DE19942213A1 - Spindelrahmen - Google Patents
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Abstract
Beschrieben wird eine Kopiervorrichtung mit einem starren Körper, einem Abstandshalter und einem durch diesen vom starren Körper getrennten, vakuumdeformierbaren Körper, welcher sich in einem Kontaktvakuum unter Abstandsverringerung zur Fixierung eines Mustergebers gegen einen Musterempfänger an den starren Körper anschmiegen kann. Es wird vorgeschlagen, daß der Abstandshalter ein zwischen zwei Positionen ein- und ausfahrbares Element umfaßt, dessen Stellweg zumindest so groß ist, daß der in der ersten Position unter Vakuum allgemein sphärisch verbogene Körper, nur geringfügig flexible vakuumdeformierbare Körper sich erst in der zweiten Position an den starren vollständig anschmiegt.
Description
Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit den Oberbegriffen
der unabhängigen Ansprüche. Damit betrifft die Erfindung all
gemein das Kopieren von Mustern von einem Mustergeber, bei
spielsweise einer Filmfolie, auf einen Musterempfänger, bei
spielsweise eine Leiterplatte.
Die Fertigung von Leiterplatten erfolgt in der Regel, indem
eine Filmfolie mit dem Leiterbahnenmuster über einer lichtemp
findlich beschichteten Leiterplatte angeordnet wird und dann
eine Belichtung durch die Filmfolie hindurch vorgenommen wird.
Dieser Kopiervorgang, erfordert hohe Präzision, vor allem für
eng beieinander liegende, dünne Leiterbahnen. Wichtig ist
deshalb, daß die Filmfolie auf der Leiterplatte aufliegt und
sich beim Aufeinanderlegen keine Verschiebung ergibt oder
Luftblasen zwischen der Filmfolie als Mustergeber und der Lei
terplatte als Musterempfänger eingeschlossen werden.
Aus der DE 43 20 792 A1 ist ein Kopierrahmen für Kopiergeräte
des graphischen Gewerbes bekannt, wobei ein Film auf ein Ko
piergut und dieses auf eine durch eine flexible Scheibe ge
stützte Gummidecke (Vakuumdecke) aufgelegt und gegen eine an
gelegte Glasscheibe gepreßt wird, und wobei ein Zwischenraum
zwischen der Gummidecke und der Glasscheibe ein Unterdruck
aufgebaut wird. Hierbei soll in der bekannten Anordnung zwi
schen der Gummidecke und der Glasscheibe randseitig ein umlau
fendes, insbesondere flexibles Dichtprofil aufgelegt werden,
wobei im Randbereich der flexiblen Scheibe eine Mehrzahl ins
besondere äquidistante Bohrung vorgesehen ist und wobei die
Bohrungen mit einer Vakuumpumpe funktional verbunden sind. Da
durch wird die flexible Scheibe mit der Gummidecke von der
Symmetrieachse ausgehend gegen die Glasscheibe gedrückt und
schmiegt sich radial an die Glasscheibe an, bis der maximale
Unterdruck die flexible Scheibe unter Verformung des Dichtpro
fils über den gesamten Querschnitt des Kopiergutes und des
Films dicht und flächig gegen die Glasscheibe anliegt.
Weitere Beispiele für die Fixierung von Musterträger und -
empfänger gegeneinander finden sich beispielsweise in der DE
29 28 320 C2, die eine Matte für einen Kopierrahmen zur Be
lichtung von in seiner Ebene starrem Fotomaterial mit einer
transparenten Platte, insbesondere einer Glasplatte und einer
an dieser unter der Einwirkung einer Druckdifferenz andrückba
ren, biegsamen und in ihrer elastisch verformbaren Matte mit
einer durch eine Vielzahl von Vorsprüngen besetzten Oberfläche
betrifft.
