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Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf die Regelung der Qualität der Innenluft
eines Geräteraumes
und insbesondere auf die Regelung der Temperatur und der relativen
Luftfeuchtigkeit in Räumen,
die elektrische und Telekommunikationsgerätschaften enthalten, die sich
in einer feuchten Umgebung befinden und eine Kühlausrüstung benötigen, um einen zuverlässigen Betrieb
zu gewährleisten.
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Hintergrund der Erfindung
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Um
einen normalen Betrieb einer Ausrüstung zu gewährleisten
ist es wichtig, dass die relative Luftfeuchtigkeit in Räumen, die
elektrische und Telekommunikationsgerätschaften enthalten (von nun
an wird darauf mit dem allgemeineren Begriff "Geräteraum" Bezug genommen),
wie beispielsweise Gehäusen,
die im Freien installiert sind, innerhalb der zulässigen Grenzen
bleibt. Eine zu hohe/zu niedrige Luftfeuchtigkeit der Innenraumluft
verkürzt
die Lebensdauer der Geräte
und kann Betriebsstörungen verursachen.
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Elektrische
Geräte
erzeugen während
dem Betrieb Wärme.
Jedoch können
große
Wärmemengen
ohne mechanische Vorrichtungen nicht aus den geschlossenen Räumen entfernt
werden, wie beispielsweise einem Luft-zu-Luft Wärmetauscher, einem Luft-zu-Flüssigkeits-Wärmetauscher
oder einem sogenannten Wärmerohr-Wärmetauscher
(auf die sämtlich
von nun als Wärmetauscher
Bezug genommen wird). Wenn die Temperatur und die Feuchtigkeit der
Umgebung stark schwanken, was beispielsweise in tropischen Umgebungen
vorkommt, sind der Geräteraum
und dessen Wärmetauscher der
Kondensation/dem Kondensieren von Innenraumluft in Wasser ausgesetzt.
Eine Kondensation findet üblicherweise
statt, wenn sich die Temperatur der Umgebung rapide ändert. Dies
kann den Betrieb des elektrischen Geräts gefährden.
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Früher wurde
das Problem der Kondensation in den Geräteräumen von elektrischen oder
Telekommunikationsgerätschaften
beispielsweise dadurch gelöst,
indem der Geräteraum
von der Umgebung abgedichtet wurde, so dass kein Wasserdampf in
den Geräteraum
gelangen konnte.
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Eine
andere bekannte Lösung
für das
Problem der Luftfeuchtigkeit liegt darin, verschiedene chemische
Entfeuchter in dem Geräteraum
zu installieren. Die Betriebszeit dieser chemischen Entfeuchter
ist ziemlich begrenzt und es kann eine häufige Regeneration/Wiederauffrischung
erforderlich sein, abhängig
von der Umgebung.
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Die
Feuchtigkeit wurde ferner mittels verschiedener mechanischer Vorrichtungen
gesteuert, wie beispielsweise Kühlvorrichtungen,
die verwendet werden, um einen sogenannten kalten Punkt (spot) in einem
gewissen Teil des Geräteraums
zu erzeugen. An diesem Punkt kondensiert der Wasserdampf in Wasser,
das so in einer gesteuerten Art und Weise beseitigt wird.
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Der
gemeinsame Nachteil der oben erwähnten
bekannten Lösungen
liegt darin, dass sie in Bezug auf das Kühlgerät des Geräteraumes zusätzliche Geräte sind,
diese das Gerät
komplizierter machen, eine zusätzliche
Investition erfordern, den Gesamtenergieverbrauch erhöhen und/oder
die Notwendigkeit nach Wartung für
das Gerät
erhöhen.
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Die
Notwendigkeit nach einem zusätzlichen Gerät hat dank
dem Verfahren, das in der DE-Veröffentlichung
DE-A1-3811189 vorliegt,
abgenommen. In diesem Verfahren wird die relative Luftfeuchtigkeit der
Innenraumluft in einem Gerätegehäuse unter Verwendung
derselben Kühlausrüstung geregelt,
die zur Regelung der Temperatur der Innenraumluft verwendet wird.
