DE1995006U - Ladegurtfördere-p tür den Stollenbau - Google Patents
Ladegurtfördere-p tür den StollenbauInfo
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- DE1995006U DE1995006U DE1995006*U DE1995006DU DE1995006U DE 1995006 U DE1995006 U DE 1995006U DE 1995006D U DE1995006D U DE 1995006DU DE 1995006 U DE1995006 U DE 1995006U
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Description
Beschreibung
"Ladegurtförderer für den Stollenbau"
Anmelden Karl - H, Wühlhäuser, Feldbahn- u. Maschinenfabrik,
6120 Michelstadt / Odiu.
Gegenstand der vorligenden Erfindung ist ein Apparat und
eine apparative Einrichtung vermittels eines gleisverfahr— baren Gurtförderars das abgesprengte Haufwerk im Stollen vor
Ort fortlaufend in die Förderwagen wegzuladen,
Ee sind zu/ar echon gleisverfahrbare Gurtförderer für solche
Zwecke bekannt, jedoch benötigen diese Geräte ein außerhalb des eigentlichen Verkehrsgleises angeordnetee Hilfsgleis,
Letzteres muß uiegen der Größe und Länge der Bandförder anlage
eine ausgezeichnet gute Gleislage haben und die praktische Einsatzmöglichkeit solcher doppelgleisiger Anlagen ist auf
Anwendungsfälle beschränkt, uio der Stollenausbau (Betonierung,
Ausmauerung) direkt im Anschluss an den Auebruch erfolgt.
Außerdem ist in kleineren Stollen aus Profilgründen der E>in -
satz einer solchen 4 - Schienenanlage nicht möglich, selbst in größeren Stollen nacht das Vorbringen und Verlegen der die
Förderu/agenbreite weit überragenden vierschienigen Gleisjoche
große Schwierigkeiten, insbesondere dadurch, daß die Förderbendstützen
dem Transport behindernd im Wege stehen. Auch die große Breite des Planums als Schuiellenauflager erfordert
erhebliche und sorgfältige Mehrarbeit, hierzu kommen noch die erheblich höheren ffiaterialkosten für das Vier—Schienen —
Gleis,
Es sind zu/ar auch Konstruktionen bekannt geworden, bei denen
die Tragu/agen für den Gurtförderer auf dem Verkehrsgleis
laufen und gleichzeitig als Gleisträger für die Förderwagen dienen. Hier schaiterte jede praktische Anwendung jedoch
an der stete schlechten Gleislage im Stollen, Die langen und
uiegen des Gurtlaufes steifen Gurtbandanlagen sind auf den unebenen, verwundenen und ungenau verlegten Verkehrsgleisen
im Stollen nicht vorzubringen.
199500Ö
tossuro d:y U'jort'noiicrj -■-■■jifiichiio Ui.le'ioqen Cb Ο·β rc-rnjl'C^a S-iowj^.-ng
<ior Abmeichun«} isi mehl geprüft.
Die (j'spruio'ich r-ficfvsrriien Unifr'a-jen benrvien <r:H >a »en Amrsoktui. S;» tör.nen -eoffaeit ohne Nocr»1*^»?
ir.T'-rt inh -·■··?; ·>·»ουίϊ?οίι·3: fiojeiehef «e<osa *t*' ^r*ico '•vi^n hieran ouch fwOkopiei oder FHm-
lie-'· titov.'w ί·ίβι5»β s.^ef^ri
Weiterhin haben beide Arten der vorbeschriebeneb Anlagen den
Nachteil, nicht durch Kurven fahren zu können und nicht in der Kurve arbeiten zu können. Das Aufteilen des Bandförderers
in viele kurze Einzelbänder ist aus Profilgründen unmöglich, da.
in solchen Fällen die Spanntrommel über die Antriebstrommel oder umgekehrt zu liegen kommt und zudem ein Sicherheitsabstand
vorhanden sein nuß.
