DE2000220C3 - Maschine zum Herstellen von bewehrten kassettenförmigen Betonbauteilen - Google Patents
Maschine zum Herstellen von bewehrten kassettenförmigen BetonbauteilenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Herstellen von bewehrten kassettenförmigen Betonbauteilen aus
einem auf einem Betonierbett hergestellten, noch nicht abgebundenen Betonstrang U-förmigen Querschnittes,
dessen Länge einem Vielfachen der Länge der einzelnen herzustellenoen Betonbauteile entspricht und der
Längsbe*ehrungsstäbe aufweist
Es ist bekannt, langgestreckte Betonbauteile mit U-förmigem Querschnitt, die als Träger dienen sollen,
im Gleitfertigungsverfahren herzustellen. Hierbei wird der Beton aus einem Behälter auf ein unter diesem
angeordnetes Betonierbett aufgebracht, wobei der Behälter langsam und stetig oberhalb des Betonierbettes sich vorwärts bewegt, während der gegossene
Betonstrang mit Oberflächenrüttlern verdichtet wird. In dem Betonstrang sind in der Regel sowohl im Boden als
auch in den Längswänden Bewehrungsstäbe angeordnet
Zum Herstellen von kassettenförmigen Betonbauteilen werden zuerst derartige Betonstränge in Längen
von etwa 100 bis 150 Metern gegossen. Diese Stränge werden später in mehrere Teile von vorbestimmter
Länge geteilt, die später an ihren Enden mit Stirnwänden aus Beton versehen werden, damit sie die
Form einer Kassette erhalten. Diese Stirnwände müssen gegossen werden, noch bevor der Beton des Bodens und
der parallelen Längswände des bereits geformten rinnenförmigen Betonstrangs abgebunden hat und
erhärtet ist Diese zum größten Teil manuelle Herstellungsweise von kassettenförmigen Betonbauteilen ist
schwierig und umständlich und erfordert mehrere, voneinander verschiedene Arbeitsgänge.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Herstellung von bewehrten kassettenförmigen Betonbauteilen aus einem noch nicht abgebundenen Betonstrang mit U-förmigem Querschnitt zu mechanisieren.
Diese Aufgabe wird mit der Erfindung durch eine Maschine gelöst, die durch folgende Merkmale gekennzeichnet ist:
a) Verfahrbarkeit der Maschine längs des Betonierbettes;
b) eine Schneidvorrichtung zum Abschneiden der Längsbewehrungsstäbe;
c) zwei in Längsrichtung des Betonstrangs mit einem Zwischenraum hintereinander angeordnete, heb-
und senkbare Innenformen, die jeweils die innere Schalwand für eine der beiden zu betonierenden
benachbarten Stirnwände zweier hintereinander herzustellender kassettenförmiger Betonbauteile
bilden und die beiden Wände des Betonstrangs von innen abstützen;
d) entfernbare Außenformwände zurr. Abstützen der
beiden Wände des Betonstrangs von außen im Bereich der beiden Innenformen;
e) ein im Zwischenraum zwischen den beiden Innenformen beweglich angeordnetes Messer, das
die äußere Schalwand für jede der beiden zu betoiverenden Stirnwände bildet und mittels
dessen in den beiden Wänden des Betonstrangs der Beton auf die ganze Höhe der Wände im Bereich
der Schnittstellen in den Längsbewehrungsstäben entfernbar ist
Die Erfindung bringt den Vorteil, daß eine Vielzahl von kassettenförmigen Betonbauteilen kontinuierlich
ineinander anschließend auf einem Betonierbett in einem Arbeitsgang zusammen mit Längswänden und
Stirnwänden maschinell hergestellt werden können. Hierdurch wird die Fabrikationsgeschwindigkeit erhöht
und es werden Arbeitskräfte eingespart.
Zweckmäßig ist die Schneidvorrichtung zum Abschneiden von im Bereich der oberen, freien Ränder der
beiden Wände des Betonstrangs angeordneten Längsbewehrungsstäben, in Bewegungsrichtung der Maschine
gesehen, vor den beiden Innenformen und den Außenformwänden angeordnet. Hierdurch ist es möglich,
die Bewehrungsstäbe durchzuschneiden, bevor der Beton zwischen den Stirnwänden zweier aufeinanderfolgender
Betonbauteile entfernt wird.