Die Temperatur wird unter Verwendung der Messung geregelt, die von
einem Temperatursensor erfasst wird und die relative Luftfeuchtigkeit wird
durch die Messung, die von einem Feuchtigkeitssensor erfasst wird,
geregelt. Das Gerät
ist doch immer noch ziemlich kompliziert und es müssen verschiedene
Einstellwerte definiert werden, um die Regelung auszuführen. Dies
bedeutet, dass die Herstellung und die Pflege der Ausrüstung Fachkenntnis
erfordert. Aus diesen Gründen
ist die Herstellung, die Installation und die Pflege der Gerätegehäuse noch relativ
teuer, insbesondere wenn die Anzahl an Gehäusen anwächst. Somit sind die oben beschriebenen
Lösungen überdimensioniert.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die
Aufgabe der Erfindung liegt darin, die vorstehend beschriebenen
Nachteile zu beseitigen und das Feuchtigkeitsproblem in einer solchen
Art und Weise zu lösen,
dass die Temperatur und die relative Luftfeuchtigkeit der Innenraumluft
in einem Geräteraum
unter Verwendung einer möglichst
einfachen Ausrüstung
und durch Verwendung der in dem Geräteraum befindlichen Technologie
in einer möglichst
effizienten Art und Weise, geregelt werden kann. Diese Aufgabe kann
durch Verwendung der in den unabhängigen Patentansprüchen definierten
Lösung
gelöst
werden.
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Die
Lösung
gemäß der Erfindung
basiert auch auf der oben beschriebenen Idee der Regelung der relativen
Luftfeuchtigkeit der Innenraumluft durch Verwendung der gleichen
Kühlausrüstung, die
zur Einstellung der Temperatur des Geräteraums verwendet wird. Die
Idee der Erfindung liegt darin, einen Temperaturbereich zu definieren,
der es ermöglicht, sowohl
die Temperatur als auch die relative Luftfeuchtigkeit durch ausschließliche Verwendung
der Messung, die von dem Temperatursensor erfasst wird, einzustellen,
indem die Umgebungsbedingungen des Installationsortes des Geräteraums
und beispielsweise das bekannte Mollier-Diagramm verwendet werden.
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Die
Vorteile der Lösung
gemäß der Erfindung liegen
in ihren nützlichen
Merkmalen im ökonomischen
Sinne und in der Betriebssicherheit. Die nützlichen Merkmale basieren
auf der effizienteren Verwendung der bestehenden Ausrüstung und
der minimalen Anzahl an erforderlichen zusätzlichen Komponenten. Die Lösung gemäß der Erfindung
ist ferner vom Standpunkt der Pflege ebenso von Vorteil. Dies liegt
nicht nur an der Tatsache, dass keine zusätzlichen Komponenten erforderlich
sind, sondern auch an der Tatsache, dass der Logik-Schaltkreis, der
für die
Regelung erforderlich ist, typischerweise im Betrieb zuverlässig und
wartungsfrei ist.
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Aufgrund
der Lösung
gemäß der Erfindung besteht
keine Notwendigkeit der Abdichtung des Geräteraumes von der Umgebung,
um ihn dampfdicht zu haben.
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Die
Lösung
gemäß der Erfindung
hat ferner den zusätzlichen
Vorteil, dass die Lebensdauer und Zuverlässigkeit der Ausrüstung oder
der in dem Geräteraum
installierten Komponenten stark dazu neigen, zuzunehmen. Dies liegt
an der Tatsache, dass die Temperatureinstellung, die für die relative
Luftfeuchtigkeit erforderlich ist, die Temperaturschwankungen, die
in dem Geräteraum
bestehen, als eine Funktion der Zeit verringert (beispielsweise
nimmt die Differenz zwischen den höchsten und den niedrigsten
Temperaturen während
eines Tages ab).
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Die
Lösung
gemäß der Erfindung
hat ferner den zusätzlichen
Vorteil, dass es leicht ist, die Regelung der relativen Luftfeuchtigkeit
an Gerätegehäusen anzufügen, die
bereits installiert wurden. Dies kann sogar entfernt ausgeführt werden,
indem die neuen Temperaturgrenzen, die für die Feuchtigkeitsregelung
erforderlich sind, festgelegt werden.
