DE2004231C2 - Einer Anschlagmaschine zuführbare bandartige Verschlußstreifen - Google Patents
Einer Anschlagmaschine zuführbare bandartige VerschlußstreifenInfo
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- A45C—PURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
- A45C13/00—Details; Accessories
- A45C13/10—Arrangement of fasteners
- A45C13/1023—Arrangement of fasteners with elongated profiles fastened by sliders
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Description
Gegenstand des Patents 19 10 580 sind einer Anschlagmaschine
für das Anschlagen von aus je einem Oberteil und einem Unterteil bestehenden Verschlüssen an
Kästen, Behälter. Etuis oder dgl. zuführbare bandartige Verschlußstreifen, bei denen für die Oberteile und die
Unterteile ein gemeinsamer Kupplungsstreifen vorgesehen ist, an dem die Oberteile und die Unterteile quer
oder längs zur Zufuhreinrichtung des Verschlußstreifens
angebracht sind. Mit dem Patent 19 10 580 werden die nachfolgend beschriebenen Nachteile bekannter Verschlußstreifen
und Verschlüsse beseitigt.
Einmal ist es bekannt (DE-GM 11 19 439), die Obcr- und Unterteile von Verschlüssen als bandartige Streifen
einer Anschlagmaschine zuzuführen, wo sie abgetrennt und an einen Kasten, Behälter, ein Etui oder dgl. angeschlagen
werden. Dadurch, daß die den Vorschub bildenden bandartigen Streifen aus Oberteilen und Unterteilen
jeweils getrennt für sich geführt und transportiert werden, ist nicht zu vermeiden, daß schon bei geringfügigen
Differenzen oder Ungenaulgkellen beim Transport sowie beim Abschneiden und Anschlagen unerwünschte Ausfälle
eintreten, weil sich die Verschlußteile In Vorschubrichtung versetzen und einen gegenseitigen Eingriff
erschweren oder unmöglich machen. Durch das Entfernen
der unbrauchbar gewordenen Verschlußteile von dem Kasten entstehen nicht nur erhebliche Zeitverluste,
sondern es werden dabei auch in vielen Fallen die Kästen s:lhst derart beschädigt, daß sie nur aufwendig repariert
werden können.
Zum anderen Ist es bekannt (DE-GM 10 07 665), aus je
einem Oberteil und einem Unterteil bestehende einzelne Verschlüsse mit über das Unterteil gelegter Verschlußklappe
des Oberteils paarweise einer Anschlagmaschine zuzuführen. Für die geordnete Zufuhr dieser einzelnen
Verschlüsse bedarf es einer aufwendigen Zuführvorrichtung mit Führungsnuten und Deckleisten für die Verschlußteile
sowie besonderer Führungsrinnen für die Einschlagzungen der Ober- und Unterteile. Das Einlegen der
ίο Verschlußteile in die Zufuhrvorrichtung erfolgt von
Hand, was einen aufwendigen Vorgang darstellt.
Bei dem Patent 19 10 580 ist der als ebener, einheitlicher
Streifen ausgeführte gemeinsame Kupplungsstreifen zwischen den Ober- und Unterteilen angeordnet. Die
is Ober- und Unterteile gehen grätenartig von dem Kupplungsstreifen
ab.
Die Erfindung bezweckt eine weitere Ausgestaltung und/oder Anordnung des Verschlußstreifens. Gemäß der
Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß der Kupplungsstreifen an dem äußeren Seitenrand des Ober- oder
Unterteils angeordnet ist.
in Ausgestaltung der Erfindung isi an den Außenrändern der Oberteile und den Außenrändern der Unterteile
je ein in Längsrichtung durchgehender Teil des Kupplungsstreifens vorgesehen, der durch im Abstand angeordnete
und die Verschlußteile rahmenartig einschließende Querstege mit dem anderen Teil verbunden ist.
Durch die über die ganze Länge des die vorgeformten Verschlußteile aufweisenden Verschlußstreifens durchgehenden
glatten Randkanten der seitlichen Teile des Kupplungsstrsifsns wird sowohl eine einwandfreie Führung
als auch eine die Anschlaglage der Verschlußteile sichernde Stabilität erzielt.