Um das Messer zum Entfernen des Betons mühelos einführen zu können, weist die Schneidvorrichtung
zweckmäßig im Bereich jeder Wand des Betonstrangs zwei in im vorbestimmten Abstand zueinander quer eum
Betonstrang verlaufenden vertikalen Ebenen gelegene und in Drehung versetzbare Schneidscheiben auf, die in
diesen Ebenen· heb- und senkbar angeordnet sind. Die Schneidscheiben schneiden jeweils das zwischen den
Außenseiten benachbarter Stirnwände liegende Stück der Längsbewehrungsstäbe aus.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Innenformen und die Außenformwände unabhängig von einer
vertikalen Versetzung des Messers gemeinsam in vertikaler Richtung versetzbar sind.
Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche 5 bis 8.
Die Erfindung wird an einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es
zeigt
Fig.l eine Maschine nach der Erfindung zum Herstellen von bewehrten kassettenförmigen Betonbauteilen
aus einem noch nicht abgebundenen Betonstrang U-förmigen Querschnitts in einer Seitenansicht,
F i g. 2 einen lotrechten Querschnitt nach der Linie
H-II in Fig.l in vergrößerter Darstellung, wobei die
linke Hälfte das Messer in angehobener Stellung und die S5
rechte Hälfte das Messer in abgesenkter Stellung zeigt,
F i g. 3 einen lotrechten Querschnitt nach der Linie
UI-III in Fig.l,
Fig.4 die Maschine in Gießstellung zum Herstellen
der Stirnwände zweier hintereinander gelegener Beton- ^0
bauteile in der Draufsicht,
F i g. 5 den in F i g. 4 gezeigten Teil der Maschine in
einer Seitenansicht und teils im Längsschnitt, wobei sich das Messer in angehobener Stellung befindet,
F i g. 6 eine der F i g. 5 entsprechende Darstellung
der Maschine mit abgesenktem Messer,
F i g. 7 eine Seitenansicht der Maschine, bei der sich
das Messer und die Innenformen in angehobener Stellung befinden,
Fig.8 eine der Fig.6 ähnliche Seitenansicht mit
einem Messer nach einer anderen Ausführungsform,
Fig.9 zwei noch aneinanderhängende, mit Stirnwänden
versehene kassettenförmige Betonbauteile in einem lotrechten Längsschnitt vor dem Auseinandertrennen,
Fig. 10 die Draufsicht auf die Enden der beiden kassettenförmigen Betonbauteile nach F i g. 9 und
F i g. 11 einen lotrechten Querschnitt nach der Linie
XI-X!in Fig.8.
Die Formmaschine zum Herstellen eines im Querschnitt U-förmigen Betonstrangs gehört nicht zur
Erfindung und wird deshalb auch nicht näher beschrieben. Mittels dieser Formmaschine wird im Gleitfertigungsverfahren
auf einem flachen Betonierbett 1 aus Stahl ein Betonstrang von etwa 100 bis 150 m mit einem
Boden 2 und längsgerichteten Wänden 3 gegossen. Der Boden 2 des Betonstrangs ist mit Längsbewehrungsstäben
4 und die parallelen Wände 3 sind an ihrem oberen Rand mit Längsbewehrungsstäben 5 armiert. Außerdem
ist der Betonstrang mindestens an seinem Boden 2 mit einer netzförmigen Bewehrung 6 versehen.
Die in Fig.l schematisch dargestellte Maschine A
weist einen auf längsgerichteten, beiderseits des Betonierbettes 1 angeordneten Schienen 13 mittels
Rädern 12 verfahrbaren Maschinenrahmen 11 auf, auf dem ein Behälter 14 mit Beton angeordnet ist. Der
Behälter 14 ist an seinem Boden 15 mit einer Entleerungsöffnung ausgerüstet, die durch eine Klappe
17 geöffnet und verschlossen werden kann. Unterhalb dieser Entleerungsöffnung ist eine Schurre 19 um eine
waagerechte Achse 18 schwenkbar gelagert, die mittels eines Hebels 20 in zwei verschiedene Lagen verschwenkt
werden kann, um den Beton für die Herstellung der Stirnwände 9 und 10 dem betreffenden
Formraum zuzuleiten.
