DE1995006U - Ladegurtfördere-p tür den Stollenbau - Google Patents

Ladegurtfördere-p tür den Stollenbau

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DE1995006U
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Description

Beschreibung
"Ladegurtförderer für den Stollenbau"
Anmelden Karl - H, Wühlhäuser, Feldbahn- u. Maschinenfabrik, 6120 Michelstadt / Odiu.
Gegenstand der vorligenden Erfindung ist ein Apparat und eine apparative Einrichtung vermittels eines gleisverfahr— baren Gurtförderars das abgesprengte Haufwerk im Stollen vor Ort fortlaufend in die Förderwagen wegzuladen,
Ee sind zu/ar echon gleisverfahrbare Gurtförderer für solche Zwecke bekannt, jedoch benötigen diese Geräte ein außerhalb des eigentlichen Verkehrsgleises angeordnetee Hilfsgleis, Letzteres muß uiegen der Größe und Länge der Bandförder anlage eine ausgezeichnet gute Gleislage haben und die praktische Einsatzmöglichkeit solcher doppelgleisiger Anlagen ist auf Anwendungsfälle beschränkt, uio der Stollenausbau (Betonierung, Ausmauerung) direkt im Anschluss an den Auebruch erfolgt. Außerdem ist in kleineren Stollen aus Profilgründen der E>in -
satz einer solchen 4 - Schienenanlage nicht möglich, selbst in größeren Stollen nacht das Vorbringen und Verlegen der die Förderu/agenbreite weit überragenden vierschienigen Gleisjoche große Schwierigkeiten, insbesondere dadurch, daß die Förderbendstützen dem Transport behindernd im Wege stehen. Auch die große Breite des Planums als Schuiellenauflager erfordert erhebliche und sorgfältige Mehrarbeit, hierzu kommen noch die erheblich höheren ffiaterialkosten für das Vier—Schienen — Gleis,
Es sind zu/ar auch Konstruktionen bekannt geworden, bei denen die Tragu/agen für den Gurtförderer auf dem Verkehrsgleis laufen und gleichzeitig als Gleisträger für die Förderwagen dienen. Hier schaiterte jede praktische Anwendung jedoch an der stete schlechten Gleislage im Stollen, Die langen und uiegen des Gurtlaufes steifen Gurtbandanlagen sind auf den unebenen, verwundenen und ungenau verlegten Verkehrsgleisen im Stollen nicht vorzubringen.
199500Ö
tossuro d:y U'jort'noiicrj -■-■■jifiichiio Ui.le'ioqen Cb Ο·β rc-rnjl'C^a S-iowj^.-ng <ior Abmeichun«} isi mehl geprüft. Die (j'spruio'ich r-ficfvsrriien Unifr'a-jen benrvien <r:H >a »en Amrsoktui. S;» tör.nen -eoffaeit ohne Nocr»1*^»? ir.T'-rt inh -·■··?; ·>·»ουίϊ?οίι·3: fiojeiehef «e<osa *t*' ^r*ico '•vi^n hieran ouch fwOkopiei oder FHm- lie-'· titov.'w ί·ίβι5»β s.^ef^ri
Weiterhin haben beide Arten der vorbeschriebeneb Anlagen den Nachteil, nicht durch Kurven fahren zu können und nicht in der Kurve arbeiten zu können. Das Aufteilen des Bandförderers in viele kurze Einzelbänder ist aus Profilgründen unmöglich, da. in solchen Fällen die Spanntrommel über die Antriebstrommel oder umgekehrt zu liegen kommt und zudem ein Sicherheitsabstand vorhanden sein nuß.
