DE200987C - - Google Patents

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DE200987C
DE200987C DENDAT200987D DE200987DA DE200987C DE 200987 C DE200987 C DE 200987C DE NDAT200987 D DENDAT200987 D DE NDAT200987D DE 200987D A DE200987D A DE 200987DA DE 200987 C DE200987 C DE 200987C
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barium
reaction
reaction chamber
reaction space
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F11/00Compounds of calcium, strontium, or barium
    • C01F11/02Oxides or hydroxides
    • C01F11/04Oxides or hydroxides by thermal decomposition
    • C01F11/06Oxides or hydroxides by thermal decomposition of carbonates

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Claims (2)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    - M 200987 KLASSE 12m. GRUPPE
    Zusatz zum Patente 158950 vom 31. Mai 1903.
    Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Dezember 1907 ab. Längste Dauer: 30. Mai 1918.
    Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von porösem Bariumoxyd in einfacher, betriebssicherer Weise und in kontinuierlichem Betrieb. Um das Barium-5 oxyd porös zu machen, wird gemäß Patent 158950 ein. Zusatz von Bariumnitrat verwendet, dem noch ein kohlestoffhaltiges Mittel, . wie Teer, Sirup usw., zugesetzt sein kann. Die Reaktion verläuft hierbei unter Umständen explosionsartig. Diese explosionsartige Wirkung führt leicht zu erheblichen Betriebsstörungen. Gemäß der Erfindung wird daher das Gemenge von Bariumkarbonat oder auch Bariumoxyd mit Bariumnitrat in kontinuierlichem Betrieb und in genau regelbarer Menge aus einem Behälter allmählich in den Reaktionsraum eingeführt. Die Masse wird zu diesem' Zweck mit Teer oder einem anderen geeigneten, die Reduktion befördernden und gleichzeitig plastisch machenden Mittel vereinigt, durch eine Presse in Strangform gebracht und in dieser Form in den Reaktionsraum eingeführt. Der Strang kann entweder unmittelbar aus der Presse in den Reaktionsraum eintreten, oder er kann zunächst noch einer Zwischenbehandlung unterworfen werden, z. B. einem Trockenprozeß ο. dgl. Die Zuführung in den Reaktionsraum geschieht zweckmäßig selbsttätig, aber derartig, daß eine weitgehende Regelung der Zuführungsgeschwindigkeit und ' eine jederzeitige Unterbrechung der Zuführung möglich ist. Diese Regelung kann beispielsweise in einfacher Weise dadurch geschehen, daß der die Strangpresse antreibende Motor entsprechend geregelt wird.
    Statt die Masse in Gestalt eines fortlaufenden zusammenhängenden Stabes oder Stranges in den Reaktionsraum einzuführen, kann das Verfahren auch so ausgeübt werden, daß der Strang in einzelne Stücke zerlegt wird, die aneinandergereiht einen Strang bilden und die kontinuierlich nacheinander in den Reaktionsraum . hineingeschoben werden. Es genügt hierfür schon beispielsweise, hinter der Strangpresse eine Schneidevorrichtung anzubringen,' die den Strang in Stücke schneidet. Es können aber auch in anderer Weise gepreßte Körper hintereinandergereiht und dadurch zu einem Strang vereinigt werden, der kontinuierlich in den Reaktionsraum eingeführt wird.
    Die Unterteilung des Stranges bietet, den Vorteil, daß die in den Reaktionsraum eingeführte Masse größere Beweglichkeit erlangt, da die einzelnen Glieder des Stranges im Reaktionsraum sich leicht von den nachfolgenden Gliedern trennen und zu einem Haufen schichten.
    Das fertige Produkt wird entweder aus dem Reaktionsraum von Zeit zu Zeit herausgeschafft oder wird selbsttätig durch die nachdrängenden Massen herausbefördert.
    Pate NT-A ν Sprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung von porösem Bariumoxyd nach Patent 158950, dadurch gekennzeichnet, daß das durch
    65
    ein Bindemittel plastisch gemachte und in Stäbe oder Stränge gepreßte Gemenge von Bariumoxyd oder Bariumkarbonat mit Bariumnitrat allmählich in den Reaktionsraum eingeführt wird, zu dem Zweck, einen fortlaufenden Betrieb zu ermöglichen und die Menge der jeweilig in Reaktion befindlichen Masse genau, regulieren zu können.
  2. 2. Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß statt eines zusammenhängenden Stranges eine Reihe voneinander getrennter Körper verwendet werden.
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