DE200742C - - Google Patents

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DE200742C
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solenoid circuit
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L7/00Electrodynamic brake systems for vehicles in general

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Linear Motors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Dezember 1906 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember rgoo auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 23. Dezember 1905 anerkannt.
die Priorität
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Bremseinrichtung für Plattformbahnen, z. B. Stufenbahnen, d. h. für Bahnen, bei welchen Plattformen nach Art einer endlosen Gliederkette gelenkig miteinander verbunden sind und an ihrer Unterseite Schienen tragen, die durch stationäre, von Elektromotoren angetriebene Reibrollen fortbewegt werden.
Die Erfindung bezweckt, die Bewegung der Plattformen anzuhalten, wenn sich irgendein • Hindernis entgegenstellt. Zu diesem Zweck ist die Anordnung so getroffen, daß durch die gegenseitige Verstellung der Plattformen bei Eintreten eines Hindernisses ein Solenoid-Stromkreis geschlossen wird, welcher, gegebenenfalls unter Vermittlung eines zweiten Solenoidstromkreises, einen im Arbeitsstromkreise der Antriebsmotoren liegenden Umschalter umstellt. Durch diese Umstellung wird der Arbeitsstromkreis geöffnet und werden die Motoren in einen Bremsstromkreis umgeschaltet, dessen Strom durch die nunmehr als Stromerzeuger arbeitenden, von den Plattformen durch Vermittlung der Laufschienen und Reibrollen angetriebenen Motoren geliefert wird. Der Bremsstromkreis erregt Elektromagnete, welche auf die Schienen oder sonstige Eisenteile der Plattformen wirken und damit die Plattformen allmählich zum Stillstand bringen.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt.
Fig. ι zeigt die stationären Antriebsmotoren M in den Arbeitsstromkreis eingeschaltet, den ersten Solenoidstromkreis 3 geöffnet, den zweiten Solenoidstromkreis 2 geschlossen und den Bremsstromkreis 4 geöffnet. Fig. 2 zeigt die. Motoren M von der Stromzuführung abgeschnitten, den ersten Solenoidstromkreis 3 geschlossen, den zweiten Solenoidstromkreis 2 geöffnet und den Bremsstromkreis 4 geschlossen. Fig. 3 zeigt eine Einzelheit.
Durch die Verschiebung der Plattformen, welche eintritt, sobald irgendein Hindernis den glatten Verlauf der Fahrt stört, wird das eine Ende des Solenoidstromkreises 3, welches mit »(—)« auf der Zeichnung bezeichnet ist, an die negative Stromzuführung gelegt. Dieser Stromkreis ist, wie auf der Zeichnung zu ersehen, mit seinem anderen Ende ständig an die positive Stromzuführung angeschlossen.
Das Anlegen an die negative Stromzuführung kann dadurch geschehen, daß durch die Verschiebung der Plattformen gegeneinander ein irgendwo untergebrachter Schalter geschlossen wird. Das Anlegen kann aber auch in folgender Weise herbeigeführt werden: Mehrere Plattformen sind, wie Fig. 3
andeutet, durch zu einem Gelenkvieleck zusammengesetzte Stäbe miteinander verbunden; diese Stäbe können z. B. durch das Gestell der Plattformen an die negative Leitung gelegt sein. Durch das Gelenkvieleck wird die Solenoidleitung 3 als blanke Leitung hindurchgeführt, und zwar so, daß sie im allgemeinen durch ausreichende Luftzwischenräume von dem Gelenkvieleck elektrisch isoliert ist. Sobald das die glatte Fahrt störende Hindernis eintritt, wird sich das Gelenkvieleck nach der einen oder anderen Seite hin zusammenlegen und dadurch die Solenoidleitung 3 an den negativen Pol der Stromzuführung anschließen.
Sobald auf diese Weise der Solenoidstrornkreis 3 geschlossen ist, wird das in ihm liegende Solenoid S2 erregt, hierdurch der Schalter J2 geöffnet (Fig. 2) und dadurch auch der für gewöhnlich geschlossene SoIenoidstromkreis 2 geöffnet. Die Erregung des in diesem Stromkreise liegenden Solenoides S1 hört somit auf und die Feder T1, welche bezüglich des Umschalters J1 der Solenoidkraft das Gegengewicht hält, wird den Umschalter J1 aus der Stellung der Fig. 1 in diejenige der Fig. 2 umstellen.
Gemäß Fig. 1 ist der stationäre Motor M, der unmittelbar oder durch irgendeine Übersetzung auf die die Plattformen antreibenden (nicht gezeichneten) Treibrollen wirkt, wie ohne weiteres zu erkennen ist, über den Umschalter J1 in den Arbeitsstromkreis eingeschaltet. Gemäß Fig. 2 ist der Arbeitsstromkreis geöffnet, der Motor M also von der Stromzuführung abgeschnitten. Es ist dann aber über den Umschalter J1 ein Stromkreis 4 geschlossen, in welchem der Motor M, die Wicklung R des Elektromagneten E und der Widerstand R' liegen. Die Motoren M werden nun durch die lebendige Kraft der Plattformen unter Vermittlung der Laufschienen und Treibrollen angetrieben, wirken als Stromerzeuger und senden Strom in den geschlossenen Stromkreis 4. Dieser Strom erregt je nach Größe des Widerstandes R' mehr oder weniger die Elektromagnetwicklung R, und die Elektromagnete E wirken bremsend auf die Plattformschienen oder sonstige Eisenteile der Plattformen.
Die Bremswirkung der Elektromagnete E auf die Plattformen kann dadurch erreicht werden, daß die schwingend angeordneten Elektromagnete durch die magnetischen Kraftlinien gegen die Plattformschienen angedrückt werden. Es können aber die Magnete auch mehr oder weniger fest angeordnet werden und die Bremswirkung dann durch Wirbelströme in an sich bekannter Weise erzielt werden.

Claims (2)

Pate nt-An Sprüche:
1. Einrichtung zum selbsttätigen elektrischen Bremsen von Plattformbahnen
(z. B. Stufenbahnen) beim Eintreten eines Hindernisses, dadurch gekennzeichnet, daß durch die gegenseitige Verschiebung der Plattformen ein Solenoidstromkreis (3) geschlossen wird, welcher, gegebenenfalls unter Vermittlung eines zweiten Solenoid-Stromkreises (2), einen Umschalter (J1) umstellt, durch den die die Plattformen mittels Treibrollen antreibenden stationären Motoren (M) aus dem Arbeitsstromkreis in einen lokalen Bremsstromkreis (4) umgelegt werden, so daß sie (M), als Stromerzeuger von den weiter laufenden Plattformen angetrieben, Bremselektromagnete (E) erregen, welche die Plattformen allmählich zum Stillstand bringen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die gegenseitige Verschiebung der Plattformen ein mit einem Pol der Stromzuleitung in elektrischer Verbindung stehendes Gelenkvieleck (Fig. 3) umgestellt und hierdurch der Solenoidstromkreis (3) geschlossen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin. Gedruckt IN Der reiChsdruckere!.
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