DE19645971C2 - Gehäusungssystem mit Feldeffekttransistoren und Verfahren zum Gehäusen von Feldeffekttransistoren - Google Patents
Gehäusungssystem mit Feldeffekttransistoren und Verfahren zum Gehäusen von FeldeffekttransistorenInfo
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Description
Diese Erfindung bezieht sich auf die Gehäusung von Lei
stungsfeldeffekttransistoren ("FETs"), insbesondere für Mi
krowellenanwendungen.
Die Fig. 1 bis 5 zeigen verschiedene Aspekte bekannter FET-
Gehäuse, bei denen die Leistungs-FETs eutektisch direkt an
der Basis des Gehäuses befestigt sind. Bei Hochleistungs-Mi
krowellenanwendungen ist eine direkte Befestigung der Lei
stungs-FETs an der Gehäusebasis bevorzugt, derart, daß die
größtmögliche Wärmesenkenwirkung erreicht werden kann. Wie
in den Fig. 1 bis 3 gezeigt ist, und wie es sehr ähnlich in
der Vorrichtung aus den Fig. 5A und 5B der US 4985753 of
fenbart ist, ist das Gehäuse 10 aus mehreren getrennten Tei
len hergestellt, die eine Gehäusebasis 11 mit einem erhöhten
FET-Befestigungssockel 12, Gehäuseseitenwände 15 mit einer
Herausführungsanordnung 14 und Anschlußleitungen 13 umfas
sen. Wie speziell in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist, werden
die Gehäuseseitenwände 15 von einer rechteckigen Beilage 16
gehalten. Die Herausführungsanordnung 14 weist, wie in Fig.
4 gezeigt ist, eine obere Komponente, eine untere Komponen
te, die beide aus einer Aluminiumoxid-Keramik gebildet sind,
und eine leitfähige Spur auf. Die leitfähige Druckmetalli
sierungs-Spur koppelt den Schaltungsaufbau in dem Gehäuse
mit einem externen Schaltungsaufbau. Wie in Fig. 5 gezeigt
ist, sind FET-Chips 17 eutektisch an der oberen Oberfläche
des Befestigungssockels 12 angebracht. Jeder FET-Chip ent
hält eine Mehrzahl einzelner FETs, die miteinander gekoppelt
sind. Eine eutektische Befestigung definiert einen Prozeß,
bei dem eine Legierung mit einer geringen Schmelztemperatur,
typischerweise eine auf Gold basierende, verwendet wird, um
eine thermisch und elektrisch leitfähige Verbindung zwischen
einer metallisierten hinteren Oberfläche der FET-Chips und
einer Befestigungsoberfläche zu bilden. Die Liquidustemperatur
der Legierung nimmt jedesmal zu, wenn dieselbe wieder
geschmolzen wird, da sich die chemische Zusammensetzung der
selben ändert.
In den Fig. 1 bis 5 nicht dargestellt ist die Vielzahl von
einzelnen Beilagen und Abstandshaltern, die benötigt werden,
um die elektrischen Schaltungen und Komponenten in die ord
nungsgemäße Ausrichtung zueinander zu bringen. Bei den mei
sten bekannten FET-Gehäusen sind die oberen Oberflächen al
ler einzelnen Komponenten grob koplanar.
Dieser Typ eines bekannten Gehäuses weist viele Nachteile
auf. Am offensichtlichsten ist, daß dasselbe aus vielen
kleinen diskreten Komponenten hergestellt ist, von denen je
de getrennt hergestellt, positioniert und befestigt werden
muß, um das Gehäuse fertigzustellen. Dies erhöht die Kosten
des fertiggestellten Gehäuses.
Die leitfähige Spur der Herausführungsanordnung 14 ist nur
ein sehr dünner Metallfilm. Somit ist der Strombetrag, den
dieselbe führen kann, begrenzt.
