DE19926280C2 - Verfahren zum Betreiben eines geldbetätigten Unterhaltungsgerätes - Google Patents

Verfahren zum Betreiben eines geldbetätigten Unterhaltungsgerätes

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Betreiben eines geldbetätigten Unterhaltungsgerätes mit einer rechner­ gesteuerten Steuereinheit zur Spielablaufsteuerung, bei dem mittels einer Symbol-Spieleinrichtung mit Umlaufkörpern hin­ ter Ablesefenstern einen Gewinn oder Verlust angebende Sym­ bolkombinationen angezeigt werden, und mindestens einer auf einem Grafik-Display darstellbaren, erleuchtbare Symbole um­ fassenden Zusatzgewinn-Spieleinrichtung, in der nach dem Auf­ treten eines bestimmten Ereignisses in der Symbol-Spielein­ richtung ein Spiel gestartet wird.
Solche Unterhaltungsgeräte sind in vielen Variationen bekannt und umfassen eine Symbol-Spieleinrichtung, die in der Regel drei oder mehr Umlaufkörper besitzt, die als Walzen, Schei­ ben, Klappkarten-Karusselle oder dergleichen ausgebildet sind. Auf der Oberfläche tragen die Umlaufkörper Symbole, die von außen durch Ablesefenster sichtbar sind. Zur Ausführung eines Spiels am Unterhaltungsgerät werden die Umlaufkörper in Rotation versetzt und dann angehalten. Wenn alle Umlaufkörper zum Stillstand gekommen sind, gibt die in den Ablesefenstern angezeigte Symbolkombination einen Gewinn oder einen Verlust an. In unterschiedlicher Höhe werden Geld- und/oder Punkte- und/oder Sonderspielgewinne oder dergleichen in Aussicht ge­ stellt.
Zur Vermittlung eines weiteren Spielanreizes und um einen Spieler zur Benutzung dieser Unterhaltungsgeräte anzuregen und ihn auch während der Spieldauer zu unterhalten, wurden schon viele mehr oder weniger abwechslungsreiche Spielmerkma­ le entwickelt. In der Regel sind an diesen Unterhaltungsgerä­ ten Betätigungsorgane zur Bedienung durch den Spieler ange­ bracht, durch deren Betätigung auf den Lauf der einzelnen Um­ laufkörper Einfluß genommen werden kann. So kann beispiels­ weise durch Betätigung einer Nachstarttaste während eines be­ stimmten Zeitabschnittes einer der Umlaufkörper nachgestartet werden, um dem Spieler die Möglichkeit zu geben, eine gewinn­ bringende Symbolkombination zu erzielen. Für die übrigen Um­ laufkörper können Stopptasten vorgesehen sein, durch die dem Spieler erlaubt wird, einen sich drehenden Umlaufkörper vor­ zeitig anzuhalten.
Viele dieser Unterhaltungsgeräte besitzen oftmals eine als Zusatzgewinn-Spieleinrichtung ausgebildete Risiko-Spielein­ richtung, in der ein bereits in der Symbol-Spieleinrichtung erzielter Gewinn tastengesteuert ausgespielt werden kann. Der bereits erzielte Gewinn und der erzielbare Gewinn werden da­ bei auf mindestens einer Risikoleiter optisch hervorgehoben, deren Gewinnanzeigefelder mit unterschiedlichen Gewinnwerten belegt sind. Durch einen im Spielgerät vorhandenen Zufallsge­ nerator wird entschieden, ob der bereits erzielte Gewinn ver­ loren oder erhöht wird. Erfolgt eine Gewinnerhöhung wird die­ ser wieder als erzielter Gewinn angezeigt und auch der nun erzielbare Gewinn wird wieder optisch hervorgehoben. Der er­ zielte Gewinn kann vom Spieler durch Betätigung der Risikota­ ste erneut riskiert werden. Während des Durchlaufens eines Risikospiels erfolgt meistens eine Entscheidung über eine Er­ höhung oder vollständigen Verlust des eingesetzten Gewinns.
Es ist auch bei geldbetätigten Unterhaltungsgeräten bekannt, den in der Symbol-Spieleinrichtung erzielten Gewinn mittels einer Ausspieleinrichtung zu erhöhen oder zu erniedrigen, bei der mit unterschiedlichen Gewinnen belegte Anzeigefelder zu­ fallsgesteuert aufleuchten und ein den erreichten Gewinn dar­ stellendes Anzeigefeld erleuchtet bleibt. Ein Totalverlust des eingesetzten Gewinns ist hierbei jedoch in der Regel aus­ geschlossen.
