DE1996809U - Verriegelungsvorrichtung fuer teilscheiben. - Google Patents

Verriegelungsvorrichtung fuer teilscheiben.

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DE1996809U
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q16/00Equipment for precise positioning of tool or work into particular locations not otherwise provided for
    • B23Q16/02Indexing equipment
    • B23Q16/04Indexing equipment having intermediate members, e.g. pawls, for locking the relatively movable parts in the indexed position

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

SOCIETE ANONYME S.M.P., 57» A*. Pierre Brosselette,
Broti (KnÖne), Prankreich
Verriegelungsvorrichtung für Seilscheiben
Die vorliegende Erfindung betrifft JTeilscheiben, .£ie auf !Tischen von Werkzeugmaschinen aufzuspannen sind und eine
Bearbeitung in einer V/inkelstellung bezüglich einer vertikalen oder horizontalen Bezugsachse oder jede andere Teilung des Werkstückes ermöglichen.
Die- Erfindung betrifft insbesondere eine solche Verriegelungs vorrichtung, bei denen zur Drehung der Teilscheibe kurzzeitig
ein Luftkissen zwischen der Teilscheibe und einem sie &bstüts5?njden Svekel aufgetaut wird.
Diese Verriegelungsvorrichtung ist gemäß der Erfindung insbesondere gekennzeichnet durch
.*_ si-ea pEieuisatisohen Siegel- der in regelmäßig oder unregelmäßig an der Unterseite der Teilscheibe verteilt angeordnete Riegelöffnungen einrückbar ist*
- ein von der Druckluft für denAufbau des Luftkissens eingespeistes pneumatischiss Steuerventil;
- eine Mehrzahl von im wesentlichen zylindrischen Zapfen in der gleichen Anzahl wie die Riegelöffnungen, welohe diesen zugeordnet und in radialen, am Außenumfang der Teilscheibe ausmündenden Bohrungen derart gelagert sine, daß jeder dieser Zapfen um seine Mittelachse um 180° gedreht wurden kann, und mindestens teilweise eine von einera Stößel des Steuerventils abgefahrene Ringnut an der Unterseite der Teilscheibe durchdringt, um im Boden dieser Ringnut entweder seinen «ylindrischen Körper oder eine an diesem ausgebildete Ab-
r- flachung zu zeigen und somit in Abhängigkeit von einer gewünsc tön Teilung den Stößel zu betätigen und die Teilscheibe zu Yerrisgeln oder eine freie Drehung der Teilscheibe zu erlauben.
Dank dieser Vorrichtung ist es möglich, sehr schnell das Teilungsverhältnis der Teilscheibe zu ändern, ohne daß es dazu langwieriger und feiner Einstellungen bedarf. Obwohl die
Anzahl der Bohrungen für dea Riegel und der Zapfen yog der Konstruktion her vorgegeben ist, kann man mit diesem vorgegefbenen Anzahl alle gewünschten Kombinationen wählen, um eine regelmäßige oder unregelmäßige Kreisteilung zu erzielen, deren Verhältnis ein Vielfaches eier kleins^möglichen Teilung ist.
Zur Erleichterung der Betätigung ist vorgesehen, daß jeder Zapfen an seinem freien äußeren Ende eine Axialausnehmung mit ,prismatischem Querschnitt zum Einstecken eines entsprechenden Schlüssels aufweist. Darüber hinaus ist es zweckmäßig, daß jeder Zapfen im Bereich seinee freien, äußeren Endes eine Ring-/ nut aufweist, in die eine durch eine Feder belastete Kugel ein-Irastet, um den Zapfen in Achsrichtung zu aichern, und daß in der Ringnut swei eich diametral gegenüberliegende Radialbohrunge vorgesehen sind, welche die jeweilige stellung eines Zapfens fixiert, und in welohe die Kugel einrastete
Weitere Einzelheiten und Yorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen. Die Zeichnungen stellen dar;
Pig. 1 ist eine Schnittansicht entlang der Linie 1-1 in Pig* einer !teilscheibe gemäß der Erfindung mit einem pneumatisch angetriebenen Riegelzapfen und einem Steuer-
199S809
Pig. 2 ist eine Draufsicht auf den Sockel der Seilscheibe gemäß der Erfindung.
Pig. 3 ist eine Schnittansicht entlang der Linie 3-3 in Fig. 2.
« 4 ist eine Draufsicht auf die eigecruliöiiö Teilscheibe
Pig. 5 ist in vergrößertem Maßstab und in raumbildlicher Ansicht ein Zapfen.
Fig. 6 und 7 sind in weiter vergrößertem Maßstab Q&erschnittsansichten eines Zapfens in Verbindung mit dem Stößel des pneumatischen Tentils, wobei der Zapfen jeweils in seiner Ruhestellung und in einer Wählstellung gezeigt ist.
In an sich bekannter Weise umfaßt die Seilscheibe einen Sokicel 2, der in seiner Mitte eine Achsnabe 3 aufweist. Auf dieser ist verschieblich ein Kugellager 4 gelagert, das 1In einer zentralen Bohrung der eigentlichen Teilscheibe 5 eingesetzt jfet. Die Eixierhung der Teilscheibe 5 in einer Stellung ist gewährleistet durch einen Riegelzapfen 6, dessen vertikale Verstellungen gesteuert sind durch den Kolben 7 eines pneumatischen Zylinder-Kolben-Paares 8 mit einfacher Wirkungs« weise. Über eine Öfxaung 9 mündet in die obere Kammer des Zylinder-Kolben-Paares eine Druckluftleitung ein- über die
Druckluft eingespeist -wird, um den. Kolben. 7 unter Zusammendrükkung einer Rückstellfeder 10 nach unten zu "verstellen.
Das obere Ende des Riegelzapfens 6 ist stumpfkegelig ausgebildet und ist in einem der Zentriereinsätze 12 verrastbar, axe in regelmäßigem Abstand auf einem zu der Seheibe koaxialen Ereis an der Unterseite der Scheibe angeordnet sind, wie in. 4 dargestellt.
