DE19748059A1 - Treibstangenbeschlag für ein Fenster, eine Tür od. dgl. - Google Patents

Treibstangenbeschlag für ein Fenster, eine Tür od. dgl.

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DE19748059A1 DE1997148059 DE19748059A DE19748059A1 DE 19748059 A1 DE19748059 A1 DE 19748059A1 DE 1997148059 DE1997148059 DE 1997148059 DE 19748059 A DE19748059 A DE 19748059A DE 19748059 A1 DE19748059 A1 DE 19748059A1
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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung richtet sich auf einen Treibstangenbeschlag der im Oberbe­ griff des Anspruches 1 angegebenen Art. Damit sollen mittels einer Handha­ be bewegliche Steuerelemente zwischen verschiedenen Arbeitspositionen überführt werden, um einen Flügel gegenüber einem Rahmen eines Fensters, einer Tür od. dgl. in verschiedene Nutzungslagen zu überführen, in denen der Flügel z. B. geöffnet oder in seiner Schließlage festgehalten werden kann. Dieser Beschlag läßt sich in aktive und passive Bauteile gliedern. Zu den aktiven Gliedern gehört eine Betätigungseinrichtung, die ein von der Handhabe aus in ihrem Gehäuse steuerbares Getriebe besitzt. Das Getriebe erzeugt eine Längsbewegung einer am Gehäuse befindlichen Antriebsstange. Die beweglichen Steuerelemente des Beschlags befinden sich an der Stulpschiene einer Stangenbaueinheit, die selbst als passives Glied der Baueinheit anzusehen ist. Das aktive Glied der Baueinheit ist die an der Stulpschiene geführte Treibstange, welche ihre Längsbewe­ gung über eine Steckkupplung von der Antriebsstange der Betätigungseinrich­ tung erhält.
Bei einem derartigen Beschlag kommt es darauf an, für einen guten Über­ gang zwischen der aktiven Betätigungseinrichtung und der passiven Stangen­ baueinheit zu sorgen. Bei dem bekannten Beschlag dieser Art (EP 0 589 170 B1) wird dazu eine schwenkbewegliche Klappe an einem Stulpschienenab­ schnitt benutzt, die an seinem Stulpschienenende durch einen als Filmschar­ nier ausgebildeten Materialabschnitt entsteht. Dieser Stulpschienenabschnitt verläuft parallel zum Gehäuse, mit dem er durch Rastelemente in Verbin­ dung steht. Öffnungen in der Klappe dienen im Montagefall zur Aufnahme einer Befestigungsschraube, mit denen die Klappe in ihrer Zuklapplage gesichert ist. Weitere Befestigungsschrauben dienen zur Fixierung des Gehäuses am Flügel. In Zuklapplage übergreift die Klappe das Ende der Stulpschiene der Stangenbaueinheit, die benachbart im Flügel montiert ist.
Dieser Aufbau führt zu einer umständlichen Handhabe des bekannten Be­ schlags bei der Montage. Bei der Montage der Stangenbaueinheit muß die Klappe manuell in ihrer Hochklapplage festgehalten werden, bis die Stulpschiene der daneben zu montierenden Stangenbaueinheit ihre gewünsch­ te Position erreicht hat. Ebenso ist es erforderlich, die Klappe in der Zuklapplage unverzüglich durch eine Befestigungsschraube zu sichern, damit sie sich nicht aus ihrer die benachbarte Stulpschiene übergreifenden Position wieder abhebt. Diese umständliche Handhabung ist zeitaufwendig und beeinträchtigt eine Automatisierung der Montage des Beschlags am Flügel.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Beschlag der im Oberbe­ griff des Anspruches 1 genannten Art zu entwickeln, der sich bei seiner Montage am Flügel durch eine einfache Handhabung auszeichnet. Dies wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 genannten Maßnahmen erreicht, denen folgende besondere Bedeutung zukommt.
Weil die Erfindung am Ende des Gehäuses der Betätigungseinrichtung eine Gehäusestufe vorsieht, die als Lagerbock für die dort durch einen Lager­ zapfen schwenkgelagerte Klappe nutz t, entstehen Berührungsstellen zwischen der Außenfläche der Klappe und der Innenfläche der Gehäusestufe, die zur Positionssicherung der Klappe genutzt werden können. Die beim Ver­ schwenken miteinander in Kontakt tretenden Stellen zwischen Klappe und Gehäuse sorgen für eine Sicherung der jeweils gewünschten Schwenklage der Klappe. So kann diese in ihrer Hochklapplage gesichert sein. Dann sind die neben dem Gehäuse befindlichen Bereiche im Flügel frei für eine bequeme Montage der Stangenbaueinheit. Die mit der Montage des Beschlags befaßte Person braucht sich um die Lage der Klappe nicht zu kümmern.
