Gebiet der Erfindung
Die vorliegenden Erfindung betrifft im allgemeinen Datenüber
tragungsgeräte und im besonderen ein Verfahren und Gerät zum
Senden von Hochfrequenzsignalen.
Hintergrund der Erfindung
Mit dem anwachsenden Gebrauch von drahtlosen Datenübertra
gungsgeräten ist das Spektrum eng geworden. In vielen Fällen
mußten Netzwerkbetreiber, die Dienste auf einem speziellen
Band bereitstellen, einen Dienst auf einem Extraband bereit
stellen, um ihre Kunden zu versorgen. Netzwerkbetreiber, die
zum Beispiel den Dienst in einem GSM-System auf einer 900 MHz
Frequenz bereitstellen, mußten sich auf ein DCS-System bei
einer 1800 MHz Frequenz verlassen. Dementsprechend müssen Da
tenübertragungsgeräte wie zellulare Funktelefone zur Daten
übertragung auf beiden Frequenzen fähig sein, oder sogar in
einem dritten System, wie dem PCS 1900. Eine solche Forde
rung, auf zwei oder mehr Frequenzen zu arbeiten, erzeugt eine
Reihe von Problemen. Die Datenübertragungsgeräte würden zum
Beispiel anwachsende Größe und Kosten haben, wenn der Sender
separate Komponenten enthalten würde, um Signale auf allen
Bändern zu senden.
Dementsprechend gibt es einen Bedarf nach einem Verfahren und
Gerät zum Senden von Datenübertragungssignalen in einer Viel
zahl von Bändern während das Anwachsen der Komponenten mini
miert wird.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Fig. 1 ist ein Blockschaltbild eines Datenübertragungsgeräts
in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 ist ein Blockschaltbild des Senders 123 der Fig. 1 in
Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung; und
Fig. 3 ist ein Stromlaufplan eines spannungsgesteuerten Sen
deroszillators 204 in Übereinstimmung mit der vorlie
genden Erfindung.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
Zunächst zu Fig. 1, ein Blockschaltbild eines drahtlosen Da
tenübertragungsgeräts wie ein zellulares Funktelefon, das die
vorliegende Erfindung beinhaltet, ist dargestellt. In der be
vorzugten Ausführung sind ein Rahmengenerator ASIC 101 wie
ein CMOS ASIC, von Motorola, Inc. verfügbar, und ein Mikro
prozessor 103 wie ein 68HC11 Mikroprozessor, ebenfalls von
Motorola. Inc. verfügbar, kombiniert, um das notwendige Da
tenübertragungsprotokoll zum Betrieb in einem zellularen
System zu erzeugen. Der Mikroprozessor 103 benutzt den Spei
cher 104, der den RAM 105, den EEPROM 107 und den ROM 109 um
faßt, die vorzugsweise in einem Paket 111 zusammengefaßt
sind, um die Schritte auszuführen, die notwendig sind, um das
Protokoll zu erzeugen und um andere Funktionen für das draht
lose Datenübertragungsgerät auszuführen wie das Schreiben auf
einer Anzeige 113, die Annahme von Informationen von einem
Tastaturfeld 115, die Annahme von Ein- und Ausgabe-Informa
tionen mittels eines Verbinders 116 in Übereinstimmung mit
der vorliegenden Erfindung, die Steuerung eines Frequenzsyn
thesizers 125 oder die Ausführung von Schritten, die in Über
einstimmung mit dem Verfahren der vorliegenden Erfindung not
wendig sind, um ein Signal zu verstärken. Der ASIC 101 verar
beitet Tonsignale von einem Mikrofon 117 und für einen Laut
sprecher 121, die durch eine Tonsignalschaltung 119 umgewan
delt wurden.
Ein Sendeempfänger verarbeitet die Hochfrequenzsignale. Im
einzelnen sendet ein Sender 123 über eine Antenne 129, indem
Trägerfrequenzen benutzt werden, die von einem Frequenzsyn
thesizer 125 erzeugt werden. Die Informationen, die von der
Antenne 129 des Datenübertragungsgeräts empfangen werden,
laufen in den Empfänger 127 ein, der die Zeichen demoduliert,
indem die Trägerfrequenzen vom Frequenzsynthesizer 125 be
nutzt werden. Das Datenübertragungsgerät kann wahlweise einen
Nachrichtenempfänger und ein Speichergerät 130 enthalten, die
digitale Signalverarbeitungsmittel beinhalten. Der Nachrich
tenempfänger und das Speichergerät könnten zum Beispiel ein
digitaler Anrufbeantworter oder ein Funkrufempfänger sein.
Nun zu Fig. 2, die Senderschaltung 123 von Fig. 1 ist darge
stellt. Im einzelnen bilden ein Übertragungs-IC 202 und ein
spannungsgesteuerter Senderoszillator (VCO) einen Modulator
205. Der Übertragungs-IC stellt einen Phasenregelkreis für
die Senderschaltung dar. Der Übertragungs-IC 202 empfängt von
einem Verschiebungs-VCO und einem Haupt-VCO ein moduliertes
Eingangssignal. Wie in Bezug auf Fig. 3 genauer beschrieben
wird, stellt der Übertragungs-IC 202 eine Ausgangsspannung
(oder Steuerspannung) bereit, die den Sender-VCO 204 steuert.