Am vorderen Ende der Maschine A sind auf zwei waagerechten Wellen 21 und 22 (Fig.3) in vorbestimmten
Abstand 25 voneinander zwei Paar Schneidscheiben 23 bzw. 24 angeordnet. Die beiden Wellen 21
und 22 werden gemeinsam angetrieben und sind am Außenende zweier Gelenkarme 26 bzw. 27 gelagert, die
an ihrem Innenende um eine waagerechte Achse 28 schwenkbar gelagert sind. Die Gelenkarme 26 und 27
sind durch Laschen 29 mit einem um eine Achse schwenkbaren Hebel 31 gelenkig verbunden, der in zwei
in einer Platte 34 auf verschiedener Höhe angeordneten Ausnehmungen 32 und 33 einrasten kann. Sobald sich
dieser Hebel 31 in der oberen Ausnehmung 32 befindet nehmen die Schneidscheiben 23 und 24 ihre obere
unwirksame Lage ein, die in F i g. 3 in ausgezogener Linien dargestellt ist Mit dem Hebel 31 können die
rotierenden Schneidscheiben 23 und 24 dann in die ir strichpunktierten Linien dargestellte Lage herabge
schwenkt werden (F i g. 3).
Die Maschine ist mit vier Außenformwänden 35 un< 36(F i g.2 und 4) zur äußeren Abstützung der Wände:
des bereits gegossenen Betonstrangs und zwei Innen formen 37 und 38 zum inwendigen Abstützen de
Wände 3 ausgerüstet. Die Innenformen 37 und 38 diene zugleich als Gießform bei der Herstellung de
Stirnwände 9 und 10 der Betonbauteile 7 bzw. 8.
Die Außenformwände 35 und 36 und die Innenforme 37 und 38 sind durch ein im Maschinenrahmen 11 hei
und senkbar angeordnetes Traggestell 39 miteinand« verbunden. In abgesenkter Lage (Gießstellung) liege
die Außenformwände 35 und 36 mit ihrem unteren Enc
40 an der Innenseite von auf dem Betonierbett 1 angeordneten, parallel zueinander verlaufenden Schienen
41 an, die je eine schräg nach innen abfallende Innenseite 42 aufweisen. Der in Fig.2 angegebene
Abstand 43 zwischen den beiden Schienen 41 entspricht der Breite der herzustellenden Betonbauteile 7 und 8.
Die beiden Innenformen 37 und 38 sind mit je einer Stirnwand 44 versehen. Die beiden Seitenteile 45 der
Innenformen 37 und 38 haben je eine öffnung 46, an deren Innenseite eine außen mit Schaumgummi
verkleidete Membran 47 aus elastischem Werkstoff, beispielsweise aus Naturgummi, befestigt ist (Fig.4).
An der Innenseite der Membranen 47 liegt je ein Kolben 48 an, der am freien Ende eines Armes 50 bzw. 51
befestigt ist, der um eine lotrechte Achse 52 bzw. 53 schwenkbar an einer Konsole 54 bzw. 55 gelagert ist.
Mittels eines Hydraulikkolbenzylinders 56, 57 sind die Kolben 48 auseinanderschwenkbar, wobei die Membranen
47 gedehnt und nach außen gut abdichtend gegen die Innenseite der Wände 3 des rinnenförmigen
Betonstrangs gepreßt werden. Die beiden Innenformen 37 und 38 sind mit je einem Rüttler 58 ausgerüstet.
Zwischen den Innenformen 37 und 38 und deren Traggestell 39 (Fig.5) sind Schwingungsdämpfer,
beispielsweise Gummipuffer 59, angeordnet.
Im Zwischenraum 60 (F i g. 5) zwischen den Stirnwänden
44 der beiden Innenformen 37 und 38 ist ein als Formwand dienendes Messer 61 angeordnet, das in
waagerechter Richtung die Breite 62 hat (Fig. 11), welche die Breite einer gegossenen Stirnwand etwas
übersteigt. Das Messer 61 weist an seinen unteren Ecken je einen Ausschnitt 63 auf (F i g. 11), so daß das
Mittelstück 64 des Messers bis auf die in dem Boden 2 des Betonstrangs eingelegte Bewehrung 6 herabgeführt
werden kann, ohne die unteren Längsbewehrungsstäbe 4 zu berühren. Das Messer 61 ist durch Hydraulikkolbenzylinder
65,66 (F i g. 2) aus einer oberen, unwirksamen
Lage (F i g. 5) durch die Wände 3 hindurch in die in
F i g. 11 gezeigte untere Lage absenkbar. Die Dicke 67
des Messers 61 (F i g. 5) entspricht etwa dem Abstand
25 (Fig. 1) zwischen den Schneidscheiben 23 und 24 jedes Schneidscheibenpaares, oder ist nur geringfügig
kleiner als dieser Abstand.
