DE2000425C3 - - Google Patents

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DE2000425C3
DE2000425C3 DE19702000425 DE2000425A DE2000425C3 DE 2000425 C3 DE2000425 C3 DE 2000425C3 DE 19702000425 DE19702000425 DE 19702000425 DE 2000425 A DE2000425 A DE 2000425A DE 2000425 C3 DE2000425 C3 DE 2000425C3
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Die Erfindung betriff! ein Verfahren zur Herstellung %on (Methacrolein zusammen mit (Meth)Acrylsäure durch Oxydation von Propylen oder Isobuten mit molekularem Sauerstoff an einem Katalysator, der die Oxyde des Nickels. Eisens. Wismuts und Molybdäns enthält, in der Gasphase bei erhöhter Temperatur.
Aus den französischen Patentschriften 1 514 167 und 1 449 346 ist ein solches Verfahren bekannt, das bei relativ niedrigen Reaktionstemperaturen von 250 bis 500 C mittels Katalysatoren der Zusammensetzung
Ni1J I0Co0.„0Fe0.ä-,Bi1,, 7As0 ^„.,Μοο,,., i2OM 9S
bzw. Ni0 ,„Co,, ,.-,Fe0-1 7Bi0-B ,P0,, ,Mo1.,,, ,.,O3., .,.-,
Propylenumsätze bis 95° 0 und Selektivitäten von etwa 75 bis 80° 0 bezüglich Acrolein ermöglicht.
Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Her- »tellung von (Methacrolein zusammen mit (Meth)-Acrylsäure durch Oxidation von Propylen oder Isobuten mit molekularem Sauerstoff an einem Katalysator, der die Oxyde des Nickels, Eisens, Wismuts und Molybdäns enthält, in der Gasphase bei erhöhter Temperatu\ das dadurch gekennzeichnet ist. daß man die Oxydation in Gegenwart eines oxydischen Katalysators der allgemeinen Formel
Feo.01-o.5Nio., ,.5Bin-0, 0..-,MoM0-0, „,.-,
durchführt, wobei M für Titan. Germanium. Zinn. Bor «der Chrom bzw. für die Kombination von a) Chrom und b) einem der Elemente Titan. Germanium. Zinn oder Bor steht
Wird Propylen über bekannten Katalysatoren, die Wismut und Molybdän (bekanntgemachte japanische Patentanmeldung 3563 61) oder Phosphor. Eisen, Wismut und Molybdän (bekanntgemachte japanische Patentanmeldung 3670 64) enthalten, katalytisch in der Gasphase bei einer Reaktionstemperatur von mehr als 400 C oxydiert, so beträgt der Umwandlungsgrad des Propvlens nicht mehr als 50 bis 70" 0. und die Selektivität bezüglich Acrolein beträgt ebenfalls nicht mehr als 70 bis S4" 0, d. h., die Ausbeute an dem gewünschten Produkt ist verhältnismäßig niedrig.
Nach der bekanntgemachten japanischen Patentanmeldung 6245 69 sind hei Verwendung eines K.ualvsators mit der Zusamnienset/ur.ii 6,
Ni,
Bi, ■ Mo,.. ■ <>.,
die. Selektivitäten fiir Acrolein und Acrv !säure hei der katalytischer! Gaspha.senoxydation von Propylen 69,9 bzw. 7,4" u, während die gesamte Selekiriviläi und Ausbeute nicht mehr als 77 bzw. 74°.„ betragen.
Nach dem Verfahren gemäß der Erfindung kann bei einer Reaktionstemperatur von nur 300 C und bei einer Rainngeschwindigkeit von bis zu iSOOStd. ' die Gesamtausbeule an Acrolein und Acrylsäure 85°,O erreichen, der Propvkn-Umwandlungsgrad kann höher als 90° ,„. die Acroleinausbeute höher als 75n„ und die Acrylsäureausbeute etwa 10° 0 sein.
Der ertiiidungsgemäß verwendete Katalysator hat nicht nur eine hohe Selektivität, sondern bewirkt auch eine weitgehende Umwandlung des Propylens. Deshalb kann bei der industriellen Ausübung des vorliegenden Verfahrens entweder ein Reaktionssystem mil einem einzigen Durchgang oder ein Umwälzsystem mil einer niedrigen Propylenumwandlung verwendet werden. Es ist also möglich, ein System zu wählen, das vom industriellen Standpunkt unter Berücksichtigung der gegebenen Bedingungen, wie Anlagekosten, Betriebskosten, Betriebsprobleme vorteilhafter ist. Außerdem ermöglicht er unter vergleichbaren Bedingungen höhere Raum-Zeit-Ausbeuten an (Meth)Acrolein und (Meth)Acrylsäure. Dies dürfte im wesentlichen auf die erfindungsgemäß ereielbaren kurzen Kontaktzeiten zurückzuführen sein.