Die Befestigung der FET-Chips 17 auf dem Befestigungssockel
12 ist eine Quelle mehrerer Probleme. Da die FET-Chips auf
dem Sockel 12 befestigt werden, nachdem die Seitenwände 15
bereits an ihrem Platz sind, besitzt der Monteur, der die
FET-Chips auf dem Sockel plaziert, nur einen beschränkten
Zugriff auf den Arbeitsbereich. Der FET-Chip wird auf dem
Sockel plaziert und ausreichend Wärme wird dem Sockel zuge
führt, um den Chip unter Verwendung einer eutektischen Vor
form eutektisch mit dem Sockel zu verbinden. Typischerweise
erfordert dies, daß der Monteur den Chip auf dem Sockel
rückwärts und vorwärts bewegt, während die Goldlegierung,
die verwendet ist, um die eutektische Verbindung zu bilden,
geschmolzen wird. Diese Aktion ist als "Scheuern" (scrub
bing) bekannt. Wenn zusätzliche Chips auf dem Sockel pla
ziert werden, muß der Sockel erwärmt bleiben, während der
neue Chip über den Sockel gescheuert wird. Wenn weitere
Chips auf dem Sockel plaziert werden, bleibt immer weniger
Raum für das Scheuern.
Es sei angenommen, daß typische Hochleistungs-FET-Gehäuse
von 2 bis 4 FET-Chips enthalten, wobei die Chips, die zuerst
auf dem Sockel plaziert werden, wiederholten oder ausgedehn
ten hohen Temperaturen ausgesetzt sind, während jeder weite
re Chip auf dem Sockel plaziert wird. Diese wiederholte oder
ausgedehnte thermische Belastung kann selbst zu der Ver
schlechterung oder dem Ausfall von FET-Chips führen.
Wenn der Scheuerprozeß nicht ordnungsgemäß durchgeführt
wird, bilden sich Mikrolücken zwischen dem FET-Chip und dem
Sockel. Wenn dieselben nicht unter Verwendung einer Röntgen
strahlen-Radiographieuntersuchung erfaßt und während einer
Überarbeitung beseitigt werden, kann die Langzeitzuverläs
sigkeit des FET geopfert sein. Die Verbindung zu dem Sockel
liefert einen kritischen Wärmesenkenweg für den FET-Chip.
Das Vorliegen einer Mikrolücke hat eine ungleichmäßige ther
mische Leitfähigkeit über die Chip/Sockel-Schnittstelle zur
Folge und bewirkt heiße Punkte auf der FET-Chip-Oberfläche.
Diese heißen Punkte können zu einem frühen Ausfall führen.
Ungünstigerweise ist, wenn nicht ausreichend Raum auf dem
Sockel zur Verfügung steht, um ein adäquates Scheuern durch
zuführen, die Wahrscheinlichkeit des Auftretens dieser Mi
krolücken erhöht.
Selbst wenn die Mikrolücken erfaßt werden, bevor dem Bauele
ment Leistung zugeführt wird, üben Versuche, die
Chip/Sockel-Verbindung zu überarbeiten, eine noch größere
thermische Belastung auf die anderen FET-Chips auf dem
Sockel aus, da die Überarbeitungstemperatur höher ist als
die ursprüngliche eutektische Temperatur, ohne irgendeine
Garantie, daß die Verbindung erfolgreich überarbeitet werden
kann. Der Prozentsatz erfolgreich überarbeiteter Gehäuse
liegt typischerweise zwischen 20 bis 50%. Alle FET-Chips und
häufig das Gehäuse von einer nicht erfolgreich überarbeite
ten Anordnung müssen ausrangiert werden.
Die zahlreichen Teile, die erforderlich sind, um ein ferti
ges FET-Gehäuse zu bilden, die hohe thermische Belastung,
die während des Zusammenbaus auf den Komponenten plaziert
wird, der große Zusammenbauzeitbetrag und der Aufwand, der
benötigt wird, um das FET-Gehäuse zusammenzubauen, haben ge
meinsam ein Produkt mit sehr geringem Ertrag, das hohe Her
stellungskosten aufweist, zur Folge.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
Feldeffekttransistorgehäuse zu schaffen, das mittels eines
geringen Aufwands montierbar ist und eine gute Wärmeablei
tung sicherstellt.