Der Ausgang des spannungsgesteuerten Senderoszillators wird
an einen Anregungsverstärker 206 bereitgestellt, der das Ein
gangssignal zum Leistungsverstärker 208 liefert. Der Ausgang
des spannungsgesteuerten Senderoszillators wird auch zum
Übertragungs-IC 202 zurückgeführt.
Nun zu Fig. 3, ein Stromlaufplan zeigt einen spannungsgesteu
erten Senderoszillator 204 in Übereinstimmung mit der vor
liegenden Erfindung. Der Sender-VCO enthält Knoten zum
Empfang einer Bandauswahlspannung, die vorzugsweise durch den
Mikroprozessor 103 bereitgestellt wird, zum Verändern der Ba
sis-Emitter-Kapazität, um den Verstärker zu befähigen, als
Oszillator im geeigneten Band zu wirken, und zum Verändern
der Resonatorkapazität, um die Resonanzfrequenz des Oszilla
tors zu verändern. Im einzelnen ist eine Spule wie die Strei
fenleiterspule 304 an der Basis des Transistors 302 an einen
Kondensator 306 geschaltet. Die Werte der Spule 304 und des
Kondensators 306 sind ausgewählt, um den Transistor 302 zu
befähigen, in einem bestimmten Frequenzband zu schwingen. Die
Spule ist vorzugsweise 0,2 mm breit und 5 mm lang, während
der Kondensator 306 vorzugsweise 0,75 pF hat. Mit einer Null- oder
negativen Bandauswahlspannung bleibt die Diode 308 nicht
vorgespannt, was den Kondensator 310 sperrt und die Schwin
gung im DCS 1800 MHz Band ermöglicht.
Wenn der Sender-VCO auf einer Frequenz in einem anderen Band
schwingen soll, wird die Bandauswahlspannung verändert, um
die Diode 308 vorzuspannen. Durch Anlegen einer positiven
Bandauswahlspannung wird die Diode 308 durchgeschaltet, wo
durch der Kondensator 310, der vorzugsweise 5,6 pF hat, mit
dem Kondensator 306 parallelgeschaltet wird. Dementsprechend
wird die Kapazität des Basis-Emitter-Rückkopplungspfads nun
durch die Spule 304 und die parallelen Kondensatoren 306 und
310 bestimmt. Weil die Veränderung der Kapazität durch die
parallelen Kondensatoren erzeugt wurde, schwingt der Transi
stor im GSM 900 MHz Band.
Ähnlicherweise wird eine Bandauswahlspannung an eine zweite
Diode 320 geschaltet, um die Resonanzfrequenz des Oszillators
durch Kopplung/Trennung eines zweiten Kondensators 322 paral
lel zum Kondensator 324, in Reihe mit dem veränderlichen Kon
densator 328, zu verändern. Für den DCS 1800 MHz Betrieb wird
eine Null- oder negative Bandauswahlspannung die Diode 320
nicht vorspannen. Da der Kondensator 322 gesperrt sein wird,
wird die Resonanzfrequenz des Oszillators durch die Spule 326
und die Kapazität des Reihenkondensators 324 und des verän
derlichen Kondensators 328 bestimmt. Mit einer
Mikrostreifenspule 326, die eine Breite von 0,2 mm und eine
Länge von 4 mm hat, und Kapazitätswerten von 5,6 pF für den
Kondensator 324 und ungefähr 4 pF für den veränderlichen Kon
densator 328, wird der Oszillator in Abhängigkeit von der
Steuerspannung im 1800 MHz Band schwingen.
Für den GSM 900 MHz Betrieb spannt eine positive Bandaus
wahlspannung die Diode 320 vor. Deshalb wird die Resonanzfre
quenz durch die Spule 326 und die Kapazität der Reihenkonden
satoren 322 und 327, die parallel zum Reihenkondensator 324
und dem veränderlichen Kondensator 328 sind, bestimmt. Bei
einer Kapazität von 15 pF für den veränderlichen Kondensator
327 und 10 pF für den Kondensator 322 wird der Transistor im
GSM 900 MHz Band schwingen. Schließlich wird an die veränder
lichen Kondensatoren 327 und 328 eine Steuerspannung ange
legt, um die Resonanzfrequenz innerhalb des ausgewählten Ban
des zu variieren.
Obwohl die Erfindung in der obenstehenden Beschreibung und
den Zeichnungen beschrieben und erläutert wurde, ist es ver
ständlich, daß diese Beschreibung nur als Beispiel gegeben
wurde und daß zahlreiche Veränderungen und Modifikationen
durch Fachleute gemacht werden können, ohne sich vom Sinn und
Bereich der Erfindung zu entfernen. Obwohl die vorliegende
Erfindung eine spezielle Anwendung in tragbaren zellularen
Funktelefonen findet, könnte die Erfindung in jedem tragbaren
Gerät einschließlich Pager (Funkrufempfänger), elektronischen
Adreßbüchern (Organizer) oder Computern angewendet werden.
Die Erfindung sollte nur durch die folgenden Ansprüche be
grenzt sein.