DE196974C - - Google Patents

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DE196974C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B21/00Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
    • B28B21/56Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles incorporating reinforcements or inserts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 196974 -KLASSE 80 ff. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Juni 1906 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Vorrichtungen zur Herstellung von Zementröhren mit Drahteinlage, bei denen der Draht, welcher die Einlage bilden soll, auf einen drehbaren Körper aufgewickelt ist, welcher während der Drehung langsam emporgehoben wird, und bei welchem zwischen dem Formkern und der äußeren Rohrform ein Drahtführer angebracht ist, der langsam gehoben
ίο wird, so daß der Draht von seinem Halter abgewickelt und auf die Oberfläche der in der Form vorhandenen Zementschicht aufgebracht wird.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die ganze Rohrform nebst der Formmasse an der Umdrehung der Drahtträger teilnimmt, während der oder die Drahtführer, durch welche der Draht geführt wird, an der Umdrehung nicht teilnehmen, sondern nur während derselben langsam in die Höhe gehoben werden, und zwar mit einer Geschwindigkeit, die derjenigen entspricht, mit welcher die Höhe der Formmasse in der Form wächst.
Der Draht wird daher stets auf die jeweilige Oberfläche der in Umdrehung befindlichen Formmasse vom Drahtführer abgelegt. Da sowohl die Form als auch die Formmasse und der Draht an der Umdrehung teilnehmen, kann ferner keine Reibung zwischen der Formmasse und den Teilen der Form entstehen. Das einzige Glied, das an der Umdrehung nicht teilnimmt, ist der Drahtführer.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch eine zur Herstellung der Röhre dienende Rohrform,
Fig. 2 eine Einzelheit.
α ist eine sich drehende Platte, auf welcher der Formkern b und der Formmantel c angebracht sind. Diese sind in geeigneter Weise abgesteift und so eingerichtet, daß sie schnell und leicht entfernt werden können. d (Fig. ι links) sind die beiden Stampfer, die auf und ab bewegt und dem Wachsen der Zementschicht f entsprechend in der Form in beliebiger bekannter Weise langsam in die Höhe gehoben werden.
Zwischen den Zylindern b und c sind zwei mit der Rohrform gleichachsige Ringe g, h angebracht. Der Ring g hängt an Schnüren k, die an einem Kreuz m befestigt sind. Dieses Kreuz ist um einen Zapfen η drehbar. Der Zapfen η wird von einer in dem Gehäuse ρ gelagerten Mutter 4 getragen, die während der Umdrehung der Form den Zapfen η und somit das Kreuz m langsam und selbsttätig hebt. Der äußere Ring h trägt nach oben gerichtete Arme q, die mit einem Ring r verbunden sind (Fig. ι rechts). Dieser Ring r ruht zwischen Steuerrollen s auf dem Steuerring t, der an Schnüren u aufgehängt ist. Diese nebst dem Steuerring t nehmen an der Umdrehung nicht teil, werden aber während der Drehung langsam gehoben.
An der Innenseite der Ringe g und h sind auf der Zeichnung nicht dargestellte Lager für die Versteifungsstangen ν angebracht. Diese Stangen sind auf dem Boden der Form, d. h. auf der Platte a, befestigt und dienen
dazu, die Drehung dieser Platte auf die Ringe g und h zu übertragen.
Auf der äußeren Seite der Ringe g und h ist der Draht w und χ aufgewickelt, welcher die Einlage, d. h. die Tragdrähte im fertigen Zementrohr bildet. Die Enden der Drähte w und χ werden durch ein Loch \ am unteren Ende eines jeden Drahtführers y gezogen. Diese Drahtführer nehmen an der Drehung
ίο nicht teil, werden aber mit den übrigen eben erwähnten Teilen zusammen in beliebiger bekannter Weise langsam gehoben. Die Enden der Drahtführery erstrecken sich bis nahezu auf die Zementschicht, und die Drähte w und χ werden daher während der Drehung der Form nach und nach auf die Oberfläche der Zementschicht geführt und mit Zement umhüllt.
Dadurch, daß man die Geschwindigkeit mit der die Ringe g und h und die Drahtführer j' gehoben werden, ändert, kann man die Entfernung zwischen den Windungen der in die Zementschicht gelegten Drähte verändern.
Wenn das Rohr fertig ist, befinden sich die Ringe g, h, r und t mit den Drahtführerny oberhalb der Form, so daß letztere leicht auseinandergenommen und das Rohr bequem beseitigt werden kann. Damit die Draht- führery nicht beschädigt werden, wenn sie während der Umdrehung in dem verhältnismäßig engen Raum gegen die sich drehenden Teile anstoßen, sind sie mit Armen ι versehen, die um eine an einer festen Stange 3 sitzende, senkrechte Achse 2 greifen (Fig. 2). Die Drahtführery können daher ein wenig seitlich ausschwingen und ausweichen, falls sie während der Umdrehung der Teile mit diesen zusammenstoßen sollten.
Der Zapfen η ist mit Gewinde versehen. Auf diesem läuft eine Mutter 4, die im Gehäuse ρ gelagert ist. Das Kreuz m und damit der Ring g können hierdurch in richtiger Höhe eingestellt werden, wenn die Arbeit anfangen soll. Der Ring h wird entweder durch Verkürzen oder Verlängern der Schnüren oder in ähnlicher Weise in richtige Höhe eingestellt.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Formmaschine zur Herstellung von Zementröhren mit Drahteinlage, bei welcher der Draht, welcher die Einlage bilden soll, auf einen drehbaren, während der Drehung langsam emporsteigenden Körper aufgewickelt ist und durch einen gleichfalls emporsteigenden Drahtführer von seinem Träger abgewickelt und auf die Oberfläche der in der Form vorhandenen Zementschicht aufgebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die ganze Rohrform nebst der Formmasse an der Umdrehung teilnimmt, während der oder die Drahtführer, durch welche der Draht geführt ist, an der Umdrehung nicht teilnehmen, sondern nur während derselben mit einer dem Anwachsen der Formmasse entsprechenden Geschwindigkeit in die Höhe gehoben werden.
2. Formmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drahtträger aus einer oder mehreren, sich zugleich mit der Form drehenden Ringen (g, h) gebildet ist, welche zwischen dem Formkern und Mantel angebracht sind.
3. Formmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe (g, h) an ihren Innenseiten Lager für die senkrechten Versteifungsstangen (v) des Zementrohres tragen.
4. Formmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtführer (y) aus einem Arm bestehen, welcher an seinem unteren Ende mit einem Loch ■(%) versehen ist und mit seinem oberen Ende an einer auf einer Stange (3) angebrachten Achse (2) drehbar gelagert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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