Diese Aufgabe wird durch ein Feldeffekttransistorgehäuse ge
mäß Anspruch 1 gelöst.
Der vorliegenden Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrun
de, ein Verfahren zum Gehäusen von Feldeffekttransistoren zu
schaffen, das wenig aufwendig ist, wobei das fertiggestellte
Gehäuse eine gute Wärmeableitung von den gehäusten Feldef
fekttransistoren sicherstellt.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gemäß Anspruch 5 ge
löst.
Ein erstes bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung umfaßt ein vereinfachtes Gehäusungssystem für in
tern angepaßte FET-Chips ("IM"-FET-Chips; IM = internally
matched). Einzelne FET-Chips werden auf getrennten, kleinen,
thermisch leitfähigen Befestigungsbalken plaziert. An
schließend werden die mit Chips bestückten Befestigungsbal
ken in die Vertiefungen der Gehäusebasis plaziert. Da nur
ein Chip auf jedem Befestigungsbalken vorliegt, existiert
stets ausreichend Raum für ein ordnungsgemäßes Scheuern.
Selbst wenn Mikrolücken auftreten, kann der einzelne Chip
vor der Plazierung in dem Gehäusungssystem überarbeitet und
wiederum getestet werden. Alle Komponenten des Systems können
in die Vertiefungen der Gehäusebasis problemlos ohne
weitere Hilfsmittel wie Abstandshalter plaziert und gleich
zeitig eutektisch verbunden werden. Wenn sich Mikrolücken
zwischen den Befestigungsbalken und der Gehäusebasis bilden,
ist dies von verringerter Bedeutung, da die Befestigungsbal
ken als Wärmeverteiler wirken, um heiße Punkte auf dem Chip
ungeachtet der Mikrolücken zwischen den Befestigungsbalken
und der Gehäusebasis zu verhindern. Das fertige Gehäuse
weist viel weniger Teile auf als diejenigen, die gegenwärtig
verwendet werden, wobei das Herstellungsverfahren desselben
die Überarbeitung der FET/Befestigungsbalken-Verbindung auf
einer individuellen Basis erlaubt, was einen viel höheren
Prozeßertrag ermöglicht. Das fertiggestellte IMFET-Gehäuse
ist aufgrund der Vertiefungen in der Gehäusebasis weniger
aufwendig als die gegenwärtig bekannten und ist als ein Er
gebnis der geringeren thermischen Belastung, die auf den
FET-Chip ausgeübt wird, potentiell zuverlässiger.
Einzelheiten des Aufbaus und der Herstellung bevorzugter
Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nach
folgend bezugnehmend auf die beiliegenden Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht eines bekannten FET-Gehäuses;
Fig. 2 einen Querschnitt des Gehäuses, das in Fig. 1
gezeigt ist, entlang der Linie A-A;
Fig. 3 ein weiterer Querschnitt des Gehäuses, das in Fig.
1 gezeigt ist, entlang der Linie B-B;
Fig. 4 ein Detail des Herausführungsabschnittes des Ge
häuses, das in Fig. 1 gezeigt ist;
Fig. 5 ein Detail des FET-Befestigungsabschnitts des Ge
häuses, das in Fig. 1 gezeigt ist;
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung, das
ohne die obere Abdeckung desselben gezeigt ist;
Fig. 7 eine auseinandergezogene isometrische Darstellung
des Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfin
dung ohne seine obere Abdeckung;
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht der Gehäusebasis, die
bei dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er
findung verwendet ist;
Fig. 9a, 9b und 9c jeweils eine Draufsicht, eine Seitenan
sicht und einen Querschnitt des FET-Chip-Befesti
gungsbalkens, der bei dem Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung verwendet ist;
Fig. 10 eine Detailzeichnung, die die elektrischen Ver
bindungen zwischen den FETs und den Substraten,
die bei dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung verwendet sind, zeigt;
Fig. 11a, 11b und 11c jeweils ein erster Querschnitt, ein
zweiter Querschnitt und eine Unteransicht der Ab
deckung, die bei dem Ausführungsbeispiel der vor
liegenden Erfindung verwendet ist; und
Fig. 12 eine perspektivische Darstellung des fertig ge
stellten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Er
findung.
