DE19904751C1 - Vertikal integrierte Schaltung und Verfahren zum Herstellen einer vertikal integrierten Schaltung - Google Patents
Vertikal integrierte Schaltung und Verfahren zum Herstellen einer vertikal integrierten SchaltungInfo
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Abstract
Eine vertikal integrierte Schaltung umfaßt einen ersten Schaltungschip, der eine erste Schaltungsanordnung und eine erste Metallisierungsstruktur aufweist, einen zweiten Schaltungschip, der eine zweite Schaltungsanordnung und eine zweite Metallisierungsstruktur aufweist und auf dem ersten Schaltungschip gestapelt ist, und einen dritten Schaltungschip, der eine dritte Schaltungsanordnung und eine dritte Metallisierungsstruktur aufweist und auf dem zweiten Schaltungschip gestapelt ist, derart, daß sich ein Schaltungschipstapel ergibt. Eine Durchkontaktierung, die sich von der Metallisierungsstruktur des ersten Schaltungschips durch den zweiten Schaltungschip hindurch und zu der dritten Metallisierungsstruktur des dritten Schaltungschips erstreckt, ist ausgeführt, um die erste und die dritte Metallisierungsstruktur elektrisch leitfähig miteinander zu verbinden. Damit können sowohl die Herstellungskosten als auch die Ausbeute bei der Herstellung von vertikal integrierten Schaltungen verbessert werden, da der dritte Schaltungschip über das Durchgangsloch direkt mit dem ersten Schaltungschip ohne dazwischenliegende Metallisierungsstrukturen auf dem zweiten Schaltungschip verbunden wird.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf integrierte
Schaltungen und insbesondere auf vertikal integrierte Schal
tungen, d. h. Schaltungen, die Stromwege aufweisen, die sich
im wesentlichen senkrecht zu einer Hauptebene der integrier
ten Schaltung bzw. senkrecht zu Hauptebenen von Schaltungs
chips erstrecken, die die vertikal integrierte Schaltung
bilden.
Der Ausdruck "vertikal integriert" soll sich auf eine Inte
gration von Schaltungen beziehen, bei denen Bauelemente, die
durch eine planare Standard-Halbleiter-Technologie herge
stellt worden sind, vertikal verbunden sind. Die Vorteile
eines vertikal integrierten mikroelektronischen Systems be
stehen insbesondere darin, daß mit im wesentlichen identi
schen Entwurfsregeln höhere Packungsdichten im Vergleich zu
zweidimensionalen Systemen erreicht werden können. Die Vor
teile ergeben sich hauptsächlich aufgrund vorhandener kürze
rer Leiterbahnen oder Verbindungen zwischen einzelnen Bau
elementen oder Schaltungen und aufgrund der Möglichkeit der
Realisierung einer parallelen Datenverarbeitung. Die erhöhte
Effizienz vertikal integrierter Schaltungen wird ferner da
durch optimiert, daß eine Verbindungstechnologie eingesetzt
wird, die vertikale Verbindungen möglich macht, die be
züglich ihrer Positionierung frei wählbar sind, und die für
eine hohe Integration geeignet sind.
Die US 5,563,084 beschreibt ein Verfahren zum
Herstellen einer vertikal integrierten Schaltung, bei dem
ein vollständig prozessiertes erstes Substrat über eine Ver
bindungsschicht mit einzelnen Schaltungschips verbunden
wird. Die einzelnen Schaltungschips, die auf das erste Sub
strats aufgebracht werden, werden durch Vereinzelung eines
zweiten Substrats gewonnen. Dieselben werden derart auf die
Verbindungsschicht aufgebracht und somit mit dem ersten Sub
strat verklebt, daß zwischen den Schaltungschips Gräben vor
handen sind. Nach dem Aufsetzen des Schaltungschips auf das
erste Substrat werden die Gräben aufgefüllt, um Planartech
nologien einsetzen zu können, um die Oberfläche des derart
entstandenen Substratstapels strukturieren zu können, um er
forderliche Metallisierungsverbindungen zu gestalten. Die
einzelnen integrierten Schaltungen werden schließlich durch
Vereinzeln des fertig prozessierten Substratstapels entlang
der aufgefüllten Gräben gewonnen. Verbindungen zwischen
Schaltungschips des ersten Substrats und Schaltungschips des
zweiten Substrats werden mittels Durchgangslöchern reali
siert, die durch die Schaltungschips der zweiten Substrat
ebene erzeugt werden, bevor die Chips auf das erste Substrat
aufgesetzt werden. Damit werden zwei unmittelbar übereinan
derliegende Schaltungschips miteinander verbunden.
Es werden also bereits bei der Prozessierung des zweiten
Substrats Interchipvialöcher in die Chips eingebracht, die
nach dem Zusammenfügen der selektierten Chips mit dem ersten
Substrat bis zu einer Metallisierungsebene dieses ersten
Substrats durchgeätzt werden. Über diese Interchipvialöcher
werden Schaltungschips des zweiten Substrats mit unmittelbar
darunterliegenden Schaltungschips des ersten Substrats elek
trisch leitend verbunden. Die dazu notwendige Ätz- und Me
tallisierungs- und Planarisierungsschritte müssen zur Kon
taktierung für jede Lage erneut durchgeführt werden, was zu
erhöhten Produktionskosten und reduzierter Ausbeute führt.
Die DE 44 27 516 A1 bezieht sich auf ein Verfahren zur
Herstellung einer dreidimensionalen Schaltungsanordnung, bei
der zunächst zwei Substrate getrennt voneinander verarbeitet
werden, um jeweils ein Kontaktloch durch die elektrische
Schichten zu haben. Anschließend werden die Kontaktlöcher
mit leitfähigem Material aufgefüllt, woraufhin auf ein
aufgefülltes Kontaktloch ein schmelzbares Lot aufgebracht
wird. Anschließend werden die beiden Substrate aufeinander
angeordnet, so daß das Metall des Kontaktlochs des einen
Substrats in Kontakt mit dem schmelzbaren Lot auf dem Metall
des Kontaktlochs des anderen Substrats kommt. Nach an
schließender Erwärmung der Anordnung schmilzt das Lot und
führt zu einer mechanisch festen und elektrisch leitfähigen
Verbindung der beiden Metalle in den beiden Kontaktlöchern
derart, daß eine Kontaktierung einer Metallisierungsebene
des ersten Substrats mit einer Kontaktierung einer Metalli
sierungsebene des zweiten Substrats erreicht ist.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ver
tikal integrierte Schaltungen mit zumindest drei Lagen von
Schaltungschips zu schaffen, die preisgünstiger und mit ho
her Ausbeute hergestellt werden können.