Der Grund für die bemerkenswert hohe Aktivität des Katalysators mit der vorstehend angegebenen Zusammensetzung, die bei Kenntnis des Standes der Technik nicht zu erwarten war, ist noch nicht genau bekannt. Die Konstitution eines solchen, aus mehreren Bestandteilen bestehenden Katalysators ist im allgemeinen schwierig zu ermitteln, und die genaue Struktur des erfindungsgemäß verwendeten Katalysators ist ebenfalls unbekannt, obgleich möglicherweise ein Gemisch der Oxyde jedes metallischen Elements oder ein Gemisch der Molybdate jedes metallischen Elements mit Ausnahme von Molybdän oder ein kompliziert aufgebauter Komplex der Oxyde und/oder Molybdate vorliegt. In jedem Fall hängt die überraschende Aktivität des vorliegenden Katalysators offenbar von der Wechselwirkung zwischen den metallischen Elementen ab, d. h. sowohl von der Art als auch von den relativen Anteilen der metallischen Elemente, die den Katalysator darstellen.
Die Katalysatoraktivität hängt nicht von der Art der Rohstoffe, aus denen der Katalysator hergestellt ist, ab. Deshalb kann der Katalysator aus Oxyden, Hydroxyden. Chloriden, Nitraten, Sulfaten, Salzen von organischen Säuren, Ammoniumsalzen und beliebigen anderen Verbindungen jedes der metallischen Elemente hergestellt werden. Beispiele für Verbindungen, die als Ausgangssubstanzen verwendet werden können, sind nachstehend angegeben:
I. Titanverbindungen
Titantetrachlorid. TiCI4,
Titantrichloiid, TiCI3.
Titansulfat, Ti(SO4)...
11. Germaniumverbindungen
Germaniumdioxyd. GeO2.
(iermaniumoxychlorid. GcOCI...
III. Zinnverbindungen
Stannochlorid. SnCl2: Stannichlorid. SnCI4.
Sianninitrat. Sn(NO1I4: Zinnacetat.
Sn(CH3COi)2- 2 H2O.
Stannisulfai. Sn(SO4)., ■ 2 H2O.
IV. Borverbindungen
Borsäure. H3BCI1.
V. Chromverbindungen
Chrom*.!trat, Cr(NOj)3 · 9 H..O.
Chromchlorid, CrCL,
Chromichlorid, CrCf3 · 6 H„O.
Chromosulfat, CrSO, · " HX).
Chromisulfat, Cr.,(SO4);l · KS H,O.
Amrnoniumchromat. (NH1LCrO4.
Chromhydroxyd, Cr(OH)11.
Vl. Eisenverbindungen
Fernnitrat, Fe(NO3)., · 9 H ,().
Ferrochlorid, FeCI-,
Ferrichlorid. FeCI3" '5
Ferrosulfat, Fe(SO1) ■ 5 HoO.
Ferrisulfat, Fe4(SO1), · 9 iLo
Ferrihydrüxyd, Fe<OH).,.
VIl. Nickelverbindungen
Nickelnitrat, Ni(NO3)., · 6 Η.,Ο.
Nickelchlorid, NiCl. ·6 Η.,Ο".
Nickelhexaminchlorid. (Ni(NH.,)ß)CI.,.
VIII W ismuiverbindungen
Wismutnitrat, Bi(NO3), · 5 ILO. Wismutchlorid, BiCl1.
Wismutoxynitrat, BiONO1 · H2O
IV Molybdänverbindungen
Molvbdäntrioxyd, MoO1- Η.,Ο. Ammoniumparamolybdat.
(NH1I6Mo7O24^ H2O.
Zur Katalvsatorherstellung werden einer wäßrigen Lösung von Ammoniummolybdat schnell wäßrige js Lösungen von löslichen Salzen jedes metallischen Elements zugesetzt. In die erhaltene Lösung, die die Niederschläge enthält, werden geeignete Träger, wie kolloidale Kieselsäure eingebracht, und die Lösung wird in üblicher Weise zur Trockne eingedampft und anschließend calciniert. Die Calciniertemperatur liegt vorzugsweise im Bereich von 400 bis 600 C. obgleich auch andere Temperaturen angewendet werden können
Zur Herstellung eines germaniumhaltigen Katalysators kann vorzugsweise eine gelbliche wäßrige. germanium- und molybdänhaltige Lösung, die durch Erhitzen einer wäßrigen Lösung von Germaniumdioxyd enthaltenden Ammoniummolybdat erhalten wurde, verwendet werden, da die letztgenannte Verbindung selbst in Wasser unlöslich ist.
Der erfindungsgemäß verwendete Katalysator kann mit Trägern, wie Kieselsäure, Diatomeenerde, Tonerde, Siliciumcarbid. Zirconoxyd, Metallpulvern, wie Titanoder Aluminiumpulver verwendet werden.
