DE1982940U - Tragetasche. - Google Patents

Tragetasche.

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Publication number
DE1982940U
DE1982940U DEN21085U DEN0021085U DE1982940U DE 1982940 U DE1982940 U DE 1982940U DE N21085 U DEN21085 U DE N21085U DE N0021085 U DEN0021085 U DE N0021085U DE 1982940 U DE1982940 U DE 1982940U
Authority
DE
Germany
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bag
parts
handle
insert
pocket
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Expired
Application number
DEN21085U
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Fr Noltemeyer
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Individual
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C3/00Flexible luggage; Handbags
    • A45C3/04Shopping bags; Shopping nets

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

188*25. f. IM
Patentanwälte ; DIpl.-Ing. F. Thleleke * Dr.-Ing. R. Döring J \
Dlpl.-Phya Dr.'J. Frlokp 33 Braunschweig üaeperallee ta
Ludwig Pr* Noltemeyer, Braunschweig "Tragetasche"
Neuerung betrifft eine Tragetasche mit einem durch Aufbringen einer Verstärkungseinlage auf den Bodenteil des Taschenzuschnittes gebildeten Klotzboden.
Es ist bekannt, Tragetaschen aus Papier oder Kunststoff oder anderen vergleichbaren Werkstoffen in der eingangs genannten Weise mit einem Klotzboden auszurüsten. Solche Taschen finden vornehmlich dann Anwendung» wenn schonend zu behandelnde Gegenstände, wie beispielsweise Kleidungsstücke oder dgl., zu verpacken sind. Das angestrebte Ziel wird jedoch bei den bekannten Ausführungen von Taschen der eingangs genannten Art nicht erreicht, weil deren Seitenwände beim Verschließen einander so weit angenähert werden, bis sie sich innenseitig berühren und .durch Palt- oder Klappteile und entsprechende Ausschnitte, beispielsweise in Porm handgriffartiger Löcher, in dieser Verschlußlage gehalten werden, jJurch die dabei auftretende Verengung des lichten Innenquerschnitteβ der Tragetasche im oberen Bereich werden zarte und empfindliche Textilien oder andere Verpackungsgüter gedrückt.
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Neuerungsgemäß werden diese Nachteile vermieden, wenn bei der eingangs genannten Tragetasche am Tascbenzuschnitt Deckelteile vorgesehen sind» welche in der Verschlussteilung in eine Überdeckungalage geklappt und mit in dieser Lage sich deckenden Einschnitten zum Pestlegen sowie Einführen eines Traggriffes ausgerüstet sind und wenn wenigstens der in der Verschlußlage innenliegende Deckelteil mit einer Verstärkungseinlage versehen ist, um der verschlossenen Tasche eine Koffer- oder Schachtelform zu verleihen.
Das Wesentliche der neuen Ausbildung der Tasche besteht darin, daß sie mit Deckelteilen ausgerüstet ist, von denen wenigstens einer, vorzugsweise jedoch beide, eine der Verstärkungseinlage des Bodenteiles entsprechende Verstärkungseinlage aufweist. Diese Verstärkungseinlage im Deckelteil gewährleistet, daß die Tasche in ihrer Verschlußstellung auch im oberen, d.h. Deckelbereich den gleichen lichten Innenquerschnitt aufweist wie im Bodenbereich. Durch die dadurch erzielte Koffer- oder Schachtelform wird mit Sicherheit vermieden, daß empfindliche Verpackungsgüter, die in die Tasche eingebracht werden, durch das Verschließen und Transportieren gedrückt werden.
Für die Steifheit der Tasche, aber auch für deren einfache und verlustfreie Herstellung ist es vorteilhaft, wenn sich die Seltenteile des Taschenzuschnittes bis über die Seitenkanten der Deckelteile erstrecken und Perforierlinien aufweisen, die ihre Faltung beim Verschließen der Taschen ermöglichen.
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Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der neuen Tasche kennzeichnet sich dadurch, daß der Traggriff als getrennter Teil aus Kunststoff ausgebildet ist und widerhakenförmige Einsteckenden aufweist, die sich in der Verseblußstellung auf einem getrennten, mit Durchsteckschlitzen versehenen Einlageteil abstützen, welches auf der Innenseite des Inneren Deckelteiles aufliegt.
Ein Ausführungsheispiel der neuen tragetasche ist in den Zeichnungen dargestellt.
Pig« 1 sseigt die neue Tragetasche in flachliegendem Ausgangsoder Transportzustand.
Pig. 2 zeigt die Tragetasche im Gebrauchsaustand.
Pig. 3 zeigt eine Stirnansicht der neuen Tragetasche in Gebrauchslage vor dem Verschließen.
Pig. 4 stellt die Tasche gemäß Pig. 3 nach dem Verschließen dar.
Pig. 5 zeigt den Zuschnitt der neuen Tragetasche.
Pig. 6 zeigt einen zusätzlichen Einzelteil der Tasche.
