DE1982977U - Press- und bohrgeruest fuer das verpressen von rohren u. dgl. - Google Patents

Press- und bohrgeruest fuer das verpressen von rohren u. dgl.

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DE1982977U
DE1982977U DE1967G0038529 DEG0038529U DE1982977U DE 1982977 U DE1982977 U DE 1982977U DE 1967G0038529 DE1967G0038529 DE 1967G0038529 DE G0038529 U DEG0038529 U DE G0038529U DE 1982977 U DE1982977 U DE 1982977U
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pressure
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Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
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  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)

Description

Gw 192b
Grs/Fr
5* Dezember 1967
Gebrauchsmusteranmeldung
der Firma
Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4628 Altlünen
Preß- und Bohrgerüst für das Vorpressen von Rohren und dergl»
Zum Verpressen von Rohren ist es üblich, zunächst einen offenen) Graben herzustellen, an dessen beiden Flanken Gerüstwände in Stahlschweißkonstruktionen eingesetzt sind, die am Liegenden über Querverbinder untereinander verbunden sind«, Das zu verpressende Rohr liegt auf einem Rollwagen auf, der entweder seitj lioh am Gerüst oder auf dem Liegenden angeordneten Schienen verfahrbar ist* 1st ein Rohrabschnitt annähernd bis zum Ende seiner Länge verpreßt, wird ein neuer Rohrabsohnitt angesetzt. Hinter dem neuen Rohrabschnitt wird ©ine Druck·» oder Preßplatte] gesetzt, an der hydraulische Zylinder angreifen· Diese hydrausohen Zylinder sind in bekannter Weise seitlich im Gerüst längsversohiebbar geführte Sie stützen sich an in Abständen .: angeordneten Widerlagern ab und drücken Mit ihren Kolbenstange! gegen entsprechende Aufnahmen an der Druckplatte, die vorzugsweise ohrenartig in die seitlichen Stützgerüste hineinragen« Es können mehrere Druckzylinder Übereinander vorgesehen sein.
5 -v" !
Diese Anordnung und Arbeitsweise bedeutet, daß die Baugrube erheblich länger sein muss ala die verwendet© Rohr1aage? denn das neue Rohr wird angesetzt, wenn das alte Rohr noch teilweis« aus dem Erdreich heraussieht· Hinter dem Rohr befindet sich die Druckplatte und hinter der Druckplatte sind die Druck« zyilndei^ingeordnetg die Mindestlänge der Grube muss daher größer als das Maß N Rohrlänge Φ Druckplatte ♦ Zylinder M sein« .
m. β «*
G/e » 2 ·> 5« Dezember I967
Die Länge der Baugrube 1st jedoch ein entscheidender Kostenfaktor* und häufig ist es für die Verwendung des Rohrpreßverfahrens überhaupt notwendig, Baugruben erstellen au können, die das vorerwähnte Maß erheblich unterscheiden«
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein© L6eung zu finden, durch die die Baugrube verkürzt werden kann«
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß zwischen dem Druckring und einer der beiden Zylinderseiten zugfeste . Mittel eingeschaltet sind. Der Druckring weist vorzugsweise auf seiner dem Rohr zugekehrten Seit© die zugfesten Mittel , auf, während er auf seiner dem Rohr abgekehrten Seite druckfest e Mittel aufweist. Als zugfeste Mittel Sollen Zugstangen oder dergli Verwendung finden«
Nunmehr ist es mit Hilfe der Erfindung möglich, die Zylinder auch auf der Rohrseite des Druokringes anzuordnen, so daß sie sich mit dem zu verpressenden Rohr überlappen· Hinter (fern Druckring wird nunmehr kein Platz mehr benötigt, so daß zu Beginn des Verpressens eines neuen Rohres die Zylinder innerhalb des Längsberelöhes des ssu verpressenden Rohres über die Zugmittel die Druckkräfte ziehend auf die Druckplatte übertragen, die ihrerseits das Rohr in das Erdreich drückt* Dabei ' werden die Zylinder so lange von Widerlager au Widerlager umgesetzt, bis das Rohr ausreichend tief in das Erdreich' einge drungen ist, um die Zylinder auf det» Rückseite des Druckringes ansetzen zu können*
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist für den Druckring außer einer oder zusätzlich zu einer an sieh bekannten, auf Sohienen laufenden Fahreinrichtung eine Vorrichtung zum drehbaren Verlagern vorgesehen derart, daß der Druckring um eine senkrechte Achs© schwenkbar ist» .
Durch diese erfindungsgemäße Maßnahme wird erreicht, daß zum Umsetzen der Zylinder der Druokring ausgeschwenkt werden kann, um die Zylinder in ihren Führungen zu verschieben und