Ein fertiges Gehäuse 50 mit FET-Chips, das die vorliegende
Erfindung verkörpert, ist in Fig. 6 dargestellt. Die Ab
deckung des Gehäuses 50 ist in dieser Darstellung nicht ge
zeigt. Alle Komponenten sind auf einer Gehäusebasis 51 befe
stigt, die detaillierter in Fig. 8 dargestellt ist. Wie in
Fig. 8 gezeigt ist, ist die Basis 51 in einer einzelnen
Stanzoperation aus einer Kupferplatte gebildet und kann mit
Gold oder einem ähnlichen Metall plattiert sein. Die Stanzoperation
bildet mehrere tiefliegende Bereiche, die zur Be
festigung der elektrisch aktiven und passiven Komponenten
der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Diese Vertie
fungen umfassen eine Luftlücken-Vertiefung 66, erste Sub
stratvertiefungen 63, zweite Substratvertiefungen 64 und ei
ne Befestigungsbalkenvertiefung 65. Durchbrechungen 52 für
Befestigungsnasen sind ebenfalls als ein Teil der Stanzope
ration gebildet.
Wie wiederum in Fig. 6 gezeigt ist, sind erste und zweite
Substrate 53 und 54 direkt an der Gehäusebasis 51 befestigt,
ohne die Verwendung einer Molybdän- oder Aluminiumoxid-Bei
lage, unter Verwendung einer auf Gold basierenden eutekti
schen Vorform, und werden in einer getrennten Verdrahtungs
operation elektrisch miteinander gekoppelt. Die Befesti
gungsbalken 61 mit den FET-Chips 55, die auf denselben be
festigt sind, sind eutektisch an einer Befestigungsbalken-
Vertiefung 65 befestigt und elektrisch mit den zweiten Sub
straten 54 und miteinander gekoppelt. Ein Eingangs/Aus
gangs-Anschlußleitungsrahmen 59 ist ebenfalls an den ersten
Substraten 53 befestigt.
Die Fig. 9a, 9b und 9c zeigen Einzelheiten des Aufbaus des
Befestigungsbalkens 61. Der FET-Chip-Befestigungsbereich 74
nimmt den FET-Chip 55 auf. Leitschienen 73 helfen dabei, den
Chip auf der Oberseite des Befestigungsbalkens 61 zu posi
tionieren. Die Dicke des Befestigungsbalkens 61 beträgt
0,508 mm (20 Milli-Inch). Dickere Befestigungsbalken als
diese verbesserten die Wärmeverteilungsqualitäten nur margi
nal.
Fig. 7, die auseinandergezogene isometrische Darstellung der
vorliegenden Erfindung, zeigt, wie das Gehäuse 50 zusammen
gebaut wird. Eutektische Legierungsvorformen 71, die bei
diesem Ausführungsbeispiel eine auf Gold basierende Legie
rung umfassen, werden in den Vertiefungen 63, 64 und 65 pla
ziert. Erste Substrate 53 werden über den Vorformen 71, die
die Vertiefung 63 abdecken, plaziert, zweite Substrate 54
werden über den Vorformen 71, die die Vertiefungen 64 ab
decken, plaziert, und Befestigungsbalken 61, auf denen FET-
Chips 55 befestigt sind, werden über den Vorformen 71, die
die Vertiefung 65 abdecken, plaziert. Kanalblöcke 75 werden
an den Enden der Vertiefung 65 und auf der Vorform 71, die
die Vertiefung abdeckt, plaziert. Schließlich wird der An
schlußleitungsrahmen 95 auf der Oberfläche der Substrate 53
plaziert, derart, daß die Enden der Eingangs/Ausgangs-An
schlußleitung 91 auf der Befestigungsanschlußfläche 93 lie
gen. Eine Vorform (nicht gezeigt) wird zwischen dem Ende der
Eingangs/Ausgangs-Anschlußleitung 91 und der Kontaktfläche
93 plaziert.