Gern« dem Erfindergedanken ist der Erfindungsgegenstand eine auf
dem vorhandenen Verkehrsgleis fahrbare Ladebandanlage zum fortlaufenden Beladen der Förderwagen mit dem an der Ortsbrust abgesprengten Haufwerk, gekennzeichnet dadurch, daß Ladebandanlage
und Fördervagen die gleiche Spurweite haben, Vorbringen und Funktion unabhängig von der Gleislage sind, Kurvenfahrbarkeit
und Funktionstüchtigkeit im Gleisradius gegeben ist,sowie schonende
Aufgabe des Fördergutes auf den Gummi- oder Kunststoffgurt
fi gewährleistet ist. Außerdem gekennzeichnet dadurch, daß der
normale Durchgangsverkehr durch die Ladebandanlage nicht be -hindert wird, der ortsbrustseitige Aufliegerwagen als Bohrwagen
oder Bohrplattform bzw. Bohrgerüst ausgebildet ist und die Anlage
mit einem durchgehenden Fördergurt versehen ist· Weiterhin benötigt
der Erfindungsgegenstend für ίeinen Einsatz keine besonderen,
außerordentlichen Baumaßnahmen im Stollen oder zusätzliche Vorrichtungen« Oa eingleisig aufgefahren werden kann, sind bei
relativ geringen Anschaffungs- und Betriebskosten außerordentliche
wirtschaftlich Vorteile erzielbar·
Fig.1 stellt die Seitenansicht der Ladebandanlage mit der
ortabrusteeitigen Aufgabesituation dar· Fig.2 zeigt die
Seitenansicht der Ladebandanlage mit der stollenmundseitigen
Antriebestation und Übergabe auf die Förderwagen. In Fig.3
ist der Querschnitt im Stollen dargestellt· Der Gurtbandförderer
besteht aus der Antriebsstation (1) den Einzelbandschüssen (2) und den aufsteigenden, auftverfbaren Bandteil (3) mit der Spannstation· Das Bandgestell besteht aus einer biege-und versindungssteifen Kastenträgerkonstruktion (4) welche auf den Traversen
der fahrbaren Torkonstruktion (5) aufliegt. Die ca« 5 m langen
Einzelbandschüsse (2) bind durch Spanneerke (6) zwecks Kurven—
favirbarkeit und Ausgleich von GJeisunebenheiten lösbar verbunden·
In Fig.4 ist ein solches Spannwerk näher erläutert* Hier handelt
es eich um ein Spannwerk, bei «eichen die Spannkraft vermittels
Zylinder, also pneumatisch oder hydraulisch erzeugt eird. Es
Bind jedoch gleichfalls handbetätigte mechanische Spanneerke
- etwa als Kniehebelspannuierke ausge ildet- vorgesehen* Auch
elektrische Spannwerke - etwa »it Elektrostellzylinder - sind
Möglich· Im gespannten Zustand ist die Kolbenstange (11) des Zylinders (7) ausgefahren, wodurch über den mit der Kolbenstange
fest verbundenen mitnehmer (io) die beiden Spannbolzen (9)in die
Endstellung so gebracht werden, daß die Sohlplatten (8) welche in diesem Fall« mit der Antriebsetation (1) und de« folgenden
Bandachuß (2) verschweißt sind,sich fest zusammenfügen und somit
die Bandschüsas zu einer kompakten Einheit verbinden· Der konische
Bolzen (12) dient hierbei zur Zentrierung. Die Einzelbandschüsse
eind jetzt fest verbunden und die Ladebandanlage ist funktionsbereit, Feineinstellung u. Justierung erfolgt bei Montage einmalig durch
Einstellen und Contern der muttern (13)· Beim lösen -zwecks Fährbetrieb- geht der vorgeschriebene Vorgang, nach zurückfahren der KoI*
benetange (11) umgekehrt, analog vonstatten·
Oa beim Spannen bzw· Entspannen der Anlage der durchgehende Gummioder Kunststoffgurt jeweils mit ge-od* entspannt werden muß, ist
eine "Schnellspannvorrichtung" vorgesehen. Die Antriebsstation (1)
mit Antriebstrommel (14) Getriebe (15) und Antriebsmotor (16) ist zu dieβem Zwecke teleskopierbar und vermittels Zylinder (17) aus- u.
einfahrbar« Der Zylinder (17) kann entweder pneumatisch oder hydraulisch betätigt werden. Bei Anwendung von el· Energie ist ein
Elektrostellzylinder vorgesehen.