Pig. 7 stellt den Tragegriff dar, mit welchem die neue Tasche ausgerüstet wird.
Die in den Piguren gezeigte Tragetasche kann aus einem beliebigen folien- oder schiebtartigen Werkstoff, wie beispielsweise Papier, Kunststoff oder dgl., gefertigt werden. Die wichtigste Eigenschaft der neuen Tasche besteht darin, daß sie sich in einen Palt- oder Transportzustand überführen läßt, in welchem
aie flachliegend wie andere Tragetasehen nur geringen Lagerund Transportraum in Anspruch nimmt, sich jedoch im Gegensatz zu allen anderen bekannten Taschen aus diesem in Fig. 1 gezeigten Zustand in einen Gebrauchszustand (Fig. 2) überführen läßt, bei welchem sich vom Boden bis zum Deckel ein gleicbbleibender lichter Innenquerschnitt auch beim Transport und bei Belastung der Tasche aufrechterhalten läßt. Bei dem in Fig. 2 gezeigten Gebrauchazustand nimmt die neue Tasche eine Koffer- oder Schachtelform ein und behält diese Form je nach Wahl des Werkstoffes bei mehr oder weniger großen Belastungen auch mit Sicherheit bei. Die Stirnansichten der Tasche, die in den Fig. 3 und 4 wiedergegeben sind, zeigen deutlich, daS sich der lichte Innenquerschnitt der Tasche vom Boden in Richtung auf den Deckel nicht verändert.
In der Fig. 5 ist ein Zuschnitt 1 gezeigt, aus welchem die neue Tragetasche gebildet wird. Der Zuschnitt besteht aus einem Bodenteil 2 mit einer innenseitig aufgebrachten Verstärkungseinlage -3f" zwei einander im wesentlichen identischen Wandteilen 4, an die sich zwei einander im wesentlichen identische Deckelteile 5 anschließen, die im Beispiel beide mit Verstärkungseinlagen6 versehen sind, die auf deren Innenseite angebracht sind. Die Yerstärkungaelnlagen 3 und β sind durch Schweißung oder Klebung, und zwar «je nach Art des verwendeten Werkstoffes, befestigt. In den Deckelteilen 5 und den zugehörigen Verstärkungseinlagen 6 sind im Beispiel wellenförmige Einschnitte 7 vorgesehen, die bei in Gebrauchslage überführter
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lasche das Einführen eines !Traggriffes 8 (Fig. 3, 2 und 7) ermöglichen. An beiden Außenkanten der Wandteile 4 sind Seitenteile 9 bzw. 10 angeformt. Diese erstrecken sich, wie die fig. deutlich erkennen läßt, sowohl über die Kanten des Bodenteilea als auch über die Deckeltelle 5. Zur Bildung einer einwandfreien Verbindung oder Seitennaht sind die Seitenteile 9 mit einer Aussparung 11 und die Seltenteile 10 mit einer entsprechenden lasche 12 versehen. Beim Überführen des Zuschnittes 1 in die Gebrauchslage greifen die Laschen 12 über die Aussparungen hinweg hinter oder über die Seitenteile 9, so daß sich durch Klebung oder Schweißung einwandfreie Verbindungen herbeiführen lassen.
Um das überführen der Seitenteile 9>10 in die Gebrauchslage auch im Bereich des Bodenteiles 2 sowie der Deckelteile 5 zu ermöglichen, sind die Seitenteile im Bereich dieser Zuschnittteile mit Perforierlinien 13, 14 im Bereich des Bodenteiles und mit Perforierlinien 15116-.-im Bereich der Deckelteile ausgerüstet. Durch diese Perforierlinien läßt sich der Paltvorgang besonders einfach durchführen, das im Bereich der Ecken der Tasche aber auf diese Weise geschaffene mehrschichtige Material führt zu einer vorteilhaften Aussteifung.
Wie bereits angedeutet wurde, ist der !Traggriff 8 ein bevorzugt aus Kunststoff gefertigtes getrenntes Taschenteil. Zu seiner Befestigung dient ein getrennter zusätzlicher Einlageteil 17, der in E1Ig. 6 gezeigt ist. Der Einlageteil, der aus einem geeigneten Werkstoff, wie Karton, gefertigt ist, weist zwei in
seiner Längsrichtung verlaufende Schlitze 18 auf. Er wird bei in Gebrauchslage überfübrter offener Iragetasche (s.Pig.3) innenseitig vor eines der Deckelteile gelegt. Danach wird der traggriff 8 durch Verdrehen seiner widerhakenförmigen Enden 19 durch die Einschnitte 7 des Deckelteiles 5 und der zugehörigen Verstärkungseinlage 6 hindurchgesteckt und durch den Schlitz hindurchgeführt. Der gleiche Vorgang wird für den zweiten widerhakenförmigen Teil 19 des traggriff es wiederholt-., bis der Zustand erreicht ist, der in Pig. 3.gezeigt ist. ffunmehr ist der Einlageteil 17 gemeinsam mit dem Traggriff 8 an einem Deckelteil 5 befestigt. Zum Verschließen der !Tasche wird dieser Deokelteil zunächst nach entsprechender faltung' der Seitenteile 10 niedergeklappt und danach der zweite Deckelteil 6 auf den bereits niedergeklappten Seil heruntergebogen. Dabei wird der !Traggriff 8 durch den Einschnitt'7 dieses Deckelteiles 5 mit seiner Verstärkungseinlage 6 hindurchgesteckt. Ea ergibt sich der in der Fig. 4 sowie in der Pig. 2 gezeigte laschenzustand.