Die Reaktion kann in einem Festbettreaktor oder einem Fließbettreaktor durchgeführt werden. Das Molverhältnis zwischen Olefin und Sauerstoff im reagierenden Gasgemisch kann in einem v/eiien Bereich von etwa 1/0,5 bis 1 10. vorzugsweise im Bereich von 1 1 bis 14 liegen. Der Sauerstoff kam mit Inertgasen verdünnt sein oder in Form von Luft verwendet werden. Die Umsetzung kann in Gegenwart von gasförmigen Verdünnungsmitteln, die bei den Reaktionsbedingungen inaktiv sind. »vie Stickstoff. Propan. Isobutan, Kohlendioxyd und Wasserdampf durchgeführt werden, wobei Wasserdampf und Stickstoff bzw. ein Gemisch dieser Gase hesorders bevorzugt werden. Die Wasserdampfkon/enirat on im emiie-Gas kann innerhalb eines vollen Bereiches von etwa 20 hi-, ii() Volumprozent variiert werden.
Die Reakiionstempcratur liegt im Bereich von etwa 2(K) bis 450 C. vorzugsweise zwischen etwa 250 und 350 C. Die Raumgeschwindigkeit kann innerhalb eines Bereiches von etwa 400 bis 20 000Std. ' variiert werden. Die Reaktion kann unter vermindertem Druck cder unter Überdruck, gewöhnlich aber unter Atmosphärendruck ausgeführt werden.
Die Erfindung ist durch die nachstehenden Beispiele noch näher erläutert. Alle Teile beziehen sich auf das Gewicht. Die in der Beschreibung verwendeten Begriffe wie 'ületinumwandiung·'. iSelektivität gegenüber ungesättigtem Aldehyd«. 'Selektivität gegenüber ungesättigter Monocarbonsäuren und >Gesamtausbeute« sind wie folgt deliniert:
Mol verbrauchtes Olttin
(Mol eingesetztes Oletin) (Mol nichtumgesetztes Oletin)
Oletin um w and I u ng
(Mol verbrauchtes Olelin): (Mol Olefin im Emsarzmaterial) · 100
Selektivität gegenüber ungesättigtem Aldehyd
(Mol gebildeter ungesättigter Aldehyd: (Mol verbrauchtes Olefin) · 100
Selektivität gegenüber ungesättigter Monocarbonsäure (NIo! ungesättigte Monocarbonsäure. gebildet): (Mol verbrauchtes Olefin)· 100
Gesamtausbeute an ungesättigtem Aldehyd und ungesättigter Monocarbonsäure
[(Selektivität gegenüber ungesättigtem Aldehyd) ■ (Selektivität gegenüber ungesättigter Monocarbonsäure)] · (Olefinumwandlung): 100
Raumgeschwindigkeit (RG)
(Gesamtvolumen der eingesetzten reagierenden Gase im Normalzustand je Stunde): (scheinbares Volumen des Katalysators im Reaktor)
Beispiel 1
247 Teile Ammoniumparamolybdat,
(NH4),.,Mo7O,4-4 HoO.
wurden in 500 Teilen heißem Wasser gelöst. Es wurden 5 wäßrige Lösungen wie folgt hergestellt: 56 Teile Chromnitrat. Cr(NO3I3 · 9 H2O, in 70 Teilen Wasser: 19 Teile Ferrinitrat. Fe(NO3);, · 9 H2O. in 20 Teilen Wasser: 306 Teile Nickelnitrat, Ni(NO3).-6 H,O, in 200 Teilen Wasser; 57 Teile Wismutnilrat, Bi(NO3J2-SH2O. in 30 Teilen Wasser mit 10 Teilen konzentrierter Salpetersäure: und 16 Teile Stannochlorid. SnCl2 · 2 H2O, in 20 Teilen Wasser. Diese fünf Lösungen wurden unter Rühren miteinander vermischt, und das Gemisch wurde rasch unter gutem Rühren der Ammoniumparamolybdatlösung zugegeben. Dem gebildeten Niederschlagsbrei wurden unter Rühren 385 Teile einer wäßrigen. 20gewichtsprozentige ko loidalen Kiesel.säurelösung zugesetzt, und der Brei wurde durch Erhitzen unter Rühren eingedampft. Während der Eindampfung veränderte sich die graublaue Farbe des Breis allmählich zu einer gelblichgriinen Farbe.
