DE1997331U - Kuehlelement fuer kuehlmoebel und kuehleinrichtungen - Google Patents
Kuehlelement fuer kuehlmoebel und kuehleinrichtungenInfo
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Description
Die traditionelle, allgemein übliche Bauweise einer Kühleinrichtung besteht daraus, dass die Bauelemente, wie Kältemaschine, Kondensator, Ventilator, Verdampfer, Verbindungsleitungen zum Maschinenteil und Kühlstelle, in festem Einbau mit dem Kühlgehäuse verlegt werden. Maschinenteile und Gehäuse bilden in der bisher üblichen, bekannten und traditionellen Bauweise eine Baueinheit, deren Einzelkomponenten nicht voneinander getrennt werden können, ohne die gesamte Funktion aufzuheben. Dies gilt in besonderem Maße für hermetisch geschlossene Kühlkreisläufe, die primär für alle steckerfertigen oder transportablen Tiefkühlgeräte, wie z.B. Tiefkühltruhen, Tiefkühlschränke, Milchkühlgeräte, Flüssigkeitskühler verwendet werden.
Diese bekannten Kühlmöbel weisen eine Reihe von Nachteilen auf: Bei der Behebung von eventuellen Störungen im Kältekreislauf
muss die Hermetik unterbrochen werden, wozu in jedem Fall Fachpersonal, Spezialwerkzeuge oder Spezialvorrichtungen erforderlich sind. Der Zeitaufwand für solche Reparaturen übersteigt vielfach die Lagerfähigkeit des in dem Kühlbehälter vorhandenen Kühlgutes, insbesondere wenn dieses temperaturempfindlich ist. Es ist außerdem nicht immer möglich, die notwendige Reparatur fachgerecht an Ort und Stelle durchzuführen bzw. das eingelegte Kühlgut während der Reparaturzeit mit Sicherheit vor dem Verderb zu schützen. Ferner ist eine gewisse Leistungsgrenze der bekannten Kühlmöbel dadurch gegeben, dass die bekannten Systeme mit Verdampferwanne zwangsläufig mit stiller Kühlung arbeiten müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beheben und eine gegenüber den bekannten Kühlmöbeln höhere Leistung zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird gelöst mittels eines erfindungsgemäßen Kühlelementes für Kühlmöbel mit Kältemaschine, Kondensator, Ventilator, Verdampfer, diese hermetisch verbindenden Verbindungsleitungen, sowie Regeleinrichtungen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass Kältemaschine, Kondensator und Ventilator auf einer Seite und Verdampfer auf der anderen Seite einer gemeinsamen Grundplatte fest angebaut sind, an dieser Grundplatte auch die Regeleinrichtungen fest montiert ansitzen, und die mit diesen Anbauten bestückte Grundplatte sowie die Verbindungsleitungen
mittels einer Verkleidung zu einem einstückigen Element ausgebildet sind. Dabei kann die Verkleidung aus einem beliebigen Material, z.B. Blech oder auch aus wärmeisolierendem Kunststoffmaterial bestehen, und vorteilhaft wird das der Verdampferoberfläche anliegende Teilstück der Verkleidung aus Vollblech vorgesehen. Es kann jedoch auch ganz oder teilweise in Form einer Gitter- oder Lochverkleidung ausgebildet sein. Es ist ferner möglich, dieses Teilstück aus porösem Werkstück, z.B. Metallfaserwerkstoff aus korrosionsbeständigem Metall oder porösem Schaumkunststoff zu fertigen und mit dem übrigen Teil der Verkleidung einstückig zu verbinden. Durch die Konstruktion der Verdampferverkleidung lässt sich die gewünschte erzwungene Luftführung erreichen. Man kann darüber hinaus eine Verdampferverkleidung, z.B. Blechverkleidung mit Gitter und Schieber versehen einsetzen, wenn man das erfindungsgemäße Kühlelement für verschiedene Einsatzzwecke, bei denen unterschiedliche Luftführung erforderlich ist, vorsieht. Man hat dann die Möglichkeit je nach Bedarf die Luftführung wahlweise in die eine oder andere Richtung lenken zu können.