Claims (3)

Schutzansprüche
1. Tragetasche mit einem durch Auftringen einer Verstärkungseinlage auf den Bodenteil des Taschenauschnittes gebildeten ,Klotzboden, dadurch gekennzeichnet, daß am Tasohenzuschnitt (1) Deckelteile (5) vorgesehen sind, welche in der Versohlußatellung in eine Überdeckungslage geklappt und mit in dieser Lage sich deckenden Einschnitten (7) zum !Festlegen sowie Einführen eines Traggriffes (8) ausgerüstet sind, und daß wenigstens der in der Tersohlußlage innenliegende Deckelteil (5) mit einer Verstärkungseinlage (6) versehen ist, um der verschlossenen Tasche eine Koffer- oder Schachtelform zu verleihen.
2. Tasche nach Anspruch 1, d a d u r ch gekennz ei ch η et, daß sich die Seitenteile (9,10) des Taschenzuscbnittes (1) bis über die Seitenkanten der Deckelteile (5) erstrecken und Perforierlinien (15,16) aufweisen, die ihre faltung beim Verschließen der Tasche ermöglichen.
3. Tasche nach Anspruch 1 und/oder 2, d a d u r c h gekennz e Ic hnet, daß der Traggriff (8) als getrennter Teil aus Kunststoff ausgebildet ist und widerhakenförmige Einsteckenden (19) aufweist, die sich in der Yerschlußstellung auf einem getrennten, Eit Durchsteckechlitzen versehenen Einlageteil (17) abstützen, welches auf der Innenseite des inneren Deckelteiles (5) aufliegt.
DEN21085U 1968-01-25 1968-01-25 Tragetasche. Expired DE1982940U (de)

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