Eine weitere, insbesondere für einfachere Verschlüsse geeignete Ausgestaltung besteht darin, daß nur am Außenrand der Unterteile oder der Oberteile ein einziger durchgehender Kupplungsstreifen angeordnet ist und die einander zugewandten Innenränder des Ober- und des zugehörigen Unterteils durch einen Quersteg miteinander verbunden sind. Die Quersäge wtitien beim Anschlagen des Verschlusses gleichzeitig mit dem Kupplungsstrelfen entfernt.
Eine weitere, insbesondere für einfachere Verschlüsse geeignete Ausgestaltung besteht darin, daß nur am Außenrand der Unterteile oder der Oberteile ein einziger durchgehender Kupplungsstreifen angeordnet ist und die einander zugewandten Innenränder des Ober- und des zugehörigen Unterteils durch einen Quersteg miteinander verbunden sind. Die Quersäge wtitien beim Anschlagen des Verschlusses gleichzeitig mit dem Kupplungsstrelfen entfernt.
Um ggf. eine gewünschte oder materialbedingte Versteifung der bandartig von einer Rolle zugeführten Verschlußteile
zu erreichen und insbesondere auf dem Förderweg zwischen Rolle und den Abschneide- bzw.
Anschlagwerkzeugen ein unerwünschtes und den Förderund Anschlagvorgang nachteilig beeinflussendes Verdrehen,
Knicken oder dergleichen zu vermeiden, können die
Kupplungsstrelfen mit in Längsrichtung sich erstreckenden
Versteifungselementen versehen sein, die z. B. aus einem oder mehreren zusätzlich angeordneten Lcltsireifen
bestehen oder rinnenartige oder punktförmige Vertiefungen aufweisen.
In der Zeichnung sind zwei Ausfuhrungsbeispiele dargestellt.
Es zeigt
Flg. I eine Draufsicht eines durch zwei Kupplungsstreifen miteinander verbundenen, aus Ober- und Unlerteilen
bestehenden bandartigen Verschlusses.
Flg. 2 eine Draufsicht eines bandartigen Verschlusses
mit einem nur einseitig ungeordneten Kupplungsstreifen,
Flg. 3 einen Querschnitt des Kupplungsstreifens nach
der Linie A-A der Flg. 2 in vergrößertem Maßstab.
Bei den Flg. 1 und 2 bestehen die bandartig auf einer
Rolle aufgewickelten und von dieser z. B. einer Abschneide- und Anschlagmaschlne ^geführten Werkstücke
aus dem Oberteil 1 und dem Unterteil 4 eines Kastenverschlusses, wobei am Oberteil 1 eine in l:ia. I
mit gestrichelten Linien und rechtwinklig aufgerichtet dargestellte Klappe 3 mit einem Loch 2 angelenkt Ist, das
In Schließlage mit einem am Unterteil 4 vorgesehenen
Knopf 5 zusammenwirkt. Das Oberteil 1 und Unterteil 4 sind mit an sich bekannten, in Längsrichtung des Bandstreifens
sich erstreckenden Einschlagzungen 7 bzw. 8 versehen.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist jeweils am
Außenrand 20 d?s Verschlußoberteiles 1 sowie am Außenrand 21 des Unterteiles 4 je ein über die gesamte
Rollenlänge in Zufuhrungsrichtung sich erstreckender Kupplungüstreifen 22 bzw. 23 vorgesehen. Dabei sind
diese beiden Kupplungsstrelfen 22 bzw. 23 in einem bestimmten, der Breite der jeweiligen Ober- bzw. Unterteile
1 bzw. 4 des Verschlusses entsprechenden Abstand durch leiterartig angeordnete Querstege 25 miteinander
verbunden. Durch die Ausbildung und Anordnung der Kupplungsstreifen 22, 23 und Querstege 25 wird die Stabilität
erhöht und eine sichere Zuführung der bandartigen Verschlußteile zu den Abschneidewerkzeugen
erreicht.