Das lose zusammengebaute Gehäuse kann dann in einem Ofen
plaziert werden. Wenn die Atmosphäre und die Temperatur des
Ofens gesteuert werden, können die Komponenten gleichzeitig
eutektisch an die Basis 51 gebondet werden. Nach dieser
eutektischen Bondoperation müssen die Substrate und die
FET-Chips elektrisch miteinander gekoppelt werden. Verfahren
zum Erzeugen dieser elektrischen Kopplungen sind bekannt,
wobei diese bekannten Verfahren hierin verwendet werden kön
nen. Fig. 10 zeigt die elektrischen Verbindungen zwischen
den zweiten Substraten 54 und den FET-Chips 55, ebenso wie
die Verbindungen zwischen den FET-Chips selbst. Nachdem die
elektrischen Verbindungen durchgeführt wurden, kann der An
schlußleitungsrahmen 59 mit den Eingangs/Ausgangs-Anschluß
leitungen 91 abgeschnitten werden und eine Abdeckung 80 über
dem Gehäuse plaziert werden.
Die Fig. 11a, 11b und 11c zeigen einen ersten Querschnitt
und einen zweiten Querschnitt bzw. eine Unteransicht der Ab
deckung 80. Die Abdeckung 80 besteht aus einer Keramik oder
einem Kunststoff. Abschnitte 84, die über den Eingangs/Aus
gangs-Anschlußleitungen 59 liegen, sind mit einem elektrisch
nicht-leitfähigen Epoxidkleber beschichtet, während die üb
rigen Abschnitte der Kante 82 mit einem leitfähigen Kleber
überzogen sind. Wenn dieselbe über der Basis 51 plaziert und
erwärmt wird, bildet die Kombination das fertige Gehäuse 50.
Das fertige Gehäuse ist in Fig. 12 dargestellt.
Während des Zusammenbaus werden bei der vorliegenden Erfin
dung keine Beilagen oder Abstandshalter benötigt, um eine
ordnungsgemäße Ausrichtung der inneren elektrisch aktiven
und passiven Komponenten, Schaltungen und Substrate sicher
zustellen. Das ordnungsgemäße Stanzen oder Prägen der Basis
51 stellt sicher, daß die Komponenten ohne den Bedarf nach
zusätzlichen Abstandshaltern oder Beilagen in den relevanten
Vertiefungen befestigt werden können.
Die Verwendung der einzelnen kleinen Befestigungsbalken zum
Befestigen der FET-Chips 55 weist zahlreiche Vorteile auf.
Sobald der FET-Chip an dem Befestigungsbalken 61 befestigt
ist, kann er entweder einzeln oder in einem Array mittels
einer Röntgenstrahlung bestrahlt werden, um Mikrolücken zu
erfassen. Schlecht befestigte FET-Chips können dann ohne
weiteres durch das erneute Erwärmen nur der defekten FET-
Chip/Befestigungsbalken-Kombination überarbeitet werden, was
verhindert, daß die anderen Komponenten in dem Gehäuse der
thermischen Belastung unterworfen werden. Wenn die Befesti
gungsbalken/FET-Chip-Kombination nicht überarbeitet werden
kann, kann dieselbe ohne den Verlust der anderen Komponen
ten, die das fertige Gehäuse aufweist, entfernt werden.