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Kurze Beschreibung der Figuren
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Im
folgenden werden die Erfindung und ihre Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme
auf die Beispiele in Verbindung mit den dazugehörigen Zeichnungen näher beschriebene,
wobei
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1 den
Geräteraum
zeigt, der mit einem erfindungsgemäßen Regelungsmechanismus ausgestattet
ist,
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2 ein
vereinfachtes Mollier-Diagramm ist, das die Auswahl der Temperaturgrenzen
darstellt, um die Temperatur und die relative Luftfeuchtigkeit des
Gerätegehäuses durch
ausschließliche
Verwendung eines Temperatursensors zu regeln, und
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3 ein
Ablaufdiagramm zeigt, das die erfindungsgemäße Einstellung darstellt.
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Detaillierte Beschreibung
der Erfindung
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Im
Folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf einen exemplarischen
Fall detaillierter beschrieben, in dem der Raum beispielsweise für Telekommunikations-
oder elektronische Geräte
mit dem bekannten Wärmetauscher
ausgerüstet
war, der für
die Kühlung
sorgt, die durch das Gerät
erforderlich ist.
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Normalerweise
steigt die relative Luftfeuchtigkeit in dem Geräteraum auf das Kondensationsniveau
(100% relative Luftfeuchtigkeit), wenn die Außentemperatur ausreichend tief
fällt.
Dann ist der Wärmetauscher
hinsichtlich der Bedingungen zu stark und die Luft in dem Geräteraum kühlt zu stark ab.
In einem erfindungsgemäßen Geräteraum basiert die
Regelung der relativen Luftfeuchtigkeit der Innenraumluft auf der
Abnahme der Wärmeübertragungsrate
des Wärmetauschers,
wenn die relative Luftfeuchtigkeit ansteigt. Wenn die Wärmeübertragungsrate
abnimmt, steigt die Temperatur der Innenraumluft und deren relative
Luftfeuchtigkeit nimmt ab (weil dieselbe Menge Wasserdampf bei einer
niedrigeren Temperatur eine höhere
Luftfeuchtigkeit hervorruft als bei einer höheren Temperatur). Auf diese
Weise kann durch Einstellen der Wärmeübertragungsrate des Wärmetauschers
sowohl ein angemessenes Kühlen
der elektronischen Ausrüstung
als auch eine akzeptable relative Luftfeuchtigkeit der Innenraumluft erreicht
werden.
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1 stellt
das Prinzip der vorliegenden Erfindung dar, indem ein Diagramm eines
Gerätegehäuses 10 gezeigt
ist, das erfindungsgemäß mit einem
typischen Wärmetauscher 13 ausgerüstet ist. Die
Innenraumluftzirkulation des Wärmetauschers wird
durch ein Gebläse
(oder eine Pumpe, falls eine Zirkulation einer Flüssigkeit
involviert ist) 14a gehandhabt und die Außenluftzirkulation
wird durch ein Gebläse
(oder eine Pumpe) 14b gehandhabt. Der eigentliche Tauscherkern 15 (Zellen,
Scheibenpakete, etc.), der Wärme
speichert und diese aus dem inneren Kreislauf zum äußeren Kreislauf überträgt, befindet
sich zwischen den inneren und äußeren Kreisläufen.
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Ein
Sensor 11, der die Temperatur der Innenraumluft in dem
Geräteraum
misst, wurde in dem Geräteraum
installiert. Der Sensor kann beispielsweise an der Stelle innerhalb
des Raumes angeordnet sein, an der die Temperatur am höchsten ist
(im oberen Teil des Geräteraumes
oder in der Nähe
der heißesten
Vorrichtungen). Diese Auswahl der Position basiert hauptsächlich auf
der Einstellung der Temperatur des Geräteraumes auf der Grundlage
der Temperaturkriterien des Gerätes.