>» 3 *■* . ' . GrW 1926
: ß-rs/Fr 5. Dezember 1967
ggf. umzudrehen.
Ist der Zylinder dem Druokring zugekehrt» so daß die Kolben·«· stange in Preßrichtung zeigt, so trägt die Kolbenstange an ihrem Ende einen Kopfι an dem die Zugstangen angreifen* die die Zugkraft auf die Ohren oder Ansäts© ü&b Druokringes übertragen* Babel nüssen die Zugstangen naturgemäß stets wenigstens die Länge des voll ausgefahrenen Zylinders mit Kolbenstange aufweisen«
Haeh einem weiteren Merkmal der Erfindung sind am Zylinderende und/Oder am Kolbenstangenende unmittelbar stag«· ©der druckfest θ Kupplungsmittel mit Widerlagern am Gerüst und mit dem Druck«* rlng vorgesehen derart» daß auf besondere Zugstangen verzlohtei werden kann» Di& Zahl der siögliohon -Steokkupplungevorrlohtungez oder sonstiger Verbindungsmittel, ist sra groß» um im einzelnen besohrieben ssu werden.
Buroh die Erfindung wird erreicht t daß das Gerüst nieht viel länger zu sein brauoht als das längste asu. Verpreesende Rohr» Je kürzer die Preßgerüate sind| uhiso'^weniger Aushub ist ^ur :- Herstellung der Arbeitsgrube erforderlloh« Hooli entscheidender ist jedoohy daß kürzere Gräben die Umgebung weniger in Mitleidenschaft ziehen, weniger verkehrsstörend sind und die Neben« kosten erheblich reduzieren« Dies gilt insbesondere in siedelten Gebieten, verkehrsreichen Straßen usw» *
. -Gw. 1926 Grs/Pr 5.Dez.1967
Die Zeichnung zeigt eine Rohrpreßvorrichtung nach der Erfindung*
In eine Baugrube 1 ist ein Gerüst 2 eingesetzt, das aus den Seitenwänden 3 und 3% die über Quer^joche 4- untereinander verbunden sind« besteht· Die Seitenwände sind so geschnitten dargestellt» daß man in die nach innen offenen Pührungstaschen 5 für die Druckzylinder 6 einsehen kann wobei die an einer Druckplatte 7 seitlich angesetzten Druckohren 8 sichtbar sind«
Auf nicht dargestelltem Rollwagen ist das letzte neuangesetzte Eohr 9 verfahrbar so in das Gerüst eingebracht, daß es mit dem schon verpreßten Eohr 10 fluchtet und an diesem anliegt* Hinter dem neuen Bohr^befindet sich die Druckplatte 7» die mit seitlich überstehenden Ohren 8 in die taschenartigen Ausnehmungen 5 ©Infaßt, in denen di© Rückzylinder bzw. Druckzylinder 6 geführt sind. Diese Druckzylinder 6 stützen sich rückwärtig mit ihren Böden 11 oder entsprechenden Ansätzen, Halterungen und dergl* an Widerlagern 12 ab9 die in den taschenartigen Führungen 3 vorzugsweise als aufgeschweißte Bleche ausgebildet angebracht sind«,
Bei Beginn des Yerpressens sind die Zylinder 6 hinter dem Druckring 7 angeordnet. Ihre Kolbenstangen 13 wirken auf ein ι Querjoch 14, an dem die Zugstangen 1J? angreifen und die Kraft der Zylinder 6 auf die Ohren 8 (Muttern 16) übertragen* Ist der Hub der Druckzylinder erschöpft, so werden diese ©ingefahren und an dem nächsten Widerlager 12 angesetzt* Diese; Arbeitsweise erfolgt, bis die Kolbenstangenenden das Ende der Baugrube erreicht haben. Dann wird die Druckplatte 7 "von den Zugstangen 15 gelöst und zurückbewegt, wobei eine Schwenkung um eine vertikale Achse aweckmäßigerweise erfolgt j um den Ausbau der Zylinder 6 und deren iTeuansetzen zu erleichtern. Ist ! die Druckplatte 7 wieder angesetzt, beispielsweise in der strich-;
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punktierten Position 16, so können die Zylinder, als einfache ■
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Gw 9
• Grs/Fr
- S · 5· Dezember Ϊ967
Ist die Druckplatte 7 wieder angesetzt, beispielsweise in der strichpunktierten Position 16, so können die Zylinder, als einfache Druckzylinder wirkend, $hne die Querjoche Xk und die Zugstangen 15), sich wiederum an den Widerlagern 12 abstützend, den Druckring 7 und damit das Rohr 9 in Verpreßsinriöhtung Vordrucken*
öind in nicht dargestellter Weise an der Kolbenstange oder aber an dem Zylinderende Vorrichtungen vorgesehen, die sowohl eine druckfeste als auch zugfest® Verbindung dieser Enden mit den Öhren 8 vorzugsweise auf beiden Seiten ermöglichen, so kann auf die Verwendung der Zugstangen 15 verzichtet werden, und es tritt eine weiter© Platzersparnis ein, weil sich dann der bei der gezeichneten-Ausführung auf beiden Seiten des Zylinders erforderliche Plata in HublSnge erübrigt«

