DE19724540A1 - Verschlußeinrichtung für Fenster, Türen o. dgl. Öffnungen - Google Patents

Verschlußeinrichtung für Fenster, Türen o. dgl. Öffnungen

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Verschlußeinrichtung für Fenster, Türen od. dgl. Öffnungen mit den Merkmalen im Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Verschlußeinrichtungen dieser Art sind bekannt, z. B. aus DE 89 09 836 U1. Bei dieser Verschlußeinrichtung ver­ laufen die Behangsektionen und deren Achsen parallel zur Halteleiste. Die Halteleiste und der Halter verlaufen zueinander und zu den Behangsektionen im wesentlichen parallel. Der Halter am z. B. oberen Ende des Behanges ist dabei deutlich schmaler bemessen als die am anderen Ende des Behanges, z. B. unten, befindliche Halteleiste. Die beiden zwischen der Halteleiste und dem Halter sich erstreckenden Ränder des Behangs verlaufen zur Achse der Behangsektionen schräg, wobei sie mit den Behangsektionen und der Halteleiste jeweils einen spitzen Winkel ein­ schließen, der kleiner als 90° ist. Entlang der beiden schrägen Ränder des Behanges verlaufen jeweils Führungs­ einrichtungen, die sich von der Halteleiste bis zum Halter erstrecken und an beiden angreifen. Der Behang ist im Zu­ schnitt etwa trapezförmig. Er ist als Falt- oder Lamellen­ jalousie oder als Rollo gestaltet.
Eine solche bekannte Verschlußeinrichtung ist in dieser Gestaltung und mit dem Ziel, in ihrer Abdeckstellung eine Öffnung im wesentlichen vollständig abzudecken, nur für entsprechend etwa trapezförmig gestaltete Öffnungen ge­ eignet bis hin höchstens zu solchen Öffnungen, die etwa rechteckförmig sind und oben und unten durch z. B. zwei horizontale gleich große, zueinander parallele Ränder sowie an beiden Seiten durch zwei zueinander im wesentlichen parallele vertikale Ränder begrenzt sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verschluß­ einrichtung der eingangs genannten Art so zu gestalten, daß diese für vielfältige andere Konturen und/oder Größen von Öffnungen zu deren im wesentlichen vollständiger Ab­ deckung in ihrer ausgezogenen Abdeckstellung geeignet ist und hierbei zumindest auch für solche Öffnungen, bei denen die Ränder oder einzelne Ränder oder Randteile bogenförmig und/­ oder derart schräg verlaufen, daß dieser schräge Rand mit einem anderen, z. B. etwa horizontal verlaufenden Rand, einen stumpfen Winkel größer als 90° einschließt. Insbesondere wird auch durch die erfindungsgemäße Gestaltung ein Verwerfen und/oder Überdehnen von Behangsektionen verhindert.
Diese Aufgabe ist bei einer Verschlußeinrichtung der ein­ gangs genannten Art gemäß der Erfindung durch die Merkmale im Patentanspruch 1 gelöst. Aufgrund dieses als Ausgleichs­ speicher zur Bildung mindestens eines Ausgleichselements dienende Übermaß des Behangs auf seiner Länge zwischen der Halteleiste und dem Halter ist der Behang in der Lage, sich an verschiedenartige Konturen oder Größen von Öffnungen ausgleichend anzupassen, so daß diese in der ausgezogenen Abdeckstellung des Behangs im wesentlichen vollständig durch letzteren abgedeckt werden können. Die Verschlußein­ richtung ist dabei außerordentlich einfach und kosten­ günstig und eröffnet damit vielfältige Einsatzmöglich­ keiten für alle möglichen Öffnungen, z. B. auch solche von Fahrzeugen, und hierbei insbesondere solche von Kraft­ fahrzeugen. Gerade Öffnungen von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen, haben je nachdem, an welcher Stelle sie sich befinden, die unterschiedlichsten, der Fahrzeugge­ staltung folgenden Konturen und Größen, für die es trotz eines großen Bedürfnisses bisher keine irgendwie geeigne­ ten Verschlußeinrichtungen gab. Die erfindungsgemäße Ver­ schlußeinrichtung mit insbesondere etwa plisseeartigem Behang macht es nunmehr möglich, diese verschiedenartig konturierten und bemessenen Öffnungen abzudecken und damit z. B. bei Kraftfahrzeugen einen wirksamen Schutz gegen Aufheizen sowie einen Sichtschutz zu verwirklichen. Es versteht sich dabei, daß auch bei Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen, die verschiedensten dort vorhandenen Öffnungen mit einer erfindungsgemäßen Verschlußeinrichtung ausgestattet werden können, d. h. die Öffnungen im Bereich der Frontscheibe und/oder Heckscheibe sowie solche im Bereich der vorderen und/oder hinteren Seitenscheiben. Der Behang der erfindungsgemäßen Verschlußeinrichtung läßt sich randseitig an die Kontur der jeweiligen Öffnungen anpassen. Er ist selbst dann in seine Freigabestellung zusammenfaltbar und z. B. innerhalb der Halteleiste auf­ nehmbar, wenn z. B. zumindest ein Rand der Öffnung schräg und dabei stumpfwinklig mit einem Winkel größer 90° zur Halteleiste bzw. zu den Behangsektionen bzw. deren Achsen verläuft.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, auf die zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen hier verwiesen wird.
Der vollständige Wortlaut der Patentansprüche ist vor­ stehend allein zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen nicht wiedergegeben, sondern statt dessen lediglich durch Nennung der Anspruchsnummern darauf Bezug genommen, wodurch jedoch alle diese Anspruchsmerkmale als an dieser Stelle ausdrücklich und erfindungswesentlich offenbart zu gelten haben. Dabei sind alle in der vorstehenden und folgenden Beschreibung erwähnten Merkmale sowie auch die allein aus den Zeichnungen entnehmbaren Merkmale weitere Bestandteile der Erfindung, auch wenn sie nicht besonders hervorgehoben und insbesondere nicht in den Ansprüchen erwähnt sind.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Verschlußeinrichtung für Fenster, Türen od. dgl. Öffnungen gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel in ihrer Abdeck­ stellung mit im wesentlichen voll­ ständiger Abdeckung einer Öffnung,
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht etwa entsprechend derjenigen in Fig. 1 einer Verschlußeinrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 3 eine Einzelheit der Verschlußeinrichtung in Fig. 2 vor der Schichtung einiger Behangsektionen,
Fig. 4 bis 9 jeweils eine schematische Seitenansicht etwa entsprechend derjenigen in Fig. 1 einer Verschlußeinrichtung gemäß einem dritten bzw. vierten bzw. fünften bzw. sechsten bzw. siebten bzw. achten Ausführungsbeispiel,
Fig. 10 eine schematische Seitenansicht der Verschlußeinrichtung in Fig. 9, jedoch in der Nichtfunktionsstellung und in der Öffnung nach oben geschwenkt.
In Fig. 1 ist eine Verschlußeinrichtung 10 für Fenster, Türen od. dgl. Öffnungen 11 gezeigt, die sich in ihrer Abdeckstellung befindet, in der die Öffnung 11 im wesent­ lichen vollständig abgedeckt ist. Bei der Öffnung 11 handelt es sich um eine beliebige Öffnung, z. B. eine Fensteröffnung, Türöffnung und hierbei z. B. um eine solche eines Fahrzeugfensters, das aus einem vorderen oder hinteren oder seitlichen Fenster des Fahrzeugs bestehen kann. Die Öffnung 11 kann z. B. diejenige eines seitlichen Fensters eines Fahrzeugs, insbesondere eines Kraftfahrzeugs, sein, die z. B. mittels einer im wesentlichen in vertikaler Rich­ tung auf- und abfahrbaren Scheibe verschließbar ist. Die Öffnung 11 wird in Fig. 1 unten durch einen unteren Rand 12, links durch einen seitlichen Rand 13, oben durch einen oberen Rand 14 und in Fig. 1 rechts durch einen bogenförmig ver­ laufenden rechten Rand 15 begrenzt, wobei alle Ränder 12 bis 15 oder einige dieser von einem hier nicht weiter dar­ gestellten Rahmenteil gebildet sein können.
Fig. 1 zeigt, daß der untere Rand 12 bei diesem Beispiel etwa horizontal verläuft, was jedoch nicht zwingend ist, und daß der seitliche Rand 13 in bezug auf den Rand 12 unter einem stumpfen Winkel, der größer als 90° ist, ver­ läuft. Der obere Rand 14 verläuft zum unteren Rand 12 un­ parallel und hat außerdem in bezug auf den unteren Rand 12 einen Relativversatz in Fig. 1 nach links. Im übrigen ist der obere Rand 14 kürzer als der untere Rand 12 bemessen. Der bogenförmige Rand 15 verbindet den Rand 14 mit dem unteren Rand 12. Eine so gestaltete Öffnung 11 ist z. B. typisch für einige vordere Kraftfahrzeug-Seitenfenster.