Selbst wenn Mikrolücken zwischen dem Befestigungsbalken und
der Gehäusebasis existieren, werden diese einen kleinen Ein
fluß auf den FET-Chip haben, da der Kontaktbereich des Be
festigungsbalkens mit der Gehäusebasis und die Wärmevertei
lungskapazität desselben noch eine ausreichende thermische
Leitung ermöglichen, um eine Beschädigung des FET-Chips zu
vermeiden. Der Einschluß einer einzeln entfernbaren FET-
Chip/Befestigungsbalken-Kombination vereinfacht ferner das
Automatisieren der Befestigung der FET-Chips an den Befesti
gungsbalken und der Befestigungsbalken in den Vertiefungen
der Gehäusebasis. Sobald die FET-Chips an den Befestigungs
balken befestigt wurden und inspiziert wurden, können die
Verhaltenscharakteristika der FET-Chips bestimmt werden, wo
bei FET-Chip/Befestigungsbalken-Kombinationen mit angepaßten
Verhaltenscharakteristika mit einer größeren Sicherheit als
der, die gegenwärtig bei bekannten Gehäuseherstellungsver
fahren erhalten wird, ausgewählt werden. Das Verfahren des
Zusammenbauens eines Leistungs-IMFET der vorliegenden Erfin
dung weist einen Herstellungskostenvorteil auf, der als zu
mindest 50% geringer als bekannte Verfahren zum Zusammen
bauen von IMFET-Systemen abgeschätzt wird.
Claims (10)
1. Feldeffekttransistorgehäuse (50) mit folgenden Merkma
len:
einer Mehrzahl von Feldeffekttransistorträgern (61), wobei jeder Träger einen Feldeffekttransistor (55) auf weist, der elektrisch und mechanisch mit demselben ver bunden ist;
einer unteren Gehäusekomponente (51), wobei die untere Gehäusekomponente eine Mehrzahl von Vertiefungen (63- 66) in derselben aufweist, wobei zumindest eine (65) der Vertiefungen (63-66) die Mehrzahl von Trägern (61) aufnimmt und die Träger (61) elektrisch und mechanisch mit der Vertiefung (65) verbunden sind;
einem Eingangs/Ausgangs-Schaltungsaufbau, der eutek tisch mit den restlichen Vertiefungen (63, 64, 66) in der unteren Gehäusekomponente verbunden ist, wobei der Eingangs/Ausgangs-Schaltungsaufbau mit den Feldeffekt transistoren (55) gekoppelt ist, und wobei die Feld effekttransistoren (55) miteinander gekoppelt sind; und
einer Gehäuseabdeckung (80), die abdichtend über der unteren Gehäusekomponente (51) angebracht ist.
einer Mehrzahl von Feldeffekttransistorträgern (61), wobei jeder Träger einen Feldeffekttransistor (55) auf weist, der elektrisch und mechanisch mit demselben ver bunden ist;
einer unteren Gehäusekomponente (51), wobei die untere Gehäusekomponente eine Mehrzahl von Vertiefungen (63- 66) in derselben aufweist, wobei zumindest eine (65) der Vertiefungen (63-66) die Mehrzahl von Trägern (61) aufnimmt und die Träger (61) elektrisch und mechanisch mit der Vertiefung (65) verbunden sind;
einem Eingangs/Ausgangs-Schaltungsaufbau, der eutek tisch mit den restlichen Vertiefungen (63, 64, 66) in der unteren Gehäusekomponente verbunden ist, wobei der Eingangs/Ausgangs-Schaltungsaufbau mit den Feldeffekt transistoren (55) gekoppelt ist, und wobei die Feld effekttransistoren (55) miteinander gekoppelt sind; und
einer Gehäuseabdeckung (80), die abdichtend über der unteren Gehäusekomponente (51) angebracht ist.
2. Gehäuse (50) gemäß Anspruch 1, bei dem die untere Ge
häusekomponente (51) aus einem leitfähigen Material ge
stanzt ist, wobei die Vertiefungen (63, 64, 65, 66)
durch die Stanzoperation in der unteren Gehäusekompo
nente gebildet sind.
