DE2002142C3 - Thermometer, insbesondere Fieberthermometer - Google Patents

Thermometer, insbesondere Fieberthermometer

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DE2002142C3
DE2002142C3 DE2002142A DE2002142A DE2002142C3 DE 2002142 C3 DE2002142 C3 DE 2002142C3 DE 2002142 A DE2002142 A DE 2002142A DE 2002142 A DE2002142 A DE 2002142A DE 2002142 C3 DE2002142 C3 DE 2002142C3
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K13/00Thermometers specially adapted for specific purposes
    • G01K13/20Clinical contact thermometers for use with humans or animals
    • G01K13/25Protective devices therefor, e.g. sleeves preventing contamination

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

Dic Erfindung betrifft Thermometer mit zwei miteinander verbundenen, eine Kapillare umschließenden Teilen, von welchen eines, mit der Skala und einer Nut für die Kapillare versehen, aus undurchsichtigem und as das andere aus durchsichtigem Kunststoff besteht und mit einer als Linse ausgebildeten Wulst versehen ist.
Die Erfindung geht dabei aus von einem Thermomc ler der vorgenannten Art, gemäß der DT AS 1 006 178. Das dort beschriebene Thermometer besteht aus einem aus transparentem Kunststoff gefertigten, im wesentlichen röhrenförmigen Thermometergehäuse, das an beiden Enden offen ist, wobei in ein Ende ein mit einem als Abschluß des Thermometers dienenden Kopf versehener Skalenträger aus undurchsichtigem Kunststoff eingesetzt und verklebt wird, während in das andere Ende die mit dem Quecksilbergefäß verbundene prismatische Kapillare eingeschoben, zentriert und ebenfalls verklebt wird, wobei die Kapillare in einer Nut im Skalcnteil zu liegen kommt.
Diese Thermometer waren zwar leichter zu fertigen als die früheren, ganz aus Glas bestehenden, wobei auch die Ausschußquote geringer war als bei den innige der im Glas vorhandenen Spannungen sehr leicht auch noch nach der endgültigen Fertigstellung springenden Glasthermometern, sie waren jedoch immer noch recht umständlich zu montieren und waren vor allem, wie bisher auf die Verwendung prismatischer Kapillaren beschränkt, die von den Herstellern nur mit verhältnismäßig großen Toleranzen geliefert werden können, weshalb für die Skalen etwa 60 Klischees verwendet werden müssen. Außerdem ist das genaue Einsetzen der prismatischen und dadurch den nur etwa 50 μ starken Quecksilberfaden vergrößernden Kapillaren in die vorbekannten Thermomctergehäuse aus Kunststoff umständlich und gestattet nur eine sehr beschränkte Fertigungszahl, was die Herstellung wesentlich verteuert.
Darüber hinaus erwies sich auch die als Lupe ausgebildete Wulst, durch die eine zusätzliche Vergrößerung erzielt werden sollte, als völlig unwirksam, da ein optilches Zusammenwirken der Kapillarlinse und der Wulst in der Praxis nicht zu verwirklichen ist, weil ichon nicht zu vermeidende kleinste Krümmungen, Verdrehungen und seitliche Verlagerungen die Abbildung des winzigen Fadens durch Fadenbildauflösung in Viele Linien sowie durch Abbildungsfehler mehr beeinträchtigen als verbessern.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, aus Kunststoff gefertigte Thermomeargehäuse so zu verbessern, daß die Montage wesentlich vereinfacht und damit die Montagezeit auf einen Bruchteil der bisher erforderlichen verkürzt wird, wobei schon von der Konstruktion her Montagefehler nicht mehr auftreten können und schließlich eine Niöglichkeit für die Verwendung zylindrischer Kapillarrohre geschafien wird, die mil wesentlich größerer Präzision von den Glashütten fcfertigt werden können als die bisher üblichen prismatischen, und die es daher ermöglichen, mit nur 8 verschiedenen Skaleneinteilungen an Stelle der bisher erforderlichen 60 auszukommen.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung bei einem Thermometer der eingangs definierten Art vor, daß der durchsichtige Teil eine mit der Oberfläche einer kreisrunden Kapillare übereinstimmende kreisabschnittförmige Nu! aufweist, der die als Vergrößerungslinse wirkende Wulst optisch angepaßt ist, und daß die beiden Teile schalenförmig ausgebildet sind und entlang ihrer Ränder mit Stegen ineinandergreifen und miteinander verschweißt sind.
Durch die genaue Anlage der zylindrischen Kapillare an der ihrer Oberfläche genau entsprechenden Ausnehmung im durchsichtigen Teil des Thei momeiergehäuscs wird die Vergrößerungswirkung der als Linse ausgebildeten Wulst bezüglich des genau im Zentrum der Kapillare verlaufenden Quecksilberfadens optimal sichergestellt, ohne daß das Kapillarrohr besonders ausgerichtet werden muß.