Die Luftzirkulation in dem Kühlgehäuse kann grundsätzlich mittels gesondert in der Gehäusewandung eingebautem, z.B. Schraubenventilator unterstützt werden. Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn innerhalb der Verkleidung des erfindungsgemäßen Kühlelementes an oder unter dem Verdampfer ein oder mehrere, z.B. Querstromlüfter angebracht sind. Dadurch wird die gesamte Mechanik des Kühlmöbels selbständig und unabhängig von dem Kühlgehäuse, und das erfindungsgemäße Kühlelement stellt ein funktionsfähiges, jederzeit austauschbares, in sich abgeschlossenes Kühlelement
dar. Das Element ist als solches steckerfertig und betriebsbereit und lässt sich für Kühlmöbelgehäuse verschiedener Größe und gegebenenfalls verschiedener äußerer Gestalt passend fertigen. Dies hat den Vorteil, dass erfindungsgemäße Kühlelemente in großen Stückzahlen hergestellt und in zahlreichen, entsprechend den Verwendungszwecken und dem Abnehmergeschmack notwendigerweise in unterschiedlicher Gestalt und Größe zu fertigende verschiedene Gehäuse eingesetzt werden können. Ein weiterer wichtiger Vorteil des Erfindungsgegenstandes besteht darin, dass durch Verwendung dieses Kühlelementes jede Reparatur durch einfachen Austausch des Kühlelements überall, zu jeder Zeit und ohne Zuhilfenahme eines Fachmannes mit garantiertem Erfolg durchgeführt werden kann, und das für das Kühlgut schädliche, möglicherweise unhygienische, die Qualität des Kühlguts vermindernde, gesundheitsschädlichen Verderb oder Verlust nicht ausschließende Auslagern und Umpacken des Kühlgutes vermieden wird. Nach Austausch gegen ein gleiches Ersatzkühlelement kann dann die Reparatur von Fachpersonal in Fachwerkstätten ohne Zeitdruck durchgeführt und nach Fertigstellung das reparierte Kühlelement gegen das Ersatzelement wieder ausgewechselt werden.
Das erfindungsgemäße Kühlelement ist so konstruiert, dass beim Einsetzen in ein Kühlgehäuse die Kältemaschine außerhalb des jeweiligen Gehäuseinnenraums sitzt und demzufolge von allen Seiten zugänglich ist.
In der beiliegenden Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Es zeigen: Fig. 1 eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kühlelementes, schematisch, Fig. 2 eine andere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kühlelementes, perspektivisch gesehen, Fig. 3 das Kühlelement der Fig. 2, eingesetzt in einer Haushaltskühltruhe.
In den Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Bezugsziffern benannt. Auf einer gemeinsamen, isolierten, gegebenenfalls mit Schnellverschlüssen versehenen Grundplatte 1 (Chassis) sind auf der einen Seite 2 ein hermetischer Motorkompressor 6, ein Kältemittelverflüssiger 7 und ein Ventilator 8 angebracht. Auf der anderen Seite 3 befindet sich fest angebracht ein Kältemittelverdampfer 9. In Fig. 1 ist dieser Verdampfer quer zur Grundplatte 1 angeordnet, während in der in den Fig. 2 und 3 gezeigten Ausführungsform der Verdampfer 9 senkrecht zur Grundplatte 1 steht.
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, dass die Verbindungsleitungen 10 innerhalb der die Grundplatte mit ihren Aufbauten umgebenden
Verkleidung 4 gelegen sind. Die Verkleidung 4 dient gleichzeitig als Schalt- und Armaturenbrett und ist in möglichst glatter Form für eine günstige Luftführung ausgebildet. Wie bei 5 zu erkennen, ist die dem Gehäuseinnenraum zugewandte Fläche des Verdampfers ebenfalls mit einer glatten Verkleidung aus Vollblech abgedeckt, das eine Stärke von etwa 1 bis 2 mm hat. Wahlweise kann die Verkleidung 5 aus perforierten Blechen oder Gitter mit Schieber bestehen, so dass eine wahlweise Luftführung möglich ist.
Bei der in Fig. 2 und 3 veranschaulichten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist an dem Verdampfer 9 ein Querstromlüfter 11 angebracht, der zur Belüftung des Kältemittelverdampfers dient. Es kann gegebenenfalls auch eine sonstige bekannte Lüfter- bzw. Ventilatorkonstruktion eingesetzt werden. Als (in den Fig. 2 und 3 nicht erkennbarer) Ventilator 8 kann ebenfalls irgendeiner der bekannten Achsial- oder Radialventilatoren eingesetzt werden.
