DE198053C - - Google Patents

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DE198053C
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furnace
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crucible
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B14/00Crucible or pot furnaces
    • F27B14/08Details specially adapted for crucible or pot furnaces
    • F27B14/14Arrangements of heating devices
    • F27B14/143Heating of the crucible by convection of combustion gases

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV* 198053-KLASSE 31 α. GRUPPE ι U
mit schüsseiförmigem Boden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Februar 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen fahrbaren Tiegelofen jener Art, bei welcher der eigentliche den Tiegel sowie den Brennstoff enthaltende Ofen in einer zylindrischen Windkammer eingebaut ist, die mittels an ihrer Seite vorgesehener Zapfen in einem fahrbaren Rahmen gelagert ist, so daß der Ofenschacht nebst Wind- oder Gebläsekammer zwecks Ausgießens des geschmolzenen Metalles gekippt und vollständig umgewendet werden kann, um den Boden des Ofens einer Besichtigung oder Reinigung unterziehen zu können. Letzteres ist namentlich nötig bei den Lufteinlässen, durch welche die Gebläseluft aus der äußeren Kammer dem im Innern des eigentlichen Ofens um den Tiegel herum aufgeschichteten Brennstoff zuströmen kann.
Gemäß der Erfindung wird die Windkammer
des fahrbaren Tiegelofens mit einem schüsselförmigen Boden ausgestattet, der zu seiner Auf- und Abwärtsbewegung mit besonderen Trag-, Führungs- und Bewegungsmitteln versehen ist. Solche schüsseiförmige Böden sind bei Tiegelöfen art sich bekannt, ebenso ist es bekannt, bei feststehenden, nicht kippbaren Tiegelöfen einen zur Bildung eines Windkastens benutzten Boden mittels Hebel auf und ab zu bewegen. Dieser Boden ist aber mit Windöffnungen versehen und nicht zum Auffangen von geschmolzenem Metall geeignet. Der schüsseiförmige und bewegliche Boden gemäß der Erfindung ermöglicht dagegen die gleichzeitige Erreichung verschiedener Zwecke. In seiner höchsten Lage ist er in Eingriff mit dem unteren Teil oder Rand der Windkammer des Ofens, so daß er einen Windkasten unter dem Rost bildet; zugleich wird hierbei der Ofen in seiner senkrechten Lage befestigt gehalten; außerdem werden die unteren Windöffnungen so von dem Boden umgeben, daß bei etwa eintretendem Bruch des Schmelztiegels durch den schüsseiförmigen Boden in an sich bekannter Weise ein Behälter zur Aufnahme für das ausfließende geschmolzene Metall geschaffen ist. Hierbei gewährt der schüsseiförmige Boden infolge seiner Beweglichkeit den Vorteil, daß der durch den Boden aufgefangene Tiegelinhalt nach einer entsprechenden, durch ein Hebelwerk vorgenommenen Senkung des Bodens bequem ausgehoben werden kann.
In der Zeichnung ist
Fig. ι eine Seitenansicht des Tiegelofens, teilweise im senkrechten Schnitt. Diese Figur zeigt das äußere Gehäuse des Ofens in soleher Lage, in welcher es durch den schüsseiförmigen Boden senkrecht gehalten wird.
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht des Ofens mit herabgelassenem schüsseiförmigen Boden, wobei das äußere Gehäuse ausgelöst und zwecks Ausgießens des Metalles gekippt dargestellt ist.
Fig. 3 zeigt einen senkrechten Schnitt durch den schüsseiförmigen Boden und einige Teile des Fahrgestells des Ofens.
