DE19800983A1 - Diodenadressiertes Farbdisplay mit Lanthanoidphosphoren - Google Patents
Diodenadressiertes Farbdisplay mit LanthanoidphosphorenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein diodenadressiertes Farbdisplay mit einer UV-Diode und
einem Phosphor für Leuchtanzeigen, Leuchten, Festkörperbildverstärker, Bild
schirme und Monitore u. ä.
Farbdisplays für Leuchtanzeigen, Leuchten, Festkörperbildverstärker, Bildschirme
und Monitore sollen farbige Bilder farbgetreu reproduzieren. Technisch wird diese
Aufgabe dadurch gelöst, daß die gesamte Farbinformation eines farbigen Bildes
durch Information über die drei Primärfarben Rot, Grün und Blau dargestellt wird.
Aus den drei Primärfarben läßt sich durch additive Farbmischung jede Farbe sowie
Weiß herstellen. Dieses Prinzip verwenden sowohl die konventionellen Farbfern
seher mit Braunscher Röhre als auch die verschiedenen Flachbildschirmtechnologien
wie Plasmabildschirm, Elektrolumineszenzbildschirm und LCD-Anzeigen. Es sind
auch Farbdisplays auf dem Markt, in denen das Farbtripel Rot, Grün, Blau durch
Diodenarrays mit rot-, grün- und blauemittierenden Halbleiterdioden erzeugt wird.
Problematisch ist hierbei jedoch die farbgetreue Bildwiedergabe, insbesondere die
farbreine Wiedergabe von Grün und Blau. Die Entwicklung von UV-emittierenden
Halbleiterdioden hat die Möglichkeiten zur farbgetreuen Bildwiedergabe für dioden
adressierte Farbdisplays erweitert, da aus UV-Licht theoretisch jede beliebige Farbe
des sichtbaren Lichtes erzeugt werden kann. Man verwendet dazu Phosphore, die
das UV-Licht absorbieren und mit einer Wellenlänge im sichtbaren Bereich wieder
abstrahlen. Für diese Konvertierung des UV-Lichtes in den sichtbaren Bereich ist es
bekannt, anorganische Pigmente als Phosphore einzusetzen. Beispielsweise ist es aus
Jpn. J. Appl. Phys. Vol. 35 (1996) pp. L838-L839 bekannt, ZnS : Ag, ZnS : Cu, Al und
ZnCdS : Ag als Phosphore zur Konvertierung des UV-Lichtes von UV-Diode in
einem fluoreszentem Farbdisplay einzusetzen. Diese und andere herkömmliche
Phosphore wie Y2O3 : Eu haben zwar eine hohe Quantenausbeute, ihre Absorption im
nahen UV-Bereich, in dem die UV-Dioden emittieren, ist jedoch sehr gering.
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein diodenadressiertes Farb
display mit einer UV-Diode und einem Phosphor zur Verfügung zu stellen, dessen
Phosphor eine hohe Quantenausbeute und einen hohen Extinktions-Koeffizienten im
nahen UV-Wellenlängenbereich hat und eine farbgetreue Bildwiedergabe erlaubt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch ein diodenadressiertes Farbdisplay
mit einer UV-Diode und einem Phosphor der Zusammensetzung LnL3X2 mit Ln =
Eu3⁺, Tb3⁺, Th3⁺, Dys3⁺, Sm3⁺, L = 4-R-4'-benzophenoncarbonsäure mit R =
Phenyl, Benzyl, CH3, CF3, C2H5, F, Cl, OCH3, CH3CO; 4-R-4'-benzophenonacety
lacetonat mit R = Phenyl, Benzyl, CH3, CF3, C2H5, F, Cl, OCH3, CH3CO;
4-Acetophenoncarbonsäure, 4-Trifluoracetophenoncarbonsäure, 4-Acetophenonacetyla
cetonat oder 4-Trifloracetophenonacetylacetonat und X = 1/2 Phenanthrolin, 1/2
Diphenylphenanthrolin, 1/2 4-Cl-phenanthrolin, 1/2 Bipyridin, 1/2 Ethylendiamin,
Triphenylphosphinoxid, Trimethylphosphinoxid, Triethylphosphinoxid, 1/2 Diethy
lenglykol-Dimethylether (diglyme) oder Ethanol.