Gern« dem Erfindergedanken ist der Erfindungsgegenstand eine auf dem vorhandenen Verkehrsgleis fahrbare Ladebandanlage zum fortlaufenden Beladen der Förderwagen mit dem an der Ortsbrust abgesprengten Haufwerk, gekennzeichnet dadurch, daß Ladebandanlage und Fördervagen die gleiche Spurweite haben, Vorbringen und Funktion unabhängig von der Gleislage sind, Kurvenfahrbarkeit und Funktionstüchtigkeit im Gleisradius gegeben ist,sowie schonende Aufgabe des Fördergutes auf den Gummi- oder Kunststoffgurt fi gewährleistet ist. Außerdem gekennzeichnet dadurch, daß der normale Durchgangsverkehr durch die Ladebandanlage nicht be -hindert wird, der ortsbrustseitige Aufliegerwagen als Bohrwagen oder Bohrplattform bzw. Bohrgerüst ausgebildet ist und die Anlage mit einem durchgehenden Fördergurt versehen ist· Weiterhin benötigt der Erfindungsgegenstend für ίeinen Einsatz keine besonderen, außerordentlichen Baumaßnahmen im Stollen oder zusätzliche Vorrichtungen« Oa eingleisig aufgefahren werden kann, sind bei relativ geringen Anschaffungs- und Betriebskosten außerordentliche wirtschaftlich Vorteile erzielbar·
Ein Ausführungsbeispiel ist in 11 Darstellungen gazeigt:
Fig.1 stellt die Seitenansicht der Ladebandanlage mit der ortabrusteeitigen Aufgabesituation dar· Fig.2 zeigt die Seitenansicht der Ladebandanlage mit der stollenmundseitigen Antriebestation und Übergabe auf die Förderwagen. In Fig.3 ist der Querschnitt im Stollen dargestellt· Der Gurtbandförderer besteht aus der Antriebsstation (1) den Einzelbandschüssen (2) und den aufsteigenden, auftverfbaren Bandteil (3) mit der Spannstation· Das Bandgestell besteht aus einer biege-und versindungssteifen Kastenträgerkonstruktion (4) welche auf den Traversen der fahrbaren Torkonstruktion (5) aufliegt. Die ca« 5 m langen Einzelbandschüsse (2) bind durch Spanneerke (6) zwecks Kurven— favirbarkeit und Ausgleich von GJeisunebenheiten lösbar verbunden·
In Fig.4 ist ein solches Spannwerk näher erläutert* Hier handelt es eich um ein Spannwerk, bei «eichen die Spannkraft vermittels Zylinder, also pneumatisch oder hydraulisch erzeugt eird. Es Bind jedoch gleichfalls handbetätigte mechanische Spanneerke - etwa als Kniehebelspannuierke ausge ildet- vorgesehen* Auch elektrische Spannwerke - etwa »it Elektrostellzylinder - sind Möglich· Im gespannten Zustand ist die Kolbenstange (11) des Zylinders (7) ausgefahren, wodurch über den mit der Kolbenstange fest verbundenen mitnehmer (io) die beiden Spannbolzen (9)in die Endstellung so gebracht werden, daß die Sohlplatten (8) welche in diesem Fall« mit der Antriebsetation (1) und de« folgenden Bandachuß (2) verschweißt sind,sich fest zusammenfügen und somit die Bandschüsas zu einer kompakten Einheit verbinden· Der konische Bolzen (12) dient hierbei zur Zentrierung. Die Einzelbandschüsse eind jetzt fest verbunden und die Ladebandanlage ist funktionsbereit, Feineinstellung u. Justierung erfolgt bei Montage einmalig durch Einstellen und Contern der muttern (13)· Beim lösen -zwecks Fährbetrieb- geht der vorgeschriebene Vorgang, nach zurückfahren der KoI* benetange (11) umgekehrt, analog vonstatten·
Oa beim Spannen bzw· Entspannen der Anlage der durchgehende Gummioder Kunststoffgurt jeweils mit ge-od* entspannt werden muß, ist eine "Schnellspannvorrichtung" vorgesehen. Die Antriebsstation (1) mit Antriebstrommel (14) Getriebe (15) und Antriebsmotor (16) ist zu dieβem Zwecke teleskopierbar und vermittels Zylinder (17) aus- u. einfahrbar« Der Zylinder (17) kann entweder pneumatisch oder hydraulisch betätigt werden. Bei Anwendung von el· Energie ist ein Elektrostellzylinder vorgesehen.
