DE735757C - Verseilmaschine - Google Patents

Verseilmaschine

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DE735757C
DE735757C DEK154205D DEK0154205D DE735757C DE 735757 C DE735757 C DE 735757C DE K154205 D DEK154205 D DE K154205D DE K0154205 D DEK0154205 D DE K0154205D DE 735757 C DE735757 C DE 735757C
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DE
Germany
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stranding
wires
under
wire
machine
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DEK154205D
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Inventor
Anton Kraft
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B7/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, rope- or cable-making machines; Auxiliary apparatus associated with such machines
    • D07B7/02Machine details; Auxiliary devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H51/00Forwarding filamentary material
    • B65H51/14Aprons, endless belts, lattices, or like driven elements
    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B3/00General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material
    • D07B3/02General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material in which the supply reels rotate about the axis of the rope or cable or in which a guide member rotates about the axis of the rope or cable to guide the component strands away from the supply reels in fixed position
    • D07B3/06General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material in which the supply reels rotate about the axis of the rope or cable or in which a guide member rotates about the axis of the rope or cable to guide the component strands away from the supply reels in fixed position and are spaced radially from the axis of the machine, i.e. basket or planetary-type stranding machine

Landscapes

  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

  • Verseilmaschine Bei der Herstellung von Kabeln, Drahtseilen, Litzen u. d51. m.uß zur Erzielung einwaadfre.ier Fertigprodukte auf Gleichmäßigkeit der einzelnen Seilschläge und insbesondere auf das genau gleiche Längenausmaß der bei jedem Schlag zu verseilenden Einzeldrähte geachtet werden. Nur wenn diese Bedingungen restlos erfüllt sind, ist es einerseits möglich, eine genaue Lagerung der einzelnen Verseilelemen.te zu erzielen und andererseits Ungleichförmiglceiten im Fertigprodukt zu vermeiden, die beispielsweise bei Fernsprechkabel n Nebensprechkoppl ungen herv orrufen.
  • Es ist zur Erzielung einer größeren Gleichmäßigkeit der in, den einzelnen Seilelementen auftretenden Zugspannungen bekannt, je eine besondere Abzugscheibe auf ,dem die Ablaufspulen tragenden umlaufenden Verseilkorb zwischen Spulen und Verseiibuchse anzubringen. Die gemeinsam mit dem Maschinenantrieb gekuppelten Scheiben -%v-erden mehrmals von dem Verseilgut umschlossen. Es soll hierdurch eine möglichst gleiche Ablaufgeschwindigkeit der einzelnen Drähte und eine größere Gleichmäßigkeit der auftretenden Zugspannungen in dein bei dieser Einrichtung ohne Rückdrehung verwürgten Verseilguterreicht werden.
  • Weiter sind aber auch mit Rückdrehung arbeitende Vorrichtungen bekannt, bei dencn die verwendeten Hilfsscheiben konisch ausgebildet sind. Die Regelung des Ablaufs der Einzeldrähte erfolgt durch Verschieben der Drähte auf den Scheiben mittels Abstreifer. Der Bedienungsmann der Maschine muß .die Ablaufgeschwindigkeit eines jeden Drahtes willkürlich und gefühlsmäßig durch Verschieben des Auf- und Ablaufpunktes des Drahtes regeln. Durch Verschieben der in der Achsrichtung der Scheiben verschieblichen Abstreifer ändert sich die 'Umfangsgeschwindigkeit der Auf- hzw. Ablaufpunkte und damit auch die jeweils bei einer Umdrehung der Scheiben geförderte Drahtlänge.
  • Auf diesen bekannten Maschinen können den erhöhten Anforderungen von Industrie und Praxis enügende Erzeugnisse nicht he,-C, gestellt werden, weil eben eine einigermaßen brauchbare Ausführung lediglich von der Aufmerksamkeit und Geschicklichkeit des Bedienungsmannes der Maschine abhängt. Es ist daher auch bei allen diesen Vorrichtungen keinerlei Gewähr für ein einwandfreies Verseinen gegeben.