Die Verschlußeinrichtung 10, die in ihrer Abdeckstellung gemäß Fig. 1 die beschriebene Öffnung 11 im wesentlichen vollständig abdecken kann, weist einen Behang 16 auf, der insbesondere aus Behangsektionen 17 gebildet ist, die miteinan­ der um etwa parallele und/oder unparallele Achsen 18 etwa zieh­ harmonikaartig gelenkig verbunden sind, wobei die einzelnen Be­ hangsektionen 17 z. B. jeweils gleich breit bemessen sind. Der Behang 16 besteht z. B. aus Stoff, Kunststoff oder er weist statt dessen metallische Behangsektionen 17 auf, die im Bereich der jeweiligen Achsen 18 und angrenzenden Ränder gelenkig miteinander verbunden sind.
Der Behang 16 ist an einem Ende etwa im Bereich der dortigen Behangsektion 17' an einer Halteleiste 19 befestigt, die zur Achse 18 der Behangsektion 17' etwa parallel verläuft. Am anderen Ende weist der Behang 16 etwa im Bereich der dortigen Behangsektion 17'' einen daran befestigten Halter 20 auf. Die Halteleiste 19 kann im Bereich des unteren Randes 12 befestigt sein, z. B. in einem dortigen Längs­ schlitz unsichtbar versenkt angeordnet sein.
Der Behang 16 ist an die besondere Form der Öffnung 11 ange­ paßt. So verläuft zumindest einer der beiden sich zwischen der Halteleiste 19 und dem Halter 20 erstreckenden Ränder, d. h. beim Beispiel in Fig. 1 der linke Rand 21, des Behangs zumindest zum Teil von einer zur Halteleiste 19 etwa recht­ winkligen Linie abweichend und dabei etwa parallel zum Rand 13. Der dem bogenförmigen Rand 15 zugeordnete Rand 22 des Behanges 16 hat in der gezeigten Abdeckstellung des Behangs 16 eine der Bogenform des Randes 15 im wesentlichen entsprechende Bogenform.
Der Behang 16 ist auf seiner Länge zwischen der Halteleiste 19 und dem Halter 20 mit einem Übermaß als Ausgleichs­ speicher zur Bildung mindestens eines Ausgleichselements versehen. Dieses Übermaß würde sich nur im völlig ausge­ zogenen Zustand des Behanges 16 zeigen. Das Übermaß des Behanges 16 soll aber gerade dazu dienen, daß der Behang in der Abdeckstellung, in der die Öffnung 11 im wesentlichen vollständig abgedeckt ist, aufgrund des Übermaßes und unter Bildung mindestens eines Ausgleichselements eine Anpassung an das Maß und die Kontur der Öffnung 11 mit ihren Rändern 12 bis 15 ermöglicht. Somit kann der Behang 16 im Bereich der Öffnung 11 in seiner Abdeckstellung derart angeordnet werden, daß unter im wesentlichen vollständiger Abdeckung der Öffnung 11 die Halteleiste 19 und der Halter 20 ent­ sprechend dem Verlauf der Ränder 12 bzw. 14 mit Längsversatz und/oder unparallel zueinander verlaufen. In den Fällen, in denen der obere Rand 14 parallel zum Rand 12 verlaufen würde, ebenfalls aber z. B. mit Längsversatz zueinander, würden dann die Halteleiste 19 und der Halter 20 mit Längs­ versatz und zueinander parallel verlaufen können. Das Über­ maß des Behanges mit der Funktion, als Ausgleichsspeicher zur Bildung mindestens eines Ausgleichselements zu dienen, gestattet es auch, daß der Behang 16 im Bereich der Öffnung 11 in seiner Abdeckstellung so angeordnet werden kann, daß ein Rand, z. B. der Rand 21, des Behangs 16 in bezug auf die Halteleiste 19 unter einem Winkel größer 90° verläuft. Der Behang 16 kann im Bereich der Öffnung 11 in seiner Abdeckstellung somit derart angeordnet werden, daß ein behangseitiger Ausgleich mit Anpassung an die Kontur und/oder Größe der Öffnung 11 mittels des durch das Übermaß geschaffenen Ausgleichsspeichers und unter Bildung zumindest eines Ausgleichselements daraus erfolgt bei im wesentlichen vollständiger Abdeckung der Öffnung 11.
Beim Ausführungsbeispiel in Fig. 1 hat sich, in Auszieh­ richtung des Behanges 16 betrachtet, ein Ausgleichselement 23 im einen, hier unteren, endseitigen Behangbereich und zumindest ein zweites Ausgleichselement 24 im anderen, hier oberen, endseitigen Behangbereich ausgebildet, wobei zusätz­ lich dazu oder statt dessen auch zwischen diesen beiden end­ seitigen Behangbereichen sich ein Ausgleichselement 25 aus dem Ausgleichsspeicher ausbilden kann, was von der Kontur und/oder Größe der Öffnung 11 im einzelnen abhängt. Um dies in Fig. 1 zu verdeutlichen, sind deswegen beim dortigen Behang 16 insgesamt drei derartige Ausgleichselemente 23, 24 und 25 dargestellt, von denen sich das Ausgleichselement 25 etwa in der Mitte des Behangs 16 ausgebildet hat.
Das untere Ausgleichselement 23 bildet sich als Fächer mit an der in Fig. 1 rechten Seite erfolgender Auffächerung einiger Behangsektionen 17 und an der anderen, in Fig. 1 links befindlichen Seite erfolgender Schichtung dieser rechts aufgefächerten Behangsektionen 17 aus. Beim oberen Ausgleichselement 24 befindet sich die Auffächerung an der in Fig. 1 linken Seite und die Schichtung an der in Fig. 1 rechten Seite dieser oberen Behangsektionen 17. Wie viele Behangsektionen 17 für die Ausbildung der jeweiligen Aus­ gleichselemente 23 bis 25 herangezogen sind, ergibt sich im wesentlichen aus der Kontur und/oder Größe der Öffnung 11, an die der Behang 16 mit seinen Rändern angepaßt ist. Je größer dabei der stumpfe Winkel zwischen der Halteleiste 19 und der Behangrandkante 21 ist, um so größer ist die Zahl der Behangsektionen 17', 17, 17'', die zur Bildung des zugeordne­ ten Ausgleichselementes 23, 25, 24 benötigt werden.
Die Schichtung einiger Behangsektionen 17 am einen Ende des Ausgleichselements 23 und/oder 24 kann z. B. an dieser Seite des Behanges 16 allein durch sich selbsttätig ergebendes Zusammenschichten oder durch gezielte Zusammenhaltung der Behangsektionen 17 in diesen endseitigen Behangbereichen erfolgen. Eine gezielte Zusammenhaltung einiger Behang­ sektionen zur Bildung solcher Schichtungen kann z. B. durch Kleben oder z. B. mittels zusammenhaltender Befestigungs­ mittel, wie Schrauben, Ösen, Ringe, Schlaufen od. dgl., erfolgen.
Der Halter 20 und/oder die Halteleiste 19 können im Bereich des jeweiligen Randes 14 bzw. 12 oder Rahmenteils der Öffnung 11 lösbar anbringbar sein. Für den Halter 20 können hierzu zwischen dem Halter 20 und dem Rand 14 wirksame, in Fig. 1 nur schematisch angedeutete Haltemittel 26, 27, z. B. in Form von Magnethaltern, vorgesehen sein. Bei einem anderen, nicht gezeigten Ausführungsbeispiel können die Haltemittel des Halters 20 auch aus Mitnehmern des Halters 20 gebildet sein, die mit einem zugeordneten oberen Rand einer in Fig. 1 in etwa vertikaler Richtung auf- und abfahr­ baren Scheibe in Eingriff bringbar sind, die die Öffnung 11 im hochgefahrenen Zustand verschließt. Hierbei ist insbesondere an z. B. durch elektrische Betätigung auf- und abbewegbare Fensterscheiben z. B. bei Kraftfahrzeugen gedacht. Geht man von einer solchen Ausgangsstellung der Verschluß­ einrichtung 10 aus, bei der sich diese in ihrer zusammenge­ falteten Freigabestellung befindet, in der der Behang 16 zusammengefaltet und z. B. zusammen mit dem Halter 20 inner­ halb der Halteleiste 19 aufgenommen ist, so kann die Abdeck­ stellung des Behangs dadurch hergestellt werden, daß die Scheibe in der Öffnung 11 zunächst herabbewegt wird und daß sodann die behangseitigen Haltemittel 26, 27 in Form von Mitnehmern derart aktiviert, z. B. ausgefahren, werden, daß diese vom oberen Rand der Scheibe erfaßt werden können. Sodann wird die Scheibe hochgefahren, wodurch durch Angriff am Halter 20 zugleich die Verschlußeinrichtung 10 ausgezogen und in ihre Abdeckstellung gebracht wird, die dann erreicht ist, wenn die Scheibe ihre obere Stellung erreicht hat, in der die Scheibe die Öffnung 11 verschließt.
Die Halteleiste 19 weist z. B. ein nach oben offenes U-Profil zumindest auf der dem Behang 16 zugewandten Seite auf, so daß die Halteleiste 19 dadurch zur Aufnahme des zusammenge­ falteten Behangs 16 und je nach den Gegebenheiten auch noch des Halters 20 dienen kann.