3. Gehäuse gemäß Anspruch 1 oder 2, bei dem ein Anschluß
leitungsrahmen (59) an dem Eingangs/Ausgangs-Schal
tungsaufbau befestigt ist, um Eingangs/Ausgangs-Anschlußleitungen
(91) für das Gehäuse (50) zu liefern.
4. Gehäuse (50) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem
die Transistoren (55) eutektisch mit den Trägern (61)
verbunden sind, und bei dem die Träger (61) eutektisch
mit der unteren Gehäusekomponente (51) verbunden sind.
5. Verfahren zum Häusen von Feldeffekttransistoren mit
folgenden Schritten:
Elektrisches und mechanisches Verbinden einer Mehrzahl von Feldeffekttransistoren (55) mit einer Mehrzahl von Feldeffekttransistorträgern (61), derart, daß jeder Träger (61) einen Feldeffekttransistor aufweist;
Elektrisches und mechanisches Verbinden der Mehrzahl von Trägern (61) mit zumindest einer (65) einer Mehr zahl von Vertiefungen (63-66) einer unteren Gehäuse komponente (51);
Eutektisches Verbinden eines Eingangs/Ausgangs-Schal tungsaufbaus mit den restlichen Vertiefungen (63, 64, 66) in der unteren Gehäusekomponente (51) und elektri sches Koppeln des Eingangs/Ausgangs-Schaltungsaufbaus mit den Feldeffekttransistoren (55); und
Abdichtendes Aufbringen einer Gehäuseabdeckung (80) über der unteren Gehäusekomponente (51).
Elektrisches und mechanisches Verbinden einer Mehrzahl von Feldeffekttransistoren (55) mit einer Mehrzahl von Feldeffekttransistorträgern (61), derart, daß jeder Träger (61) einen Feldeffekttransistor aufweist;
Elektrisches und mechanisches Verbinden der Mehrzahl von Trägern (61) mit zumindest einer (65) einer Mehr zahl von Vertiefungen (63-66) einer unteren Gehäuse komponente (51);
Eutektisches Verbinden eines Eingangs/Ausgangs-Schal tungsaufbaus mit den restlichen Vertiefungen (63, 64, 66) in der unteren Gehäusekomponente (51) und elektri sches Koppeln des Eingangs/Ausgangs-Schaltungsaufbaus mit den Feldeffekttransistoren (55); und
Abdichtendes Aufbringen einer Gehäuseabdeckung (80) über der unteren Gehäusekomponente (51).
6. Verfahren gemäß Anspruch 5, bei dem eine eutektische
Verbindung zwischen den Feldeffekttransistoren (55) und
den Trägern (61) gebildet wird.
7. Verfahren gemäß Anspruch 5 oder 6, bei dem alle elek
trisch aktiven Komponenten gleichzeitig mit der unteren
Gehäusekomponente (51) eutektisch verbunden werden.
8. Verfahren gemäß Anspruch 6, bei dem die eutektische
Verbindung durch eine Röntgenstrahlung-Radiographieein
richtung inspiziert wird, bevor die Transistor/Träger-
Kombination (55/61) auf der unteren Gehäusekomponente
(51) befestigt wird.
9. Verfahren gemäß Anspruch 8, bei dem jede Kombination
aus Feldeffekttransistor und Träger (55/61) überprüft
und charakterisiert wird, bevor dieselbe auf der Basis
(51) befestigt wird, wobei nur Kombinationen, deren
Verhalten sich innerhalb eines vorbestimmten Bereichs
unterscheidet, auf der gleichen Basis befestigt werden.
10. Verfahren gemäß Anspruch 8 oder 9, bei dem diejenigen
Transistor/Träger-Kombinationen (55/61), die die Rönt
genstrahlungs-Radiographieinspektion nicht bestehen,
überarbeitet werden.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US08/569,443 US5917236A (en) | 1995-12-08 | 1995-12-08 | Packaging system for field effects transistors |
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| GB (1) | GB2308008B (de) |
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