Die ineinandergreifenden Stege fixieren zudem die gegenseitige Lage der zwei das Gehäuse bildenden Teile und somit die Lage der Kapillare bezüglich der auf dem undurchsichtigen Gehäuseteil direkt aufgedruckten Skala und vermeiden so mit Sicherheit die bei der bekannten Ausführung möglichen Montage- und F.ichfchler.
Das Verschweißen der Gehäuschälften. beispielsweise durch Ultraschall oder Hochfrequenz, kann im Gegensatz zum Verkleben bei der bekannten Ausführungsform vollautomatisch maschinell erfolgen, so daß die ganze Montagearbeit automatisiert und die Produktionsgeschwindigkeit wesentlich gesteigert werden kann.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispielcs unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben. Es stellen dar
F i g. 1 eine Aufsicht auf das Thermometer,
F i g. 2 einen Querschnitt etwa im Bereich der größten Breite und
F, g. 3 einen Längsschnitt durch den Gegenstand nach F i g. 1.
Das in der Zeichnung dargestellte Thermometer weist ein bekanntes Quecksilbergefäß I auf. das mit einer zylindrischen Kapillare 2 verbunden ist. Das Thermometergehäuse ist längsgcteilt ausgebildet und besteht aus einem unteren schalenförmigen Teil 3 aus undurchsichtigem Kunststoff und einem oberen schalenförmigen Teil 4 aus transparentem Kunststoff.
Die beiden Teile 3 und 4 weisen entlang ihrer Ränder Stege 5 und 6 auf, die gegeneinander versetzt sind, so daß sie beim Zusammenfügen der Teile 3 und 4 ineinandergreifen und die beiden Teile gegenseitig zentrieren. Die beiden Teile 3 und 4 sind bei 7 entlang ihres äußeren Umfangs, beispielsweise mit Hilfe von Ultraschall oder Hochfrequenz, miteinander verschweißt.
Die ebene Innenfläche des Thermometcrkörpers 3 ist mit einer Skala 8 versehen, deren Einzelheilen nicht
dargestellt sind, da ihre Anordnung und Ausgestaltung oekannten Vorbildern entspricht.
Der aus durchsichtigem Material bestehende Teil 4 weist auf der Innenseite eine der Krümmu/ig des Kapillarrohres genau angepaßte, kreisabschnittförmige Nut und auf seiner Oberfläche eine als Lupe wirkende Wulst 9 auf, die in ihrer optischen Wirkung so berechnet ist, daß «ie eine vielfache Verbreiterung des im Centrum der zylindrischen Kapillare angeordneten, nur wenige hundertsiel Millimeter starken Quecksilberfadens bewirkt, was bei dem erfindungsgemäßen Thermometer durch die genaue Anpassung der die Kapillare aufnehmenden Nut im Teil 4 an die Oberfläche der Kapillare und somit deren spaltfreier Anlage am Teil 4 ermöglicht wird.
Die Gegenseite der Kapillare liegt auf dem Grund des Teiles 3 auf und wird beim Zusammenfügen der Teile 3 und 4 in der Nut im Teil 4 zentriert, wobei es wegen der Zylinderform des Kapillarrohres und der zemrischen Anordnung des Quecksilberfadens keinerlei Zentrierungsprobleme gibt, weshalb die gesamte Montage des Thermometers einschließlich des Verschweißens der beiden längsgeteilten Teile 3 und 4 vollautomatisch erfolgen kann
Um ein Herausziehen des QueckEÜbergefäßes und der Kapillare mit Sicherheit zu verhindern, kann das Quecksilbergefäß und das Kapillarrohr vor der Montage an den Stellen 10 mit einem entsprechenden Kleber versehen werden, der das Quecksilbergefäß und die Kapillare nach dem Zusammenfügen der Teile 3 und 4 unverrückbar fixiert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Thermometer mit zwei miteinander verbundenen, eine Kapillare umschließenden Teilen, von welchen eines, mit der Skala und einer Nut für die Kapillare versehen, aus undurchsichtigem und das andere aus <lurchsiehtigem Kunststoff besieht und mit einer als Linse ausgebildeten Wulst versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der durchsichuge Teil |4) eine mit der Oberfläche einer kreisrunden Kapillare (2) übereinstimmende kreisabschnittförmige Nut aufweist, der die als Vergrößerungslinse (9) wirkende Wulst optisch angepaßt ist, und daß die beiden Teile (3, A) schalenförmig ausgebildet sinu und «ntlang ihrer Ränder mit Stegen (5, 6) ineinandergreifen und miteinander verschweißt sind-
DE2002142A 1970-01-19 1970-01-19 Thermometer, insbesondere Fieberthermometer Expired DE2002142C3 (de)

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DE2002142A1 DE2002142A1 (de) 1971-07-29
DE2002142B2 DE2002142B2 (de) 1974-08-15
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