Die Fahrwagen (18) besitzen zum Ausgleich von Gleisunebenheiten
und Gleisverwsrfungen Doppelgelenkachsen (19) zur Vermeidung von
Entgleisungsgefahr· Außerdem stellen die Wagen sog«"Auflieger" dar,
sie sind am Auflagepunkt über eine Doppelgelenkkupplung (2o) mit dem nächsten Wagen verbunden. Die Doppelgelenkachsen (19) sind
als Pendelachsen ausgeführt und in Fig· 5 genauer dargestellt·
Die Laufräder (30) eind über die Lenkerhebel )(ftft)}X*x (21) mit dem
Drehpunkt (22) welcher am Chassis des Fahretagene befestigt ist verbunden. Die Feder (23) drückt die Laufräder auf die Schiene.
Hier ist eine Blattfeder oargestellt. Die Verwendung von Schrauben-,
Wickel- oder Gummifedern ist als ebenfalls möglich vorgesehen.
Der in Fig« 5 dargestellte Stoß der Schienen (24) einschl. der
fehlerhaften Lasche ist im Stollenbau nicht ungewöhnlich und kann
insbesondere bei Schiebebühnen noch grober sein·
Die Doppelgelenkkupplung (2o) ist in Fig. 6 separat dargestellt
Die Chassieteile der Tragwagen (18) sind zwecke vertikalen und horizontalen Auegleich über die Drehpunkte (25) u.(27) vermittele
des Kreuzstückes (26) allseitig gelenkig verbunden· Diese Kupplungsart gewährleistet einen einwandfreien, entgleisungssicheren Lauf
des Fahrwagenzugee, auch bei extrea verwundene« Gleis und bei groben Gleisunebenheiten·
Die Chassis der Fahrwagen (18) sind in Profilstahlkonatruktion so
ausgeführt, daß dieselben gleichzeitig die Fahrspur für das Durchfahrtsgleis der Förderwagen (28) bilden. Die beiden gleichspurigen
Gleisfahrbahnen übereinander sind in Fig· 3 deutlich dargestellt« Auf de« Stollenverkehrsgleis (24) lauft der Fahrwagen { 18) alt
seinen Radsatz (3o) Auf den aus den Chassis der Fahrwagen gebildeten oberen Durchfahrtsgleie laufen die Fördervagen (28) nit ihren
Radsätzen (29)
An jaden Fahrwagen aind eine oder nehrere, dem Stollenprofil angepaßte, torförnige Tragstützen (31) angebracht, welche über die
Traversen (5) die Kastenträgerkonstruktion (4) der einzelnen Bandschüsse (2) abtragen·
Da bein Fahrbetrieb die Fahrwagen durch die beschriebenen Baßnahmen
auch bei schlechter Gleielage einwandfrei laufen und der eigentliche
Gurtbandförderer durch Auflösen in kurze Einzelschüsse und Entspannen dee Gurtes gelenkig gemacht wurde, können alle Teile der
Anlage den Ausbiegungen und Verwerfungen folgen, sodaB einwandfreier
antgleieungesicherer Fahrbetrieb gewährleistet ist·
In diesen Falle ergibt eich zwischen den Traveraen der fahrbaren
Torkonetruktion (5) und der Kastenträgerkonetruktion das Bandgestella (4) ein Schieben in Fahrtrichtung und seitliches Ausweichen der Teile gegeneinander· Zur Erleichterung dieser notwendigen Auegleichebewegungen werden in der Traverse (5) Kugelhalter (32) so eingebaut, daß zwischen den vorbenannten Teilen
eine sog« rollende Reibung entsteht.Fig. 7
Un die zu befüllenden Förderwagen in die Anlage einzufahren oder
un nit Transport- bzw. Gerätewagen durch die Anlage hindurchzufahren d.h. un von Stollenverkehrsgleis (24) auf das darüberliegende Durchfahrtsgleis zu können, 1995(JOl)
ist am'Btollenmundseitigen Ende ein Auffahrtsgleisstück (33)
erforderlich· Um eine sanfte, nicht zu steile Auffahrt zu gewährleisten, erhält dieses Cleisstück -je nach Höhe der Fahrwegen- eine Länge von 3-4 m. Oa das Auffahrtgleisstück jeweils
sämtliche Fahrbewegungen der Anlage mitmachen nuß um an jeder Stelle zwecks Ein— oder Durchfahrt bereit zu sein, hat man
denselben tuie in Fig.8 dargestellt eine eigene Laufachse (34)
gegeben· Das Auffahrtgleisstück ist über Drehpunkt (35)mit den
ersten Fahraagen (18) verbunden. In Arbeitsstellung ist die Laufachse (34) entlastet und das Auffahrtgleisstück liegt satt auf
den Stollenverkehrsgleis (24) auf. In Fahrstellung wird das Auffahrtgleisstück dadurch gebracht, daß durch Hochlegen des
Handele (37) der Lenkerhebel (36) umgelegt wird, wodurch der Radsatz trägt und das Auffahrtgleisstück angehoben wird· 0er
Lenkerhebel (36) verriegelt sich in Fahrstellung durch überwinden des Schwerpunktes von selbst.