Weiter beschreibt das DE GBM 82 16 678 U1 einen Kopierrahmen
mit einer transparenten Platte, eine die transparente Platte
überdeckenden, biegsamen Platte, eine zwischen die Ränder der
transparenten und der biegsamen Platte angeordneten elasti
schen Dichtleiste und einer an den von den beiden Platten und
der Dichtleiste begrenzten Raum mit ihrer Saugseite ange
schlossenen Pumpe zum erzeugen eines Unterdruckes, wobei die
biegsame Platte aus einem Material mit hohem Elastizitätsmodul
insbesondere aus Metall besteht und auf ihrem gesamten Umfang
in einer Ebene gehalten ist. Hingewiesen wird im übrigen auf
die FR 2 436 094, die SU 1 672 404 A2, die DE 30 30 400 A1,
betreffend ein Gummituch für Kopierapparate, das DE GBM 83 11
236 U1, die FR 2 663 133 sowie die EP 0 457 949 A1.
Ein Problem bei diesen vorbekannten Vorrichtungen, in welchen
ein Kontaktvakuum zwischen dem starren Körper und dem als Gum
mituch typisch höchstflexiblen und leicht deformierbaren Kör
per aufgebaut wird, um die Folie an der Leiterplatte zu fixie
ren, besteht darin, daß bei ungleichmäßigem Aufbau des Kon
taktvakuums nicht vollständig ausgeschlossen werden kann, daß
Luftblasen mit eingeschlossen werden. Diese führen in Folge zu
Ungenauigkeiten in der Abbildung und somit einer verschlech
terten Auflösung.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, Neues
für die gewerbliche Anwendung bereitzustellen.
Die Lösung dieser Aufgabe wird unabhängig beansprucht. Bevor
zugte Ausführungsformen finden sich in den Unteransprüchen.
Die Erfindung schlägt somit eine Kopiervorrichtung mit einem
starren Körper und einem Abstandshalter vor, der den starren
Körper von einem reversibel vakuumdeformierbaren Körper
trennt, welcher sich einem Kontaktvakuum unter Abstandsverrin
gerung zur Fixierung eines Mustergebers gegen einen Musteremp
fänger an den starren Körper schmiegen kann, wobei der rever
sibel vakuumdeformierbare Körper nur geringfügig flexibel ist
und der Abstandshalter ein Element umfaßt, welches zwischen
zwei Positionen ein- und ausfahrbar ist, wobei der Stellweg
des Elementes zumindest so groß ist, daß in der ersten Positi
on der unter Vakuumeinfluß allgemein sphärisch gebogene, aber
nur geringfügig flexible Körper nicht an den starren Körper
anschmiegbar ist und diesen erst in der zweiten Position des
Abstandshalters bzw. dessen Stellelementes erreicht.
Ein wesentlicher Aspekt der vorliegenden Erfindung ist somit
darin zu sehen, daß der Kontaktvakuumdruck kontrolliert und
unabhängig von der Berührung aufgebaut werden kann, indem ein
gesteuert verfahrbares Element im Abstandshalter verwendet
wird, mit welchem der starre Körper und der deformierbare Kör
per aufeinander zu und später voneinander weg bewegt werden
können. Die benötigte Zeit zur Fixierung ist nur gering, da
das Kontaktvakuum sehr schnell aufgebaut werden kann, ohne daß
Luftblasen eingeschlossen werden können. Es besteht insbeson
dere nicht die Gefahr, daß ein zu weicher Körper bei plötzli
chem Kontaktvakuumdruck-Aufbau so schnell an den starren Kör
per heranbewegt wird, daß Luftblasen eingeschlossen werden.
Dennoch ist durch den kontrollierten Aufbau des Kontaktvaku
ums. Die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung eignet sich
somit für eine schnelle und dennoch sehr präzise Fixierung.
Während das Kopiergerät auch für andere Bereiche der graphi
schen Industrie einsetzbar ist, ist eine besonders bevorzugte
Anwendung das Kopieren von Leiterplatten, wobei der Musterge
ber ein sogenannter Master und die Leiterplatte der Musteremp
fänger ist. Es lassen sich ohne weiteres mit dem erfindungsge
mäßen Verfahren Leiterbahnengenauigkeiten bis besser als 40 µm
erreichen; in einem praktischen Ausführungsbeispiel wurden 38 µm
Genauigkeit erreicht.
Der vakuumdeformierbare Körper wird bevorzugt mit dem Muster
geber fest verbunden oder ist mit diesem identisch. Es kann
beispielsweise vorgesehen sein, eine Filmfolie als Mustergeber
insbesondere durch ein erstes Vakuum auf einer Plexiglas- oder
Glasplatte zu befestigen und diese als vakuumdeformierbaren
Körper dann gemeinsam mit der Platte einem zweiten Vakuum aus
zusetzen, welches die Platte deformiert. Alternativerweise
kann das Leiterplattenmuster unmittelbar auf dem Glaskörper
als sogenannter Glasmaster angebracht werden.