Häufig kommt als Zusatzgewinn-Spieleinrichtung mit weiterer Gewinnmöglichkeit auch eine Jackpot-Spieleinrichtung in Be­ tracht, die beim Erzielen von Gewinnen oder Verlusten in der Symbol-Spieleinrichtung und/oder in einer anderen Zusatzge­ winn-Spieleinrichtung schrittweise aufgefüllt und beim Auf­ treten eines bestimmten Ereignisses ausgelöst wird, woraufhin ein zusätzlicher Gewinn gegeben wird.
Diese Zusatzgewinn-Spieleinrichtungen sind immer in ihren An­ zeigefeldern mit unterschiedlichen Geldwerten und Sonderspie­ len, Super-Sonderspielen, Punkten, Freispielen und derglei­ chen belegt. In der Regel werden bei derartigen geldbetätig­ ten Unterhaltungsgeräten die in der Symbol-Spieleinrichtung oder in einer der Zusatzgewinn-Spieleinrichtungen erzielten Geldwerte und Sonderspiele lediglich einfach ausgegeben, in der Ausspieleinrichtung ausgespielt, in der Risiko-Spielein­ richtung weiterriskiert oder in der Jackpot-Spieleinrichtung angesammelt.
Aus der DE 44 02 800 A1 ist ein geldbetätigtes Unterhaltungs­ gerät mit hinter zugehörigen Sichtfenstern angeordneten Klappkarten-Karussellen bekannt, deren umfangsseitig benach­ barte Klappkarten mit den einander zugewandten Seiten ein Klappkartenpaar bilden. Sämtliche Klappkarten eines jeden Klappkarten-Karussells tragen abwechselnd nur auf der Vorder­ seite oder auf der Rückseite ein spielmitentscheidendes Sym­ bol. Nach der Durchwirbelung der Klappkarten-Karusselle blei­ ben sämtliche Klappkartenpaare in einer Anzeigelage stehen, in welcher keine Symbole angezeigt werden. Anschließend wird durch Betätigung einer Auswahltaste eines der Klappkartenpaa­ re zur Darstellung eines Symbols, das nach einem bestimmten Gewinnplan über Gewinn oder Verlust entscheidet, um einen Schritt weitergeschaltet. Der Spieler kann also nach dem Auf­ deckvorgang eines oder sämtlicher verdeckter Symbole erken­ nen, ob er einen Gewinn erreicht hat oder nicht. Es kann so­ mit unmittelbar nach dem Aufdecken eines einzigen verdeckten Symbols das nächste Spiel beginnen. Hierbei wird eine Art des bekannten "Hütchen-Spiels" simuliert, bei dem von einem Spie­ ler ein Gegenstand unter ein Hütchen von mehreren Hütchen ge­ legt wird und anschließend die Hütchen in beliebiger Reihen­ folge zueinander verschoben werden. Daraufhin muß ein anderer Spieler erraten, unter welchem Hütchen sich der Gegenstand befindet, und zwar dadurch, daß der Spieler frei bestimmen kann, welches der in verdeckter Anzeigelage befindliche Klappkartenpaar in eine das Symbol darstellende Anzeigelage umgeklappt werden soll, wobei im Falle des Aufdeckens des Ge­ winnsymbols, das dem Gegenstand des "Hütchen-Spiels" ent­ spricht, der Spieler gewonnen hat, während beim Auftreten ei­ nes anderen Symbols, das einem leeren Hütchen beim "Hütchen- Spiel" entspricht, der Spieler verloren hat. Dem Spieler ist hierbei allerdings nicht der Ausgangswert bzw. das Ausgangs­ symbol im Klappkarten-Karussell bekannt, so daß der Spieler keinen Anhaltspunkt hat, nach dem er sich richten und den Spielverlauf verfolgen kann.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Betreiben ei­ nes geldbetätigten Unterhaltungsgerätes der eingangs genann­ ten Art zu schaffen, welches ein abwechslungs- und spannungs­ reiches Zusatzgewinnspiel zur Verfügung stellt und dadurch den Unterhaltungswert erhöht und den Spielablauf mit größerem Spiel- und Gewinnanreiz ausgestaltet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß
  • - bei Spielbeginn in der Zusatzgewinn-Spieleinrichtung ein Symbol von mindestens drei identischen Symbolen erleuch­ tet wird,
  • - in einer darauffolgenden Zeitspanne sämtliche Symbole zufallsgesteuert relativ schnell gegeneinander verscho­ ben werden,
  • - bei Stillstand der Symbole das anfänglich erleuchtete Symbol tastengesteuert ausgewählt wird,
  • - und bei zutreffender Auswahl ein Gewinn gegeben wird.
