DE199602C - - Google Patents

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DE199602C
DE199602C DENDAT199602D DE199602DA DE199602C DE 199602 C DE199602 C DE 199602C DE NDAT199602 D DENDAT199602 D DE NDAT199602D DE 199602D A DE199602D A DE 199602DA DE 199602 C DE199602 C DE 199602C
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grooves
rod
groove
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C29/00Bearings for parts moving only linearly
    • F16C29/02Sliding-contact bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Impact Printers (AREA)

Description

~~"TÄTSIR"LTeriES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 199602 KLASSE AIh. GRUPPE
in CHEMNITZ.
Gleitlager für Vierkantstäbe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. März 1907 ab.
Während im Maschinenbau die Herstellung eines Gleitlagers für zylindrische Stäbe, z. B. . der Buchse für eine Kolbenstange, eine der einfachsten Arbeiten bedeutet, macht die Herstellung eines genau passenden Gleitlagers für vierkantige Prismen erhebliche Schwierigkeiten. In der Regel pflegt man zunächst ein rundes Loch zu bohren und dann dieses Loch auf der Stoßmaschine oder mittels der
ίο Vierkantfeile so weit aufzuräumen, daß der vierkantige Stab hineinpaßt. Abgesehen Von der zeitraubenden Arbeit, die mit einer derartigen Herstellung· verbunden ist, gelingt auch das wirklich dichte Passen der Vier-
.15 kantführurtg, wenn von Hand mittels der Feile hergestellt, nur einem geschickten Arbeiter. Die Herstellung wird noch schwieriger, wenn es sich in besonderen Fällen nicht um die Führung eines Stabes von rechtwinkligem, sondern von rhombischem Querschnitt handelt, und sie wird in solchen Fällen wegen des hohe'n Herstellungspreises überhaupt nicht angewendet, wenn zahlreiche Vierkantstäbe in einem gemeinsamen Gleitlager bündelweise nebeneinander mit kleinen Zwischenräumen gelagert werden sollen.
Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Führung der genannten Art, deren Herstellung an Einfachheit und Billigkeit nichts zu wünschen übrig läßt und trotzdem das genaueste Passen dadurch sichert, daß man die Herstellung mittels eines Fräsers bewirken kann.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist eine Flächenansicht, Fig. 2 ein Querschnitt und Fig. 3 ein Schaubild eines Bruchstückes der in Fig. 1 und 2 gezeichneten Lagerplatte.
In einer Platte a, welche beispielsweise von Bronze, gegebenenfalls auch aus Eisen oder Stahl hergestellt werden kann, sind an der einen Oberfläche Nuten b ■ und in der anderen Oberfläche Nuten c von rechteckigem Querschnitt derart eingearbeitet, daß der Winkel, unter welchem diese Nuten b und c schneiden, dem Kantenwinkel des zu führenden Stabes d (Fig. 3) entspricht. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist dieser Kantenwinkel ein rechter Winkel. Das dürfte auch in den meisten Fällen der Praxis die Regel bilden. " Man braucht aber nur die Richtung der Nut b gegen die Richtung der Nut c abzuändern und wird alsdann Löcher von rhombischem Querschnitt in der Platte a erhalten. Dabei sind die Nuten b und c so tief von beiden Seiten in die Platte α eingearbeitet, daß sie sich treffen, d. h. an den Kreuzungsstellen je zweier Nuten.sich'durchdringen. Man kann nun die Platte a so dick machen, wie es für den jeweiligen Fall notwendig ist. Bei sehr starker Abmessung rindet der Stab d (Fig. 3) eine ganz sichere Führung, er kann nach keiner Richtung hin ausweichen. Wenn die Nut b tief genug ist, findet der Stab in den Seitenwandungen e und f in der einen Richtung, und wenn die Nuten c tief genug sind, so findet er in den Seiten wandungen g und h eine sichere Führung, die ihn gegen jedes seitliche Schwanken
ebenso vollständig stützt, wie etwa ein zylindrischer Stab, der in einem runden Loche von entsprechender Tiefe sitzt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Gleitlager für Vierkantstäbe, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitlagerstück an seinen entgegengesetzten Flächen mit Nuten versehen ist, wovon je eine Nut der einen Seite sich mit der Nut der anderen Seite unter einem Winkel kreuzt, der dem. Winkel der Querschnittfläche des zu führenden Stabes entspricht, wobei die beiderseitigen Nuten so tief in das Führungsstück eingearbeitet sind, daß sie an der Führungsstelle sich durchdringen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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