Die Fahrwagen (18) besitzen zum Ausgleich von Gleisunebenheiten und Gleisverwsrfungen Doppelgelenkachsen (19) zur Vermeidung von Entgleisungsgefahr· Außerdem stellen die Wagen sog«"Auflieger" dar, sie sind am Auflagepunkt über eine Doppelgelenkkupplung (2o) mit dem nächsten Wagen verbunden. Die Doppelgelenkachsen (19) sind als Pendelachsen ausgeführt und in Fig· 5 genauer dargestellt· Die Laufräder (30) eind über die Lenkerhebel )(ftft)}X*x (21) mit dem Drehpunkt (22) welcher am Chassis des Fahretagene befestigt ist verbunden. Die Feder (23) drückt die Laufräder auf die Schiene. Hier ist eine Blattfeder oargestellt. Die Verwendung von Schrauben-, Wickel- oder Gummifedern ist als ebenfalls möglich vorgesehen.
Der in Fig« 5 dargestellte Stoß der Schienen (24) einschl. der fehlerhaften Lasche ist im Stollenbau nicht ungewöhnlich und kann insbesondere bei Schiebebühnen noch grober sein·
Die Doppelgelenkkupplung (2o) ist in Fig. 6 separat dargestellt Die Chassieteile der Tragwagen (18) sind zwecke vertikalen und horizontalen Auegleich über die Drehpunkte (25) u.(27) vermittele des Kreuzstückes (26) allseitig gelenkig verbunden· Diese Kupplungsart gewährleistet einen einwandfreien, entgleisungssicheren Lauf des Fahrwagenzugee, auch bei extrea verwundene« Gleis und bei groben Gleisunebenheiten·
Die Chassis der Fahrwagen (18) sind in Profilstahlkonatruktion so ausgeführt, daß dieselben gleichzeitig die Fahrspur für das Durchfahrtsgleis der Förderwagen (28) bilden. Die beiden gleichspurigen Gleisfahrbahnen übereinander sind in Fig· 3 deutlich dargestellt« Auf de« Stollenverkehrsgleis (24) lauft der Fahrwagen { 18) alt seinen Radsatz (3o) Auf den aus den Chassis der Fahrwagen gebildeten oberen Durchfahrtsgleie laufen die Fördervagen (28) nit ihren Radsätzen (29)
An jaden Fahrwagen aind eine oder nehrere, dem Stollenprofil angepaßte, torförnige Tragstützen (31) angebracht, welche über die Traversen (5) die Kastenträgerkonstruktion (4) der einzelnen Bandschüsse (2) abtragen·
Da bein Fahrbetrieb die Fahrwagen durch die beschriebenen Baßnahmen auch bei schlechter Gleielage einwandfrei laufen und der eigentliche Gurtbandförderer durch Auflösen in kurze Einzelschüsse und Entspannen dee Gurtes gelenkig gemacht wurde, können alle Teile der Anlage den Ausbiegungen und Verwerfungen folgen, sodaB einwandfreier antgleieungesicherer Fahrbetrieb gewährleistet ist·
In diesen Falle ergibt eich zwischen den Traveraen der fahrbaren Torkonetruktion (5) und der Kastenträgerkonetruktion das Bandgestella (4) ein Schieben in Fahrtrichtung und seitliches Ausweichen der Teile gegeneinander· Zur Erleichterung dieser notwendigen Auegleichebewegungen werden in der Traverse (5) Kugelhalter (32) so eingebaut, daß zwischen den vorbenannten Teilen eine sog« rollende Reibung entsteht.Fig. 7
Un die zu befüllenden Förderwagen in die Anlage einzufahren oder un nit Transport- bzw. Gerätewagen durch die Anlage hindurchzufahren d.h. un von Stollenverkehrsgleis (24) auf das darüberliegende Durchfahrtsgleis zu können, 1995(JOl)
ist am'Btollenmundseitigen Ende ein Auffahrtsgleisstück (33) erforderlich· Um eine sanfte, nicht zu steile Auffahrt zu gewährleisten, erhält dieses Cleisstück -je nach Höhe der Fahrwegen- eine Länge von 3-4 m. Oa das Auffahrtgleisstück jeweils sämtliche Fahrbewegungen der Anlage mitmachen nuß um an jeder Stelle zwecks Ein— oder Durchfahrt bereit zu sein, hat man denselben tuie in Fig.8 dargestellt eine eigene Laufachse (34) gegeben· Das Auffahrtgleisstück ist über Drehpunkt (35)mit den ersten Fahraagen (18) verbunden. In Arbeitsstellung ist die Laufachse (34) entlastet und das Auffahrtgleisstück liegt satt auf den Stollenverkehrsgleis (24) auf. In Fahrstellung wird das Auffahrtgleisstück dadurch gebracht, daß durch Hochlegen des Handele (37) der Lenkerhebel (36) umgelegt wird, wodurch der Radsatz trägt und das Auffahrtgleisstück angehoben wird· 0er Lenkerhebel (36) verriegelt sich in Fahrstellung durch überwinden des Schwerpunktes von selbst.
