DE198045C - - Google Patents

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DE198045C
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knife
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cutting
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/08Means for treating work or cutting member to facilitate cutting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
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    • B26D2007/082Guiding or pushing a web into a favorable position by deflector means

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handling Of Sheets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 198045 KLASSE 15^. GRUPPE^.
Rotationsdruckpressen für veränderliche Bogenlängen, bei denen das Papier vor dem Druck in Bogen zerteilt wird, ziehen meistens mittels zweier Walzen das Papier von der endlosen Rolle heran. Von diesen Walzen wird das Papier mittels Zungen durch die Schneidzylinder, welche so viel Abstand voneinander haben, daß das Papier frei durchlaufen kann, zur Bandleitung geführt. Das
to Schneidmesser muß also an den Stellen, wo die Zungen durch den Zylinder mittels eingedrehter Rillen hindurchreichen, unterbrochen sein. Das Messer kann somit den Bogen auch nicht ganz abtrennen, sondern läßt eine Zahl von Brücken stehen, welche von der hinter den Schneidzylindern angeordneten Bandleitung und Reißvorrichtung zerrissen werden, wodurch die einzelnen Bogen entstehen.
Das Schneidmesser schiebt, da es höchstens beim größten Format die Geschwindigkeit des zulaufenden Papieres haben kann und bei kleineren Formaten rascher als das Papier läuft, von dem Momente an, wo es in die Schneidnut eintritt, bis zum .erfolgten Abreißen des Bogens das Papier des jeweils hinteren Bogenendes nach vorn, wodurch sich an den infolge der Unterbrechung des Schneidmessers entstandenen Brücken Längsrisse im Papier bilden.
Die Brücken reißen beim vollständigen Trennen der Bogen mittels der Reißwalzen ab, aber nicht in der Linie des vom Schneidmesser gebildeten Schnittes, sondern am Ende der Längsrisse. Dementsprechend zeigen sich auch am vorderen Bogenende stets mehr oder minder lange vorstehende Zipfel, welche aus dem hinteren Bogenende herausgerissen sind und dorf fehlen. Diese Zipfel geben den Druckarbeiten ein unschönes Aussehen. Durch späteres Beschneiden der Bogen kann man verhindern, daß die herausgerissenen Zipfel sich an der fertigen Druckarbeit zeigen, dafür muß aber jeder Bogen einige Millimeter länger genommen werden als nötig ist, was kostspieligen Papierverlust bedeutet.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Querschneidzylinder für Rotationsdruckpressen für veränderliche Bogenlängen, welcher mit einem ununterbrochenen Schneidmesser die Bogen vollständig vom endlosen Strang abtrennt, wodurch die Bildung von Zipfeln ausgeschlossen ist. Außerdem gelangen die Bogen gleichmäßiger zu den Druckwerken, da die. Verbindungs- oder Leimstellen der Reiß- bzw. Führungsbänder hierbei keine Ungenauigkeiten mehr hervorrufen können,- während sie beim Abreißen leicht Differenzen verursachen.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt der Vorrichtung durch die Papierzugwalzen, die Führungszungen, den Messer-

Claims (1)

  1. und den Nutenzylinder und durch den Anfang der Bandleitung in dem Augenblick, wo der Bogen abgeschnitten wird.
    Fig. 2 zeigt das nämliche kurz nach dem Schnitt des Bogens und
    Fig. 3 dasselbe nach noch weiterer Drehung der Zylinder.
    Fig. 4 stellt den Messerzylinder teilweise im Längsschnitt und teilweise in Ansicht
    ίο dar.
    Die Walzen α und b werden in üblicher Weise durch Wechselräder mit der dem Format entsprechenden Geschwindigkeit angetrieben. Zungen c und d leiten das Papier von den Walzen α und b zum Messerzylinder e und zum Nutenzylinder f. In den letzteren (f) sind, wie üblich, Rillen eingedreht, durch welche die Zungen d hindurchgreifen und das Papier bis zu den Bandleitungen g und h leiten. Die Zungen d greifen so tief in die Zylinder f ein und sind derartig geformt, daß das Messer i die Zungen nicht berühren kann. Die kurzen Unterbrechungen der Nutenschiene k dort, wo letztere von den Zungen d durchschnitten wird, hat auf das vollständige Durchschneiden des Papieres keinen Einfluß.
    Die oberen Zungen c gehen an den Messerzylinder e nur so weit heran, daß das Messer noch umlaufen kann, ohne die Zungen c zu berühren; hinter dem Zylinder e sind Zungen / vorhanden, welche das Papier zwischen die Bandleitungen g und /2 einführen. Das Papier läuft aber ohne besondere Hilfsmittel selbsttätig nicht mit der genügenden Sicherheit vom Zylinder e weg. Um das vordere Bogenende sicher vom Zylinder e unter die Zungen / zu leiten, sind hin und her bewegliche besondere Leitzungen, m hinter dem Schneidmesser i in den Zylinder e eingebaut. Sie werden von Segmenten n, welche auf der Spindel 0 befestigt sind, mittels des Rollenhebels ρ und der am Maschinengestell r angebrachten Führungskurven q so bewegt, daß sie eine ununterbrochene Brücke zwischen dem Zylinder e und den Zungen / bilden. Sie müssen so lang sein, daß sie auch bei kleinstem Format, welches die Maschine liefern soll, wobei das Schneidmesser i dem vorderen Bogenende mit doppelter und noch größerer Geschwindigkeit voraneilt, die Vorderkante des Bogens sicher etwa 20 mm weit unter die Zungen / einführen. Danach gehen sie langsam wieder zur Auffangstellung in den Zylinder zurück.
    Patent-Ansfkuch :
    Schneidvorrichtung für Rotationsdruckpressen für veränderliche Bogenlängen, dadurch gekennzeichnet, daß von den ortsfesten Leitzungen (c, dj, die die Papierbahn in bekannter Weise an das Schneidzylinderpaar heranführen, nur die eine Gruppe, nämlich die zum Nutenzylinder gehörige, durch in diesem bekanntermaßen eingedrehte Rillen hindurch und so über die Berührüngslinie der beiden Zylinder hinausreicht, während die Führung der Papierbahn gegenüber dem Messerzylinder nach dem jeweiligen Schnitt durch in diesem selbst hin und her beweglich gelagerte, unmittelbar hinter dem mit ununterbrochener Schneide ausgerüstetem Messer beginnende besondere Leitzungen fm) bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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