Dem Spieler wird durch diese Maßnahmen das an sich bekannte "Hütchen-Spiel" als Zusatzgewinn-Spieleinrichtung zur Verfü­ gung gestellt, wobei das schon von Haus aus mit besonderem Spielanreiz und großer Spannung ausgestattete Hütchen-Spiel in einem Zusatzgewinnspiel durchgeführt werden kann. Vor Be­ ginn eines Spiels wird dem Spieler eines von mehreren identi­ schen Symbolen angezeigt, beispielsweise durch Blinken, so das der Spieler den Ausgangspunkt des darauffolgenden Spiels kennt. Danach erlischt das Blinken des von der Steuereinheit ausgewählten Symbols. Während des nachfolgenden Verschiebens der Symbole gegeneinander hat er somit die Möglichkeit, daß ursprünglich angezeigte bzw. erleuchtete Symbol innerhalb des Verschiebungszeitraums zu beobachten. Je nach Art des Reakti­ onsvermögens des Spiels kann er dem Verschiebevorgang mehr oder weniger gut folgen. Er wird immer bestrebt sein, das An­ fangssymbol bis zum Ende des Verschiebungszeitraumes zu ver­ folgen, um dieses am Ende des Spiels tastengesteuert auszu­ wählen und ein Gewinn zu erzielen. Wählt demnach der Spieler bei Spielende das richtige Symbol an, wird ein Gewinn gege­ ben, andernfalls hat er das Spiel verloren.
Nach einer bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens erfolgt die Erleuchtung eines der Symbole bei Spielbeginn zufallsgesteuert durch die Steuereinheit des Un­ terhaltungsgerätes. Dadurch wird eine gewisse Reihenfolge der Auswahl des einen oder anderen zu beleuchtenden Symbols aus­ geschlossen.
Zur Darstellung der in der Zusatzgewinn-Spieleinrichtung ver­ wendeten Symbole sind unterschiedliche Mittel vorgesehen. So­ nach können die Symbole als Löwenköpfe, Hütchen, beliebige Gegenstände oder dergleichen grafische Symbole wiedergegeben werden.
Damit der Spieler am Ende des "Hütchen-Spiels" das jeweilige Symbol bestimmen kann, welches seiner Meinung dasjenige ist, welches bei Spielbeginn zufallsgesteuert von der Steuerein­ heit erleuchtete wurde, ist nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung jedem Symbol der Zusatzgewinn-Spieleinrichtung eine Taste zugeordnet. Alternativ ist jedem Symbol der Zu­ satzgewinn-Spieleinrichtung eine auf einem Touch-Screen simu­ lierte Taste zugeordnet, mit denen bei Stillstand der Symbole nach deren Gegeneinanderverschieben ein anfänglich erleuchte­ tes Symbol ausgewählt wird.
Bei richtiger Auswahl des anfänglich erleuchteten Symbols am Ende des Spiels wird dem Spieler ein Geld-, Sonderspiel-, Punkte- und/oder Freispielgewinn gegeben.
Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und nachste­ hend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinatio­ nen verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfin­ dung zu verlassen.
Der der Erfindung zu Grunde liegende Gedanke wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand eines Ausführungsbeispie­ les, das in der Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert. Die Zeichnungsfigur zeigt ein nach dem erfindungsgemäßen Ver­ fahren betriebenes geldbetätigtes Unterhaltungsgerät in einer Vorderansicht.
Eine Symbol-Spieleinrichtung 1 ist in einem Gehäuse 2 des rechnergesteuerten Unterhaltungsgerätes angeordnet. Hinter der Frontscheibe 3 des Gehäuses 2 sind von außen Ablesefen­ ster 4 sichtbar, hinter denen drei scheibenförmig ausgebilde­ te Umlaufkörper 5 der Symbol-Spieleinrichtung 1 nebeneinander angeordnet sind. Diese tragen jeweils eine Mehrzahl von Sym­ bolen 6, die der Anzeige des Spielergebnisses in den Ablese­ fenstern 4 dienen. Die Umlaufkörper 5 werden nach dem Inlauf­ setzen zu Spielbeginn während oder zum Ende des Spiels von einem Zufallsgenerator der Steuereinheit in einer von einer Mehrzahl möglicher Rastpositionen zum Stillstand gebracht. Aus den angezeigten Symbolen 6 kann der Spieler das Spielergebnis ersehen, insbesondere auch, ob sich ein Gewinn nach einem auf der Frontscheibe 3 erläuterten Gewinnplan aus einer Kombination der angezeigten Symbole 6 ergeben hat oder nicht.