Beim Ausführungsbeispiel nach Flg. 2 ist nur ein einziger jedoch einseitig angeordneter Kupplungsstreifen 26 vorgesehen. In diesem Falle sind sämtliche den Verschluß bildenden Unterteile 4 und Oberteile 1 je durch einen in der Längsachse des; Verschlusses sich erstrekkenden und eine kurze Länge aufweisenden Steg 30 miteinander verbunden, der gleichzeitig mit dem Abtrennen des Kupplungsstreifens 26 entfernt wird.
Beim Ausführungsbeispiel nach Flg. 2 ist nur ein einziger jedoch einseitig angeordneter Kupplungsstreifen 26 vorgesehen. In diesem Falle sind sämtliche den Verschluß bildenden Unterteile 4 und Oberteile 1 je durch einen in der Längsachse des; Verschlusses sich erstrekkenden und eine kurze Länge aufweisenden Steg 30 miteinander verbunden, der gleichzeitig mit dem Abtrennen des Kupplungsstreifens 26 entfernt wird.
Um die Zuführung der Bandverschlüsse zu sichern, d. h. ein Verbiegen, Verkanten oder Knickstellen zu vermelden,
können der bzw. die Kupplungsstreifen 26 bzw.
22, 23 sowie die Verbindungsstege 25, 30 mit zur Versteifung dienenden muldenförmigen und in Fig. 3 dargestellten
Vertiefungen 31 versehen sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Einer Anschlagmaschlne für das Anschlagen von
aus je einem Oberteil und einem Unterteil bestehenden
Verschlüssen an Kästen, Behälter, Etuis o. dgl. zuführbare bandartige Verschlußstreifen, bei denen
für die Oberteile und die Unterteile ein gemeinsamer Kupplungsstreifen vorgesehen Ist, an dem die Oberteile
und die Unterteile quer oder längs zur Zuführeinrichtung des Verschlußstreifens angebracht sind, nach
Patent 19 10 580, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsstreifen (22, 23; 26) an den Außenrändern
(20, 21) des Ober- (1) oder Unterteils (4) angeordnet ist.
2. Verschlußstreifen nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß an den Außenrändern (20) der
Oberteile (1) und den Außenrändern (21) der Unterteile (4) je ein in Längsrichtung durchgehender Teil
des Kupplungsstreifens (22, 23) vorgesehen ist, der durch im Abstand angeordnete und die Ober- und
UiHericiie (1, 4) rahrnenartig einschließende Querstege
(25) mit dem anderen Teil verbunden ist.
3. Verschlußstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur am Außenrand (21, 20) der
Unterteile (4) oder der Oberteile (1) ein einziger durchgehender Kupplungsstreifen (26) angeordnet ist
und die einander zugewandten Innenränder des Oberfl) und des zugehörigen Unterteils (4) durch einen
Quersteg (30) miteinander verbunden sind.
4. Verschlußstreifen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dad: -ch gekennzeichnet, daß der Kupplungsstreifen (22, 23; 26) und/oder die Verbindungsstege
(25; 30) mit Versteifungselementen, z. B. mit mulden- oder punktförmig ausgebildeten Vertiefungen (31),
versehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702004231 DE2004231C2 (de) | 1970-01-30 | 1970-01-30 | Einer Anschlagmaschine zuführbare bandartige Verschlußstreifen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702004231 DE2004231C2 (de) | 1970-01-30 | 1970-01-30 | Einer Anschlagmaschine zuführbare bandartige Verschlußstreifen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2004231A1 DE2004231A1 (de) | 1971-10-14 |
| DE2004231C2 true DE2004231C2 (de) | 1983-05-05 |
Family
ID=5760981
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702004231 Expired DE2004231C2 (de) | 1970-01-30 | 1970-01-30 | Einer Anschlagmaschine zuführbare bandartige Verschlußstreifen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2004231C2 (de) |
-
1970
- 1970-01-30 DE DE19702004231 patent/DE2004231C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2004231A1 (de) | 1971-10-14 |
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