  • Hierzu kommt aber auch noch ein ganz wesentlicher anderer -Nachteil, der in dein bei der Erzeugung der Einzeldrähte praktisch nicht zu versneidenden Stärkeunterschied begründet ist. Schon ein ganz geringfügiger Unterschied im Durchmesser der einzelnen Drähte bzw. einzelnerTeillängen eines Drahtstranges trägt beim Arbeitsvorgang Unregelmäßigkeiten in dasFertigprodukt hinein, weil eben diese Stärkeunterschiede der Drähte beim Lauf über die Hilfsscheiben auch ungleiche Längen der bei den einzelnen Seilschlägen zu verseilenden Drähte nach sich ziehen. Je stärker nämlich der Draht ist, desto größer ist die beim Umlauf der Scheibe abgewickelte mittlere Länge, während sich diese bei einem dünneren Drahtentsprechend verringert. Im ersteren Falle ist unter sonst gleichen Umständen die Achse des Drahts von der wirksamen Fläche der Scheibe weiter und im letzteren Falle weniger weit entfernt. Da erfahrungsgemäß die Abweichungen in den einzelnen Drahtstärken bis zu etwa 3'/o im Durchmesser betragen, was mit dein bloßen Auge unmöglich erkennbar ist, hätte rl2r Bedienungsmann nötig, die Maschine öfters stillzusetzen und die Drahtstärken mittels besonderer Instrumente und Werkzeuge zu messen, um je nach dem Ergebnis die Abstreifer wieder zu verstellen. Aber auch bei solchem Vorgehen kann es sich immer nur um eine annähernde Gleichheit der geförderten Drahtlängen der einzelnen Seilschläge handeln. Auch muß berücksichtigt werden, daß eine beim Arbeitsvorgang mal unterlaufene itnd somit in die Verseilung hineingetragene Unregelmäßigkeit sich laufend fortpflanzt und immer weitere Folgen nach sich zieht.
  • Die erwähnten Nachteile werden bei der Maschine der vorliegenden Erfindung dadurch behoben, daß die Tätigkeit eines Bedienungsmannes ausgeschaltet und durcheinen zwangsläufig arbeitenden Mechanismus ersetzt wird, auf den die Stärkeunterschiede des Drahtinaterials ohne jeden Einfluß in bezu:g auf die gleiche Abmessung der Seilschlagläng°n bleiben.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Drähte im Zuge ihrer linearen Achse und unbeeinflußt von ihnen anhaftenden unvermeidlichen Stärkeunterschieden jeweils in gleich abgemessenen Seilschlaglängen bei jeder Umdrehung des Verseilkorbes durch mixumlaufende, mit dem Maschinenantrieb und unter sich gekuppelte, dc n Verseilpunkt vorgelagerte Förderapparate dein Verseilvorgang zugeführt werden. Die Förderapparate sind in verteilter Anordnung auf einem axial mit dein Verseilkorb umlaufenden Körper drehbar gelagert und bestehen aus je zu ei zusamtnenwirkenden, bei @`erseilinascliin,!ii bisher nur zum Abbremsen der Drähte oder Abziehen des fertigen Seiles bekannten enrilosen Bändern, -welche den zlvischenliegenle@t Draht unter regelbarer Pressung festklennn:@n und der V erseilbuchse zuführen. Die Bän.ler der Förderapparate sind gegeneinander verstellbar angeordnet und klemmen den erfaßten Draht über ihre ganze wirksame Lütt=e unter Federspannung zwischen sich fest. Te nach der Größe der die Aufwickeltrotnnsel für das Fertigprodukt antreibenden Kraft zti @ler von den Förderbändern auf .die Drähte ausgeübten Förderkraft kann das Verseilgut unter Beriicksichti-ung seiner Beschaffenheit bedarfsweise unter Zug oder auch unter Schubdruck der Verseilbuchse zugeführt würden, wobei in letzterem Falle die Drähte tutweder unmittelbar beim Eintritt in die Verseilbuchse oder aber bereits schon vor dersilben durch eine an sich bekannte. der Vers°ilbuchse vorgelagerte besondere l;inriclittiitg vorgeformt werden.
  • Da bei diesdr Arbeitsmethode die Drähte zwecks Regelung ihres Ablaufes nicht mehr über Scheiben geführt werden, eine Abmessung der einzelnen Seilschlaglängen vielinechr lediglich im Zug der linearen Achse (h. --r Drähte stattfindet, wobei die Unterschiede in den Drahtstärken lediglich eine unter Fe:lerwirkung selbsttätig sich vollziehende Querverschiebung der jeweils zusammenarbeitenden Förderbänder zur Folge hat, ist volle G;-währ für eine einwandfreie :Eierstellung des Fertigproduktes gegeben.