Der Eindampfrücksiand wurde 5 Stunden bei 120 C neirocknet und dann 5 Stunden in Luft bei 500 C
5 \ 6
calciniert. Der so erhaltene Katalysator wurde ge- verwendet. Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle 1
brochen und bis auf eine Masehenweite um 10 bis 20 angegeben
abgesiebt. Beispiel 5
40ml (39.Og) Katalysator (Atonncrhiiltnis Cr Fe
Sn Ni BiMo ---- 1Ό.33Ό.5 7.5 US3 10) wurden mit 5 In der gleichen Weise wie in Beispiel 1 wurde ein
40 ml Aluminiumschium(10bis2Ü Maschen) verdünnt Katalysator aus 353 Teilen Ammoniumparamolybdat.
und in einen röhrenförmigen Reaktor aus korrosions- 63 Teilen Titantetrachlorid, Sl Teilen Ferrinitrat.
beständigem Stahl mit einem Innendurchmesser von 388 Teilen Nickelnitrat, 81 Teilen Wismutnitrat und
28 mm eingifüllt. Bei einer Raumgeschwindigkeit von 550 Teilen der kolloidalen Kieselsäurelösung nach
1800 Std. l wurde ein Gasgemisch, das aus~4,0 Mol- io Beispiel 1 hergestellt. 20 ml (16.9 g) des so erhaltenen
prozent Propylen, 50,0 Molprozent Luft und 46.0 Mol- Katalysators (Atomverhältnis Ti Fe'Ni Bi'Mo 1.67/
prozent Wasserdampf bestand, durch den Reaktor 1 6,66 0,83 !0) wurden in der gleichen Weise wie der
geleitet, der mit Hilfe eines Nitratschmelzbades von Katalysator von Beispiel 1 verwendet. Die erhaltenen
außenherauf eine konstante Temperatur erhitzt wurde. Ergebnisse sind in Tabelle I angegeben.
Es wurden folgende Ergebnisse erhalten: 15
Bei einer Reaktionstemperatur von 316 C betrug Beispiel 6
die Propylen-Umwandlung 89,2%, die Selektivität
bezüglich Acrolein 83.9%, die Selektivität bezüglich 247 Teile Ammoniumparamolybdat und 7.3 Teile
Acrylsäure 10,9%, die Gesamtselektivität bezüglich Germaniumdioxyd, GeO2, wurden in 600 Teilen heißem
Acrolein und Acrylsäure 10.9%, Jie Gesamtselektivi- ao Wasser gelöst, wobei eine Lösung mit blaßgelber
tat bezüglich Acrolein und Acrylsäure 94,8% und die Farbe erhalten wurde. Es wurden vier Lösungen
Gesamtausbeute an Acrolein und Acrylsäure 84,6%. wie folgt hergestellt: 56 Teile Chromnitrat in
Bei einer Reaktionstemperatur von 3263C betrug die 70 Teilen Wasser: 19 Teile Ferrinitrat in 20 Teilen
Propylenumwandlung 93.6%. die Selektivität bezüglich Wasser. 306 Teile Nickelnitrat in 200 Teilen Wasser
Acrolein 81,1%, die Selektivität bezüglich Acrylsäure 35 und 57 Teile Wismutnitrat in 30 Teilen Wasser, das
12.6%, die Gesamtselektivität bezüglich Acrolein und 10 Teile konzentrierte Salpetersäure enthielt. Diese
Acrylsäure 93,7% und die Gesamtausbeute an Aero- vier Lösungen wurden unter Rühren miteinander
lein und Acrylsäure 87,7%. Die Ausbeuten an Lssig- vermischt und rasch zu der vorstehend angegebenen
$äure. Acetaldehyd, Kohlendioxyd und Kohlenmon- Molybdän- und germaniumhaltigen Lösung zugesetzt,
oxyd betrugen 1,0, 1.3, 2,6 bzw. 0.9%. 30 während gründlich gerührt wurde. Dem erhaltenen
Niederschlagsbrei wurden unter gutem Rühren 385 Teile
B e i s ρ i e I 2 der kolloidalen Kieselsäurelösung von Beispiel 1
zugesetzt, worauf der Brei durch Erhitzen unter
Nach einem Verfahren ähnlich dem von Beispiel 1 Rühren eingedampft wurde. Der Eindampfrückstand
wurde ein Katalysator aus 318 Teilen Ammonium- 35 wurde 5 Stunden bei 120cC getrocknet und dann
paramolybdat, 72 Teilen Chromnitrat. 73 Teilen Ferri- 5 Stunden in Luft bei 500°C calciniert. Der so erhal-
nitrat, 261 Teilen Nickelnitrat, 147 Teilen Wismut- tene Katalysator wurde gebrochen und bis auf eine
tiitrat, 68 Teilen Stannochlorid und 500 Teilen der Masehenweite von 10 bis 20 abgesiebt. 20 ml (19,3 g)
kolloidalen Kieselsäure von Beispiel 1 hergestellt. des so hergestellten Katalysators (Atomverhältnis
20 ml (19,9 g) des so erhaltenen Katalysators (Atom- 40 Cr/Fe/Ge/Ni'Bi'Mo = 1/0,33/0,5/7,5/0,83/10) wurden
verhältnis Cr/Fe/Sn/Ni/Bi/Mo = 1/1/2/5/1,67/10) in der gleichen Weise wie der Katalysator vom
wurden in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 ver- Beispiel 1 verwendet. Die erhaltenen Ergebnisse sind
wendet. Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle I in Tabelle I angegeben,
angegeben.
