DE1982114U - Drehbandkolonne. - Google Patents

Drehbandkolonne.

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DE1982114U
DE1982114U DEN20961U DEN0020961U DE1982114U DE 1982114 U DE1982114 U DE 1982114U DE N20961 U DEN20961 U DE N20961U DE N0020961 U DEN0020961 U DE N0020961U DE 1982114 U DE1982114 U DE 1982114U
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/14Fractional distillation or use of a fractionation or rectification column
    • B01D3/32Other features of fractionating columns ; Constructional details of fractionating columns not provided for in groups B01D3/16 - B01D3/30
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    • B01DSEPARATION
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

Drehbandkolonne
Die Feuerung betrifft eine Drehbandkolonne für Laboratoriums zwecke .
Drehbandkolonnen bestehen aus einem Destillationskolben und einem über diesem angeordneten Kolonnenrohr, in dem ein motorisch angetriebenes, die Kolonne in Längsrichtung durchziehendes Drehband angeordnet ist. Eine im oberen Bereich des Kolonnenrohres angeschlossene und zu einem Kondensator führende Ableitung ist für die Fälle vorgesehen, in denen eine !Teilung des im Kolonnenrohr aufsteigenden Dampfes beabsichtigt ist.
Bei den bekannten Drehbandkolonnen dieser Art ist die Anordnung bisher so getroffen, daß das Drehband eine nach oben aus der Kolonne führende Verbindung zu einem Antriebsmotor aufweist. Diese hängende Anbringung des Drehbandes und Anordnung des Drehmotors über der Kolonne begründet den Nachteil, daß das Drehband infolge der auf die Kolonne übergreifenden Motorschwingungen in Verbindung mit dem auf der Kolonne lastenden Motorgewicht nur in einer relativ gerin-
gen Drehzahl umgeführt werden kann. Ein weiterer Nachteil "besteht auch darin, daß Infolge der im oberen Kolonnenbereieh notwendigen Kupplungseinrichtung für die Fälle der Dampfteilung eine besondere Dampfableitung erförderlich ist. Dies führt zu einer konstruktiven Aufwendigkeit und bedingt eins relativ hohes Totvolumen der Gesamtkolonne.
Durch die Neuerung werden diese lachteile beseitigt. Die Neuerung besteht darin, daß das Drehband eine seine Standfestigkeit gewährleistende Steifigkeit besitzt und der motorische Antrieb auf das untere, im Bereich des Destillationskolbens liegende Ende des Drehbandes wirkt.
Die Anordnung des Drehbandantriebes im unteren Kolonnenbereich ermöglicht die Anordnung der Dampfableitung unmittelbar im Kolonnenrohr, woraus sich in konstruktiver Hinsicht eine Vereinfachung der Kolonne und in destillativer Hinsicht eine wesentliche Verringerung des Kolonnentotvolumens ergibt. Darüber hinaus besteht infolge der fehlenden Belastung der Kolonne durch das Motorgewicht die Möglichkeit, die Banddrehzahl weit über das bei den bekannten Kolonnen mögliche Maß hinaus zu erhöhen. Es wird daher ein wesentlich besserer Austausch der flüssigen mit der dampfförmigen Phase erzielt. ~ .
In Ausführung der Neuerung ist das Drehband vorteilhaft mit dem im Destillationskolben angeordneten Abtriebsglied einer Magnetkupplung verbunden, deren Antriebsglied von einem außerhalb des Destillationskolbens angeordneten Antriebsmotor verbunden ist. Hierbei kann das im Destillationskolben angeordnete Abtriebsglied der Magnetkupplung zum Zwecke des Schutzes gegen chemische Einflüsse mit einem Überzug aus Polytetrafluoräthylen versehen sein. Das Drehband besitzt zweckmäßig Ereuzprofil, das eine ausreichende Bandsteif igkeit, eine gute Durchmischung der flüssigen mit der dampfförmigen Phase und infolge des relativ großen ireiraumes zwischen dem Kolonnenrohr und dem Rippenkreuzpunkt des Profilbandes einen geringen Druckverlust bei Vakuumdestillation gewährleistet. Das Drehband besteht zweckmäßig ebenfalls aus Polytetrafluoräthylen.
Die Neuerung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
Pig. 1 zeigt eine Drehbandkolonne in Ansicht. In Pig. 2 ist das zur Einführung in die Kolonne bestimmte Drehband mit Antriebsvorrichtung wiedergegeben.
In der Zeichnung sind mit 1 das Kolonnenrohr, mit 2 eine Um-
mantelung und mit 3 ein Siedekorben bezeichnet, der über eine Flanschverbindung 4 mit dem Mantelrohr 2 verbunden ist. 5 ist ein 7erschlußteil, das mittels einer Sehlifffläehenverbindung 6 auf die Kolonne aufgesetzt ist. Das in Pig. 2 mit 7 "bezeichnete Drehband wird zum Zwecke der Destillation in das Kolonnenrohr 1 eingeführt und motorisch angetrieben. Das Drehband 7 besitzt neuerungsgemäß eine seine Standfestigkeit gewährleistende Steifigkeit und sein unteres Inde ist mit einem motorischen Antrieb verbunden. Zu diesem Zweck ist das Drehband an dem in dem Siedekolben 3 gelagerten Abtriebsglied 8 einer Magnetkupplung befestigt, deren Antriebsglied (nicht dargestellt) unterhalb des Siedekolbens 3 angeordnet und mit der Abtriebswelle eines Motors verbunden ist. Zum Zwecke des Schutzes gegen chemische Einflüsse, "ist ".der als Abtriebsglied der Magnetkupplung dienende Magnet 8 mit einem Überzug 9 aus Polytetrafluoräthylen versehen. Zum Zwecke der führung, ist im Siedekolben eine Spitze 10 eingeschmolzen, die in eine entsprechende Ausnehmung 11 des Sekundärmagneten 8/9 eingreift. Das Drehband 7 kann jede beliebige Porm aufweisen. Zweckmäßig weist es jedoch Kreuzprofil auf, wodurch einerseits seine Standfestigkeit erhöht und andererseits infolge des relativ großen 3?reiraumes zwischen dem Kolonnenrohr und dem Rippenkreuzpunkt des Prqfilbandes ein geringer Druckverlust bei Vakuumdestillation gewährleistet wird.
Die Dampfableitung ist unmittelbar im Kolonnenrohr angeordnet, woraus sich in konstruktiver Hinsieht eine Vereinfachungl der Kolonne und in destillativer Hinsicht eine wesentliche Verringerung des Eotvolumens der G-esamtkolonne ergibt. Zu diesem Zwecke ist am Kolonnenrohr 1 ein Dampf verteilerrohr 12 mit Thermometerschliff 13 und Abdeckung 14 für die Thermometerkugel angeschmolzen, in dem die aus einem Schliff und einer ebenfalls geschliffenen (16) Ventilhaube 17 "bestehende Dampfverteilervorrichtung angeordnet ist. Die Ventilhaube 17 hat zum Zweeke des Terschlusses der oberen Dampf-j ableitung 1a Paßgröße im Verhältnis zu dem Rohrstück 18. Sie ist mit einem in den Verschlußteil 5 führenden Ventilstößel 19 versehen, in dessen Ende der Steuermagnet 20 eingeschmolzen ist. Im Schliff 15 ist das Kondensatorrohr 21 des Kühlers 22, 23, 24 angeschlossen, der außer der Kühlung des Kondensatorrohres 21 auch der Kühlung des oberen Teiles la des Kolonnenrohres dient.
Die Wirkungsweise der Drehbandkolonne gestaltet sieh wie folgt:
Das Drehband 7 wird mittels der . Magnetkupplung 8 zur Drehung gebracht. Das Produkt verteilt sich infolgedessen als PiIm an der Wand des Kolbens 3 und strömt nach Verdampfung durch das Kolonnenrohr 1 in den DampfVerteilerraum 12. Von
hier gelangt der Dampf bei geöffnetem Ventil 9/10 (Lage des Tentiles in der dargestellten Stellung) in das Kondensatorrohr 1a, kondensiert hier und lauft als Rücklauf wieder in das Kolonnenrohr 1 zurück.
Der den Magneten steuernde Impulsgeber wird auf das erforderliehe Verhältnis Abnahme zu Rüeklauf eingestellt. Die Magnetspule hebt den Eisenkern 20 und die Yentilhaube 12 so weit, daß hier -eine Dampfsperre gebildet ist, und der anfallende Dampf durch das geöffnete Ventil 15/16 in das Rohr 21 strömt. In dem Rohr 21 wird der Dampf kondensiert und das Kondensat gekühlt. Dieses Kondensat tropft durch das Rohr 25 in eine Auffangvorrichtung.