  • Auf der Zeichnung ist ein @usfü :rungsbeispiel einer solchen Maschine in Fig. T in derLängsansicht schematisch @Iar-,gestellt, während Fig. 2 in größerem Maßstab die Längsansicht der Vorschubvorrichtung, teilweise ini Schnitt, zeigt; Fig.3 ist ein Querschnitt nach der Linie III-III durch den in Fig.2 in der Ansicht dargestellten oberen Förderapparat der @`orschubvorrichtung und Fig. d. die Draufsicht auf denselben, rend Fig. 5 ein Querschnitt nach der Linie V-V des genannten Förderapparates und Fig.6 ein Längsschnitt nach der Li>>ie VI-VI des - im Schnitt veranschaulichtrn unteren Förderapparates der Vorschtilw@irrichtung der Fig. a, teilweise in der Ansicht, ist. Mit i ist der mittels Schrauben ia auf der zentralen Hohlwelle 2 des die Ablaufspulen 3a, 4a der zu verseilenden Drähte 3, 4 tragenden Umlaufkörpers 5, 6, 7, 8 axial befestigte Lagerkörper für die einzelnen Förderapparate 9 bezeichnet (Fig. i). Jeder der miteinander zu verseilenden Drähte 3, 4 durchwandert einen der gleichmäßig über den Umfang des Lagerkörpers verteilten, zum Verseilpunkt io der verstellbaren Verseilbuchse i1 hin konvergierend angeordneten Förderapparate g. Soll die Verseilung um .eine als Seele dienende Mittelader erfolgen, so wird diese in der Achse der Maschine durch die Hohlwelle 2 des Lagerkörpers hindurch frei vor-,gezogen. Die Hohlwelle 2 des an der Riemenscheibe 12 angetriebenen Umlaufkörpers ist mit ihrem nach außen gerichteten Ende -im Lagerbock 13 gelagert, während einwärts ein Rollenpaar 14 die Scheibe 8 des mit der Hohlwelle 2 sich drehenden Umlaufkörpers abstützt. Die die Ablaufspulen 3a, da tragenden V erbindungsstangen 6, 7 greifen mit ihrer Kurbel 6a, 7a in einen mitumlaufe.nden Exzenterring 15 :ein, .der durch ein Rollenpaar 15a zur Tiefenlage gezwungen wird. Hierdurch erfahren die Drähte 3, 4 bei jeder Drehung des Umlaufkörpers eine Rückdrehung, so daß die Aibl.aufspulen beim Drehen des Umlaufkörpers ihre Lage in bezug auf das feste Maschinengestell stets beibehalten. Die Rückdrehungen werden auch auf die Förderapparate 9 übertragen. Zu diesem Zweck ist auf den Verbindungsstangen 6, 7 je ein Zahnrad 16 neben der Scheibe 8 befestigt, das in ein ebensolches Zahnrad 17 einer .an genannter Scheibe und im DreWeörper i gelagerten Welle i8 eingreift. Auf dieser Welle sitzt ein zweites Zahnrad i g, das mit einem gleich großen, auf dein Achszapfen eines jeden Förderapparates sitzenden Zahnrad 2o gekuppelt ist. Der gemeinsame Antrieb der Förderapparate erfolt durch das vor der Verseilbuchse ii auf' der Achse des Drehkörpers i unilaufende Kettenrad 21 .mit Innenverzahnung. Dieses greift je in ein .auf der diesseitigen Achse eines jeden Förderapparates sitzendes Kegelrad 22 ein. Das auf seinem Mantel mit Zähnen Zia besetzte Rad 21 ist mit dem Maschinenantrieb gekuppelt. Dies geschieht durch das auf dem freien Ende der Hohlwelle :2 sitzende Kettenrad a6, das durch die endlose Kette 23 ,mit dem Kettenrad 24 der Welle z5 gekuppelt ist. Auf dem anderen Ende der Welle 25 ist ein Zahnrad 27 befestigt, das in ein Zahnrad 28 der Zwischenwelle 29 eingreift. Außerdem sitzt rauf letzterer Welle das durch die endlose Kette 3o mit dein Kettenrad 21 der Maschinenachse gekuppelte Kettenrad 31. Je nach dem gewünschten Ausmaß der während eines `iUmlaufen .des Drehkörpers i durch den mit dem Kettenrad 21 gekuppelten Fördermechanismus zu bemessenden und vorzuschiebenden Längenausmaßen der zu verseilenden Drähte (Schlaglängen) ist das übersetzungsverhältnis des Wechselradgetriebes 27, 28 zu wählen. Auf der Zwischenwelle 29 ist außerdvii auch das mit dem Kegelrad 32 ltäinmende Kegelrad 34 befestigt. Das Rad 32 sitzt auf der quer zur Maschinenachse gelagertenWelle 33, auf welcher auch die als Rutschkupplung ausgebildete Riemenscheibe 35 befestigt ist. Letztere ist durch den Riemenzug 36 mit der -Riemenscheibe 37 der die Aufwindetrommel 38. in regelbare Drehung versetzenden Welle 39 verbunden. Das in der Verseilbuchse i i entstehende Seil wird zwischen den hin und fier gehenden Führungsstiften 4o des mit darr Maschinenantrieb gekuppelten Verlegernechanismus hindurch unmittelbar auf die sich dreliende Trommel 38 aufgewickelt.