Das Zylinder-Kolben-Paar 8 wird über eine Leitung 11 eingespeist und gesteuert durch ein pneumatisches Yentil 13. Dieses Ventil wird über eine Leitung S eingespeist, die an den allgemeinen Speisekreis der Seilscheibe angeschlossen ist.
Der Stößel 14 dieses Ventils 13 greift in eine Ringnut 15 an der Unterseite der Scheibe 5 ein.
Gemäß der Erfindung sind mehrere Zapfen in radialen, die oben genannte Ringnut 15 teilweise durchdringenden und am Außenumfang der Teilscheibe 5 ausmündenden Ausnehmungen gelagert. Jeder dieser Zapfen 16 weist, wie in Pig. 5 näher dargestellt, eine zylindrische Pona auf, an dar eine Abflachung 17 ausgebildet ist, und besitzt an seinem freien äöSerau Bad© eise axiale Öffnung 18 mit prismatisehern Querschnitt zur Einführung eines Schlüssels mit entsprechendem Querschnitt«
Diese Zapfen 16 sind jeweils einem Zestriereinsatz 12 zugeordnet, wie in Pig. 4 dargestellt, wo"bei eine gleichgroße jLnzalil von Zapfen und Zentriereinsätzen vorgesehen ist. Die Zapfen 16 sind in ihren Ausnehmungen frei drehbar gelagert, so daß sie um ihre Längsachse um 180° gedreht werden können, um in den Boden der Ringnut 15, in die der Stößel 14 des Ventils 13 eingreift, entweder ihren zylindrischen Rucken (lig.7) ©der dia Abfl&ükung 17 zu. verstellen (Pig. 6), was jeweils einer Wählstellung und einer Ruhestellung entspracht.
Gegen eine Verschiebung in Achsrichtung sind die Zapfen 16 gesichert durch eine Kugel 20. Diese ist in einer Richtung quer zu einem Zapfen 16 gelagert und von einer Peder 22 "belastet, welche sie in eine Ringnut 23 des Zapfens 16 nächst dessen äußerem Ende eindrückt, wie insbesondere aus Pig. I und ersichtlich. Im Boden der Ringnut 23 sind konische Bohrungen vorgesehen, die Jede Stellung des Zapfens 16 definieren und sich diametral gegenüberstehen. Auf diese Weise wird der Zapfen 16 durch die in die konische Bohrung 24 einrastende Kugel 20 in der Ruhestellung oder in der Wähi&tellung verrastet, Diese Kugel 20 hält also gleichzeitig den Zapfen 16 in Achsrichtung fest und verriegelt ihn in eine:e vorgesehenen Stellung.
sich die Zapfen 16 in ihrer Wählstellung befinden, wirken sie bei einer Drehung der Seilscheibe 5 mechanisch auf den Stößel 14 des Ventils 13 ein, wodurch die Einspeisung des Zylinder-Eolben-Eaares 8 unterbrochen wird und somit daa Ein«
schieben, des Riegelzapf ens 6 in. den. Zen.triereio.satz 12, d.h.. wenn, der Zapfen. If auf den Stößel 14 niederdrückt, Wenn sich die Zapfen 16 jedoch in ihrer Ruhestellung "befinden, gleiten sie "bei einer Drehung der Seilscheibe & mit ihrer Abflachung 17 frei über den Stößel 14 hinweg, ohne auf das Tentil 13 ein zuwirken.
diese Weise kann man, ausgehend von einer kreisrunden Seilscheibe mit einer bestimmten Anzahl regelmäßig erteilter Zentriereinsätze 12, mehrere verschiedene Seilungsverhältnisse erzielen, und zwar vielfache feines Minimalverhältnisses, indem man einige der Zapfen in Wählstellung mit unregelmäßigen Abständen untereinander verstellt.
Diese Verriegelungsvorrichtung arbeitet selbstverständlich für beide Drehrichtungen der Seils jheibe.
Nach einer Verriegelung der Seilscheibe wird die Druckluftzufuhr unterbrochen, wodurch das pneumatische Ventil 13 umgesteuert wird. Dabei wird die Seilscheibe 5 auf ihren Sockel 2 niedergedrückt, weil das sie trennende Luftkissen abgebaut wird. Dieses Niederdrücken wird unterstützt durch die Kraft einer SeI-lerfeder 19, die auf der Ächsnabe 3 befestigt ist ssd sieh auf dem Innenring des Rollenlagers 4 abstützt, wie in Pig. 1 dar-■rjjeetellt. Diese Sellerfeder 19 wird automatisch wirksam, sobald Aas die Seilscheibe 5 abstützende Luftkissen abgebaut wird*
Wenn, eine solche Iei!scheibe auf einer Werkzeugmaschine aufgespannt wird, deren Schneidwerkzeuge große Bearbeitungskräfte erzeugen, kommt die oben genannte Verriegelungsvorrichtung in Kombination mit einem zusätzlichen Aufspannsystem zur Anwendung, der in Pig. 2 und 3 gezeigt ist.
Die !Teilscheibe 5 weist dann an ihrer Unterseite eine trapezförmige oder I-Iiut 25 aufs in der mehrere Aufspaanzapfen 26 mit ihren Köpfen gelagert sind. Die Schäfte dieser Aufspannzapfen 26 durchdringen den Sockel 2. Auf diese Aufspannzapfen 26 sind Muttern 27 verstellbar aufgeschraubt, die zwischen sich und dem Sockel 2 mehrere Tellerfedern 28 einspannen (Pig. 3). Das freie Ende jedes Aufspannzapfens 26 stützt sich an einem Ende eines zweiarmigen Gelenkhebels 29 ab, dessen andeies Ende sich mittels eines einstellbaren Stützbolzens 30 an den Stirnseiten eines Kolbens 32 eiaes pneumatischen Zylinder-Kolben-Paares abstützt. Dieses Zylinder-Kolben-Paar ist an die Druckluftquelle angeschlossen, die das die ^teilscheibe 5 und den Sockel 2 trennende Luftkissen aufbaut« Wenn diese Quelle nicht eingespeist wird, wird auf den Hebel 29 keine Kraft ausgeübt. Dadurch können die IeI-lerfedern 28 an den Fixierungen der Seilscheibe 5 teilnehmen, indes sie de«. Kopf äss Äufspannzapfens 26 auf sie Schenkel der T-iJut 25 niederdrücken.
- Patentensprüche -