Beim ersten Ausführungsbeispiel ist der in Fig. 1 oberseitig des Behangs 16 verlaufende Halter 20 etwa leistenförmig. Der Halter 20 kann dabei verformbar an den Verlauf und die Kontur des zugeordneten Randes 14 anpaßbar sein. Je nach Verlauf und Form eines oder mehrerer der Ränder 13, 14 und 15 kann der Halter eine vom Linearverlauf abweichende Form, zumin­ dest auf seiner dem Behang 16 abgewandten Seite, aufweisen, wie später noch verdeutlicht wird.
Der Behang 16 weist in der Ausgestaltung gemäß Fig. 1 im völlig ausgezogenen Zustand eine zumindest im wesentlichen trapezförmige Randkontur auf, bei der der rechte Rand 22 entsprechend bogenförmig ist. Insbesondere ist der Behang 16 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel so bemessen, daß dieser im völlig ausgezogenen Zustand die Form etwa eines Recht­ ecks mit an einer Seite des Rechtecks, und zwar in Fig. 1 an der rechten Seite dieses, befindlichem Bogenteil auf­ weist. Zieht man z. B. den Behang 16 gemäß Fig. 1 über dessen gezeigte Abdeckstellung hinaus nach oben völlig aus, so wird aus dem oberen Ausgleichselement 24 ein im wesent­ lichen rechteckiger Teil. Bezieht man diesen in den gesamten Behang 16 ein, so hat dann unter Einbeziehung dieses oberen Teils der Behang 16 etwa Rechteckform gebildet durch den linken Rand 21 und den etwa z. B. horizontal verlaufenden oberen Rand etwa bei der dortigen Behangsektion 17'', die etwa so lang wie der Rand 14 bemessen ist, wobei man entsprechende gegenüber­ liegende Rechteckseiten beim Behang gedanklich fortsetzen kann, an die sich in Fig. 1 rechts dann der dortige flächenförmige Bogen­ teil anschließt, der vom bogenförmigen Rand 22 und unten von einer etwa halben Länge der dortigen Behangsektion 17' defi­ niert ist.
Die Verschlußeinrichtung 10 weist zumindest eine Führungs­ einrichtung 30 des Behanges 16 auf, die mit dem Behang 16 bei dessen Aufziehbewegung in die Abdeckstellung gemäß Fig. 1 ausziehbar und bei dessen Rückbewegung in die nicht dargestellte Freigabestellung zurückbewegbar ist. Beim Aus­ führungsbeispiel in Fig. 1 ist die Verschlußeinrichtung 10 mit insgesamt drei derartigen Führungseinrichtungen 30, 30' und 30'' versehen. Diese Führungseinrichtungen weisen eine Linearführung 31, 31', 31'', z. B. ein Spannelement, auf, die relativ zum Behang 16 verschieblich ist und an der der Behang 16 mit behangseitigen Führungsteilen geführt ist. Diese Führungsteile des Behanges 16 bestehen hier z. B. aus nicht weiter gezeigten Öffnungen in den einzelnen Behangsektionen 17, 17', 17'', durch die sich die zugeordnete Linearführung 31, 31', 31'', z. B. das Spannelement, hindurcherstreckt. In Fig. 1 erkennt man, daß z. B. die beiden Führungseinrich­ tungen 30, 30', insbesondere deren Linearführung 31, 31', zu den Achsen 18 der Behangsektionen 17 zumindest etwa recht­ winklig verlaufen, wobei der Winkel, den die Linearführungen 31 und 31' mit den Achsen 18 auf der in Fig. 1 linken Seite einschließen, ausgehend von der Halteleiste 19 bis hin zum Halter 20 etwa um einen Wert von 90° schwankt. Die andere Führungseinrichtung 30'', insbesondere Linearführung 31'', ver­ läuft zu diesen Achsen 18 schräg, wobei die Linearführung 31'' auf der in Fig. 1 linken Seite spitzwinklig zu den Achsen 18 verläuft und sich in Fig. 1 rechts davon ein stumpfer Winkel ergibt. Die Linearführungen 31, 31' verlaufen etwa parallel zum linken Rand 13.
Die mindestens eine Führungseinrichtung 30, 30', 30'' er­ streckt sich von der Halteleiste 19 bis zum Halter 20 und greift an beiden an. Die mindestens eine Linearführung 31, 31', 31'' kann elastisch ausziehbar und selbsttätig zusammen­ ziehbar ausgebildet sein, z. B. vollständig oder auf einem Teil ihrer Länge aus einem Gummiband oder einer Feder bestehen. Beim gezeig­ ten Ausführungsbeispiel weist die mindestens eine Führungs­ einrichtung 30, 30', 30'' mindestens einen in Fig. 1 nur schematisch angedeuteten Aufnahmespeicher 32 bzw. 32' bzw. 32'' für die jeweils zugeordnete Linearführung 31 bzw. 31' bzw. 31'' auf, von dem die Linearführung 31 bzw. 31' bzw. 32'' abgebbar, z. B. abziehbar, ist und mittels dessen die Linearführung 31, 31', 31'' selbsttätig, z. B. mittels Feder­ kraft, aufnehmbar und speicherbar ist. Der Aufnahmespeicher 32, 32', 32'' besteht z. B. aus einem Federspeicher, bei­ spielsweise aus einer Federrolle. Auch andere Gestaltungen liegen im Rahmen der Erfindung. Der Aufnahmespeicher 32, 32', 32'' ist an oder, wie in Fig. 1 schematisch angedeutet ist, mit Vorteil in der Halteleiste 19 angeordnet. Statt dessen oder zusätzlich dazu ist auch eine Anordnung am Halter 20 möglich.
Befindet sich die Verschlußeinrichtung 10 als Ausgangs­ stellung in ihrer zusammengefalteten Freigabestellung und soll diese in ihre Abdeckstellung gebracht werden, so wird z. B. motorisch oder von Hand am Halter 20 angefaßt und dieser mitsamt dem Behang 16 und den beschriebenen Linear­ führungen 31, 31', 31'' von der Halteleiste 19 weg in Fig. 1 nach oben und z. B. dabei schräg nach links gezogen.
Die Linearführung 31, 31', 31'' wird dabei vom Aufnahme­ speicher 32, 32', 32'' z. B. gegen Federkraft abgezogen und bleibt dauernd gespannt, so daß eine zuverlässige Führung der einzelnen Behangsektionen 17, 17', 17'' gewährleistet ist, auch in der endgültigen Abdeckstellung, in der der Halter 20 mittels der Haltemittel 26, 27 am Rand 14 festleg­ bar ist. Soll die Verschlußeinrichtung 10 aus dieser Abdeck­ stellung heraus wieder zurück in ihre Freigabestellung be­ wegt werden, so wird die Haltekraft der Haltemittel 26, 27 überwunden und der Behang 16 durch Anfassen z. B. am Halter 20 wieder nach unten bewegt, wobei sich die Behangsektionen 17, 17', 17'' ziehharmonikaartig zusammenfalten und in der Halteleiste 19 aufgenommen werden. Hierbei sind die Linear­ führungen 31, 31', 31'' nach wie vor gespannt, die aufgrund der Aufnahmespeicher 32, 32', 32'', z. B. Federspeicher, unter Zugspannung stehen und dadurch beim Zurückbewegen des Behanges 16 wieder vom Aufnahmespeicher 32, 32', 32'' auf­ genommen werden. Die Zugkraft kann dabei auch im völlig zusammengefalteten Zustand des Behangs 16 noch ausreichend sein, um auf den Halter 20 eine solche Zugkraft auszuüben, daß über diesen die einzelnen gefalteten Behangsektionen 17, 17', 17'' geschichtet zusammengehalten werden.
Beim Ausziehen des Behanges 16 von der Freigabestellung in die Abdeckstellung gemäß Fig. 1 bilden sich aufgrund des Übermaßes des Behanges 16 aus dem damit geschaffenen Aus­ gleichsspeicher selbsttätig das untere Ausgleichselement 23 und das obere Ausgleichselement 24 durch Auffächerung an einer Seite und Schichtung an der anderen Seite aus, wobei je nach Gestaltung sich auch noch in der Mitte das Ausgleichselement 25 selbsttätig bilden kann. Auf diese Weise ist die Verschlußeinrichtung 10 in der Lage, mittels ihres Behanges 16 die besonders geformte Öffnung 11 in der Abdeckstellung im wesentlichen vollständig abzudecken.
Bei dem in Fig. 2 und 3 gezeigten zweiten Ausführungsbei­ spiel sind für die Teile, die dem ersten Ausführungsbeispiel in Fig. 1 entsprechen, gleiche Bezugszeichen verwendet, so daß dadurch auf die Beschreibung des ersten Ausführungs­ beispieles Bezug genommen ist.