Die einzelnen Maschinenteile sind durch das Chassis mit Spezialhalterungen verbunden und mit den auf dem Chassis sitzenden erforderlichen Schaltelementen 12 (vgl. Fig. 2 und 3) ausgerüstet.
Das Kühlelement ist funktionsbedingt mit einer vollautomatischen Abtauvorrichtung (nicht gezeigt) ausgerüstet. Die Abtauvorrichtung kann sowohl in Form einer sogenannten Heißgas-Abtauung (Wärmepumpen-System) als auch mit einer
elektrischen Abtauung, sei es durch Heizstäbe oder Induktionsheizung, erfolgen.
Das steckerfertige Kühlelement kann von allen Seiten in den zu kühlenden Raum, Behälter, Gehäuse usw. eingeschoben werden.
Das erfindungsgemäße Kühlelement unterscheidet sich von den bekannten Kühlaggregaten dadurch, dass die Kälteerzeugung und Kälteabgabe zu einer Einheit kombiniert sind, die in den zu kühlenden Raum von außen eingebracht wird.
Der im erfindungsgemäßen Kühlelement eingebaute Kältemittelverdampfer kann ein Rohrschlangen- oder Flossen- bzw. Rippen-Verdampfer sein, oder eine sonstige übliche Bauart haben. Die erzeugte Kälte wird je nach Verwendungszweck des mit dem erfindungsgemäßen Kühlelement ausgerüsteten Kühlmöbels mehr oder weniger gesteuert verteilt. Wenn nur relativ geringe Temperaturschwankungen für einen bestimmten Einsatzzweck toleriert werden können, muss rasche Abkühlung durch aktivierte Luftumwälzung bewirkt werden. Dazu erfolgt Zwangsbelüftung des im erfindungsgemäßen Kühlelement enthaltenen Kältemittelverdampfers, wodurch der notwendige rapide Temperaturaustausch erzwungen wird. Im Verhältnis zu stiller Kühlung mittels oder durch
Verdampferwannen ermöglicht somit das erfindungsgemäße Kühlelement eine raschere und allseitig gleichmäßige Temperaturübertragung auf in dem Kühlgehäuse eingelagertes Kühlgut, was insbesondere z.B. beim Einfrieren vorteilhaft ist.
Claims (4)
1. Kühlelement für Kühlmöbel mit Kältemaschine, Kondensator, Ventilator, Verdampfer, diese hermetisch verbindenden Verbindungsleitungen, sowie Regeleinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass Kältemaschine (6), Kondensator (7) und Ventilator (8) auf einer Seite (2) und Verdampfer (9) auf der anderen Seite (3) einer gemeinsamen Grundplatte (1), an der auch die Regeleinrichtungen (12) fest montiert ansitzen, fest angebaut sind, und die mit diesen Anbauten bestückte Grundplatte (1) sowie die Verbindungsleitungen (10) mittels einer Verkleidung (4) zu einem einstückigen Element ausgebildet sind.
2. Kühlelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Verdampfer (9) anliegende Teilstück (5) der Verkleidung (4) eine glatte Blechverkleidung ist oder ganz oder teilweise aus perforierten Blechen oder Gittern mit Schieber besteht.
3. Kühlelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Verkleidung (4) an oder unter dem Verdampfer (9) ein oder mehrere Querstromlüfter (11) angebracht sind.
4. Kühlelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Kältemaschine (6) eine Verdichtungsmaschine vorhanden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681997331 DE1997331U (de) | 1968-09-02 | 1968-09-02 | Kuehlelement fuer kuehlmoebel und kuehleinrichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681997331 DE1997331U (de) | 1968-09-02 | 1968-09-02 | Kuehlelement fuer kuehlmoebel und kuehleinrichtungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1997331U true DE1997331U (de) | 1968-11-28 |
Family
ID=5758338
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681997331 Expired DE1997331U (de) | 1968-09-02 | 1968-09-02 | Kuehlelement fuer kuehlmoebel und kuehleinrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1997331U (de) |
-
1968
- 1968-09-02 DE DE19681997331 patent/DE1997331U/de not_active Expired
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