Eine andere Möglichkeit zur Handhabung des Auffahrtgleisstückes ist in Fig.9 dargestellt. Das Cleisstück ist wiederum über Drehpunkt (35) mit den ersten Fahrwagen (18) verbunden. In Arbeitsstellung liegt es wiederum sett auf dem Stollenverkehrsgleis (24) auf» In Fahrstellung dient das Auffahrtgleisstück als Deichsel und stellt über eine Zugöse (38) die Verbindung zwischen Anlage und Lokonotive dar.
An der Qrtsbrust uird das abgesprengte Haufwerk (42) der Ladebandanlage nicht unmittelbar, sondern unter Zwischenschaltung eines gleisverfahrbaren Vibrationszuteilers (39) zugeführt. Der Ufurfschaufellader (41) arbeitet einesteils discontinuierlich und wirft andernteils das mit großen Felsbrocken durchsetzte Haufwerk mit einer solchen Wucht ab, daß Gummigurt, Tragrollenstationen und Bandgerüstkonstruktion innerhalb weniger Arbeitsspiele völlig zerstört werden. Der fahrbare Vibrationszuteiler, welcher normalerweise pressluftmotorisch angetrieben ist und mit gerichteten Schwingungen arbeitet, nimmt schadlos das mit großer U/ucht vom Lader aufgeworfene Haufwerk auf, vergleichmäßigt die discontinuierliche Laderarbeit und leitet das Schüttgut schonend zum Aufgabetrichter (4o) des Gurtförderers der Ladebandanlage· Außerdem dient der Vibrationszutailer als Pufferorgan z.B. bei Bandstillfrtand, etwa bei U/agentuechsal an der Füllstelle·
Un UJurf schaufellader und Vibrationszuteiler ausfahren zu können bzw. mit Gerätewagen durch die Anlage hindurch fahren zu können ist es erforderlich das ansteigende Bandende (3) nebst Aufgabetrichter(4o) anzuheben. Hierzu dient eine auf dein letzten Fahrwagen (43) angebrachte Auf»erfvorrichtung. In Fig.1 ist zu diesen Zweck eine Handkurbelatinde (44) souiie ein mehrsträno.iger Seilzug (45) dargestellt« Es ist jedoch auch vorgesehen das Aufwerfen vermittels Zahnstangenwinden, Spindeleinrichtungen, pneum» oder hydr. Zylindern - hand oder kraftgetrieben- vorzunehmen. Auf de« letzten Fahrwegen (43) ist für die Aufwerfvorrichtung ein Gerüst ((46) angebracht. Dieses Gerüst wird gleichzeitig - je nach der Art der Bedingungen an Einsatzort- als Bohrwagen, Boheplattforn odir Bohrgerüst ausgebildet. Bei £*i} (47) ist eine Bohrmaschine nit Bohrstange, bei (4B) ein Schwenkarm nit Bohreinrichtung dargestellt·
Ua bei aufgeworfenem ansteigenden Bandende (3) Vibrationszuteiler und Lader ausfahren zu können wird ebenfalls ein Auffahrtgleisstück angelegt. Da es sich hier nicht mehr un laufenden Durchfahrtbetrieb handelt ist steilere Auffahrt möglich. Dies bedingt ain kürzeres, leichteres Auffahrtsgleisstück, welches bei Bedarf Manuell angelegt wird.( nicht dargestellt)
