DE199033C - - Google Patents

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DE199033C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D17/00Regulating or controlling by varying flow

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.-:ΛΙ 199033 KLASSE 14 c. GRUPPE
Zusatz zum Patente 183844 vom 3. Juni 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Dezember 1906 ab. Längste Dauer: 2. Juni 1920.
Gegenstand der Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Dampf- oder Gasturbinenanlage nach Patent 183844. Diesem liegt eine Anlage zugrunde, bei der die Turbine in einen Hochdruck- und Niederdruckteil geschieden ist und diese Teile je einen Stromerzeuger antreiben, die parallel auf ein Netz geschaltet sind; es kennzeichnet sich dadurch, daß der Hochdruckteil mit höherer Umdrehungszahl arbeitet, als der Niederdruckteil. Hierbei ist bereits erwähnt, daß statt der elektrischen Kupplung auch eine mechanische Übertragung der von den einzelnen Teilen geleisteten Arbeit auf eine gemeinsame Welle mit bekannten Hilfsmitteln vorgesehen werden kann. Gemäß vorliegender Erfindung soll die Verbundturbine für Anlagen dienen, für welche veränderliche Umdrehungszahlen bei konstanter oder abnehmender Leistung erforderlich sind (z. B. bei Kompressoren und Schiffsschrauben). Der Grundgedanke des Hauptpatents wird hierbei mitbenutzt, nämlich dem Hochdruckteil eine höhere Umdrehungszahl zu geben wie dem Niederdruckteil, wobei eine beliebige Unterteilung des Ganzen etwa noch in Mitteldruckteile vorgesehen werden kann, deren jeder wieder eine zweckmäßig gewählte, geringere Umdrehungszahl besitzt wie der vorhergehende Teil. Dabei sitzt jeder Turbinenteil auf einer besonderen Welle, die mit der vorhergehenden und nachfolgenden durch eine bekannte Übersetzung verbunden ist. Die letzte Niederdruckturbinenwelle nimmt schließlich die Arbeit sämtlicher Turbinenteile auf.
Je nach der gewünschten Geschwindigkeit wird es oft zweckmäßig sein, einen oder mehrere Turbinenteile mit ihrer Welle auszurücken, um den jeweiligen Geschwindigkeitsverhältnissen entsprechend die günstigste Dampfausnutzung zu erzielen. Sind z. B. fünf Turbinenteile bei einer gegebenen Tourenzahl und Leistung im Betriebe und sollen Tourenzahl und Leistung erhöht werden, so kann der Fall eintreten, daß beispielsweise die ersten beiden kleinen Turbinenteile einen zu geringen Dampfströmungsquerschnitt haben, also zu klein sind, um die vermehrte Dampfmenge durchzulassen. Umgekehrt ist es oft wünschenswert, die großen Turbinenteile auszurücken. Aus diesen Gründen sieht man Ausrückvorrichtungen vor, damit ein oder mehrere Turbinenteile mit ihrer Welle aus- bzw. eingerückt werden können.

Claims (2)

  1. 55 Pate nt-An Sprüche:
    i. Dampf- oder Gasturbinenanlage, bei der die Turbine in einen Hochdruck- und einen Niederdruckteil geschieden ist, nach Patent 183844, gekennzeichnet durch den gemeinsamen Antrieb einer Welle derart,
    daß bei einer beliebigen Unterteilung der Turbinenanlage jeder Teil wieder . eine geringere Umdrehungszahl besitzt als der vorhergehende Teil, und jeder Teil auf einer besonderen Welle sitzt, die mit der vorhergehenden und nachfolgenden durch eine bekannte Übersetzung verbunden' ist, so daß die letzte Niederdruckturbinenwelle die Arbeit sämtlicher Turbinenteiie aufnimmt.
  2. 2. Dampf- oder Gasturbinenanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Turbinenteile ausschaltbar eingerichtet sind., um die den jeweiligen Verhältnissen entsprechende günstigste Umlaufzahl erzielen zu können.
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