Alternativ oder zusätzlich kann auch die Zuklapplage der Klappe durch entsprechende Gestaltung der Berührungsstellen gesichert sein. Das hat den Vorteil, daß nach der Positionierung der Stangenbaueinheit im Flügel die Lage der zur Baueinheit gehörenden Stulpschiene neben dem Gehäuse durch eine manuelle Überführung der Klappe in die Zuklapplage zumindest vorübergehend gesichert werden kann. Es ist nicht erforderlich, die in die gewünschte Position gebrachte Stangenbaueinheit sofort durch Befesti­ gungsschrauben zu fixieren. Das kann bei der Erfindung zu einem beliebig späteren Zeitpunkt erfolgen. Im Zuge einer Automatisierung des Montagever­ fahrens des Beschlags im Flügel ist es normalerweise ungünstig, gleich nach dem Einstecken des Beschlags die Befestigungsschrauben zu setzen. Bei der Erfindung übernimmt die Klappe in ihrer Zuklapplage die neue Funktion, die Stangenbaueinheit bereits ohne Befestigungsschrauben in ih­ rer Einbaulage im Flügel zu sichern. Das Setzen der Befestigungsschrauben ist langwieriger und erfordert besondere Werkzeuge, die in dieser Phase der Beschlagmontage noch nicht ohne weiteres zur Verfügung stehen. Das kann bei der Erfindung später erfolgen.
Diese Positionssicherung kann durch einen Reibschluß der vorgenannten Berührungsstellen erfolgen. Vorteilhaft ist es aber, hierfür Rastelemente vorzusehen, welche definierte Schwenklagen der Klappe fixieren, wie die Hochklapplage und/oder die Zuklapplage.
Besonders vorteilhaft ist es, gemäß Anspruch 2, die Maße der Gehäusestu­ fe, die Lage des an der Antriebsstange befindlichen Kupplungsstücks für die Steckkupplung der Treibstange und die Länge der Klappe gegenüber ihrer Drehlagerung so zu dimensionieren und zu positionieren, daß die Klappe in ihrer Zuklapplage die Einstecköffnung vom Kupplungsstück der Antriebsstange wenigstens bereichsweise übergreift. Dadurch ist auch die Eingriffslage dieses Kupplungsstücks mit dem Kupplungsgegenstück an der Treibstange sichergestellt; ein unkontrolliertes Außereingriffkommen der Steckverbindung zwischen der Treibstange einerseits und der gehäusesei­ tigen Antriebsstange andererseits ist erschwert.
Weitere Maßnahmen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unter­ ansprüchen, der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen. In den Zeichnungen ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 die Seitenansicht der Betätigungseinrichtung eines Treibstangenbe­ schlags nach der Erfindung,
Fig. 2 die vorläufige Einstecklage der Betätigungseinrichtung im Flügel vor der Montage der Stangenbaueinheiten im Stulp des Flügels, wobei nur ein Holm des Flügels, teilweise im Ausbruch und im Querschnitt, gezeigt ist,
Fig. 3, in Vergrößerung, einen Querschnitt durch den Flügel von Fig. 2 mit eingesteckter Betätigungseinrichtung längs der versprungenen Schnittlinie III-III von Fig. 2,
Fig. 4, 5 und 6, in einer zwar der Fig. 2 entsprechenden Darstellung, aber in starker Vergrößerung und im Längsschnitt durch das Gehäu­ se der Betätigungseinrichtung, die sich daran anschließenden weiteren Verfahrensschritte bis zur endgültigen Montage der Stan­ genbaueinheit und der Betätigungseinrichtung im Flügel.
Der Treibstangenbeschlag umfaßt eine Betätigungseinrichtung 20 gemäß Fig. 1 und eine Stangenbaueinheit 10 gemäß Fig. 2, die in einem Flügel eines Fensters oder einer Tür montiert werden sollen. Dazu besitzt der Flügel, wie aus dem Flügelholm 13 von Fig. 2 und 3 zu ersehen ist, in seinem Stulp eine Nut 14, in die der Treibstangenbeschlag eingesteckt und durch Befestigungsschrauben 19 befestigt wird, von denen nur eine in Fig. 6 zu erkennen ist. Die Befestigungsschrauben 19 greifen in die Bodenwand 17 der Nut 14 ein.