Jedoch kann der Temperatursensor speziell in Situationen, in denen
die maximalen und minimalen Temperaturen der Ausrüstung definiert
sind, auf der Basis der Feuchtigkeitskriterien der Ausrüstung, an
irgendeinem anderen Platz angeordnet sein.
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Sogar
obwohl die relative Luftfeuchtigkeit auch eingestellt wird, besteht
keine Notwendigkeit eines separaten Feuchtigkeitssensors in der
Ausrüstung.
Der Grund dafür
ist, dass es möglich
ist, die relative Luftfeuchtigkeit durch ausschließliche Verwendung
des Regelungssignals, das von dem Temperatursensor abgegeben wird,
zu regeln, wenn die Umgebungsbedingungen des Geräteraums bekannt sind. Auf der
Grundlage der geographischen Örtlichkeit
des Geräteraumes
ist es möglich,
einen erforderlichen Wert für
die absolute Luftfeuchtigkeit zu definieren, beispielsweise einen
Wert, der unter keinen Umständen überschritten
wird (ausschließlich
Spitzenwerte durch Regen; die Ausrüstung ist gegen Spritzwasser
geschützt).
Unter tropischen Bedingungen beträgt der typische Maximalwert
für die
absolute Luftfeuchtigkeit beispielsweise 0,025 (Kg H2O/Kg
an trockener Luft, das heißt
Kilogramm an Wasserdampf pro Kilogramm trockener Luft). Ein bestimmter
Temperaturwert entspricht der ausgewählten absoluten Feuchtigkeit
und der höchsten
relativen Luftfeuchtigkeit, die in dem Geräteraum zulässig ist (der Temperaturwert
kann beispielsweise unter Verwendung des Mollier-Diagramms für feuchte
und nasse Luft bestimmt werden). Bei der Regelung der relativen Feuchtigkeit
(die Obergrenze) ist es ausreichend, diesen Temperaturwert bei der
Einstellung der Temperatur zu berücksichtigen, so dass die Temperatur der
Innenraumluft nicht unter diesen Wert fällt. Entsprechend ist es bei
der Regelung der unteren Grenze der relativen Feuchtigkeit ausreichend,
bei der Einstellung der Temperatur einen bestimmten höchsten zulässigen Wert
zu berücksichtigen,
der durch die Umgebungsbedingungen definiert wird, die die Temperatur
der Innenraumluft in dem Geräteraum
nicht überschreiten
darf. Auf diese Weise wissen wir, dass die relative Feuchtigkeit
der Innenraumluft in dem Geräteraum
innerhalb der zulässigen
Grenzen bleibt.
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So
lassen wir die absolute Feuchtigkeit der Innenraumluft in dem Geräteraum der
absoluten Feuchtigkeit der Außenluft
folgen. Mit anderen Worten, der Geräteraum ist nicht dampfdicht
gegenüber der
Umgebung abgedichtet. In dieser Hinsicht ist es ausreichend, zu
verhindern, dass Wasser in den Geräteraum von außen eindringt,
und zu verhindern, dass irgendeine signifikante Mischung der Innenluft mit
der Außenluft
stattfindet (zusätzliche
Kühlung).
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Das
Signal von dem Temperatursensor 11 wird mit dem logischen
Regelschaltkreis 16 verbunden, der verwendet wird, um die
Kühlleistung
des Wärmetauschers
einzustellen. Dies kann beispielsweise durch Einstellen des Verhältnisses
der Luftströmungen/Massenströmungen des
inneren und äußeren Kreislaufs
des Wärmetauschers
(das Verhältnis
der Strömung)
oder der Wärmeübertragungsfläche geschehen.
In der Praxis ist es wahrscheinlich am einfachsten und am ökonomischsten,
das Verhältnis
der Luftströmungen/Massenströmungen einzustellen
(obwohl die Einstellung ferner auf eine solche Art und Weise erfolgen
kann, dass das Verhältnis der
Strömungen
dasselbe bleibt).