Die Öffnung 11 beim zweiten Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von derjenigen beim ersten Ausführungsbeispiel dadurch, daß der rechte, bogenförmige Rand 15 nicht gleich in den unteren Rand 12 übergeht, sondern in Abstand ober­ halb des Randes 12 endet und sich an dieses Ende des bogen­ förmigen Randes 15 ein geradlinig verlaufender Randteil 33 anschließt, der zum Rand 12 etwa rechtwinklig verlaufen kann. In Anpassung daran weist der Behang 16 anschließend an den Rand 22 mit Bogenform einen geradlinigen Randabschnitt 34 auf. Würde man den mit Übermaß gestalteten Behang 16 völlig ausziehen, ergäbe sich somit ein Ausziehen des in Abdeckstellung ausgebildeten unteren Ausgleichselements 23 zu einer etwaigen Rechteckform mit den Seitenmaßen etwa des Randabschnitts 34 und dem Quermaß etwa der unteren Behang­ sektion 17'.
Ein weiterer Unterschied gegenüber dem ersten Ausführungs­ beispiel besteht bei demjenigen in Fig. 2 und 3 darin, daß zumindest das untere Ausgleichselement 23 mittels eines schematisch angedeuteten Verstärkungselements 35 im Grenz­ bereich zwischen dem Ausgleichselement 23 und der daran anschließenden nächstfolgenden Behangsektion 17 von dieser abgesetzt ist. Durch das Verstärkungselement 35 wird die Bildung des Ausgleichselements 23 zumindest gefördert oder je nach Umständen auch erzwungen, insbesondere dann, wenn z. B. das Verstärkungselement 35 am in Fig. 2 linken Ende in der Position gemäß Fig. 2 gelenkig an der Halteleiste 19 festgelegt ist.
Es versteht sich, daß in gleicher Weise statt dessen oder zusätzlich auch beim in Fig. 2 oberen Ausgleichselement 24 ein derartiges Verstärkungselement 35 vorgesehen sein kann. Das Verstärkungselement 35 besteht z. B. aus einer in sich steiferen Behangsektion, einer Aussteifung für letztere oder aus einem gesonderten Verstärkungselement z. B. in Form eines Flachmaterials.
Wie ferner beim zweiten Ausführungsbeispiel anhand von Fig. 3 verdeutlicht ist, und zwar anhand des sich ausbil­ denden oberen Ausgleichselements 24, erfolgt hierbei die Zusammenhaltung z. B. der obersten drei Behangsektionen, die die Fächerform für das Ausgleichselement 24 ermöglichen, mittels der mindestens einen schrägverlaufenden Linear­ führung 31'' und derart, daß diese Linearführung 31'' zu diesen obersten drei Behangsektionen 17 etwa rechtwinklig ver­ läuft, z. B. im wesentlichen parallel zu der anderen Linear­ führung 31'. Fig. 3 zeigt zugleich für diesen Bereich des Behanges 16, daß dessen mit den Linearführungen 31', 31'' zur Führung des Behanges 16 zusammenwirkende Führungsteile beispielsweise aus Öffnungen 36', 36'' bestehen. Zur Zu­ sammenhaltung der Behangsektionen 17, die in diesem Bereich die Schichtung des fächerförmigen Ausgleichselements 24 er­ fahren, sind gemäß Fig. 3 die ersten drei Öffnungen 36' vom Halter 20 aus gerechnet herangezogen, in der Weise, daß durch diese Öffnungen 36' nicht nur die Linearführung 31', sondern auch die schrägverlaufende Linearführung 31'' hindurch ver­ läuft. Die Öffnungen 36' decken sich. Beim Straffziehen der Linearführung 31' werden somit die obersten drei Behangsektio­ nen 17 in diesem Bereich sich deckender Öffnungen 36' ge­ schichtet, wobei die Schichtung durch die Linearführung 31'' zusammengehalten wird. Die Linearführung 31'' verläuft dabei bis zur untersten der drei oberen Behangsektionen 17 schräg und unter einem Winkel ungleich 90° zu den Achsen 18 der Be­ hangsektionen 17. Erst nach Eintritt der Linearführung 31'' in die unterste Öffnung 36' macht die Linearführung 31'' einen scharfen Knick und verläuft ab jetzt parallel zur Linearfüh­ rung 31'. Im Knickbereich schließen die aufeinanderzu weisen­ den Seiten der Linearführung einen stumpfen Winkel ein.
Auch bei dem in Fig. 4 gezeigten dritten Ausführungsbeispiel sind für die Teile, die dem ersten Ausführungsbeispiel ent­ sprechen, zum gleichen Zweck gleiche Bezugszeichen ver­ wendet.
In Fig. 4 ist die Öffnung 11 so gestaltet, daß deren links befindlicher seitlicher Rand 13 schräg und dabei spitz­ winklig zum unteren Rand 12 verläuft. Der rechte Rand 15 verläuft geradlinig und wie der Rand 13 unter einem Winkel kleiner 90° zum unteren Rand 12. Der obere Rand 14 ist nicht so breit wie der untere Rand 12 und ist zumindest schwach nach oben gekrümmt.
Der Behang 16 ist dieser Kontur und Größe der Öffnung 11 angepaßt mit entsprechenden schrägen Rändern 21 und 22. Die Verschlußeinrichtung 10 weist hier ferner zwei Füh­ rungseinrichtungen 30'' auf, die beide zu den Achsen 18 der Behangsektionen 17 spitzwinklig schräg verlaufen. Die jeweiligen spitzen Winkel sind gebildet jeweils zwischen einer Linearführung 31'' und z. B. der unteren Halteleiste 19, die etwa parallel zu den Achsen 18 verläuft.
Der Halter 20 hat hier etwa eine solche Länge, die dem Abstand etwa der Ränder 13 und 15 am oberen Ende vonein­ ander entspricht. Die Besonderheit des Halters 20 besteht hierbei darin, daß dieser zumindest auf der dem Behang 16 abgewandten Seite, hier auf seiner Oberseite, eine vom Linearverlauf abweichende Form aufweist, und zwar auf dieser Oberseite etwa bogenförmig ausgebildet ist in An­ passung etwa an den bogenförmigen Verlauf des Randes 14.
Der Halter 20 ist kürzer als die Halteleiste 19. Beide verlaufen zueinander im wesentlichen unparallel, wobei zwischen beiden auch ein gewisser Längsversatz vorhanden sein kann. Der Behang 16 hat im völlig ausgezogenen Zustand etwa Trapezform und ein solches Übermaß unter Bildung eines Ausgleichsspeichers, daß sich bei diesem Ausführungsbei­ spiel ein oberes Ausgleichselement 24 als Fächer mit an der in Fig. 4 rechten Seite er folgender Auffächerung einiger Behangsektionen und an der anderen, in Fig. 4 linken Seite erfolgender Schichtung dieser Behangsektionen ergibt.
Auch bei allen weiteren Ausführungsbeispielen sind für die Teile gemäß Fig. 1 aus den genannten Gründen gleiche Be­ zugszeichen verwendet.
Beim vierten Ausführungsbeispiel in Fig. 5 ist die Öffnung 11 etwa parallelogrammartig gestaltet, wobei der untere Rand 12 und der obere Rand 14 zueinander etwa parallel verlaufen können und auch etwa gleich groß bemessen sein können, jedoch einen Längsversatz zueinander haben. Die beiden seitlichen Ränder 13 und 15 können zueinander etwa parallel verlaufen und etwa gleich groß bemessen sein. Dabei schließt der linke Rand 13 mit dem unteren Rand 12 einen spitzen Winkel ein, während der rechte Rand 15 mit dem Rand 12 einen stumpfen Winkel einschließt.
Der Behang 16 der Verschlußeinrichtung 10 ist auch an diese Abmessungen und Konturen der Öffnung 11 angepaßt. Er hat z. B. etwa auf halber Länge, in Ausziehrichtung betrachtet, und dabei auf der unteren Hälfte, im ganz ausgezogenen Zustand etwa Rechteckform. Der sich daran anschließende Bereich des Behanges hat zueinander etwa parallel verlaufende, um die Achsen 18 gelenkig verbundene Behangsektionen 17. Der untere, im ausgefahrenen Zustand etwa rechteck­ förmige Behangteil hat das Übermaß unter Bildung eines Ausgleichsspeichers, wobei sich in der in Fig. 5 gezeigten Abdeckstellung hier ein unteres Ausgleichs­ element 23 ergibt. Auch dieses Ausgleichselement bildet sich als Fächer mit an der in Fig. 5 linken Seite erfolgender Auffächerung einiger Behangsektionen 17 und an der anderen Seite erfolgender Schichtung dieser Behangsektionen 17 aus.