Beispiel3 45 Beispiel7
In der gleichen Weise wie in Beispiel 1 wurde ein In der gleichen Weise wie in Beispiel 6 wurde ein
Katalysator aus 282 Teilen Ammoniumparamolybdat, Katalysator aus 247 Teilen Ammoniumparamolybdat,
64 Teilen Ferrinitrat, 340 Teilen Nickelnitrat, 64 Teilen 14,6 Teilen Germaniumdioxyd, 56 Teilen Chrom-Wismutnitrat, 36 Teilen Stannoacetat, Sn(CH3CO2)2 · 50 nitrat, 57 Teilen Ferrinitrat, 306 Teilen Nickelnitrat,
2 H2O und 440 Teilen der kolloidalen Kieselsäure- 57 Teilen Wismutnitrat und 385 Teilen der kolloidalen
lösung nach Beispiel 1 hergestellt. 20 ml (20,8 g) des so Kieselsäurelösung von Beispiel 1 hergestellt. 20 ml
erhaltenen Katalysators (Atomvewiältm's Fe/Sn/Ni/ (20,1g) des so hergestellten Katalysators (Atomver-
Bi/Mo = 1/0,83/7,3/0,83/10) wurden in der gleichen hältnis Cr/Fe/Ge/Ni/Bi/Mo = 1/1/1/7,5/0,83/10) wur-
Weise wie der Katalysator von Beispiel 1 verwendet. 55 den in der gleichen Weise wie der Katalysator von
Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle I ange- Beispiel 1 verwendet. Die erhaltenen Ergebnisse sind
geben. in Tabelle I angegeben.
Beispiel 4 Beispiel 8
In der gleichen. Weise wie in Beispiel 1 wurde ein 60
Katalysator aus 318 Teilen Ammoniumparamolybdat, Ein Katalysator wurde in der gleichen Weise wie
216 Teilen Chromnitrat, 24 Teilen Ferrinitrat, 174 Te! in Beispiel 7 hergestellt, jedoch mit der Abweichung,
len Nickelnitrat, 73 Teilen Wismutnitrat, 17 Teilen daß kein Chromnitrat verwendet wurde. 20 ml
Titantetrachlorid, TiCl4, und 500 Teilen der kolloidalen (21,4 g) dieses Katalysators (Atomverhältnis Fe/Ge/
Kieselsäurelösung nach Beispiel 1 hergestellt. 20 ml 65 Ni/Bi/Mo = 1/1/7,5/0,83/10) wurden in der gleichen
(17,2 g) des erhaltenen Katalysators (Atomverhältnis Weise wie der Katalysator von Beispiel 1 verwendet.
Cr/Fe/Ti/Ni/Bi/Mo = 3/0,33/0,5/3,33/0,83/10) wurden Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle I angege-
in der gleichen Weise wie der Katalysator von Beispiel 1 ben.
I Z UUU 4ZO
Tabelle I Ergebnisse der Beispiele 2 bis 8
Beispiel Reaktions-
lempcralur
C
l'ropylen-
umuandlung
Molpro/.cnt
Acrolein Selektivität. Molprozent
Acrylsäure '
und
Acrylsäure Gesamtausbeute
an Acrolein und
Acrylsäure
Molprozent
2 316
326
92.0
95.9
78.6
73,7
; 9,5
12,3
88,1
86,0
81.1
82.4
3 287
296
90.7
95.2
80.0
74.6
9.4
11.5
89.4
86.1
81,1
82,0
4 336 89,3 76,6 14.4 91,0 81,2
5 300
316
89,3
94,2
77,6
74.3
' 10,9
14,7
88,5
89.0
79,0
83,9
6 316
326
90.6
94,1
84,9
78,4
9,7
11,7
94,6
90,1
85,8
84,9
7 300
315
93,0
95,2
80,6
75,5
' 8,6
11,1
89,2
86,6
83,0
82,5
8 295
306
90,6
96,7
85,1
75.8
8,7
11.6
93,8
87,4
85.0
84.5
Beispiel 9
Ein Gasgemisch, das 3,0 Molprozent Isobutylen. 60 Molprozent Luft und 37 Molprozent Wasserdampf enthielt, wurde bei einer Temperatur von 300 C durch den gleichen Reaktor mit dem gleichen Katalysator wie in Beispiel 1 bei einer Raumgeschwindigkeit von 900 Std. ■■' hindurchgeleitet. Die IsobutyleniimWandlung betrug 88°/0, die Selektivität bezüglich Methacrolein 45°/0, die Selektivität bezüglich Methacrylsäure 18 °/o urid die Gesamtausbeute an Methacrolein und Methacrylsäure 55,5 0Z0.