Das Vorbringen der Ladebandanlage bzw. das Verfahren derselben in Stollen geschieht nit Hilfe einer Lokomotive. Hierbei ist es gleichgültig ob zu diesem Zwech die zu befüllenden Förderwagen(28) bereits eingefahren sind oder nicht. Wird jedoch im Laufe der Füllarbeit der Abstand zwischen Haufwerk (42) und Aufgabestelle, also Vibrationszuteiler (39) zu groß, eodaß sich unwirtschaftlich lange Fahrwege für den Lader (41) ergeben, muß die Anlage während dar Ladearbeit zue Ortsbrust hin vorgebracht werden. Dies geschieht zwecttnäßig vermittels pneumatisch oder hydraulisch betätigter Zylinder z.B. wie in Fig.io dargestellt. Die Einrichtung ist tunlichst am ersten Fahrwagen (16) etwa unter der Antriebsstation eingebaut. Oer Vorschubzylinder (49) hat an seiner Kolbenstange (5o) eine Mitnehmerlkaue (51) welche beweglich angeordnet ist und in Arbeitsstellung in die Schwellen des Stollenverkehrsgleises eingreift. Bein Einwirken der Vorschubkraft wird die gesamte Anlage nach links, d.h. zur Ortsbrust hin gedrückt. Am Ende des Kolbeneeges, hebt der Hubzylinder (53) über Hebelwerk (52)die Klaue aus der Schwelle, Zylinder (49) wird eingefahren und das Spiel beginnt won neuen. .
Diese Vordrückeinrichtung uird tunlichst vom Bedienungsmann dar Ladebandanlage, welcher seinen Arbeitsplatz an der Antriebsstation hat, mitbedient. Das Hervorziehen der in die Anlage eingefahrenen Förderwagen gern, dem jeweiligen Füllungsgrad nrfolgt durch die Lokonotive· Es ist möglich und vorgesehen auch diese Vorschubbewegung wie in Fig.io dargestellt und vorbnschrieben vernittels pneu», od. hyiT, Zylinder auszuführen. Die (nicht dargestellte) Einrichtung Λ it dann umgekehrt so in den Fahruiagen (18) eingebaut, daß die Klaue (51) nach ot.en zeigt und an dan Achsen der örderwagen (28) angreift. Es sind im Wesentlichen nur fc'angierbitnegungen von lUagen zu Wagen erforderlich,da es gegeben ist durch Uirändern der Gurtueschuiindigkeit die Abwurfparabel so zu gestalten, daß jeder Förderutagen voll aus.g9laden tuird.
Die Verlegung der nottuencigen Versorgungsleitungen erfolgt innerhalb der Kastenträg«rkonstruktion (4) des Guitbandförcerers. Alle Leitungen, wie Strom, Druckluft, UJasser uatu. »erden \oii in Fig,3 bei (54) dargestellt im Kastenträger geschiKzt installiert und fest verlegt. An den Stoßstellen der Einzelbandschüsse s.nd die Lei tu tgsf ührungen fldxr.ebel ausgeführt. Selbvarständlich ;.st es auch ircglich auf diesu Ueise den Beton zum Ausoau aese voi zubringen. Bei ßrossanlagen, insbesondere dann nenn sog. Voririebsmaschinen an der Ortsbrust eingesetzt werden, ist es angezaigt und vorgesehen die gesamte Wetterführung durch das Innere cer Kastenträgerkonstruktion (4) zu leiten.