In Fig.8 ist eine besondere Ausgestaltung des
Messers 61' gezeigt Das Mittelstück dieses Messers 61'
weist in der Mitte eine Dicke 68 auf, die den Abstand 25 zwischen den Schneidscheiben 23 und 24 etwas
übersteigt.
Nach dem Gießen und vor dem Erhärten des rinnenförmigen Betonstrangs wird die Maschine A
oberhalb des Strangs von dessen einem Ende aus vorwärts bewegt, bis die Schneidscheiben 23 und 24 auf
vorbestimmtem Abstand von diesem Ende des Betonstrangs aus gesehen jene Stelle einnehmen, an der die
Bewehrungsstäbe abzuschneiden sind. Hierbei entspricht dieser Abstand der Länge des herzustellenden
kassettenförtnigen Betonbauteiles 8, wenn man davon ausgeht, daß die Stirnwand am Außenende dieses
Betonbauteiles 8 bereits gegossen worden ist. Daraufhin werden die rotierend angetriebenen Schneidscheiben 23
und 24 mit Hilfe des Hebels 31 abgesenkt, wobei diese an zwei Stellen die oberen Längsbewehrungsstäbe 5
durchschneiden. Die durch die Trennscheiben 23 und 24 erhaltenen Einschnitte im oberen Ende der Wände 3
sind in F i g. 5 mit der Bezugsziffer 69 bezeichnet.
Hierauf wird die Maschine A abermals oberhalb des
ίο Betonierbettes 1 vorwärts bewegt, bis sich das Messer
61 über dem eingeschnittenen Teil 70 der Wände 3 befindet. Die beiden Außenformwände 35 und 36 und
Innenformen 37 und 38 werden in die in den F i g. 2 und 5 gezeigte Stellung abgesenkt. Mit Hilfe der Hydraulikkolbenzylinder
56, 57 werden dann die Membranen 47 gegen die Innenseiten der Wände 3 gepreßt. Danach
wird das Messer 61 abgesenkt und schneidet hierbei den zwischen den Einschnitten 68 gelegenen Teil der
Seitenwände 3 aus, wobei es in die in F i g. 11 gezeigte
Lage gelangt. Die hierdurch gebildeten Räume zwischen dem Messer 61, den Außenformwänden 35 und 36
und den Stirnwänden 44 der Innenformen 37 und 38 werden mit Beton gefüllt, der aus dem Behälter 14
ausfließt, wobei die Schurre 19 zunächst die in F i g. 1 gezeigte Lage zum Auffüllen des linken Formraumes
einnimmt und dann zum Füllen des rechten Formraumes im Uhrzeigersinn geschwenkt wird.
Nach dem Rütteln des Betons mit Hilfe der Rüttler 58 auf den Innenformen 37 und 38 und eines Rüttlers 71
(Fig.4) auf dem Messer 61, wird das Messer wieder
angehoben. Nach dem Zurückziehen der Membranen 47 ins Innere der Innenformen 37 und 38 werden diese und
die Außenformwände 35 und 36 gehoben. Die Maschine A wird abermals vorwärts bewegt, bis die Schneidscheiben
23 und 24 um eine der Länge des gefertigten Betonbauteiles entsprechende Strecke versetzt worden
sind und die Stelle einnehmen, an der der Arbeitsvorgang zu wiederholen ist.
Noch vor seiner Erhärtung wird der Beton 72 unterhalb der Bewehrung 6 in dem Zwischenraum zwischen den soeben gegossenen Stirnwänden 9 und 10 entfernt (F i g. 11). Nach der Erhärtung der Betonbauteile 7 und 8 werden die Längsbewehrungsstäbe 4 und die Längsstäbe der Bewehrung 6 zwischen den
Noch vor seiner Erhärtung wird der Beton 72 unterhalb der Bewehrung 6 in dem Zwischenraum zwischen den soeben gegossenen Stirnwänden 9 und 10 entfernt (F i g. 11). Nach der Erhärtung der Betonbauteile 7 und 8 werden die Längsbewehrungsstäbe 4 und die Längsstäbe der Bewehrung 6 zwischen den
4< Betonbauteilen am Boden 2 mittels eines Schneidbrenners
abgetrennt.