Diese Aufgabe wird durch eine vertikal integrierte Schaltung
nach Patentanspruch 1 gelöst.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht dar
in, ein wirtschaftliches Verfahren zum Herstellen einer ver
tikal integrierten Schaltung mit zumindest drei Lagen von
Schaltungschips zu schaffen, das eine hohe Ausbeute erlaubt.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren nach Patentanspruch 8
gelöst.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde,
daß die Prozessierung von Schaltungschips (zweiten Schal
tungschips), die zwischen einem oberen (dritten Schaltungs
chip) und einem unteren (ersten Schaltungschip) Schaltungs
chip positioniert sind, wesentlich vereinfacht werden kann,
ohne daß Flexibilitätseinbußen bezüglich der Verbindung ein
zelner vertikal aufeinander gestapelter Schaltungen hinge
nommen werden müssen. Im Gegensatz zum Stand der Technik,
bei dem Schaltungschips der obersten Schicht des Substrat
stapels nur mit Schaltungschips der unmittelbar darunter
liegenden Schicht verbunden werden konnten, liefert die vor
liegende Erfindung die Möglichkeit, Schaltungschips der
obersten Lage auch mit entsprechenden Schaltungschips der
weiter tiefer liegenden Lagen des Chipstapels direkt zu
verbinden. Bei einer vertikal integrierten Schaltung mit
drei Chiplagen bedeutet dies, daß im Gegensatz zum Stand der
Technik, bei dem die oberste Lage mit der mittleren und die
mittlere mit der unteren verbunden werden konnten, nun auch
die oberste mit der untersten Lage verbunden werden kann.
Diese Erhöhung der Flexibilität geht zugleich einher mit
einer Verringerung der Produktionskosten, da keine Durchkon
taktierungsprozessierung mehr erforderlich ist, um die mitt
lere Lage mit der unteren Lage zu verbinden, wenn diese Ver
bindung lediglich dafür vorgesehen ist, um die oberste Lage
mit der untersten Lage zu verbinden. Es ist somit deutlich
zu sehen, daß auf eine Vielzahl von Herstellungsschritten
verzichtet werden kann, was zum einen den Vorteil hat, daß
die Produktionskosten gesenkt werden können, was jedoch zum
anderen auch den wesentlichen Vorteil besitzt, daß die Aus
beute insgesamt erhöht werden kann, da die Ausbeute übli
cherweise proportional zu der Anzahl von Herstellungsschrit
ten fällt.
Eine vertikal integrierte Schaltung gemäß der vorliegenden
Erfindung umfaßt somit einen ersten Schaltungschip, einen
zweiten Schaltungschip und einen dritten Schaltungschip, die
jeweils aufeinander gestapelt sind, sowie eine Durchkontak
tierung, die sich von der Metallisierungsstruktur des ersten
Schaltungschips durch den zweiten Schaltungschip hindurch
und zu dem dritten Schaltungschip erstreckt, um den ersten
Schaltungschip und den dritten Schaltungschip elektrisch
leitfähig miteinander zu verbinden. Damit ist es nicht mehr
notwendig, vor dem Stapeln des dritten Schaltungschips, d.
h. der obersten Lage, auf den zweiten Schaltungschip irgend
eine Oberflächenbehandlung wie im Stand der Technik durchzu
führen, um das Durchgangsloch mit einer entsprechenden Me
tallisierungsebene zu verbinden. Darüberhinaus ist es gemäß
der vorliegenden Erfindung nicht einmal mehr erforderlich,
vor dem Stapeln des zweiten Schaltungschips auf den ersten
Schaltungschip ein Durchgangsloch in dem zweiten Schaltungs
chip vorzusehen. Es wird lediglich ein Durchgangsloch im
dritten, d. h. obersten, Schaltungschip vorgesehen, das ge
wissermaßen als Maske verwendet wird, um ein Durchgangsloch
herzustellen, durch das der oberste Schaltungschip mit dem
untersten Schaltungschip verbunden werden kann. Neben der
Tatsache der verringerten Anzahl von Herstellungsschritten
hat die vorliegende Erfindung ferner den wesentlichen Vor
teil, daß die Technik selbstjustierend ist, da das Durch
gangsloch durch den zweiten, d. h. mittleren, Schaltungschip
automatisch mit dem Durchgangsloch durch den dritten Schal
tungschip, d. h. den obersten Schaltungschip, ausgerichtet
ist.
Die Vorteile der vorliegenden Erfindung, die zum einen in
der Verringerung der Prozeßkosten und zum anderen in der
Erhöhung der Ausbeute zu sehen sind, treten noch wesentlich
stärker hervor, wenn vertikal integrierte Schaltungen mit
mehr als drei Lagen herzustellen sind, bei denen lediglich
Verbindungen zwischen dem obersten Schaltungschip und einem
beliebigen darunterliegenden Schaltungschip notwendig sind.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung
werden nachfolgend bezugnehmend auf die beiliegenden Zeich
nungen detailliert erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Querschnittsansicht eines ersten Substrats,
das zwei Schaltungschips aufweist;
Fig. 2 eine Querschnittsansicht eines zweiten Substrats,
das zwei Schaltungschips aufweist;
Fig. 3 eine Querschnittsansicht des zweiten Substrats, das
auf einem Handling-Substrat angeordnet ist;
Fig. 4 einen Querschnitt eines Substratstapels, der einen
ersten Schaltungschip des ersten Schaltungssub
strats und einen darüber angeordneten zweiten
Schaltungschip des zweiten Schaltungssubstrats auf
weist;
Fig. 5 einen Querschnitt eines dritten Substrats, das ei
nen dritten Schaltungschip aufweist, in dem sich
bereits vorprozessierte Durchgangslöcher befinden;
Fig. 6 einen Querschnitt des dritten Schaltungssubstrats,
dessen Rückseite gedünnt worden ist, und das auf
einem Handling-Substrat angeordnet ist;
Fig. 7 einen Querschnitt eines Substratstapels, der den
ersten Schaltungschip, den zweiten Schaltungschip
und den dritten Schaltungschip mit vorprozessierten
Durchgangslöchern aufweist;
Fig. 8 einen zu Fig. 7 ähnlichen Querschnitt, bei dem die
Durchgangslöcher jedoch fortgesetzt sind;
Fig. 9 einen Querschnitt durch einen Substratstapel, bei
dem die erfindungsgemäße Verbindung des dritten
Schaltungschips mit dem ersten Schaltungschip ge
zeigt ist, vor dem Vereinzeln, um zwei vertikal
integrierte Schaltungen zu erhalten.