Die Verschlußeinrichtung 10 weist zwei Führungseinrichtungen 30 und 30'' auf mit jeweiligen Linearführungen 31 bzw. 31'', von denen die Führungseinrichtung 30 mit Linearführung 31 etwa rechtwinklig zu den Achsen 18 der Behangsektionen 17 oberhalb des Ausgleichselements 23 verläuft, während die andere Führungseinrichtung 30'' mit ihrer Linearführung 31'' dazu spitzwinklig schräg verläuft, derart, daß sich in Fig. 5 rechts der Linearführung 31'' ein spitzer Winkel und links ein stumpfer Winkel ergibt. Der rechte Rand 22 des Behanges 16 verläuft zur Halteleiste 19 stumpfwinklig schräg unter einem Winkel größer als 90°. Die Länge der einzelnen Behangsektionen 17 des oberen Behangteils nimmt etwa entlang dem Rand 14 in Fig. 5 nach rechts hin ab. Die Behangsektionen 17 werden also in dieser Richtung zunehmend kürzer. Der Halter 20 ist hier etwa dreieckförmig gestaltet, wobei er in den zwischen den Rändern 14 und 15 gebildeten rechten Eckbe­ reich paßt. Der Behang 16 hat im ganz ausgezogenen Zustand etwa Trapezform.
Bei dem in Fig. 6 gezeigten fünften Ausführungsbeispiel hat der Behang 16 in Anpassung an die Kontur und Größe der Öffnung 11 im völlig ausgezogenen Zustand eine Randkontur, die zumindest annähernd einer Halbellipse entspricht. Der Halter 20 befindet sich am in Fig. 6 linken endseitigen Behangbereich, während die Halteleiste 19 am rechten end­ seitigen Behangbereich angreift, wobei die Halteleiste 19 erheblich länger bemessen ist als der Halter 20 und bei der Halbellipse etwa die kürzere Ellipsenhalbachse repräsentiert, wenn der Behang 16 völlig ausgezogen ist. Man erkennt, daß der Halter 20 und die Halteleiste 19 relativ zueinander unparallel verlaufen und behangseitig einige Behangsektionen 17 mit ihren Achsen 18 in der gezeigten Abdeckstellung etwa parallel zueinander verlaufen. Aufgrund des behangseitigen Übermaßes zwischen dem Halter 20 und der Halteleiste 19 ergibt sich in Fig. 6 rechts ein behangseitiger Ausgleichs­ speicher, aus dem sich in der gezeigten Abdeckstellung angrenzend an die Halteleiste 19 ein Ausgleichselement 23 als Fächer ausbildet durch Auffächerung am in Fig. 6 oberen Randbereich einiger Behangsektionen und durch an der anderen Seite erfolgender Schichtung dieser Behangsektionen, wobei die Schichtung am in Fig. 6 unteren Ende der Halte­ leiste 19 geschieht.
Die Verschlußeinrichtung 10 weist analog derjenigen in Fig. 4 zwei schräge Führungseinrichtungen 30'' mit schräg verlaufenden Linearführungen 31'' auf, die beide zu den etwa parallelen Achsen 18 der Behangsektionen 17 spitz­ winklig verlaufen, wobei die obere Linearführung 31'' einen spitzen Winkel kleiner als 90° und die untere Linearführung 31'' einen stumpfen Winkel größer als 90° mit der Halte­ leiste 19 einschließen. Der Halter 20 weist zumindest auf der dem Behang 16 abgewandten Seite eine vom Linearverlauf abweichende Form, hier eine Bogenform, auf.
Bei dem in Fig. 7 gezeigten sechsten Ausführungsbeispiel haben die Öffnung 11 und in Anpassung daran der Behang 16 etwa die Form einer symmetrischen Hälfte einer Halbellipse, wobei von deren kürzerer Halbachse nur die Hälfte vorhanden ist, entlang der bei völlig ausgezogenem Behang 16 die Halteleiste 19 verläuft. Der in Fig. 7 rechts befindliche Rand 15 der Öffnung 11 und in Anpassung daran in der Abdeckstellung dort verlaufende Rand 22 des Behangs 16 verlaufen schräg und dabei stumpfwinklig zur Halteleiste 19, mit der diese Ränder 15 bzw. 22 einen Winkel größer 90° einschließen. Der gegenüberliegende Rand 13 der Öffnung 11 und 21 des Behangs 16 hat im wesentlichen Bogenform, wobei der Bogen vom unteren Rand 12 bis zum oberen Ende der Ränder 15, 22 reicht. In diesem Eckbereich befindet sich in der gezeigten Abdeckstellung der Halter 20, der in Anpassung an die Ecke im wesentlichen dreieckförmig gestaltet ist. Zwischen dem Halter 20 und der Halteleiste 19 erstrecken sich zwei Führungseinrichtungen 30, 30''. Die Linearführung 31 der Führung 30 verläuft etwa rechtwinklig zu den Achsen 18 einzelner zueinander paraller Behang­ sektionen 17 und dabei unter einem stumpfen Winkel, der größer 90° ist, schräg zur Halteleiste 19. Die andere Führungseinrichtung 30'' mit ihrer Linearführung 31'' verläuft zu den Behangsektionen 17 schräg und dabei spitzwinklig unter Einschluß eines Winkels kleiner 90° zwischen der Linearführung 31'' mit ihrer zur Halteleiste 19 weisenden Seite und der Halteleiste 19. Das Übermaß des Behanges 16 ermöglicht die Ausbildung eines sich an die Halteleiste 19 anschließenden unteren Ausgleichselements 23 durch Auffächerung einiger Behangsektionen am Rand 21 und durch Schichtung dieser Behangsektionen an dem anderen Rand 22 etwa am rechten Endbereich der Halteleiste 19.
Bei dem in Fig. 8 gezeigten siebten Ausführungsbeispiel verläuft die Halteleiste 19 am linken Rand 13 der Öffnung 11 und der Halter 20 in Abstand rechts davon, der hier ebenfalls etwa dreieckförmig gestaltet ist. Die Form des Behanges 16 im völlig ausgezogenen Zustand entspricht etwa derjenigen des sechsten Ausführungsbeispiels in Fig. 7. Dies gilt auch für die beiden Führungseinrichtungen 30, 30'' mit Linearführungen 31, 31''. Insgesamt ist die Verschluß­ einrichtung 10 in Fig. 8 ähnlich derjenigen in Fig. 7, wobei diese lediglich im Raum in Anpassung an die Öffnung 11 anders plaziert ist.
Bei dem in Fig. 9 in Abdeckstellung gezeigten achten Aus­ führungsbeispiel der Verschlußeinrichtung 10 hat die Öffnung 11 ungefähr die Kontur derjenigen in Fig. 1 mit unterem Rand 12, linkem Rand 13, der unter Bildung eines stumpfen Winkels schräg zum Rand 12 verläuft, einem oberen Rand 14, der z. B. etwa parallel zum Rand 12 verlaufen kann, im Vergleich dazu aber wesentlich kürzer bemessen ist, und einen rechts befindlichen bogenförmigen Rand 15. Ab­ weichend von Fig. 1 verläuft in Fig. 9 jedoch die Auszieh­ richtung des Behanges 16 horizontal, z. B. in Fig. 9 von links nach rechts. Die einzelnen Behangsektionen 17, und zwar ein wesentlicher Teil dieser, verlaufen einschließlich ihrer Achsen 18 im wesentlichen rechtwinklig zum Rand 12, 22. Die Halteleiste 19 verläuft in der in Fig. 9 gezeigten Ab­ deckstellung schräg und etwa parallel zum Rand 13, wobei die Halteleiste 19 mit dem unteren Rand 22 des Behanges 16 einen stumpfen Winkel größer 90° einschließt.
Der in Fig. 9 rechts am Behang 16 angreifende Halter 20 verläuft zur Halteleiste 19 unparallel und kann relativen Längsversatz dazu aufweisen. Dabei ist der Halter 20 in Anpassung an den bogenförmigen Rand 15 auf seiner Oberseite bogenförmig gestaltet, wo Haltemittel 26 und 27 angedeutet sind.
Die Verschlußeinrichtung 10 weist zwei Führungseinrich­ tungen 30 und 30'' auf mit jeweiligen Linearführungen 31 bzw. 31'', die zwischen dem Halter 20 und der Halteleiste 19 verlaufen. Die eine Linearführung 31 verläuft etwa parallel zum Rand 12, 22 und etwa rechtwinklig zu den Achsen 18 und den meisten Behangsektionen 17, während die andere Linearführung 31'' schräg in Bezug auf die Halteleiste 19 und die Achsen 18 und Behangsektionen 17 verläuft, und zwar derart, daß dazwischen ein spitzer Winkel eingeschlossen ist. In der in Fig. 9 gezeigten Abdeckstellung der Verschlußeinrichtung 10 verlaufen die meisten Behangsektionen 17 etwa vertikal. Auch hier hat der Behang 16 auf seiner Länge zwischen der Halteleiste 19 und dem Halter 20 ein Übermaß als Ausgleichs­ speicher zur Bildung mindestens eines Ausgleichselements, wobei sich in der gezeigten Abdeckstellung am in Fig. 9 linken und rechten endseitigen Bereich des Behanges jeweils Ausgleichselemente 23 bzw. 24 bilden. Das Ausgleichselement 23 bildet sich durch Auffächerung einiger Behangsektionen 17 am in Fig. 9 oberen Randbereich 21 und durch Schichtung am in Fig. 9 unteren Randbereich 22 und am dortigen Ende der Halte­ leiste 19. Das andere Ausgleichselement 24 bildet sich im Bereich des Halters 20 durch Auffächerung am dortigen unteren Rand 22 des Behanges 16 und durch Schichtung der entsprechenden Behangsektionen am in Fig. 9 oberen Ende des Halters 20.
