DE199795C - - Google Patents

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DE199795C
DE199795C DENDAT199795D DE199795DA DE199795C DE 199795 C DE199795 C DE 199795C DE NDAT199795 D DENDAT199795 D DE NDAT199795D DE 199795D A DE199795D A DE 199795DA DE 199795 C DE199795 C DE 199795C
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piston
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C3/00Rotary-piston machines or engines with non-parallel axes of movement of co-operating members
    • F01C3/02Rotary-piston machines or engines with non-parallel axes of movement of co-operating members the axes being arranged at an angle of 90 degrees

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVr 199795-KLASSE Hb. GRUPPE
• UNIVERSAL-RUNDLAUFMASCHINE,
Vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine mit umlaufenden, in der Kolbentrommel verschiebbaren, an Kurvenflächen des Gehäuses geführten Kolben. Während bei den bisher bekannten Maschinen dieser Art nur die zwischen der Kolbentrommel und den Kurvenflächen angeordneten Räume, als Arbeitsräume dienen konnten, sind nach der vorliegenden Erfindung noch dadurch weitere
ίο Arbeitsräume geschaffen, daß in der Kolbentrommel Nuten vorgesehen sind, in welche die Widerlager eingreifen, an denen die Kolben vermöge in ihnen vorgesehener Aussparungen vorbeigehen können.
In Fig. ι und 2 der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel eine. Maschine mit achsial verschiebbaren Kolben zwischen zwei Leitkurvenflächen und mit zwei in die Mantelfläche der Kolbentrommel eingedrehten Nuten im Längsschnitt und Querschnitt dargestellt. Fig. 3 zeigt einen Schnitt längs der Zylinderinnenfläche in der Abwicklung.
In Fig. 4 und 5 ist eine im wesentlichen gleiche Maschine mit radial verschiebbaren Kolben und in die Stirnflächen der Kolbentrommel eingedrehten Nuten dargestellt.
Die Maschine gemäß Fig. 1 bis 3 besitzt vier in Nuten der Kolbentrommel 1 achsial bewegliche Kolben 2, die in bekannter Weise mit ihren Endflächen auf parallelen Kurvenflächen 3, 4 an dem Gehäuse der Maschine gleiten. Die. Räume 6 und 7 zwischen der Kolbentrommel 1 und den beiden Kurven-. flächen 3 und 4 sind als Arbeitsräume gedacht.
Nimmt man an, daß die Maschine als Pumpe arbeitet, so wird durch die Kanäle 8 und 10, bei Bewegung der Kolbentrommel ■in die Pfeilrichtung Fig. 3, Flüssigkeit eingesaugt und durch die Kanäle 9 und 11 Flüssigkeit fortgedrückt. Soweit ist die Maschine bekannt.
Nun sind ferner in den Mantel der Kolbentrommel ι Ringnuten 12 eingedreht, in welche Widerlager 13 dicht schließend eingreifen. Beiderseits von diesen Widerlagern 13 befinden sieh öffnungen 14 und 15 in der Gehäusewand, die mit dem Saug- bzw. Druckrohr in Verbindung stehen. Die Kolben 2 besitzen den Nuten 12 entsprechende Aussparungen 16, vermöge deren die Kolben an den Widerlagern 13 vorbeigehen können. Man hat also immer zwischen einem der Kolben 2 und dem Widerlager jeder Nut einen Raum, der sich bei Bewegung des Kolbens verkleinert, d. h. einen Druckraum und andererseits entsprechend einen Saugraum. Die Maschine gemäß Fig. ι bis 3 besitzt demnach vier Druckräume und vier Säugräume.
Bei Benutzung der Maschine' gemäß Fig. 1 bis 3 als Kraftmaschine tritt das Kraftmittel durch die gleichen Kanäle 8, IO und 14 ein und durch 9, 11 und 15 aus.
Die Maschine gemäß Fig. 4 und 5 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 1 bis 3 im wesentlichen nur dadurch, daß die Kolben in der Kolbentrommel 1 radial verschiebbar angeordnet und daß dementsprechend in die Trommel von den Stirnseiten aus Nuten eingedreht sind. Man kann sich die Anordnung