Fig. 1 zeigt eine erste Substratlage A, die zwei nebeneinan
der angeordnete erste Schaltungschips 2 aufweist, was veran
schaulichen soll, daß eine Vielzahl derartiger erster Schal
tungschips 2 auf einem Wafer hergestellt werden können, wie
es in der Halbleitertechnologie üblich ist. Die beiden er
sten Schaltungschips 2 umfassen ein gemeinsames Halbleiter
substrat 1, eine erste Schaltungsanordnung 3, die vorzugs
weise eine MOS-Schaltung ist, eine oder mehrere Metallisie
rungsebenen 4, die vorzugsweise aus einer Aluminiumlegierung
bestehen und je nach Anwendungsfall strukturiert sind, und
zur elektrischen Isolation eine dielektrische Schicht 5, die
auch als Intermetalldielektrikum bezeichnet wird. Die ober
ste Metallisierungsebene der Metallisierungsstruktur 4 ist
hierbei, wie es in der Halbleitertechnik üblich ist, durch
eine dielektrische Passivierungsschicht 6 abgedeckt, die
auch eine planarisierende Funktion übernehmen kann.
Die in Fig. 1 und ebenfalls in den Fig. 2 bis 9 gezeichnete
vertikale Linie zwischen den beiden ersten Schaltungschips
der ersten Substratlage A soll darauf hindeuten, daß am Ende
des Herstellungsprozesses üblicherweise eine Vereinzelung
durchgeführt wird, um die einzelnen vertikal integrierten
Schaltungen zu erhalten, die dann beispielsweise gehäust und
gebondet werden, um in ihrer beabsichtigten Anwendung einge
setzt zu werden.
Fig. 2 zeigt eine zweite Substratlage B, die schematisch
zwei nebeneinander angeordnete zweite Schaltungschips 8 dar
stellt, die jeweils eine zweite Schaltungsanordnung 9 in ei
nem zweiten Halbleitersubstrat 7 aufweisen, auf dem eine
zweite Metallisierungsstruktur 10 mit einem Intermetalldi
elektrikum 11 vorgesehen ist, wobei das Intermetalldielek
trikum bzw. die oberste Metallisierungsebene wiederum durch
eine Passivierungsschicht 12 abgedeckt sind.
Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung wird zur Erhöhung der Ausbeute die zweite Sub
stratlage B vereinzelt, um einzelne zweite Schaltungschips
zu erhalten, die einem Funktionstest unterzogen werden, da
mit nur funktionsfähige zweite Schaltungschips verwendet
werden, wodurch die Ausbeute wesentlich erhöht werden kann.
Es sei darauf hingewiesen, daß der Funktionstest prinzipiell
vor oder nach dem Vereinzeln der zweiten Substratlage B
durchgeführt werden könnte.
Fig. 3 zeigt die zweite Substratlage B, deren Rückseite nun
jedoch mechanisch gedünnt worden ist, wobei die zweite Sub
stratlage B dazu mittels einer organischen Haftschicht 13
vorzugweise an eine Siliziumscheibe 14 als temporäres Hand
ling-Substrat geklebt ist. Die Dünnung der zweiten Substrat
lage B von der Rückseite aus findet vorzugsweise naßchemisch
oder/und chemomechanisch statt. Erst nach dem Dünnen wird
die zweite Substratlage B gemeinsam mit dem Handlingsubstrat
in die einzelnen zweiten Schaltungschips 8 zerlegt.
Wie es in Fig. 4 gezeigt ist, wird auf der Passivierungs
schicht 6 der ersten Substratlage vorzugsweise eine Polyi
midschicht 15 als permanente Verbindungsschicht aufgebracht.
Anschließend werden, wie es beschrieben worden ist, nur se
lektierte intakte zweite Schaltungschips 8 der zweiten Sub
stratlage B nebeneinander justiert aufgebracht und damit zu
einer neuen Chipebene zusammengesetzt. Die Justierung der
zweiten Schaltungschips 8 zu den ersten Schaltungschips 2
kann beispielsweise analog zur Flip-Chip-Technik über Ju
stierstrukturen auf den Chips und Justierstrukturen, die in
der ersten Substratlage A integriert sind, erfolgen. Daran
anschließend werden die vereinzelten Teilstücke des Hand
ling-Substrats 14 (Fig. 3) entfernt, woraufhin die durch die
Plazierung der vereinzelten Chips entstandenen Gräben zwi
schen den zweiten Schaltungschips 8 mit einem planarisieren
den Material 16 aufgefüllt werden. Auf diese Weise wird ein
Zwischen-Substratstapel 17 hergestellt, der nun gemäß einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
in der neu aufgebrachten Chipebene nur noch intakte zweite
Schaltungschips 8 enthält, und der nun aufgrund der planari
sierenden Schicht 16 eine planare Oberfläche aufweist, die
es ermöglicht, daß der Zwischen-Substratstapel 17 wie eine
übliche Siliziumscheibe weiterprozessiert werden kann.
Fig. 5 zeigt eine bereits vorprozessierte dritte Substrat
lage C, die zwei nebeneinander positionierte dritte Schal
tungschips 19 aufweist, die in Analogie zur ersten und zwei
ten Substratlage ein Halbleitersubstrat 18, eine dritte
Schaltungsanordnung 20, eine dritte Metallisierungsstruktur
21 sowie ein die einzelnen Metallisierungsebenen isolieren
des Intermetalldielektrikum 22 aufweist. Die obere Metalli
sierungsebene ist typischerweise wie bei der ersten und der
zweiten Substratlage A, B durch eine Passivierungsschicht 23
abgedeckt, auf der nun jedoch als Maskierungslage für ein
später folgendes Trockenätzen eine sogenannten Hartmasken
schicht 24 aufgebracht ist, die photolithographisch struk
turiert worden ist, um Öffnungen in derselben zu erzeugen,
die zwei Typen von Durchgangslöchern 25a, 25b definieren.