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Die
Einstellung des Verhältnisses
der Luftströmungen
in den inneren und äußeren Kreisläufen des
Wärmetauschers
kann beispielsweise durch Einstellen der Drehzahl des äußeren Zirkulationsgebläses 14b des
Wärmetauschers
verkörpert
werden. Auf diese Art und Weise arbeitet die Zirkulation der Luft
im Inneren des Geräteraums
bei einer konstanten Geschwindigkeit und realisiert die Luftströmungsbedingungen,
die zur Kühlung
der elektronischen Ausrüstung
erforderlich ist. Wenn die Temperatur im Inneren des Geräteraums
fällt und
die relative Luftfeuchtigkeit der Innenraumluft auf einen vorbestimmten
Maximalwert steigt (beispielsweise 60% relative Luftfeuchtigkeit),
vermindert die Regellogik 16, die Kühlung des Geräteraumes
durch Verminderung der Drehzahl des äußeren Zirkulationsgebläses 14b des Wärmetauschers.
Eine Information bezüglich
der Änderung
der relativen Luftfeuchtigkeit wird von dem Temperatursensor 11 erhalten,
der ein Signal sendet, das anzeigt, dass die Temperatur gefallen
ist und nun bei einem Wert liegt, der beim Maximum dem vordefinierten
Maximalwert für
die relative Luftfeuchtigkeit entspricht (wenn der Maximalwert der
absoluten Feuchtigkeit eine bestimmte Konstante ist).
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Die
Drehzahl kann vermindert werden, bis das Signal von dem Temperatursensor
zeigt, dass die Temperatur auf einen Wert gestiegen ist, der beim Minimum
dem vordefinierten Minimalwert für
die relative Luftfeuchtigkeit entspricht (oder der Temperatur der
Luft im Inneren des Geräteraumes
erreicht den Maximalwert, der hinsichtlich der Temperaturkriterien zulässig ist).
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Im
folgenden wird die Auswahl der oberen und unteren Grenzen des Temperaturbereiches,
der für
die Luft im Inneren des Geräteraumes
zulässig
ist, um auch die relative Luftfeuchtigkeit durch ausschließliche Verwendung
des Temperatursensors zu regeln, unter Bezugnahme auf 2 detaillierter
beschrieben. 2 zeigt das bekannte Mollier-Diagramm in einer
vereinfachten Form. Die geneigte Vertikalachse stellt die Temperaturen
dar. Die Temperaturen sind in dem Diagramm in 10° Schritten auf einer Skala von
0° Celsius
bis 60°Celsius
angezeigt.
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Um
das Mollier-Diagramm zu verwenden, müssen die Temperatur- und Feuchtigkeitswerte
des geographischen Installationsortes des Geräteraums bereitgestellt werden.
Dies kann entweder durch Verwendung einer eigenen Messausrüstung oder
durch Verwendung öffentlicher
statistischer Daten, die beispielsweise von Universitäten, Meteorologischen
Abteilungen oder kommerziellen Informationsdiensten angeboten werden,
erfolgen.
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Wenn
die eigene Messausrüstung
verwendet wird, werden die Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren
im Freien am Einbauort installiert. Die Feuchtigkeit, die gemessen
werden soll, kann entweder relative oder absolute Feuchtigkeit sein.
Je länger die
Messperiode ist, desto genauer und zuverlässiger ist die Regelung. Natürlich können die
eigenen Messergebnisse unter Verwendung von statistischen Daten,
die durch öffentliche
Institute oder Informationsdienste angeboten werden, komplementiert
werden. Weil die (mögliche)
Messung der Temperatur- und Feuchtigkeitswerte als solches bekannt
ist, wird dies hier nicht detailliert beschrieben.
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Die
Temperatur- und Feuchtigkeitsinformationen, die durch öffentliche
Institute angeboten wird, werden typischerweise als minimale, maximale
und Durchschnittstemperaturen für
einen Monat und als minimale, maximale und Durchschnittswerte der
relativen Luftfeuchtigkeit für
einen Monat angegeben. Die minimalen und maximalen Werte der Temperatur der
Umgebung und die minimalen und maximalen Werte der relativen Luftfeuchtigkeit
der Umgebung werden auf dem Mollier-Diagramm markiert. Auf diese
Art und Weise kann eine Fläche,
die durch die Umgebung definiert wird, auf dem Mollier-Diagramm markiert
werden und diese Fläche
zeigt den Bereich der Änderung
der relativen Luftfeuchtigkeit in der Umgebung um den Geräteraum herum.