α ist die zylindrische Wind- oder Gebläsekammer, die mittels Zapfen b in Lagern am oberen Teil des von einem Fahrzeug getragenen Rahmens c getragen wird. Die Lagerzapfen sind in der gebräuchlichen Weise mit einem Handgriff d versehen, um damit den
ίο Ofen kippen zu können, wenn geschmolzenes Metall aus ihm ausgegossen werden soll. e ist die feuerbeständige Ausfütterung des Ofenschachtes, die innerhalb des zylindrischen Gehäuses f vorgesehen ist. Letzteres ist in der Windkammer a so eingebaut, daß zwischen beiden Teilen ein ringförmiger Raum g verbleibt, in welchem das Gebläserohr h einmündet, i ist der auf dem Käse j gelagerte Tiegel, welcher von einer Querstange / getragen wird, die an der Bodenplatte η des Ofenschachtes befestigt ist und sich quer über die untere öffnung des Brennstoffschachtes erstreckt. Die ringförmige Bodenplatte η hat eine Reihe von Vorsprüngen 0, durch welche Zwischenräume ρ gebildet werden. Letztere bilden die Kanäle, durch welche der aus der Windkammer g eintetende und dieser durch die Windleitung h zugeführte Wind in der durch die Pfeile in Fig. 1 angedeuteten Richtung hindurchströmt.
Gemäß der Erfindung kommt ein schüsseiförmiger Boden q für das äußere Gehäuse a des Tiegelpfens zur Anwendung, welcher einen aufwärts sich erstreckenden Rand r hat, in welchen der untere Rand des äußeren Gehäuses α des Tiegelofens genau einpaßt. Zur Führung dieses schüsseiförmigen Bodens q in senkrechter Richtung sind an ihm einander gegenüberliegend Zapfen s vorgesehen, die sich in Schlitzen der Lagerstücke t führen, die am Fahrgestell u befestigt sind. Letzteres trägt gleichzeitig die Lagerböcke c für die Zapfen b des Tiegels. Unterhalb des schüsseiförmigen Bodens q erstreckt sich eine in Lagern an der Unterseite des Fahrzeugrahmens u gelagerte Welle v, an deren beiden Enden Hebel iv befestigt sind. Die Enden dieser Hebel sind durch Gelenkstücke χ mit den Zapfen s der schüsseiförmigen Bodenplatte q verbunden, während die Welle ν an ihrem einen Ende noch den Handhebel y trägt. Durch diesen Handhebel kann die Welle ν in der einen oder anderen Richtung gedreht und der schüsseiförmige Boden in die aus Fig. 1 ersichtliche Lage angehoben werden, in welcher er mit seinem Randflansch r über den unteren Rand des Gefäßes α greift, indem er es abschließt und den Schacht in senkrechter Lage erhält, so daß dieser verhindert wird, sich um.die Zapfen b zu drehen. Der Handgriff y kann hierbei in seiner Lage durch geeignete Mittel festgestellt werden, beispielsweise durch einen Einsteckstift \, der in ein am Rahmen u vorgesehenes Loch eingesteckt wird und sich gegen den Handgriff anlegt, wenn sich dieser in angehobener Lage befindet. Wenn das geschmolzene Metall aus dem Ofen ausgegossen werden soll und der Ofen zu diesem Zwecke umgekippt werden muß, so wird der schüsseiförmige Boden q durch den Handgriff y in seine unterste aus Fig. 2 ersichtliche Lage gebracht, wobei der Schacht außer Eingriff mit dem schüsseiförmigen Boden gelangt. Er ist hierbei somit frei, um um seine Lagerzapfen b zwecks Ausgießens des geschmolzenen Metalles in die aus Fig. 2 ersichtliche Lage gekippt werden zu können, oder man bringt ihn hierbei in die vollständig umgewendete Lage, bei welcher eine Besichtigung oder Reinigung der Windöffnungen vorgenommen werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Fahrbarer Tiegelofen mit Tiegelschacht und Luftvorwärmekammer, die durch ein äußeres, mittels Lagerzapfen in einem fahrbaren Rahmen drehbares Gehäuse gebildet wird, sowie mit schüsseiförmigem Boden, dadurch gekennzeichnet, daß der schüsselförmige Boden (q) in einer am Wagenrahmen (11) befestigten senkrechten Führung (t) gleitbar gelagert und mit einem Hebelwerk zur Auf- und Abwärtsbewegung versehen ist, so daß er in seiner oberen Stellung mit seinem Randflansch (r) den unteren Rand des äußeren Windgehäuses (a) des Ofens umschließt und dadurch den Ofen an einer Drehung verhindert, während er in seiner tiefsten Stellung den Ofen freigibt, so daß der Ofen zwecks Ausgießens des geschmolzenen Metalles oder zwecks Besichtigung oder Reinigung der Windöffnungen gekippt oder vollständig umgewendet werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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