Mit Hilfe einer photolithographisch strukturierten Lackmaske
(in Fig. 5 nicht gezeigt) werden die Hartmaskenschicht 24
sowie die darunterliegenden dielektrischen Schichten 23 und
22 anisotrop geätzt. Nach dem Entfernen dieser Lackmaske
wird vorzugsweise mittels des sogenannten Trenchätzverfah
rens bis einige Mikrometer in das dritte Halbleitersubstrat
18, das vorzugsweise monokristallines Silizium ist, geätzt,
wobei nun die Hartmaskenschicht 24 als Maskierung dient.
Damit entstehen die Durchgangslöcher 25a, 25b in den dritten
Schaltungschips, die sich jedoch nicht vollständig durch das
Substrat 18 erstrecken sondern lediglich teilweise. Es sei
darauf hingewiesen, daß keine derartigen Durchgangslöcher in
der zweiten Substratlage B, d. h. in den zweiten Schaltungs
chips 8 erzeugt werden, was wesentlich dazu beiträgt, die
Produktionskosten zu erniedrigen und die Ausbeute erfin
dungsgemäß zu erhöhen.
Wie es in Fig. 6 gezeigt ist, wird die dritte Substratlage C
wiederum auf einem weiteren Handling-Substrat 27 mittels ei
ner geeigneten organischen Haftschicht 26 aufgebracht, um
von der Rückseite aus gedünnt zu werden, bis sich die Durch
gangslöcher 25a und 25b vollständig durch die dritten Schal
tungschips 19 erstrecken. Anschließend wird in Analogie zu
der zweiten Substratlage B die dritte Substratlage C vor
zugsweise gemeinsam mit dem Handling-Substrat in die ein
zelnen dritten Schaltungschips 19 zerlegt, die ebenso wie
bei der zweiten Substratlage B einem Funktionstest unterzo
gen werden, derart, daß nur funktionsfähige dritte Schal
tungschips auf dem Zwischen-Substratstapel 17 (Fig. 4) auf
gebracht werden. Die vereinzelten dritten Schaltungschips
19, deren Funktionsfähigkeit verifiziert worden ist, werden
nun, wie es in Fig. 7 gezeigt ist, mittels einer weiteren
permanenten Haftschicht 28 auf den Zwischen-Substratstapel
17 (Fig. 4) aufgesetzt, damit sich ein End-Substratstapel 30
ergibt, falls die vertikal integrierte Schaltung gemäß der
vorliegenden Erfindung aus drei Lagen A, B, C besteht. Soll
te eine vertikal integrierte Schaltung mehr als drei Lagen
umfassen, so wird das bezugnehmend auf die Fig. 2 bis 4 be
schriebene Verfahren je nach Anzahl der Substratlagen wie
derholt. Es ist somit deutlich, daß lediglich die oberste
Lage dem bezüglich der Fig. 5 und 6 beschriebenen Verfahren
des Bildens von Durchgangslöchern, unterzogen werden
braucht, nicht jedoch die Chips der zweiten Lage B.
Auf den Zwischen-Substratstapel 17 (Fig. 4) wird somit zu
nächst eine Polyimidschicht 28 als Verbindungsschicht abge
schieden. Danach werden, wie es ausgeführt worden ist, nur
selektierte intakte dritte Schaltungschips 19 auf die ent
sprechenden zweiten Schaltungschips 8 nebeneinander justiert
aufgebracht. Daran anschließend werden die vereinzelten
Handlingsubstrat-Teilstücke entfernt, und die Gräben zwi
schen den dritten Schaltungschips 19 werden schließlich mit
einem planarisierenden Material 29 aufgefüllt, damit sich
wieder eine planare Oberfläche ergibt. Es sei darauf hinge
wiesen, daß sämtliche zweiten und dritten Schaltungschips
des End-Substratstapels 30 bei einem bevorzugten Ausfüh
rungsbeispiel der vorliegenden Erfindung funktionsfähig
sind, da sie vor ihrer Plazierung in dem End-Substratstapel
einem Funktionstest unterzogen worden sind.
Um eine Verbindung zwischen den dritten Schaltungschips 19
und den darunterliegenden zweiten Schaltungschips 8 herzu
stellen, wird das Durchgangsloch 25a anisotrop geätzt, bis
es eine Metallisierungsebene des darunterliegenden zweiten
Schaltungschips 8 erreicht. Ferner wird zur Herstellung des
Durchgangslochs 25b die Verbindungsschicht 28, die Passivie
rungsschicht 12 des zweiten Schaltungschips, das Interme
talldielektrikum 11 des zweiten Schaltungschips, das Sub
strat 7 des zweiten Schaltungschips sowie die Verbindungs
schicht 15 zwischen dem ersten und dem zweiten Schaltungs
chip und darüberhinaus die Passivierungsschicht 6 des ersten
Schaltungschips durchgeätzt, derart, daß sich das Durch
gangsloch 25b von der Oberfläche des End-Substratstapels 30
bis zu der Metallisierungsstruktur 4 des ersten Schaltungs
chips 2 erstreckt.
Die Hartmaskenschicht 24 sowie das in der zweiten Substrat
lage B vorprozessesierte Durchgangsloch 25b (Fig. 5, Fig. 6)
dienen hierbei als Maskierung für den verwendeten Trocken
ätzprozeß. Nach der Fertigstellung der Durchgangslöcher wird
die Hartmaskenschicht 24 entfernt.
Die Durchgangslöcher 25a, 25b werden anschließend mittels
konformer Oxidabscheidung und mittels einem nachfolgenden
stark gerichteten Trockenätzverfahren, das auch als Spacer-
Ätzverfahren bezeichnet wird, gegenüber dem ersten, dem
zweiten und dem dritten Schaltungschip 2, 8, 19 isoliert,
wie es in Fig. 9 schematisch angedeutet ist. Damit entsteht
ein Spacer-Oxid 31 an den Seitenwänden der Durchgangslöcher
25a und 25b. Anschließend wird auf der Oberfläche des
Substratstapels 30 und in die Durchgangslöcher 25a, 25b ein
Metall, das vorzugsweise Wolfram ist, abgeschieden und durch
chemisches Ätzen wieder von der Oberfläche des
Substratstapels 30 entfernt, so daß die Durchgangslöcher
25a, 25b weiterhin mit leitendem Material 32 gefüllt sind,
das jedoch von den Schaltungschips durch das Spacer-Oxid 31
isoliert ist.