Die Stangenbaueinheit 10 besteht aus zwei Stangenteilen 11, 12, nämlich einer zur Befestigung der Einheit 10 dienenden Stulpschiene 11 und einer daran längsbeweglich geführten Treibstange 12. In der Montagelage stützt sich die Stulpschiene mit ihren Längskanten an seitlichen Absatzflächen 15 im Inneren der Nut 14 ab. Für Befestigungsschrauben besitzt die Stulp­ schiene 11 Löcher, weshalb in der darunter liegenden Treibstange 12 Aus­ nehmungen ausreichender Länge vorgesehen sind. Dadurch soll die Längsbe­ wegung der Treibstange 12 nicht behindert werden. Die Treibstange 12 ist mit nicht näher gezeigten Steuerelementen verbunden, die an der Stulp­ schiene 11 in entsprechenden Längsführungen geführt sind. Die Steuerele­ mente sollen mit entsprechenden Gegenelementen am feststehenden Rahmen des Fensters bzw. der Tür zusammenwirken.
Die Längsbewegung der Treibstange 12 geht von der Betätigungseinrichtung 20 aus. Diese umfaßt ein in besonderer Weise ausgebildetes Gehäuse 21, in welchem sich ein nicht näher erkennbares Getriebe befindet. Die Betäti­ gung dieses Getriebes erfolgt über eine nicht näher gezeigte Handhabe, die an der aus Fig. 1 ersichtlichen, als Vierkantöffnung 29 ausgebildeten Angriffsstelle am Getriebe angreift. Eine Besonderheit des Gehäuses 21 besteht darin, daß in beiden Endbereichen 23 des Gehäuses 21 Gehäusestu­ fen 24 definierter Länge ausgebildet sind. Diese können, bezüglich der Verlaufsrichtung der im Flügel montierten Stangenbaueinheiten 10, in eine vertikale, aus Fig. 1 erkennbare Stufenstoßfläche 25 und eine parallele Stufentrittfläche 26 gegliedert werden. Das Ausgangsglied des Getriebes im Gehäuse 21 ist eine Antriebsstange 22, die an ihrem Ende ein Kupplungs­ stück 28 zur noch näher zu beschreibenden Steckverbindung der Treibstange 12 aufweist. Wie aus dem Ausbruch von Fig. 4 und der Endansicht von Fig. 3 zu erkennen ist, hat das Kupplungsstück 28 ein U-Profil mit einer Innenverzahnung im U-Profilinneren.
In die Gehäusestufe 24 ist eine Klappe 30 integriert. Zu ihrer Schwenklage­ rung dient ein hinter der Stufenstoßfläche 25 angeordneter Lagerzapfen 33. Der Lagerzapfen 33 erlaubt eine Verschwenkung der Klappe 30 in der Flügelebene, was in Fig. 1 durch die beiden Schwenkbewegungspfeile 39 verdeutlicht ist. Die Klappe 30 greift mit ihrem Innenende 34 in diesen Übergang zwischen der Stufenstoßfläche 25 und der Stufentrittfläche 26 ein, der somit als Lagerbock für die Klappe 30 dient. Dadurch können besondere Berührungsstellen zwischen der aus Fig. 4 erkennbaren Innenfläche 45 der Gehäusestufe 24 einerseits und der Umfangsfläche vom inneren Klappenende 34 andererseits entstehen, die zur Positionssicherung der Klap­ pe genutzt werden können. Dies könnte durch Reibung geschehen, doch werden im vorliegenden Fall dafür Rastelemente 36, 46, 46' vorgesehen. Die Rastelemente 36, 46 bestimmen zunächst eine durch die Hilfslinie 31 in Fig. 1 und 4 gekennzeichnete "Hochklapplage" der Klappe 30.