Beispiel 10
247 Teile Ammoniumparamolybdat und 4,3 Teile Borsäure, H3BO3, wurden in 600 Teilen heißem Wasser gelöst. Es wurden vier Lösungen wie folgt hergestellt: 56 Teile Chromnitrat in 70 Teilen Wasser;
19 Teile Ferrinitrat in 20 Teilen Wasser; 306 Teile Nickelnitrat in 200 Teilen Wasser und 57 Teile Wismutnitrat in 30 Teilen Wasser, die 10 Teile konzentrierte Salpetersäure enthielten. Diese vier Lösungen wurden unter Rühren miteinander vermischt und rasch zu der Molybdän- und borhaltigen Lösung zugesetzt, wobei gut gerührt wurde. Dem erhaltenen Niederschlagsbrei wurden unter Rühren 385 Teile der kolloidalen Kieselsäurelösung von Beispiel 1 zugesetzt, worauf der Brei durch Erhitzen unter gutem Rühren eingedampft wurde. Der Eindampfrückstand wurde 5 Stunden bei 120°C getrocknet und dann in Luft 5 Stunden bei 5000C calciniert. Der so erhaltene Katalysator wurde gebrochen und bis auf eine Maschenweite von 10 bis 20 abgesiebt. 20 ml (19,4 g) des so hergestellten Katalysators (Atomverhältnis Cr/Fe' B/Ni/Bi/Mo = 1/0,33/0,5/7,5/0,83/10) wurden mit
20 ml Aluminiumschaum (10 bis 20 Maschen) verdünnt. Der verdünnte Katalysator wurde im gleichen Reaktor und unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel 1 verwendet. Es wurden folgende Ergebnisse erhalten:
Bei einer Reaktionstemperatur von 3200C betrug die Propylenumwandlung 90,50Z0, die Selektivität
bezüglich Acrolein 85,5 °/0. die Selektivität bezüglicl· Acrylsäure 8,6%, die Gesamtselektivität bezüglicl· Acrolein und Acrylsäure 94,1 0Z0 und die Gesamtaus beute 85,10Z0.
Bei einer Reaktionstemperatur \on 330 C betruj die Propylenumwandlung 94,0%. die Selektivitä bezüglich Acrolein 79,30Z0, die Selektivität bezüglicl· Acrylsäure 11,51Y0. die Gesamtselektivität bezüglicl· Acrolein und Acrylsäure 91,8% und die Gesamt ausbeute 86.30Z0. Die Ausbeuten an Essigsäure Acetaldehyd. Kohlendioxyd und Kohlenmonoxyc betrugen 1,3. 1,9. 2,8 bzw. 1.7%.
Beispiel 11
In der gleichen Weise wie nach Beispiel 10 wurde eir Katalysator aus 282 Teilen Ammoniumparamolybdat 5 Teilen Borsäure, 64 Teilen Ferrinitrat, 310 Teiler Nickelnitrat, 64 Teilen Wismutnitrat und 440 Teiler der kolloidalen Kieselsäurelösung nach Beispiel 1 hergestellt. 20 ml (18.8 g) des so hergestellten Katalysators (Atomverhältnis Fe/B,'Ni/Bi/Mo = 1:0,56,66 0,83/10) wurden in der gleichen Weise wie der Katalysator von Beispiel 1 verwendet. Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle Il angegeben.
Beispiel 12
Ein Katalysator wurde in der gleichen Weise wie ir Beispiel 11 hergestellt, wobei jedoch statt 5 Teiler 10 Teile Borsäure verwendet wurden. 20 ml (18,6 g dieses Katalysators (Atomverhältnis Fe/'B/Ni/Bi/Mc - 1 1 6,66 0.83 10) wurden in der gleichen Weis< wie der Katalysator von Beispiel 10 verwendet. Di« erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle II angegeben
Beispiel 13
Ein Katalysator wurde in der gleichen Weise wie ir Beispiel 11 hergestellt, wobei jedoch statt 5 Teiler 20 Teile Borsäure verwendet wurden. 20 ml (17,8 g dieses Katalysators (Atomverhältnis Fe/B/Ni/Bi/Mc = 1/2/6,66/0,83/10) wurden in der gleichen Weis« wie der Katalysator von Beispiel 10 verwendet Di< erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle II angegeben
609 Ml/120
Tabelle II Krgebnisse der Beispiele 11 bis 13
10
Reaktioni- Propvlen- Acrolein Selektivität, Molpro/tnt \C1 OIL III
Acrylsäure
Cicsumtausbcuic
an Acrylein und
Beispiel temperatur umwaiullung 80.1 88,2 Acrylsäure
C Molprozent 75,3 Acrylsäure .
um]
86,1 Molprozent
11 310 88.7 82,5 8.1 88,7 78.3
320 95.2 74.5 10.8 86.9 82.0
12 296 93.2 84,2 6.2 90.1 82,6
316 97,0 80,4 12.4 88.0 84,4
13 296 86.7 5.9 78,2
306 94.0 7,6 82.7
Beispiel 14
Isobutylen wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 9 oxydiert, wobei jedoch der gleiche Katalysator wie von Beispiel 10 verwendet wurde und die Reaktionsiemperatur 310 C anstatt 300 C betrug. Die lsobutylenumwandlung betrug 85%. die Selektivität bezüglich Methacrolein 40" „. die Selektivität bezüglich Methacrylsäure 15°',, und die Gesumtausbcute an Methacrolein und Methacrylsäure 46.8%.