Typischerweise muß die Deformierbarkeit des vakuumdeformierba
ren Körpers nur gering sein. So ist es bevorzugt, wenn sich
der vakuumdeformierbare Körper um beispielsweise lediglich 1
mm bei einer Größe von 60 × 60 cm bewegt. Diese Deformation
ist mit Glasplatten ohne weiteres erzielbar. Es wird einzu
schätzen sein, daß für wesentlich größere Platten die maximale
Auslenkung in der Mitte entsprechend zunimmt. Allerdings ist
auch bei sehr großen Glasplatten eine Maximalauslenkung von
enigen, z. B. 3 mm bevorzugt, um die Stellwege des ein- und
ausfahrbaren Elementes und somit die Anpreßzeiten gering zu
halten.
Der starre Körper kann einen Vakuumtransportrahmen für eine
Leiterplatte bilden bzw. darstellen.
Während es möglich ist, hydraulische oder pneumatische Kolben
zylinder-Einheiten als ein- und ausfahrbares Stellelement zu
verwenden, sind in einer besonders bevorzugten Ausführungsform
Spindeln vorgesehen, die in einem gehäusefesten Spindellager
ein- und ausfahrbar sind. Es werden typischerweise eine Mehr
zahl von Stellelementen vorgesehen, um den starren Körper bei
spielsweise an allen Ecken auf- und abzubewegen. Die Bewegung
erfolgt dabei bevorzugt synchron, was bei Spindeln erreicht
werden kann, indem ein Zahnriemen am Umfang der Glasplatte von
Spindel zu Spindel geführt wird, um alle Spindeln gemeinsam zu
betätigen.
Es versteht sich, daß eine bevorzugte, allgemein parallele Be
wegung der beiden Körper aufeinander zu und voneinander weg
mit einer Synchronisation der Stellelemente besonders leicht
erreicht werden kann. Die Stellelemente sind bevorzugt so aus
gebildet und/oder insbesondere gehäusefest so angebracht, daß
sie den starren Körper auf den unbewegten Körper absenken bzw.
von diesem weg bewegen. Dies ist bevorzugt, weil der vakuumde
formierbare Körper typischerweise als durchscheinende Platte
gebildet ist und unterhalb der Platte eine Lichtquelle vorge
sehen sein kann. Es sei allerdings erwähnt, daß gegebenenfalls
das Transportsystem gleichfalls durch eine Glasplatte ersetzt
werden kann, insbesondere, um eine beidseitige Belichtung vor
zunehmen.
Es sei erwähnt, daß Schutz auch für ein erfindungsgemäßes Be
lichtungsverfahren begehrt wird.
Die Erfindung wird im folgenden nur beispielsweise anhand der
Zeichnung beschrieben. In dieser zeigt:
Fig. 1 eine aus Gründen der Veranschaulichung stark
überhöhte Kopiervorrichtung der vorliegenden Erfindung.
Nach Fig. 1 umfaßt eine allgemein mit 1 bezeichnete Kopiervor
richtung 1 einen starren Körper 2, einen Abstandshalter 3 und
einen in einem Gehäuse 4 angeordneten reversibel vakuumdefor
mierbaren Körper 5, dessen unter Vakuumdeformierung eingenom
mene Position als 5' gestrichelt dargestellt ist.
Der starre Körper 2 ist ein per se bekannter Transportrahmen 2
für Leiterplatten, an welcher eine Leiterplatte 6 über Vakuum
kanäle 7 angesaugt ist. Die Leiterplatte 6 weist nach unten
hin eine fotoempfindliche Schicht auf. Die Vakuumkanäle 7 füh
ren über eine Vakuumleitung 8 zu einer Vakuumpumpe (nicht ge
zeigt) führen. Der starre Körper 2 weist an seinen Ecken Auf
lagen 9 auf, an welchen die Abstandshalter 3 anstoßen.
Der Abstandshalter 3 ist mit Spindeln 3a und Spindelgehäusen
3b als Stellelementen gebildet. Es ist jeweils eine Spin
delanordnung an jeder Ecke des Gehäuses 4 vorgesehen. Das Ge
häuse 4 nimmt die Spindelgehäuse 3b mit den ein- und ausfahr
baren Spindeln 3a auf.
Zwischen den Spindeln läuft ein Zahnriemen (nicht gezeigt)
parallel zur Ebene der Platte 5 und um diese herum, wobei er
dicht an der Wand des Gehäuses 4 geführt ist. Der Zahnriemen
ist so mit den Spindeln verbunden, daß diese durch seine Bewe
gung ein- und ausgefahren werden. Der Zahnriemen selbst wird
wiederum von einem Schrittmotor angesteuert, der seine Steuer
signale von einer zentralen Anlagensteuerung erhält (nicht ge
zeigt). Weiter ist eine Beleuchtungsanordnung (nicht gezeigt)
vorgesehen, durch welche der vakuumdeformierbare Körper 5 von
unter her durchleuchtet werden kann.