Claims (3)

1. Verriegelungsvorrichtung für Teilseheiben, bei denen zur Drehung der Teilscheibe kurzzeitig ein Luftkissen zwischen der Seilscheibe und einen sie abstützenden Sockel aufgebaut "wird, gekennzeichnet durch
,-# einen pneumatischen Riegel (6), der in regelmäßig oder unregelmäßig an der Unterseite der Teilscheibe (5) verteilt angeordnete Riegelöffnungen (12) einrückbar iet;
- ein von der Druckluft für den Aufbau des Luftkissens eingespeistes pneumatisches Steuerventil (13);
- eine Mehrzahl von im wesentlichen zylindrischen Zapfen (16) in der gleichen Anzahl wie die Riegelöffnungen (12), welche diesen zugeordnet und in radialen, am Außenumfang der Teilscheibe (5) ausmündenden Bohrungen derart gelagert sind, daß jeder dieser Zapfen (16) um seine Mittelachse um 180° gedreht werden kann, und mindestens teilweise eine von einem Stößel (14·) des Steuerventils (13) abgefahrene Ringnut (15) an der Unterseite der TEilscheibe (5) durchdringt, um im Boden dieser Ringnut (15) entweder seinen zylindrischen Körper oder eine an diesem ausgebildete Abflachung (17) zu zeigen and somit ia Abhängigkeit von einer gewünschten Teilung den Stößel (14) zu betätigen und die Teilscheibe (5) zu verriegeln oder eine freie Drehung der Teilscheibe zu erlauben.
- 10 -
- ίο -
2· Vorrichtung nach. Anspruch 1, dadurcli gekennzeichnet, daß jeder Zapfen (16) an seinem freien äußeren Ende eine Axialausnehmung (88) mit prismatischem Querschnitt zum Einstecken eines entsprechenden Schlüssels aufweist,
3. Torrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zapfen (16) im Bereich seines freien, äußeren Endes eine Ringnut (23) aufweist, in die eine durch eine Feder (22) belastete Kugel (20) einrastet, um den Zapfen (16) in Achsrichtung zu sichern, und daß in der Ringnut (23) eich zwei diametral gegenüberliegende Radialbohrungen (24) vorgesehen sind, welche die jeweilige Stellung eines Zapfens (16) fixiert und in welche die Kugel (20) einrastet.
J996809
DE19681996809 1967-08-01 1968-08-01 Verriegelungsvorrichtung fuer teilscheiben. Expired DE1996809U (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4322604A1 (de) * 1993-07-07 1995-01-12 Sauter Kg Feinmechanik Teiltisch
DE102012219138A1 (de) * 2012-10-19 2014-04-24 Schunk Gmbh & Co. Kg Spann- Und Greiftechnik Schwenkeinheit

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