Wie aus F i g. 11 zu ersehen ist, kann das Messer 61 in
unmittelbarer Nähe seines unteren Randes mit Luftdüsen 75 versehen sein, die an eine nicht näher dargestellte
Druckluftquelle angeschlossen sind. Wenn das Messei 61 nach dem Herstellen der Stirnwände 9 und U
hochgezogen wird, wird aus diesen Luftdüsen 7! Druckluft ausgeblasen, die den Beton neben und untei
den Längsbewehrungsstäben im Boden 2 entfernt, s< daß die Bewehrungsstäbe freigelegt werden und leichte
abgebrannt werden können.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
- Patentansprüche:I. Maschine zum Herstellen von bewehrten kassettenförmigen Betonbauteilen aus einem auf S einem Betonierbett hergesteüten, noch nicht abgebundenen Betonstrang U-förmigen Querschnittes, dessen Länge einem Vielfachen der Länge der einzelnen herzustellenden Betonbauteile entspricht und der Längsbewehrungsstäbe aufweist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:a) Verfahrbarkeit der Maschine längs des Betonierbettes;b) eine Schneidvorrichtung zum Abschneiden der Längsbewthrungsstäbe;c) zwei in Längsrichtung des Betonstrangs mit einem Zwischenraum (60) hintereinander angeordnete, heb- und senkbare Innenformen (37 und 38), die jeweils die innere Schalwand für eine der beiden zu betonierenden benachbarten Stirnwände (9 bzw. 10) zweier hintereinander herzustellender kassettenförmiger Betonbauteile (7 bzw. 8) bilden und die beiden Wände (3) des Betonstrangs von innen abstützen;d) entfernbare Außenformwände (35 und 36) zum Abstützen der beiden Wände (3) des Betonstrangs von außen im Bereich der beiden Innenformen (37 und 38);e) ein im Zwischenraum (60) zwischen den beiden Innenformen (37 und 38) beweglich angeordnetes Messer (61), das die äußere Schalwand für jede der beiden zu betonierenden Stirnwände (9 und 10) bildet und mittels dessen in den beiden Wänden (3) des Betonstrangs der Beton auf die ganze Höhe der Wände (3) im Bereich der Schnittstellen in den Längsbewehrungsstäben entfernbar ist.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidvorrichtung zum Abschneiden von im Bereich der oberen, freien Ränder der beiden Wände (3) des Betonstrangs angeordneten Längsbewehrungsstäben (5), in Bewegungsrichtung der Maschine gesehen, vor den beiden Innenformen (37 und 38) und den Außenformwänden (35 und 36) angeordnet ist.
- 3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidvorrichtung im Bereich jeder Wand (3) des Betonstrangs zwei in im vorbestimmten Abstand (25) zueinander quer zum Betonstrang verlaufenden vertikalen Ebenen gelegene und in Drehung versetzbare Schneidscheiben (23 und 24) aufweist, die in diesen Ebenen heb- und senkbar angeordnet sind.
- 4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenformen (37 und 38) und die Außenformwände (35 und 36) unabhängig von einer vertikalen Versetzung des Messers (61) gemeinsam in vertikaler Richtung versetzbar sind.
- 5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, 6ο dadurch gekennzeichnet, daß die die beiden Wände(3) des Betonstrangs von innen abstützenden Seitenteile (45) der Innenformen (37 und 38) mit gegen die beiden Wände (3) anpreßbaren elastischen Kissen oder Membranen (47) ausgerüstet sind.
- 6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenformwände [35 und 36) mit ihrem unteren Ende an der Innenseite von auf dem Betonierbett (1) angeordneten, parallel zueinander verlaufenden Schienen (41) entlanggleiten.
- /. Maschine nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke (68) des Messers (61) im Bereich zwischen den beiden Wänden (3) des Betonstrangs größer ist als der Abstand (25) zwischen den beiden Stellen, an denen die Längsbewehrungsstäbe (5) mittels der beiden Schneidscheiben (23 und 24) abgeschnitten werden.
- 8. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (61) unmittelbar über seinem unteren Rand mit an eine Druckquelle angeschlossenen Luftdüsen (75) zum Entfernen des unterhalb des Messers (61) befindlichen Betons ausgerüstet ist
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE54369 | 1969-01-16 | ||
| SE543/69A SE318511B (de) | 1969-01-16 | 1969-01-16 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2000220A1 DE2000220A1 (de) | 1970-07-30 |
| DE2000220B2 DE2000220B2 (de) | 1975-07-24 |
| DE2000220C3 true DE2000220C3 (de) | 1976-03-11 |
Family
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