Claims (2)

gemäß Fig. 4 aus der Abwicklung (Fig. 3) durch Aufrollen der letzteren in ihrer Ebene um eine oberhalb von ihr liegende, zur Papierebene senkrechte Achse entstanden denken. Es bewegen sich also die Kolben 2 auch hier zwischen zwei parallelen Kurvenflächen 3 und 4, die mit der Kolbentrommel 1 die Arbeitsräume 6 und 7 einschließen. Ferner sind wiederum Nuten 12 vorhanden, in welche Widerlager 13 dicht schließend eingreifen, denen Aussparungen 16 der Kolben 2 entsprechen, vermöge deren die letzteren an den Widerlagern vorbeigehen können. Nimmt man eine Drehung in der Pfeilrichtung Fig. 4 an, so sind wiederum 8, 10 und 14 die Eintrittsund 9, 11 und 15 die Austrittskanäle für das zu fördernde bzw. für das treibende Mittel. Die Anordnung der Nuten in den Stirnflächen der Kolbentrommel bei entsprechenden, radial beweglichen Kolben gemäß Fig. 4 und 5 bietet gegenüber der Anordnung mit in der Mantelfläche der Kolbentrommel vorgesehenen Nuten und achsial beweglichen Kolben wesentliche Vorzüge. Bei gleichbleibender Weite der eingedrehten Nuten werden die Arbeitsräume nach außen größer. Diese Eigenschaft ist von großer Wichtigkeit bei einer Maschine mit mehrfacher Expansion oder bei einem mehrstufigen Kompressor, weil bei Durchleitung des Arbeitsmittels durch die konzentrischen Arbeitsräume in der Reihenfolge von innen nach außen bei der Kraftmaschine bzw. von außen nach innen beim Kompressor die aufeinanderfolgenden Arbeitsräume, wie erforderlich, stufenweise an Inhalt zu- bzw. abnehmen. Diese Anordnung der Nuten ist ferner von Bedeutung für Maschinen für Selbstfahrer und überhaupt für Maschinen, die mit wechselnder Geschwindigkeit bei im umgekehrten Verhältnis sich änderndem Drehmoment laufen sollen. Nimmt man eine Kraftmaschine an und setzt voraus, daß ein stetiger Strom einer Druckflüssigkeit durch die Maschine geleitet wird, und daß ferner jede Nut der Kolbentrommel einzeln in den Flüssigkeitsstrom eingeschaltet werden kann, so ist es klar, daß die Umdrehungszahl kleiner wird, wenn man eine weiter nach außen liegende Nut als Arbeitsraum benutzt, während gleichzeitig das Drehmoment entsprechend dem größeren Radius zunimmt. Da man auch noch je zwei oder mehr Arbeitsräume in verschiedenen Kombinationen zusammenschalten kann, so lassen sich eine große Anzahl verschiedener Geschwindigkeiten bei entsprechend sich ändernden Drehmomenten erzielen. Ein fernerer Vorzug der Anordnung mit radial beweglichen Kolben besteht darin, daß die Kurvenflächen einfachere Form haben wie diejenigen der Anordnung mit achsial beweglichen Kolben. Bei der Maschine gemäß Fig. 4 und.5 sind die als Arbeitsräume dienenden Nuten an beiden Stirnflächen der Kolbentrommel angeordnet; man könnte die Maschine auch derart ausführen, daß nur an einer Stirnseite Arbeitsräume angeordnet werden, doch bietet dje gezeichnete Ausführung neben der Erhöhung der Leistung noch den Vorzug einer vollkommenen Entlastung in der Achsenrichtung. Die dargestellten Maschinen können . unter anderem mit Vorteil als hydraulische Maschinen , Explosionskraftmaschinen, Kornpressoren, Vakuumpumpen und Dampfmaschinen verwendet werden. Die Zahl der Kolben kann beliebig groß sein, ebenso die Zahl der in die Mantelfläche oder in die Stirnfläche der Kolbentrommel eingedrehten Nuten. Pate ν τ-Α ν Sprüche:
1.. Maschine mit umlaufenden, in der Kolbentrommel verschiebbaren, an Kurvenflächen des Gehäuses geführten Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß außer den zwischen den Kurvenflächen (3, 4) und der Kolbentrommel C1) gebildeten Räumen (6, 7) noch weitere, als Arbeitsräume dienende Räume durch in der Kolbentrommel (1) vorgesehene Nuten (12) gebildet werden, in welche die Widerlager (13) eingreifen, an denen die Kolben (2) vermöge der in ihnen vorgesehenen Aussparungen (16) vorbeigehen. , .
2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadu'rch gekennzeichnet, daß bei radial in der Kolbentrommel verschiebbaren Kolben die Ringnuten (12) in einer oder beiden Stirnflächen der Kolbentrommel (1) angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2201554A1 (de) * 1971-01-14 1972-07-27 Marcel Jean Pierre Umlaufende Maschine fuer Druckfluessigkeit
FR2134078A1 (de) * 1971-01-14 1972-12-08 Marcel Jean

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2201554A1 (de) * 1971-01-14 1972-07-27 Marcel Jean Pierre Umlaufende Maschine fuer Druckfluessigkeit
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