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Es
wird angenommen, dass die Temperatur am Einbauort zwischen T1 = 35°Celsius
und T2 = 25°Celsius und die relative Luftfeuchtigkeit
zwischen RH1 = 90% und RH2 =
80% schwankt. Wenn diese zwei Bereiche auf dem Mollier-Diagramm
markiert werden, kann der minimale Wert der absoluten Feuchtigkeit
Xmin von dem Schnittpunkt (P2) der Kurve
RH2 und der Temperatur T2 erhalten
werden und der maximale Wert der absoluten Luftfeuchtigkeit Xmax kann von dem Schnittpunkt (P1) der Kurve
RH1 und der Temperatur T1 erhalten
werden (Extremwerte des Schnitts). In diesem Beispiel beträgt Xmin ~ 0,016 Kg H2O/Kg
an trockener Luft und Xmax ~ 0,033 Kg H2O/Kg an trockener Luft.
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Danach
werden die minimalen und maximalen Werte für die Temperatur und die relative
Luftfeuchtigkeit, die auf der Basis der Erfordernisse, die für die Ausrüstung eingestellt
ist, definiert sind, auf dem Mollier-Diagramm markiert. In dem Beispiel,
das in der Figur gezeigt ist, wird angenommen, dass die maximalen
und minimalen Temperaturen, für
die die Ausrüstung
zulässig
ist, T3 = 55°Celsius und T4 = 10°Celsius beträgt und die
Maximalwerte und Minimalwerte für
die relative Luftfeuchtigkeit, die von der Ausrüstung erforderlich sind, betragen
Rhmin = 20% und RHmax =
60%.
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Danach
kann das Mollier-Diagramm verwendet werden, um die Anfangswerte
für die
maximalen und minimalen Temperaturen (Tmax und
Tmin der Innenraumluft in dem Geräteraum zu
definieren. Der anfängliche
Maximalwert kann aus dem Schnittpunkt (P3) der geraden Linie, die
dem Minimalwert der absoluten Luftfeuchtigkeit (Xmin)
entspricht, und der minimalen Kurve der relativen Luftfeuchtigkeit
(RHmin) erhalten werden. Der anfängliche
Minimalwert kann aus dem Schnittpunkt (P5) der geraden Linie, die dem
Maximalwert der absoluten Luftfeuchtigkeit (Xmax)
entspricht und der maximalen Kurve der relativen Luftfeuchtigkeit
(RHmax) erhalten werden. In diesem Beispiel
betragen die erhaltenen Werte Tmax = 49°Celsius und
Tmin = 42°Celsius.
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Diese
anfänglichen
Werte werden mit den Temperaturerfordernissen der Ausrüstung verglichen und
die endgültigen
Temperaturgrenzen werden in einer solchen Art und Weise ausgewählt, dass
sowohl die Temperatur als auch die relative Luftfeuchtigkeit kontinuierlich
innerhalb des zulässigen
Bereiches bleiben. In dem oben präsentierten Beispiel bestimmen
die Feuchtigkeitsanforderungen der Ausrüstung die Temperaturgrenzen
in der Praxis, das heißt, die
Temperaturerfordernisse der Ausrüstung
sind nicht so streng wie die Feuchtigkeitserfordernisse. Auf diese
Weise sind die endgültigen
Grenzen in diesem Beispiel die Werte Tmax =
49°Celsius
und Tmin = 42°Celsius.
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Wenn
der tägliche
Zyklus an Änderungen
in der Temperatur und der relativen Luftfeuchtigkeit am Einbauort
bekannt sind, muß der
Minimalwert Tmin nicht notwendigerweise
aus dem oben erwähnten Schnittpunkt
(P5) ausgewählt
werden, sondern es kann irgendein anderer Temperaturwert aus der
Kurve RHmax so lange verwendet werden, bis
die absolute Feuchtigkeit demjenigen Wert entspricht, der zwischen
den Werten Xmin und Xmax liegt
(einschließlich dieser
Werte). In diesem Beispiel bedeutet dies, dass die minimale Temperatur
des Geräteraums
zwischen Tmin = 42°Celsius und Tmin =
30°Celsius
liegen kann (die Temperatur entspricht dem Punkt P4).