Ein solches Farbdisplay zeichnet sich durch hohe intrinsische Emissionsquanten
ausbeute und eine ligandenzentrierte Absorption im Bereich des nahen UV und des
kurzwelligen sichtbaren Bereiches zwischen 320 und 450 nm mit hohem Extinktions-
Koeffzienten aus. Die UV-Absorption hat ihr Maximum bei 390 bis 320 nm. Nach
photophysikalischen Überlegungen schließen sich diese beiden Phosphoreigenschaf
ten eigentlich gegenseitig aus. Überraschenderweise hat es sich jedoch gezeigt, daß
Phosphore der Zusammensetzung LnL3X2 beide Kriterien erfüllen. Die erfindungs
gemäßen Phosphore mit den "Antennenmolekülen" L, die Benzophenon oder
Acetophenon als Strukturelemente enthalten, verfügen um vielfach höhere Absorp
tionen als klassische Phosphore. Eine Variation der Liganden L erlaubt die nahezu
lineare unabhängige Einführung hoher Absorptionen bei verschiedenen Wellenlängen
in die Lanthanoidverbindungen. Konzentrationsquenching, ein generelles Problem
bei klassischen Phosphoren mit hoher Aktivatorkonzentration, wird bei den erfin
dungsgemäßen Phosphoren nicht beobachtet. Die erfindungsgemäßen Phosphore sind
molekulare Verbindungen und daher in der Regel gut löslich in polaren organischen
Lösungsmitteln. Ihre Eigenschaften lassen sich daher leicht in Lösung untersuchen
und die Untersuchungsergebnisse sind auf den festen Zustand übertragbar. Die
Löslichkeit in organischen Solventien erlaubt außerdem neue Designkonzepte für
diodenadressierte Farbdisplays.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist es bevorzugt, daß das diodenadressierte
Farbdisplay eine transparente polymere Beschichtung umfaßt, die den Phosphor der
Zusammensetzung LnL3X2 in fester Lösung enthält. Die Beschichtung ist transpa
rent, da an den gelösten Leuchtstoffpartikeln das Licht nicht gestreut wird.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von drei Ausführungsbeispielen weiter
erläutert.
Ein diodenadressiertes Farbdisplay gemäß der Erfindung umfaßt eine UV-emittieren
de Diode als Anregungsquelle für UV-Strahlung und einen Phosphor der Zusammen
setzung LnL3X2 mit Ln = Eu3⁺, Tb3⁺, Tm3⁺, Dys3⁺, Sm3⁺, L = 4-R-4'-benzophe
noncarbonsäure mit R = Phenyl, Benzyl, CH3, CF3, C2H5, F, Cl, OCH3, CH3CO;
4-R-4'-benzophenonacetylacetonat mit R = Phenyl, Benzyl, CH3, CF3, C2H5, F, Cl,
OCH3, CH3CO; 4-Acetophenoncarbonsäure, 4-Trifluoracetophenoncarbonsäure,
4-Acetophenonacetylacetonat oder 4-Trifloracetophenonacetylacetonat und X = 1/2
Phenanthrolin, 1/2 Diphenylphenanthrolin, 1/2 4-Cl-Phenanthrol in, 1/2 Bipyridin,
1/2 Ethylendiamin, Triphenylphosphinoxid, Trimethylphosphinoxid, Triethylphos
phinoxid, 1/2 Diethylenglykol-Dimethylether (diglyme) oder Ethanol. Die euro
pium- oder samariumhaltigen Phosphore konvertieren die UV-Strahlung in sichtbares
rotes Licht. Der terbiumhaltige Phosphor konvertiert in grünes Licht, der thulium
haltige in blaues und der dysprosiumhaltige in blau-gelbes Mischlicht.
Im einfachsten Fall besteht ein Farbdisplay nach der Erfindung aus der UV-Diode
und einer auf diese aufgebrachter transparenten Beschichtung, die den Phosphor
enthält. Die transparente Beschichtung kann beispielsweise den Phosphor in einer
festen Lösung in einer transparenten Matrix aus Polyacrylat, Polystyrol, Epoxyharz
oder einem anderen Polymeren enthalten.
