn aufgebracht wird, weil sonst die Platten an ,verschiedenen Stellen eine ungleichmäßige Beschaffenheit erhalten würden.
Den Gegenstand der Erfindung bildet nun
ein Verfahren, bei dessen Ausführung die gleichmäßige Eintragung des Zements in vollkommenerer Weise sichergestellt wird, als es bisher gelungen ist. Zugleich wird erreicht, daß die erheblichen Verluste von Zement und Faserstoff vermieden werden, die bei den bisher bekannten Ausführungsarten dadurch eintreten, daß ein Teil des Zements und auch des Faserstoffes durch das Sieb hindurchtritt und alsdann verloren geht.
Nach dem neuen Verfahren wird zur Bildung der Stoffbahn aus dem geholländerten Faserstoff eine Langsiebmaschine bekannter Art benutzt. Das Langsieb schöpft den Faserstoff entweder aus der Schöpfbütte in bekannter Weise aus, oder der Stoff wird aus einem Überlaufkasten oder aus einem Stoffkasten, an dessen unterbrochenem Boden das Siebband vorüberläuft, aufgebracht. Der Zement wird nunmehr in der Weise eingetragen, daß man das Siebband durch einen Behälter laufen läßt, in dem ein von oben nach unten gerichteter Strom von in Wasser verteiltem Zement aufrechterhalten wird, z. B. dadurch, daß man das Wasser mit dem Zement in denjenigen Teil des Kastens, der über dem Siebbande liegt, strömen läßt und aus dem unteren Teil des Kastens absaugt. Hierbei wird der im Wasser fein zerteilte Zement auf der auf dem Sieb befindlichen Faserstoffbahn vollkommen gleichmäßig niedergeschlagen und hierbei mit den Asbestfasern auf das innigste vermischt, während das Wasser durch das Sieb hindqrchströmt. Dieses Wasser läßt man am besten wieder in den oberen Teil des Kastens einlaufen, damit die etwa mit durch das Sieb gerissenen Zement- und Faserstoffteilchen wiederum von oben zugeführt werden und ein Verlust überhaupt nicht entsteht.
Das Verfahren kann noch dahin abgeändert werden, daß die Aufbringung der Faserstoffschicht auf das Sieb, anstatt auf eine der obenerwähnten bekannten Arten, in ähnlicher Weise wie die Aufbringung des Zements erfolgt, d. h. daß man auch den geholländerten Faserstoff in den oberen Teil eines Kastens einlaufen läßt, durch den das Siebband hin-
durchgeführt wird, und aus dessen unterem Teil man das Wasser absaugt. Man kann dann auch hier das abgesaugte Wasser immer wieder in den oberen Teil des Kastens einführen, so daß die mitgerissenen Faserstoffteilchen nicht verloren gehen.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Verfahren zur Herstellung von
    ίο Platten aus Faserstoff und hydraulischen Bindemitteln mit Hilfe einer Langsiebpappenmaschine, auf welcher der Zement auf die durch das Sieb bereits gebildete Faserstoffbahn aufgetragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Siebband nach dem Auftragen des Faserstoffes durch einen Behälter geführt wird, in dem ein von oben nach unten gerichteter Strom von mit Zement beladenem Wasser aufrechterhalten wird, so daß sich die im Wasser verteilten Zementteilchen auf die auf dem Sieb befindliche Faserstoffschicht niederschlagen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Bildung der Faserstoffschicht auf dem Siebbande in der Weise erfolgt, daß dieses durch einen Kasten geleitet wird, in dem ein Strom von mit Faserstoffteilchen beladenem Wasser in der Richtung von oben nach unten aufrechterhalten wird. -
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 bzw. 2, gekennzeichnet durch die Aufrechterhaltung der Strömung des Wassers mit dem Zement bzw. dem Faserstoff in den Kästen, durch die das Siebband geleitet wird, in der Weise, daß das; mit Zement bzw. Faserstoff beladene Wasser oberhalb des Siebbandes zuströmt und unterhalb des Siebbandes abgesaugt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 bzw. 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das unterhalb des Siebbandes abgesaugte Wasser immer wieder in den über dem Siebbande befindlichen Teil des Behälters eingeleitet wird.
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