DE199533C - - Google Patents

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DE199533C
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ring
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steam
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movable machine
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/44Free-space packings
    • F16J15/447Labyrinth packings
    • F16J15/4472Labyrinth packings with axial path

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 199533 KLASSE 47/. GRUPPE
in-FRANKFURT a. M.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. September 1906 ab.
Es ist unter Umständen erwünscht, das Austreten auch ganz geringer Dampfmengen am Umfange von umlaufenden oder achsial beweglichen und teilweise innerhalb eines Dampfraumes befindlichen Maschinenteilen, Wellen u. dgl. zu verhindern, sei es auch nur aus dem Grunde, um dem Auge noch sichtbare Dampfwolken völlig zum Verschwinden zu bringen.
ίο Ein derartiger völlig dampfdichter Abschluß wird gemäß der Erfindung erreicht durch einen den beweglichen Maschinenteil umschließenden nachgiebigen Ring, welcher auch noch mit einer Flüssigkeit gefüllt sein kann, die den betreffenden Dampf zu kondensieren vermag, also zweckmäßig aus der dem Dampf entsprechenden Flüssigkeit, z. B. Wasser für Wasserdampf, besteht.
Der Ring wird zweckmäßig derart angeordnet, daß er den sonst freiliegenden Teil des beweglichen Maschinenteiles überhaupt, an welchem Dampfwolken auftreten können, nach außen abschließt.
In dem Ausführungsbeispiel, welches die Zeichnung erläutert, wird der Zwischenraum zwischen der den Dampfraum c nur unvollständig abschließenden Labyrinthdichtung d und der nur lose an der Welle e anliegenden Stopfbüchse f einerseits und einem weiteren, die Welle e ohnehin nach außen abschließenden Maschinenteil, z. B. dem Lager g, andererseits von einem den abdichtenden Flüssigkeitsring α einschließenden Hohlring b überbrückt. · . . ■ ·
Der Hohlring, b wird vorteilhaft aus dünnerem Blech, z. B. Kupferblech, gemacht,, so daß durch entsprechendes Biegen des Ringes die von dem Ausfall der Gußstücke und der Bearbeitung derselben herrührende Differenz des Abstandes der Teile f und g ausgeglichen werden kann. Die Befestigung des Ringes an den . beiden Teilen braucht nicht ' völlig dicht zu sein, denn das im Hohlraum a befindliche, etwa bei h zufließende, bei i abgezogene Wasser füllt kleinere Zwischenräume aus, indem es selbst abdichtend wirkt. Doch empfiehlt es sich, den Ring b durch Löten zu befestigen bzw. zu schließen.
Der Ringt erfüllt einen doppelten Zweck: Er verhütet das Austreten, auch der geringsten Mengen von Dampf und verhindert zugleich das Eindringen von Staub usw. in die Stopfbüchse f und das Lager o. dgl. g. Von besonderem Vorteil ist die beschriebene Abdichtung für rasch laufende Maschinen, z. B. Dampfturbinen, weil bei diesen Maschinen die Lager sorgfältig gegen das Eindringen von Staub u. dgl. geschützt werden müssen, und weil es bei ihnen besonders auf geringe Stopfbüchsenreibung ankommt. Es ist nämlich einleuchtend, daß bei Anwendung der beschriebenen Dichtung die Stopfbüchse^/ bzw. ihre Packung nur ganz lose an der Welle anzuliegen braucht oder unter Um-
ständen ganz in Fortfall kommen kann, da das Wasser aus dem Flüssigkeitsring α bei mäßigem Druck eine vollständige Abdichtung auch in geringem Zwischenraum zwischen Welle und Stopfbüchse bewirkt.
Um etwa aus dem Flüssigkeitsring gegen das Lager usw. zu austretende Flüssigkeit vom Lager fernzuhalten, kann an letzterem ein besonderer Abzug k für das austretende
ίο Wasser vorgesehen werden.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Einrichtung zur Abdichtung von beweglichen Maschinenteilen, insbesondere bei Dampfmaschinen und Dampfturbinen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Austrittsstelle des beweglichen Maschinenteiles aus dem Dampfraum und einem weiteren, den beweglichen Maschinenteil umschließenden feststehenden Maschinenteil ein den beweglichen Maschinenteil nach außen vollständig abschließender nachgiebiger Ring eingebaut ist.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwischen dem Ring und dem abzudichtenden Maschinenteil verbleibender Hohlraum mit einer Flüssigkeit angefüllt ist, welche den zur Verwendung kommenden Dampf zu kondensieren vermag.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschlußring aus Blech hergestellt ist, zu dem Zwecke, durch entsprechendes Biegen des Ringes Differenzen im Abstand zwisehen den beiden vom Ring überbrückten Maschinenteilen ausgleichen zu können.
  4. 4. Ausführungsform nach Anspruch 1 oder den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschlußring zwisehen dem Gehäuse und einem Lager der Maschine eingebaut ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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