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In
dem oben präsentierten
Beispiel begrenzt der relativ niedrige Maximalwert (60%) der relativen Luftfeuchtigkeit
der Ausrüstung
(im Vergleich zu den Umgebungsbedingungen) die minimale Temperatur auf
einen relativ hohen Wert. Wenn der Maximalwert, der durch die Ausrüstung zulässig ist,
beispielsweise 90% beträgt,
liegt die minimale Temperatur, die unter Verwendung des Verfahrens,
das oben beschrieben wurde, definiert wird, bei Tmin =
35°Celsius.
Es kann ferner möglich
sein, diese minimale Temperatur, auf der Grundlage des täglichen
Zyklus's an Änderungen der
Temperatur und der relativen Luftfeuchtigkeit, auf einen Wert zu
senken, der zwischen 23°Celsius
und 35°Celsius
liegt.
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Das
Flussdiagramm in 3 erläutert die Regelung, die durch
die Regellogik ausgeführt
wird, wenn ausschließlich
die Messung der Temperatur verwendet wird. Die oben beschriebenen
Phasen sind in der Figur durch Verwendung der Bezugszahlen 20 und 21 markiert.
Diese Phasen finden vor der Installation des Gerätegehäuses oder vor der Hinzufügung der
Feuchtigkeitseinstellung an die existierende Ausrüstung statt.
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Für die Regelung
werden die Minimalwerte und die Maximalwerte für die absolute Luftfeuchtigkeit
für die
Umgebungsbedingungen des Installationsortes des Gerätegehäuses definiert
(Phase 20). Dies kann durch Verwendung von Statistiken
oder von eigenen Messungen und dem Mollier-Diagramm, wie oben beschrieben
wurde, durchgeführt
werden. Es ist ferner möglich,
die Minimalwerte und die Maximalwerte der absoluten Luftfeuchtigkeit
direkt aus den Statistiken zu entnehmen. Die Minimalwerte und die
Maximalwerte (Tmax) und (Tmin)
für die
Lufttemperatur in dem Geräteraum
werden auf der Grundlage des Wertebereiches der absoluten Luftfeuchtigkeit und
der Temperatur und den Luftfeuchtigkeitsanforderungen des Gerätes definiert.
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Auf
diesem Wege ist es möglich,
die oberen und unteren Grenzen des zulässigen Temperaturbereiches
in der Regellogik festzulegen (Phase 30). Danach gibt es
eine Übertragung
an den kontinuierlichen Betrieb, was damit beginnt, dass der Regellogikschaltkreis
die Geräteraumtemperatur
(T), die vom Sensor 11 kommt), zu lesen (Phase 31).
Der erhaltene Wert wird mit dem eingestellten oberen Grenzwert verglichen
(Phase 32). Wenn die Geräteraumtemperatur höher als
der maximale Wert ist, der zulässig
ist, wird die Kühlleistung
erhöht
(Phase 33). Wenn dies nicht der Fall ist, ist im nächsten Schritt
zu prüfen,
ob die Geräteraumtemperatur
niedriger als der minimale Wert ist, der zulässig ist (Phase 34). Wenn
dies der Fall ist, wird die Kühlleistung
vermindert (Phase 31). Im entgegengesetzten Fall liegt
der nächste
Schritt darin, einen neuen Wert für die Geräteraumtemperatur zu lesen.
Unter Verwendung des oben beschriebenen Verfahrens wird ein konstanter Aufwand
betrieben, um die Temperatur in dem zulässigen Bereich zu halten.