B e i s ρ i e ! 15
141.2 Teile Ammoniumparamolybdat wurden in 300 Teilen heißem Wasser gelöst, worauf 10 Teile konzentrierter wäßriger Ammoniak (28gewichtsprozentig) zugesetzt wurden. Daneben wurden die vier folgenden Lösungen hergestellt: 53.4Teile Chromnitrat in 70 Teilen Wasser: 26.9 Teile Ferrinitrat in 30 Teilen Wasser: 155.1 Teile Nickelnitrat in 70 Teilen Wasser: und 32,3 Teile Wismutnitrat in 20 Teilen Wasser, die 3 Teile konzentrierte Salpetersäure enthielten. Diese vier Lösungen wurden unter Rühren miteinander vermischt und rasch zu der AmmoniumparamoKbdat enthaltenden Lösung unter gutem Rühren zugesetzt. Dem erhaltenen Niederschlagsbrei wurden 220Teile der kolloidalen Kieselsäurelösung nach Beispiel 1 zugesetzt, und der Brei wurde durch Erhitzen unter stetigem Rühren eingedampft. Der eingedampfte Rückstand wurde 5 Stunden bei 120'C getrocknet und dann in Luft 6 Stunden bei 500 C calciniert. Der so erhaltene Katalysator wurde gebrochen und bis auf etwa 10 bis 20 Maschen abgesiebt. 40 ml (41.36 g) des so hergestellten Katalysators mit der Zusammensetzung Cr2 · Fe1 ■ Ni8 ■ Bi1 · Mo12 · O50, der 19 Gewichtsprozent SiO2 enthielt, wurde mit 40 ml Aluminiumschaum (10 bis 20 Maschen) verdünnt und in einen röhrenförmigen Reaktor aus korrosionsbeständigem Stahl mit einem Innendurchmesser von 28 mm eingefüllt. Bei einer Raumgeschwindigkeit von 1800 Std.1 wurde ein Gasgemisch, das 4,0 Molprozent Propylen, 60,0 Molprozent Luft und 36,0 Molprozent Wasserdampf enthielt, durch den Reaktor geleitet, der mit Hilfe eines Nitratschmelzbades von außen auf eine konstante Temperatur erhitzt wurde. Es wurden folgende Ergebnisse erhalten:
Bei einer ReaktionstemperatuT von 304 C betrug die Propylenumwandlung 94,3%, die Selektivität bezüglich Acrolein 79,60Z0, die Selektivität bezüglich Acrylsäure 10,10Z0 ,die Gesamtausbeute an Acrolein und Acrylsäure 84,6%; weiterhin wurden kleinere Mengen an Essigsäure und Acetaldehyd gebildet. Bei einer Reaktionstemperatur von 2941C betrug die Propylenumwandlung 90,4%, die Selektivität bezüglich Acrolein 80,80Z0. die Selektivität bezüglich Acrylsäure 6,6% und die Gesamtausbeute an Acrolein und Acrylsäure 79.0 %.
Beispiel 16
Ein Gasgemisch, das 2,5 Molprozent Isobutylen, 50 Molprozent Luft und 47,5 Molprozent Wasserdampf enthielt, wurde durch den gleichen Reaktor mit dem gleichen Katalysator wie in Beispiel 15 bei einer Reaktionstemperatur von 284 C und einer Raumgeschwindigkeit von 1800 Std. ' hindurchgeleitet. Die Isobutylenumwandlung betrug 92%, die Selektivität bezüglich Methacrolein 54,5%, die Selektivität bezüglich Methacrylsäure 15,9% und die Gesamtausbeute an Methacrolein und Methacrylsäure 64,7%.
Die Überlegenheit des vorliegenden Verfahrens ergibt sich aus folgenden Vergleichsversuchen:
Vergleichsversuch 1
Gemäß Beispiel 27 der französischen Patentschrift 1 514 167 wurde folgendermaßen verfahren:
Es wurden 170 Gewichtsteile Ammoniumparamolybdat. (NH4)6Mo7O24-4 H2O, in 300 Gewichtsteilen Wasser unter Erhitzen gelöst; ferner wurden 245 Gewichtsteile Nickelnitrat, Ni(NO3), - 6 H2O in 100 Gevvichtsteilen Wasser, 32,4 Gewichtsteile Ferrinitrat, Fe(NO3J3 ■ 9 H2O, in 35 Gewichtsteilen Wasser 37,6 Gewichtsteile Wismutnitrat, Bi(NO3)3 ■ 5 H2O in 30 Gewichtsteilen Wasser mit einem Gebalt an 4 Gewichtsteilen konzentrierter Salpetersäure und 10,6 Gewichtsteile Arsensäure, H4As2O2, in 30 Gewichtsteiler Wasser unter Erhitzen gelöst. Danach wurden die aui diese Weise hergestellten wäßrigen Nickelnitrat-. Ferrinitrat-, Wismutnitrat- und Arsensäurelösungen zx der wäßrigen Ammoniumparamolybdatlösung untei Rühren zugegeben.