Als Massenprodukte werden LEDs üblicherweise in Epoxy-Gehäuse vergossen,
wobei die angegossene Linse aus Epoxidharz zur Verbesserung der Auskoppelung
des Lichtes aus der Diode dient. Der Phosphor kann bei dieser Ausführungsform als
Kontaktschicht zwischen der eigentlichen Diode und dem Epoxyharzdom aufgebracht
werden. Er kann auch als Beschichtung außen auf dem Epoxyharzdom aufgebracht
sein. Nach einer anderen Ausführungsform ist der Phosphor dem Epoxyharz bei
gemischt und bildet mit diesem eine feste Lösung.
Große, zweidimensionale Displays können leicht hergestellt werden, indem ein
Dioden-Array mit dem Phosphor nach der Erfindung kombiniert wird. Beispiels
weise kann das Diodenarray durch eine Glasplatte abgedeckt sein, die mit Leucht
stofftripletts mit je einem rot-, grün und blauleuchtenden Punkt bedruckt ist. Der
rotleuchtende Punkt enthält als Phosphor LnL3X2. Die UV-Diode ist insbesondere
eine UV-Diode aus InGaN oder GaN und hat ihr Emissionsmaximum zwischen 370
und 410 nm mit einer Halbwertsbreite FWHM < 50 nm.
Die erfindungsgemäßen Phosphore haben die Zusammensetzung LnL3X2 mit Ln =
Eu3⁺, Tb3⁺, Tm3⁺, Dys3⁺, Sm3⁺, L = 4-R-4'-benzophenoncarbonsäure mit R =
Phenyl, Benzyl, CH3, CF3, C2H5, F, Cl, OCH3, CH3CO; 4-R-4'-benzophenonacetyl
acetonat mit R = Phenyl, Benzyl, CH3, CF3, C2H5, F, Cl, OCH3, CH3CO;
4-Acetophenoncarbonsäure, 4-Trifluoracetophenoncarbonsäure, 4-Acetophenonacetyl
acetonat oder 4-Trifloracetophenonacetylacetonat und X = 1/2 Phenanthrolin, 1/2
Diphenylphenanthrol in, 1/2 4-Cl-phenanthrolin, 1/2 Bipyridin, 1/2 Ethylendiamin,
Triphenylphosphinoxid, Trimethylphosphinoxid, Triethylphosphinoxid, 1/2 Diethyl
englykol-Dimethylether (diglyme) oder Ethanol. Diese komplexen Koordinations
verbindungen der Lanthanoiden Europium, Terbium, Thulium, Dysprosium und
Samarium enthalten Eu3⁺, Tb3⁺, Tm3⁺, Dys3⁺ und Sm3⁺ als Metallzentrum, Benzo
phenon-4-carbonsäure bzw. deren Derivate oder Benzophenon-4-acetylacetonat bzw.
dessen Derivate als geladene Liganden und Phenanthrolin, 1/2 Diphenylphenanthro
lin, 1/2 4-Cl-phenanthrolin, 1/2 Bipyridin, 1/2 Ethylendiamin, Triphenylphosphin
oxid, Trimethylphosphinoxid, Triethylphosphinoxid, 1/2 Diethylenglykol-Dimethyl
ether (diglyme) oder Ethanol als Neutralliganden. Diese Koordinationsverbindungen
weisen starke optische Intraligand-Übergänge auf und vermögen neben der Absorp
tion der Chelatliganden auch effektiv als Lichtantennen zu wirken. Die Primäran
regung durch UV-Strahlung führt zu einem ligandenzentrierten angeregten Zustand,
dessen Energie in einem Folgeschritt auf das Lanthanoidion übertragen wird und
dort zur Lichtemission führt. In diesen Verbindungen bleiben die ursprünglichen
Absorptionseigenschaften der Liganden weitgehend erhalten und die Interligand
wechselwirkungen sind schwach. Die koordinative Absättigung des Lanthanoids
verhindert die Polymerisationsneigung der Verbindungen, die daher mononuklear
vorliegen. Es sind daher molekulare Phosphore im Gegensatz zu den Phosphoren
nach dem Stand der Technik, die aus mit Aktivatorionen dotierten Wirtsgittern
bestehen.