Claims (11)

EA.722 613-20.12.67 — ■ 7 —■ S c h u t ζ a η s ρ r ü c h e :
1. Drehbandkolonne für Laboratoriumszweeke, bestehend aus einem Destillationskolben und/einem über dem Kolben, angeordneten Kolonnenrohr, in dem ein motorisch angetriebenes, die Kolonne in Längsrichtung durchziehendes Drehband angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehband (7) eine seine Standfestigkeit gewährleistende Steifigkeit be— ; sitzt und sein unteres Ende mit einem motorischen Antrieb verbunden ist.
2. Drehbandkolonne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehband (7) mit dem im Siedekolben (3) gelagerten Abtriebsglied (8) einer Magnetkupplung verbunden ist, deren Antriebsglied außerhalb des Destillationskolbens angeordnet und mit der Abtriebswelle eines Motors verbunden ist.
3. Drehbandkolonne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das im Siedekolben (3) angeordnete Abtriebsglied (8) der Magnetkupplung zum Zwecke des Schutzes gegen chemische Einflüsse mit einem Überzug (9) aus Polytetrafluoräthylen versehen ist.
4. Drehbandkolonne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Siedekolben eine Iführungs-
spitze (10) angeordnet ist, die im eine entsprechende Ausnehmung (11) des Sekundärmagneten (8) eingreift.
5. Drehbandkolonne nach einem oder mehreren der Ansprüche T Ms 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehband (7) ein Kreuzprofil besitzt. i
6. Drehbandkolonne nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehband aus PoIytetrafluoräthylen besteht.
7. Drehbandkolonne nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfableitung unmittelbar im Kolonnenrohr angeordnet ist. _
8. Drehbandkolonne nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Kolonnenrohr (1) ein Dampfverteilerrohr (12) angeschmolzen ist, in dem das aus einem Schliff (15) und einer ebenfalls geschliffenen (16) Ventilhaube (17) bestehende Verteilerventil angeordnet ist.
9. Drehbandkolonne nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilhaube (17) Paßgröße mit einem den Ventilschaft (19) umgebenden Rohrstück (18) besitzt.
f,
10. Drehbandkolonne nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in dem in den Yerschlußteil (5) einragenden Ende des Ventilschaftes (19) ein Steuermagnet (20) eingeschmolzen ist*
11. Drehbandkolonne naeh einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß am Schliff (15) des Dampfverteilerventils das Kondensatorrohr (21) des gleichzeitig der Kühlung des Kondensatorrohres (1a) dienenden Kühlers (22, 23, 24) angeordnet ist.
DEN20961U 1967-12-20 1967-12-20 Drehbandkolonne. Expired DE1982114U (de)

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