  • Der in den Fig. :2 bis 6 in einem größeren Maßstab dargestellte Fördermechanismus der gemäß gewähltem Ausführungsbeispiel zu verseilenden zwei # Drähte 3 und 4 besteht für jeden Draht aus je zwei mit dem Maschinenantrieb gekuppelten und parallel angeordneten endlosen Transportketten 9, die unter Preßwirkung zusammenarbeiten. Die zu verseilenden Drähte werden zwischen den Transportketten zwangsläufig von diesen mit vorgezogen und somit in genau gleich bemessenen Längen dein Verseilpunkt io der ortsfest angeordneten Verseilbuchse i i zugeführt. Bei jedem Umlauf des Drehkörpers i entsteht ein Seilschlag. Jede der aus Gelenkgliedern ga sich zusammensetzenden endlosen Kette 9 wird durch Kettenräder 41 angetrieben und läuft zwischen zwei miteinander verbunidenen Decklaschen 4a, 43 um, die ihrerseits an. Querste-gen, 4.1. bzw. 45 befestigt sind. Die Querstege weisen axiale Durchgangsöffnungen für die Drähte 3, 4 auf und sind mittels längsaxialer Zapfen 44a, 45a in den Tragarmen ic bzw. 1d des Drehkörpers i gelagert. Auf den Lagerzapfen 44a ist ein in das Zahnrad ig der Welle 18 eingreifendes Zahnrad 2o befestigt (Fig. i), durch welches in bereits beschriebener Weise die Rückdrehung des Verseilgutes auf die Förderapparate übertragen wird. Die Tragbolzen 41a, 41b der Kettenräder 41 sind in den Decklaschen 42, 43 gelagert, von .denen die Lasche 43 endwärts mit j e einer Quer- und Anschlagsrippe 43a versehen ist. Diese Rippen .1.3a legen sich mit ihrer seitlichen Außenfläche unmittelbar gegen die vordere Stirnfläche der Querstege 44,4 und verhindern ,auf diese Weise eine Längsverschiebung der Lasche 43. In ihrem mittleren Bereich sitzt zwischen den Laschen 42, 43 ein prismatisches Versteifungsfutt=r
    .16, (las rechteckige Begrenzungsfläcli@eti anf-
    weist. Die Dicke des Futters .16 entspricht
    der Ausladung cler Rippen .13u, währen, sein.