Eine andere Möglichkeit zur Handhabung des Auffahrtgleisstückes
ist in Fig.9 dargestellt. Das Cleisstück ist wiederum über Drehpunkt (35) mit den ersten Fahrwagen (18) verbunden. In Arbeitsstellung liegt es wiederum sett auf dem Stollenverkehrsgleis (24)
auf» In Fahrstellung dient das Auffahrtgleisstück als Deichsel
und stellt über eine Zugöse (38) die Verbindung zwischen Anlage und Lokonotive dar.
An der Qrtsbrust uird das abgesprengte Haufwerk (42) der Ladebandanlage nicht unmittelbar, sondern unter Zwischenschaltung eines
gleisverfahrbaren Vibrationszuteilers (39) zugeführt. Der Ufurfschaufellader (41) arbeitet einesteils discontinuierlich und
wirft andernteils das mit großen Felsbrocken durchsetzte Haufwerk mit einer solchen Wucht ab, daß Gummigurt, Tragrollenstationen
und Bandgerüstkonstruktion innerhalb weniger Arbeitsspiele völlig zerstört werden. Der fahrbare Vibrationszuteiler, welcher normalerweise pressluftmotorisch angetrieben ist und mit gerichteten
Schwingungen arbeitet, nimmt schadlos das mit großer U/ucht vom
Lader aufgeworfene Haufwerk auf, vergleichmäßigt die discontinuierliche Laderarbeit und leitet das Schüttgut schonend zum Aufgabetrichter (4o) des Gurtförderers der Ladebandanlage· Außerdem
dient der Vibrationszutailer als Pufferorgan z.B. bei Bandstillfrtand, etwa bei U/agentuechsal an der Füllstelle·
Un UJurf schaufellader und Vibrationszuteiler ausfahren zu können
bzw. mit Gerätewagen durch die Anlage hindurch fahren zu können
ist es erforderlich das ansteigende Bandende (3) nebst Aufgabetrichter(4o) anzuheben. Hierzu dient eine auf dein letzten
Fahrwagen (43) angebrachte Auf»erfvorrichtung. In Fig.1 ist zu
diesen Zweck eine Handkurbelatinde (44) souiie ein mehrsträno.iger
Seilzug (45) dargestellt« Es ist jedoch auch vorgesehen das Aufwerfen vermittels Zahnstangenwinden, Spindeleinrichtungen, pneum»
oder hydr. Zylindern - hand oder kraftgetrieben- vorzunehmen.