Der vakuumdeformierbare Körper 5 ist aus transparenetem, op
tisch hochwertigem, schlierenfreien Glas gebildet ist mit ei
ner umlaufenden Nut 10 versehen, welche über eine Vakuumlei
tung 11 mit einer Vakuumpumpe (nicht gezeigt) verbunden ist.
Über dem vakuumdeformierbaren Körper 5 ist eine Filmfolie 12
angeordnet, die über die Vakuumnuten 10 übersteht.
Vom Gehäuse 4 weg erstreckt sich zum starren Körper 2 hin ein
umlaufendes Dichtungsprofil 13 aus Gummi vorgesehen, die in
jeder Position der Abstandshalter 3 einen hermetisch abgedich
teten Raum 15 zwischen dem starren Körper 2 und dem flexiblen
Körper 5 umschließt und hinreichend stabil ist, um die Erzeu
gung eines Kontaktvakuums zu erlauben. Eine Vakuumleitung 14
führt von diesem hermetisch abgedichteten Raum zu einer Vaku
umpumpe.
Zwischen den Öffnungen 8, 14 und 11 sowie der jeweiligen Vaku
umquelle sind steuerbare Ventile angeordnet.
Die Anordnung der vorliegenden Erfindung wird betrieben wie
folgt:
Zunächst wird eine Leiterplatte 6 durch Ansaugen über die An
saugkanäle 7 am starren Körper 2 ausgerichtet befestigt.
Dann wird eine Filmfolie 12 ausgerichtet auf die Glasplatte 5
gelegt und durch Ansaugen von Luft durch die Leitung 11 an den
Nuten 10 gehalten. Die sehr hohe Flexibilität der Filmfolie
stellt sicher, daß hierbei keine Luftblasen eingeschlossen
werden.
Die Spindeln 3a der Stellelemente 3 werden vollständig ausge
fahren und der starre Körper 2 so über den Spindeln angeord
net, daß die Auflagen 9 über den ausgefahrenen Spindeln zum
Liegen kommen. Zugleich ist damit die Leiterplatte 6 oberhalb
der Filmfolie 5 angeordnet.
Der Raum 15 ist durch die Anlage des Dichtprofils 13 sowohl am
starren Körper 2 als auch am Gehäuse 4 bereits hermetisch ab
gedichtet. Es wird dann über Leitung 14 Luft aus dem herme
tisch abgeriegelten Raum 15 abgesaugt. Da das Gehäuse 4 und
somit der von diesem umschlossene Raum unterhalb des vakuumde
formierbaren Körpers 5 auf Normaldruck liegt, existiert ein
Druckgefälle zum Raum 15 hin. Dadurch verformt sich die
Glasplatte 5 in ihre gestrichelt dargestellte Form 5' und mit
ihr die darauf fixierte Filmfolie 12. Die an den Körper 5 ih
rereseits vakuumangesaugte Filmfolie 12 bleibt dabei ungeach
tet der Deformation aufgrund der Adhäsion weiterhin haften.
Die Deformation der Glasplatte ist in der Figur stark über
trieben. Die sich in der Praxis tatsächlich einstellende De
formation kann daher schnell erreicht werden, da die tatsäch
lich benötigte Deformation nur gering ist.
Die sphärisch deformierte Glasplatte 5' wird aufgrund der aus
gefahrenen Abstandhalter 3 die Leiterplatte 6 allenfalls punk
tuell oder auf einer nur sehr kleinen Fläche berühren, sich
aber noch nicht an diese anschmiegen.
Sobald ein statischer Zustand erreicht ist, (oder gegebenen
falls auch bereits während der Deformation), wird der Schritt
motor (nicht gezeigt) betätigt, um den Zahnriemen zu bewegen
und damit die Spindeln 3a abzusenken. Dies senkt den auf ihnen
aufliegenden starre Körper 2. Dies setzt sich fort, bis die
Leiterplatte auf dem sphärisch deformierten Glaskörper 5' auf
liegt und schließlich vollflächigen angeschmiegten Kontakt zu
mindest auf der Fläche der Filmfolie 12 dazu hat. In diesem
Augenblick kann die Abwärtsbewegung der Spindeln beendet wer
den und es kann danach die Belichtung durchgeführt werden. Es
besteht keine Gefahr, daß dabei Luftblasen zwischen der Lei
terplatte 6 und der Glasplatte 5- eingeschlossen sind, da der
Aufbau kontrolliert erfolgt und sich von der Mitte nach außen
gleichmäßig durch die parallele Absenkung der Spindeln ergibt.