    Breite dem lichten Ausmaß zwischen den
    parallel verlaufenden Strängen derTratis-
    portketten 9 entspricht. '-#littels Stiftschrau-
    hen 47 sind Futter und Decklaschen fest ni,it-
    einander verbunden. Beim Betrieb gleiten
    die Gelenkglieder ga der Ketten 9 an den Sei-
    tenflächen der Futter .16 entlang. Die Be-
    festigung der Decklaschen .12, .13 an den
    Querstegen .1.1, .15 erfolgt mittels durchgelie:i-
    der Schraubet d.8. Während die Decklaschen
    eine der Stärke des
    .1,9 ent-
    sprechende Bohrung aufweisen, sind die
    Querstege mit Querschlitzen 4.h). .15'' ver-
    sehen. Bei gelösten Schrauben 48 ermög-
    lichen diese Schlitze eine Verschiebung der
    Decklaschen quer zur Durchgangsrichtung der
    Drähte 3, .1. Auf diese Weise können die
    Decklaschen initsaint den in ihnen gelagerten
    Transportketten 9 auf den der Jeweiligen
    Drahtstärke entsprechenden Abstand vonein-
    ander eingestellt werden. \ ach getätigter
    Einstellung werden die gelockerten Schraulmn
    4,9 des unteren Decklaschenpaares eines jeden
    Förderapparates fest angezogen, während : ie
    bei dem oberen Decklaschenpaar nur insoweit
    angezogen «-erden, daß das Decklaschenpaar
    bei einem von oben her darauf ausgeübten
    Druck bis zum satten und festen Aufsitzen
    der Transportkette auf d3ni zu verseilenden
    Draht 3 bzw. .1 verschoben werden kann. Der
    diese Verschiebung erzeugende Druck wird
    durch :die auf die Gegend ,der Mitte der Deck-
    laschen sich auswirkenden Federbrieden .to
    ausgeübt. Diese sind mittels Schraube 5o ein
    Quersteg .l4 nachstellbar befestigt. je mehr
    die Schraube 5o angezogen wird, desto größer
    ist die von den Federei 49 ausgeiibte Spann-
    kraft.
    Der Antrieb der dein Verseilpunkt zu-e-
    kehrten Kettenrä@cler .11 der Transportketten
    wird von -den mit dem Kettenrad 21 kämmen-
    den liegelriiclern 22 mittels Zahnra-_leingriffes
    51, 51° auf je .eine rechts und links der Deck-
    laschen 42-13 und parallel zur Mittelachse
    der Kettenzüge 9 gelagerte Triebwelle ;2
    übertragen. Auf den freien Enden derTrieb-
    «-ellen 52 ist je eine Schnecke 51 befestigt, die
    in ein auf dem Lagerbolzei1 d.1b der Ketten=
    rüder.l1 sitzendes Schneckenrad 55 eingreift.
    Aus Gründen der gleichmäßigen Auswuch-
    tung des Drehkörpers i sitzt die eineWelle 52
    unterhalb und die andere oberhalb der Drähte
    14. jedes Kegelrad 22 sitzt auf einer am
    den Führungszapfen .15« des Quersteges -15
    sich drehenden Hülse 56 zwischen letzterem
    und dein Anschlag 1f des Drehkörpers i. Auf
    der Hülse 56 ist ein Stirnrad 5 1 befestigt, das
    mit den Stirnrädern 50 der in konsolartigeii
    Lageraugen .12e, .13c der Decklaschen .1-, 4,
    sich drehenden Triebwellen 52 gekuppelt ist.
    Letztere sind durch ein Schneckenradgetriebe
    54,55 jeweils mit dein auf gleicher Achse.li',
    sitzenden Kettenrad .11 gekuppelt. Beine Be-
    trieb läuft das Kettenrad 21 in umgekehrter
    Richtung zum Drehkörper urn. Die an der
    freien Stirnseite des Drehkörpers mitteis
    Schrauben 57 zentral befestigte Scheib° 5S
    bildet den Anschlag für das Kettenrad 21.
    Die Wirkungsweise ist folgende: Da je-
    weils von ein und demselben Förrierineclianis-
    mus von den zu verseilenden Drähten 3. .1
    genau gleich bemessene Läng;n geineinsa,1i
    und zwangsläufig gefördert und dein Verseil-
    punkt zugeführt «-erden, sind die miteinander
    verseilten Drähte eines so gefertigten Seiles
    gleich lang und tragen demgemäß bei einer
    Zugbelastung des Seiles auch genau antei1s-
    inäßig. je nachdem die die Aufwickeltroni-
    inel in Drehung versetzende Triebkraft eben-
    so groß oder kleiner als die zwischen den
    Transportbändern 9 auf die Drähte 3, .1 alis-
    geiibte Förderkraft ist, werden die von den
    Förderapparaten freigegebenen Drahtlängen
    entweder unter Zug oder unter Schubdruck
    der Z'erseilbuchse 1i zugeführt. Der erstere
    Fall betrifft hauptsächlich das aus w@ich@=n
    Material bestehende Verseilgut und tritt dann
    ein, wenn die Aufwickeltrommel das die För-
    derapparate durchlaufene Dralitinaterial fort-
    laufend zuin Verseilen vorzieht. wobei die
    Einzeldrähte 3. .1 in an sich bekannter Weis,-.