Damit ist die erste Metallisierungsstruktur 4 des ersten
Schaltungschips 2 über die Metallisierung 32 des Durchgangs
lochs 25 an die Oberfläche des End-Substratstapels "ge
führt", jedoch noch nicht mit einer Metallisierungsstruktur
des dritten Schaltungschips 19 verbunden. Zu diesem Zweck
werden gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vor
liegenden Erfindung Kontaktlöcher zur Metallisierungsstruk
tur 21 geöffnet. Nachfolgend wird auf die gesamte Oberfläche
des End-Substratstapels 30 eine Metallisierungsebene vor
zugsweise aus einer Aluminiumlegierung, aufgebracht, die
anschließend mittels bekannten Techniken zum Strukturieren
zu einer Metallisierungsstruktur 33 strukturiert wird, die
schließlich eine elektrisch leitfähige Verbindung zwischen
der Metallisierungsstruktur 21 des dritten Schaltungschips
19 und der ersten Metallisierungsstruktur 4 des ersten
Schaltungschips 2 herstellt. Die gesamte Anordnung kann
schließlich noch mit einer dielektrischen Schicht 34 zu
Passivierungszwecken überzogen werden. Nach einem Öffnen von
auf der Oberfläche des End-Substratstapels 30 vorgesehenen
Bondpads und/oder Maß-Pads können schließlich die vertikal
integrierten Chips getestet, vereinzelt und entweder
ungehäust oder gehäust in ihrer beabsichtigten Anwendung
eingesetzt werden.
Aus der vorangegangenen Beschreibung der erfindungsgemäßen
vertikal integrierten Schaltung und des erfindungsgemäßen
Verfahrens zum Herstellen der vertikal integrierten Schal
tung ist es deutlich ersichtlich, daß lediglich CMOS-kompa
tible Prozeßschritte eingesetzt werden können. Dies ermög
licht es, vertikal integrierte Schaltungen unter Verwendung
bestehender Technologien herzustellen.
Claims (13)
1. Vertikal integrierte Schaltung mit folgenden Merkmalen:
einem ersten Schaltungschip (2), der eine erste Schal tungsanordnung (3) und eine erste Metallisierungsstruk tur (4) aufweist;
einem zweiten Schaltungschip (8), der eine zweite Schaltungsanordnung (9) und eine zweite Metallisie rungsstruktur (10) aufweist und auf dem ersten Schal tungschip (2) gestapelt ist;
einem dritten Schaltungschip (19), der eine dritte Schaltungsanordnung (20) und eine dritte Metallisie rungsstruktur (21) aufweist und auf dem zweiten Schal tungschip (8) gestapelt ist, derart, daß sich ein Schaltungschip-Stapel (30) ergibt; und
eine Durchkontaktierung (25b, 33), die sich von der ersten Metallisierungsstruktur (4) des ersten Schal tungschips (2), durch den zweiten Schaltungschip (8) hindurch und zu der dritten Metallisierungsstruktur (21) des dritten Schaltungschips (19) erstreckt und die erste und die dritte Metallisierungsstruktur (4, 21) elektrisch leitfähig miteinander verbindet, wobei die Durchkontaktierung (25b, 33) von dem zweiten Schal tungschip (8) elektrisch isoliert ist.
einem ersten Schaltungschip (2), der eine erste Schal tungsanordnung (3) und eine erste Metallisierungsstruk tur (4) aufweist;
einem zweiten Schaltungschip (8), der eine zweite Schaltungsanordnung (9) und eine zweite Metallisie rungsstruktur (10) aufweist und auf dem ersten Schal tungschip (2) gestapelt ist;
einem dritten Schaltungschip (19), der eine dritte Schaltungsanordnung (20) und eine dritte Metallisie rungsstruktur (21) aufweist und auf dem zweiten Schal tungschip (8) gestapelt ist, derart, daß sich ein Schaltungschip-Stapel (30) ergibt; und
eine Durchkontaktierung (25b, 33), die sich von der ersten Metallisierungsstruktur (4) des ersten Schal tungschips (2), durch den zweiten Schaltungschip (8) hindurch und zu der dritten Metallisierungsstruktur (21) des dritten Schaltungschips (19) erstreckt und die erste und die dritte Metallisierungsstruktur (4, 21) elektrisch leitfähig miteinander verbindet, wobei die Durchkontaktierung (25b, 33) von dem zweiten Schal tungschip (8) elektrisch isoliert ist.
2. Schaltung nach Anspruch 1, die ferner folgende Merkmale
aufweist:
eine erste isolierende Haftschicht (15) zwischen dem ersten und dem zweiten Schaltungschip (2, 8); und
eine zweite isolierende Haftschicht (28) zwischen dem zweiten und dem dritten Schaltungschip (8, 19).
eine erste isolierende Haftschicht (15) zwischen dem ersten und dem zweiten Schaltungschip (2, 8); und
eine zweite isolierende Haftschicht (28) zwischen dem zweiten und dem dritten Schaltungschip (8, 19).
3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Durch
kontaktierung (25b, 33) ein Durchgangsloch (25a), das
mit einem elektrisch leitfähigen Material (32) gefüllt
ist, aufweist, wobei das elektrisch leitfähige Material
(32) durch eine isolierende Schicht (31) an der Seiten
wand des Durchgangslochs (25b) von dem ersten, zweiten
und dritten Schaltungschip (2, 8, 19) abgesehen von der
ersten und der dritten Metallisierungsstruktur (4, 21)
elektrisch isoliert ist.
4. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei
der der zweite und der dritte Schaltungschip (8, 19)
funktionsfähige Chips sind, die vor dem Stapeln auf dem
ersten Schaltungschip (2) bzw. auf dem zweiten Schal
tungschip (8) auf ihre Funktionsfähigkeit hin unter
sucht worden sind.
5. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei
der der erste, der zweite und der dritte Schaltungschip
(2, 8, 19) jeweils folgende Merkmale aufweisen:
ein Halbleitersubstrat (1, 7, 18), das zumindest ein aktives Schaltungselement (3, 9, 20) aufweist, um die erste, zweite bzw. dritte Schaltungsanordnung zu bil den;
eine Mehrzahl von Metallisierungsebenen (4, 10, 21), die durch ein Intermetalldielektrikum (5, 11, 22) von einander elektrisch isoliert sind, um die erste, zweite bzw. dritte Metallisierungsstruktur zu bilden;
eine Passivierungsschicht (6, 12, 23) auf der dem Halb leitersubstrat gegenüberliegenden Hauptoberfläche des ersten, des zweiten bzw. des dritten Schaltungschips (2, 8, 19),
wobei sich die Durchkontaktierung (25b, 32, 33) zumin dest durch die Passivierungsschicht (6) des ersten Schaltungschips, gegebenenfalls durch eine erste Haft schicht (15) zwischen dem ersten Schaltungschip und dem zweiten Schaltungschip, das Halbleitersubstrat (7), das Intermetalldielektrikum (11) und die Passivierungs schicht (12) des zweiten Schaltungschips (8), gegebe nenfalls durch eine zweite Haftschicht (28) zwischen dem zweiten Schaltungschip und dem dritten Schaltungs chip, durch das Halbleitersubstrat (18) und zumindest durch einen Teil des Intermetalldielektrikums (22) des dritten Schaltungschips (19) erstreckt, um eine Metal lisierungsebene des dritten Schaltungschips zu errei chen.
ein Halbleitersubstrat (1, 7, 18), das zumindest ein aktives Schaltungselement (3, 9, 20) aufweist, um die erste, zweite bzw. dritte Schaltungsanordnung zu bil den;
eine Mehrzahl von Metallisierungsebenen (4, 10, 21), die durch ein Intermetalldielektrikum (5, 11, 22) von einander elektrisch isoliert sind, um die erste, zweite bzw. dritte Metallisierungsstruktur zu bilden;
eine Passivierungsschicht (6, 12, 23) auf der dem Halb leitersubstrat gegenüberliegenden Hauptoberfläche des ersten, des zweiten bzw. des dritten Schaltungschips (2, 8, 19),
wobei sich die Durchkontaktierung (25b, 32, 33) zumin dest durch die Passivierungsschicht (6) des ersten Schaltungschips, gegebenenfalls durch eine erste Haft schicht (15) zwischen dem ersten Schaltungschip und dem zweiten Schaltungschip, das Halbleitersubstrat (7), das Intermetalldielektrikum (11) und die Passivierungs schicht (12) des zweiten Schaltungschips (8), gegebe nenfalls durch eine zweite Haftschicht (28) zwischen dem zweiten Schaltungschip und dem dritten Schaltungs chip, durch das Halbleitersubstrat (18) und zumindest durch einen Teil des Intermetalldielektrikums (22) des dritten Schaltungschips (19) erstreckt, um eine Metal lisierungsebene des dritten Schaltungschips zu errei chen.
6. Schaltung nach Anspruch 5, bei dem die Durchkontaktie
rung (25b, 32, 33) ferner eine Durchkontaktierungsver
bindung (33) aufweist, durch die das Ende des Durch
gangslochs (25b) in dem dritten Schaltungschip (19),
das dem Halbleitersubstrat (18) des dritten Schaltungs
chips (19) gegenüberliegt, mit einer Metallisierungs
ebene der Mehrzahl von Metallisierungsebenen (21) des
dritten Schaltungschips (19) verbunden ist.
7. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei
der die erste, zweite und dritte Schaltungsanordnung
(3, 9, 20) CMOS-Schaltungen aufweisen.
8. Verfahren zum Herstellen einer vertikal integrierten
Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, mit fol
genden Schritten:
Bereitstellen eines ersten Schaltungschips, der eine erste Schaltungsanordnung (3) und eine erste Metalli sierungsstruktur (4) aufweist;
Bereitstellen eines zweiten Schaltungschips, der eine zweite Schaltungsanordnung (9) und eine zweite Metal lisierungsstruktur (10) aufweist und auf dem ersten Schaltungschip (2) gestapelt ist;
Bereitstellen eines dritten Schaltungschips, der eine dritte Schaltungsanordnung (20) und eine dritte Metal lisierungsstruktur (21) aufweist und auf dem zweiten Schaltungschip (8) gestapelt ist, derart, daß sich ein Schaltungschip-Stapel (30) ergibt;
Erzeugen eines Durchgangslochs (25b) durch den dritten Schaltungschip (19);
Stapeln des zweiten Schaltungschips (8) auf dem ersten Schaltungschip (2);
Stapeln des dritten Schaltungschips (19) auf dem zwei ten Schaltungschip (8);
Fortsetzen des Durchgangslochs (25b) in dem dritten Schaltungschip (19) durch den zweiten Schaltungschip (8) hindurch auf die Metallisierungsstruktur (4) des ersten Schaltungschips (2); und
Herstellen einer elektrisch leitfähigen Verbindung (32, 33) zwischen der dritten Metallisierungsstruktur (21) des dritten Schaltungschips (19) und der ersten Metal lisierungsstruktur (4) des ersten Schaltungschips (2) unter Verwendung des durch den zweiten Schaltungschip (8) und zu der ersten Metallisierungsstruktur (4) des ersten Schaltungschips (2) fortgesetzten Durchgangs lochs (25b), wobei die elektrisch leitfähige Verbindung zwischen der dritten Metallisierungsstruktur (21) des dritten Schaltungschips (19) und der ersten Metallisie rungsstruktur (4) des ersten Schaltungschips (2) von dem zweiten Schaltungschip (8) elektrisch isoliert ist.