Sobald die Belichtung beendet ist, kann auf geeignete Weise
der hermetisch abgeschlossene Raum belüftet werden und die
Spindeln werden nach oben bewegt. Die belichtete Leiterplatte
kann entfernt werden und der Vorgang kann wiederholt werden.
Es sei erwähnt, daß die Ausfahrposition der Spindeln u. a. von
der Dicke der Leiterplatten 6 abhängen wird. Weiter sei er
wähnt, daß die Spindeln bevorzugt kugelgelagert sind, bei
spielsweise in einem Kugelgewindegetriebe, um eine gleichmäßi
ge Bewegung zu gewährleisten.
Claims (15)
1. Kopiervorrichtung mit einem starren Körper, einem Ab
standshalter und einem durch diesen vom starren Körper ge
trennten, vakuumdeformierbaren Körper, welcher sich in ei
nem Kontaktvakuum unter Abstandsverringerung zur Fixierung
eines Mustergebers gegen einen Musterempfänger an den
starren Körper anschmiegen kann, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstandshalter ein zwischen zwei Positionen ein-
und ausfahrbares Element umfaßt, dessen Stellweg zumindest
so groß ist, daß der in der ersten Position unter Vakuum
allgemein sphärisch verbogene, vakuumdeformierbare Körper
sich erst in der zweiten Position an den starren Körper
vollständig anschmiegt.
2. Kopiervorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch zum ko
pieren eines Leiterplattenmuster von einem Master auf eine
Leiterplatte, worin der Mustergeber der Master und die
Leiterplatte der Musterempfänger ist.
3. Kopiervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der vakuumdeformierbare Körper
mit dem Mustergeber identisch oder fest mit diesem verbun
den ist.
4. Kopiervorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, da
durch gekennzeichnet, daß der Mustergeber eine Glas- oder
Plexiglasplatte umfaßt, an welcher eine Filmfolie als Mu
stergeber insbesondere mittels Vakuum fixierbar ist.
5. Kopiervorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, da
durch gekennzeichnet, daß die Glas- bzw. Plexiglasplatte
eine Struktur, insbesondere eine umlaufende Nut aufweist,
über welche die Filmfolie fixiert ist.
6. Kopiervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der vakuumdeformierbare Körper
ein Glasmaster ist.
7. Kopiervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der vakuumdeformierbare nur
geringfügig flexibel ist und sich insbesondere unter vol
lem Vakuum mittig um nicht mehr als 3 mm, bevorzugt unter
2 mm, insbesondere bevorzugt nur 1 mm zum starren Körper hin
verbiegt.
8. Kopiervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der starre Körper einen Vaku
umtransportrahmen für eine Leiterplatte bildet und/oder
umfaßt.
9. Kopiervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandshalter als ein-
und ausfahrbares Stellelement wenigstens eine Kolben-
Zylinder-Einheit umfaßt.
10. Kopiervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandshalter als ein-
und ausfahrbares Stellelement zumindest eine Spindelanord
nung umfaßt.
11. Kopiervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl voneinander be
abstandeter Stellelemente vorgesehen ist.
12. Kopiervorrichtung nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß zur synchronen Bewegung der Stellelemente
die Spindeln mit einem einzigen Antrieb, insbesondere ei
nem Zahnriemen verbunden sind.
13. Kopiervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stellelemente dazu ausge
bildet sind, den Abstand zwischen dem starren und dem fle
xiblen Körper durch zumindest allgemein parallele Bewegung
eines der beiden Körper aufeinander zu und voneinander weg
zu erzielen.
14. Kopiervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stellelemente so befestigt
sind, daß sie den starren Körper auf den unbewegten, fle
xiblen Körper absenken und/oder von diesem weg heben.
15. Verfahren zur Herstellung einer Leiterplatte, dadurch ge
kennzeichnet, daß ein erstelltes Leiterplattenmuster auf
einem vakuumdeformierbaren, aber nur geringfügig flexiblen
Körper vorgesehen wird, gegenüberliegend dem vakuumdefor
mierbaren Körper ein starrer Körper angeordnet wird, der
vakuumdeformierbare Körper in Richtung auf den starren
Körper hin durch Anlegen eines defomierenden Vakuums sphä
risch deformiert wird und der starre Körper dann gegen die
deformierte Fläche des vakuumverformten Körpers durch ver
stellen eines Abstandshalters gesteuert abgesenkt wird.
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DE1999142213 DE19942213A1 (de) | 1999-09-03 | 1999-09-03 | Spindelrahmen |
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