DE198546C - - Google Patents

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DE198546C
DE198546C DENDAT198546D DE198546DA DE198546C DE 198546 C DE198546 C DE 198546C DE NDAT198546 D DENDAT198546 D DE NDAT198546D DE 198546D A DE198546D A DE 198546DA DE 198546 C DE198546 C DE 198546C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/28Arrangements for balancing of the load in networks by storage of energy
    • H02J3/30Arrangements for balancing of the load in networks by storage of energy using dynamo-electric machines coupled to flywheels
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/16Mechanical energy storage, e.g. flywheels or pressurised fluids

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 198546 KLASSE 2\d. GRUPPE
Antriebsmotoren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. September 1907 ab.
Bei elektrischen Förderanlagen, welche aus: Drehstrom- oder Wechselstromnetzen betrieben werden, verwendet man bekanntlich mit Schwungmassen, ausgerüstete Umformer (Ilgner-Umformer), damit die vom Förderhetriebe herrührenden Stromstöße nicht auf das Netz zurückwirken. Dem Netz soll vielmehr, damit keine Spannungsschwankungen , auftreten, möglichst gleichmäßig ein Strom ίο von der Höhe entnommen werden, der dem mittleren Kraftbedarf '■■ der Förderanlage entspricht: ';.. .■'" ·:'."■'
Diese Bedingung erfüllen die dabei ver-■'·'.. wendeten Leistungsregler So lange vollkommen, als der wirkliche Betrieb dem der Be-. .■■' . rechnung. zugrunde gelegten Förderdiagramm entspricht. Da der ,Betrieb sich jedoch nicht !mathematisch ■ genau nach dieser Voraussetzung richten, kann·,, so muß eine gewisse ^Sicherheit vorhanden sein, damit das Schwungrad nicht mehr Und mehr entladen wird. Diese Abweichungen des Betriebes von den bei der Berechnung , der Anlage angenommenen Größen würden schon allein genügen, daß der Strom, sobald das Schwungrad aufgeladen ist, vor Beginn eines neuen Förderzuges sich dem Leerlauf strom des Motors . nähert, um bei Beginn des Zuges wieder auf seinen normalen Wert anzusteigen. Dauern die Pausen nur wenige Sekunden länger, als es dem Diagramm entspricht, so sinkt der Strom unter allen Umständen auf den Leerläufsbetrag. Die Stromaufnahme aus dem Netz ist demnach nicht mehr eine konstante, sondern schwankt bei Beginn jedes Zuges um sehr große Beträge. Ähnliches gilt von allen mit Schwungmassen und Leistungsreglern ausgerüsteten Antriebsmotoren, z. B. beiWalzenstraßen.
Verwendet man nun an Stelle des normalen Asynchronmotors einen regelbaren Asynchronmotor nach dem Patent 177270 oder eine andere Einrichtung, welche eine Phasenkompensation ermöglicht, so läßt sich dieser Übelstand beseitigen, weil sich durch entsprechende Einstellung der die Schlüpfungsenergie umformenden Maschine der dem Netz entnommene Strom beliebig in seiner Phase regeln läßt. Und zwar besteht das Wesen der vorliegenden Erfindung darin, die wattlose Stromkomponente x, die bei normalen Maschinen durch äußerste Verkleinerung des Luftspaltes so klein wie nur möglich gemacht wird, so groß zu halten, daß sie den Wert der Wattkomponente y erreichen kann, und diese wattlose Komponente mit Hilfe der Phasenkompensierung wieder zu beseitigen, solange die Maschine ihre Normalleistung abgibt. Nähert .sich der Motor seiner synchronen Tourenzahl und wird die Wattkomponente kleiner, so läßt man die wattlose Komponente wieder derart wachsen, daß die den Netzstrom bestimmende Resultierende \ sich auf einen Kreisbogen bewegt, der Netz-
Strom also nicht geändert wird. Der Grenzfall wäre der, daß y ganz verschwunden ist und \ demnach gleich χ wird, wobei χ den Wert besitzt, den vorhery besessen hat. Die Einstellung der die Schlüpfungsenergie umformenden Maschine im angegebenen Falle auf die entsprechende Phasenverschiebung kann durch Änderung ihrer Erregung mittels derselben Einrichtungen bewirkt werden, die ίο die Leistungsregler in Tätigkeit setzen, sie kann aber auch selbsttätig durch den Strom, also durch Compoundierung oder in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit erzielt werden.

Claims (4)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Verfahren zum Ausgleich der durch die Annäherung an den Synchronismus hervorgerufenen Stromschwankungen bei mit Schwungmassen gekuppelten asynchronen Antriebsmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß ein Motor benutzt wird, der eine dem Werte der Wattkomponente bei seiner normalen Leistung gleiche watt- 25 lose Erregerkomponente besitzt und .diese wattlose Komponente, bei. ,normalemi^Be- - .-,. triebe so lange beseitigt-:wird;·'bis ;.'.der ,.', Normalstrom unter seinen Wert zu'"fallen....-·, beginnt, von welchem Zeitpunkt " an,y;~die 30 wattlose Komponente in, .dem··"..Verhält-"' :- nisse vergrößert wird, daß der' resiil'tie-· .... rende Netzstrom einen annähernd kon- · stanten Wert erhält.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, da- 35 durch gekennzeichnet, daß die Regelung in Abhängigkeit von der Stromaufnahme erfolgt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung 40 in Abhängigkeit von dem die Stromaufnahme regelnden Leistungsregler erfolgt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung in Abhängigkeit der Geschwindigkeit er- 45 folgt.
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