Zur Herstellung von Tb (C14H9O3)3(C2H5OH)2 werden 1.0 mmol TbCl3 aq in 10 ml
Ethanol zu einer Lösung von 3.0 mmol Benzophenon-4-carbonsäure (R=H) in 70
ml Ethanol gegeben. Anschließend werden 3.0 mmol NaOCH3 zugegeben und für 2
h bei 60°C gerührt. Der weiß ausfallende Niederschlag wird abgesaugt und mit
Methanol gewaschen und getrocknet.
Bei einer Anregung mit 254 nm-Strahlung wurde eine Quantenausbeute von 70%
gemessen. Aus dem Anregungsspektrum ist ersichtlich, daß der Phosphor bis 375
nm angeregt werden kann.
Zur Herstellung von Tb (C14H9O3)3[(C6H5)3PO]2 werden 1.0 mmol Tb(C14H9O3)3
(C2H5OH)2 mit 2.3 mmol TPPO in 1,2-Dichlorethan bei 50°C für 2 h gerührt. Das
zuvor unlösliche Pulver geht dabei langsam in Lösung. Die so erhaltene Lösung
kann nach der Filtration direkt weiterverwendet werden und durch Zugabe eines
Polymeren wie Polyacrylat oder Polystyrol zu einer dünnen transparenten Beschich
tung der UV-Diode verwendet werden.
Bei einer Anregung mit 254 nm-Strahlung wurde eine Quantenausbeute von 45%
gemessen. Aus dem Anregungsspektrum ist ersichtlich, daß der Phosphor bis 380
nm angeregt werden kann.
Zur Herstellung von Eu (C14H9O3)3(C12H8N2)2 werden 1.0 mmol EuCl3 aq in 10 ml
Ethanol zu einer Lösung von 3.0 mmol Benzophenon-4-carbonsäure (R=H) in 70
ml Ethanol gegeben. Anschließend werden 3.0 mmol NaOCH3 zugegeben und für
2 h bei 60°C gerührt. Der weiß ausfallende Niederschlag wird abgesaugt und mit
Methanol gewaschen und getrocknet. Anschließend wird 1 mmol des Produktes
zusammen mit 1 mmol 1,10-Phenanthrolin in 50 ml Ethanol gelöst und die Suspen
sion 2 h unter Rückfluß gekocht. Der entstandene Komplex wird abgesaugt und mit
Ethanol gewaschen und getrocknet.
Bei einer Anregung mit 254 nm-Strahlung wurde eine Quantenausbeute von 73%
gemessen. Aus dem Anregungsspektrum ist ersichtlich, daß der Phosphor bis 375
nm angeregt werden kann.
Claims (2)
1. Diodenadressiertes Farbdisplay mit einer UV-Diode und einem Phosphor der
Zusammensetzung LnL3X2 mit Ln = Eu3⁺, Tb3⁺, Tm3⁺, Dys3⁺, Sm3⁺, L = 4-R-4'-
benzophenoncarbonsäure mit R = Phenyl, Benzyl, CH3, CF3, C2H5, F, Cl, OCH3,
CH3CO; 4-R-4'-benzophenonacetylacetonat mit R = Phenyl, Benzyl, CH3, CF3,
C2H5, F, Cl, OCH3, CH3CO; 4-Acetophenoncarbonsäure, 4-Trifluoracetophenon
carbonsäure, 4-Acetophenonacetylacetonat oder 4-Trifloracetophenonacetylacetonat
und X = 1/2 Phenanthrolin, 1/2 Diphenylphenanthrolin, 1/2 4-Cl-phenanthrolin, 1/2
Bipyridin, 1/2 Ethylendiamin, Triphenylphosphinoxid, Trimethylphosphinoxid,
Triethylphosphinoxid, 1/2 Diethylenglykol-Dimethylether (diglyme) oder Ethanol.
2. Diodenadressiertes Farbdisplay gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das diodenadressierte Farbdisplay eine transparente polymere Beschichtung
umfaßt, die den Phosphor der Zusammensetzung LnL3X2 in fester Lösung enthält.
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Also Published As
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