Bereitstellen eines ersten Schaltungschips, der eine erste Schaltungsanordnung (3) und eine erste Metalli sierungsstruktur (4) aufweist;
Bereitstellen eines zweiten Schaltungschips, der eine zweite Schaltungsanordnung (9) und eine zweite Metal lisierungsstruktur (10) aufweist und auf dem ersten Schaltungschip (2) gestapelt ist;
Bereitstellen eines dritten Schaltungschips, der eine dritte Schaltungsanordnung (20) und eine dritte Metal lisierungsstruktur (21) aufweist und auf dem zweiten Schaltungschip (8) gestapelt ist, derart, daß sich ein Schaltungschip-Stapel (30) ergibt;
Erzeugen eines Durchgangslochs (25b) durch den dritten Schaltungschip (19);
Stapeln des zweiten Schaltungschips (8) auf dem ersten Schaltungschip (2);
Stapeln des dritten Schaltungschips (19) auf dem zwei ten Schaltungschip (8);
Fortsetzen des Durchgangslochs (25b) in dem dritten Schaltungschip (19) durch den zweiten Schaltungschip (8) hindurch auf die Metallisierungsstruktur (4) des ersten Schaltungschips (2); und
Herstellen einer elektrisch leitfähigen Verbindung (32, 33) zwischen der dritten Metallisierungsstruktur (21) des dritten Schaltungschips (19) und der ersten Metal lisierungsstruktur (4) des ersten Schaltungschips (2) unter Verwendung des durch den zweiten Schaltungschip (8) und zu der ersten Metallisierungsstruktur (4) des ersten Schaltungschips (2) fortgesetzten Durchgangs lochs (25b), wobei die elektrisch leitfähige Verbindung zwischen der dritten Metallisierungsstruktur (21) des dritten Schaltungschips (19) und der ersten Metallisie rungsstruktur (4) des ersten Schaltungschips (2) von dem zweiten Schaltungschip (8) elektrisch isoliert ist.
9. Verfahren nach Anspruch 8, bei dem der Schritt des Er
zeugens eines Durchgangslochs (25b) durch den dritten
Schaltungschip (19) folgende Teilschritte aufweist:
Ätzen des Durchgangslochs (25b) durch die Metallisie rungsstruktur (21) des dritten Schaltungschips (19) und in ein Substrat (18) des dritten Schaltungschips (19) hinein mittels einer entsprechend strukturierten Hart maske (24);
Dünnen des dritten Schaltungschips (19) von der Seite des Substrats (18) aus, die der Seite gegenüberliegt, auf der die Metallisierungsstruktur (21) gebildet ist, bis sich das Durchgangsloch (25b) vollständig durch den dritten Schaltungschip (19) erstreckt;
und bei dem der Schritt des Fortsetzens des Durchgangs lochs (25b) folgenden Teilschritt aufweist:
anisotropes Ätzen des Durchgangslochs (25b) unter Ver wendung der Hartmaske (24) und des Durchgangslochs (25b) durch den dritten Schaltungschip (19), bis das Durchgangsloch (25b) die erste Metallisierungsstruktur (4) des ersten Schaltungschips (2) erreicht.
Ätzen des Durchgangslochs (25b) durch die Metallisie rungsstruktur (21) des dritten Schaltungschips (19) und in ein Substrat (18) des dritten Schaltungschips (19) hinein mittels einer entsprechend strukturierten Hart maske (24);
Dünnen des dritten Schaltungschips (19) von der Seite des Substrats (18) aus, die der Seite gegenüberliegt, auf der die Metallisierungsstruktur (21) gebildet ist, bis sich das Durchgangsloch (25b) vollständig durch den dritten Schaltungschip (19) erstreckt;
und bei dem der Schritt des Fortsetzens des Durchgangs lochs (25b) folgenden Teilschritt aufweist:
anisotropes Ätzen des Durchgangslochs (25b) unter Ver wendung der Hartmaske (24) und des Durchgangslochs (25b) durch den dritten Schaltungschip (19), bis das Durchgangsloch (25b) die erste Metallisierungsstruktur (4) des ersten Schaltungschips (2) erreicht.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, bei dem der Schritt
des Herstellens einer elektrisch leitfähigen Verbindung
(32, 33) folgende Teilschritte aufweist:
Aufbringen einer isolierenden Schicht (32) auf die Sei tenwand des Durchgangslochs (25b);
Abscheiden eines Metalls (32) auf den Chipstapel (30);
Entfernen des Metalls von der Oberfläche des Chipsta pels (30), derart, daß dasselbe nur in dem Durchgangs loch (25b) verbleibt;
Öffnen von Kontaktlöchern zur dritten Metallisierungs struktur (21);
Metallisieren der Oberfläche des Chipstapels; und
Strukturieren der Metallisierung, um eine Metallisie rungsstruktur (33) zu erhalten, die über das Durch gangsloch (25b) die dritte Metallisierungsstruktur (21) mit der ersten Metallisierungsstruktur (4) elektrisch leitfähig verbindet.
Aufbringen einer isolierenden Schicht (32) auf die Sei tenwand des Durchgangslochs (25b);
Abscheiden eines Metalls (32) auf den Chipstapel (30);
Entfernen des Metalls von der Oberfläche des Chipsta pels (30), derart, daß dasselbe nur in dem Durchgangs loch (25b) verbleibt;
Öffnen von Kontaktlöchern zur dritten Metallisierungs struktur (21);
Metallisieren der Oberfläche des Chipstapels; und
Strukturieren der Metallisierung, um eine Metallisie rungsstruktur (33) zu erhalten, die über das Durch gangsloch (25b) die dritte Metallisierungsstruktur (21) mit der ersten Metallisierungsstruktur (4) elektrisch leitfähig verbindet.
11. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem der Teilschritt des
Aufbringens einer isolierenden Schicht (31) auf die
Seitenwand des Durchgangslochs (25b) folgende Unter
schritte aufweist:
konformes Abscheiden eines Oxids auf die Oberfläche des Chipstapels (30);
stark gerichtetes Trockenätzen, um das Oxid bis auf die isolierende Schicht (31) auf der Seitenwand des Durch gangslochs (25b) wieder zu entfernen.
konformes Abscheiden eines Oxids auf die Oberfläche des Chipstapels (30);
stark gerichtetes Trockenätzen, um das Oxid bis auf die isolierende Schicht (31) auf der Seitenwand des Durch gangslochs (25b) wieder zu entfernen.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11, bei dem
die Schritte des Stapelns des zweiten Schaltungschips
(8) auf den ersten Schaltungschip (2) und des dritten
Schaltungschip (19) auf den zweiten Schaltungschip (8)
jeweils folgende Teilschritte aufweisen:
Aufbringen einer isolierenden Haftschicht (15, 28) auf den ersten Schaltungschip (2) bzw. auf den zweiten Schaltungschip (8),
wobei die Haftschichten (15, 28) im Schritt des Fort setzens des Durchgangslochs (25b) in dem Bereich des Durchgangslochs (25) entfernt werden.