Im Bereich des oberen Randes 14 ist eine Aufnahmeleiste 40 z. B. lösbar angebracht, die im Querschnitt etwa U-Profil mit nach unten gerichteter U-Öffnung aufweist. Die Aufnahme­ leiste 40 kann lösbar, z. B. an einem längs des Randes 14 verlaufenden Rahmenteil oder an einem anderen Rand der Öffnung 11, angebracht sein. An dieser Aufnahmeleiste 40 ist die Halteleiste 19 mitsamt dem darin im zusammengefalteten Zustand (Fig. 10) aufnehm­ baren Behang 16 mit Halter 20 mit einem Ende, und zwar mit dem in Fig. 9 oben befindlichen Ende, um die Achse 41 schwenkbar gehalten. Auf diese Weise kann die Halteleiste 19 dann, wenn die Verschlußeinrichtung 10 in ihre Freigabe­ stellung relativ zur Halteleiste 19 gebracht und in dieser aufgenommen ist, mitsamt der Verschlußeinrichtung in die Aufnahmeleiste 40 hineingeklappt werden, wie dies in Fig. 10 gezeigt ist. Umgekehrt kann auf diese Weise die Halteleiste 19 und mitsamt dieser die gesamte Verschlußeinrichtung 10 bei Bedarf um die Achse 41 aus der Aufnahmeleiste 40 heraus in die in Fig. 9 gezeigte Funktionsstellung geklappt werden, in der dann der Behang 16 in beschriebener Weise soweit ausziehbar ist, bis die in Fig. 9 gezeigte Abdeckstellung für die Öffnung 11 erreicht ist.
In Fig. 9 und 10 ist schematisch angedeutet, daß die Auf­ nahmeleiste 40 nahe der Schwenkachse 41 der Halteleiste 19 zumindest ein Sicherungselement 42 aufweist, mittels dessen die aus der Aufnahmeleiste 40 ausgeschwenkte Halteleiste 19 im ausgeschwenkten Zustand (Fig. 9) sicherbar ist.
Die Aufnahmeleiste 40 weist vorzugsweise in Abstand von der Schwenkachse 41, z. B. am in Fig. 9 und 10 rechten End­ bereich, zumindest ein schematisch angedeutetes Rastelement 43, z. B. in Form eines Magneten, auf, mittels dessen die in der Aufnahmeleiste 40 aufgenommene Halteleiste 19 (Fig. 10) an der Aufnahmeleiste 40 verrastbar ist, so daß diese Nichtfunktionsstellung gemäß Fig. 10 damit gesichert ist. Soll die Verschlußeinrichtung 10 in ihre Funktions­ stellung gebracht werden, so wird beim Rastelement 43 die Entrastung der Halteleiste 19 von der Aufnahmeleiste 14 herbeigeführt und dann die Halteleiste 19 mitsamt der ganzen Verschlußeinrichtung 10 darin und daran um die Achse 41 in Fig. 10 im Uhrzeigersinn und in Richtung zum Rand 13 geschwenkt, bis in der in Fig. 9 gezeigten Endlage das Sicherungselement 42 eingreift und diese Position der Halteleiste 19 sichert. Dann kann z. B. durch Anfassen am Halter 20 der Behang 16 in Fig. 9 etwa in horizontaler Richtung in die Abdeckstellung ausgezogen werden mitsamt den Führungseinrichtungen 30, 30'', wobei die Aufnahmeleiste 40 für den Randbereich 21 des Behanges 16, der längs des oberen Randes 14 verläuft, zugleich eine Aufnahme und Führung bilden kann.
In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung er­ strecken sich die Behangsektionen im ausgefahrenen Abdeckzu­ stand der Verschlußeinrichtung zumindest im Bereich einer Behangrandkante und dabei in Richtung der Achsen der Behang­ sektionen über den Flächenbereich hinaus, welcher durch die Halteleiste, den Halter und die beiden Verbindungslinien zwischen benachbaren Endpunkten von Halteleiste und Halter gebildet wird.
In Fig. 2 weist die Halteleiste 19 einen linken Endpunkt 46 und einen rechten Endpunkt 47 auf. Der Halter 20 weist einen linken Endpunkt 44 und einen rechten Endpunkt 45 auf. Die vorgenannte Verbindungslinie 49 erstreckt sich vom rechten Endpunkt 45 des Halters 20 zum rechten Endpunkt 47 der Halte­ leiste 19. Die vorgenannte Verbindungslinie 50 erstreckt sich vom linken Endpunkt 44 des Halters 20 zum linken Endpunkt 46 der Halteleiste 19.
Beim Gebrauchsmuster 89 09 836.6 wird ein Faltbehang beschrie­ ben. Bei diesem beträgt der Abstand zwischen einer schrägen Randkante (dort 3, 4) und der benachbarten Linearführung (dort 18a, 18c) maximal ein bis zwei Zentimeter, was als Kraglänge des Behanges zu bezeichnen ist. Dabei ist die Krag­ länge einzelner Behangsektionen über den gesamten Behangbe­ reich immer nur ein Bruchteil der geführten Länge einzelner Behangsektionen. Im Gegensatz dazu ist bei der erfindungs­ gemäßen Verschlußeinrichtung die Kraglänge einzelner Behang­ sektionen zumindest in einzelnen Behangbereichen und zumin­ dest im Bereich einer freien Behangrandkante größer, gleich groß oder nur unwesentlich kleiner als der geführte Bereich dieser Behangsektionen. Dabei ist die Kraglänge einzelner Behangsektionen insbesondere im Bereich von schrägen und/oder gebogenen Behangrandkanten im Vergleich zur geführten Länge dieser Behangsektionen recht groß. Der geführte Bereich einer Behangsektion ist der Bereich, der sich zwischen zwei Linearführungen erstreckt.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfin­ dung ist die Kontur des Flächenstückes, welches die beiden äußeren Linearführungen mit Halteleiste und Halter zusammen einschließen, und zwar im Ausfahrzustand der Verschlußein­ richtung nicht identisch mit der Kontur des Behanges. Dabei weicht die Kontur des Behanges zumindest im Bereich eines und dabei des bogenförmigen, teilweise bogenförmigen oder bogen­ förmig-geraden Behangrandes von dem Verlauf der zugeordneten Linearführung und damit von der Kontur des vorgenannten Flächenstückes ab. Der bogenförmige, teilweise bogenförmige oder bogenförmig-gerade Behangrand weicht dabei über zumin­ dest einen Teil oder sogar über seine gesamte Behangrand­ länge vom Verlauf der zugeordneten Linearführung ab und ver­ läuft damit unparallel zu dieser. Auch der andere etwa gerad­ linig verlaufende Behangrand, so gezeigt als linker Behang­ rand z. B. in Fig. 2, weicht im Bereich seines dem Halter zugeordneten Ausgleichsteiles vom geradlinigen Verlauf ab und verläuft dort etwa leicht bogenförmig. Damit weicht auch dieser Behangrand zumindest über einen kleinen, oberen Bereich im Ausfahrzustand des Behanges vom geradlinigen Verlauf der benachbarten, zugeordneten Linearführung ab.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfin­ dung sind die Behangsektionen, welche dem Ausgleichsteil an der Halteleiste zugeordnet sind, alle gleich lang. In einer anderen Ausführungsform werden die Behangsektionen dieses Ausgleichsteiles ausgehend von der Halteleiste hin zum Halter gleichmäßig oder auch ungleichmäßig kürzer. Die maximale Länge einer Behangsektion ist dabei gleich der Länge der Halte­ leiste. In dem Behangbereich zwischen dem Ausgleichsteil an der Halteleiste und dem Ausgleichsteil am Halter haben in einer Ausführungsform alle Behangsektionen die gleiche Länge. In einer anderen Ausführungsform werden diese Behang­ sektionen in Richtung Halter gehend gleichmäßig oder auch ungleichmäßig kürzer.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind die Be­ hangsektionen, welche dem Ausgleichselement am Halter zuge­ ordnet sind, alle etwa gleich lang. In einer anderen Ausfüh­ rungsform werden diese Behangsektionen ausgehend vom Halter hin in Richtung Halteleiste gleichmäßig oder ungleichmäßig länger.
In einer weiteren nicht gezeigten aber vorteilhaften Ausfüh­ rungsform verlaufen die Linearführungen 31'' in Fig. 4 recht­ winklig zur Halteleiste 19.