Danach wurden 300 Gewichtsteile einer Lösung mi einem Gehalt an 20 Gewichtsprozent kolloidalen Siliciumdioxyd zu der auf diese Weise hergestelltei Lösung zugegeben. Das Wasser wurde von diese Lösung durch Erhitzen verdampft; die Feststoffe wur
den bei 120° C 5 Stunden lang getrocknet und danacl bei 3003 C 3 Stunden lang erhitzt Die Feststoff wurden abgekühlt, anschließend pulverisiert und zi Tabletten geformt (5 mm Durchmesser · 4 mm). Di
Tabletten wurden in einem Luftstrom bei 5(K)1C 6 Stunden lang erhitzt und danach als Katalysator (Katalysator A) für den Test verwendet.
Es wurden 40 ml des Katalysators (52 g Katalysator A) mit 40 ml schwammförmigcm metallischem Aluminium (10 bis 20 Maschen) verdünnt und in ein rostfreies Stahlreaktionsrohr mit einem Innendurchmesser von 28 mm gefüllt. Das Reaktionsrohr wurde von außen durch geschmolzenes Nitrat erhitzt, um die Reaktionszone bei einer vorgegebenen Temperatur zu halten; es wurde ein Reaktionsgas der folgenden Zusammensetzung bei einer Raumgeschwindigkeit von 1440 Iv1 durchgeleitet:
Reaktionsgas-Zusammensetzung:
5,9 Molprozent Propylen,
35,3 Molprozent Dampf,
58,8 Molprozent Luft.
Die Versuchsergebnisse sind in derTabellelll wiedergegeben.
Vergleichsversuch 2
Zum Vergleich mit dem Katalysator gemäß det französischen Patentschrift 1 514 167 wurde ein Test-Katalysator (Katalysator B) gemäß Beispiel 6 der Anmeldungsunterlagen hergestellt.
Es wurden 40 ml des Katalysators (38,6 g Katalysator B) mit 40 ml schwammförmigem metallischem Aluminium (10 bis 20 Maschen) verdünnt und in ein ίο rostfreies Stahlreaktionsrohr mit einem Innendurchmesser von 28 mm gefüllt. Das Reaktionsrohr wurde von außen mit geschmolzenem Nitrat erhitzt, um die Reaktionszone bei einer vorgegebenen Temperatur zu halten; es wurde ein Reaktionsgas der folgenden Zusammensetzung bei einer Raumgeschwindigkeit von 1440h ' durchgeleitet:
Reaktionsgas-Zusammensetzung:
Wie beim Vergleichsversuch 1.
DieVersuchsergebnissesind in derTabellelll wiederao gegeben.
Tabelle II!
Kataly Katalysator
zusammen
Salzbad-
tempcratur
Umsetzung Selektivität
(Molprozent)
Acryl Bildung von
Acrolein 4
Raum-Zeit-Ausbeute
(kg/1 Katalysator h)
i Acryl Acrolein -
sator setzung Acro säure Acrylsäure Acro säure Acrylsäure
(X) (Molprozcnl) lein 7,8 (Molprozent) lein 0.014 0,122
A Ni10-OFe1 300 63,6 80,2 10,3 56.0 0,108 0.021 0,145
Bi1As1Mo12 320 75,3 77,4 8,1 66,0 0,124 0,019 0.178
B Cr1Fe033 300 86.0 86,8 81,5 0,159
Ge0-8Ni7-5
Bi0-83Mo12
Den vorstehenden Ergebnissen ist zu entnehmen, daß der Katalysator B dem Katalysator A bezüglich der Raum-Zeit-Ausbeute an Acrolein -r Acrylsäure überlegen ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von (Meth)Acrolein zusammen mit (Meth)Acrylsäure durch Oxydation von Propylen oder Isobuten mit molekularem Sauerstoff an einem Katalysator, der die Oxyde des Nickels, Eisens. Wismuts und Molybdäns enthält, in der Gasphase bei erhöhter Temperatur, dadurch gekennzeichnet, daß man die Oxydation in Gegenwart eines oxydischen Katalysators der allgemeinen Formel
    Fe0-01 ~o.sNiO-,- i.äBio.oi-o.:A1oMo.oi -ο..-.
    durchführt, wobei M für Titan, Germanium, Zinn, Bor oder Chrom bzw. für die Kombination von a) Chrom und b) einem der Elemente Titan. Germanium. Zinn oder Bor steht.
DE19702000425 1969-01-11 1970-01-07 Verfahren zur Oxydation von Olefinen Granted DE2000425A1 (de)

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