DE20006237U1 - Zentrierkopf - Google Patents

Zentrierkopf

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DE20006237U1
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centering
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/02Devices for moving articles, e.g. containers, past labelling station
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/06Devices for presenting articles in predetermined attitude or position at labelling station

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  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description

• · f .
KRONES AG pat-wm/8 42-DE
93068 Neutraubling 05. April 2000
Zentrierkopf
Beschreibung
Die Neuerung bezieht sich auf einen Zentrierkopf, zwischen dem und einem Drehteller in einer Gefäßbehandlungsmaschine ein Gefäß axial einspannbar ist, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Vorrichtungen dieser Art werden in Gefäßbehandlungsmaschinen, z. B. Etikettiermaschinen, zum Fixieren der auf Drehtellern oder dgl. aufrecht stehenden Flaschen, Dosen oder dgl. eingesetzt. Durch eine axiale Abstandsverringerung können Gefäße zwischen dem Drehteller und dem axial fluchtend zugeordneten Zentrierkopf drehbar eingespannt werden. Die bislang verwendeten Zentrierköpfe sind im Normalfall einstückig ausgeführt (deutsches Gebrauchsmuster G 85 08 399.2).
Ferner sind für Sonderaufgaben auch schon mehrteilige Zentriervorrichtungen entwickelt worden (DE 41 14 025 Cl).
• ·
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Derartige Zentrierköpfe haben bei Flaschen mit einem nicht exakt rechtwinklig zu ihrer Standfläche ausgerichteten Hals den Nachteil, dass beim axialen Einspannen eine Schrägstellung der Flasche auftritt, die eine Verschlechterung der Etikettiergenauigkeit verursacht.
Da bei hochwertigen Getränken mit exklusiver Ausstattung vermehrt bewußt eine antike Anmutung hervorrufende Flaschen verwendet werden, die unter anderem absichtlich einen leicht schief verlaufenden Flaschenhals aufweisen, liegt der vorliegenden Neuerung die Aufgabe zu Grunde, eine Lösung anzugeben, die auch in solchen Fällen eine hohe Etikettiergenauigkeit ermöglicht.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, dass ein mit einem Flaschenkopf in Eingriff bringbares Zentrierstück des Zentrierkopfes radial zur Einspannachse beweglich und/oder kippbar gelagert ist.
Wenn die kopfseitige Stirnfläche einer Flasche trotz Ihres schrägen Halses parallel zu ihrer Standfläche verläuft, kann allein eine radial bewegliche Lagerung des Zentrierstücks ausreichend sein.
Eine leichtgängige radiale Verlagerbarkeit des Zentrierstücks im Zentrierkopf kann durch die Verwendung eines Axialkugellagers ohne Radialführungsrillen für die Lagerkugeln auf einfache Weise realisiert werden.
Weitere vorteilhafte Ausbildungen der Neuerung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Nachstehend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Neuerung anhand einer Figur beschrieben, die einen vertikalen Längsschnitt durch einen Zentrierkopf zeigt.
Der Zentrierkopf besitzt ein Gehäuse 1, das im Wesentlichen aus einem rohrähnlichen Körper la und einem topfförmigen Körper Ib besteht. Der Körper Ib weist an seiner zu la weisenden Seite einen vorstehenden, innen hohlen Nippel Ic auf, der in eine entsprechende Bohrung in la eingreift und durch einen quer verlaufenden Spannstift 11 formschlüssig mit la verbunden ist.
Der Körper la weist ferner an seinem gegenüberliegenden Ende eine Längsbohrung 2 auf, die sich bis zu einem Aufnahmesitz für eine Lagerkugel 12 erstreckt. Diese Bohrung 2 dient zur Aufnahme einer nicht dargestellten, gesteuert heb- und senkbaren Stange einer Etikettiermaschine, die axial fluchtend mit Abstand über einem ebenfalls nicht gezeigten Drehteller auf einem Drehtisch der Etikettiermaschine angeordnet ist (siehe DE 41 14 025 Cl). Entsprechend dem eingangs genannten deutschen Gebrauchsmuster ist der gesamte Zentrierkopf lösbar an der Stange gehalten, an deren unteren Stirnseite die als Drehlager für das Gehäuse 1 dienende Kugel 12 anliegt.
An der zur Flasche 7 weisenden Seite des Körpers Ib ist eine Ringscheibe 3a befestigt. Diese trägt auf ihrer oberen Schulterfläche einen Ring 3b, dessen Oberseite als untere Anschlagfläche für ein Zentrierstück 5 dient, das an seiner zur Verschlußkappe 8 der Flasche 7 gerichtete Seite eine konische Zentrierfläche 6 besitzt. Das Zentrierstück 5 durchgreift den Ring 3b und die Ringscheibe 3a in axialer Richtung und steht über die Unterseite von 3a vor.