Auf de« letzten Fahrwegen (43) ist für die Aufwerfvorrichtung ein
Gerüst ((46) angebracht. Dieses Gerüst wird gleichzeitig - je nach der Art der Bedingungen an Einsatzort- als Bohrwagen, Boheplattforn odir Bohrgerüst ausgebildet. Bei £*i} (47) ist eine
Bohrmaschine nit Bohrstange, bei (4B) ein Schwenkarm nit Bohreinrichtung dargestellt·
Ua bei aufgeworfenem ansteigenden Bandende (3) Vibrationszuteiler
und Lader ausfahren zu können wird ebenfalls ein Auffahrtgleisstück angelegt. Da es sich hier nicht mehr un laufenden Durchfahrtbetrieb handelt ist steilere Auffahrt möglich. Dies bedingt
ain kürzeres, leichteres Auffahrtsgleisstück, welches bei Bedarf Manuell angelegt wird.( nicht dargestellt)
Das Vorbringen der Ladebandanlage bzw. das Verfahren derselben
in Stollen geschieht nit Hilfe einer Lokomotive. Hierbei ist es gleichgültig ob zu diesem Zwech die zu befüllenden Förderwagen(28)
bereits eingefahren sind oder nicht. Wird jedoch im Laufe der Füllarbeit der Abstand zwischen Haufwerk (42) und Aufgabestelle,
also Vibrationszuteiler (39) zu groß, eodaß sich unwirtschaftlich
lange Fahrwege für den Lader (41) ergeben, muß die Anlage während dar Ladearbeit zue Ortsbrust hin vorgebracht werden. Dies geschieht
zwecttnäßig vermittels pneumatisch oder hydraulisch betätigter Zylinder z.B. wie in Fig.io dargestellt. Die Einrichtung ist
tunlichst am ersten Fahrwagen (16) etwa unter der Antriebsstation eingebaut. Oer Vorschubzylinder (49) hat an seiner Kolbenstange
(5o) eine Mitnehmerlkaue (51) welche beweglich angeordnet ist und in Arbeitsstellung in die Schwellen des Stollenverkehrsgleises
eingreift. Bein Einwirken der Vorschubkraft wird die gesamte
Anlage nach links, d.h. zur Ortsbrust hin gedrückt. Am Ende des Kolbeneeges, hebt der Hubzylinder (53) über Hebelwerk (52)die
Klaue aus der Schwelle, Zylinder (49) wird eingefahren und das Spiel beginnt won neuen. .
Diese Vordrückeinrichtung uird tunlichst vom Bedienungsmann dar
Ladebandanlage, welcher seinen Arbeitsplatz an der Antriebsstation
hat, mitbedient. Das Hervorziehen der in die Anlage eingefahrenen
Förderwagen gern, dem jeweiligen Füllungsgrad nrfolgt durch die
Lokonotive· Es ist möglich und vorgesehen auch diese Vorschubbewegung wie in Fig.io dargestellt und vorbnschrieben vernittels
pneu», od. hyiT, Zylinder auszuführen. Die (nicht dargestellte)
Einrichtung Λ it dann umgekehrt so in den Fahruiagen (18) eingebaut,
daß die Klaue (51) nach ot.en zeigt und an dan Achsen der örderwagen (28) angreift. Es sind im Wesentlichen nur fc'angierbitnegungen
von lUagen zu Wagen erforderlich,da es gegeben ist durch Uirändern
der Gurtueschuiindigkeit die Abwurfparabel so zu gestalten, daß
jeder Förderutagen voll aus.g9laden tuird.
Die Verlegung der nottuencigen Versorgungsleitungen erfolgt
innerhalb der Kastenträg«rkonstruktion (4) des Guitbandförcerers.
Alle Leitungen, wie Strom, Druckluft, UJasser uatu. »erden \oii in
Fig,3 bei (54) dargestellt im Kastenträger geschiKzt installiert
und fest verlegt. An den Stoßstellen der Einzelbandschüsse s.nd
die Lei tu tgsf ührungen fldxr.ebel ausgeführt. Selbvarständlich ;.st
es auch ircglich auf diesu Ueise den Beton zum Ausoau aese
voi zubringen. Bei ßrossanlagen, insbesondere dann nenn
sog. Voririebsmaschinen an der Ortsbrust eingesetzt werden, ist es angezaigt und vorgesehen die gesamte Wetterführung durch das
Innere cer Kastenträgerkonstruktion (4) zu leiten.
Die so beschriebene Ladebandanlage ist im Stande mühelos und
entgleilungasicher Kurven mit einem Krümmungshalbmessen bis herunter ajf ca. 2o m zu durchfahren. In Fällen, tuo es erforderlich
ist nicit nur den Kurvenradius zu durchfahren, sondern auch in den Kurven zu arbeiten,d.h. zu fördern, muß die normalerweise
verwencete 3 - teilige Rluldenstation (S5) durch eine 5-teilige
ffluldenftation (56) ersetzt werden. Der normalerweise verwendete Gumaigiirt (57) wird nun durch einen sog· "Kastengurt" d.i. ein
Gurt Mit weitmaschigem Gewebe in den Randzonen (Knickstellen)(58)
ersetzt. Die flluidentrag- und Gurtlaufsituation für den kurvenläufiom Kastengurt ist in Fig.11 dargestellt. Gem.dieser
Situation arbeitet die vorbeschriebene Ladebandanlage auch in der Kjrve.