    beispielsweise durch Führen über der Verseil-
    buchse vorgelagerte Rollen, auch vorgeformt
    werden können, so daß sie schon vor der Ve r-
    seilbuchse in die in dein Seil einzun:,hmende
    Foren gelangen. Der zweite Fall tritt i.ncl; -
    sen dann ein, wenn das Verseilgut aus hartem
    Material besteht und #las Drehmoment der
    Aufwickeltrommel nur so groß ist, daß Ietz_-
    tere, sich. zwecks Aufnahme des Seiles noch
    eben dreht. Das von den Förderapparaten
    freigegebene Material wird hierbei fortlau-
    fend unter Schubdruck durch die Verseil-
    bucbse hindurchge ruckt. Um liierb°i eile
    Auskiricken der Drähte 3, .a. zu verhindern,
    sind die Führungszapfen :15u bis kurz vor die
    Verseilbuchse i i geführt. Das unter Schub-
    druck durch die- Z'-erseilbuchse geführte --Ma-
    terial kann beim Eintritt in dieselbe un #t
    gleichzeitig mit dem Verseilvorgang in clie
    der Lage im fertigen Seil ebenfalls eiitsprc-
    chende Spiralforin geformt werden. Ein so
    gefertigtes Seil, dessen Einzeldrähte urt@r
    Schub_lruck und gleichzeitig beim @'erseil@a
    vorgeformt «-erden, hat den Vorzug, daß e:
    mit keinerlei Drall- behaftet ist, denigeinäll
    auch keine Sucht hat, sich aufzudrehen o-ier
    nach dem Verseilvorgang wieder etwas 7ti-
    rii,2lczttfedern, wie dies beispielsweise bei
    unter Zug vorgeformten Drähten mehr oder weniger immer der Fall ist. Entsprechend der bei unter Zugwirkung stehenden Drähten beschriebenen bekannten Vorformung kann Indessen auch auf einer der Verseilbuchse vorgelagerten besonderenEinrichtung vorgeformt «-erden. Außerdem können die für den Verseilvorgang .erforderlichen Verdrehungen des Drahtbündels durch zuvor -in dasselbe in ebenfalls bekannter Weise, beispielsweise durch die Art der Führung am Umlaufkörper entlang, hineingetragene entgegengesetzteV erdrehungen fortlaufend `nieder ausgeglichen «-.enden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum gleichmäßigen Verseulen von Kabeln, Drahtseilen, Litzen u. dgl., bei der die von den Spulen des umlaufenden Verseilkorbes ablaufenden Einzeldrähte unter Rückdrehung verseift werden, dadurch gekennzeichnet, daß unter Rückdrehung mutumlaufende, mit dem Maschinenantrieb und unter sich gekuppelte Förderapparate dem Verseilpunkt vorgelagert sind, die die Drähte im Zuge ihrer linearen Achse und unbe einflußt von ihnen ianhaftenden @unvermeidlichen Stärkeunterschied-en jeweils in gleich abgemessenen Seilschlaglängen bei jederUmdrehung des Verseilkorbes dem Versoilvorgang zuführen.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderapparate in verteilter Anordnung auf einem axial mit dem Verseilkorb (2, 5, b, 7, 8) umlaUfenden Körper (i) drehbar gelagert sind find Aus je zwei zusammenwirkenden endlosen Förderbändern (9) bestehen, welche den zwischenliegenden Draht (3 bzw. q.) unter regelbarer Pressong festklemmen und der Verseilbuchse (ii) zuführen.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bänder (9) der Förderapparate gegeneinander einstellbar sind und den Draht üb--r ihre ganze wirksame Länge unter Federspannung (49) zwischen sich festklem.m.en.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß je nach der Größe der die Aufwickeltrommel (38) für das Fertigprodukt antreibenden Kraft zu der von den Bändern (9) auf die Drälit.e (3, .4) ausgeübten Förderkraft .das Verseilgut unter Berücksichtigung seiner Bet> bedarfsweise unter Zug oder auch unter Schubdruck der Verseilbuchse (i i) zugeführt wird, wobei in letzterem Falle die Drähte entweder unmittelbar beim Eintritt in die Verseilbiichse oder aber bereits schon vor derselben durch eine an sich bekannte, der Verseilbuchse vorgelagerte besondere Einrichtung vorgeformt «-erden.
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