Drei Nachstart- bzw. Stopptasten 7 sind im unteren Bereich des Unterhaltungsgerätes für die drei Umlaufkörper 5 angeord­ net, mit denen die Umlaufkörper 5 nachgestartet bzw. vorzei­ tig angehalten werden können. Im Falle eines Gewinns durch Erreichen einer bestimmten Symbolkombination kann eine Ge­ winnausschüttung in bar, d. h. durch Münzauswurf in eine Aus­ gabeschale 8 oder durch Kumulation in einer Guthabenanzeige 9 erfolgen. Im oberen Bereich des Unterhaltungsgerätes befinden sich ein Münzeinwurfschlitz 10, ein Tokeneinwurfschlitz 11, ein Geldschein-Eingabeschlitz 12 und ein Benutzerkarten- Eingabeschlitz 13 einer nicht näher dargestellten Geldverar­ beitungseinrichtung. Des weiteren ist neben dem Münzeinwurf­ schlitz 10 eine Rückgabetaste 14 angeordnet, durch deren Be­ tätigung ein in der Guthabenanzeige 9 angezeigtes Guthaben in die Ausgabeschale 8 abgerufen werden kann.
Ein durch Erreichung einer zufallsgesteuert ermittelten Sym­ bolkombination erzielter Gewinn in der Symbol-Spieleinrich­ tung 1 kann tasten- oder rechnergesteuert als Einsatz in eine der Risiko-Spieleinrichtungen 15 übertragen werden, die beid­ seitig der Frontscheibe 3 angeordnet sind. Die rechte Risiko- Spieleinrichtung 15 umfaßt mehrere zu einer Risikoleiter 16 zusammengefaßte beleuchtbare Anzeigefelder 17, die im unteren Bereich mit steigenden Geldgewinnen und im oberen Bereich in steigender Reihenfolge mit Anzahlen von Sonderspielgewinnen belegt sind. Die linke Risiko-Spieleinrichtung 15 weist eben­ falls mehrere zu einer Risikoleiter 18 zusammengefaßte be­ leuchtbare Anzeigefelder 19 auf, die ebenfalls mit steigenden Geldgewinnen und in steigender Reihenfolge mit Anzahlen von Sonderspielgewinnen belegt sind. Das Riskieren des in der Ri­ sikoleiter 16 bzw. 18 angezeigten Gewinns geschieht dadurch, daß das nächsthöhere Anzeigefeld 17 bzw. 19 in Bezug auf das beleuchtete, den Gewinn anzeigende Anzeigefeld 17 bzw. 19 im Wechsel mit einem unterhalb der Risikoleiter 16 bzw. 18 ange­ brachten Totalverlust-Anzeigefeld 20 bzw. 21 mit der Be­ schriftung "0" blinkt. Bei Betätigung einer Risikotaste 22 bzw. 23 wird entweder der nächsthöhere Gewinn erzielt oder der eingesetzte Gewinn verloren. Dieser Vorgang kann bis zum Erreichen des Höchstgewinnes an Sonderspielen fortgesetzt werden. Die Sonderspiel-Gewinne werden in einer Sonderspiele- Anzeige 24 angezeigt und die Geldgewinne in der Guthaben-An­ zeige 9 aufaddiert.
In der Mitte der Frontscheibe 3 des Unterhaltungsgerätes ist eine weitere Zusatzgewinn-Spieleinrichtung 25 vorgesehen, die nach Art des bekannten "Hütchen-Spiels" betrieben wird. Die Zusatzgewinn-Spieleinrichtung 25 ist als Grafikdisplay 26 ausgebildet. Auf dem Grafikdisplay 26 sind fünf identische Symbole 27 nebeneinander angeordnet. Die Symbole 27 sind je­ weils in einer Dreieckform dargestellt. Unterhalb des Grafik­ displays 26 sind fünf Tasten 28 vorgesehen, wobei jedem Sym­ bol 27 der Zusatzgewinn-Spieleinrichtung 25 jeweils eine der Tasten 28 zugeordnet ist.