In einer weiteren nicht gezeigten Ausführungsform ist der Halter 20 z. B. in Fig. 2 kürzer als der zugeordnete Rand 14. Dabei kann die Länge des Halters 20 drei Viertel, die Hälfte oder auch nur ein Viertel der Länge des zuge­ ordneten Randes 14 betragen.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die Auf­ nahmeleiste 40 nicht wie in Fig. 9 gezeigt am oberen Rand 14 der Öffnung 11, sondern am unteren Rand 12 angeordnet. Die Halteleiste 19 wird dabei im Gegenuhrzeigersinn in die in Fig. 9 gezeigte Position ausgeklappt und dort fixiert.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform werden die Öffnungen 36' und/oder 36'' als Langlöcher ausgebildet, wobei die lange Achse des jeweiligen Langloches etwa parallel zur Achse 18 der Behangsektionen 17 verläuft. Dabei garantiert die Ausbildung der Öffnungen 36' und/oder 36'' als Langlöcher insbesondere im Bereich der fächerartigen Ausgleichselemente, daß einzelne Behangsektionen nicht zwischen den Linearführungen oder zwischen einer Linearfüh­ rung und dem Halter eingespannt werden und sich verwerfen. Somit ist die volle Bewegungsfreiheit jeder Linearführung über den gesamten Bereich des Behanges garantiert.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann der Halter und/oder die Halteleiste gebogen ausgebildet und dabei der gebogenen Kontur des zugeordneten Fensterrandes angepaßt sein. Eine Ausbildung der Halteleiste in Bogen­ form ist deshalb möglich, weil der Behang sowohl im Stapel­ zustand als auch in der ausgefahrenen Abdeckstellung genü­ gend Flexibilität besitzt, um sich dem gebogenen Rand anzu­ passen.
Betrachtet man den Behang 16 in Fig. 1, so erkennt man un­ schwer, daß am linken Behangrand 21 und dort im Bereich des Ausgleichselementes 23 die Behangsektionen 17' geschichtet sind. Danach folgt im Bereich des Behangrandes 21 ein großer Bereich aufgefächerter Behangsektionen 17, an den sich weiter nach oben ein kleiner Bereich geschichteter Behang­ sektionen 17 anschließt. Die beiden vorgenannten aus Behang­ sektionen 17 bestehenden Bereiche, gehören beide zum Aus­ gleichselement 25. An den vorgenannten kleinen Bereich ge­ schichteter Behangsektionen 17 schließt sich das Ausgleichs­ element 24 mit einem ebenfalls kleinen Bereich aufgefächer­ ten Behangsektionen 17'' an. Am rechten, bogenförmigen Behangrand 22 des Behanges 16 sind im Bereich des Ausgleichs­ elementes 23 die einzelnen Behangsektionen 17' aufgefächert. An diesen Bereich aufgefächerter Behangsektionen 17' schließt sich nach oben ein Bereich geschichteter Behang­ sektionen 17 an, der bereits zum Ausgleichselement 25 ge­ hört. An diese Behangsektionen 17 schließt sich weiter nach oben ein Bereich aufgefächerter Behangsektionen 17 an, der ebenfalls noch zum Ausgleichselement 25 gehört. Daraus folgt, daß das Ausgleichselement 25 aus zwei fächerartigen Aus­ gleichsbereichen besteht. Weiter nach oben gehend schließt sich ein Bereich eng geschichteter Behangsektionen 17'' an, der zum Ausgleichselement 24 gehört. Somit besteht also in Fig. 1 der Behang 16 aus drei Ausgleichselementen 23, 24, 25, wobei jedoch das Ausgleichselement 25 aus zwei Ausgleichs­ bereichen gebildet ist. Ausgleichselement 23 und 24 weisen jeweils nur einen Ausgleichsbereich auf. Der Behang 16 be­ steht damit aus vier verschiedenen Ausgleichsbereichen, die zueinander so angeordnet sind, daß an jeder Randkante 21 und 22 des Behanges 16 fortlaufend geschichtete und ge­ fächerte Bereiche aufeinander folgen. Betrachtet man jede Randkante 21 und 22 des Behanges 16 für sich, so treten ent­ lang dieser Randkanten 21, 22 fortlaufend geschichtete und gefächerte Bereiche im Wechsel auf. Betrachtet man beide Randkanten gleichzeitig, so stellt man fest, daß einem Schichtbereich der Randkante 21 ein aufgefächerter Bereich der Randkante 22 und einem aufgefächerten Bereich der Rand­ kante 21 ein Schichtbereich der Randkante 22 zugeordnet ist. Die fächerartigen Ausgleichsbereiche der Ausgleichselemente 23, 24, 25 sind also im wesentlichen im Bereich des in Ab­ deckstellung sich befindenden Behanges so zueinander ange­ ordnet, wie man z. B. dreieckförmige Kuchenstücke auf einem Rechtecktablett platzsparend ablegt.
Wird in Fig. 2 das Ausgleichselement 25 durch einen Verband von im wesentlichen parallel verlaufenden Behangsektionen 17 ersetzt, gilt trotzdem nach wie vor das Gesetz vom wechsel­ weisen Auftreten geschichteter und gefächerter Behangbereiche entlang ein und derselben Randkante. Der Parallelverband zwischen den Ausgleichselementen 23 und 24 wirkt dabei als absolut neutraler Bereich.
Befindet sich der Behang der Verschlußeinrichtung im völlig ausgezogenen Zustand, schließen alle benachbarten Behangsek­ tionen etwa den gleichen Winkel miteinander ein. Als Übermaß des Behanges wird die Behangfläche definiert, die entsteht, wenn man von der Abdeckfläche einer Verschlußeinrichtung im völlig ausgezogenen Zustand des Behanges die Fläche der Öffnung abzieht, welche der Behang dieser Verschlußeinrich­ tung in Abdeckstellung derselben abdeckt.
Wird eine Verschlußeinrichtung z. B. so wie in Fig. 2 aus­ gestaltet, besteht diese aus einem oberen und einem unteren Ausgleichselement und einem zwischen den beiden Ausgleichs­ elementen angeordneten Parallelverband von Behangsektionen. Diese Ausgestaltung bringt vor allem optische Vorteile, weil dadurch eine gleichmäßige Verteilung der Behangsektionen über den gesamten Flächenverlauf des Behanges möglich ist.
In weiteren vorteilhaften Ausführungsformen kann der Behang 16 in Fig. 1, Fig. 2, Fig. 4, Fig. 5 so angeordnet werden, daß die Behangsektionen - wie in Fig. 9 - im wesent­ lichen senkrecht zur Behangrandkante 12 der jeweiligen Öffnung 11 verlaufen. Dabei ist die Halteleiste 19 in Abdeckstellung der Verschlußeinrichtung 10 der seitlichen Randkante 13 (Fig. 1, Fig. 2 ) oder Randkante 15 (Fig. 4) zugeordnet. In Fig. 5 kann die Halteleiste 19 in Abdeckstel­ lung der Verschlußeinrichtung 10 sowohl der Randkante 13 als auch der Randkante 15 zugeordnet sein.
In einer vorteilhaften Ausführungsform sind die Behangsek­ tionen im vertikalen Querschnitt derselben als wabenartige Teile ausgebildet, die zu einem Paketstapel zusammengefaltet werden können.
In Fig. 2 ist eine Verschlußeinrichtung 10 in Abdeckstellung derselben gezeigt. Wird diese Verschlußeinrichtung in ihre Freigabestellung (Aufbewahrstellung) gebracht, liegt der Halter 20 auf einem Stapel gefalteter Behangsektionen 17'', 17 und 17'. Dieser Stapel gefalteter Behangsektionen liegt wiederum auf der Halteleiste 19. Dabei liegt der Endpunkt 46 der Halteleiste 19 und der Endpunkt 44 des Halters 20 direkt übereinander. Nun errichtet man auf der Halteleiste 19 eine Senkrechte, die durch den Endpunkt 46 geht und bis hinauf zum Rand 14 der Öffnung 11 reicht. Dabei stellt man fest, daß auch der Endpunkt 44 des Halters 20 auf dieser Senkrechten liegt. Wird nun der Behang 16 in seine Abdeck­ stellung gebracht und befindet sich damit der Halter 20 in seiner obersten in Fig. 2 gezeigten Position, stellt man fest, daß sich der Endpunkt 44 des Halters 20 in Längsab­ stand von der genannten Senkrechten befindet. Diesen Längs­ abstand des Endpunktes 44 des Halters 20 von der Senkrechten durch den Endpunkt 46 der Halteleiste 19 nennt man Längs­ versatz.
Die Linearführungen verlaufen auch im Bereich des Ausgleichs­ teiles und somit auch im gefächerten Bereich geradlinig. Die Linearführungen können in Abdeckstellung der Verschlußein­ richtung senkrecht zur zugeordneten Halteleiste 19 verlaufen.
Zumindest eine der vorhandenen Linearführungen verläuft in Abdeckstellung der Verschlußeinrichtung unter einem Winkel ungleich 90 Grad zum Halter. Dabei kann der genannte Winkel erheblich von 90 Grad abweichen.
Vorzugsweise verläuft in Abdeckstellung der Verschlußein­ richtung zumindest eine Linearführung unter einem Winkel ungleich 90 Grad zur Halteleiste. Dabei kann der genannte Winkel erheblich von 90 Grad abweichen.

