DE200856C - - Google Patents

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DE200856C
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specimen
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gripping jaws
forth
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Pathology (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 200856 KLASSE 42 k. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. August 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Prüfen von Seilen, die für Förder- oder Schleppzwecke o. dgl. verwendet werden sollen, sowie zur Prüfung von einzelnen Litzen oder Drähten, welche von solchen Seilen herrühren oder für dieselben bestimmt sind. Mittels der neuen Vorrichtung soll das Probestück all den verschiedenen Beanspruchungen, wie solche z. B. bei der Verwendung der Seile ίο für Bergwerks- und ähnliche Zwecke möglich sind, gleichzeitig ausgesetzt-'werden.
Es sind bereits Zerreißmaschinen bekannt geworden, bei denen das zu prüfende Material gleichzeitig auf Zug und Drehung beansprucht wird. Die vorliegende Erfindung besteht jedoch in der Hauptsache darin, daß gleichzeitig mit einer Beanspruchung auf Zug und Torsion eine solche auf Biegung stattfindet, wobei noch eine Schwächung des Seiiao querschnittes durch Reibung möglich ist. Hierdurch ist es möglich, das zu prüfende Material derart zu beanspruchen, wie dies in der Praxis nur unter den allerungünstigsten Verhältnissen möglich ist. Das mit einer solchen Maschine geprüfte und für gut befundene Material wird die weitgehendste Garantie für seine Haltbarkeit bieten.
Auf der Zeichnung ist
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht einer Ausführungsform der Maschine, die zur Prüfung einzelner Drähte oder Litzen geeignet ist.
Der Maschinenständer ist mit a, ein fester
- Halter mit b und ein auf einer Führung d längs des Tisches frei beweglicher hinterer Halter mit c bezeichnet. Das Probestück e wird in Greifbacken f von irgendwelcher passenden Konstruktion gehalten, welche an den Haltern durch Universalgelenke, wie die dargestellten kardanischen Gelenke g, befestigt sind. Diese Art der Verbindung hat den Zweck, das Biegen der Probestücke an der Mündung der Greifbacken zu verhindern.
Der auf das Probestück auszuübende Zug wird mittels des veränderlichen Gewichtes h erhalten, welches mit dem hinteren Halter durch ein Seil, Kette o. dgl. i in Verbindung steht, das um eine Leitrollej läuft; jedoch können die Mittel zur Ausübung und zum Anzeigen des Zuges je nach der Dicke des Probestückes, zu dessen Prüfung die Vorrichtung bestimmt ist, abgeändert werden.
Um ein Verdrehen des Probestückes zu ermöglichen, besitzt das vordere Gelenk eine mit Achszapfen versehene Welle Je, welche in dem vorderen Halter b gelagert ist und durch einen Bund / in ihrer Lage erhalten wird. Auf die Welle ist ein Handrad m aufgekeilt, um sie zu drehen; ein Sperrad ο mit der Sperrklinke η ist vorgesehen, um die Welle k in der gewünschten Stellung zu halten. Ein Anzeigerp zeigt den Winkel an, um welchen das Probestück verdreht worden ist.
Auf einer entsprechend konstruierten Führung r des Ständers α kann ein Tisch q der Länge nach frei gleiten. In der oberen Tischfläche ist eine Anzahl unterschnittener Nuten s vorgesehen, mittels welcher eine oder mehrere genutete Rollen an irgendeiner gewünschten Stelle befestigt werden können. Um diese Rolle oder Rollen t wird das Probestück derart herumgelegt, wie dies für irgendeine
besondere Prüfung wünschenswert erscheint. In der Zeichnung sind zwei Rollen dargestellt und das Probestück ist nacheinander vollständig um jede derselben herumgeschlungen, jedoch kann natürlich auch irgendeine andere Anordnung gewählt werden.
Der Tisch wird auf der Führung r mittels Kurbeln u und Stangen ν hin und her geschoben, wobei erstere auf einer Welle w mit
ίο Scheibe χ und Treibriemen γ sitzen. Ein Umdrehungszähler \ wird von der Kurbelwelle n> aus durch ein Band i angetrieben und gibt die Anzahl der Hin- und Hergänge des Tisches in einer gegebenen Zeit an.
Wenn auch die Art der Proben offenbar je nach den gewünschten Ergebnissen in sehr weiten Grenzen abgeändert werden kann, so kann doch folgendes Vorgehen als typisch für den Vergleich des Arbeitswertes zweier aus verschiedenen Quellen stammender Probe-. stücke angesehen werden. Nachdem die Rolle oder Rollen t von erforderlicher Größe auf dem Tische q in gewünschter Stellung befestigt wurden, wird ein Probestück von gewünschter Länge mit einem Ende in dem einen Greifbackenpaar fixiert, um die Rolle oder Rollen t in vorherbestimmter Ausdehnung und Weise geschlungen und hierauf in dem anderen Greifbackenpaare befestigt. Hierauf übt man mittels des änderbaren Gewichtes h einen Zug aus, und gewünschtenfalls ruft man auch Torsion hervor und notiert deren Größe. Nun schiebt man den Tisch so lange hin und her, bis das Probestück reißt. Wird es allzu heiß, so trifft man Maßnahmen, um die Temperatur auf normaler Höhe zu erhalten. Dann behandelt man das. zweite Muster in genau gleicher Art; die Anzahl der Hin- und Hergänge des Tisches gibt in jedem Falle einen Maßstab für die relative Leistungsfähigkeit unter den herrschenden Arbeitsbedingungen, die bei der Probe nachgeahmt wurden. Es ergeben sich noch viele andere Arten der Benutzung der Maschine, z. B. die Bestimmung der Leistungsfähigkeit identischer Muster unter verschiedenartigen Arbeitsbedingungen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zur Erprobung von Seilen, Kabeln, Litzen und Drähten, dadurch gekennzeichnet, daß auf das zwischen einem festen und einem verschiebbaren Halter eingespannte Probestück ein Zug ausgeübt und das mit dem feststehenden Halter verbundene Greifbackenpaar zwecks Beanspruchung des Probestückes auf Torsion verdreht wird, während gleichzeitig das um mehrere hin und her bewegte Rollen geführte Probestück auf Biegung beansprucht wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Rollen
(t) tragende Tisch (q) auf der Oberseite 'Nuten (s) enthält, welche Rollen von verschiedenen Durchmessern aufnehmen können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT200856D 1906-10-08 Active DE200856C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB381304X 1906-10-08

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Family

ID=5763233

Family Applications (1)

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DENDAT200856D Active DE200856C (de) 1906-10-08

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DE (1) DE200856C (de)
FR (1) FR381304A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR381304A (fr) 1908-01-09

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