Bei Beginn eines durch ein bestimmtes Ereignis in der Symbol- Spieleinrichtung 1 oder in einer der Risiko-Spieleinrich­ tungen 15 ausgelösten Spiels in der Zusatzgewinn-Spielein­ richtung 25 wird zufallsgesteuert durch die Steuereinheit des Unterhaltungsgerätes eines der Symbole 27 im Grafikdisplay 26 durch Blinken markiert. Kurz darauf wird das Blinken dieses Symbols 27 beendet. Während einer darauffolgenden Zeitspanne werden alle fünf leuchtenden Symbole 27 relativ schnell gegeneinander verschoben, wie dies durch die Pfeile im Grafik­ display 26 abgestellt ist. Der Spieler hat nun die Möglich­ keit zu verfolgen, wie das vor Spielbeginn markierte Symbol 27 innerhalb dieser Zeitspanne verschoben wird. Bei Still­ stand aller Symbole 27 kann der Spieler nun durch Betätigen der entsprechenden Taste 28 dasjenige Symbol 27 bestimmen, welches seiner Meinung nach das vor Spielbeginn kurzzeitig markierte Symbol war. Hat er die richtiger Auswahl getroffen, wird ein Gewinn, beispielsweise ein Geld-, Sonderspiel- Punkte- und/oder Freispielgewinn gegeben. Hat der Spieler das falsche Symbols 27 gewählt, erzielt er keinen Gewinn.
Liste der Bezugszeichen
1
Symbol-Spieleinrichtung
2
Gehäuse
3
Frontscheibe
4
Ablesefenster
5
Umlaufkörper
6
Symbol
7
Nachstart-Taste
8
Auszahlschale
9
Guthabenanzeige
10
Münzeinwurfschlitz
11
Tokeneinwurfschlitz
12
Geldschein-Eingabeschlitz
13
Karten-Eingabeschlitz
14
Rückgabetaste
15
Risiko-Spieleinrichtung
16
Risikoleiter
17
Anzeigefeld
18
Risikoleiter
19
Anzeigefeld
20
Totalverlust-Anzeigefeld
21
Totalverlust-Anzeigefeld
22
Risikotaste
23
Risikotaste
24
Sonderspieleanzeige
25
Zusatzgewinn-Spieleinrichtung
26
Grafikdisplay
27
Symbol
28
Taste

Claims (7)

1. Verfahren zum Betreiben eines geldbetätigten Unterhal­ tungsgerätes mit einer rechnergesteuerten Steuereinheit zur Spielablaufsteuerung, bei dem mittels einer Symbol- Spieleinrichtung mit Umlaufkörpern hinter Ablesefenstern einen Gewinn oder Verlust angebende Symbolkombinationen angezeigt werden, und mindestens einer auf einem Grafik- Display darstellbaren, erleuchtbare Symbole umfassenden Zusatzgewinn-Spieleinrichtung, in der nach dem Auftreten eines bestimmten Ereignisses in der Symbol-Spieleinrich­ tung ein Spiel gestartet wird, dadurch gekennzeichnet, daß
  • - bei Spielbeginn in der Zusatzgewinn-Spieleinrich­ tung (25) ein Symbol (27) von mindestens drei iden­ tischen Symbolen (27) erleuchtet wird,
  • - in einer darauffolgenden Zeitspanne sämtliche Sym­ bole (27) zufallsgesteuert relativ schnell gegen­ einander verschoben werden,
  • - bei Stillstand der Symbole (27) das anfänglich er­ leuchtete Symbol (27) tastengesteuert ausgewählt wird,
  • - und bei zutreffender Auswahl ein Gewinn gegeben wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erleuchtung eines der Symbole (27) bei Spielbeginn zufallsgesteuert erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, dass die Symbole (27) der Zusatzgewinn-Spielein­ richtung (25) als Löwenköpfe, Hütchen, beliebige Gegen­ stände oder dergleichen grafische Symbole wiedergegeben werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, dass jedem Symbol (27) der Zusatzgewinn- Spieleinrichtung (25) eine Taste (28) zugeordnet ist, mit denen bei Stillstand der Symbole (27) nach deren Ge­ geneinanderverschieben ein anfänglich erleuchtetes Sym­ bol (27) ausgewählt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, dass jedem Symbol (27) der Zusatzgewinn- Spieleinrichtung (25) eine auf einem Touch-Screen simu­ lierte Taste zugeordnet ist, mit denen bei Stillstand der Symbole (27) nach deren Gegeneinanderverschieben ein anfänglich erleuchtetes Symbol (27) ausgewählt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge­ kennzeichnet, dass bei richtiger Auswahl des anfänglich erleuchteten Symbols (27) ein Geld-, Sonderspiel-, Punk­ te- und/oder Freispielgewinn gegeben wird.
7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, dass das Grafikdisplay (26) und die diesem zu­ geordneten Tasten (28) auf einem Touch-Screen darge­ stellt werden.
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