Claims (39)

1. Verschlußeinrichtung für Fenster, Türen od. dgl. Öffnungen (11), mit einem Behang (16) aus miteinander um Achsen (18) etwa ziehharmonikaartig gelenkig verbundenen Behangsektionen (17, 17', 17''), der an einem Ende etwa im Bereich der dortigen Behangsektion an einer zur Achse (18) der Behangsektion etwa parallelen Halte­ leiste (19) befestigt ist und am anderen Ende etwa im Bereich der dortigen Behangsektion einen daran befestigten Halter (20) aufweist, wobei zumindest einer der beiden sich zwischen der Halteleiste (19) und dem Halter (20) er­ streckenden Ränder (21, 22) des Behangs (16) zumindest zum Teil von einer zur Mittenlängsachse der Halteleiste (19) etwa rechtwinkligen Linie abweichend verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß der Behang (16) auf seiner Länge zwischen der Halte­ leiste (19) und dem Halter (20) ein Übermaß als Ausgleichs­ speicher zur Bildung mindestens eines Ausgleichselements (23, 24, 25) aufweist.
2. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zumindest eine Führungseinrichtung (30, 30', 30'') des Behanges (16).
3. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Führungseinrichtung (30, 30', 30'') mit dem Behang (16) bei dessen Aufziehbewegung in die Abdeckstellung ausziehbar und bei dessen Rückbewegung in die Freigabestellung zurückbewegbar ist.
4. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Führungseinrichtung (30, 30', 30'') eine Linearführung (31 bzw. 31' bzw. 31''), z. B. ein Spannelement, aufweist, die relativ zum Behang (16) ver­ schieblich ist und an der der Behang (16) mit behang­ seitigen Führungsteilen geführt ist.
5. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsteile des Behanges (16) aus Öffnungen (36', 36'') in den Behangsektionen (17) gebildet sind, durch die sich die zugeordnete Linearführung (31', 31'') z. B. das Spannelement, hindurcherstreckt.
6. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Führungseinrichtung (30, 30', 30'') zu den Achsen (18) der Behangsektionen (17) etwa recht­ winklig oder spitzwinklig oder stumpfwinklig schräg ver­ läuft.
7. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Führungseinrichtung (30, 30', 30'') sich von der Halteleiste (19) bis zum Halter (20) er­ streckt und an beiden angreift.
8. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, gekennzeichnet durch mehrere, zumindest zwei, Führungseinrichtungen (30, 30', 30'').
9. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine erste Führungseinrichtung (30, 30') zumindest etwa rechtwinklig zu den Achsen (18) der Behang­ sektionen (17) verläuft und zumindest eine zweite Füh­ rungseinrichtung (30'') zu diesen Achsen (18) spitzwinklig oder stumpfwinklig schräg verläuft.
10. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet durch zwei Führungseinrichtungen (30''), die beide spitzwinklig oder stumpfwinklig zu den Achsen (18) der Behangsektionen (17) verlaufen.
11. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Linearführung (31, 31', 31'') elastisch ausziehbar und selbsttätig zusammenziehbar aus­ gebildet ist, z. B. zumindest auf einem Längenteil aus einem Gummiband, einer Feder od. dgl. besteht.
12. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Führungseinrichtung (30, 30', 30'') mindestens einen Aufnahmespeicher (32, 32', 32'') für die Linearführung (31, 31', 31'') aufweist, von dem die Linearführung (31, 31', 31'') abgebbar, z. B. abziehbar, ist, und mittels dessen die Linearführung (31, 31', 31'') selbsttätig, z. B. mittels Federkraft, aufnehmbar und speicherbar ist.
13. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Aufnahmespeicher (32, 32', 32'') an, insbesondere in, der Halteleiste (19) und/oder dem Halter (20) angeordnet ist.
14. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (20) verformbar und mittels Verformung anpaßbar ist.
15. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (20) eine vom Linearverlauf abweichende Form, zumindest auf seiner dem Behang (16) abgewandten Seite, aufweist.
16. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (20) etwa dreieckförmig oder bogenförmig ausgebildet ist.
17. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Behang (16) im völlig ausgezogenen Zustand eine etwa trapezförmige Randkontur aufweist.
18. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Behang (16) im völlig ausgezogenen Zustand eine Randkontur aufweist, die annähernd einer Halbellipse entspricht.
19. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Behang (16) im völlig ausgezogenen Zustand eine Randkontur aufweist, die annähernd der symmetrischen Hälfte einer Halbellipse entspricht.
20. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Behang (16) im völlig ausgezogenen Zustand die Form etwa eines Rechtecks mit an einer Seite des Rechtecks befindlichem Bogenteil aufweist.
21. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Behang (16) im Bereich der Öffnung (11) in seiner Abdeckstellung derart angeordnet werden kann, daß unter im wesentlichen vollständiger Abdeckung der Öffnung (11) die Halteleiste (19) und der Halter (20) zueinander mit Längsversatz und/oder unparallel oder mit Längsversatz und zueinander parallel verlaufen.
22. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Behang (16) im Bereich der Öffnung (11) in seiner Abdeckstellung derart angeordnet werden kann, daß ein Rand (21, 22) des Behangs (16) in Bezug auf die Halte­ leiste (19) unter einem Winkel größer 90° verläuft.
23. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Behang (16) im Bereich der Öffnung (11) in seiner Abdeckstellung derart angeordnet werden kann, daß ein behangseitiger Ausgleich mit Anpassung an die Kontur und/oder Größe der Öffnung (11) mittels des Aus­ gleichsspeichers und unter Bildung zumindest eines Aus­ gleichselements (23, 24, 25) daraus erfolgt unter im wesentlichen vollständiger Abdeckung der Öffnung (11).
24. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens eine Ausgleichselement (23 bis 25) sich - in Ausziehrichtung des Behanges (16) betrachtet - im einen und/oder anderen endseitigen Behangbereich und/oder zwischen beiden aus dem Ausgleichsspeicher ausbildet.
25. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens eine Ausgleichselement (23 bis 25) sich als Fächer mit an einer Seite erfolgender Auffäche­ rung einiger Behangsektionen (17, 17', 17'') und an der anderen Seite erfolgender Schichtung dieser Behang­ sektionen (17, 17', 17'') ausbildet.
26. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichtung einiger Behangsektionen (17, 17', 17'') an dieser anderen Seite des Behanges (16) durch Zusammen­ haltung dieser Behangsektionen (17, 17', 17'') erfolgt.
27. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammenhaltung durch Kleben oder mittels zu­ sammenhaltender Befestigungsmittel, z. B. Schrauben, Ösen, Ringe, Schlaufen od. dgl., erfolgt.
28. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammenhaltung einiger Behangsektionen (17, 17', 17'') mittels der mindestens einen schräg verlaufenden Linearführung (31'') und derart erfolgt, daß die Linear­ führung (31'') zu diesen einigen Behangsektionen (17, 17', 17'') etwa rechtwinklig verläuft.
29. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens eine Ausgleichselement (23 bis 25) im einen und/oder anderen endseitigen Behangbereich mittels eines Verstärkungselements (35) im Grenzbereich zwischen dem Ausgleichselement (23) und der daran anschließenden Behangsektion (17) von dieser abgesetzt ist.
30. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (20) und/oder die Halteleiste (19) im Bereich des Rahmenteils oder des Randes (12-15) der Öffnung (11) lösbar anbringbar sind.
31. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 30, gekennzeichnet durch Haltemittel (26, 27), z. B. Magnethalter, für den Halter (20).
32. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel (26, 27) des Halters (20) aus Mit­ nehmern gebildet sind, die mit einem zugeordneten Oberrand einer die Öffnung (11) verschließenden, z. B. in etwa vertikaler Richtung auf- und abfahrbaren Scheibe zum Aus­ ziehen des Behangs (16) in seine Abdeckstellung durch die Bewegung der Scheibe in Eingriff bringbar sind.
33. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß der Behang (16) im zusammengefalteten Zustand mitsamt dem Halter (20) innerhalb der Halteleiste (19) aufnehmbar ist.
34. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteleiste (19) etwa U-Profil aufweist.
35. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 34, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteleiste (19) mitsamt dem darin im zusammen­ gefalteten Zustand aufnehmbaren Behang (16) mit Halter (20) mit einem Ende schwenkbar an einer Aufnahmeleiste (40) gehalten ist, in der die Halteleiste (19) aufnehmbar und aus der die Halteleiste (19), z. B. in eine Funktionsstellung, herausklappbar ist.
36. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeleiste (40), vorzugsweise in Abstand von der Schwenkachse (41) der Halteleiste (19), zumindest ein Rastelement (43) aufweist, mittels dessen die in der Aufnahmeleiste (40) aufgenommene Halteleiste (19) an der Aufnahmeleiste (40) verrastbar ist.
37. Verschlußeinrichtung nach Anspruch 35 oder 36, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeleiste (40) nahe der Schwenkachse (41) der Halteleiste (19) zumindest ein Sicherungselement (42) aufweist, mittels dessen die aus der Aufnahmeleiste (40) ausgeschwenkte Halteleiste (19) im ausgeschwenkten Zustand sicherbar ist.
38. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 35 bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeleiste (40) etwa U-Profil aufweist.
39. Verschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 35 bis 38, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeleiste (40) an einem Rahmenteil oder Rand (12-15) der Öffnung (11) lösbar anbringbar ist.
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