Claims (12)
1. Ladegurtförderer für den Stollenbau zum fortlaufenden Beladen der Förderwagen mit dem abgesprengten Haufwerk, dadurch gekennzeichnet,
daß Ladegurtförderer und Förderwagen die gleiche Spurweite haben und das Förderband von der Aufgabestation bis
zur Abwurfstelle einen ununterbrochenen endlosen Gurt hat.
2. Ladegurtförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandgestel!konstruktion, welche von den Fahr.yagen über eine
torförmige Stützkonstruktion abgetragen wird/ über Spannwerke in Einzelschüsse auflösbar ist.
3. Ladegurtförderer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fahrwagen als Auflieger ausgeführt und vermittels Doppelgelenkkupplung
untereinander verbunden sind, sowie gekennzeichnet dadurch, daß die Fahrwagen einzelrad-gefederte Doppelgelenkachsen
haben.
4. Ladegurtförderer nach denvorhergehenden Ansprüchen, gekennzeichnet
dadurch, daß der Gurtförderer an der Antriebsstation eine Schnellspannvorrichtung und an der Aufgabestation ein aufwerfba res,
ansteigendes Bandende hat.
5. Ladegurtförderer nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der fahrbaren torförmigen Stützkonstruktion und dem Kostenträger des Bandgestelles Kugelauflagen angeordnet sind.
6. Ladegurtförderer nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Materialaufgabe über einen gleisverfahrbaren Vibrationsaufgeber erfolgt.
7. Ladegurtförderer nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
daß das Traggerüst am ortsbrustseitigen, aufwerfbaren
Bandende als Bohrwagen, Bohrplattform oder Bohrgestell ausgebildet ist.
1995 0OG
8. Ladegurtförderer nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Nutzversorgungsleitungen, sowie die Wetterführung und die Speiseleitungen für den Ausbaubeton innerhalb der
Kastenträgerkonstruktion des Bandgestelles verlegt sind.
9. Ladegurtförderer nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Einfahren in die Anlage oder zum Durchfahren durch dieselbe AuffahrtgleisstUcke verwendet werden, welche
eine eigene Laufachse haben, welche höhenverstellbar ist oder daß
das Auffahrtgleisstück eine Kupplungsöse hat und bei Fahrbetrieb als
Deichsel dient.
10. Ladegurtförderer nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
daß der Vortrieb der Anlage zur Ortsbrust hin während der Ladearbeit vermittels Eigenantrieb über Arbeitszylinder erfolgt.
11. Ladegurtförderer nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorschub der eingefahrenen Förderwagen je nach Ladefortschritt von dem Ladegurtförderer aus über Arbeitszylinder
erfolgt.
12. Ladegurtförderer nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
daß durch Verwendung von 5-teiligen Muldentragstationen
und Kastengurt Förder- und Ladearbeit in der Kurve geleistet wird.
Hierzu 9 Blatt Zeichnungen
1995
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1995006U true DE1995006U (de) | 1968-10-24 |
Family
ID=1223319
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995006*U Expired DE1995006U (de) | Ladegurtfördere-p tür den Stollenbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1995006U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3111981A1 (de) * | 1980-05-19 | 1982-03-11 | Universale Hoch- und Tiefbau AG, 1010 Wien | Einrichtung zur beladung von zu einem zug zusammengeschlossenen schienenfahrzeugen hinter stollenvortriebsmaschinen |
-
0
- DE DE1995006*U patent/DE1995006U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3111981A1 (de) * | 1980-05-19 | 1982-03-11 | Universale Hoch- und Tiefbau AG, 1010 Wien | Einrichtung zur beladung von zu einem zug zusammengeschlossenen schienenfahrzeugen hinter stollenvortriebsmaschinen |
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