Der erfindungsgemäße Treibstangenbeschlag erlaubt, wie bereits erwähnt wurde, eine besonders einfache, leicht automatisierbare Montage. Das Ge­ häuse 21 der Betätigungseinrichtung 20 besteht aus zwei aneinander befe­ stigten Gehäuseschalen, die zwischen sich die Bauteile des beschriebenen Getriebes und die beiden Klappen 30 aufnehmen. Das fertige Gehäuse 21 läßt sich in einen leistenförmigen Gehäusekopf 41 und einen kastenför­ migen Gehäusefuß 42 gliedern. Der Gehäusekopf 41 greift im Gebrauchsfall, wie Fig. 2 zeigt, bereichsweise in die Nut 14 des Flügels 13 ein. Der Gehäusefuß 42 erfordert zum Einstecken im Flügelholm 13 einen aus Fig. 2 und 3 erkennbaren Ausschnitt 40 in der Bodenwand 17 der Nut 14. Eine Distanzbuchse 43 od. dgl. sichert die Einstecktiefe des Gehäuses 21 in der Nut 14. Die Distanzbuchsen stützen sich an dem aus Fig. 2 erkennbaren Nutboden 16 ab, während der Gehäusefuß 42 im Ausschnitt 40 tiefer ins Profilinnere des Flügelholms 13 eingreift.
Fig. 2 zeigt eine erste Stufe des Montageverfahrens, wo die Betätigungsein­ richtung 20 bereits ihre Einstecklage im Flügelholm 13 einnimmt. Die Klappen 30 befinden sich in ihrer vorbeschriebenen Hochklapplage 31. Die Klappen 30 sind so positioniert, daß eine vertikale Montagebewegung der beiden Stangenbaueinheiten 10 im Sinne der Bewegungspfeile 44 von Fig. 2 möglich ist. Die Klappe 30 ist dabei durch die vorerwähnten Rastele­ mente 36, 46 gesichert. Man braucht sich um die freie Zugänglichkeit der Kupplungsstücke 28 unterhalb der Klappen 30 nicht zu kümmern. Das Ergebnis dieser Bemühungen ist in Fig. 4 zu erkennen.
In Fig. 4 hat die Stangenbaueinheit 10 ihre endgültige, bereits im Zusam­ menhang mit Fig. 2 erläuterte Einstecklage erreicht, wo die Stulpschiene 11 in den erwähnten Absatzflächen 15 am Längsrand der Nut 14 gelangt sind. Bei dieser Montagebewegung 44 kommt zugleich eine Verbindung zwischen der gehäuseseitigen Antriebsstange 22 und der zur Baueinheit 10 gehörenden Treibstange 12 zustande. Dies erfolgt über eine Steckkupp­ lung, die vertikal, also in Richtung des vorgenannten Montagepfeils 44, in Kupplungseingriff zu bringen ist. Dazu dienen die Innenzahnungen des vorgenannten Kupplungsstücks 28 an der Antriebsstange 22. Die Treibstange 12 hat ein dazu komplementäres Gegenkupplungsstück 18, das hier aus einer entsprechenden Außenzahnung besteht. Am Ende der Montagebewegung 44 ist also das Gegenkupplungsstück 18 der Baueinheit 10 mit dem Kupp­ lungsstück 28 am Gehäuse 21 in Eingriff.
Diese Eingriffssicherheit der Steckkupplung aus 18, 28 kann nun, ohne Verwendung von zusätzlichen Bauteilen, durch die Klappe 30 gesichert werden. Dazu brauchen nur die jeweiligen Klappen 30 in ihre andere Endla­ ge, nämlich die Zuklapplage 32 von Fig. 5, überführt zu werden. In dieser Zuklapplage 32 übergreifen die Klappen 30 die in Eingriff stehenden Kupp­ lungs- und Gegenkupplungsstücke 28, 18. Der kupplungssichernde Übergriff ist durch die in Fig. 5 eingezeichnete Strecke 47 veranschaulicht. Zugleich wird damit die über der Treibstange 12 liegende Stulpschiene 11 in ihrer Position in der Nut gehalten.
In der letzten Stufe des Montageverfahrens wird die vorausgehend schon gesicherte Position des Beschlags durch die bereits erwähnte Befestigungs­ schraube 19 endgültig fixiert. Dazu besitzt, wie Fig. 4 und 5 zeigen, die Klappe 30 eine Öffnung 37, das Gehäuse 21 eine Bohrung 28 und die zum Getriebe gehörende Antriebsstange 22 eine entsprechende Längs­ ausnehmung. In Zuklapplage 32, gemäß Fig. 5, ist die Öffnung 37 mit der Bohrung 27 ausgerichtet, weshalb die gleiche Befestigungsschraube 19 sowohl zur Fixierung der Kappe 30 in ihrer Zuklapplage 32 als auch zur Befestigung des Gehäuses 21 am Flügel dient, wie aus Fig. 6 zu erken­ nen ist.