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Die
Ausrüstung,
die mit gerade einem Temperatursensor und einem Einstellungsalgorithmus gemäß 3 ausgerüstet ist,
stellt natürlich
eine ökonomischere
Lösung
dar, als die Ausrüstung,
die sowohl mit einem Temperatursensor als auch mit einem Luftfeuchtigkeitssensor
ausgerüstet
ist. Ungeachtet der robusteren Einstellung ist es in dem meisten
Fällen
eine adäquate
Lösung,
weil nur wenige Anwendungen eine exakte Einstellung der relativen Luftfeuchtigkeit
benötigen.
Zusätzlich
hat die Lösung andere
Vorteile, die vorstehend beschrieben wurden.
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Es
gibt verschiede unterschiedliche Optionen zur Verkörperung
des Erfindungsprinzips. Diese werden nachstehend kurz beschrieben.
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Beispielsweise
kann die Zunahme/Abnahme der Kühlleistung
auf viele unterschiedliche Arten gehandhabt werden. Bezüglich derjenigen
Verfahren, die bekannt sind und die sich nicht auf die tatsächliche
Idee der Erfindung beziehen, erfolgt keine detailliertere Beschreibung
an dieser Stelle.
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Die
Einstellung des äußeren Zirkulationsgebläses kann
beispielsweise durch Verwendung zweier oder mehrerer Schritte durchgeführt werden.
Beispielsweise kann die Verwendung zweier Drehzahlen eine in der
Praxis adäquate
Option darstellen. Die Einstellung kann ferner stufenlos erfolgen.
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Die
Einstellung des Verhältnisses
der Luft- oder Massenströme
kann durch Einwirken auf beide oder auf nur einen der Ströme durchgeführt werden. Die
Einstellung kann ferner beispielsweise durch Drosseln der Luftströme durch
Verwendung von Einstellplatten oder durch Beeinflussen der Menge
an Strömung,
die in den Wärmetauscher
(Zellen, Scheibenpackungen, etc.) gelangt, durch Kanalisieren durchgeführt werden.
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Die
erfindungsgemäße Idee
kann ferner in Verbindung mit einer Kompressorkühlung verwendet werden. In
diesem Fall kann die Einstellung beispielsweise durch Begrenzen
der Luftmenge in dem Geräteraum,
die durch den Verdampfer geht, durchgeführt werden, wobei in dem Fall
die Kühlung
des Geräteraumes
vermindert wird, oder durch Einstellung der Menge an kaltem Medium,
das in den Verdampfer gelangt.
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Ferner
kann die Temperaturmessung auf sehr viele verschiedliche Arten und
Weisen erfolgen, beispielsweise basierend auf der thermischen Expansion
von Flüssigkeit,
der thermischen Expansion von Festkörpern, des Kapillareffekts,
des thermoelektrischen Effekts, des elektrischen Widerstandes des
Materials oder der thermischen Strahlung, die von diesem abgegeben
wird. Weil sich die tatsächliche
Durchführung
der Messung nicht auf die Erfindung bezieht, wird sie nicht detaillierter
beschrieben. Der wesentliche Aspekt hinsichtlich der Messung liegt
darin, dass er mit bekannten Verfahren und bekannten und käuflich erwerbbaren
Sensoren zur Messung ausgewählt
werden kann. Ein möglicher, käuflich erwerbbarer
Temperatursensor ist der Vaisala DTS12A.
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Obwohl
die Temperatur normalerweise erhöht
wird, wenn die relative Temperatur den zulässigen Grenzwert überschreitet,
kann die Einstellung ferner in der entgegengesetzten Richtung erfolgen (das
heißt,
die Temperatur wird gesenkt, wenn die relative Luftfeuchtigkeit
zu stark abnimmt). Prinzipiell kann die erfindungsgemäße Idee
in jeglichem Geräteraum
oder einem anderen Raum verwendet werden, in dem die Luft ähnliche
Erfordernisse erfüllen muss,
wie die Luft im Inneren eines Raumes für eine elektrische oder Telekommunikationsausrüstung, so dass
der Begriff "Geräteraum" als ein Begriff
verstanden werden soll, der nicht notwendigerweise darauf beschränkt ist,
nur einen Raum für
elektrische oder Telekommunikationsausrüstung zu meinen.