DE200628C - - Google Patents

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DE200628C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C27/00Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-. M 200628 KLASSE 63 e. GRUPPE
in PARIS.
Laufdecke für Radreifen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Mai 1907 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Laufdecke für Radreifen, die mit einem besonderen Beschlag versehen ist, als Ersatz für die bisher üblichen Metallniete. Die Niete oder Metallplatten pflegen bekanntlich in einem besonderen Leder- oder Gummimantel befestigt zu werden, der auf der Lauffläche des Reifens aufgesetzt und mit diesem in geeigneter Weise (etwa durch Verklebung)
ίο verbunden ist. Die Niete und Platten sind in diesem Mantel fest angeordnet. Die gewöhnlich mit scharfen Köpfen versehenen Niete bohren sich jedesmal in den Boden, wenn plötzlich gebremst oder gewendet wird, oder auch schon, wenn die Umfangsgeschwindigkeit des Rades der Wagengeschwindigkeit nicht mehr entspricht. Die hierbei auf die Niete einwirkende Kraft hat nun das Bestreben, diese Beschläge aus ihrer Decke herauszureißen, oder, sie bewirkt anderseits leicht ein Abreißen der Laufdecke vom Radreifen oder des ganzen Reifens von der Felge.
Um diesen Nachteil zu verringern, sind nach vorliegender Erfindung keine festen Beschlage für die Laufdecke gewählt, sondern Kugeln, die sich in ihrer Lagerung frei drehen können. Geeignete Befestigungsweisen der Kugeln in der Laufdecke sind in den Fig. 1 und 2 der Zeichnung zur Darstellung gebracht.
Die Laufdecke a, die aus Leder oder Kautschuk besteht, wird mit so viel Durchbohrungen b versehen, als Kugeln c eingesetzt werden sollen. Durch die Öffnungen oder Durchbohrungen b werden zylindrische ösen d mit unterem Flansch e gesteckt, deren obere Kante f nach Einsetzen der Kugel c zusammengezogen wird, so daß die in der öse gelagerte und aus derselben herausragende Kugel festgehalten wird. Der innere Durchmesser der zylindrischen ösen d entspricht dem der Kugel c. Um die öse nach hinten abzuschließen und den Radreifen zu schonen, wird auf die Hinterseite der Laufdecke ein Zwischenstreifen ■ g aufgelegt und befestigt. Da die Kugeln c aus der Lauf- ■ decke hervorragen, wird die Berührung zwischen Reifen und Boden durch Kugeln c vermittelt. Diese können nicht . wie die scharfkantigen Niete sich beim Fahren in den Boden eingraben, da die Oberfläche glatt ist und ihre freie Beweglichkeit in den ösenlagern sie daran hindert.
Auch bei sehr hoher Belastung des Rades, bei der die Kugeln mit großer Pressung in ihre Lager gedrückt sind, wird bei auftreffendem Widerstand ein vollständiges Ausreißen dieses Beschlages aus der Decke nicht so leicht eintreten können, da die. Kugeln nicht die vollständige Starrheit der bisher übliehen Niete besitzen.
Nach Fig. 2 ist der Lagerkörper der Kugeln als Niet ausgebildet, dessen Schaft durch Nietung oder Spreizung an der Lauf-
decke festgehalten wird. Zum Festhalten der Kugeln c dient der umgestauchte Rand m des Lagerkelches.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Lauf decke für Radreifen, dadurch gekennzeichnet, daß als Beschläge frei bewegliche Kugeln (c) angebracht sind.
2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugeln (c) in durch die Laufdecke gesteckte zylindrische ösen (d) mit verengtem oberen Rande (f) eingesetzt sind.
3. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugeln (c) in Nieten mit schalenförmig ausgebildetem Kopfe gelagert sind, deren Fuß durch die Laufdecke hindurchgesteckt ist, bzw. durch Spreizung in der Laufdecke festgehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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