Claims (1)

1» Press- und Bohrgerüst für das Vorpressen von Rohren und dergl.» bei dem asu "beiden Seiten des auf Schienen verfahrbaren Rohres hydraulische Zylinder in Gerüsten gelagert sind, die sich an diesen abstutzend einen Druokring beaufschlagen» der seinerseits hinter dem Eohr anliegend dieses in das Erdreich drückt» dadurch, gekennzeichnet» daß zwischen den Druekrlng (7) und, einer der beiden Saitan
f dor Preßzylinder (6) zugfeste Mittel {Xhf 15» l6) eihge«- schaltot
2» Press- und lehrgerüst nach Anspruch 1» d a d u τ ο h gekennzel6hn@ts daß der Druokring (7) auf seiner dem Eohr (9) augekehrten Seite zugfeste Mittel (15), auf seiner dem Bohr abgekehrten Seite druckfeste Mittel aufweist*
3» Press- und Bohrgerüst nach Anspruch i und/oder 2» d a durch gekennzeichnet» daß als zugfeste v Mittel Zugetangen (i*>) Verwendung finden»
4« Press- und Bohrgerüst nach einem oder mehreren der Anspruch« i bis 3» dadurch gekennzeichnet» daß der Druokring außer oder aua&tsslioh zu einem an ■»ich be- ' kannten auf Schienen laufenden Fahrwerk eine Vorrichtung ssur drehbaren Verlagerung aufweist derart» daß er um eine
senkrechte Achse schwenkbar ist«
- ■ ■ ■ ■* >■■■■"
5e Press- und Bohrgerüst nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 4» da du r 0 h ge k θ η η ζ θ i 0 haet daß das Gerüst (3) nur unwesentlich länger ist als das längste zu vergreisende'Rohr (9)* -
DE1967G0038529 1967-12-08 1967-12-08 Press- und bohrgeruest fuer das verpressen von rohren u. dgl. Expired DE1982977U (de)

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