• J III
Zwischen der äußeren Umfangsflache des Zentrierstücks 5 und der radial inneren Umfangsflache der Ringscheibe 3a besteht ein vollumfänglich verlaufender Radialspalt R. An der oberen Stirnseite des Zentrierstücks 5 ist ein radial vorstehender Bund 4 angeformt, der den Ring 3b hinterfaßt. In eine kreisrunde Vertiefung des Zentrierstücks 5 ist ein eine ebene Lauffläche aufweisender Lagerring 9b eingepreßt, auf dem die Kugeln 9c des Kugelkranzes eines Axialkugellagers 9 aufliegen. Der Käfig des Kugelkranzes ist nicht abgebildet. Über den Kugeln 9c befindet sich ein zweiter Lagerring 9a, der an seiner zu den Kugeln weisenden Seite auch eine ebene Lauffläche besitzt. Der letztgenannte Lagerring 9a ist axial verschiebbar in einer kreisrunden Vertiefung Id des Körpers Ib geführt. Die Innenbohrung des Lagerrings 9a wird von einer einen stufenförmigen Querschnitt aufweisenden Scheibe 10 durchgriffen, auf deren Oberseite sich eine schraubenförmige Feder 13 abstützt, die zwischen der genannten Scheibe 10 und dem sich mit Abstand darüber befindenden Spannstift 11 mit Vorspannung eingespannt ist.
Diese Scheibe 10 ist gemeinsam mit dem Lagerring 9a in der Vertiefung Id bis zu der als oberer Anschlag dienenden Stirnfläche Ie verschiebbar.
Der Abstand zwischen diesem oberen Anschlag Ie und dem unteren Anschlag 3b ist so bemessen, dass sich das Zentrierstück 5 zusammen mit dem Kugellager 9 einige Millimeter in axialer Richtung relativ zum Gehäuse 1 zwischen den Anschlägen bewegen kann, wobei die Druckfeder 13 permanent eine in Richtung zum unteren Anschlag 3b gerichtete Rückstellkraft auf die Scheibe 10 ausübt.
In Verbindung mit der Zeichnung ist nachvollziehbar, dass bei einer Absenkung des Gehäuses 1 in Richtung zu einer darunter
positionierten Flasche 7 beim Auftreffen der konischen Zentrierfläche 6 auf den Verschluß 8 die Abwärtsbewegung des Zentrierstücks 5 und auch des Lagers 9 gestoppt wird, wobei der Bund 4 von der unteren Anschlagfläche 3b abgehoben wird. Ab diesem Moment kann das Zentrierstück 5 im Falle einer Exzentrizität des Verschlusses 8 wegen des vorhandenen Ringspalts R eine beliebig radial zur Achse 14 gerichtete Korrekturbewegung ausführen. Sobald die Oberseite der Scheibe 10 an der den oberen Anschlag bildenden Stirnfläche Ie anliegt ist die Absenkung des Gehäuses 1 beendet und die Flasche 7 um die Achse 14 drehbar axial eingespannt (dargestellte Betriebsstellung). Zum Freigeben der Flasche 7 wird das Gehäuse 1 nach oben angehoben und während dessen das Lager 9 und das Zentrierstück 5 durch die Druckfeder 13 auf den unteren Anschlag 3b zurückgestellt, bis schließlich die Zentrierfläche 6 vom Verschluß 8 abhebt.
Wenn zwischen der äußeren Umfangsflache des oberen Lagerrings 9a und der Vertiefung Id ausreichendes Radialspiel vorhanden ist und die Scheibe 10 aus einen elastischen Material besteht, kann das Zentrierstück 5 bezogen auf die Achse 14 auch eine Kipplage einnehmen, wenn der Rand des Verschlusses 8 eine von 90° abweichende Neigung zur Achse 14 aufweist.

Claims (5)

1. Zentrierkopf, zwischen dem und einem Drehteller in einer Gefäßbehandlungsmaschine ein Gefäß (7) axial einspannbar ist, bestehend aus einem auf eine mit der Drehachse (14) des Drehtellers fluchtend angeordneten Stange aufsteckbaren Gehäuse (1) mit einem Zentrierstück (5), dadurch gekennzeichnet, dass das mit einem Gefäßkopf (8) in Eingriff bringbare Zentrierstück (5) radial beweglich und/oder kippbar gelagert ist.
2. Zentrierkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zentrierstück (5) in axialer Richtung relativ bewegbar geführt ist.
3. Zentrierkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zentrierstück (5) zwischen einer oberen und unteren Anschlagfläche (1e, 3b) des Gehäuses axial verschiebbar ist.
4. Zentrierkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Zentrierstück (5) und dem Gehäuse (1) ein Wälzlager (9), insbesondere Axialkugellager ohne eine radiale Rillenführung angeordnet ist.
5. Zentrierkopf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Wälzlager (9) und dem Gehäuse (1) eine das Wälzlager in Richtung zur unteren Anschlagfläche (3b) des Zentrierstücks (5) beaufschlagende Feder (13) angeordnet ist.
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