Die so beschriebene Ladebandanlage ist im Stande mühelos und entgleilungasicher Kurven mit einem Krümmungshalbmessen bis herunter ajf ca. 2o m zu durchfahren. In Fällen, tuo es erforderlich ist nicit nur den Kurvenradius zu durchfahren, sondern auch in den Kurven zu arbeiten,d.h. zu fördern, muß die normalerweise verwencete 3 - teilige Rluldenstation (S5) durch eine 5-teilige ffluldenftation (56) ersetzt werden. Der normalerweise verwendete Gumaigiirt (57) wird nun durch einen sog· "Kastengurt" d.i. ein Gurt Mit weitmaschigem Gewebe in den Randzonen (Knickstellen)(58) ersetzt. Die flluidentrag- und Gurtlaufsituation für den kurvenläufiom Kastengurt ist in Fig.11 dargestellt. Gem.dieser Situation arbeitet die vorbeschriebene Ladebandanlage auch in der Kjrve.

Claims (12)

SCHUTZANSPRÜCHE
1. Ladegurtförderer für den Stollenbau zum fortlaufenden Beladen der Förderwagen mit dem abgesprengten Haufwerk, dadurch gekennzeichnet, daß Ladegurtförderer und Förderwagen die gleiche Spurweite haben und das Förderband von der Aufgabestation bis zur Abwurfstelle einen ununterbrochenen endlosen Gurt hat.
2. Ladegurtförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandgestel!konstruktion, welche von den Fahr.yagen über eine torförmige Stützkonstruktion abgetragen wird/ über Spannwerke in Einzelschüsse auflösbar ist.
3. Ladegurtförderer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrwagen als Auflieger ausgeführt und vermittels Doppelgelenkkupplung untereinander verbunden sind, sowie gekennzeichnet dadurch, daß die Fahrwagen einzelrad-gefederte Doppelgelenkachsen haben.
4. Ladegurtförderer nach denvorhergehenden Ansprüchen, gekennzeichnet dadurch, daß der Gurtförderer an der Antriebsstation eine Schnellspannvorrichtung und an der Aufgabestation ein aufwerfba res, ansteigendes Bandende hat.
5. Ladegurtförderer nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der fahrbaren torförmigen Stützkonstruktion und dem Kostenträger des Bandgestelles Kugelauflagen angeordnet sind.
6. Ladegurtförderer nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialaufgabe über einen gleisverfahrbaren Vibrationsaufgeber erfolgt.
7. Ladegurtförderer nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß das Traggerüst am ortsbrustseitigen, aufwerfbaren Bandende als Bohrwagen, Bohrplattform oder Bohrgestell ausgebildet ist.
1995 0OG
8. Ladegurtförderer nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Nutzversorgungsleitungen, sowie die Wetterführung und die Speiseleitungen für den Ausbaubeton innerhalb der Kastenträgerkonstruktion des Bandgestelles verlegt sind.
9. Ladegurtförderer nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einfahren in die Anlage oder zum Durchfahren durch dieselbe AuffahrtgleisstUcke verwendet werden, welche eine eigene Laufachse haben, welche höhenverstellbar ist oder daß das Auffahrtgleisstück eine Kupplungsöse hat und bei Fahrbetrieb als Deichsel dient.
10. Ladegurtförderer nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Vortrieb der Anlage zur Ortsbrust hin während der Ladearbeit vermittels Eigenantrieb über Arbeitszylinder erfolgt.
11. Ladegurtförderer nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschub der eingefahrenen Förderwagen je nach Ladefortschritt von dem Ladegurtförderer aus über Arbeitszylinder erfolgt.
12. Ladegurtförderer nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß durch Verwendung von 5-teiligen Muldentragstationen und Kastengurt Förder- und Ladearbeit in der Kurve geleistet wird.
Hierzu 9 Blatt Zeichnungen
1995
DE1995006*U Ladegurtfördere-p tür den Stollenbau Expired DE1995006U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3111981A1 (de) * 1980-05-19 1982-03-11 Universale Hoch- und Tiefbau AG, 1010 Wien Einrichtung zur beladung von zu einem zug zusammengeschlossenen schienenfahrzeugen hinter stollenvortriebsmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3111981A1 (de) * 1980-05-19 1982-03-11 Universale Hoch- und Tiefbau AG, 1010 Wien Einrichtung zur beladung von zu einem zug zusammengeschlossenen schienenfahrzeugen hinter stollenvortriebsmaschinen

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