Aufbringen einer isolierenden Haftschicht (15, 28) auf den ersten Schaltungschip (2) bzw. auf den zweiten Schaltungschip (8),
wobei die Haftschichten (15, 28) im Schritt des Fort setzens des Durchgangslochs (25b) in dem Bereich des Durchgangslochs (25) entfernt werden.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 12,
bei dem der Schritt des Bereitstellens des ersten Schaltungschips (2) folgenden Teilschritt aufweist: Prozessieren eines Halbleitersubstrats (1), um eine Mehrzahl von ersten Schaltungschips (2) zu erhal ten;
bei dem der Schritt des Bereitstellens des zweiten Schaltungschips (8) folgende Teilschritte aufweist:
Prozessieren eines Halbleitersubstrats (7), um eine Mehrzahl von zweiten Schaltungschips (8) zu erhal ten;
Vereinzeln und Testen der zweiten Schaltungschips und Aussondern der nicht-funktionsfähigen zweiten Schaltungschips;
bei dem der Schritt des Bereitstellens des dritten Schaltungschips (19) folgende Teilschritte aufweist:
Prozessieren eines Halbleitersubstrats (18), um eine Mehrzahl von dritten Schaltungschips (19) zu erhalten;
Vereinzeln und Testen der dritten Schaltungschips (19) und Aussondern der nicht-funktionsfähigen dritten Schaltungschips (19);
bei dem der Schritt des Stapelns des ersten Schaltungs chips (2) auf den zweiten Schaltungschip (8) folgende Teilschritte aufweist:
Befestigen der funktionsfähigen Schaltungschips (8) an speziellen Plätzen auf dem ersten Substrat (A), wodurch sich Gräben zwischen den zweiten Schal tungschips (8) ergeben;
Planarisieren der entstehenden Oberfläche durch ein elektrisch isolierendes Material (16);
bei dem der Schritt des Stapelns der dritten Schal tungschips (19) auf den Schaltungschip (8) folgende Teilschritte aufweist:
Befestigen der dritten Schaltungschips (19) auf den zweiten Schaltungschips (8), wodurch sich Gräben zwischen den dritten Schaltungschips (19) ergeben;
Planarisieren der entstehenden Oberfläche durch ein elektrisch isolierendes Material (29);
und das ferner folgenden Schritt aufweist:
Vereinzeln des entstehenden Substratstapels (30) ent lang der aufgefüllten Gräben.
bei dem der Schritt des Bereitstellens des ersten Schaltungschips (2) folgenden Teilschritt aufweist: Prozessieren eines Halbleitersubstrats (1), um eine Mehrzahl von ersten Schaltungschips (2) zu erhal ten;
bei dem der Schritt des Bereitstellens des zweiten Schaltungschips (8) folgende Teilschritte aufweist:
Prozessieren eines Halbleitersubstrats (7), um eine Mehrzahl von zweiten Schaltungschips (8) zu erhal ten;
Vereinzeln und Testen der zweiten Schaltungschips und Aussondern der nicht-funktionsfähigen zweiten Schaltungschips;
bei dem der Schritt des Bereitstellens des dritten Schaltungschips (19) folgende Teilschritte aufweist:
Prozessieren eines Halbleitersubstrats (18), um eine Mehrzahl von dritten Schaltungschips (19) zu erhalten;
Vereinzeln und Testen der dritten Schaltungschips (19) und Aussondern der nicht-funktionsfähigen dritten Schaltungschips (19);
bei dem der Schritt des Stapelns des ersten Schaltungs chips (2) auf den zweiten Schaltungschip (8) folgende Teilschritte aufweist:
Befestigen der funktionsfähigen Schaltungschips (8) an speziellen Plätzen auf dem ersten Substrat (A), wodurch sich Gräben zwischen den zweiten Schal tungschips (8) ergeben;
Planarisieren der entstehenden Oberfläche durch ein elektrisch isolierendes Material (16);
bei dem der Schritt des Stapelns der dritten Schal tungschips (19) auf den Schaltungschip (8) folgende Teilschritte aufweist:
Befestigen der dritten Schaltungschips (19) auf den zweiten Schaltungschips (8), wodurch sich Gräben zwischen den dritten Schaltungschips (19) ergeben;
Planarisieren der entstehenden Oberfläche durch ein elektrisch isolierendes Material (29);
und das ferner folgenden Schritt aufweist:
Vereinzeln des entstehenden Substratstapels (30) ent lang der aufgefüllten Gräben.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904751A DE19904751C1 (de) | 1999-02-05 | 1999-02-05 | Vertikal integrierte Schaltung und Verfahren zum Herstellen einer vertikal integrierten Schaltung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904751A DE19904751C1 (de) | 1999-02-05 | 1999-02-05 | Vertikal integrierte Schaltung und Verfahren zum Herstellen einer vertikal integrierten Schaltung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19904751C1 true DE19904751C1 (de) | 2000-07-06 |
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ID=7896571
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904751A Expired - Fee Related DE19904751C1 (de) | 1999-02-05 | 1999-02-05 | Vertikal integrierte Schaltung und Verfahren zum Herstellen einer vertikal integrierten Schaltung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19904751C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2010043651A3 (de) * | 2008-10-15 | 2010-06-17 | Dtg International Gmbh | Ermittlung von eigenschaften einer elektrischen vorrichtung |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4427516A1 (de) * | 1994-08-03 | 1996-02-15 | Siemens Ag | Verfahren zur Herstellung einer dreidimensionalen Schaltungsanordnung |
-
1999
- 1999-02-05 DE DE19904751A patent/DE19904751C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4427516A1 (de) * | 1994-08-03 | 1996-02-15 | Siemens Ag | Verfahren zur Herstellung einer dreidimensionalen Schaltungsanordnung |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2010043651A3 (de) * | 2008-10-15 | 2010-06-17 | Dtg International Gmbh | Ermittlung von eigenschaften einer elektrischen vorrichtung |
| US8704545B2 (en) | 2008-10-15 | 2014-04-22 | Dtg International Gmbh | Determination of properties of an electrical device |
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