Die Rastelemente bestehen im vorliegenden Fall aus einem die Umfangsflä­ che 35 der Kappe 30 radial überragenden Rastnocken 36, dem, an definier­ ten Stellen 46 bzw. 46', komplementäre radiale Rastvertiefungen an der Innenfläche 45 im Bereich der Gehäusestufe 24 zugeordnet sind. Die zur Bestimmung der Hochklapplage 31 dienende erste Rastvertiefung 46 befindet sich, wie Fig. 4 verdeutlicht, an der Übergangsstelle zwischen der Stufen­ stoß- und der Stufentrittfläche 25, 26. Die zur Sicherung der Zuklapplage 32 dienende andere Rastvertiefung 46', die gemäß Fig. 5 in analoger Weise mit dem Rastnocken 36 zusammenwirkt, befindet sich an weiter innen liegenden Flächen des vor beschriebenen Stufenstoßes 25. Die Rastwirkung kommt hier durch elastische Materialeigenschaften der Bauteile zustande. Es bietet sich daher an, hier Kunststoffe zu verwenden, die eine geeignete Elastizität aufweisen. Sofern härteres Material verwendet wird, wäre es möglich, die gewünschte Formelastizität der Rastelemente, z. B. durch Ausnehmungen oder Profilierungen im Bereich des Rastnockens 36, zu erreichen.
In der Zuklapplage gemäß Fig. 5 kommt die Klappe mit ihrer Innenfläche an der schon mehrfach erwähnten Stufenstoßfläche 25 zur Anlage. Diese Stoßfläche 25 kann daher auch als Drehanschlag für die Klappe dienen. In der Zuklapplage von Fig. 6 ist die Gehäusestufe 24 praktisch von der Klappe 30 ausgefüllt. Das Gehäuse 21 und die Klappe 30 liegen bündig; sie haben eine gemeinsame durchgehende Umrißfläche 38.
Bezugszeichenliste
10
Stangenbaueinheit
11
Stulpschiene von
10
12
Treibschiene von
10
13
Flügelholm
14
Nut in
13
15
längsrandseitige Absatzfläche in
14
für
11
16
Nutboden in
14
17
Bodenwand von
14
18
Gegenkupplungsstück an
12
, Außenzahnung
19
Befestigungsschraube für
10
und
20
(
Fig.
6)
20
Betätigungseinrichtung
21
Gehäuse von
20
22
Antriebsstange von
20
23
Endbereich von
21
24
Gehäusestufe in
21
25
senkrechte Stufenstoßfläche von
24
26
parallele Stufentrittfläche von
24
27
Bohrung in
21
für
19
28
Kupplungsstück an
22
, Innenzahnung
29
Angriffsstelle für Handhabe, Vierkantöffnung
30
Klappe
31
Hochklapplage von
30
32
Zuklapplage von
30
33
Lagerzapfen
34
Innenende von
30
35
berührungswirksame Außenfläche von
34
, Umfangsfläche
36
Rastelement, Rastnocken
37
Öffnung in
30
für
19
38
Umrißfläche von
30
und
21
(
Fig.
6)
39
Schwenkbewegungs-Pfeil von
30
40
Ausschnitt in
17
für
42
41
Gehäusekopf von
21
42
Gehäusefuß von
21
43
Distanzbuchse (
Fig.
4
)
44
Montagebewegungspfeil von
10
in
13
(
Fig.
2)
45
berührungswirksame Innenfläche von
24
für
30
46
Rastelement, erste Rastvertiefung
46
' Rastelement, zweite Rastvertiefung
47
Strecke des Übergriffs zwischen
30
und
28

Claims (12)

1. Treibstangenbeschlag für bewegliche Steuerelemente an einem Fenster, einer Tür od. dgl., insbesondere im Stulp des Fenster- bzw. Türflügels (13) einsteckbarer Kantenbeschlag,
mit wenigstens einer Stangenbaueinheit (10), bestehend aus einer zur Befestigung am Flügel (13) und zur Führung der beweglichen Steuerelemente dienenden Stulpschiene (11) und aus einer daran längs­ beweglich gelagerten Treibstange (12) zur Bewegung der Schließelemen­ te,
und mit einer Betätigungseinrichtung (20) für die Längsbewegung der Treibstange (12), bestehend aus einem ein Getriebe beinhaltenden Gehäuse (21),
aus welchem wenigstens eine vom Getriebe längsbewegbare Antriebs­ stange (22) herausragt, die über eine endseitige Steckkupplung (18, 28) mit der Treibstange (12) der Stangenbaueinheit (10) verbindbar ist,
und mit wenigstens einer in der Flügelebene schwenkbeweglichen Klappe (30) am Beschlag, welche im Gebrauchsfall das Ende der Stulpschiene (11) der am Flügel montierten Stangenbaueinheit (10) übergreift,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Klappe (30) durch einen Lagerzapfen (33) in einer Gehäusestufe (24) am Ende des Gehäuses (21) der Betätigungseinrichtung (20) schwenkgelagert ist,
und daß im Lagerbereich Berührungsstellen zwischen der Innenfläche (45) der Gehäusestufe (24) einerseits und der Außenfläche (35) der Klappe (30) andererseits angeordnet sind,
welche zur Positionssicherung der Klappe (30) bei der Schwenkbewe­ gung (39) dienen und die Klappe (30) wenigstens in einer ihrer beiden Endlagen (31, 32) sichern, nämlich in ihrer Hochklapplage (31) und/oder ihrer Zuklapplage (32).
2. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Antriebsstange (22) des Gehäuses (21) sitzende Kupplungsstück (28), welches im Montagefall zur Steckkupplung des am Ende der Treibstan­ ge (12) befindlichen Gegenkupplungsstücks (18) dient, im Bereich der Gehäusestufe (24) angeordnet ist,
und daß die Klappe (30) in ihrer Zuklapplage (32) wenigstens bereichs­ weise die Stecköffnung vom Kupplungsstück (28) übergreift (47).
3. Beschlag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Positionssicherung der Klappe (30) Rastelemente (36, 46, 46') dienen, die in der Hochklapplage (31) und/oder der Zuklapplage (32) der Klap­ pe (30) paarweise miteinander verrastet sind und die Klappe (30) formschlüssig positionieren.
4. Beschlag nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (30) an der Umfangsfläche (35) ihres gelagerten (33) Innenendes (24) einen radialen Rastnocken (36) trägt und in der Innenfläche (45) der Gehäusestufe (24) an einer definierten Stelle (46, 46') eine radiale Rastvertiefung eingelassen ist.
5. Beschlag nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche der Gehäusestufe (24) zwei Rastvertiefungen (46, 46') aufweist, von denen die eine (46) mit dem Rastnocken (36) in der Hochklapplage (31) und die andere (46') in der Zuklapplage (32) radial ausgerichtet ist.
6. Beschlag nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastnocken (36) Ausnehmungen aufweist, die seine radiale Formelastizi­ tät erzeugen bzw. fördern.
7. Beschlag nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Hochklapplage (31) gesicherte Klappe (30) eine vertikale Montagebewegung (44) der Stangenbaueinheit (10) gestattet.
8. Beschlag nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Zuklapplage (32) gesicherte Klappe (30) die Montagelage der Stangenbaueinheit (10) im Flügel (13) und die Steckkupplung (18, 28) der Treibstange (12) mit der gehäuseseitigen Antriebsstange (22) arretiert.
9. Beschlag nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenflächen der Gehäusestufe (24), bezüglich der Verlaufsrichtung der im Flügel (13) montierten Stangenbaueinheit (10), aus einer senkrechten Stufenstoßfläche (25) und einer parallelen Stufentrittfläche (26) besteht,
und daß die Stufentrittfläche (26) in der Zuklapplage (32) als Drehan­ schlag der Klappe dient.
10. Beschlag nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Klappe (30) eine Öffnung (37) für eine Befestigungsschraube (19) aufweist und das Gehäuse (21) eine Bohrung (27) für eine im Flügel (13) angreifende Befestigungsschraube besitzt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bohrung (27) im Gehäuse (21) mit der Öffnung (37) in der Klappe (30) ausgerichtet ist, wenn sich die Klappe (30) in ihrer Zu­ klapplage (32) befindet,
und daß die gleiche Schraube (19) sowohl zur Befestigung der Klappe (30) als auch zur Befestigung des Gehäuses (21) dient.
11. Beschlag nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme der Befestigungsschraube (19) dienende Bohrung im Gehäuse (21) im Montagefall des Beschlags (24) in der Flügelebene verläuft und in der Stufentrittfläche (26) der Gehäusestufe (24) ausmündet.
12. Beschlag nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäusestufe (24) eine Stufenhöhe aufweist, die von der Klappe (30) in der Zuklapplage (32) im wesentlichen ausgefüllt ist.
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